[0001] Die Erfindung bezieht sich gemäß einem ersten übergeordneten Erfindungsgedanken auf
ein Verfahren zur Klimatisierung von Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen insbesondere
in Wohn-oder Bürohäusern, Schulen, Hotels, Kongreß- und/oder Ausstellungshallen, Theatern,
Kinos, Krankenhäusern, Laboratorien, Lager- und/oder Zuchträumen, Turnhallen, Schwimmbädern
oder dergleichen und betrifft gemäß einem zweiten übergeordneten Erfindungsgedanken
eine Vorrichtung zur Klimatisierung von Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen in
Gebäuden vorstehend beschriebener Art, die sich insbesondere zur Durchführung des
Verfahrens nach dem ersten übergeordneten Erfindungsgedanken eignet.
[0002] Zur Belüftung oder Klimatisierung von Räumen beschriebener Art werden herkömmlicherweise
einem jeden Raum einzeln zugeordnete Klimaanlagen eingesetzt, die Frischluft von der
Außenumgebung ansaugen, diese konditionieren, d.h. auf eine bestimmte Temperatur und/oder
relative Feuchte bringen und dann über ein meist mit einem regelbaren Verschlußelement,
wie beispielsweise einer Klappjalousie oder dergleichen, mehr oder weniger verschließbares
Ausströmgitter in den zu klimatisierenden Raum abgeben.
[0003] Diese jeweils einzelne Räume bedienenden Klimaanlagen erfordern das Verschlossenhalten
der Fenster des betreffenden Raumes, um zu vermeiden, daß konditionierte Luft an die
Außenumgebung entweicht und dadurch die Steuerung bzw. Regelung der Klimaanlage praktisch
unmöglich wird. Diese herkömmliche Art der Raumklimatisierung hat weiterhin den Nachteil,daß
die ausströmende Frischluft störende Rausch-oder Klappergeräusche zu verursachen pflegt.
Der wichtigste Nachteil dieser bekannten Art der Raumklimatisierung aber ist die Tatsache,
daß die Frischluft aus einem bezogen auf die Wandflächen des zu klimatisierenden Raumes
verhältnismäßig geringen Flächenbereich des Ausströmgitters der Klimaanlage austritt
und dadurch eine nicht nur als unangenehm empfundene, sondern auch in vielerlei Hinsicht
höchst gesundheitsschädliche Luftzugwirkung hervorbringt, die überdies insbesondere
im Hochfahrbetrieb der Klimaanlage auch noch zu unerwünschten Luftströmungen und -verwirbelungen
zu führen pflegt, durch welche die Raumluft im Raum unvermeidlich in mehr oder weniger
hohem Maße mit vorhandenem Staub vermengt und verwirbelt wird, der das Rauminnenklima
seinerseits weiterhin verschlechtert.
[0004] Es ist auch bereits bekannt, mehrere Räume beispielsweise einer Etagenwohnung oder
dergleichen gemeinsam über eine leistungsmäßig entsprechend ausgelegte Klimaanlage
mit konditionierter Frischluft zu versorgen. Hierfür aber ist neben dem Verschlossenhalten
der Fenster der zu klimatiesierenden Räume ein Verteiler-Leitungssystem für die diesen
zuzuführende Frischluft und ein anderes entsprechendes Leitungssystem für die Abluft
erforderlich. Diese Luftführungssysteme werden aus vorgefertigten Blechformteilen
erstellt, die entweder in bereits bei der Errichtung der tragenden Mauern vorgesehene
Aufnahmenischen eingefügt oder auf das tragende Mauerwerk des Gebäudes aufgesetzt
werden und dann dessen ästhetische äußere Erscheinungsform nicht unwesentlich zu beeinträchtigen
pflegen. Abgesehen davon, daß in jedem Raum sich die gleichen Luftausströmverhältnisse
mit den entsprechenden Nachteilen ergeben, wie diese vorstehend für die Klimatisierung
eines einzelnen Raumes beschrieben sind, ist die Erstellung der tragenden Raumwände
unter Berücksichtigung von Aufnahmenischen für Luftführungskanäle und/oder die Aufbringung
derselben auf fertigerstellte tragende Wände recht zeit- und kostenaufwendig und bringt
den weiteren Nachteil mit sich, daß die strömende Luft in den aus Blechformteilen
gebildeten Strömungskanälen ihrerseits zusätzliche störende Strömungsgeräusche verursacht,
die überdies noch durch die Wirkung dieser Strömungskanäle als eine Art Klangkörper
verstärkt werden und zusätzliche Schallisolierungsmaßnahmen erforderlich'machen, die
jedoch aufgrund der zu den zu klimatisierenden Räumen jeweils offenen Lufteinströmöffnungen
nur eine beschränkte Wirkung haben, da diese je nach Art und Größe ihres Regulierungsverschlusses
wie eine Art Orgelpfeife wirken können.
[0005] Es ist im übrigen =auch bekannt, zumindest einen Teil solcher Luftführungskanäle
in dem Zwischenraum zwischen der Rohdecke eines Raumes und einer gegenüber dieser
abgehängten Decke zu verlegen. Hierdurch werden jedoch die vorstehend beschriebenen
nachteiligen Eigenschaften solcher herkömmlicher Klimatisierungsarten keineswegs gemindert
oder gar beseitigt.
[0006] Hinzu kommt, daß die für die Luftführungskanäle benötigten Blechformteile nicht nur
eine fachmännische Befestigung bzw. Verankerung an der Wand bzw. Decke des zu klimatisierenden
Raumes erfordern, sondern in manchen Gegenden überhaupt nicht oder nur zu praktisch
unerschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen, in denen jedoch aufgrund ihrer klimatischen
Verhältnisse die dortigen Gebäude dringend zumindest einer Luftkühlung, wenn nicht
gar auch Konditionierung im Sinne zusätzlicher Be- oder Entfeuchtung bedürften.
[0007] In anderen Gegenden wiederum, welche häufig die gleichen Schwierigkeiten bezüglich
preiswerter Verfügbarkeit von geeigneten Blechformteilen aufweisen, besteht das Bedürfnis,
trotz verhältnismäßig hoher Tagestemperaturen die empfindlich kühlen Nachttemperaturen
durch geeignete preisgünstige Erwärmung eines oder mehrerer Räume beispielsweise eines
Wohnhauses mit landesüblich verfügbaren Mitteln erträglich zu machen.
[0008] Für ein besonders gutes Raumklima in Räumen der beschriebenen Art ist, wenn diese
zu beheizen sind, bekanntlich eine Fußbodenheizung besonders geeignet, da diese gewährleistet,
daß bei geringem Energieeinsatz die Wärme von unten zugeführt wird und nach oben steigt
und somit dort in ausreichendem Maße zur Verfügung steht, wo sie weitestgehend gebraucht
oder als besonders wohltuend empfunden wird. Fußbodenheizungen sind mit den bekannten
Arten der Raumklimatisierung jedoch praktisch nicht zu realisieren, da einerseits
die Ausströmgitter geradezu Schmutzabstreifer und -fänger darstellen und dadurch sehr
schnell verunreinigt würden und der Schmutz durch die verhältnismäßig hohe Ausströmgeschwindigkeit
der zugeführten Luft aufgewirbelt und in äußerst gesundheitsschädlicher Weise als
Staub in den Raum getragen würde, andererseits der von unten kommende Luftzug aber
auch bereits in sauberem Zustand zu Belästigungen und der Gefahr von gesundheitlichen
Schädigungen führen würde.
[0009] Allen bekannten Lösungen ist gemeinsam eigen, daß sie gegebenenfalls unter Inkaufnahme
der bereits geschilderten Nachteile allenfalls in der Lage sind,'das Raumklima in
bezug auf eine vorbestimmte Temperatur und/oder relative Luftfeuchte aufrechtzuerhalten,
daß damit aber noch keineswegs immer ein optimal behagliches Wohlbefinden der Personen
bewirkt wird, die sich in dem zu klimatisierenden Raum aufhalten. Dies liegt daran,
daß dieses Behaglichkeitsgefühl, welches im übrigen insbesondere bei Menschen als
Empfinden ausdrucksfähig ist, gleichermaßen aber auch bei Maschinen, wie beispielsweise
Computern, sich in gesteigerter Funktionssicherheit bei vermiuderter Störungsempfindlichkeit
und wesentlich verlängerten Wartungsintervallen auszudrucken pflegt, nicht allein
von der Temperatur-und gegebenenfalls Feuchtigkeitsverteilung über einem bestimmten
repräsentativen Querschnitt des zu klimatisierenden Raumes abhängt, sondern wesentlich
auch von der Temperaturverteilung über einer bestimmten Begrenzungsfläche dieses Raumes,
wie etwa einer Wand derselben, von der auch die örtliche Verteilung der relativen
Feuchte der betreffenden Zonen der benachbarten Raumatmosphäre abhängen kann. Befriedigend
ist dies nicht, obgleich bisher noch keine Lösung für die Ausschaltung dieser Unannehmlichkeit
zur Hand ist.
[0010] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, mit
einfachen und kostengünstigen und im übrigen praktisch überall preisgünstig verfügbaren
Mitteln unter Vermeidung der Nachteile bekannter Arten der Klimatisierung von Arbeits-,
Wohn- oder Aufenthaltsräumen beschriebener Art diesen gasförmiges Medium, wie beispielsweise
warme oder kalte Luft mit oder ohne vorbestimmte(r) relative(r) Feuchte, zuführen
und diese auch wieder entziehen zu können, ohne daß Gefahren für geräuschmäßige oder
zugluftbedingte Belästigungen oder gar gesundheitliche Schäden zu befürchten wären,
vielmehr unter gleichzeitiger Vermeidung von Staubentwicklungen das Raumklima wesentlich
verbessert und damit das Behaglichkeitsgefühl von in solchen Räumen anwesenden Menschen,
Tieren oder Pflanzen ebenso wie von empfindlichen Maschinen, wie beispielsweise Computern,-sowohl
bei Beheizung als auch bei Kühlung solcher Räume erheblich steigerbar ist, wobei gerade
im Interesse einer solchen Verbesserung der Raumhygiene und der temperaturverteilungsbedingten
Aufenthaltsbedingungen sowohl bei Ersterrichtung als auch im Wege der Nachrüstung
nicht nur Decken- oder Wandheizungen bzw. -kühlungen, sondern sogar auch Fußbodenheizungen
oder -kühlungen mit'den gleichen vorteilhaften Eigenschaften erstellt werden können
sollen.
[0011] Ausgehend von der der Erfindung zugrundeliegenden Erkenntnis, daß es für die Bewältigung
wesentlicher Teilaspekte dieser Kombinationsaufgabe vornehmlich auch auf die Vergleichmäßigung
des Raumklimas in den den zu klimatisierenden Raum begrenzenden Bereichen eines Bauwerks
benachbarten Zonen dieses Raumes ankommt, wird diedurch die Erfindung in überraschend
einfacher und wirtschaftlicher Weise gemäß deren erstem, auf ein Verfahren zur Klimatisierung
von Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen in Gebäuden eingangs beschriebener Art
gerichtetem Erfindungsgedanken dadurch erreicht, daß gasförmiges Medium vorbestimmter
Eigenschaften, vorzugsweise Frischluft mit vorbestimmter Temperatur und/oder relativer
Feuchte, dem zu klimatisierenden Raum von mindestens einem mittels zumindest des Fußbodens
und/ oder mindestens einer Wand und/oder der Decke desselben gebildeten und gegenüber
diesem durch eine für'dieses gasförmige Medium durchlässige großflächige Ausströmdrossel
abgegrenzten Windkesselraum her zugeführt oder entzogen wird.
[0012] In zweckmäßiger Weiterbildung kann gemäß einem untergeordneten Erfindungsgedanken
mit Vorteil vorgesehen sein, daß das gasförmige Medium in zumindest einem mittels
des Fußbodens und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke des zu klimatisierenden
Raumes an diesem bzw. dieser gebildeten Kanals in Strömung gehalten und über jeweils
zumindest einen mit diesem Kanal bzw. diesen Kanälen kommunizierenden als für dieses
gasförmige Medium durchlässige großflächige Ausströmdrossel wirkenden Wandungsbereich
diesem Raum zugeführt oder entzogen wird.
[0013] In weiterer Vervollkommnung dieses Erfindungsgedankens kann zweckmäßig das gasförmige
Medium dem zu klimatisierenden Raum großflächig über zumindest einen wesentlichen
Bereich von Fußboden und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke zugeführt oder
entzogen werden Weiterhin hat es sich als im Interesse einer besonderen Vergleichmäßigung
der Zuführung des gasförmigen Mediums zu bevorzugen erwiesen, wenn dieses dem zu klimatisierenden
Raum über poröses Material der den Windkesselraum bzw. den Kanal bzw. die Kanäle raumseitig
begrenzenden Bereiche von Fußboden und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke
zugeführt oder entzogen wird.
[0014] Ferner hat es sich als im Hinblick auf eine rationelle und großflächige und dabei
doch besonders geschwindigkeitsarme Zu- oder Abführung des gasförmigen Mediums zum
bzw. aus dem zu klimatisierenden Raum besonders zweckmäßig erwiesen, wenn das gasförmige
Medium diesem im wesentlichen quer zu seiner eigentlichen Strömungsrichtung zugeführt
oder entzogen wird. Vorzugsweise kann weiterhin das gasförmige Medium dem zu klimatisierenden
Raum mit über der Länge seines diesem zugeordneten Strömungsweges praktisch gleichem
Druck zugeführt oder entzogen werden.
[0015] Ersichtlich wird auf diese Weise mit besonders einfachen und wirtschaftlich zum Einsatz
bringbaren Mitteln eine praktisch geräuschlose und dennoch höchst effiziente Klimatisierung
der beschriebenen Räume mit gleichzeitiger Erzielung eines vorzüglichen und zudem
auch noch auf die jeweiligen Bedürfnisse der Benutzer dieser Räume einstellbaren Raumklimas
erreicht, bei welchem durch die großflächige, aber auf niedrigste Zuströmgeschwindigkeit
gedrosselte Zuführung des gasförmigen Mediums, z.B. konditionierter Zuluft, jegliche
unangenehme,störende oder gar gesundheitsschädliche Zugluftwirkung bereits vom Prinzip
her ausgeschaltet ist und daher sogar erwünschte therapeutische Wirkungen etwa in
einem Krankenhaus erzielt werden können.
[0016] Zur Lösung der vorstehend dargelegten Kombinationsaufgabe sieht die Erfindung gemäß
ihrem auf eine Vorrichtung-zur Klimatisierung von Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen
in Gebäuden eingangs beschriebener Art gerichteten zweiten übergeordneten Erfindungsgedanken
eine solche Vorrichtung vor, die sich durch mindestens einen von dem zu klimatisierenden
Raum durch eine für diesem zuzuführendes oder zu entziehendes gasförmiges Medium vorbestimmter
Eigenschaften, vorzugsweise Frischluft mit vorbestimmter Temperatur und/oder relativer
Feuchte, durchlässige großflächige Ausströmdrossel, die in Abstand zu dem Fußboden
und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes gehalten
ist, abgegrenzten Windkesselraum kennzeichnet.
