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EP 0 145 697 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.08.1988 Patentblatt 1988/32 |
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Anmeldetag: 12.09.1984 |
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Fahrbares Geschütz, insbesondere fabrzeuggebundener Granatwerfer
Mobile gun, particularly a vehicle-bound mortar
Pièces d'artillerie mobile, notamment mortier relié à un véhicule
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
16.09.1983 AT 3307/83
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.06.1985 Patentblatt 1985/25 |
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Patentinhaber: VEREINIGTE EDELSTAHLWERKE
AKTIENGESELLSCHAFT (VEW) |
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A-1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Schabelreiter, Johann, Dr.
A-8132 Pernegg an der Mur (AT)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 066 161 DE-A- 2 307 028
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CH-A- 335 965
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein fahrbares Geschütz, insbesondere fahrbar mit mindestens
einem Waffenrohr versehener Granatwerfer, der im Bereich der Rückseite seines Fahrwerks
eine auf dem Boden absetzbare Bodenplatte aufweist, mit der das Waffenrohr gelenkig
verbunden ist, wobei dieser zum Fahrwerk hin geneigt ausrichtbar und mit einer Richteinrichtung
in Verbindung steht.
[0002] Aus der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 066 161 ist ein Waffensystem mit an ein
Fahrzeug gebundenem Mörser bekannt, der aus einer Fahrstellung durch Absenken zum
Boden in Nachbarschaft des Fahrzeuges in Feuerstellung gebracht werden kann, bei welchem
über ein Gelenk ein einzelnes Waffenrohr an einer Bodenplatte, die in Feuerstellung
mit dem Fahrzeug mechanisch in Verbindung bleibt, angelenkt ist. In Feuerstellung
ist das Waffenrohr in jedem Fall in eine Richtung weg vom Fahrzeug geneigt.
[0003] Einer der Nachteile dieses bekannten Systems ist neben seiner aufwendigen Konstruktion
mit nur einem Rohr, seiner geringen Kampfstärke und Flächenwirksamkeit, daß auch in
Feuerstellung eine mechanische Koppelung zwischen Bodenplatte und Absenkmechanismus
und damit zum Fahrzeug hin aufrecht bleibt, und die beim Abschuß auf die Bodenplatte
wirkenden Stöße und Kräfte sich mechanisch auf das Fahrzeug übertragen. Infolge der
Höhen-Ausrichtung der Mündung des Rohres weg vom Fahrzeug kann dieses nicht als stabile
Abstützung mit relativ großer Masse dienen, und somit ist die Zielgenauigkeit des
Rohres in Anbetracht der größen Schußweite schwerer Geschütze nicht befriedigend.
[0004] Aus der CH-A-335 965 ist ein Minenwerfer bekannt, der in einem Schützenpanzer-Radfahrzeug
angeordnet ist und einen an seiner Heckseite schräg nach unten ausfahrbaren, einzigen
Granatwerfer zeigt. Durch eine HebeEinrichtung und Richtstützen wird das Waffenrohr
in Stellung gebracht. Eine MehrfachAnordnung der Waffenrohre ist nicht angeführt und
durch die besondere Ausbildung des Fahrzeuges auch nicht möglich, weil in der Fahrzeugwanne
mehrere Waffenrohre nicht Platz finden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein hochmobiles, in Gebrauch und Aufbau
einfaches und robustes Geschütz mit hoher Feuer- und Kampfkraft zu schaffen, bei dem
erhöhte Präzision und Stabilität beim Richten und erhöhte Treff-Genauigkeit durch
integrierte Nutzung des Fahrzeugen möglichst unter Vermeidung von wie oben erläuterten
Nachteilen einer solchen integrierten Nutzung erreicht werden. Erfindungsgsgemäß wird
das Ziel dadurch erreicht, daß am Fahrwerk ein absenkbarer, parallelogrammartiger,
aus Bodenplatte, Längsholmen und Querholm bestehender Rahmen vorgesehen ist, welcher
mehrere, 1I."..dnder parallele und in Rahmenebene liegende Waffenrohre aufnimmt.
