[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufbruchhammer der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen
Art.
[0002] Derartige Aufbruchhämmer (auch Gesteinsbrecher oder Felsmeißel bzw. Meißelhammer
oder Hydromeißel genannt und mit hydraulischem Antrieb versehen) werden über eine
Haltevorrichtung insbesondere von Erdbaugeräten oder anderen Trägergeräten geführt.
[0003] Ein derartiger Aufbruchhammer ist beispielsweise aus der US-PS 3 827 507 oder US-PS
3 889 762 bekannt.
[0004] Dabei besteht der Nachteil, daß mit dem Betrieb eine erhebliche Lärmbelästigung verbunden
ist, so daß der Einsatz nicht in allen Fällen möglich ist, da aufgrund der Umweltschutzbestimmungen
bei Bauarbeiten vielfach bestimmte Schallpegel nicht überschritten werden dürfen.
[0005] Der durch mit hoher Geschwindigkeit pulsierenden Antrieb und durch den Aufschlag
auf den Meißel bzw. das Werkstück entstehende Lärm und die hervorgerufenen Vibrationen
gelangen ungehindert in die Atmosphäre und übertragen sich durch die Haltevorrichtungen
auf das Trägergerät.
[0006] Der durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruch 1 angegebenen Maßnahmen charakterisierten
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem derartigen Aufbruchhammer eine erhebliche
Reduzierung der nach außen abgestrahlten
Schallanteile zu erreichen, ohne die allgemeine Verwendbarkeit des Hammers zu verringern.
Insbesondere soll die Haltevorrichtung dabei so beschaffen sein, daß die Lärmabstrahlung
und die Vibrationen beträchtlich vermindert werden.
[0007] Besonders vorteilhaft ist bei der erfindungsgemäßen Lösung, daß auch die Zugänglichkeit
und Auswechselbarkeit von Einzelteilen des Meißelantriebs kaum beeinträchtigt ist
und sich insoweit keinerlei Betriebseinschränkungen ergeben.
[0008] Bekannte elastische Mittel (beispielsweise US-PS 3 827 507, Fig. 1) bei Aufbruchhämmern
dienen lediglich als pneumatische Feder, tragen aber nicht zur Schalldämmung bei.
[0009] Es ist eine Vielzahl von Maßnahmen zur Lärmverminderung in Verbindung mit anderen
Baumaschinen generell bekannt. So geht beispielsweise aus der DE-24 10 360-C3 eine
Vorrich- tun
g zum Einrammen von Pfählen hervor, welche einen von einem Gehäuse nahezu vollständig
umgebenden Rammbär aufweist, der innerhalb des Gehäuses geführt und am Gehäuse über
stoßdämpfende Mittel abgestützt ist. Bei einem derartigen Rammbär erfolgt die Übertragung
von Schlagkräften als stoßartige Beanspruchung allerdings ausschließlich in Vorschubrichtung
des Rammguts. Das den Rammbär seitlich umgebende Gehäuse ist damit nahezu keinerlei
Beanspruchung ausgesetzt. Kräfte quer zur Rammrichtung treten nicht auf. Außerdem
besteht insoweit ein grundsätzlicher Unterschied zwischen der erfindungsgemäßen Lösung
und der bekannten Rammvorrichtung, als bei letzterer das Gehäuse zweiteilig ohne stabile
gegenseitige Verbindung aufgebaut ist und somit auch nicht ein einheitliches Teil
bildet, welches als Zusatzgerät ohne weitere äußere Stützmaßnahmen, beispielsweise
am Ausleger eines Baggers, verwendet werden kann.
[0010] Aus der Zeitschrift "Erzmetall", Band 31, (1978), H. 7/8, S. 319 ist es weiterhin
bekannt, zur Lärmminderung von Bohrhämmern diese in voller Länge mit einer starren
Umkleidung zu versehen. Die damit verbundene Herabsetzung der Schallabstrahlung ist
jedoch nur gering.
[0011] Die erfindungsgemäße Lösung beruht hingegen auf der Erkenntnis, daß eine wirksame
Bekämpfung störender Schallabstrahlungen auch bei hoch beanspruchten Geräten dadurch
erreicht werden kann, daß die Haltekräfte für den Antrieb und das Werkzeug bei nahezu
vollständiger Kapselung trotz der wirkenden beträchtlichen Kräfte und Momentbelastungen
ausschließlich über elastische Dämpfungselemente mit schalldämmenden Eigenschaften
übertragen werden.
[0012] In entsprechenden vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung ist dafür Sorge getragen,
daß diese Dämpfungselemente so beschaffen sind, daß die bei brechstangenartigem Einsatz
des Meißels auftretenden Querkraftbelastungen bei erreichter Grenzbelastung der Dämpfungselemente,
insbesondere mittels vorspringender metallischer Anschläge, direkt in das Gehäuse
eingeleitet werden. So kann eine Überlastung der Dämpfungselemente vermieden werden.
[0013] Bei für kleinere Belastungen ausgelegten Hämmern ist die Nichtlinearität der Dämpfungselemente
allein ausreichend, um eine Wegbegrenzung für die Antriebseinheit innerhalb des Gehäuses
zu bilden.