[0017] Auch bei diesem auf eine Klimatisierungsvorrichtung gerichteten übergeordneten Erfindungsgedanken
ergibt sich eine von der gleichen grundlegenden Erkenntnis ausgehende zweckmäßige
Weiterbildung gemäß einem untergeordneten Erfindungsgedanken dadurch, daß der Windkesselraum
durch mindestens einen Führungskanal für das gasförmige Medium gebildet ist, der durch
jeweils mindestens zwei am Fußboden und/oder an mindestens einer Wand und/oder an
der Decke des zu klimatisierenden Raumes angeordnete Abstandshalter und jeweils eine
an zwei benachbarten Abstandshaltern den zugeordneten Fußboden- bzw. Wand- bzw. Deckenbereich
mit Abstand zu diesem übergreifend festgelegte großflächige Ausströmdrossel in Form
eines den zugeordneten Führungskanal jeweils raumseitig begrenzenden für das gasförmige
Medium durchlässigen Deckelelementes begrenzt ist.
[0018] Ausgehend von der der Erfindung zugrundeliegenden Konzeption, dem zu klimatisierenden
Raum das gasförmige_Medium, wie etwa konditionierte Luft, über einer oder mehreren
im Verhältnis zu den diesen begrenzenden Boden-, Wand- oder Deckenflächen möglichst
großen Fläche.(n) zuzuführen oder zu entziehen, dabei aber die Ein- bzw. Ausströmgeschwindigkeit
dieses gasförmigen Mediums auf einen möglichst geringen Wert zu bringen bzw. auf diesem
zu halten, wird durch die Erfindung eine entsprechend ausgebildete Vorrichtung vorgeschlagen,
welche nicht nur diese Bedingungen erfüllt und sowohl die Ersterrichtung von Fußböden,
Decken oder Wänden von Gebäuden beschriebener Art, sondern auch die Bekleidung derselben
im Wege der Nachrüstung zwecks nachträglichen Einbaus eines der Erfindung entsprechenden
Klimatisierungssystems ermöglicht und dabei auch noch nicht nur die Nachteile herkömmlicher
Klimatisierungsmethoden bezüglich des ästhetischen äußeren Erscheinungsbildes der
zu klimatisierenden Räume und der Gestehungskosten, sondern auch bezüglich Geräuschbelästigungen
wirkungsvoll vermeidet, da einerseits klangraumbildende und schwingungsfähige Hohlräume
vom Prinzip her ebenso vermieden sind wie höhere Strömungsgeschwindigkeiten des gasförmigen
Mediums in dem Führungskanal bzw. den Führungskanälen für dieses und beim Ein- und
Austreten in den bzw. aus dem zu klimatisierenden Raum.
[0019] Grundsätzlich können zur Erstellung eines wirksamen Klimatisierungssystems nach der
Erfindung die Abstandshalter von beliebiger Ausgestaltung sein, indem sie beispielsweise
auch als Stützklötze für ein Deckelelement ausgebildet sein können, durch welche dieses
in seinem Randbereich und mit Vorzug insbesondere in seinen Ecken, erforderlichenfalls
aber auch im-mittleren Bereich seiner Fläche abgestützt wird. Als besonders zu bevorzugen
hat es sich jedoch erwiesen, wenn zumindest die einer Seite des zu klimatisierenden
Raumes nächstliegenden Abstandshalter als Leiste beispielsweise aus Holz oder. Metall
ausgebildet sind. Dabei können solche Leisten insbesondere auch zur Bildung der Führungskanäle
für gasförmiges Nedium und der Zu- und/oder Abströmöffnungen ebenso wie auch der Überströmöffnungen
benachbarter Kanäle Einsatz finden.
[0020] Gemäß einer anderen zweckmäßigen Fortbildung kann der Führungskanal bzw. zumindest
einer der Führungskanäle für das gasförmige Medium als Sackloch mit lediglich einer
Zuströmöffnung oder lediglich einer Abströmöffnung für dieses ausgebildet sein. Eine
solche Ausführung wird mit Vorzug als Abschluß einer Anordnung von mindestens einem,
meistens jedoch einer Mehrzahl von Führungskanälen Verwendung finden.
[0021] Andererseits sieht die Erfindung auch vor, daß der Führungskanal bzw. zumindest einer
der Führungskanäle für das gasförmige Medium sich in Richtung einander gegenüberliegender
Seiten des zu klimatisierenden Raumes öffnende Mündungen aufweist. Eine solche Ausführung
wird, wenn der Führungskanal bzw. die Führungskanäle sowohl sich zu einander gegenüberliegenden
als auch sich zu einander benachbarten Raumseiten hin öffnende Mündungen ausweist
bzw. aufweisen, als eine Art Normalelementenausführung für die Erstellung des Klimatisierungssystems
nach der Erfindung eingesetzt. Erfolgt die Mündung des Führungskanals bzw. aller Führungskanäle
hingegen nur in Richtung aneinander benachbarter Seiten des zu klimatisierenden Raumes,
so handelt es sich um eine Richtungselementenausführung zur Bildung längerer Führungskanalstrecken
ohne Abzweig. Öffnet sich zumindest ein Führungskanal zu einander gegenüberliegenden
Raumseiten, während mindestens ein weiterer Führungskanal sich sowohl zu einander
gegenüberliegenden als auch zu einander benachbarten Raumseiten öffnet, so ergibt
sich eine bevorzugt als Randelement für das Klimatisierungssystem nach der Erfindung
einsetzbare Ausführung. Eine andere Bauform ergibt eine bevorzugte Verteilerelementenausführung,
wenn mindestens ein Führungskanal vorgesehen ist, der auf einander gegenüberliegenden
Raumseiten mündet, jedoch mindestens zwei seitlich zu einander versetzte Abzweige
aufweist, die einander gegenüberliegenden Raumseiten zugewandt münden, welche zu den
Raubseiten, in welche der Führungskanal bzw. die Führungskanäle, von denen diese Abzweigungen
abgehen, münden, benachbart liegen.
[0022] Gemäß weiterer zweckmäßiger Fortbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die
Vorrichtung zu einer Seite des zu klimatisierenden Raumes hin oder zu zwei einander
gegenüberliegenden oder zwei einander benachbarten Seiten desselben hin frei von jeder
Mündung eines Führungskanals für das gasförmige Medium ist. Hierdurch ergeben sich
vielfältige spezielle Einsatzmöglichkeiten. Es kann aber auch die Vorrichtung nach
der Erfindung zu drei Seiten des zu klimatisierenden Raumes hin frei von jeder Mündung
eines Führungskanals für das gasförmige Medium sein. Zumindest bereichsweise wird
man diese Ausführungsform einsetzen, wenn es darum geht, bei der Erstellung mäanderförmig
angelegter Führungskanäle für das gasförmige Medium Umlenkungen für dieses zu gestal
ten, durch welche dieses von einem Führungskanal in einen benachbarten umgeleitet
wird.
[0023] Gemäß einem die Erfindung zweckmäßig weiterbildenden untergeordneten Erfindungsgedanken
kann das Deckelelement als Perforierungen aufweisende Tafel aus Holz, insbesondere
Furnier, Karton, Kunststoff insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung
und/oder Furnierstärke, Kunststoffschaum, vorzugsweise ausgesteiftem Textilmaterial,Leder,
Faserzementplatte insbesondere mit eingelassenen und gezogenen Großfasern, Metall
oder Keramikmaterial od. dgl. ausgebildet sein.
[0024] Andererseits kann aber zweckmäßig das Deckelelement auch als Spannrahmen mit einer
Bespannung aus perforierter Papier-oder
gunststofftapete, Holzfurnier oder Kunststoffolie insbesondere in Holzmaserung aufweisender
Oberflächenausführung und/oder Furnierstärke, Kunststoffschaum, Natur- oder Kunststoffvliesmaterial,
perforiertem Leder oder Fell, textilem Gewebe od. dgl. oder aber auch als Tragrahmen
für eine Auflage aus für gasförmiges Medium durchlässiger Tapete, wie beispielsweise
Gras- oder Textiltapete, perforierter Papier- oder Kunststofftapete, Holzfurnier oder
Kunststoffolie insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/oder
Furnierstärke, Kunststoffschaum, Natur- oder Kunststoffvliesmaterial, perforiertem
Leder oder Fell, textilem Gewebe od. dgl. in Form eines Gitterrostes ausgebildet sein.
[0025] In manchen Gegenden ist es aus Gründen weitestgehender Vermeidung von Schäden im
Zusammenhang mit möglicherweise auftretenden Erdbeben zweckmäßig oder gar aufgrund
zu diesem Zwecke bestehender staatlicher Vorschriften erforderlich, daß alle mit den
raumbegrenzenden Wandungen -eines Bauwerkes verbundenen Bauteile eine bestimmte Eigensteifigkeit
und -festigkeit bei geringstmöglichem Gewicht aufweisen. Um auch diesen Anforderungen
in besonderem Maße zu genügen, sieht eine weitere zweckmäßige Fortbildung der Erfindung
vor, daß das Deckelelement aus Tischlerplatte mit in den die freien Zwischenräume
zwischen deren Holzleisten überdeckenden Bereichen der Abdeckfurniere derselben vorgesehenen
Perforierungen gebildet ist oder eine solche als tragendes Innenstück aufweist. Eine
solche Ausführung hat auch noch den zusätzlichen wesentlichen Vorteil, fast überall
aus landesüblich verfügbarem Material zudem auch noch einfach und wirtschaftlich erstellt
werden zu können.
[0026] Es ist ersichtlich, daß alle Ausführungsformen der Erfindung bereits von deren Konzeption
her die vorteilhafte Möglichkeit bieten, die erfindungsgemäße Vorrichtung bereits
im Zuge ihrer Herstellung so auszugestalten, daß ihre später im Einbauzustand dem
zuklimatiesierenden Raum zugewandte Außenseite eine ansprechende ästhetische Erscheinungsform
darbietet, wobei eine weitgespannte Palette von Möglichkeiten für die Anpassung der
zu verwendenden Abdeckelemente an die individuellen Schmuckbedürfnisse des Raumbenutzers
insbesondere auch im Einblick auf die mobiliarmäßige Ausstattung des zu klimatisierenden
Raumes, und zwar dies nicht nur im Zeitpunkt der Erstmontage der Vorrichtung, . sondern
auch mit der Möglichkeit späterer Veränderung ihrer raumseitigen Erscheinungsform
beispielsweise zum Zwecke der Anpassung an eine geänderte mobiliarmäßige Ausstattung
des betreffenden Raumes oder veränderte geschmackliche Wünsche der Benutzer desselben
gegeben ist.
[0027] In den Fällen, in denen als Deckelelement ein Spannrahmen oder Tragrahmen für unterschiedliche
die gasförmiges Medium durchlässige Windkesselraum- bzw. Führungskanalabdeckung bildende
Materialien zum Einsatz kommt, hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn
in weiterer Fortbildung dieses Erfindungsgedankens das Deckelelement an den zugeordneten
Abstandshaltern mittels in sich zur raumseitigen Vorderseite derselben hin öffnende
Sacklöcher in diesen eingreifender Druckknöpfe, Rastelemente od. dgl. oder.aber mittels
in sich zur raumseitigen Vorderseite der Abstandshalter hin öffnende Gewindelöcher
in diesen eingreifender Schrauben festlegbar ist. Letztere Ausführungsform wird sich
besonders beispielsweise dann empfehlen, wenn die Abstandshalter als Profilleisten
aus Metall ausgebildet sind. Andererseits können zweckmäßig aber auch in sich zu dieser
Vorderseite der Abstandshalter hin öffnende Schlitze in diesen eingreifende Spreizfederelemente
Verwendung finden.
[0028] Andererseits kann mit Vorteil auch eine Ausführung Verwendung finden, bei welcher
ungeachtet des Materials der Abstandshalter diese ins freie Innere des zu klimatisierenden
Raumes wegstehende Spannflächen aufweisen und das zwei benachbarten Abstandshaltern
zugeordnete Deckelelement mittels diese Spannflächen wenigstens teilweise umgreifender
Befestigungselemente an den Abstandshaltern festlegbar ist. In diesem Falle können
mit Vorzug die Befestigungselemente des Deckelelementes als Krampen oder Krallen od.
dgl. oder aber als über die zugeordnete Spannfläche des zugeordneten Abstandshalters
hinweggreifende federnde Fingerelemente od. dgl. ausgebildet sein. Mit Vorzug können
dabei die Befestigungselemente des Deckelelementes als mit Neigung gegenüber der zugeordneten
Spannfläche des zugeordneten Abstandshalters verlaufende Abbiegungen oder Fortsätze
desselben ausgebildet sein.
[0029] Obgleich die Erstellung eines Wärme oder Kälte zuführenden Klimatisierungssystems
nach der Erfindung sehr einfach ist und an sich keine das Können eines normalen Maurer-Handwerkers
oder Zimmermannes oder auch nur Hobbywerkers übersteigenden Fähigkeiten erfordert,
läßt sich das Errichten eines Klimatisierungssystems nach der Erfindung durch eine
zweckmäßige Weiterbildung gemäß einem anderen untergeordneten Erfindungsgedanken,
noch wesentlich rationalisieren, gemäß welchem benachbarte Deckelelemente zumindest
in ihren in Arbeitsstellung einander benachbarten Stirnflächen eine Nut für die Aufnahme
eines Federelementes einer Nut-Feder-Verbindung für gegenseitige Ausrichtung zueinander
und/oder für ihre Festlegung und/oder die Sicherung ihrer Festlegung am zugeordneten
Abstandshalter aufweisen. Beim Erstellen eines Klimatisierungssystems nach der Erfindung
werden längs der Randkanten zweier benachbarter Deckelelemente dieser Ausführung zwischen
diesen in deren einander gegenüberliegende Nuten eingreifende Federelemente eingefügt,
wobei einer durch diese einander gegenüberliegenden Stirnkantenflächen der benachbarten
Deckelelemente gebildeten Fuge jeweils ein durchgehendes Federelement oder aber mehrere
Federelemente zugeordnet sein kann bzw. können. Dabei können die Federelemente an
den Stellen, wo sie in die betreffende Stirnseite mündende Führungskanäle für gasförmiges
Medium abdecken würden, Ausnehmungen aufweisen, welche ein entsprechendes Kommunizieren
des Führungskanals für gasförmiges Medium unterhalb eines Deckelementes mit dem unterhalb
des benachbarten Deckelelementes gewährleisten. Es ist aber auch möglich, statt eigens
als Endstück oder als Randelement ausgebildeter Ausführungen das Federelement dazu
zu benutzen, den stirnseitigen Verschluß eines oder mehrerer Führungskanäle zu bewirken,
wofür dann das Federelement an der betreffenden Stelle jeweils keine solche Ausnehmung
aufweist. Eine solche Ausführung wird sich beispielsweise dort empfehlen, wo Deckelelemente
genormter Größe für die Verkleidung einem Vielfachen von deren Abmessung in der einen
und/oder anderen Richtung entsprechender Wandflächen des zu klimatisierenden Raumes
Verwendung finden sollen, so daß nicht selten aus ästhetisch-optischen Gründen hier
der stirnseitige Verschluß von Führungskanälen für gasförmiges Medium eben durch ein
oder mehrere solcher Federelement(e) höchst einfach erbracht werden kann. Die Federelemente
können zur alleinigen oder zusätzlichen Befestigung der Bauelemente an beispielsweise
einer tragenden Wand oder Decke od. dgl. herangezogen werden, indem ihre wand- bzw.
deckennahen Enden am zugeordneten Abstandshalter oder aber auch am betreffenden tragenden
Bauteil selbst festgelegt werden. Im letzeren Fall kann dies beispielsweise durch
Einmauern bzw. Einmörteln dieser Federelementenden in den tragenden Verbund geschehen,
und zwar dies ohne Rücksicht darauf, wie die Abstandshalter nach der Erfindung an
diesem festgelegt sind..Im ersteren Fall können zweckmäßig die Federelemente auch
durch Aufschrauben oder Aufnageln oder in anderer geeigneter Weise, wie auch Kleben,
an den zugeordneten Abstandshaltern, aber auch an dem diese tragenden Verbund, festgelegt
werden. Selbst dann aber, wenn eine solche Festlegung der Federelemente überhaupt
nicht vorgesehen ist, dienen diese in wertvoller Weise noch der gegenseitigen Ausrichtung
der Deckelelemente bereits bei deren Montage, wodurch wesentlich zur Vereinfachung,
Erleichterung und Beschleunigung der Verlegearbeiten für diese und entsprechend auch
zu einer nicht unerheblichen Senkung der Gestehungskosten des gesamten Klimatierungssystems
nach der Erfindung beigetragen wird, ganz abgesehen davon, daß eine weitere erwünschte
Wirkung darin liegt, daß sich durch die Verwendung solcher Nut-Feder-Verbindungen
eine gute Aussteifung des gesamten Deckelelementen-Verbundes ergibt.
