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(11) |
EP 0 145 852 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
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Anmeldetag: 08.09.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01B 7/36 |
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Bezeichnungsträger für elektrische Leitungen
Identification support for electrical lines
Porte-repères pour lignes électriques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
29.11.1983 DE 3343064
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.06.1985 Patentblatt 1985/26 |
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Patentinhaber: C.A. Weidmüller GmbH & Co. |
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D-32760 Detmold (DE) |
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Erfinder: |
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- Wilmes, Manfred
D-4930 Detmold (DE)
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Vertreter: Loesenbeck, Karl-Otto, Dipl.-Ing. et al |
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Jöllenbecker Strasse 164 33613 Bielefeld 33613 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 102 841 FR-A- 1 470 800 US-A- 3 744 104
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DE-B- 1 181 511 FR-A- 2 307 391
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Bezeichnungsträger für elektrische Leitungen, mit einem
zweiflüglig-hülsenartig den Leiter umgreifenden Trägerkörper, der auf seiner einen
Stirnfläche einen Vorsprung und auf seiner anderen Stirnfläche eine Aufnahme für einen
solchen Vorsprung aufweist.
[0002] Derartige Bezeichungsträger dienen der nachträglichen Bezeichnung bereits angeschlossener
Leitungen. Im Gegensatz zu geschlossenen Bezeichnungshülsen, die vor dem Leiteranschluss
aufgeschoben werden und von daher unverlierbar sind, besteht hier das Problem, dem
Bezeichnungsträger nach seinem Aufsetzen auf den Leiter dort einen ausreichenden Festsitz
zu geben.
[0003] Bei einem bekannten Bezeichnungsträger der gattungsgemässen Art (DE-C 2655958) besteht
der Trägerkörper praktisch aus einer zylindrischen, geschlitzten Hülse, die auf ihrer
einen Stirnfläche einen Vorsprung in Form einer Spitze hat und auf ihrer anderen Stirnfläche
eine Aufnahme in Form einer der Spitze entsprechenden Kerbe hat. Selbst wenn dem Material
einer derartigen Hülse eine gewisse Elastizität innewohnt, ergibt sich höchstens für
einen ganz bestimmten Leitungsquerschnitt ein möglicherweise hinreichender Festsitz.
Für den weiten Bereich der hier in Betracht zu ziehenden Leitungsquerschnitte jedoch
ist das nicht der Fall. Die seitlichen Vorsprünge und die seitlichen Aufnahmen für
diese Vorsprünge können bei der in der Praxis anzutreffenden Aneinanderreihung derartiger
Bezeichnungsträger auf einer elektrischen Leitung allenfalls verhindern, dass sich
die Hülsen gegeneinander verdrehen. Eine Sicherung dagegen, dass die einzelnen Bezeichnungsträger
etwa auf dem Leiter auseinanderwandern, ist damit nicht gegeben.
[0004] Zur Erleichterung der Handhabung und Bevorratung werden ferner dort die Bezeichnungsträger
einstückig mit einer gemeinsamen Angussleiste hergestellt. Sie werden mittels dieser
Angussleiste insgesamt auf einen Tragstab geschoben und nach Entfernen der Angussleiste
auf dem Tragstab, der noch mit einem Versteifungsstab verbunden sein kann, bevorratet.
Diese Vorgehensweise ist relativ umständlich und erfordert den Einsatz zusätzlicher
Hilfsmittel, insbesondere des versteiften Tragstabes.
[0005] Es sind ferner Kennzeichnungseinrichtungen bekannt, bei denen schellenartig passend
um ein Kabel, Rohr oder dergleichen zu spannende einzelne Materialbänder vorgesehen
sind, die dann mit dem eigentlichen Bezeichnungsträger bestückt werden (DE-C 1 139368,
DE-C 1 181 511). Die Kompliziertheit des Aufbaus und der Montage mag bei der Kennzeichnung
einzelner relativ starker Kabel oder Rohre noch hingenommen werden. Auch ein Festsitz
auf dem Kabel oder Rohr ist zu erreichen. Zur nachträglichen Kennzeichnung elektrischer
Leitungen, wenn es darauf ankommt, möglicherweise aus einer Vielzahl einzelner Bezeichnungsträger
schnell die passende, womöglich aus recht zahlreichen Kennziffern bestehende Leitungskennzeichnung
aufzubauen und auf der Leitung festzusetzen, ist diese Lösung ungeeignet.