[0006] Wichtig ist, daß bei der neuen Waffe die Bodenplatte in Feuerstellung vom Fahrwerk
bzw. dessen Absetzeinrichtung gelöst, also mit diesem nicht in mechanisch schlüssiger
Verbindung ist, sodaß die beim Feuern auf die Bodenplatte wirkenden Kräfte, Stöße
und Erschütterungen praktisch alleine von dieser aufgenommen und nicht auf das Fahrwerk
übertragen werden. Damit ist eine schnelle, präzise und stabile Ausrichtung der Rohre
ermöglicht.
[0007] Eine die Präzision erhöhende, vorteilhafte Ausführungsvariante ist dadurch gegeben,
wenn die Waffenrohre unterhalb ihrer Mündungen untereinander gelenkig im Querholm
gelagert und/oder in Halteschellen in Waffenrohrlängsrichtung gleitbar angeordnet
sind, ist ein Übergehen der beim Abschuß auftretenden Schockwellen auf Parallelogramm-Rahmen
und Richtmechanik weitgehend ausgeschaltet.
[0008] Bevorzugt ist es, wenn die Längsholme des Rahmens über Kugelgelenke an der Bodenplatte
angelenkt sind. Damit ist auch genaues SeitenRichten der Rohre in jeder Lage sicherzustellen.
[0009] Präzision und Wirksamkeit der Konstruktion können weiter erhöht werden, wenn Anlenkachsen
der Längsholme des Rahmens an der Bodenplatte auf einer zur Verbindungsgeraden der
Anlenkpunkte der Waffenrohre parallelen, vorzugsweise mit ihr identischen, Geraden
angeordnet sind. Zu einer Schonung des besonders bevorzugt vorgesehenen Rahmens, insbesondere
gegen die beim Feuern auftretenden Stöße, ist es günstig, wenn Anlenkpunkte der Anlenkung
des Querholms an den Längsholmen des Rahmens in einer durch die Achsen der Waffenrohre
gehenden Ebene liegend, angeordnet sind.
[0010] Einflüsse durch Erschütterungen beim Abschuß lassen sich weiters abschwächen, wenn,
wie günstigerweise vorgesehen, die Längsholme des Rahmens zusammenschiebbar als Stoßdämpfer
ausgebildet sind. Die Rohrachse behält dann auch während der Schußabgabe ihre Lage
im wesentlichen bei.
[0011] Eine infolge Rohrweitung und Erschütterung drohende Gefährdung eines Richtaufsatzes
vermeidende Ausführung sieht vor, daß diese nicht am Rohr angeordnet wird, sondern
einer der Längsholme des Rahmens eine Aufnahme für einen Richtaufsatz, beispielsweise
eine Richtoptik, aufweist. Damit ist außerdem ein mit der Richteinrichtung direkt
in Verbindung stehender Richtaufsatz sichergestellt.
[0012] Um , z. B. vorzeitige Entsicherung von Zündern od. dgl. in den restlichen Waffenrohren
zu verhindern, wenn z. B. bei hintereinander erfolgender Zündung der Geschosse aus
einem Rohr schon ein Abschuß und infolgedessen eine Reaktionsbewegung der Bodenplatte
erfolgt, kann es vorteilhaft sein, wenn die Waffenrohre relativ zu den Anlenkungen
in Waffenrohrlängsrichtung beweglich angeordnet sind. So kann z. B. jeweils das Kugelgelenk
einen kurzen Rohrstutzen aufweisen, in welchem Waffenrohr mit Bodenstück des Waffenrohres
teleskopartig verschieblich ist.
[0013] Wenn in vorteilhafter Weise an die Längsholme des Rahmens eine an das Fahrwerk angelenkte
Höhen- und Seitenrichteinrichtung angelenkt ist, dann ist zielstreuungsdefinierte,
präzise Ausrichtung der Waffenrohre gegeben. Am Fahrzeug erfolgt in Feuerstellung
eine Abstützung mittels Abstützmechanik od. dgl. oder ein Absenken des Fahrzeuges
auf den Boden, z. B. durch Anheben von dessen Rädern. Da dann die Bodenplatte des
Geschützes bevorzugt mechanisch vom Fahrzeug abgekoppelt ist, erfolgt eine Abstützung
der Rohre unter Zwischenschaltung des Hilfsrahmens vermittels Richteinrichtung auf
einer dann stabil ruhenden Unterlage.