[0030] Eine andere Möglichkeit der vorteilhaften Erleichterung der Montage der Einzelteile
der Vorrichtung nach der Erfindung ergibt sich, wenn gemäß einem anderen untergeordneten
Erfindungsgedanken das Deckelelement in zumindest.einer seiner Stirnflächen eine Nut
aufweist. Dabei kann mit Vorzug das Deckelelement an zumindest einer seiner Stirnflächen
jeweils eine zu der bzw. den betreffenden Nut(en) komplementäre Ausbauchung aufweisen,
mittels derer es zu einem oder mehreren benachbarten Deckelelement(en) ausrichtbar
und/oder an diesem bzw. diesen oder an einem zugeordneten fußboden- bzw. wand- bzw.
deckenfesten Abstandshalter festlegbar und/oder-si-cherbar ist, wobei immer dann,
wenn es sich um eine Ausführung mit mindestens einer Nut handelt, die Ausbauchung(en)
an der der bzw. den Nut(en) zugeordneten Stirnseite gegenüberliegenden Stirnseite
vorgesehen ist bzw. sind. In weiterer zweckmäßiger Fortbildung kann dabei die Nut
einen rechteckigen oder sich zur Stirnfläche des Deckelelementes hin erweiternden
dreieckigen oder trapezförmigen Querschnitt aufweisen. Hierdurch ergibt sich die vorteilhafte
Möglichkeit, bei der Montage mit einer entsprechend konturierten Ausbauchung eines
Deckelelementes eine der den sich erweiternden Querschnitt der komplementären Nut
des benachbarten Deckelelementes bestimmenden Begrenzungsflächen derselben zu hintergreifen
und dadurch mittels dieses erstgenannten Deckelelementes die benachbarte Seite des
die Nut(en) aufweisenden benachbarten Deckelelementes oder umgekehrt mittels dieses
letzteren die benachbarte Seite des die Ausbauchung aufweisenden erstgenannten Deckelelementes
in Arbeitsstellung-zu halten-Die-günstige Folge ist ein gut verketteter Verbund der
gesamten Anordnung benach- .barter.Deckelelemente mit sehr gleichmäßiger Ausrichtung
derselben zueinander.
[0031] Gemäß einer für sich allein oder im Zusammenwirken mit der Ausführung gemäß diesem
untergeordneten Erfindungsgedanken einsetzbaren Alternative zu diesem kann mit Vorteil
in einer Seitenfläche, und zwar mit Vorzug einer einen Führungskanal für gasförmiges
Medium seitlich begrenzenden Seitenfläche mindestens eines der einem Deckelelement
zuge- ordneten Abstandshalter, der bzw. die vorzugsweise im Bereich des Randes des
Deckelelementes gelegen sein kann bzw. können, eine sich zur betreffenden Seitenfläche
hin öffnende sacklochartige Ausnehmung und am Deckelelement jeweils ein haken- oder
winkelförmiges Stützelement vorgesehen sein, das in die Ausnehmung des zugeordneten
Abstandshalters dessen deckelelementnahe Seitenwand hintergreifend einführbar ist
und mittels dessen Anlage in dieser das Deckelelement zu einem oder mehreren weiteren
Deckelelement(en) ausgerichtet und/oder an diesem Abstandshalter und damit auch relativ
zum Fußboden oder einer Wand oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes festgelegt
und/ oder gesichert haltbar ist.
[0032] Eine zweckmäßige Alternative hierzu kennzeichnet sich dadurch, daß an einer Seitenfläche,
die auch hier mit Vorzug eine einen Führungskanal für gasförmiges Medium seitlich
begrenzende Seitenfläche mindestens eines der einem Deckelelement zugeordneten Abstandshalter
sein kann, der seinerseits vorzugsweise im Bereich des Randes des Deckelelementes
gelegen sein kann, ein sich über dessen deckelelementnahe Stirnseite hinaus erstreckendes
haken-oder winkelförmiges Stützelement und am Deckelelement jeweils eine sich von
dessen abstandshalternaher Oberfläche ins Deckelelementinnere hinein und in diesem
in Richtung der freien Nase des haken- oder winkelförmigen Stützelementes abgeknickt
erstreckende sacklochartige Ausnehmung vorgesehen ist,.in die das haken- oder winkelförmige
Stützelement des zugeordneten Abstandshalters die abstandshalternahe Seitenwand dieser
sacklochartigen Ausnehmung hintergreifend einführbar ist und mittels dessen Anlage
an dieser das Deckelelement zu einem oder mehreren weiteren Deckelelement(en) ausgerichtet
und/ oder an diesem Abstandshalter und damit auch relativ zum Fußboden oder einer
Wand oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes festgelegt und/oder gesichert haltbar
ist.
[0033] In beiden Fällen kann mit Vorzug die die sacklochartige Ausnehmung aufweisende Seitenfläche
des Abstandshalters durch eine Platine aus Metall oder Kunststoff oder aber auch einem
anderen Material, wie beispielsweise Holz od. dgl., mit Eingriffsschlitz und/oder
Hintergreiffläche für ein zugeordnetes deckelelementfestes haken- oder winkelförmiges
Stützelement armiert oder die deckelelementnahe Seitenwand der sacklochartigen Ausnehmung
des Abstandshalters oder die abstandshalternahe Seitenwand des in Richtung der freien
Nase des zugeordneten abstandshalterfesten haken- oder winkelförmigen Stützelementes
abgeknickten Bereichs der sacklochartigen Ausnehmung des Deckelelementes durch eine
Platine aus solchem Material, vorzugsweise Metall oder Kunststoff, mit Hintergreiffläche
für das deckelelement- bzw. abstandshalterfeste Stützelement gebildet sein. Diese
Lösung bietet die vorteilhafte Möglichkeit weiterer Rationalisierung der Montage im
Verein mit einer besonderen Verbesserung der Halterung der Deckelelemente an ihren
Abstandshaltern und über diese am sie abstützenden Teil des zu klimatisierenden Raumes,
wie dessen Fußboden, Wand oder Decke, indem jedes Deckelelement einfach in den bzw.
die fußboden- oder wand- oder deckenfesten Abstandshalter dadurch eingehängt zu werden
braucht, daß es mit dem Eingriffsschlitz oder der Hintergreiffläche seiner Armierungsplatine
über diese(n) gestülpt wird und sich automatisch in der gewünschten Arbeitsstellung
befindet und in dieser hält, wobei es, sofern es mit einer oder mehreren vorspringenden
Ausbauchung(en) ausgestattet ist, mit dieser bzw. diesen gleichzeitig auch noch das
Festlegungsmittel für die benachbarte Seite des benachbarten Deckelelementes einsatz-
bzw. benutzungsfertig darbietet.
[0034] Alternativ hierzu oder aber in Verbindung mit dieser Ausführung kann aber auch an
der deckelelementnahen Stirnfläche mindestens eines der einem Deckelelement zugeordneten
Abstandshalter, vorzugsweise des bzw. der jeweils im Bereich des Randes des Deckelelementes
gelegenen Abstandshalter(s), eine einen Zwischenraum zwischen sich und dieser Stirnfläche
des Abstandshalters bildende oder eine über eine einen Führungskanal für gasförmiges
Medium seitlich begrenzende Seitenfläche des Abstandshalters hinausragende Widerlagerzunge
aus Metall oder Kunststoff od. dgl. und an der abstandshalternahen Oberfläche des
Deckelelementes zwischen sich und dieser bzw. der Innenoberfläche einer Ausnehmung
in dieser einen Zwischenraum von zumindest der Materialdicke der Widerlagerzunge entsprechender
Tiefe bildend eine Haltezunge aus Metall öder Kunststoff od. dgl. festgelegt sein,
welche die abstandshalterfeste Widerlagerzunge hintergreifend in Anlage an einer Hintergreiffläche
derselben bringbar ist, wodurch das Deckelelement an diesem Abstandshalter und damit
auch relativ zum Fußboden oder einer Wand oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes
festgelegt und/oder gesichert haltbar ist.
[0035] Es ist ersichtlich, daß diese Ausführung ebenso wie die vorher beschriebenen Alternativen
eine Art Doppelverriegelung zweier benachbarter Deckelelemente mit und gegenüber einander
in ihrer Arbeitsstellung erbringt, welche separate Festlegung eines jeden Deckelelementes
für sich entbehrlich macht. Dabei ergeben sich im übrigen vielfältige Möglichkeiten
der Ausnntzung herstellungstechnischer Vorteile bereits bei der Vorfertigung der Deckelelemente,
indem je nach spezieller Ausgestaltung derselben einer auf der Innenseite des Deckelelementes
gelegenen Einhängnut mit Armierungsplatine oder aber einer von der Außenoberfläche
des Deckelelementes wegstehenden Haltezunge der Vorzug gegeben oder aber beide Möglichkeiten
in Kombination miteinander genutzt werden können.
[0036] Gemäß einem anderen untergeordneten Erfindungsgedanken kann vorgesehen sein, daß
das Deckelelement und/oder die ihm zugeordneten Abstandshalter wenigstens teilweise
aus Wärmespeichermaterial gebildet sind. Ersichtlich wird hierdurch die Energieausnutzung
bei der Zuführtung von Wärme zum oder dem Entzug von Wärme aus dem zu klimatisierenden
Raum und gleichzeitig auch die Zangzeitwirkung dieses Vorganges verbessert, und zwar
dies insbesondere auch dadurch, daß das Wärmespeichermaterial insbesondere der Deckelelemente
die über das gasförmige Medium zugeführte oder von diesem abzuführende Wärmeenergie
speichert und neben Wärmeleitung auch durch Wärmestrahlung an die Raumatmoshäre oder
aber das wieder abgehende gasförmige Medium, beispielsweise Abluft, abgibt. Insbesondere
bei Beheizungsaufgaben für Räume wird eine solche wenn auch nur geringe Wärmestrahlung
erfahrungsgemäß als besonders angenehm empfunden. Es kann auf diese Weise also das
Klimatisierungssystem nach der Erfindung gleichzeitig auch noch die Funktion einer
Heizung oder Kühlung übernehmen, so daß andersartige Einrichtungen hierfür entbehrlich
werden können.
[0037] Eine zweckmäßige Fortbildung der Erfindung gemäß einem weiteren untergeordneten Erfindungsgedanken
zeichnet sich dadurch aus, daß das Deckelelement wenigstens in seinen den Windkesselraum
bzw. den Führungskanal bzw. die Führungskanäle für das gasförmige Medium raumseitig
begrenzenden Wandungsbereichen aus porösem Material mit kapillaren und/oder porenförmigen-Durchgängen
für gasförmiges Medium gebildet ist. Zweckmäßigerweise kann das Deckelelement wenigstens
in seinen den Windkesselraum bzw. den Führungskanal bzw. die Führungskanäle für das
gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen aus granulatförmigem Material
gebildet sein. Dabei hat es sich als besonders zweckmäßig, weil nicht nur einem besonders
weiten Feld von Einsatzmöglichkeiten bei dennoch formschöner äußerer Oberflächenstruktur
dienlich, sondern auch weitgehend gleichgroße Sickeröffnungen für das gasförmige Medium
erbringend erwiesen, wenn die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des
Deckelelementes aus einem Korngemisch mit etwa 8 Anteilen von 1,8 bis 2,5 mm größter
Kornabmessung, etwa 12 Anteilen von 2,5 bis 3,5 mm größter Kornabmessung, etwa 8 bis
9 Anteilen von 3,5 bis 4,5 mm größter Kornabmessung und etwa 1 Anteil von 4,5 bis
5,1 mm größter Kornabmessung gebildet sind.
[0038] Weiterhin können in zweckmäßiger Fortbildung dieses untergeordneten Erfindungsgedankens
die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Deckelelementes ein Gemisch
von Körnern etwa kugel- oder tropfenförmiger Konfiguration und/oder eckiger Konfiguration
vorzugsweise mit Bruch- oder Mahlkornstruktur aufweisen. Diese Bereiche können zusätzlich
zu solchem granulatförnigem Material oder statt dessen Kunststoffkügelchen vorzugsweise
mit einem Durchmesser von etwa 2 bis 5 mm aufweisen, die durch Anschmelzen mittels
eines Heißluftstoßes oder durch Durchlauf von Lösungsmittel durch das granulatförmige
Material oberflächlich mit gleichartigen Kunststoffkügelchen oder anderen Bestandteilen
des granulatförmigen Materials verbunden sind.