[0006] Bei den weiter bekannten, im wesentlichen hülsenartig-zweiflügeligen Bezeichnungsträgern
gemäss DE-C 1207203 und DE-A 2648421 besteht wiederum für weite Bereiche von Leitungsquerschnitten
ein nur unzureichender Festsitz. Eine Sicherung gegen gegenseitiges Verdrehen oder
Auseinanderwandern der aufgesetzten Bezeichnungsträger ist nicht vorgesehen. Die nach
der DE-A 2648421 darüberhinaus vorgeschlagene Verklebung der beiden Flügel des Bezeichnungsträgers
hat den Nachteil, dass eine Bezeichnungsänderung in Folge Schaltungsänderungen an
einer Schaltanlage nur in mühsamer Weise durch eine Zerstörung der vorhandenen und
aufgesetzten Bezeichnungsträger möglich ist.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt zunächst die Aufgabe zugrunde, einen Bezeichnungsträger
der gattungsgemässen Art zu schaffen, der auf einfache Weise mit sicherem Festsitz
auf elektrischen Leitungen eines grossen Querschnittsbereiches und mit gutem Verbund
mehrerer nebeneinander angeordneter Bezeichnungsträger festgesetzt werden kann. Der
vorliegenden Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, ein besonders einfaches
Verfahren zur Herstellung derartiger Bezeichnungsträger aufzuzeigen.
[0008] Die erfindungsgemässe Lösung bezüglich des Bezeichnungsträgers besteht darin, dass
der Trägerkörper einen Clippverschluss und zumindest teilweise durch die Leitung lagerveränderbare
Klemmelemente aufweist und der Vorsprung und dessen Aufnahme als Rastverbindung ausgebildet
sind.
[0009] Ein solcher Bezeichnungsträger kann in einfacher Weise, gegebenenfalls bei leichter
Aufweitung seiner beiden Flügel, auf eine schon angeschlossene elektrische Leitung
aufgesetzt werden und in denkbar einfacher Weise von Hand durch Betätigung des Clippverschlusses
um die Leitung herum geschlossen werden. Infolge der durch die Leitung selbst lageveränderbaren
Klemmelemente kommt es einerseits zu einem besonderen Festsitz auf der Leitung und
durch die Lageveränderung der Klemmelemente auch zu einer Veränderung bzw. Anpassung
des Öffnungsbereiches des Bezeichnungsträgers an einen grossen Querschnittsbereich
elektrischer Leitungen, so dass für eben diesen grossen Querschnittsbereich immer
nur ein Bezeichnungsträgertyp erforderlich ist. Dadurch, dass die seitlichen Vorsprünge
und Aufnahmen als Rastverbindung ausgebildet sind, werden nebeneinander angeordnete,
in ihrer Gesamtheit die gewünschte Leitungskennzeichnung ergebende Bezeichnungsträger
nicht nur verdrehsicher, sondern auch gegen ein Auseinanderwandern auf der Leitung
im Verbund gehalten, so dass einerseits die Lesbarkeit der Bezeichnung selbst immer
gewährleistet bleibt und andererseits in diesem Bezeichnungsträgerverbund die Festsitze
der einzeinen Bezeichnungsträger sich gegenseitig unterstützen.
[0010] Weitere Ausgestaltungen verschiedener Ausführungsformen derartiger Bezeichnungsträger
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0011] Hervorzuheben ist eine Ausgestaltung, bei der eines der Klemmelemente eines der Elemente
der Clippverbindung trägt. Diese Ausführungsform ist besonders bedienungsfreundlich,
weil lediglich durch Aufdrücken auf die Leitung infolge der damit verbundenen Lageveränderung
des betroffenen Klemmelementes durch die Leitung selbst zugleich auch die Clippverbindung
geschlossen werden kann.
[0012] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung einer weiteren Ausführungsform ist
der Clippverschluss am freien Ende der Flügel vorgesehen, und über die Flügellänge
sind mehrere Klemmelemente vorgesehen. Ein solcher Bezeichnungsträger wird von Hand
nach Aufsetzen auf die Leitung durch Schliessen des Clippverschlusses geschlossen,
und er hat aufgrund der Flügelausgestaltung mit über die Länge gesehen mehreren Klemmelementen
den Vorzug, dass ein besonders grosser Leitungsquerschnittsbereich bei Gewährleistung
eines einwandfreien Festsitzes abgedeckt wird.