[0014] Sind gemäß einer weiteren begünstigten Variante, Anlenkpunkte der Anlenkung der Richt-
Einrichtung an den Längsholmen des Rahmens in der Ebene liegend angeordnet, so ist
vermieden, daß sich infolge einer "außermittigen" Anordnung der entsprechenden Anlenkpunkte
beim Abschuß vom während des Schusses auslenkenden Rohr ein Moment auf die Rahmensmechanik
fortpflanzen kann. Wenn die genannte Anlenkung in einer Schwerebene der Rohre erfolgt,
und daher das genannte Moment beim Abschuß auf ein Minimum herabgesetzt ist, sind
an die Präzision der Spiele bei den Gelenken an sich keine extremen Anforderungen
zu stellen, und es ist daher das erfindungsgemäße Geschütz bei gleicher Präzision
in seiner Herstellung weniger aufwendig.
[0015] Wenn die, vorzugsweise mit Hydraulikzylinder betätigbare, Höhenricht-Einrichtung
über eine, ebenfalls mit Hydraulikzylinder betätigbare, Seitenricht-Einrichtung mit
an die Längsholme des Rahmens angelenkten, gegebenenfalls einen Stoßdämpfer od. dgl.
aufweisenden, Übertragungshebeln verbunden ist, dann wird der Übergang beim Feuerstoß
ausgelöster Kräfte auf Richteinrichtung und Fahrwerk herabgesetzt und, wenn die genannten
Hebel Stoßdämpfer aufweisen, tritt weiters eine Verminderung einer Gefährdung der
Richtmechanik ein.
[0016] Zur Erhöhung der Seitenricht-Präzision, ist es günstig, wenn die genannten Übertragungshebel
der Richteinrichtung zusätzlich mindestens einen Schräglenker aufweisen.
[0017] Bei der bevorzugten Reihen-Anordnung der Waffenrohre ist es günstig: wenn die Bodenplatte
länglich ausgebildet ist. Um eine besonders gute Abstützung am Boden zu erreichen,
ist es bei derart länglicher Bodenplatte vorteilhaft, wenn an ihrer Unterseite mit
Auflage-Erhebungen versehene, zwei diese überragende Hauptauflage-Erhebungen aufweist.
Infolge der Größe der Bodenplatte und dem Gewicht der von mehreren in Feuerstellung
auf ihr lastenden Einzelrohre hat diese ein hohes Auflagegewicht und ist daher beim
Feuern wesentlich stabiler als Bodenplatten mit nur einem Rohr, sodaß meist

[0018] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
[0019] Es zeigen
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform eines fahrzeuggebundenen, in Feuerstellung
verbrachten Granatwerfers in Seitenansicht und
Fig. 2 einen solchen aus Richtung vom Fahrzeug her gesehen.
[0020] Der Granatwerfer der Fig. 1 hat eine in Blickrichtung längliche Bodenplatte 50, deren
vorderster Auflagedorn 53 sichtbar ist, sowie andere Dorne 52.
[0021] Es ist weiters ersichtlich, wie an der Bodenplatte 50 über Anlenkung 55 in Form eines
Kugelgelenkes eines der nebeneinander angeordneten Waffenrohre und über Anlenkung
215 mit Kugel 210 einer der Längsholme 21 eines parallelogrammartig Schwenkbaren Rahmens
20 angelenkt ist. Das Rohr 10 und mit ihm drei nicht sichtbare Rohre sind in Feuerstellung
in Richtung Fahrzeug 1 hin geneigt, der Stellwinkel kann z. B. etwa 40 - 80° betragen.
Bevorzugt sind drei oder mehr Rohre.