[0039] Insbesondere für Ausführungen der Vorrichtung nach der Erfindung mit guten Wärmespeichereigenschaften
hat es sich besonders bewährt, wenn die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche
des Deckelelementes vorzugsweise auf abgerundete Kanten bearbeiteten Bimskiesbruch
oder Marmorbruch oder Dolomitbruch oder Schieferbruch oder Quarzbruch oder ein Gemisch
mindestens zweier dieser Materialien aufweisen, dessen Körner mittels einer erstarrten
und durch Trocknen oder Brennen ausgehärteten Kalk-Zement- oder Gips- oder Tonschlämme
miteinander und/oder mit anderen Bestandteilen des granulatförmigen Materials verbunden
sind. Eine Alternativausführung hierzu kennzeichnet sich dadurch, daß die aus granulatförmigem
Material gebildeten Bereiche des Deckelelementes vorzugsweise auf abgerundete Kanten
bearbeiteten Bimskiesbruch mit eingeschwemmten Quarzsandkörnernund Aluminiumpulver
aufweisen, wobei der Kornverbund durch eingeschwemmte Kalkmilch und Aushärten im Dampf
erzielt ist. Eine solche Ausführung zeichnet sich durch eine besonders gute Feinporigkeit
aus und eignet sich bevorzugt als Bauteile für die Erstellung von Fußböden, weil aufgrund
dieser Feinporigkeit wohl Frischluft von unten durch die Poren in den zu klimatisierenden
Raum gelangen kann, auf dem Fußboden befindlicher Staub od. dgl. jedoch an einem Eindringen
in das Material des das Bauteil bildenden Deckelelementes und den Führungskanal für
das gasförmige Medium gehindert ist.
[0040] Für extrem hohe Wärmespeicherkapazität des Deckelelementes empfiehlt es sich, wenn
die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche desselben vorzugsweise auf abgerundete
Kanten bearbeiteten Schlackenbruch, insbesondere Hochofenschlackenbruch, aufweisen,
wobei solches -- Schlackenbruchmaterial allein oder als Zusatz zu anderen, - beispielsweise
auch den vorstehend bereits erläuterten Materialien, zur Verwendung kommen kann.
[0041] Insbesondere zur Verbesserung der Konditionierung der Atmosphäre des zu klimatisierenden
Raumes mit gewünschter relativer Luftfeuchte hat sich eine Ausführung besonders bewährt,
bei welcher die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Deckelelementes
Körner mit ihrerseits eine feinzerklüftete Oberfläche und/oder sich zu dieser hin
öffnende Poren oder Kapillaren besitzender Materialstruktur aufweisen. Dabei können
diese Körner zweckmäßig Blähtonkörner und/oder Körner aus niedrig gebranntem Ton sein.
Durch solche Innenstruktur des Materials der Deckelelemente nach der Erfindung wird
einerseits mit der Frischluft sogar im Übermaß zugeführte Feuchtigkeit gebunden und
gespeichert, um dann später in sich bereits durch die Raumtemperatur des zu'klimatisierenden
Raumes selbsteinstellender Weise durch Verdunstung so abgegeben zu werden, daß in
dem -Raum stets eine angenehme relative Luftfeuchtigkeit gegeben ist, welche die Voraussetzung
nicht nur für ein gesundes Raumklima, sondern auch für ein gutes Behaglichkeitsgefühl
ist. In Fällen, in denen es an Luftfeuchtigkeit in der Zuluft mangelt oder aber nur
trockene Luft als Frischluft zur Verfügung steht, kann bei solcherart ausgeführten
Deckelelementen nach der Erfindung die erwünschte relative Raumluftfeuchtigkeit auch
dadurch erreicht werden, daß von der dem zu klimatisierenden Raum zugewandten Außenoberfläche
der Deckelelemente her Wasser auf diese aufgesprüht wird, das dann an der Oberflächenstruktur
haften bleibt und von dieser gespeichert wird, um anschließend wieder in den zu klimatisierenden
Raum hinein zu verdunsten. In beiden Fällen ergibt sich im übrigen als vorteilhafte
Nebenwirkung noch eine gewisse zur Vergleichmäßigung des Raumklimas beitragende ausgleichende
Kühlwirkung über die entstehende Verdunstungskälte.
[0042] . Für spezifische Einsatzfälle, die einerseits durch die Forderung nach besonders
form- und/oder farbschönem und/ oder strukturell extravagantem ästhetischem äußerem
Erscheinungsbild oder andererseits durch die Notwendigkeit besonderer Benutzungsfreundlichkeit
verbunden mit gesteigerter Freiheit von Verletzungsgefahren geprägt sein können, wie
das z.B. für Böden und Wandbereiche von Bädern, Wandelhallen od. dgl. einerseits und
von Turnhallen od.dgl. andererseits bevorzugt der Fall sein kann, hat es sich als
nicht selten zweckmäßig erwiesen, wenn die Ausströmdrossel eine.geglättete und vorzugsweise
sogar geschliffene Außenoberfläche aufweist.
[0043] Zur Bewältigung der der Erfindung zugrundeliegenden Kombinationsaufgabe mit besonders
einfachen und wirtschaftlichen Mitteln trägt eine andere Weiterbildung der Erfindung
vorteilhaft bei, gemäß welcher die kapillaren und/oder porenförmigen Durchgänge für
gasförmiges Medium sich von der Gaseinströmseite zur Gasausströmseite des Deckelelementes
hin in ihrem für Gasströmung freien lichten Querschnitt verengen. Dabei kann dies
für Ausführungen der Erfindung mit aus granulatförmigem Material gebildeten Bereichen
zumindest eines Deckelelementes vorteilhaft dadurch erreicht werden, daß die Korngrößenverteilung
der das granulatförmige Material bildenden Körner über dem Querschnitt des Deckelelementes
von dessen Gaseinströmseite zu dessen Gasausströmseite hin kleiner wird und/oder daß
die Packung der das granulatförmige Material bildenden Körner über dem Querschnitt
des Deckelelementes von dessen Gaseinströmseite zu dessen Gasauströmseite hin dichter
wird. In beiden Fällen und erst recht in der Kombination derselben miteinander ergibt
sich eine vorteilhafte Düsenwirkung mit Drosseleffekt für die Strömungsgesehwindigkeit-Verteilung
des gasförmigen Mediums, die - insbesondere bei Zuführung desselben zum zu klimatisierenden
Raum, wie beispielsweise Frischluftzufuhr, vorteilhaft auch noch durch den beim Austritt
des bzw. derselben unvermeidlich auftretenden Carnot-Effekt verstärkt wird, durch
den das über einen verhältnismäßig engen Querschnitt in einen sich abrupt bzw. schlagartig
erweiternden Raum einströmende gasförmige Medium unter Verwirbelungserscheinungen
weiterhin wesentlich an Strömungsgeschwindigkeit verliert.
[0044] Weiterhin hat Erfahrung gezeigt, daß es für eine Vielzahl von Ausführungsformen der
Erfindung einschließlich der vorstehend erläuterten höchst zweckmäßig sein kann, wenn
das Deckelelement als tragendes Bauteil oder als.Stützelement für nichtselbsttragendes
Oberflächenbekleidungsmaterial mindestens eine Lage Streckmetall und/oder Gitter oder
Leiter aus Holz oder Kunststoffmaterial oder Draht od. dgl. und/oder Drahtgewebe nach
Art von Baustahlgewebe aufweist. Dabei kann bzw. können diese als Trägermaterial sowohl
für Granulatmaterial als auch für eigentlich nicht unmittelbar den Führungskanal bzw.
die Führungskanäle für gasförmiges Medium zum zu klimatisierenden Raum hin begrenzende
raumseitige Schmuckmaterialien, wie beispielsweise gasdruchlässige Gras- bzw. Kunststofftapeten
oder andere ähnliche Eigenschaften aufweisende Materialien der innenarchitektonischen
Raumgestaltung, dienen..
[0045] Eine gleichermaßen formschöne und eine glatte Oberfläche, die sich bevorzugt beispielsweise
für die Aufbringung eines Farbauftrages oder einer Tapete oder Textilbespannung eignet,
wie auch gesteigerte mechanische Festigkeitseingenschaften aufweisende Ausfübrung
ergibt sich ferner, wenn mindestens eine Oberfläche des Deckelelementes durch mit
Perforierungen versehene(n) Karton, Kunststoffolie od. dgl. kaschiert ist.
[0046] Für bestimmte Einsatzfälle kann eine Ausführung der Erfindung zweckmäßig sein, bei
der zwar das Deckelelement selbst nicht aus Wärmespeichermaterial gebildet zu sein
braucht, aber mit Vorteil sein kann, jedoch zumindest die nicht den Windkesselraum
bzw. den Führungskanal bzw. die Führungskanäle für das gasförmige Medium raumseitig
begrenzenden Wandungsbereiche des Deckelelementes aus Wärmespeichermaterial bestehen,
das bevorzugt besonders gute Wärmespeichereigenschaften besitzen sollte.
[0047] Für andere Einsatzfälle kann es erwünscht sein, wenn gemäß einem weiteren die Erfindung
fortbildenden untergeordneten Erfindungsgedanken das Deckelelement auf seiner raumnahen
Seite zumindest bereichsweise, vorzugsweise in seinen den Windkesselraum bzw. den
Führungskanal bzw. die Führungskanäle für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden
Bereichen, aus Material mit im Vergleich zu seiner raumfernen Seite größerem Wärmeleitwert
gebildet ist. Hierdurch wird unabhängig von den Wärmespeichereigenschaften des Deckelelementes
ein besonders geringes Trägheitsverhalten der Wärmeabgabe vom oder der Wärmezuführung
zum Deckelelement erreicht, indem für gute Wärmeleitung zwischen gasförmigem Medium
und dem Material des Deckelelementes nach der Erfindung und gleichzeitig Wärmeisolierung
zur raumfernen Seite hin gesorgt ist.
[0048] Insbesondere im Interesse der Rationalisierung der Herstellung der Deckelelemente
der Vorrichtung nach der Erfindung selbst hat sich bei vollständig aus für gasförmiges
Medium durchlässigem Material gebildeten Deckelelementen ein den Durchtritt von gasförmigem
Medium verhindernder Auftrag oder Belag der nicht den Windkesselraum bzw. den Führungskanal
bzw. die. Führungskanäle für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereiche
des bzw. der vollständig aus für gasförmiges Medium durchlässigem Material gebildeten
Deckelelemente(s) bewährt. Hier nämlich kann ein solches Deckelelement ungeachtet
seines späteren spezifischen Verwendungszweckes serienmäßig hergestellt werden, um
dann in Fällen, in denen eine Luftundurchlässigkeit an bestimmten Oberflächenbereichen
erforderlich ist, einfach den den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernden
Auftrag oder Belag zu erhalten. Hierdurch läßt sich nicht nur die Produktion der Bauelemente
vorteilhaft vereinfachen und rationalisieren, sondern auch deren Gestehungspreis nicht
unerheblich senken.
[0049] Häufig werden bei der Erstellung von Klimatisierungssystemen nach der Erfindung lediglich
bestimmte Bereiche der Raumflächen mit beispielsweise luftzu- bzw. -abführenden Eigenschaften
ausgestattet. So kann es beispielsweise erwünscht sein, wenn Warm-oder Kaltluft nicht
oberhalb einer Höhe von etwa 2 m zugeführt wird oder wenn an bestimmten Stellen einer
Wand oder Decke, wie beispielsweise hinter einem Bild oder Wandschrank od. dgl., keine
Frischluft eingeblasen oder abgezogen wird. Um hier die gleichen Deckelelemente wie
für die Stellen nutzen zu können, die Frischluftzufuhr oder Abluftentzug ermöglichen
sollen, sieht die Erfindung gemäß einem anderen untergeordneten Erfindungsgedanken
Deckelelemente mit einem den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernden Auftrag
oder Belag der den Windkesselraum bzw. den Führungskanal bzw. zumindest einen der
Führungskanäle für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsberezche
vor. Es ist ersichtlich, daß demgemäß von der ursprünglichen Materialwahl und Formgebung
her gleichartige Deckelelemente hergestellt werden, von denen dann lediglich der Teil,
welcher überhaupt für Durchtritt von gasförmigem Medium ungeeignet sein soll, mit
dem entsprechenden diesen verhindernden Auftrag oder Belag in seinen den Führungskanal
bzw. zumindest einen der Führungskanäle für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden,
d.h. meist überdeckenden Wandungsbereichen versehen wird.
[0050] Andererseits kann die Aus- bzw. Einströmsperre auch durch mindestens ein an zumindest
einem der Deckelelemente der Vorrichtung nach der Erfindung dieses bzw. diese wenigstens
in einem seiner bzw. ihrer für gasförmiges Medium durchlässigen Bereiche überdeckendes
tafelförmiges für gasförmiges Medium undurchlässiges Abdeckelement erreicht werden.
Dabei kann in weiterer Fortbildung zweckmäßig dieses Abdeckelement an der raumseitigen
Vorderseite des bzw. der Deckelelemente(s) beispielsweise mittels in sich zu dieser
hin öffnende Sacklöcher in dieser eingreifender Druckknöpfe, Rastelemente od. dgl.
oder aber mittels in sich zu dieser Vorderseite hin öffnende Gewindelöcher in dieser
eingreifender Schrauben festlegbar sein. Alternativ hierzu kann aber auch eine Festlegung
des Abdeckelementes an einem oder mehreren Deckelelement(en) mittels zumindest zweier
einander gegenüberliegende Stirnseiten des bzw. der Deckelelemente(s) wenigstens teilweise
umgreifender Befestigungselemente vorgesehen sein. In diesem Fall können diese Befestigungselemente
des Abdeckelementes zweckmäßig als Erampen oder Krallen od. dgl. oder aber als über
die zugeordnete Stirnseite des bzw. der Deckelelemente(s) hinweggreifende federnde
Fingerelemente od. dgl. ausgebildet sein. Zweckmäßig können dabei die Befestigungselemente
als mit Neigung gegenüber der zugeordneten Stirnseite des
bzw. der Deckelelemente(s) verlaufende Abbiegungen öder Fortsätze des Abdeckelementes
ausgebildet sein.
[0051] .Nach einer zusätzlichen zweckmäßigen Weiterbildung kann bei allen Ausführungen der
Erfindung mit den Durchtritt von gasförmigem Medium verhinderndem Auftrag oder Belag
dieser durch einen Überzug der für Durchtritt von gasförmigem Medium zu sperrenden
Oberflächenbereiche des Deckelele-
mentes bzw. des
Abdeckelement
es aus porenschließendem Material, wie beispielsweise einem Sprüh- oder Tauchüberzug
aus Kunstharz oder anderem geeignetem Material, gebildet sein. Hierdurchwird eine
besonders rationalle und wirtschaftliche Fertigung der Einzelteile der Vorrichtung
nach der Erfindung gewährleistet.
[0052] In Fällen, in denen keine als eigentliche Abschlußelemente wirkenden bzw. dienenden
Ausführungen von Bereichen der Vorrichtung nach der Erfindung zur Verfügung stehen
oder in denen es darauf ankommt, die Strömungsgeschwindigkeit des gasförmigen Mediums
in dem für dieses bestimmten Führungskanal bzw. den entsprechenden Führungskanälen
bzw. dem Windkesselraum mehr oder weniger zu drosseln, um bei längeren Führungsstrecken
für solches gasförmiges Medium innerhalb einer Klimatisierungseinrichtung nach der
Erfindung od. dgl. den Strom des gasförmigen Mediums so zu leiten, daß dieser mit
gleichmäßigem Druck aus allen Deckelelementen der Vorrichtung nach der Erfindung sowohl
im zuführungsnahen als auch im zuführungsfernen Bereich austritt, kann eine teilweise
bis volle Füllung mindestens eines Windkesselraumsbzw. Führungskanals für gasförmiges
Medium mit gleichem, ähnlichem oder artfremdem Material, wie beispielsweise für die
Errichtung des Bau-' werkes, nämlich des Fußbodens, der Decke oder Wand, genutztem
Mörtel, zweckmäßig sein. Es kann somit bereits bei der Erstellung des betreffenden
Bauwerkes ebenso wie bei der Nachrüstung desselben mit einem Klimatisierungssystem
nach der Erfindung im Zuge der Montage der einzelnen Abstandshalter und Deckelelemente
derselben für eine entsprechende über der Länge des Strömungsweges des gasförmigen
Mediums abgestimmte Auslegung der einzelnen Strömungsquerschnitte für dieses mit einfachsten
und kostengünstigen Mitteln Sorge getragen werden, ohne daß es hierfür besonderer
handwerklicher Fähigkeiten oder des Einsatzes von zusätzlichem Material bedürfte.