[0014] Bevorzugt sind die die Schalldämm-Mittel bildenden Dämpfungselemente dabei derart
vorgespannt, daß sie auch bei maximaler Belastung auf der gegenüberliegenden Seite
infolge von brechstangenartigem Einsatz des Meißels in der Lage sind, eine ausreichende,
das Werkzeug fixierende Haltekraft auf die Antriebseinheitzu übertragen und mit der
gegenüberliegenden Wandung des Gehäuses einen mechanischen Kontakt aufrechtzuhalten,
der ausreicht, unkontrollierte Bewegungen (Verschieben und dergleichen) des Antriebsteils
zu verhindern.
[0015] Als Dämmmaterial wird bevorzugt ein zelliger Kunststoff auf Polyurethanbasis verwendet,
der die notwendige Rückstellbarkeit und hohe Volumenkompressibilität bei geringer
Materialermüdung aufweist. Weiterhin sind die Alterungs-, Temperatur- und Oelbeständigkeit
groß. Durch die hohe Kompressibilität können - bei geeignet gewählter Vorspannung
des Werkstoffs - auch relativ große Schwingungsamplituden der Antriebseinheit aufgenommen
werden, was sowohl eine Herabsetzung der Schallabstrahlung, als auch eine Verminderung
der von der Aufhängung zu übernehmenden Stoßbelastungen im Normalbetrieb zur Folge
hat. Günstig ist auch die durch die starke Progression der Federkonstanten hervorgerufene
starke Nichtlinearität.
[0016] Die zur Verminderung der Körperschallübertragung zwischen dem Antrieb des Meißels
und dem Trägergehäuse eingebauten isolierende und dämmende Materialien haben somit
eine führende Wirkung und geben der Anordnung eine gewisse Vorspannung. Durch die
Unterbrechung des metallischen Kontaktes zwischen Felsmeißel und Gehäuse wird die
Anregung des Gehäuses durch-Vibrationen und Schall vermieden und ie Voraussetzung
für eine wirksame Dämpfung der Schallabstrahlung geschaffen.
[0017] Zur einwandfreien Führung und zur Übertragung von Kräften und Momenten, die durch
das Korrigieren der Meißelrichtung während der Arbeit in axialer und radialer Richtung
erfolgen, ist die Vorspannung notwendig, um zunächst infolge der bevorzugt progressiven
Federwirkung eine metallische Berührung zwischen Gehäuse und Antriebseinheit zu vermeiden.
Diese Vorspannung wird erreicht, wenn das isolierende und dämmende Material, durch
Führungsteile fixiert, innerhalb Gehäuse des Gehäuses an die Antriebseinheit angepreßt
wird.
[0018] Um u.a. das isolierende und dämmende Material nicht zu überfordern, soll der elastische
Bereich der Dämpfungselemente aber von einer bestimmten Belastung an überwunden werden
können, und starre - oder nahezu starre - Eigenschaften erhalten. Damit braucht die
Belastbarkeit der Dämpfungselemente im elastischen Bereich nicht auf die auftretenden
Maximallast ausgelegt zu werden. Mittels der "Begrenzerwirkung" der Aufhängung infolge
- vorzugsweise metallischen - mechanischen Kontakts zwischen Antriebseinheit und Gehäuse
können kurzfristig die beim Hebeln, Drücken und Stampfen auftretenden, von der Größe
des Trägergerätes abhängigen sehr großen Kräfte und Momente ohne weiteres übernommen
werden. Diese große Beanspruchungen treten erfahrungsgemäß insbesondere dann auf,
wenn der Aufbruchmeißel brechstangenartig benutzt wird.
[0019] Wesentlich für die Erfindung ist hierbei auch die Erkenntnis, daß während der vorbezeichneten
außergewöhnlichen Momentbelastungen eine Meißeltätigkeit im eigentlichen Sinne gar
nicht stattfindet, da der Antrieb stillgesetzt ist, und somit auch kein Lärm entstehen
kann. Die Verminderung der schalldämmenden Wirkung der Dämpfungselemente infolge des
Verlassens des näherungsweise linearen Bereichs der Federung ist somit ohne Bedeutung.
[0020] Selbst wenn bei starker Querbelastung einmal der Antrieb eingeschaltet sein sollte,
ist die insgesamt erzielte Lärmminderung so wesentlich, daß ein kurzzeitiges Ansteigen
des Lärmpegels ohne weiteres hingenommen werden kann.
[0021] Wenn die isolierenden und dämmenden Materialien hingegen so ausgelegt wären, daß
sie eine derartige Beanspruchung noch innerhalb des Bereichs ihrer elastischen Verformung
aufnehmen könnten, würden sie andererseits ihrer Aufgabe, die Übertragung von Körperschall
zu mindern, nicht gerecht werden können, da sie eine zu große Steifigkeit aufweisen
müßten, falls eine derartige konstruktive Auslegung überhaupt möglich ist.