[0013] Bezüglich des Herstellungsverfahrens besteht die erfindungsgemässe Lösung darin,
dass zunächst ein Bezeichnungsträger mit der Rastausnehmung an der Stirnfläche gespritzt
wird und er dann nur so weit verlagert wird, dass sein die Rastausnehmung aufweisender
Endbereich noch eine Spritzformbegrenzung bildet, dann der nächste Bezeichnungsträger
gespritzt und dabei sein Rastvorsprung durch Ausfüllung der Rastausnehmung des vorhergehenden
Bezeichnungsträgers gebildet wird und dieser Vorgang zur Erzeugung eines lösbar verrasteten
Stranges einer Vielzahl von Bezeichnungsträgern wiederholt wird.
[0014] Auf diese Weise lässt sich unter Verwendung einer relativ einfachen Spritzgussform
trotz der Einzelspritzung der Bezeichnungsträger ein vom Prinzip her endloser Strang
von lösbar miteinander verrasteten einzelnen Bezeichnungsträgern herstellen, ohne
dass irgendwelche Montagevorgänge wie das Auffädeln auf Tragstäbe und dergleichen
und die Verwendung sonstiger Hilfsmittel erforderlich wäre. Die gebildete Strangform
in ihrer lösbaren Verrastung erleichtert die Handhabung, den Transport und die Lagerhaltung
sowie auch die Bearbeitung, insbesondere das Bedrukken, der einzelnen Bezeichnungsträger
erheblich.
[0015] Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Bezeichnungsträger sowie ein Durchführungsbeispiel
des erfindungsgemässen Herstellungsverfahrens werden nachstehend anhand der Zeichnung
näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
Fig. 1 einen Bezeichnungsträger gemäss der Erfindung, aufgesetzt auf eine elektrische
Leitung, noch in geöffnetem Zustand,
Fig. 2 den Bezeichnungsträger nach Figur 1 im geschlossenen Zustand,
Fig. einen weiteren Bezeichnungsträger gemäss der Erfindung während seiner Schliessphase,
Fig. 4 den Bezeichnungsträger nach Figur 3 in geschlossenem Zustand,
Fig. 5 ein Funktionsschema einer Spritzgusseinrichtung zur Erzeugung derartiger Bezeichnungsträger
mit Illustrierung des Herstellungsverfahrens.
[0017] Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Bezeichnungsträger für eine elektrische Leitung
hat einen hülsenartigen Trägerkörper 1, auf dessen Oberseite ein Kennzeichnun
gselement, beispielsweise eine Ziffer oder eine Zahl, angebracht, beispielsweise aufgedruckt,
ist. Der Trägerkörper hat in diesem Ausführungsbeispiel zwei relativ lange Flügel
2, die beim Aufsetzen auf die elektrische Leitung 3 um diese herumgeführt werden können.
In diesem Ausführungsbeispiel ist an den freien Enden der Flügel 2 ein Clippverschluss
4, 5 vorgesehen, beispielsweise an dem einen Flügel ein pfeilartiger Vorsprung 5 und
am anderen Flügel eine entsprechend geformte Aufnahme 4 für den pfeilartigen Vorsprung
5, mit einem Widerlagerabschnitt 6 für den Pfeil.
[0018] Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind innenseitig an den beiden Flügeln 2, von
ihren freien Enden abgewandt und in der Nähe des das Kennzeichen tragenden oberen
Trägerbereiches zwei elastisch verformbare Klemmstege 7 vorgesehen, die so angeordnet
sind, dass sie durch die Leitung 3 selbst lageveränderbar sind. Des weiteren sind
in diesem Ausführungsbeispiel, auf die Länge der Flügel 2 verteilt, noch einige kleine
Klemmwülste 8 vorgesehen.
[0019] In diesem Ausführungsbeispiel sind ferner auf der einen Stirnfläche des Bezeichnungsträgerkörpers
1 zwei zur Seite hin vorstehende Rastzapfen 9 angeformt. Auf der gegenüberliegenden
Stirnfläche befinden sich den Rastzapfen 9 entsprechende Rastausnehmungen 10.