[0053] Andererseits kann es aber für bestimmte Einsatzfälle durchaus zweckmäßiger sein,
wenn gemäß einer Alternative zu diesem Erfindungsgedanken, die im übrigen durchaus
gleichzeitig mit einer völligen oder teilweisen Ausfüllung des oder zumindest eines
Führungskanals für gasförmiges Medium bzw. Windkesselraums gemäß der letztbeschriebenen
Ausführungsform der Erfindung zur Verwendung kommen kann, mindestens ein in einen
Windkesselraum bzw. Führungskanal für gasförmiges Medium einschiebbares oder einlegbares,
diesen teilweise oder völlig-verschließendes Schottelement vorgesehen ist. Diese Art
der Anpassung von Klimatisierungssystemen nach der Erfindung mit längeren Zuführ-
bzw. Abführ-Strömungswegen für das gasförmige Medium wird immer dann zu bevorzugen
sein, wenn genaue Mörtelfüllungen von Führungskanälen für gasförmiges Medium Schwierigkeiten
bereiten. Auch für Nach- und Umrüstungen eignet sich diese Ausführungsform der Erfindungbevorzugt,
und zwar dies insbesondere bei solchen Klimatisierungssystemen nach der Erfindung,
die von den Abstandshaltern lösbar abnehmbare Abdeckteile aufweisen und bei denen
es insbesondere gilt, ein vorhandenes Klimatisierungssystem nach der Erfindung hinsichtlich
der mit diesem zu klimatisierenden Räume zu verkürzen oder zu verlängern, da beide
Umrüstungsmaßnahmen über die Länge des Strömungsweges für das gasförmige Medium auch
den an dessen großflächiger Ausström- bzw. Einströmdrosselfläche anstehenden Strömungswiderstand
als Druckgradienten und über diesen die ausströmende Menge des gasförmigen Mediums
bestimmen. Hätte man hier die betreffenden Strömungsdrosseln im Strömungsweg des gasförmigen
Mediums durch Mörtelanhäufungen od. dgl. im Strömungsweg bewirkt, wäre für Umrüstungen
ein mechanisches Entfernen des erstarrten Mörtelmaterials beispielsweise durch Abmeißeln
od. dgl. erforderlich, was verhältnismäßig zeit- und kostenintensiv ist. Hier kann
es gerade in solchen Fällen, in denen Umrüstungen beschriebener Art von vornherein
ins Auge gefaßt sind, von Vorteil sein, wenn die entsprechenden Strömungskanäle für
das gasförmige Medium durch die beschriebenen einschieb- oder einlegbaren Schottelemente
ganz oder nur teilweise so verschlossen werden können, daß diese erwünschtenfalls
auch wieder entfernt werden können.
[0054] Insbesondere dann, wenn eine Vorrichtung zur Raumklimatisierung nach der Erfindung
nicht nur zur Zuführung von Frischluft und/oder Abführung von Abluft zu bzw. aus dem
zu klimatisierenden Raum, sondern auch zur wärmemäßigen Temperierung desselben herangezogen
werden soll, kann es gemäß einem weiteren untergeordneten Erfindungsgedanken von besonderem
Vorteil sein, wenn zwischen benachbarten Abstandshaltern Wärmeisoliermaterial mit
seiner abdeckelementseitigen Oberfläche in Abstand zu dem zugeordneten Deckelelement
angeordnet ist. Auf diese Weise ergibt sich nämlich eine höchst einfache und sowohl
aus konstruktiver als auch materialmäßiger und auch montagemäßiger Sicht besonders
wirtschaftliche Wär- .meisolierung der gesamten Vorrichtung nach der Erfindung gegenüber
den tragenden.Wandungen des raumbegrenzenden Bauwerks mit entsprechendem wärmewirtschaftswirkungsgrad
des betreffenden nach der Erfindung erstellten Klimatisierungssystems.
[0055] Der Vollständigkeit halber ist noch hervorzuheben, daß im Falle von kassettendeckenartiger
Anordnung von Deckelelementen nach der Erfindung, die zwecks Erzielung spezieller
ästhetischer Effekte und insbesondere auch spezifischer akustischer Eigenschaften
durchaus auch an einer oder mehreren der Wände des zu klimatisierenden Raumes vorgesehen
sein und auch durch unterschiedliche Höhe von benachbarte Deckelelemente abstützenden-Abstandshaltern
bewirkt werden kann, durch entsprechende Anordnung solcher Deckelelemente nach der
Erfindung sowohl schachbrettals auch streifenartige Kassettenmuster erstellt werden
können.
[0056] Weiterhin bietet sich die Erfindung für die Nachrüstung von Räumen mit vorhandenem
Klimatisierungssystem eingangs beschriebener herkömmlicher Ausgestaltung ohne Notwendigkeit
des meist sehr arbeits-, schmutz- und kostenintensiven Herausreißens vorhandener Gas-
bzw. insbesondere z.B. Luftaustrittseinrichtungen an, indem es durch die Erfindung
höchst einfach und wirtschaftlich möglich ist, die Austrittsöffnungen einer oder mehrerer
solcher Einrichtungen mit einem oder mehreren Deckelelement(en) so zu überdecken,
daß mindestens ein entsprechend erfindungsgemäß durch eine oder mehrere großflächige
z.B. Ausströmöffnungen im Verein mit dem Gasraum bzw. den Gasräumen des bzw. der überdeckenden
Deckelelemente(s) nach der Erfindung gebildeter Windkesselraum geschaffen wird, von
dem aus das gasförmige Medium mit aufgrund der diesen begrenzenden, als großflächige
Strömungsdrosseln wirkenden Deckelelementbereiche wesentlich gedrosselter Strömungsgeschwindigkeit
in den zu klimatisierenden Raum ausströmt bzw. -sickert oder aus diesem abgezogen
wird.
[0057] Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele,
die in den Zeichnungen lediglich schematisch dargestellt sind, rein beispielsweise
erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Teilbereiches einer Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 bis 4 jeweils einen Teilschnitt durch einzelne Ausführungen von Deckelelementen
nach der Erfindung,
Fig. 5 bis 8 jeweils einen Teilschnitt durch die Randbereiche zweier benachbarter
Deckelelemente nach der Erfindung mit unterschiedlichen Ausführungen von Doppelverriegelungen
derselben gegeneinander,
Fig. 9 bis 11 und 13 in der Darstellung gemäß Fig. 2 bis 4 entsprechender Darstellung
gleichfalls jeweils einen Teilschnitt durch weitere bevorzugte Ausführungen von Deckelelementen
nach der Erfindung,
Fig. 10, 12 und 14 jeweils Ausschnitte von Draufsichten auf das zugeordnete Deckelelement
gemäß Fig. 9 bzw. 11 bzw. 13, und
Fig. 15 in der Darstellung gemäß Fig. 1 entsprechender Darstellung einen abstandshalternahen
Teilbereich einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
[0058] Die als Ganzes mit 1 bezeichnete Vorrichtung nach der Erfindung weist eine Anzahl
von Abstandshaltern 2 auf, die in Fig. 1 jeweils im Querschnitt als unterschiedlich
mögliche Leistenelemente dargestellt sind. Bei den in Fig. 1 oben dargestellten Abstandshaltern
'2 handelt es sich um eine Profilleiste aus Holz, die auch anderes, beispielsweise
rechteckiges Querschnittsprofil aufweisen kann. Bei der in Fig. 1 unten dargestellten
Abstandshalterleiste 2 handelt es sich um ein Metall-Strangpressprofil beispielsweise
aus Alaminium. Selbstverständlich werden im Normalfall solche Abstandshalter-Leisten
in nur einer Form Verwendung finden, wenn nicht besondere Gründe dafür sprechen, beispielsweise
in den Randbereichen einer mit Deckelelementen abzu-bzw. zu überdeckenden Wandfläche
des zu klimatisierenden Raumes besonders verformungssteife Abstandshalter-Elemente
in Form von Leisten aus Metallprofil wie beispielsweise dem in Fig. 1 unten rein beispielsweise
wiedergegebenen Profil einzusetzen. Ungeachtet des zur Verfügung stehenden bzw. zur
Verwendung kommenden Materials können auch andere Querschnittsformen für die Abstandshalter
Verwendung finden. In jedem Falle aber wird, wie in Fig. 1 dargestellt, eine Mehrzahl
solcher Abstandshalter 2 in beliebiger geeigneter Weise, beispielsweise durch Einmörteln,
Kleben, Aufnageln, Anschrauben oder in anderer geeigneter Weise an der tragenden Wandung
10 des zu klimatisierenden Raumes in einem vorbestimmten Abstand zueinander rastermäßig
festgelegt, wobei die vorgefertigte Wandung 10 des zu klimatisierenden Raumes dessen
Decke oder Boden oder aber, wie beim in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der
Erfindung, eine Wand desselben sein kann. Dabei ist jedoch zu unterstreichen, daß
die in Fig. 1 im Querschnitt dargestellten Abstandshalter 2 keineswegs in jedem Falle
als Leisten ausgebildet zu sein brauchen, sondern durchaus auch Abstandshalterklötze
sein können.
[0059] Sind diese Abstandshalter 2 jedoch als Leisten ausgebildet, so kann durch sie anordnungsmäßig
ein die Strömung des dem zu klimatisierenden Raum zuzuführenden oder diesem zu entziehenden
gasförmigen Mediums bestimmendes Labyrinth gebildet werden. Hierfür gibt es gemäß
der Erfindung verschiedene Möglichkeiten, die eingangs bereits beschrieben sind. Es
können die durch einander benachbarte Führungskanäle 3 zwischen jeweils zwei einander
benachbarten leistenförmigen Abstandshaltern 2 gebildeten Strömungswege für das gasförmige
Medium je nach Bedarf und Anordnung auf einem bestimmten Quadranten der Fläche einer
den zu klimatisierenden Raum begrenzerden Wandung desselben durch entsprechende Wahl
der Länge der Abstandshalterleisten 2 und deren Anordnung an der tragenden Wandung
10 so ausgebildet sein, daß sie entweder als Sackloch mit lediglich einer Einströmöffnung
oder lediglich einer Ausströmöffnung für das gasförmige Medium ausgebildet sind oder
aber sich in Richtung einander gegenüberliegender und/oder einander benachbarter Seiten
des zu klimatisierenden Raumes öffende Mündungen aufweisen oder aber ein durch einen
von einem durch zwei benachbarte Abstandshalter 2 gegenüber der Raumwandung 10 abgestützten
Deckelelement 3 mit diesen gebildetes Gefach der Vorrichtung nach der Erfindung, welches
im übrigen im einfachsten Fall diese selbst in Gänze bilden kann, erstellten verzweigten
Strömungsweg gebildetes Verteilungslabyrinth für das gasförmige Medium darstellen.
Dabei kann die Vorrichtung nach der Erfindung bzw. ein solches Gefach derselben zu
einer Seite des zu klimatisierenden Raumes oder zu zwei einander gegenüberliegenden
oder benachbarten Seiten desselben oder aber zu drei Seiten desselben hin frei von
jeder Mündung eines Führungskanals 3 sein.
[0060] Zwischen einander benachbarten Abstandshaltern 2 ist ungeachtet deren Längenausdehnung
als Klötze oder Leisten und/öder deren Querschnittsausbildung und/oder deren Material
Wärmeisolierungsmaterial 13 in einer oder mehreren Schichten angeordnet, durch welche
die Strömungskanäle 3 für gasförmiges Medium zur feststehenden Gebäudewandung 10 weitestgehend
gegenüber Wärme- oder Kälteverlusten gesichert bzw. isoliert sind.
[0061] Wie weiterhin aus Fig. 1 ersichtlich, werden die Führungskanäle 3 für das gasförmige
Medium durch von den Abstandshaltern 2 gegenüber der tragenden Wand 10 des zu klimatisierenden
Raumes abgestützte plattenförmige Deckelelemente zur Raumseite hin begrenzt, welche
dadurch jeweils als großflächige Ausströmdrosseln wirken, daß sie zumindest in ihren
die Führungskanäle 3 überdeckenden Bereichen für dieses gasförmige Medium durchlässig
sind, wobei der Begriff "Ausströmdrossel" sowohl das Strömen von über die Führungskanäle
3 zugeführtem gasförmigem Medium durch die Deckelelemente 5 hindurch in den auf der
anderen Seite derselben gelegenen Raum hinein oder aber aus diesem heraus in die Führungskanäle
3 hinein umfaßt. In beiden Fällen wirkt ein Deckelelement 5 dadurch als Strömungsdrossel,
daß es aufgrund seiner Vielzahl nur geringen Strömungsquerschnitt aufweisender Durchtrittskanäle
für gasförmiges Medium die Strömungsgeschwindigkeit desselben auf eine äußerst geringe
Austrittsgeschwindigkeit herabsetzt. Hierdurch werden aufgabengemäß die bei herkömmlichen
Klimatisierungssystemen zu beanstandenden Geräuschbelästigungen und Zugluftgefahren
höchsteinfach und wirkungsvoll und dabei dennoch zuverlässig ausgeschaltet.
[0062] Erreicht wird diese Wirkung durch insbesondere die materialmäßige Ausgestaltung der
Deckelelemente 5. So ist bei dem in Fig. 1 oben mit seinem unteren Teil dargestellten
Deckelelement 5 in dessen gebrochen wiedergegebenem Bereich verdeutlicht, daß dieses
nicht nur in seinen die Führungskanäle 3 raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen,
sondern vollständig aus porösem Material gebildet sein kann, das hier aus granulatförmigem
Material mit kapillaren und/oder porenförmigen Durchgängen für das gasförmige Medium
gebildet ist. Dargestellt ist hier für dieses mit 4a bezeichnete Material eine Schüttung
von Kunststoffkügelchen, die durch Anschmelzen mittels eines Heiß luftstoßes oberflächlich
mit gleichartigen Kunststoffkügelchen oder anderen Bestandteilen des granulatförmigen
Materials 4a verbunden sind. Dabei kann das granulatförmige Material bevorzugt eine
Korngemisch- zusammensetzung von etwa 8 Anteilen von 1,8 bis 2,5 mm größter Kornabmessung,
etwa 12 Anteilen von 2,5 bis 3,5 mm größter Kornabmessung, etwa 8 bis 9 Anteilen von
3,5 bis 4,5 mm größter Kornabmessung und etwa 1 Anteil von 4,5 bis 5,1 mm größter
Kornabmessung aufweisen.