[0022] Die zum Zweck der Schalldämmung günstige geschlossene Ausführung des Gehäuses ist
auch im Bereich des Antriebselements aufrechterhalten. Eine elastische Verbindung
zwischen Gehäuse, Antrieb und Meißel gleicht die in axialer und radialer Richtung
auftretenden Bewegungen aus. Das elastische Material ist mittels eines metallischen
Rahmens am Gehäuse befestigt. Es ist mit einer öffnung für den Durchlaß des Meißels
versehen und legt sich im Bereich dieser öffnung dichtend an den Schaft des Gehäuses
an. An den Berührungsstellen ist bevorzugt zur besseren Wirksamkeit eine Dichtlippe
angebracht. Die leichte Demontierbarkeit ist durch den Rahmen gegeben, so daß an dieser
Stelle besonders starker Beanspruchung durch leichtes Auswechseln des elastischen
Materials und auch des Rahmens schnell ein Austausch erfolgen kann.
[0023] Um die vorher beschriebene Wirksamkeit des elastischen Materials im Bereich des Werkzeugs
zu gewährleisten, ist der Meißelschaft mit einem festen Bund versehen, der am Antriebsteil
mittels einer bestimmten Stelle vorhandenen Verdickung oder Vorrichtung in Richtung
auf das Gehäuse hin begrenzt wird. Zwischen dem Bund am Antriebsteil und dem Felsmeißel
.wird das elastische Material (Scheibe aus Gewebegummi) im Betriebszustand zusammengepreßt
und ergibt dadurch an dieser Stelle die notwendige Dichtungswirkung zusammen mit dem
Gehäuse. (Bei Druck auf die Meißelspitze befindet sich dieser nämlich meist im Bereich
seines rückwärtigen Anschlags und wird vom Schlagkolben in dieser Position von Schlägen
in schneller Folge getroffen, welche sich direkt auf das aufzubrechende Material übertragen.)
[0024] Eine axiale Verschieblichkeit des Werkzeuges, z.B. bei Erneuerung oder Reparatur
des Antriebs ist ohne Beein
- trächtigung möglich. Der Bund oder die Scheibe schützen durch ihre Abmessung das
elastische Material vor Beschädigung.
[0025] Der größte Lärm entsteht am Ort des Auftreffens des "Schlagkolbens" auf die Rückfläche
des Meißels. Um auch an dieser Stelle eine Lärmreduzierung herbeizuführen, können
in das Werkzeug oder den Schlagkolben bzw. ein Zwischenteil lärmreduzierende Kunststoffscheiben
eingefügt sein, um den Lärm bereits am Orte seiner Entstehung zu vermindern.
[0026] Die bisher beschriebenen Maßnahmen zur Lärmverminderung umfassen das Antriebsaggregat,
jedoch wird auch durch den Meißel selbst ein nicht unwesentlicher Teil des Lärms abgestrahlt.
Um die Lärmstrahlung an dieser Stelle zu mindern, ist im vorgenannten Rahmen ein elastisches
Material geführt, welches den Meißel in seinem Schaftbereich umschließt - jedoch an
der Berührungsstelle mit dem Werkstück freien Zutritt läßt. Beim Eindringen des Meißels
in das Material staucht sich das elastische Schaumstoffmaterial zusammen, da es aufgrund
seiner Eigenschaften unter Druck sein Volumen ändert. Der genannte Rahmen nimmt infolge
seiner Form einen Teil des Dämm-Materials auf und schützt es durch überstehende Kanten
vor Zerstörung.
[0027] Die Zuführungsöffnungen für das Arbeitsmedium (Drucköl oder Druckluft), die notwendigerweise
durch das Gehäuse hindurch mittels Rohren oder Schläuchen dem Antriebsteil zugeleitet
werden müssen, sind an dieser Stelle mit elastischem Material ausgepolstert, um die
Geschlossenheit des Gehäuses zu gewährleisten. Bevorzugterweise in diesem Bereich
vorgesehene Dichtlippen verhindern Leckagen und ein Eindringen von Schmutz.
[0028] Um Vibrationen und Lärm die Möglichkeit zu nehmen, sich in dem Haltearm des Trägergeräts
fortzupflanzen, sind die Anlenkpunkte für den Anbau mittels Dämpfungspuffern voneinander
getrennt. Dadurch wird insbesondere vermieden, daß der Arm des Trägergeräts als Resonanzkörper
wirken kann.
[0029] Bei einer anderen vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Aufbruchhammers
ist durch verschiedene Maßnahmen dafür Sorge getragen, daß die Antriebseinheit in
ein topf- oder wannenförmig ausgebildetes Gehäuse von oben her einfügbar ist, wobei
der "Boden" des Topfes oder Bechers lediglich den Durchlaß für den Meißel aufweist.
[0030] Die Vorspannung der Dämpfungselemente in radialer Richtung, welche sich als günstig
erwiesen hat, wurde bei einer ersten AUsführung der Erfindung dadurch aufgebracht,
daß bei radialem Übermaß der Dämpfungselemente diese durch seitlich auf das Gehäuse
aufschraubbare Deckelteile mit deren festziehen komprimiert worden. Diese Ausführung,
die sich insbesondere für große Hämmer eignet, ist jedoch relativ aufwendig. Es wurde
gefunden, daß sich die erforderliche Kompression auch auf andere Weise sicherstellen
läßt:
Hierzu wird entweder die Antriebseinheit in die ein Übermaß aufweisenden im Gehäuseinneren
angebrachten Dämpfungselemente mit großer Kraft hineingepreßt - was sich insbesondere
dann als günstig erweist, wenn entsprechende Montagewerkzeuge zur Verfügung stehen.