[0022] Auf der mit Hilfe einer hydraulischen Abstützeinrichtung 4, am Boden abstützbaren
Ladefläche 2 ist ein Rahmen 200 zur Anordnung der Anlenkung eines der jeweils mit
Hydraulikzylinder 6 betätigbaren, schwenkbaren Absetzarme 5 sowie eines der mit Hydraulikzylinder
31 betätigbaren Schwenkhebel 38 der Höhenricht-Mechanik 30 angeordnet. Die eben genannten
Hydraulikzylinder sind an einem Profil 201 auf Ladefläche 2 angelenkt. Am oberen Ende
des einen Schwenkhebels 38 ist ein, relativ zart gebauter Übertragungshebel 36 angelenkt,
der selbst mit seinem anderen Ende an einem der Längsholme 21 des Rahmens 20 angelenkt
ist, wobei in der gezeigten Ausführungsform dieser Anlenkpunkt 35 mit der Achse von
Rohr 10 fluchtet, also in einer Ebene liegt, die durch die Achsen der Rohre und die
Achse des Holmes geht. Übertragungshebel 36 ist mit Schwenkhebel 38 zusätzlich über
einen Hydraulikzylinder 41 einer Seitenrichteinrichtung 40 verbunden. In ihrem oberen
Teil weist der sichtbare Längsholm 21 einen Schockabsorber 211 auf. Im Bereich unterhalb
der Mündung der relativ große Länge aufweisenden Rohre, sind am Längsholm 21 über
Gelenk 255 die Äste 252, 253 eines Querholms 25 mit Schelle 26 zur Halterung der Rohre
sichtbar. An der Mündung selbst trägt Rohr 10 ebenso wie die nicht sichtbaren Rohre
eine Art Verschlußdeckel 12, der nach Austreten des Geschoßes von der Mündung entfernt
ist. In der Figur ist weiters etwa der Bereich der Höhenrichtbarkeit sichtbar gemacht,
wobei der Winkel etwa 40 bzw. 80° beträgt. Weiters ist angedeutet, wie in Feuerstellung
die Bodenplatte 50 mit dem Absetzarm 5 des Fahrzeuges 1 nicht mehr mechanisch gekoppelt
ist, sodaß die Wirkung der Abschußkräfte auf die Bodenplatte ohne direkte Wirkung
auf das Fahrzeug ist.
[0023] Fig. 2 zeigt, wie die an einem Profil 201 auf der nicht dargestellten Ladefläche
eines

1 angelenkten Hydraulikzylinder 6, 6' mit Absenkarmen 5, 5' für die Bodenplatte 50
gelenkig verbunden sind. Deutlich ist die Anordnung der Anlenkungen 55 bis 55"' der
Waffenrohre 10 bis 10'" entlang einer Geraden zu erkennen. Auf dieser Geraden liegen
außerhalb der Rohrsequenz jeweils die Anlenkungen 215, 215' mit Kugelgelenken 210,
210' der Längsholme 21, 21' des Parallelogramm-Rahmens 20. Die Bodenplatte 50 selbst
weist an ihrer Unterseite zwei, andere Auflagerelemente 52 bis 52" wesentlich überragende
Auflagerelemente 53, 53' auf, welche eine stabile Zweipunktauflage der Bodenplatte
ermöglichen. Mit Hydraulikzylinder 31 ist die Höhenrichteinrichtung 30 mit am Fahrzeug
doppelt gelagerten über Verbindungsstück 39 miteinander verbundenen Schwenkhebeln
38, 38' betätigbar. Zwischen den Hebeln 38, 38' ist an ihren oberen Enden, der wesentlichen
Bestandteil der Seitenricht- Einrichtung40 bildende Hydraulikzylinder 41 mit Stangen
42, 42' zum Seitverschieben von mit ihnen verbundenen Übertragungshebeln 36, 36' angeordnet,
die an ihren anderen Enden über Anlenkungen 35, 35' mit den beiden Längsholmen 21,
21' des Rahmens 20 verbunden sind. Die Hebel 36,36' selbst sind über Schräglenker
34 miteinander gelenkig verbunden. Die Schockabsorber 211, 211' aufweisenden Längsholme
21,21' des Rahmens 20 sind jeweils über Gelenke 255, 255' mit den beiden Ästen 252,
253 eines Querholmes 25 des Rahmens 20 gelenkig verbunden. Zwischen diesen Ästen sind
- jeweils gelenkig gelagert - Rohrhalte-Schellen 26 bis 26"', in deren Öffnungen 28,
28', 28", 28"' die vier Waffen-Rohre 10 bis 10'" im wesentlichen gleitverschieblich
sind, angeordnet. An den Mündungen weisen die Rohre Verschlußdeckel 12 bis 12"' auf.