[0020] Das Aufsetzen und Festsetzen eines derartigen Bezeichnungsträgers auf einer elektrischen
Leitung ist in den Figuren 1 und 2 illustriert. Zunächst wird der Trägerkörper 1 mit
seinen unterseitig noch offengehaltenen Flügeln 2 so weit über die Leitung 3 geschoben,
dass diese die Klemmstege 7 elastisch verformt. Danach wird von Hand der Clippverschluss
4, betätigt, wodurch die beiden Flügel zusammengeführt werden und im dargestellten
Fall die beiden oberen Klemmwülste 8 noch die elektrische Leitung 3 seitlich untergreifen,
so dass insgesamt der Bezeichnungsträger einen guten Festsitz auf der elektrischen
Leitung 3 hat.
[0021] Zur Erstellung der Leitungskennzeichnung in ihrer Gesamtheit werden nun in der erforderlichen
Anzahl derartige Bezeichnungsträger, jeweils mit den gewünschten Kennziffern oder
Kennbuchstaben, nebeneinanderliegend auf die elektrische Leitung 3 gesetzt, wobei
die Rastzapfen 9 des einen Bezeichnungsträgers sich dann in den entsprechenden Rastausnehmungen
10 des angrenzenden Bezeichnungsträgers verrasten und somit ein praktisch unverschiebbarer,
verrastet zusammenhängender Verbundblock aus einzelnen Bezeichnungsträgern auf der
elektrischen Leitung gebildet wird. Die in Figur 5 dargestellte Aneinanderreihung
einzelner Bezeichnungsträger illustriert im Prinzip, wie die Bezeichnungsträger dann
auch auf einer elektrischen Leitung nebeneinander sitzen. Schon die Anschauung der
Figuren 1 und 2 zeigt, dass ein so aufgebauter einzelner Bezeichnungsträger mit gutem
Festsitz auf einem ausserordentlich grossen Querschnittsbereich von elektrischen Leitungen
aufgesetzt werden kann.
[0022] Bei dem in den Figuren 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Trägerkörper
1' im Verhältnis zum Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 und 2 etwas kürzere Flügel
2' auf. Die freien Enden der Flügel 2
' sind lediglich gebogen ausgebildet, so dass sie eine Leitung 3 umfassen können. Der
Clippverschluss 4', 5' befindet sich nunmehr von den freien Enden der Flügel 2
' abgewandt innen oben. Der eine Hakensteg 4' der Clippverbindung ist fest an den Trägerkörper
1' angeformt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist nun in der Wegbahn des aufzunehmenden
Leiters 3 eine elastische Klemmleiste 7
' vorgesehen, die wiederum beim Aufsetzen auf den Leiter 3 von diesem in ihrer Lage
verändert wird und die ihrerseits nun direkt das andere Hakenteil 5' des Clippverschlusses
trägt. Wie mit den Figuren 3 und 4 illustriert, genügt es bei dieser Ausführungsform
des Bezeichnungsträgers, den Trägerkörper 1' einfach auf die Leitung 3 zu drücken,
wobei sich durch die Klemmleiste 7' und die gebogenen Enden der Flügel 2
' der gewünschte gute Festsitz auf der Leitung 3 ergibt und wobei durch das Aufdrücken
zugleich automatisch, und zwar durch die Lageveränderung des Klemmsteges 7' durch
die Leitung 3, auch der Clippverschluss 4' , 5' schliesst, ohne dass eine gesonderte
manuelle Betätigung dieses Clippverschlusses erforderlich wäre.
[0023] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist als Rastverbindung der einzelnen Bezeichnungsträger
untereinander bei Nebeneinanderreihung auf der Leitung 3 auf der einen Stirnfläche
des Trägerkörpers 1' eine Aufnahme 10' mit einer leicht hinterzogenen Rippe 10" vorgesehen,
während, passend hierzu, auf der anderen Stirnfläche des Trägerkörpers 1' eine entsprechend
geformte, seitlich vorstehende Zunge 9' vorgesehen ist.