[0063] Ein solches Deckelelement ist gewichtsmäßig besonders leicht und entsprechend auch
einfach, schnell und bequem bei Lagerung, Transport und Montage zu handhaben. Es hat
allerdings bei solcher Materialausführung allenfalls eine sehr geringe Wärmespeicherkapazität.
Daher wird es überall dort Verwendung finden, wo ein Trägheitsverhalten der Raumklimatisierung
nach der Erfindung unerwünscht ist.
[0064] Im oberen Bereich des in Fig. 1 sich nach unten anschließend dargestellten Deckelelementes
5 ist angedeutet, daß dieses auch aus anderem gasdurchlässigem Material gebildet sein
kann, wie beispielsweise porigem Fasersement od. dgl.. Entsprechend sind in den dieses
Material 4d verdeutlichenden Bereich des Deckelelmentes 5 Fasern angedeutet.
[0065] Im unteren Bereich dieses in Fig. 1 weiter unten dargestellten Deckelelementes 5
ist noch eine andere Ausgestaltung 4c rein beispielsweise dargestellt. Bei dieser
sind herstellungstechnisch gezielt Durchströmkanäle 22 geringen Durchmessers eingeformt,
so daß dieser Bereich 4c eine etwa siebartige Oberflächenstruktur erhält. Wie angedeutet,
kann als Material mit Vorzug Holz gewählt werden, in welches die Durchströmöffnungen
22 in geeigneter Weise, beispielsweise durch Bohren, eingebracht sind. Ein solches
Deckelelement wird eine besonders geringe Drosselwirkung für das aus- bzw. einströmende
gasförmige Medium erbringen.
[0066] In den Fig. 2 bis 4 sind weiterhin unterschiedliche Möglickeiten für insbesondere
materialmäßige Ausgestaltung des Deckelelementes und dessen damit zusammenhängenden
inneren Aufbau wiedergegeben, wobei in jedem Falle beachtet ist, daß jedes Deckelelement,
um seine Funktion erfüllen zu können, zumindest in seinen die Führungskanäle 3 für
gasförmiges Medium zum zu klimatisierenden Raum hin begrenzenden Bereichen für den
Durchtritt des gasförmigen Mediums durchlässig sein muß, um gemäß der Konzeption der
Erfindung als großflächige Ausströmdrossel für das gasförmige Medium wirken zu können,
das' in den Kanälen 3 geführt wird und in den zu klimatisierenden Raum einströmen
soll oder aus diesem Raum abgezogen werden soll, um über die Führungskanäle 3 abzuströmen.
[0067] So ist in Fig. 4, abgestützt von einer Lage Streckmetall 11, eine andere materialmäßige
Ausgestaltung angedeutet und mit 4b bezeichnet. Auch hier soll verdeutlicht werden,
daß das Deckelelement 5 in allen seinen Bereichen, das heißt vollständig, oder aber
zumindest in seinen Abdeckbereichen für Führungskanäle 3 aus granulatförmigem Material
mit kapillaren und/oder porenförmigen Durchgängen für gasförmiges Medium gebildet
ist. Nur handelt es sich hier nicht um Material mit kugel- oder tro[femförmiger Struktur,
sondern um Granulat unregelmäßiger Bruchkornstruktru, das gegebenenfalls noch auf
abgerundete Kanten bearbeitet sein kann. Auch dieses Material 4b jedoch kann bevorzugt
die vorstehend gegebene Korngemisch-Zusammensetzung aufweisen. Besonders geeignet
ist hier Bimskiesbruch oder Marmorbruch oder Dolomitbruch oder Schieferbruch oder
Quarzbruch oder ein Gemisch mindestens zweier dieser Materialien, dessen Körner mittels
einer erstarrten und durch Trocknen oder Brennen aushärtbaren Kalk-Zement- oder Gips-
oder Tonschlämme miteinander und/oder mit anderen Bestandteilen des granulatförmigen
Materials verbunden sind. Es ist ersichtlich, daß solches Material natürlich erheblich
bessere Wärmespeichereigenschaften besitzt als aus Kunststoffkügelchen oder -tropfen
erstelltes Material. Es können aber auch die Bestandteile beider Materialien 4a und
4b in geeignetem Mischungs- und Korngrößenverhältnis miteinander gemischt zur Verwendung
kommen. So ist - und dies auch wiederum lediglich als Beispiel für eine Vielfalt von
Möglichkeiten des inneren Aufbaus der Deckelelemente 5 - auf der dem granulatförmigen
Material 4b gegenüberliegenden Seite des Rippenstreckmetalls 11,das im übrigen auch,
falls erforderlich, mehrlagig angeordnet sein kann, eine hier beispielsweise einlagige
Schicht von kugel- bzw. tropfenförmigen Granulatteilchen angeordnet. Diese können
aus Kunststoff oder aber auch aus mehr oder weniger hoch gebranntem Ton bestehen.
Auf diese Weise kann besonders einfach und wirtschaftlich dem Deckelelement bei guten
Standeigenschaften eine sich von einer seiner Seiten zur anderen verändernde, beispielsweise
von der in Fig. 4 gezeigten rechten zur linken Seite hin verringernde Durchlässigkeit
für gasförmiges Medium vermittelt werden; wodurch eine in vielen Fällen vorteilhafte
zusätzliche Filterwirkung erreichbar ist.
[0068] Wird eine besonders·große Wärmespeicherkapazität des Deckelelementes 5 verlangt,
beispielsweise um Klimatisierungssysteme nach der Erfindung mit besonders großem Wärmeträgheitsverhalten
zu erstellen, so kann das Material 4b auch entweder aus auf abgerundete kanten bearbeiteten
Schlackenbruch, insbesondere Hochofenschlackenbruch. bestehe oder diesen als Bestandteil
aufweisen.
[0069] Kommt es auf besonders große Porendurchlässe im Material an, so kann es zweckmäßig
sein, wenn das granulatförmige Material auf abgerundete Kanten bearbeiteten Bimskiesbruch
mit eingeschmemmten Quarzsandkörnern und Aluminiumpulver aufweist, wobei der Kornverbund
durch eingeschwemmte Kalkmilch und Aushärten im Dampf erzielt ist.
[0070] Wenn es bei der Klimatisierung des Raumes nicht nur auf die Zu- oder Abführung von
Wärmeenergie zu diesem ankommt, sondern zusätzlich auch noch auf ein Konditionieren
der Raumluft im Sinne von Erhaltung einer vorbestimmten relativen Feuchte derselben,
wird das granutlatförmige Material für das Deckelelement 5 entweder ganz aus Körnern
mit ihrerseits eine feinzerklüftete Oberfläche und/oder sich zu dieser hin öffnende
Poren oder Kapillaren besitzender Materialstruktur gebildet oder es werden dem granulatförmigen
Material solche Körner zugefügt. Diese können mit VorzuG Blähtonkörner und/oder Körner
aus niedrig gebranntem Ton sein. Solche Körner nämlich haben die hier erwünschte Eigenschaft,
Feuchtigkeit in ihren Oberflächenzerklüftungen oder mehr oder weniger tief in ihr
Inneres hineinragenden Poren bzw. Kapillaren adhäsiv zu halten und diese erst allmählich
in die an diesen Körnern vorbeistreichende Luft verdunsten zu lassen, wobei ein als
angenehm empfundener Kühlungseffekt aufzutreten pflegt, der im übrigen bewßt gesteigert
werden kann, falls erwünscht, wenn eine unter Verwendung solcher Deckelelemente gebildete
Raumbegrenzungsfläche, wie beispielsweise eine Wand, von außen her mit Feuchtigkeit
besprüht wird.
[0071] Das Deokelelement 5 gemäß Fig. 3 ist in ähnlicher Weise aufgebaut, wie das gemäß
Fig. 4, jedoch ist hier auf der einen Seite einer einlagigen Streckmetallschicht 11
eine Perforierungen 22 aufweisende Lage 4e aus Hartfasermaterial, Sperrholz oder ähnlichem
Material aufgebracht, während auf der anderen (linken) Seite granulatförmiges Material
4b in gleicher, ähnlicher oder anderer Weise angeordnet ist, wie dies im Zusammenhang
mit dem Deckelelement 5 gemäß Fig. 4 bereits beschrieben ist.
[0072] Bei dem Deckelelement 5 gemäß Fig. 2 Werden die Eigenschaften von als Tischlerplatte
bekanntem Holzmaterial 8 ausgenutzt, welches bekanntlich aus mit Abstand zueinander
angeordneten und zwischen sich Lufthohlräume 8b aufweisenden Holzleisten 8a gebildet
ist, die beidseitig mit einem in Fig. 2 zwar dargestellten, nicht jedoch näher bezeichneten
Deckfurnier abgedeckt sind. Beide Deckfurnierschichten weisen in den Bereichen, in
denen sie die Lufthohlräume 8b überdecken, eine Vielzahl von Perforierungen 17 auf.
Auf der rechten Seite der Tischlerplatte 8 ist in Fig. 2 eine Außenbeschichtung 14
dargestellt, die bedarfsweise beicpielsweise durch Aufstreichen, Aufsprühen, Aufziehen
oder in anderer geeigneter Weise aufgebracht sein kann und zum Beispiel dazu dienen
kann, der als Anströmfläche für die dem zu klimatisierenden Raum zuzuführende Luft
dienenden Seite des Tischlerplattenmaterials 8 eine ausreichonde Unempfindlichkeit
gegnüber Feuchtigkeit zu vermitteln.
[0073] Auf der gegenüberliegenden ßeite der Tischlerplatte 8 ist in deren Holsleisten Sa
mittels Abstandshalternägeln eine Lage Streckmetall 11 in Abstand zum Deckfurnier
der Tischlerplatte 8 gehaltert, Diese dient zur Abstützung einer luftdurchlässigen
Lage 12 aus Textil-oder Kunststoffgewebe oder einer Gras- oder Textiltapete od. dgl,
Material. Die Schutsbeschichtung 14 weist in den Bereichen, in denen sie die Lufthohlräume
8b der Tischlerplatte 8 übergreift, mit den Perforierungen 17 des von ihr abgedeckten
Deckfurniers derselben dadurch fluchtende Perforierungen 17 auf, daß beide Perforierungen
in den benachbarten LaGen beispielsweise durch den gleichen Arbeitsgang eingebracht
worden sind. Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise nicht nur ein gewichtsmäßig verhältnismäßig
leichtes und dabei dennoch aufgrund seiner guten Standeigenschaften selbsttragendes
Deckelelement 5 gebildet ist, sondern daß dieses auch noch eine ausgezeichnete Drosselwirkung
für die es durchströmende Luft mit entsprechender Beruhigung der StrömunG derselben
erbringt,da es über seinem Querschnitt in Hintereinanders chal tunag Einströmdrosseln
in Form der Perforierungen 17, diesen nachgeschaltet Beruhigungskammern in Form der
Lufthohluäume 8b der Tischlerplatte 8, diesen wiederum nachgeschaltet Ausströmdrosseln
in Form der Perforierungen 17 auf der geenüberliegenden (linken) Seite derselben und
nunmehr eine gemeinsame großräumige Beruhigungskammer in Form des durch den Abstand
zwischen der Streckmetallage 11 und der benachbarten Oberfläche der Tischlerplatte
8 gebildeten Raumes aufweist, wobei dann eine letzte Abströmberuhigung durch das luftdurchlässige
Material der LaGe 12 erbracht wird.
[0074] Grundsätzlich kann das Deckelelement 5 auf zwei oder mehr benachbanten Abstandshalterleisten
2 in vielerlei Arten festgelegt werden. So kann es beispielsweise aufgeKlebt oder
aufgenagelt oder mittels Verschraubungen festgelegt werden. In den beiden letztgenannten
Fällen wäre es dann allerdings zweclmäßig, wenn an geeigneten Stellen, das Deckelelement
entsprechende Durchgangslöcher aufweisen würde, durch welche sin entsprechender Nagel
oder eine Schraube hindurchsutreibem wäre. Bei dem in Fig. 1 dargostellten Ausführungsboispiel
hirgegen weist das Deckelelement eine auf seinen Stirnseiten umlaufende Aufnahmenut
15 für ein Federelement 16 einer Kut-Feder-Verbindung auf. Eine solche Nut-Feder-Verbindung
ist allein schon deswegen zweckmäßig, weil hierdurch einerseits die Ausrichtung benachbarter
Deckelelemente bereits bei deren Aufbringen auf die sie abstützenden Abstand- halterelemente
2 automatisch so gelenkt wird, daß sie immer so korrekt ist, daß diese Deckelelemente
raumseitig mit ihren Oberflächen zueinander fluchten, und bringt andererseits gleichzeitig
auch einen gewissen Flächenverbung zustande, indem benachbarte Deckelelemente relativ
zueinander gehalten werden. Dabei braucht das Federelement 16 nicht einmal zur Festlegung
benachbarter
[0075] Deckelelement 5 beizutragen. Im in Fig. 1 dargestellten Fall allerdings dient das
Federelement 16 gleichzeitig auch noch der Festlegung der beiden zugeordneten Deckelelemente
5 an der Wand od. dgl.. Die hier für vorgesehenen Aufnahmeausnehmungen sind durch
eine Verschlußkappe 46 optisch wieder beseitigt.
[0076] Ohne daß dies in den Zeichnungen dargestellt ist, können im übrigen zwischen den
Stirnseiten benachbarter Deckelelemente 5 jeweils streifenförmige Dichtungselemente
eingefügt sein, um Gas- bzw. Luftleckagen aus einem Deckelelement in das andere hinein
zu verhindern. Die Federelemente 16 können als eine Art Zwecken mit großflächigem
Flachkopf oder aber als Bänder mit einer Vielzahl von Nagelspitzen nach Art der in
Fig. 1 dargestellten ausgeführt sein, mit denen sie jeweils in das Material der Abstandshalterelemente
2 eintreibbar sind.
[0077] In Fig. 1 unten ist am Beispiel einer dünneren Ausführung eines Deckelelementes 5,
das hier durch eine in einem aus Metallprofil gebildeten Tragrahmen 7 gefasste Lage
18 von Perforierungen 22 aufweisendem Holzfurnier gebildet ist, eine andere Art einer
schnell lösbaren Halterung dieses Deckelelementes 5 veranschaulicht. Hierfür ist auch
eine spezielle Ausführung der Abstandshalterelersente 2 vorgesehen, von denen eines
in Fig. 1 unten im Querschnitt als beispielsweise als Aluniniumstrangzieh- bzw.-stranggußprofil
ausgebildetes Metall[rpfil dargestellt ist. Die Querschnittsform kann hier auch in
anderer geeigneter Weise gewählt sein. Nur muß in einem solchen Falle, wo eine Rast-
oder Klemmverbindung beabsichtigt ist, das Abstandshalterprofil 2 für jedes der an
ihm schnell'lösbar festlegbaren Deckel- elemente 5 eine Rast- bzw. Widerlagerfläche
6a aufweisen.Beim dargestellten Ausführimgsbeispiel weist das Profil 2 eine Nut oder
Rinne 6 mit zwei gegenüberliegenden Anlageflächenoa auf. Zur Bildung einer Rast-oder
Klemmverbindung zwischen dem Tragrahmen 7 des Deckelelementes 5 und damit diesem selbst
und dem Abstandshalterelement 2 weist der Tragrahmen ? zumindest auf gegenüberliegenden
Seiten jeweils zugeordnete Anlageflächen 6a übergreifende federnde Fingerelemente
7a auf, mittels derer das Deckelteil 5 an den betreffenden Abstandshalterelementen
2 festgeklemmt werden kann.