[0031] Durch Ausnehmungen im Bereich der Oberflächen-Bedämpfungselemente, die zum Gehäuseinneren
hin gerichtet sind, läßt sich die Verformbarkeit lokal erhöhen, so daß sich die Antriebseinheit
leichter unter Kompression der
Dämpfungsele- mente in das Gehäuse.-einschieben läßt. Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit,
die wünschenswerte Kompression herzustellen, besteht darin, daß die Dämpfungselemente
ein Übermaß in axialer Richtung aufweisen, wobei durch Kompression der Elemente auf
ihre Nennabmessungen innerhalb des Gehäuses eine Kompressionswirkung auch in axialer
Richtung erzeugt wird, welche die erforderliche Vorspannung erzeugt, um die entsprechenden
Kräfte der Antriebseinheit bei Aufrechterhaltung der Schalldämmung in das Gehäuse
einzuleiten, wenn starke Biegemomente auf den Meißel ausgeübt werden. Die Kompression
der Dichtungselemente wird in günstiger Weise dadurch aufgebracht, daß die Abdeckung
für die Montageöffnung zur Aufnahme der Antriebseinheit die aus dieser öffnung mit
übermaß herausstehenden Dämmelemente beim Verschließen zusammendrückt.
[0032] Die erforderliche Schalldämmung im Durchlaßbereich für den. Meißel wird bei der "topfförmigen"
Konstruktion durch ein kreisringförmiges Dämpfungselement im Bereich des Bodens erzeugt,
an dem das Antriebselement anliegt, wenn der Dekkelteil festgezogen wird und unter
Zwischenschaltung eines kreisscheibenförmigen Dämpfungselementes die Antriebseinheit
in axialer Richtung arretiert.
[0033] Die von der Meißelseite her anfallenden Kräfte werden durch ein ebenfalls kreisringförmiges
Dämpfungselement von unten her in den Bodenteil eingeleitet, welches in eine entsprechende
Ausnehmung eingesetzt ist. Der Bund des Meißels stützt sich auf diesem Dämpfungselement
ab, so daß sich insgesamt eine sandwichartige Konstruktion ergibt, der durch das starre
zwischengeschaltete Bodenteil die notwendige Stabilität verliehen wird, während die
Dämpfungspuffer die notwendige Schallabsorption - von innen nach außen gesehen zweistufig
und damit besonders effektiv - durchführen.
[0034] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
bzw. werden bei der nachstehenden Darstellung zusammen mit bevorzugten Ausführungen
der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 ein erstes vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines hydraulisch angetriebenen
Aufbruchhammers gemäß der Erfindung in Schnittdarstellung und
Figur 2 ein weiteres entsprechendes Ausführungsbeispiel in Schnittdarstellung.
[0035] Bei dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel eines hydraulischen Aufbruchhammers
mit Schalldämmeinrichtung gemäß der Erfindung ist der Antriebsteil 1, welcher eine
Bewegung des Schlagkolbens 2 erzeugt, von einem Gehäuse 3 nahezu vollständig umgeben.
Das Gehäuse 3 ist mit schalldämmendem Material (Dämmelemente 4 bzw. 4' und 6) ausgekleidet.
Das schalldämmende Material besteht bevorzugt aus einem gummielastischen Werkstoff,
welcher bei guter Tragfähigkeit ein die mechanische Schallabstrahlung reduzierendes
Schallabsorbtionsverhalten aufweist. Die Schalldämmelemente 4 bzw. 4' sind innerhalb
des zylinderförmigen Gehäuses als Hohlzylinder umlaufend ausgebildet, wobei die inneren
Abmessungen des Hohlzylinders an die Außenmaße des zylindrischen Antriebselements
1 in diesem Bereich angepaßt sind.
[0036] Die Darstellung bezüglich der Schalldämmelemente 4 im rechten Teil der Zeichnung
und der Schalldämmelemente 4' im linken Teil stellen zwei verschiedene Ausführungsformen
dar, welche der Einfachheit halber in einer einzigen Figur (Trennung durch Doppellinien)
dargestellt sind. Das zylindrische Dämmelement 4 ist durch die (in der Zeichnung)
unten gelegene öffnung des zylindrischen Gehäuse 3 in dieses einfügbar und bildet
gleichzeitig das Trägerelement für das Antriebsteil 1 im Hinblick auf radial gerichtete
Kräfte. Ein weiteres Dämmelement 6 in Form eines Klotzes liegt am Boden des nach obenhin
geschlossenen Gehäuses 3 an und nimmt vom Antriebsteil 1 herrührende Kräfte auf, die
axial gerichtet sind. Auch dieser Klotz 6 kann vor dem Antriebsteil 1 in das Gehäuse
3 eingefügt und dort befestigt werden. Nach dem Einbringen der Dämmelemente 4 und
6 wird der Antriebsteil 1 ebenfalls von unten her in das Gehäuse geschoben und liegt
an der inneren Oberfläche der Dämmelemente 4 und 6 an.