[0024] Ein bevorzugtes Herstellungsverfahren für derartige Bezeichnungsträger ist in Figur
5 illustriert. Als Teile des Werkzeuges sind Formplatten 11 und 12, Spannbacken 13,
ein Auswerfer 14für die Bezeichnungsträger dargestellt, der mit Zapfen 15 entsprechend
der Rastzapfen 9 der Bezeichnungsträgerkörper 1 versehen ist, sowie einen Auswerfer
16 für den sich in den Raum 17 bildenden Anguss. Die Zapfen 15 des Auswerfers 14 ragen
in den eigentlichen Spritzraum 18.
[0025] Zu Beginn des Herstellungsvorganges wird das Werkzeug durch die entsprechende Verlagerung
des Auswerfers 14 und die vollständige Schliessung der Spannbacken 13 geschlossen,
daraufhin wird ein erster Bezeichnungsträgerkörper gespritzt, der 1. keine Rastbolzen
9 hat und 2. gegenüber dem Sollmass eine Überbreite hat. Nach dem Spritzvorgang für
diesen ersten Trägerkörper werden die Spannbacken 13 auseinandergefahren und dieser
erste Trägerkörper wird mit dem Auswerfer 14 nur so weit zwischen den Formplatten
11, 12 ausgeschoben, dass noch ein kleiner Endbereich dieses ersten Trägerkörpers
in der Form verbleibt, und zwar derjenige, der infolge der Zapfen 15 des Auswerfers
14 die Rastausnehmungen 10 aufweist. Die Spannbacken 13 schliessen sich dann wieder
bis auf den insoweit ausgeschobenen ersten Trägerkörper. Der Auswerfer 14 wird zurückgezogen,
das Werkzeug wird geöffnet und der Anguss wird über den Auswerfer 16 ausgeworfen.
Es wird dann erneut Formmasse eingespritzt, wobei jetzt das verbliebene Ende des ersten
Trägerkörpers Teil der Begrenzung des Spritzraumes 8 bildet. Die neu angebrachte Formmasse
füllt nun auch die Rastausnehmungen 10 dieses ersten Trägerkörpers aus und bildet
somit die Rastzapfen 9 für den nunmehr gespritzten Bezeichnungsträgerkörper 1. Dieser
Vorgang wird nun kontinuierlich wiederholt, so dass sich automatisch ein Strang lösbar
miteinander verrasteter einzelner Trägerkörper 1 bildet, wobei der zuerst gespritzte
Trägerkörper infolge seiner Überbreite und des Fehlens vom Rastzapfen nachher fortgenommen
wird. Es hat sich dabei gezeigt, dass selbst bei der Verwendung eines Thermoplastes
die einzelnen Trägerkörper 1 keine stoffliche Verbindung miteinander eingehen und
auch nicht miteinander verkleben oder dergleichen, so dass tatsächlich in dem trotz
Einzelspritzung der Trägerkörper gebildeten Trägerkörperstrang die Verbindung zwischen
zwei benachbarten Trägerkörpern 1 jederzeit lösbar ist. Andererseits hat der gebildete
Strang doch einen so guten Zusammenhalt, dass seine weitere Bearbeitung, beispielsweise
die Bedrukkung mit Kennzeichen, sowie seine weitere Handhabung und Bevorratung sehr
bequem möglich sind.
1. Bezeichungsträger für elektrische Leitungen, mit einem zweiflügelig-hülsenartigen,
den Leiter (3) umgreifenden Trägerkörper (1; 1'), der auf seiner einen Stirnfläche
einen Vorsprung (9; 9') und auf seiner anderen Stirnfläche eine Aufnahme (10; 10')
für einen solchen Vorsprung (9; 9') aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerkörper (1; T) einen Clippverschluss
(4, 5; 4', 5') und zumindest teilweise durch den Leiter (3) lagerveränderbare Klemmelemente (7;
7', 8) aufweist und der Vorsprung (9; 9') und dessen Aufnahme (10; 10') als Rastverbindung
ausgebildet sind.
2. Bezeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Clippverschluss
(4, 5) am freien Ende der Flügel (2) vorgesehen ist und über die Flügellänge verteilt
mehrere Klemmelemente (7,8) vorgesehen sind.
3. Bezeichnungsträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Endbereich
der Flügel (2) als Klemmelemente jeweils einem der Flügel zugeordnete elastisch verformbare
Klemmstege (7) vorgesehen sind.
4. Bezeichnungsträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über die Länge
der Flügel (2) verteilt an beiden Flügeln jeweils einander zugewandt liegende Klemmwülste
(8) vorgesehen sind.
5. Bezeichnungsträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die
Leitung lagerveränderbare Klemmelement (7') den einen Teil (51) des Clippverschlusses (4', 5') trägt.
6. Bezeichnungsträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Element
(4') des Clippverschlusses (4', 5') an dem freien Flügelende abgewandten Bereich des
Trägerkörpers (1') vorgesehen ist und das etwa im mittleren Bereich der Flügellänge
vorgesehene Klemmelement (7') oberseitig das andere Element (5') des Clippverschlusses
(4', 5') trägt.
7. Bezeichnungsträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden
der Flügel (5') des Trägerkörpers (1') für ein Umgreifen der Leitung (3) gerundet
sind.
8. Bezeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Rastvorsprung auf der einen Stirnfläche des Trägerkörpers (1) durch hinterzogene
Rastzapfen (9) gebildet ist, während in der anderen Stirnfläche des Trägerkörpers
(1) entsprechende Rastaufnahmen (10) vorgesehen sind.
9. Bezeichnungsträger nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
dass auf der einen Stirnfläche des Trägerkörpers (1') eine seitlich vorstehende Zunge
(9') vorgesehen ist, während in der anderen Stirnfläche des Trägerkörpers (1') eine
entsprechende Aufnahme (10') mit einer hinterzogenen Rippe (10") vorgesehen ist.
10. Verfahren zur Herstellung von Bezeichnungsträgern nach Anspruch 1, mit einem Spritzen
der einzelnen Bezeichnungsträger, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst ein Trägerkörper
mit der Rastausnehmung (10, 10') an der einen Stirnfläche gespritzt wird und dieser
dann so weit verlagert wird, dass sein die Rastausnehmung (10, 10') aufweisender Endbereich
noch eine Spritzformbegrenzung bildet, dann der nächste Bezeichnungsträgerkörper (1,
1') gespritzt und dabei sein Rastvorsprung (9,9') durch Ausfüllung der Rastausnehmung
(10, 10') des vorhergehenden Trägerkörpers gebildet wird und dieser Vorgang zur Bildung
eines lösbar verrasteten Stranges einer Vielzahl einzelner Bezeichnungsträgerkörper
(1) wiederholt wird.
1. An identification carrier for electric lines comprising a two-leg sleeve-like carrier
body (1; 1') which embraces the conductor (3) and which has a projection (9; 9') on its one end face and a receiving means (10; 10') for receiving such a projection
(9; 9') on its other end face characterised in that the carrier body (1; 1') has a
clip closure means (4, 5; 4', 5') and clamping elements (7; 7', 8) which are variable in position at least in part
by the conductor (3) and the projection (9; 9') and the receiving means (10; 10')
therefore are in the form of a locking connection.
2. An identification carrier according to claim 1 characterised in that the clip closure
means (4, 5) is disposed at the free ends of the legs (2) and a plurality of clamping
elements (7, 8) are provided distributed over the length of the legs.
3. An identification carrier according to claim 2 characterised in that provided in
the upper end region of the legs (2) as clamping elements are elastically deformable
clamping web portions (7) associated with respective ones of the legs.
4. An identification carrier according to claim 2 characterised in that clamping beads
(8) which are in mutually facing relationship are provided on both legs, distributed
over the length of the legs (2).
5. An identification carrier according to claim 1 characterised in that the clamping
element (7') which is variable in position by the line carries the one part (5') of
the clip closure means (4', 5').
6. An identification carrier according to claim 5 characterised in that the one element
(4') of the clip closure means (4', 5') is provided on the region of the carrier body
(11), which is remote from the free end of the leg, and the clamping element (7') which
is disposed approximately in the middle region of the length of the leg carries on
its top side the other element (5') of the clip closure means (4', 5').
7. An identification carrier according to claim 5 characterised in that the free ends
of the legs (5' ) of the carrier body (1') are rounded for engaging around the line
(3).
8. An identification carrier according to one of claims 1, 2 and 5 characterised in
that the locking projection is formed on the one end face of the carrier body (1)
by undercut locking pins (9) while corresponding locking receiving means (10) are
provided in the other end face of the carrier body (1).
9. An identification carrier according to one of claims 1, 2 and 5 characterised in
that provided on the one end face of the carrier body (1') is a laterally projecting
tongue (9') while provided in the other end face of the carrier body (1') is a corresponding
receiving means (10') with an undercut rib (10").