[0078] In diesem Zusammenhang ist im übrigen hervorzuheben, daß das Deckelelement 5 auch
durch anderes von einem Tragrahmen oder Spannrahmen gehaltenes Material, wie beispielsweise
eine Bespannung aus perforierter Papier-oder Kunststofftapete, Holzfurnier oder Kunststofffolie
insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/oder Furnierstärke,
Kunststoffschaum, Natur- oder Kunststoffvliesmaterial, perforiertem Leder oder Fell,
textilem Gewebe od. dgl. gebildet sein kann. Es kann aber auch Material in Form einer
Auflage zum Einsatz kommen, das seinerseits einer flächenmäßigen Abstützung bedarf,
beispielsweise gasströmungsdurchlässige Tapete, insbesondere in Form einer Gras-oder
Textiltapete, perforierte Papier- oder Textiltapete, Holzfurnier oder Kunststoffolie
insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/ oder Furnierstärke,
Kunststoffschaum, Natur- oder Kunststoffvliesmaterial, perforiertes Leder oder Fell,
textile - Gewebe od. dgl., wobei dann kein Spannrahmen, sondern ein Tragrahmen in
Form eines Gitterrostes zur Verwendung kommt. Im übrigen kann statt der in Fig. 1
unten dargestellten, in einem Tragrahmen 7 gehalterten Tafel 18 aus Holz, insbesondere
Furnier, auch anderes Material wie beispielsweise Karton, Kunststoff insbesondere
in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/oder Furnierstärke, oder vorzugsweise
ausgesteiftes Textilmaterial, Leder, Faserzementplatte insbesondere mit eingelassenen
und gezogenen Großfasern, Metall oder Keramikmaterial od. dgl.
[0079] Verwendung finden. In Fig. 1 ist am Beispiel des obersten Deckelelementes 5 gezeigt,
daß dieses ein Abdeckelement 20 aufweisen kann, das auf seiner raumseitigen Vorderseite
festlegbar ist. Das Abdeckelement 20 hat-den Zweck, an Stellen, an denen zwar grundsätzlich
der Austritt gasförmigen Mediums aus dem Klimatisierungssystem nach der Erfindung
vorgesehen ist, für bestimmte Zwecke und/oder vorgegebene Zeitspannen, jedoch vorzugsweise
vorübergehend, unterbunden werden soll, das Aus- oder Einströmen von gasförmigem Medium
aus den bzw. in die Führungskanäle(n) 3 für dieses zu verhindern. Ein solches Abdeckelement
20 kann aus beliebigem geeignetem für gasförmiges Medium undurchlässigem Material
gebildet und in vielerlei Weise lösbar an dem Deckelelement 5 festlegbar sein. Im
Fall des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels ist es als Metallblech ausgeführt,
könnte aber auch aus anderem Material gebildet sein, wie beispielsweise aus Kunststoff.
Es könnte selbsttragend oder von einem Tragrahmen oder Spannrahmen abgestützt sein,
wobei entweder es selbst oder der Trag- bzw. Spannrahmen die seitliche Stirnfläche
des zugeordneten Deckelelementes 5 übergreifende federnde Fingerelemente aufweisen
kann. Auch andere Festlegungsarten, wie beispielsweise Verschraubungen, sind möglich.
So ist in Fig. 1 verdeutlicht, daß an geeigneten Stellen, von denen im unteren Bereich
des in Fig. 1 oben dargestellten Deckelelementes eine wiedergegeben ist, ein als Rastelement
zur schnellösbaren Halterung eines Druckknopfes wirkendes Matrizenteil 47'vorgesehen
ist, während das Abdeckteil 20 in korrespondierender Anordnung mit entsprechenden
Patrizen 48 versehen ist, die aus Gründen ansehnlicher äußerer Erscheinungsform mit
ihren Köpfen in Ausnehmungen des Deckelteils versenkt liegen.
[0080] In Fig. 4 ist weiterhin noch ein das Deckelelement auf seiner raumnahen Seite gegen
Gasabströmung abdichtender und vorzugsweise auch thermisch isolierender Dichtbelag
19 dargestellt, der beispielsweise durch Tauchen oder Besprühen der zu versiegelnden
Oberfläche(n) des Deckelelementes in bzw. mit z.B. Kunstharz od. dgl. aufgebracht
sein kann.
[0081] In Fig. 5 ist eine andere Art der Festlegung der Deckelelemente 5 an ihren Abstandshaltern2
dargestellt, die eine extrem schnelle Montage und Demontage des gesamten Klimatisierungssystems
nach der Erfindung ermöglicht. An der deckelelementnahen Stirnfläche des dargestellten
Abstandshalters 2 ist mittels Schrauben 31 eine Widerlagerzunge 27 festgelegt, deren
freies Ende von dieser deckelelementnahen Stirnfläche des Abstandshalters 2 weggekröpft
ist. Komplementär weist das Deckelelement 5 auf seiner abstandshalternahen Oberfläche
eine Ausnehmung 23 auf, die einen zur benachbarten Stirnfläche des Abstandshalters
2 offenen Einführbereich für das abgekröpfte Ende der Widerlagerzunge 27 und einen
sich in Richtung von deren Festlegungsende weg ins Innere des Deckelelemehtes 5 hinein
erstreckenden sacklochartigen Bereich aufweist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
ist dieser sacklochartige Bereich der Ausnehmung 23 dadurch gebildet, daß an der abstandshalternahen
Oberfläche des Deckelelementes 5 vorzugsweise mit seiner Außenoberfläche zu dieser
fluchtend mittels Schrauben 31 eine Haltezunge 26 . so befestigt ist, daß diese einen
Teil der Länge der Ausnehmung 23 überragt. Widerlagerzunge 27 und Haltezunge 26 können
dabei aus Metall oder Kunststoff gebildet sein. Wie dargestellt, wird mit Vorzug die
Abkröpfung des freien Endes der Widerlagerzunge 27 so gewählt, daß sie mit ausreichendem
Schiebespiel etwa der Materialstärke der Haltezunge 26 entspricht.
[0082] Es ist ersichtlich, daß eine besonders einfache, schnelle und dennoch höchst zuverlässige
Festlegung des Deckelelementes 5 in seiner Arbeitsstellung bewirkt werden kann, wenn
dieses in einer Stellung, in welcher sich das abgekröpfte Ende der Widerlagerzunge
27 im Bereich der freien Eintrittsöffnung der Ausnehmung 23 des Deckelelementes 5
befindet, normal zur Oberfläche des den Abstandshalter 2 tragenden Bauteils des zu
klimatisierenden Raums, welches im dargestellten Fall beispielsweise eine Wand 10
sein kann, in Richtung auf den Abstandshalter 2 zu bewegt und nach Kontaktnahme mit
diesem in zu der Oberfläche der Raumwand 10 paralleler Richtung nach unten bewegt
wird, wodurch der die Ausnehmung 23 überragende Bereich der Haltezunge 26 in den Schlitz
zwischen dem winkelförmig abgekröpften Bereich der Widerlagerzunge 27 und dem Abstandshalter
2 eingeführt wird und sich mit seiner Hintergreiffläche 32 in Anlage an einer entsprechenden
Hintergreiffläche 33 der Widerlagerzunge 27 und damit gleichzeitig auch das Deckelelement
in Arbeitsstellung gesichert hält. Hierdurch wird einfach der mittels der durch das
Deckelelement \5 gebildetengroßflächigenStrömungsdrossel begrenzte Windkesselraum,
welcher die Führungskanäle 3 für gasförmiges Medium enthält, erstellt.
[0083] Ersichtlich können natürlich statt der mittels der Schrauben 31 festgelegten Widerlagerzunge
auch haken- oder winkelförmige Stützelemente, wie beispielsweise die in den noch zu
beschreibenden Fig. 6 und 7 dargestellten Elemente 28, verwandt werden. Die in Fig.
5 dargestellte Ausführungsform erbringt jedoch normalerweise eine trotz geringeren
Montageaufwandes für die Widerlagerzunge 27 sichere Einführzentrierung für die Haltezunge
26 des Deckelelementes 5 und eine sattere, weil großflächigere Halterung desselben
am zugeordneten Abstandshalter 2 und damit relativ zur Gebäudewand 10 od. dgl..
[0084] Fig. 6 zeigt eine alternative Art der Schnellfestlegung eines Deckelelementes 5 an
einem Abstandshalter 2. Hier weist eine zu einem Führungskanal 3 für gasförmiges Medium
weisende und diesen seitlich begrenzende Seitenfläche des Abstandshalters 2, der mit
Vorzug der im Bereich des Randes des Deckelelementes 5 gelegene Abstandshalter sein
kann, eine sich zu dieser Seitenfläche hin öffnende sacklochartige Ausnehmung 24 auf.
Sie ist im Bereich ihrer Öffnung armiert durch eine mittels einer oder mehrerer Schraube(n)
31 an der Seitenfläche des Abstandshalters befestigte Platine 29 aus Metall oder Kunststoff
mit einem sich in die Ausnehmung 24 öffnenden Schlitz oder Loch 36.
[0085] In das Deckelelement 5 ist von dessen abstandshalternaher Oberfläche her ein haken-
oder winkelförmiges Stützelement 28 in geeigneter Weise, beispielsweise durch Einschrauben
oder Nageln, eingebracht, und zwar dies derart, daß der Abstand des freien Haken-
bzw. Winkelschenkels dieses Elementes 28 einen solchen Abstand zur abstandshalternahen
Oberfläche des Deckelelementes 5 hält, daß er gerade in den Schlitz 36 bzw. das Loch
in der Platine 29 eingreifen und an dessen hier nicht näher bezeichneter deckelelementnaher
Begrenzungsfläche in Anlage kommen kann, wobei die einander zugewandten Oberflächen
von Deckelelement 5 und Abstandshalter 2 aufeinander aufliegen.
[0086] Handelt es sich beim Stützelement 28 um einen Haken aus Material runden Querschnittes,
so kann zweckmäßig die Durchführungsausnehmung 36 in der Platine 29 gleichfalls runden.
Querschnitt aufweisen; handelt es sich jedoch um einen Haken aus Material, eckigen
Querschnittes oder ist das Stützelement 28 als Winkelleiste ausgebildet, so ist die
Ausnehmung 36 in der Platine 29 als Schlitz auszuführen.
[0087] Eine Alternativausführung hierzu ist in Fig. ? dargestellt, wobei die Einzelheiten
grundsätzlich die gleichen sind und sich diese Ausführung gegenüber der gemäß Fig.
6 lediglich durch die Bildung der Aufnahmeausnehmung für das haken- oder winkelförmige
Stützelement 28 des Deckelelementes 5 unterscheidet. Hier ist gleichfalls eine sich
zu einer einen Führungskanal 3 für gasförmiges Medium begrenzenden Seitenfläche des
Abstandshalters 2 öffnende Ausnehmung 25 vorgesehen, die hier aber als besonders einfach
herzustellende sich gleichfalls zur deckelelementnahen Stirnfläche des Abstandshalters
2 öffnende Kehle in diesem ausgebildet ist, wobei die die Aufnahmeausnehmung 25 deckelelementseitig
begrenzende Seitenwandung derselben durch eine mittels Schrauben 31 oder Nägeln an
der deckelelementnahen Stirnseite festgelegte Halteplatine 30 aus Metall oder Kunststoffmaterial
gebildet ist, die eine Hintergreiffläche 37 darbietet, an welcher das haken- bzw.
winkelförmige Stützelement 28 des Deckelelementes 5 zur Anlage kommen kann, wobei
auch hier gleichzeitig die abstandshalternahe Oberfläche des Deckelelementes 5 auf
der Platine 30 und damit dem Abstandshalter 2 aufliegt.
[0088] Die Festlegung der Deckelelemente 5.gemäß Fig. 6 und 7 erfolgt dadurch, daß diese
in einer Stellung, in weicher ihr Stützelement 28 außerhalb der Ausnehmung 24 bzw.
25 im Abstandshalter 2 in den Windkesselraum bzw. einen Führungskanal 3 für gasförmiges
Medium hineinragt, in bereits im Zusammenhang mit Fig. 5 beschriebener Weise oberflächennormal
zur z.B. Raumwand 10 bewegt und in Anlage an der benachbarten Oberfläche des Abstandshalters
2 gebracht wird, um dann oberflächenparallel zur z.B. Raumwand so nach unten bewegt
werden, daß der freie Schenkel des Stützelementes 28 in die Aufnahmeausnehmung 24
bzw. 25 im Abstandshalter 2 eingreift und die entsprechende Anlagefläche bzw. Hintergreiffläche,
beispielsweise die Fläche 37 der Platine 30 gemäß Fig. ?, hintergreifend sich in Anlage
an dieser befindet und dadurch das Deckelelement in Arbeitsstellung gesichert hält.
[0089] Die Demontage bzw. Abnahme des Deckelelementes 5 von dem bzw. den zugeordneten Abstandshalter(n)
2 erfolgt bei den Ausführungen gemäß Fig. 5, 6 und 7 in umgekehrter Weise, indem die
beschriebenen Bewegungen einfach in umgekehrter Richtung durchgeführt werden.
[0090] Eine andere Art der Festlegung benachbarter Deckelelemente 5 mit gegenseitiger Verriegelung
derselben an- und gegenüber einander ist in Fig. 8 dargestellt. Hier weist das obere
der beiden benachbarten Deckelelemente 5 in seiner dem unteren dargestellten Deckelelement
5 zugewandten Stirnseite eine Nut 34 auf, in die eine komplementäre Ausbauchung der
benachbarten Stirnseite des unteren Deckelelementes 5 eingreift, wobei gleichzeitig
das obere Deckelelement 5 mit einer zungenartigen Ausbauchung 35 etwa rechteckigen
Querschnittes in eine entsprechend konturierte offene Kehle in der benachbarten Stirnseite
des unteren Deckelelementes 5 eingreift. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hat
die Nut 34 des oberen Deckelelementes 5 die Form eines sich zu seiner Stirnfläche
bzw. zum benachbarten unteren Deckelelement 5 erweiternden Dreiecks, sie könnte aber
auch einen anderen, vorzugsweise auch trapezförmigen Querschnitt aufweisen. Die durch
die Aufnahmekehle für die Ausbauchung 35 der Stirnfläche des oberen Deckelelementes
5 gebildete stufenartige Absetzung der benachbarten Stirnfläche des unteren Deckelelementes
weist eine zur deckelelementnahen Stirnfläche des Abstandshalters 2, die mit Vorzug
parallel zur raumseitigen Oberfläche des diesen tragenden raumbegrenzenden Bauwerksteils,
zum Beispiel der Wand 10, sein kann, dies aber keineswegs zu sein braucht, parallele
Fläche auf, um eine bequeme, schnelle und zuverlässige Festlegung des unteren Deckelelementes
5 am Abstandshalter 2 beispielsweise durch Nageln oder, wie dargestellt, mittels einer
oder mehrerer Schrauben 31 zu ermöglichen.