Am Längsholm 21' ist eine Aufnahme 60 für einen Richtaufsatz angeordnet.
1. Fahrbares Geschütz, insbesondere fahrbar mit mindestens einem Waffenrohr (10, 10',
10", 10"') versehener Granatwerfer, der im Bereich der Rückseite seines Fahrwerks
(1) eine auf dem Boden absetzbare Bodenplatte (59) aufweist, mit der das Waffenrohr
(10, 10', 10", 10"') gelenkig verbunden ist, wobei dieser zum Fahrwerk (1) hin geneigt
ausrichtbar und mit einer Richteinrichtung (30, 40) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet,
daß am Fahrwerk (1) ein absenkbarer, parallelogrammartiger; aus Bodenplatte (50),
Längsholmen (21, 21') und Querholm (25) bestehender Rahmen (20) vorgesehen ist, welcher
mehrere, zueinander parallele und in Rahmenebene liegende Waffenrohre (10, 10', 10",
10"') aufnimmt.
2. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Waffenrohre
(10, 10', 10", 10"') unterhalb ihrer Mündungen untereinander gelenkig im Querholm
(25) gelagert und/ oder in Halteschellen (26) in Waffenrohrlängsrichtung gleitbar
angeordnet sind.
3. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsholme
(21, 21') des Rahmens (20) über Kugelgelenke (210, 210') an der Bodenplatte (50) angelenkt
sind.
4. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkachsen
(215, 215') der Längsholme (21, 21') des Rahmens (20) an der Bodenplatte (50) auf
einer zur Verbindungsgeraden der Anlenkpunkte (55 , 55', 55", 55"') der Waffenrohre
(10, 10', 10", 10"') parallelen, vorzugsweise mit ihr identischen Geraden angeordnet
sind.
5. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Anlenkpunkte
der Anlenkung (255, 255') des Querholmes (25) an den Längsholmen (21, 21') des Rahmens
(20) in einer durch die Achsen der Waffenrohre (10, 10', 10", 10"') gehenden Ebene
liegend, angeordnet sind.
6. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsholme
(21, 21') des Rahmens (20) zusammenschiebbar als Stoßdämpfer (211, 211') ausgebildet
sind.
7. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß einer der
Längsholme (21, 21') des Rahmens (20) eine Aufnahme (60) für einen Richtaufsatz, beispielsweise
eine Richtoptik, aufweist.
8. Fahrbares Geschütz nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Waffenrohre
(10, 10', 10", 10"') relativ zu den Anlenkungen (55, 55', 55", 55"') in Waffenrohrlängsrichtung
beweglich angeordnet sind.
9. Fahrbares Geschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
an die Längsholme (21, 21') des Rahmens (20) eine an das Fahrwerk (1) angelenkte Höhen-
und Seitenricht-Einrichtung (30,40) angelenkt ist.
10. Fahrbares Geschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anlenkpunkte der Anlenkung (35, 35') der Richt-Einrichtung (30, 40) an den Längsholmen
(21, 21') des Rahmens (20) in der Ebene der Waffenrohre (10, 10', 10", 10"') liegen.
11. Fahrbares Geschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die z. B. mit Hydraulikzylinder (31) betätigbare, Höhenricht-Einrichtung (30)
über eine, ebenfalls mit Hydraulikzylinder (41) betätigbare, Seitenricht-Einrichtung
(40) mit an die Längsholme (21, 21') des Rahmens (20) angelenkten, gegefenenfalls
einen Stoßdämpfer od. dgl. aufweisenden, Übertragungshebeln (36, 36') verbunden ist.
12. Fahrbares Geschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Übertragungshelbel (36, 36') der Richteinrichtung (30, 40) mindestens einen
Schräglenker (34) aufweisen.