10. A method of manufacturing identification carriers according to claim 1, with injection
of the individual identification carriers, characterised in that firstly a carrier
body is injected with the locking recess (10, 10') at the one end face and it is then
displaced to such an extent that its end region having the locking recess (10,10')
still forms a boundary means of the injection mould, then the next identification
carrier body (1, 11) is injected and in that operation the locking projection (9, 9') thereof is formed
by filling the locking recess (10,10') of the preceding carrier body, and that operation
is repeated to form a releasably interlocked line of a multiplicity of individual
identification carrier bodies (1).
1. Porte-inscriptions pour lignes électriques, avec un corps porteur (1; 1') du genre manchon à deux branches entourant le conducteur (3), corps qui présente
sur une de ses faces frontales une saillie (9; 9') et sur son autre face frontale
un logement (10; 10') pour une telle saillie (9; 9'), caractérisé en ce que le corps porteur (1; 1') présente
une fermeture à clip (4, 5; 4', 5') et des éléments de serrage (7; 7', 8) dont les
points d'appui peuvent être au moins partiellement modifiés par les conducteurs (3),
et en ce que la saillie (9; 9') et son logement (10; 10') sont configurés sous la
forme d'un assemblage encliquetable.
2. Porte-inscriptions selon la revendication 1, caractérisé en ce que la fermeture
à clip (4, 5) est prévue à l'extrémité libre des branches (2), et en ce qu'il est
prévu plusieurs éléments de serrage (7,8) répartis sur la longueur des branches.
3. Porte-inscriptions selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu
comme éléments de serrage dans la région terminale supérieure des branches (2) des
nervures de serrage (7) élastiquement déformables respectivement associées à chaqune
des branches.
4. Porte-inscriptions selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'il est prévu
sur les deux branches (2), répartis sur la longueur des branches, des bourrelets de
serrage (8) disposés respectivement en vis-à-vis.
5. Porte-inscriptions selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de
serrage (7') dont le point d'appui est modifiable par la ligne électrique porte un
(5') des éléments de la fermeture à clip (4', 5').
6. Porte-inscriptions selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un (4') des éléments de la fermeture à clip (4', 5') est prévue sur la région du corps porteur
(1') qui est éloignée dé l'extrémité libre des branches, et en ce que l'élément de
serrage (7') prévu approximativement au milieu de la longueur des branches porte sur
son côté supérieur l'autre élément (5') de la fermeture à clip (4', 5').
7. Porte-inscriptions selon la revendication 5, caractérisé en ce que les extrémités
libres des branches (5') du corps porteur (1') sont arrondies afin d'entourer la ligne
électrique (3).
8. Porte-inscriptions selon l'une des revendications 1, 2 ou 5, caractérisé en ce
que la saillie d'encliquetage prévue sur une des faces frontales du corps porteur
(1) est formée par des ergots d'encliquetage (9) en contre-dépouille, tandis que des
logements d'encliquetage (10) correspondants sont pratiqués dans l'autre face frontale
du corps porteur (1).
9. Porte-inscriptions selon l'une des revendications 1, 2 ou 5, caractérisé en ce
qu'une languette (9') latéralement en saillie est prévue sur une des faces frontales
du corps porteur (1'), tandis qu'un logement (10') correspondant muni d'une nervure
en contre-dépouille (10") est pratiqué dans l'autre face frontale du corps porteur
(1').
10. Procédé pour la réalisation de porte-inscriptions selon la revendication 1, avec
moulage par injection des différents porte-inscriptions, caractérisé en ce qu'on moule
tout d'abord par injection un corps porteur muni sur une de ses faces frontales de
l'évidement d'encliquetage (10, 10'), puis qu'on le déplace suffisamment pour que
sa région terminale présentant l'évidement d'encliquetage (10, 10') constitue une
nouvelle délimitation du moule d'injection, puis qu'on moule par injection le porte-inscriptions
(1, 1') suivant et que sa saillie d'encliquetage (9, 9') est alors formée par remplissage
de l'évidement d'encliquetage (10, 10') du corps porteur précédent, ce processus étant
répété afin de former une rangée constituée d'un certain nombre de corps de porte-inscriptions
individuels mutuellement encliquetés de manière amovible.