[0037] Das zylindrische Dämmelement 4 wird in axialer Richtung abgestützt durch metallische
Ringelemente 5 und 5a. Diese Ringelemente 5 und 5a sind in das zylindrische Gehäuse
von der unteren öffnungseite her einführbar und werden an Ort und Stelle verschraubt.
In axialer Richtung weisen sie eine solche Bemessung auf, daß das Dämmelement 4 festgehalten
wird. In radialer Richtung ist es derart bemessen, daß es das Antriebselement 1 bei
Belastung in radialer Richtung dann abstützt, wenn die Dämmelemente derart komprimiert
sind, daß ihr Linearitätsbereich überschritten ist. Da bei der Benutzung des Werkzeugs
als Brechstange der Antriebsteil 1 in der Regel abgeschaltet ist, und da in diesem
Fall ein pulsierender Antrieb des Meißels nicht erforderlich ist, ist mit diesem Betriebszustand
auch keine Lärmbelästigung verbunden, so daß insoweit der direkte metallische Kontakt
von Antriebsteil 1 und Gehäuse 3 unschädlich ist.
[0038] Das Dämmelement 4 ist unter radialer Vorspannung und der Dämmklotz 6 unter axialer
Vorspannung eingefügt, so daß auch bei in Querrichtung unbelastetem Meißel und Mittellage
des Antriebsteils 1 eine Kompression des Dämmelements 4 vorhanden ist. Auf diese Weise
wird erreicht, daß bei radialer Belastung im Betrieb - wenn die Anschlagflächen der
Ringelemente 5 und 5a noch nicht erreicht werden - ein Kontakt zwischen Dämmelementen
und Antriebsteil 1 gewährleistet ist, so daß einerseits durch den mechanischen Kontakt
und den dadurch bedingten Reibschluß eine stabile Position des Antriebsteils erzielt
ist und andererseits auch bei radialer Auslenkung die nicht belastete Seite eine Dämpfungswirkung
ausübt und somit dazu beiträgt, Vibrationen des Antriebsteils, welche zur störenden
Schallabstrahlung beitragen können, wirksam herabzusetzen.
[0039] Die untere öffnung des Gehäuses 3 ist von einem Flanschteil 7' umgeben, welches im
Betrieb an einen ringförmigen Trägerrahmen 8 angrenzt, der eine membranartige Scheibe
9 aus Gewebegummi trägt, die in Form einer eingespannten elastischen Scheibe ausgebildet
und mit ihrem äußeren Rand in den ringförmigen Rahmenteil 8 eingespannt ist. Die elastische
Scheibe hält den Meißel 10. in einer entspannten Mittellage, in der bezüglich der
rückwärtigen Fläche des Meißels 10 ein Abstand zum Schlagkolben 2 besteht, so daß
dieser erst auf den Meißel einwirkt, wenn er durch das Antriebsteil 1 zur pulsierenden
Vibration angeregt ist.
[0040] Der Meißel 10 ist weiterhin mit einem Bund 11 versehen, welcher sich mittels Dichtlippen
12 an die elastische Scheibe 9 dichtend anlegt und somit den Austritt von Flüssigkeit
(Antriebsmedium) aus dem Gehäuse 3 verhindert. Die Scheibe 9 hält den Meißel zentrierend
und bildet gleichzeitig eine Dämm-Maßnahme gegen aus dem Gehäuse 3 direkt austretende
Lärmanteile.
[0041] Der Bund 11 legt sich in Betriebszustand an die Scheibe 9 an, welche aus Gewebegummi
- oder sonstiges entsprechendes elastisches Material - besteht, so daß eine optimale
Abdichtung gegeben ist. Dabei wird jedoch die Hauptkraft, welche vom Meißel 10 aufgenommen
und an das Gehäuse übergeleitet wird, nicht vom Bund 11 aufgenommen, sondern von Anschlägen
27, welche die Bewegung des Meißelendes in das Gehäuse 3 in einer Weise begrenzen,
daß die Scheibe 9 durch den Bund 11 bereits unter einer für eine genügende Kompression
ausreichenden Vorspannung steht, so daß die notwendige Abdichtung gewährleistet ist.
[0042] Die Dämmwirkung der Scheibe 9 wird zusätzlich unterstützt durch einen Klotz 13 aus
weichelastischem Material (Schaumstoff oder dergleichen), welches den Meißel 10 in
seinen aus dem Gehäuse 3 herausragenden Bereichen (mit Ausnahme der Meißelspitze)
umgibt und solche Vibrationen aufnimmt, welche vom Meißel selbst durch radiale Vibrationen
abgestrahlt werden. Der Klotz 13 ist im linken Teil der Zeichnung in entspannter Stellung
dargestellt, während er im rechten Teil unter Belastung komprimiert wiedergegeben
ist, so daß ein erweiterter Teil des Meißels 10 freigegeben ist. Der Klotz 13 wird
beim Stauchen in einen ringförmigen Einsatz des Rahmenteils 8 hineingedrückt, so daß
er dort sicher gehalten und geführt ist und im komprimierten Zustand äußeren Belastungen
einen erhöhten Widerstand entgegensetzt.