13. Fahrbares Geschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeicnnet,
daß die an ihrer Unterseite mit Auflage-Erhebungen (52, 52', 52", 52"') versehene,
längliche Bodenplatte (50) zwei diese überragende Hauptauflage- Erhebungen (53, 53')
aufweist.
14. Fahrbares Geschütz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrwerk (1) eine Visiereinrichtung zum Seitenrichten aufweist.
1. A mobile gun, in particular a mortar which is provided with at least one barrel
(10, 10', 10",. 10"') in a mobile manner and which comprises in the region of the
rear of its travailing mechanism (1) a base plate (50) which can ce placed on the
ground and to which the barrel (10, 10', 10", 10"') is connected in an articulated
manner, the mortar being oriantatable at an inclination manner with respect to the
travelling mechanism (1) and being connected to an aiming device (30, 40) characterised
in that a lowerable, parallelogram- like frame (20), which comprises the base plate
(50), longitudial members (21, 21') and a cross member (25) and which receives a plurality
of mutually parallel barrels (10, 10', 10", 10"') lying in the plane of the frame,
is provided on the travelling mechanism (1).
2. A mobile gun according to Claim 1, characterized in that the barrels (10, 10',
10", 10"') are mounted below their muzzles in an articulated manner with one another
in the cross member (25) and/or are arrenged in holding straps (26) so as to be slidable
in the longitudinal direction of the barrels.
3. A mobile gun according to Claim 1 and 2, characterized in that the longitudial
members (21, 21') of the frame (20) are articulated on the base plate (50) by way
of ball-and-socket joints (210, 210').
4. A mobile gun according to Claim 1 to 3, characterized in that the axes of articulation
(215, 215') of the longitudinal members (21, 21') of the frame (20) on the base plate
(50) are arranged on a straight line parallel to the connecting line of the articulation
points (55, 55', 55", 55'",) of the barrels (10, 10', 10", 10"') and praferably indentical
therewith.
5. A mobile gun according to Claims 1 to 4, characterized in that articulation point
of the articulation (255, 255') of the cross member (25) are arranged on the longitudinal
members (21, 21') of the frame (20), lying in a plane passing through the axes of
barrels (10, 10', 10", 10"').
6. A mobile gun according to Claims 1 to 5, characterized in that the longitudinal
members (21, 21') of the frame (20) are constructed in a telescopic manner as shock
absorbers (211, 211').
7. A mobile gun according to Claims 1 to 6, characterized in that one of the longitudinal
members (21, 21') of the frame (20) comprises a receiving means (60) for a panoramic
sight, for exemple an aiming lans.
8. A mobile gun according to Claims 1 to 7, characterized in that the barrels (10,
10', 10", 10"') are arranged so as to be movable relative to the articulations (55,
55', 55", 55"') in the longitudinal direction of the barrels.
9. A mobile gun according to Claims 1 to 8, characterized in that a vertically and
laterally siming device (30, 40) articulated on the travelling mechanism (1) is articulated
on the longitudinal members (21, 21') of the frame (20).
10. A mobile gun according to Claims 1 to 9, characterized in that the articulation
points of the articulation (35, 35') of the siming device (30, 40) on the longitudinal
members (21, 21') of the frame (20) lie in the plane of the barrels (10, 10', 10",
10").
11. A mobile gun according to Claims 1 to 10, characterized in that the vertically
aiming device (30) which can be actuated for exemple by an hydraulic cylinder (31)
is connected by way of a laterally aiming device (40) which can likewise be actuated
by an hydraulic cylinder (42) to transmission levers (36, 36') which are articulated
on the longitudinal members (21, 21') of the the frame (20) and where appropriate
(comprise) a shock abeorber or the like.
12. A mobile gun according to Claims 1 to 11, characterized in that the transmission
levers (36, 36') of the aiming device (30, 40) comprise at least one oblique guide
(34).
13. A mobile gun according to Claims 1 to 12, characterized in that the longitudinal
base plate (50) provided on its underside with supporting projections (52, 52', 52",
52"') comprisse two main supporting projections (53, 53') protruding beyond the latter.
14. A mobile gun according to Claims 1 to 14, characterized in that the travelling
mechanism (1) comprises a sighting device for lateral aiming.
1. Pièce d'artillerie mobile, en particulier mortier mobile pourvu d'au moins un tube
(10, 10', 10", 10"'), mortier qui présente dans la zone arrière de son engin de roulement
(1) une plaque de base (50) applicable au sol, à laquelle le tube (10, 10', 10", 10"')
est relié de manière articulée, le mortier pouvant être incliné par rapport à l'engin
de roulement (1) et étant relié à un mécanisme de pointage (30, 40), caractérisée
en ce que sur l'engin de roulement (1) est prévu un cadre (20) déplaçable vers le
bas, en forme de parallélogramme constitué par une plaque de base (50), des longerons
(21, 21') et une traverse (25), cadre dans le plan duquel sont situés plusieurs tubes
(10, 10', 10", 10"') parallèles entre eux.
2. Pièce d'artillerie mobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que les
tubes (10, 10', 10", 10"') articulés ensemble sont logés en dessous de leur bouche
dans la traverse (25) et/ou peuvent glisser dans les étriers de fixation (26) dans
le sens longitudinal du tube.
3. Pièce d'artillerie mobile selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que
les longerons (21, 21') du cadre (20) sont articulés à la plaque de base (50) par
l'intermédiaire d'articulations sphériques (210,210').
4. Pièce d'artillerie mobile selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que
les axes d'articulation (215, 215') des longerons (21, 21') du cadre (20) sont placés
dans la plaque de base (50) sur une droite parallèle à la droite joignant les points
d'articulation (55, 55', 55", 55") des tubes (10, 10', 10", 10"'), la même que celle-ci
de préférence.
5. Pièce d'artillerie mobile selon les revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
les points d'articulation des articulations (255, 255') de la traverse (25) des longerons
(21, 21') du cadre (20) sont situés dans un plan passant par les axes des tubes (10,
10', 10", 10"').
6. Pièce d'artillerie mobile selon les revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
les longerons (21, 21') du cadre (20) sont télescopiques comme des amortisseurs (211,
211').
7. Pièce d'artillerie mobile selon les revendications 1 à 6, caractérisée en ce que
l'un des longerons (21, 21') du cadre (20) présente un logement (60) pour une lunette
de visée, une optique de pointage de préférence.
8. Pièce d'artillerie mobile selon les revendications 1 à 7, caractérisée en ce que
les tubes (10, 10', 10", 10"') sont mobiles dans le sens longitudinal par rapport
aux articulations (55, 55', 55", 55"').
9. Pièce d'artillerie mobile selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en
ce que sur les longerons (21, 21') du cadre (20) est articulé un mécanisme de pointage
en hauteur et en direction (30, 40) articulé à l'engin de roulement (1).
10. Pièce d'artillerie mobile selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en
ce que les points d'articulation des articulations (35, 35') du mécanisme de pointage
(30, 40) se situent sur les longerons (21, 21') du cadre (20) dans le plan des tubes
(10, 10', 10", 10"').
11. Pièce d'artillerie mobile selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée
en ce que le mécanisme de pointage en hauteur (30), commandé par un cylindre hydraulique
(31) par exemple, est relié par l'intermédiaire d'un mécanisme de pointage en direction
(40), commandé de la même manière par un cylindre hydraulique (41), à des leviers
de transmission (36,36') articulés sur les longerons (21, 21') du cadre (20), présentant
éventuellement un amortisseur ou analogue.
12. Pièce d'artillerie mobile selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée
en ce que les leviers de transmission (36, 36') du mécanisme de pointage (30, 40)
présentent au moins une tige oblique (34).
13. Pièce d'artillerie mobile selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée
en ce que la plaque de base allongée (50), pourvue sur sa face inférieure de proéminences
d'ancrage (52, 52', 52", 52"') en présente deux principales (53, 53') dépassant les
autres.
14. Pièce d'artillerie mobile selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée
en ce que le mécanisme de roulement (1) présente un appareil de visée pour le pointage
en direction.