[0043] Bei der alternativen, von dem linken Teil durch Doppellinien abgetrennten Ausführungsform
werden die Dämmelemente 4' durch innerhalb des Gehäuses 3 vorgesehene öffnungen in
radialer Richtung eingesetzt. Die Elemente 4' umgebende Stahlteile 5', 5a' und 5b'
sind in bezug auf ihre - den Dämmelementen 4' benachbarten - Innenflächen an die Abmessungen
der Dämmelemente 4' angepasst. Die Teile werden nach dem Einführen des Antriebsteils
1 mit dem Meißel 10 in das Gehäuse 3 von der Seite her eingeführt und mittels Deckelteilen
5c' und 5d' angepreßt. Die Deckelteile werden mittels Schrauben festgezogen, wobei
das Übermaß der Dämmelemente 4' in radialer Richtung so bemessen ist, daß sie mit
dem Festziehen der Deckelteile 5c' und 5d' die korrekte Vorspannung - wie zuvor beschrieben
- erhalten.
[0044] Die Dämmelemente 4' sind dabei bevorzugt an die Deckelteile 5c' bzw. 5d' anvulkanisiert
und weisen an der den Deckelteilen gegenüberliegenden Seite jeweils eine ebenfalls
anvulkanisierte Metallplatte 5c' und 5d' auf, welche die Beständigkeit der Dämmelemente
an den Innenflächen erhöht. Die Dämmelemente 4 bzw. 4' entsprechen in ihrem Aufbau
Elementen, wie sie als "Metall-Gummi-Elemente" oder "Silentblöcke" erhältlich sind.
[0045] Der Aufbruchhammer ist in der Figur in belastetem Zustand dargestellt, wobei die
Rückseite (oben) des Antriebsteils 1 auf den Dämmklotz 6 eine diesen komprimierende
Kraft ausübt. Im unbelasteten Zustand stützt sich ein Ansatz 14 des Antriebsteils
1 auf Sperrelementen 15 und 16 ab, welche seitlich in das Gehäuse eingebracht sind
und ein Herausfallen des Antriebsteils 1 in Richtung nach unten verhindern. Soll das
Antriebsteil 1 samt Meißel dem Gehäuse 3 entnommen werden, so lassen sich die Sperrelemente
15 und 16 nach außen entfernen und geben das Antriebsteil 1 frei. Entsprechend läßt
sich der Ringrahmen 8 entfernen, so daß das Antriebsteil 1 ohne Schwierigkeiten zugänglich
ist. Eine Zuführungsöffnung 17 im Gehäuse 3 erlaubt den Durchlaß eines Druckschlauchs
18 für das den Meißel antreibende Arbeitsmedium. Das den Antriebsteil 1 tragende Gehäuse
ist über Anlenkpunkte 19 und 20 an das Trägergerät (Bagger oder dergleichen) anschraubbar.
Um störende Vibrationen auch vom Ausleger eines derartigen Trägergeräts fernzuhalten,
sind an den Anlenkpunkten 19 und 20 zusätzliche Dämpfungselemente 21 bis 24 vorgesehen,
welche als Puffer ausgebildet sind.
[0046] Um auch die Abstrahlung von störenden Vibrationen durch Eigenschwingungen über Oberflächenbereiche
des Gehäuses 3 zu vermeiden, ist dieses an seiner Innenseite zusätzlich mit Dämpfungsmaterial
25 versehen, welches aus einem entsprechenden Schaumstoff oder einem Sandwichsystem
von Gummi und äußeren Metallschichten besteht und in der Lage ist, einerseits die
Übertragung von störenden Vibrationen auf dieses Gehäuse zu mindern und andererseits
eine Bedämpfung für Eigenschwingungen des Gehäuses zu bilden.
[0047] Eine Auflage aus Kunststoff 26 mindert die Geräusche beim Auftreffen des Schlagkolbens
2 auf die rückwärtige Mei- ßelfläche. Ein fester Ring 27 begrenzt die Bewegung des
Schlagkolbens mittels einer an diesem vorgesehenen Kante.
[0048] Zum Verhindern des Eindringens von Verschmutzung bzw. des Austretens von Flüssigkeiten
(Hydrauliköl etc.) ist das Gehäuse im Bereich seiner öffnungen zusätzlich durch Dichtlippen
geschützt, wie es am Beispiel des Rings 9 gezeigt wird. Entsprechende Dichtlippen
28 sind auch an der Durchführungsöffnung für die Hydraulikleitung 18 oder an entsprechenden
anderen Stellen vorgesehen.
[0049] Während das Material des Elements 13 relativ weich ist, um eine gute Dichtung und
Schallabsorption auch der vom Meißel abgegebenen Schwingungen zu erzielen, ist eine
die Umhüllung 13 umgebenden Kunststoff-Manschette 29 relativ starr. Die Manschette
ist beweglich und wird bei infolge Auflage auf dem Werkstück komprimierter Manschette
zurückgeschoben in die mit 19' bezeichnete Postition, so daß sie gleichzeitig Schutz
und Führung bildet.
[0050] In Figur 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt,
wobei die Anordnung insgesamt aus Gründen der Übersichtlichkeit in der Länge verkürzt
dargestellt ist. Die Bezugszeichen sind gegenüber dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiels
für entsprechende Bauelemente jeweils um "100" erhöht worden.
[0051] Bei der "topf- bzw. wannenförmigen" Konstruktion wurde die Antriebseinheit 101 in
das zylinderförmige Gehäuse - stehend aus der Seitenwandung 103 und dem Bodenteil
108 - von oben her eingesetzt. Die kreisringförmigen Dämpfungselemente 104 und 104a
weisen in radialer Richtung ein Übermaß auf, wobei die erforderlichen axialen Kräfte
beim Einsetzen der Antriebseinheit 101 durch entsprechende Preßwerkzeuge überwunden
werden. Zum Erleichtern des Einsetzens weist das obere Dämpfungselement 104a Ausnehmungen
104b auf, welche in die innere Oberfläche eingearbeitet sind und eine kontinuierliche
Verdichtung des Dämpfungsmaterials in radialer Richtung nach außen hin bewirken, so
daß der Widerstand gegen Zusammendrücken in dieser Richtung - und damit die Nichtlinearität
- entsprechend zunimmt. Ein Ausweichen in axialer Richtung ist durch Elemente 105
und 105a verhindert.
[0052] Bei dem oberen kreisringförmigen Dämpfungselement 106a, welches an dem Ringteil 105b
in axialer Richtung gehalten wird, ist ein axiales Übermaß vorhanden, welches durch
Anpressen des Deckels 107b in eine radiale Druckkomponente transformiert wird. Das
Übermaß des ringförmigen Dämpfungselementes 106a in axialer Richtung ist dabei größer
als das entsprechende Übermaß des kreisscheibenförmigen Dämpfungselementes 106, so
daß die seitliche Führung durch Kompression der Elemente 106a insbesondere dann groß
ist, wenn die Antriebseinheit vom Meißel her belastet wird und sich in dem Gehäuse
in axialer Richtung unter Kompression der Scheibe 106 nach oben schiebt. In diesem
Fall kann das ringförmige Element 106 bei Belastung nur noch vermindert in den von
der Scheibe 106 aufgenommenen Raum hin ausweichen, so daß jetzt der Widerstand des
Rings 106a gegen Kompression ebenfalls heraufgesetzt ist und eine besonders steife
Führung in radialer Richtung erfolgt, wobei die schalldämpfende Wirkung zwar geringfügig
herabgesetzt ist, aber das Antriebselement noch nicht an das metallene Begrenzungselement
105b anschlägt.
[0053] Der Bodenteil des "Topfes" oder "Bechers" weist ein kreisscheibenförmiges Dämpfungselement
109 auf, welches sich auf dem Bodenteil 108 abstützt und die Antriebseinheit 101 zum
Gehäuseinneren hin abfedert. Der Bund lll' des Meißels 110' liegt an dem Bodenteil
108 an einer in eine entsprechende Ausnehmung eingelegte weitere, ein Dämpfungselement
bildende Kreisscheibe 109a an, so daß sich für vom Inneren des Gehäuses her sich ausbreitende
Schallanteile durch die Elemente 109, 108 und 109a eine sandwichartige Anordnung ergibt,
welche eine wirksame Schalldämpfung erzeugt. Auf diese Weise ergibt sich gleichzeitig
eine Dichtung mit großer Steifigkeit, da der mittlere Ring der Sandwich-Konstruktion
starr ist, so daß unkontrollierte Bewegungen der Antriebseinheit und des Meißels in
Bezug auf das Gehäuse sicher verhindert sind.
[0054] Es ist ersichtlich, daß die Erfindung in ihrer Ausführung nicht auf die dargestellten
Beispiele beschränkt ist und vielfache andere Ausgestaltungen erfahren kann. So ist
es bei vorteilhaften Alternativen insbesondere günstig, die Dämmelemente in in Längsrichtung
verlaufende Schienen einzuschieben, welche an der Innenseite des Gehäuses oder an
der Außenseite des Antriebsteils 1 vorgesehen sein können. Es ist der jeweiligen zweckmäßigen
Ausgestaltung überlassen, die Dämmelemente 4 bzw. 4' oder 6 so anzuordnen, daß sie
beim Entfernen des Antriebsteils 1 aus dem Gehäuse 3 entweder mit dem Gehäuse oder
aber mit dem Antriebsteil verbunden bleiben. Bei der in Figur 2 gezeigten Ausführung
können die Anschlagringe 105 bis 105b bei kleineren Hammerausführungen entfallen,
wenn nämlich die Dämpfungselemente nämilich infolge ihrer Nichtlinearitäten die anfallenden
Kräfte sämtlich selbst aufnehmen können.
1. Hydraulischer Aufbruchhammer mit einem Stahlgehäuse, welches das aus dem Meißel
und seiner Antriebseinheit gebildete Werkzeug mit Ausnahme einer öffnung zum Durchlaß
des freien Meißelendes vollständig umschließt,
dadurch gekennzeichnet , daß die von dem Gehäuse (3, 103) nahezu vollständig umschlossene
Antriebseinheit (1, 101) mittels elastischen und dämmenden Materials innerhalb des
Gehäuses (4, 4', 6, 104, 104a, 106, 106a, 109) geführt und bzw. an diesem abgestützt
ist.
2. Aufbruchhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das elastische und
dämmende Material (4, 4', 104, 104a, 106, 106a, 109) zwischen dem äußeren Umfang der
Antriebseinheit und dem Gehäuse innen am Gehäuse bzw. am der Antriebseinheit fest
angebracht und/oder durch eine gegebenenfalls separate Montageöffnung (7) von außen
in das Gehäuse einfügbar ausgebildet ist.
3. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß das elastische und dämmende Material (4, 4', 6, 104, 104a, 106, 106a, 109) innerhalb
einer im Gehäuse quer oder längs gerichteten Führung (5, 5a, angeordnet ist.
4. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß das elastische und dämmende Material (4, 4', 6, 104, 104a, 106, 106a, 109) unter
Vorspannung montiert ist.
5. Aufbruchhammer nach den Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorspannung
infolge Übermaßes des elastischen und dämmenden Materials durch Druck mindestens eines
eine Montageöffnung verschließenden Deckelelementes (107b, 5c', 5d')auf das elastische
und dämmende Material (5c', 5d', 106), erzeugt wird, wenn dieses seine an der die
betreffende öffnung umgebenden Fläche anliegende Endstellung einnimmt.
6. Aufbruchhammer nach den Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorspannung
infolge Übermaßes des elastischen und dämmenden Materials durch Einpressen der Antriebseinheit
(101) in das mit dem elastischen und dämmenden Material (104, 104a, 106a) ausgekleidete
Gehäuse erzeugt ist.
7. Aufbruchhammer nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die
Vorspannung durch Kompression des elastischen und dämmenden Materials beim Zusammenfügen
des Gehäuses (103) unter Einschluß der Antriebseinheit oder Anbringen des eines Deckelelments
(107b) in Richtung quer zur gewünschten Vorspannungsrichtung erzeugt wird.
8. Aufbruchhammer nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß das
Gehäuse (3, 103) zur Aufnahme der Antriebseinheit (1, 101) becher- oder topf- bzw.
wannenförmig ausgebildet ist und letztere von der zunächst offenen Seite her in das
Gehäuse einschiebbar ist.
9. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet ,
daß die Vorspannung zwischen Gehäuse (3, 103) und Antriebseinheit (1, 101) derart
gewählt ist, daß letztere auch bei betriebsmäßig auftretender Belastung nicht von
der in Belastungsrichtung rückwärtig gelegenen Materialoberfläche freikommt.
10. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß das in radialer bzw. axialer Richtung elastische und dämmende Material (4, 4',
6, I04, 104a, 106, 106a, 109) derart nachgiebig ausgebildet und so gestaltet ist,
daß von einer vorgegebenen auf diese einwirkenden einem betriebsmäßigen Grenzwert
entsprechenden Kraftbelastung an durch entsprechende Kompression ein metallischer
Kontakt zu dem äußeren Gehäuse (3) zwecks direkter Übertragung von Kräften und Momenten
hergestellt wird.
11. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß das elastische und dämmende Material eine stark progressive Federkonstante aufweist.
12. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß das elastische und dämmende Material in seiner Dichte vom Gehäuse zur Antriebseinheit
hin, insbesondere infolge von dort vorgesehenen Aussparungen, in seiner zum Gehäuseinneren
weisenden Oberfläche (104a), verringert ist.
13. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprü- che, dadurch gekennzeichnet , daß das elastische und dämmende Material aus
einem zelligen Polyurethan-Elastomer besteht.
14. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die öffnung (7) zum Durchlaß des Meißels mit einer elastischen Verkleidung in
Form einer Scheibe (13) versehen ist, die in ihrer Mittellage die Meißelaufschlagfläche
in einer dem Schlagkolben (2) angenäherten Position hält.
15. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß der Meißel (10) mit einem Bund (11) versehen ist, der mit der Scheibe (9) derart
in Wechselwirkung tritt, daß er sich im Betriebszustand unter Last im Bereich ihrer
zentralen Öffnung an diese anlegt.
16. Aufbruchhammer nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet , daß die Scheibe
(9) aus Gewebegummi hergestellt ist.
17. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die Durchtrittsöffnung für den Meißel in einer einen Abschluß für das Gehäuse
bildenden und mit diesem fest verbundenen starren Scheibe (108) vorgesehen ist, die
beidseitig mit dem elastischen und dämmenden Material (109, 109a) versehen ist, von
denen das Innere die Anlagefläche für die Antriebseinheit bildet.
18. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß die Durchlaßöffnung (7) für den Meißel mit einer Umhüllung (13) aus elastischem
und dämmendem Material lose umschlossen ist.
19. Aufbruchhammer nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet , daß zur Führung der
Umhüllung (13) undter dessen mindestens teilweiser Aufnahme beim Zusammenstauchen
infolge Anschlags an ein Werkstück ein dieses umschließender Rahmen (8) am meißelseitigen
Ende des Gehäuses vorgesehen ist.
20. Aufbruchhammer nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet , daß der Rahmen (29,
29') in Meißelrichtung komprimierbar, insbesondere zusammenschiebbar oder faltenbalgartig
ausgebildet ist.
21. Aufbruchhammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
, daß der Meißel an seiner rückwärtigen Aufprallfläche für den Schlagkolben (2) mindestens
ein auf .sein Ende aufgelegtes oder eine entsprechende Aussparung eingelegtes Kunststoffelement
(26) aufweist.