[0091] Nachdem das untere Deckelelement 5 auf diese Weise in seinem oberen Stirnseitenbereich
an mindestens einem, vorzugsweise aber mehreren Abstandshaltern 2 festgelegt ist,
wird das nach oben benachbarte Deckelelement 5 mit seiner die komplementäre Nut 34
aufweisenden Stirnfläche von oben her in zur deckelelementnahen Stirnfläche des Abstandshalters
2 paralleler Richtung aufgeschoben, wobei die Ausbauchung der Stirnseite des unteren
Deckelelementes in die Nut 34 der benachbarten Stirnseite des oberen Deckelelementes
5 eingreift. Hierdurch hält sich, weil die Nut 34 eine ins Innere des zugeordneten
Deckelelementes 5 verlaufende Schrägfläche aufweist, dieses Deckelelement 5 durch
Hintergreifen der komplementären Ausbauchung des benachbarten Deckelelementes 5 selbstsichernd
gegen Abheben vom Abstandshalter 2 in zu dessen deckelelementnaher Stirnfläche normaler
Richtung.
[0092] Es ist erkennbar, daß die Ausbauchung 35 keineswegs rechteckigenQuerschnitt aufzuweisen
braucht, daß sie vielmehr beliebigen anderen Querschnitt aufweisen kann, wenn nur
dieser ein Aufschieben beider benachbarter Deckelelemente 5 aufeinander gestattet.
So könnte beispielsweise die dem unteren Deckelelement zugewandte Begrenzungsfläche
der Ausbauchung 25 des oberen Deckelelementes 5, statt stirnflächennormal zum Abstandshalter,
auch in beliebiger Weise schräg verlaufen, und dabei mit Vorzug parallel zur schrägen
Begrenzungsfläche der Nut 34. Es ist ersichtlich, daß unter diesen Erfindungsgedanken
auch eine Ausführung fällt, bei welcher sich die dargestellte schräge Begrenzungskante
der Nut 34 des oberen Deckelelementes 5 bis zu dessen raumseitiger Oberfläche ungebrochen,
das heißt eine schräge untere Stirnseite des oberen Deckelelementes bildend, oder
aber gebrochen, das heißt eine Dreiecksnut mit der gesamten Dicke des oberen Deckelelementes
5 als Einführöffnung bildend, forstsetzt, wobei dann die Ausbauchung der Stirnseite
des unteren Deckelelementes 5 entsprechend konturiert ist. Die dargestellte abgestufte
Ausführung bietet jedoch die zweckmäßigste Möglichkeit für eine ästhetisch formschöne
verdeckte Festlegung beider benachbarter Deckelelemente 5 aneinander und gemeinsam
an einem Abstandshalter 2 dar. Hervorzuheben ist, daß mit Vorzug die nicht dargestellte
obere Stirnseite des dargestellten oberen Deckelelementes 5 in der gleichen Weise
ausgebildet sein sollte wie der dargestellte obere Stirnseitenbereich des unteren
Deckelelementes 5 und umgekehrt letzteres in seinem nicht dargestellten unteren Stirnseitenbereich
so ausgebildet sein sollte, wie das für den unteren Stirnseitenbereich des dargestellten
oberen Deckelelementes 5 dargestellt ist.
[0093] Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise ein unter Nutzung einiger Schraubelemente
31 höchst einfacher Verbund der Bekleidung der Wand 10 (bzw. des Fußbodens bzw. der
Decke)-- eines zu klimatisierenden Raums mit einer Vielzahl von Deckelelementen 5
nach der Erfindung erstellbar und im Bedarfsfall einfach, schnell und bequem und ohne
Beeinträchtigung einer Wiederverwendbarkeit der Deckelelemente lösbar ist..
[0094] In Fi
g. 15 ist schließlich noch eine andere bewährte Festlegungsart für das Deckelelement
5 gezeigt, welches hier aus einem Spreizfederelemente 44 aufweisenden oder von diesen
gebildeten Tragrahmen mit von diesem abgestütztem Kunststoff-oder Naturvlies- oder
-schwammaterial 45 gebildet ist, das,wie dargestellt, auf seiner dem zu klimatisierenden
Raum zugewandten Seite auch noch von einer Lage Textilmaterial 12 abgedeckt sein kann.
Beim in Fig. 15 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das die großflächige Ausströmdrossel
darstellende poröse Vliesmaterial 45 dadurch von Spreizfederelementen abgestützt,
daß es auf entsprechend ausgebildete, vorzugsweise zu seiner Oberfläche parallel verlaufende
Tragflansche des- bzw. derselben beispielsweise aufgeklebt ist, wobei wie im in Fig.
15 dargestellten Falle von vorzugsweise aus Gründen der Verbesserung der ästhetischen
äußeren Erscheinungsform als äußere Abdeckung verwandtem Textilmaterial 12 dieses
um die Randkanten des Vliesmaterials 45 herumgezogen sein und seinerseits einerseits
mit diesem und andererseits mit einem zugeordneten Tragflansch des Spreizfederelementes
44 etwa durch Verklebung verbunden sein kann. Das als Ganzes mit 5 bezeichnete in
dieser Form ausgebildete Deckelelement kann dann an der Bauwerkswand 10 od. dgl. dadurch
festgelegt sein, und zwar dies auch lösbar, daß sein Spreizfederelement 44 in eine
entsprechende schlitzförmige Aufnahmenut 43 in einer beispielsweise in Holz ausgeführten
Abstandshalterleiste 2 eingedrückt wird und sich in dieser selbst hält, welche ihrerseits
in bereits beschriebener Weise an der Bauwerksmauer 10 od. dgl. festgelegt ist, so
daß zwischen Deckelelement 5 und letzterer der gewünschte Luftführungskanal 3 gebildet
wird. Auf diese Weise ergibt sich eine im Bedarfsfall beispielsweise bei Änderung
der innenarchitektonischen Ausstattung des nach der Erfindung zu klimatisierenden
Raumes höchst einfach, schnell und bequem lösbare und in besonders wirtschaftlicher
Weise eine Vielfalt von Veränderungsmöglichkeiten eröffnende Ausführungsform der Erfindung.
[0095] In Fig.'9 bis 14 sind weitere bevorzugte Ausführungsformen von Deckelelementen 5
verdeutlicht, bei denen die erfindungsgemäß beabsichtigte Wirkung eines nur ein Durchsickern
von gasförmigem-Medium durch die Ausströmdrossel gestattenden und dadurch die Strömungsgeschwindigkeit
desselben auf eine äußerst geringe Austrittsgeschwindigkeit herabsetzenden Strömungswiderstandes
für dieses durch insbesondere die materialmäßige Ausgestaltung der Ausströmdrossel
erreicht wird. So ist bei dem in Fig. 13 oben gebrochen wiedergegebenen Bereich einer
Ausströmdrossel 5 verdeutlicht, daß diese vollständig aus porösem Material gebildet
sein kann, das hier aus granulatförmigem Material mit kapillaren und/oder porenförmigen
Durchgängen für gasförmiges Medium gebildet ist. Dargestellt ist hier für dieses mit
4a bezeichnete Material eine Schüttung von Kunststoffkügelchen, die durch Anschmelzen
mittels eines Heißluftstoßes oberflächlich mit gleichartigen Kunststoffkügelchen oder
anderen Bestandteilen des granulatförmigen Materials 4a verbunden sind. Dabei kann
das granulatförmige'Material bevorzugt eine Korngemischzusammensetzung von etwa 8
Anteilen von 1,8 bis 2,5 mm größter Kornabmessung, etwa 12 Anteilen von 2,5 bis 3,5
mm größter Kornabmessung, etwa 8 bis 9 Anteilen von 3,5 bis 4,5 mm größter Kornabmessung
und etwa 1 Anteil von 4,5 bis 5,1 mm größter Kornabmessung aufweisen.
[0096] Eine solche Ausströmdrossel 5 ist gewichtsmäßig besonders leicht und entsprechend
auch einfach, schnell und bequem bei. Lagerung, Transport und Montage zu handhaben.
Sie hat allerdings bei solcher Materialausführung allenfalls eine sehr geringe Wärmespeicherkapazität.
Daher wird sie überall dort Verwendung finden, wo ein Trägheitsverhalten der Raumklimatisierung
nach der Erfindung unerwünscht ist.
[0097] Zur Verbesserung der mechanischen Festigkeitseigenschaften und Eigensteifigkeit der
Ausströmdrossel 5 gemäß Fig. 13 ist in deren Material, wie angedeutet, ein Drahtgerüst
40 nach Art von Baustahlgewebe eingelegt bzw. eingearbeitet. Außerdem zeigt Fig. 13
zwei Möglichkeiten,, zumindest der raumseitigen Oberfläche der Ausströmdrossel 5 nicht
nur ein ästhetisch formschönes und eine Vielzahl von dekorativen innenarchitektonischen
Möglichkeiten eröffendes äußeres Erscheinungsbild zu vermitteln, sondern gleichzeitig
auch eine wesentliche Erleichterung der Anpassung an im zu klimatisierenden Raum gegebene
Verhältnisse bei entsprechender Freiheit von Ansatzmöglichkeiten für Staub, Schmutz
und dergleichen zu ermöglichen. So ist auf der rechten Seite in Fig. 13 gezeigt, daß
die Oberfläche der Ausströmdrossel 5 mit einer Perforierungen 22 geeigneter Größe
und Anordnung aufweisenden Kunststoffolie 42 kaschiert sein kann, während die linke
Seite der Ausströmdrossel 5 gemäß Fig. 13 zeigt, daß diese Oberfläche mit Perforierungen
22 geeigneter Größe und Anordnung aufweisendem Kartonmaterial 41 kaschiert sein kann.
Dabei ist hervorzuheben, daß hier in Fig. 13 rein beispielsweise zwei unterschiedliche
Kaschierungen auf beiden Seiten der selben Ausströmdrossel 5 dargestellt sind, daß
jedoch lediglich die zum zu klimatisierenden Raum hin weisende Außenoberfläche derselben
eine Kaschierung aufzuweisen braucht, daß aber andererseits insbesondere auch aus
Gründen weiterer Steigerung der mechanischen Festigkeit und Eigensteifigkeit beide
Oberflächen der Ausströmdrossel 5 mit dem gleichen Material, sei es nun Kunststoffolie
oder Karton, kaschiert sein können.
[0098] Fig. 11 und 12 zeigen eine andere materialmäßige Ausgestaltung, die mit 4b bezeichnet
ist. Auch hier soll verdeutlicht werden, daß die ganze Ausströmdrossel 5 aus granulatförmigem
Material mit kapillaren und/oder porenförmigen Durchgängen für gasförmiges Medium
gebildet ist. Nur handelt es sich hier.nicht um Material mit kugel- oder tropfenförmiger
Struktur, sondern um Granulat unregelmäßiger Bruchkornstruktur, das gegebenenfalls
noch auf abgerundete Kanten bearbeitet sein kann. Auch dieses Material 4b jedoch kann
bevorzugt die vorstehend gegebene Korngemisch-Zusammensetzung aufweisen. Besonders
geeignet ist hier Bimskiesbruch oder Marmorbruch oder Dolomitbruch oder Schieferbruch
oder Quarzbruch oder ein Gemisch mindestens zweier dieser Materialien, dessen Körner
mittels einer erstarrten und durch Trocknen, Abbinden oder Brennen aushärtbaren Kalk-Zement-
oder Gips- oder Tonschlämme miteinander und/oder mit anderen Bestandteilen des granulatformigen
Materials verbunden sind. Es ist ersichtlich, daß ein solches Material natürlich erheblich
bessere Wärmespeichereigenschaften besitzt als aus Kunststoffkügelchen oder -tropfen
erstelltes Material. Es können aber auch die Bestandteile beider Materialien 4a und
4b in geeignetem Mischungs- und Korngrößenverhältnis miteinander gemischt zur Verwendung
kommen. Weiterhin ist darauf zu verweisen, daß immer dann, wenn es auf besonders gute
Wärmespeichereigenschaften des Materials der Ausströmdrossel 5 ankommt, dieses Schlackenbruch,
insbesondere Hochofenschlackenbruch, aufweisen kann, der gleichfalls vorzugsweise
auf abgerundete Kanten bearbeitet sein kann.
[0099] Kommt es auf besonders feine Porendurchlässe im Material an, so kann es zweckmäßig
sein, wenn das granulatförmige Material auf abgerundete Kanten bearbeiteten Bimskiesbruch
mit eingeschwemmten Quarzsandkörnern und Aluminiumpulver aufweist, wobei der Kornverbund
durch eingeschwemmte Kalkmilch und Aushärten im Dampf erzielt ist.
[0100] Wenn es bei der Klimatisierung des Raumes nicht nur auf die zu- oder Abführung von
Wärmeenergie zu diesem ankommt, sondern zusätzlich auch noch auf ein Konditionieren
der Raumluft im Sinne einer vorbestimmten relativen Feuchte derselben-, wird das granulatförmige
Material für die Ausströmdrossel 5 entweder ganz aus Körnern mit ihrerseits eine feinzerklüftete
Oberfläche und/oder sich zu dieser hin öffnende Poren oder Kapillaren besitzender
Materialstruktur gebildet oder es werden dem granulatförmigen Material solche Körner
zugefügt. Diese können mit Vorzug Blähtonkörner und/ oder Körner aus niedrig gebranntem
Ton sein. Solche Körner nämlich haben die hier erwünschte Eigenschaft, Feuchtigkeit
in ihren Oberflächenzerklüftungen oder mehr oder weniger tief in ihr Inneres hineinragenden
Poren bzw. Kapillaren ädhäsiv zu halten und diese erst allmählich in das an diesen
Körnern vorbeistreichende gasförmige Medium, beispielsweise Luft, verdunsten zu lassen,
wobei ein als angenehm empfundener Kühlungseffekt aufzutreten pflegt, der im übrigen
bewußt gesteigert werden kann, falls erwünscht, wenn die Ausströmdrossel 5 beispielsweise
auf ihrer dem Luftführungskanal bzw. den luftführungskanälen 3 zugewandten Seite oder
aber auch von ihrer dem zu klimatisierenden Raum zugewandten Außenseite her in geeigneter
Weise mit Feuchtigkeit versorgt wird.
[0101] Auch bei einer solchen Ausführung der Ausströmdrossel 5 kann zur Steigerung der mechanischen
Festigkeit und Eigensteifigkeit derselben eine innere Armierung vorgesehen sein, welche
auch in der gleichen Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 13 und 14 ausgebildet
sein kann. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hingegen ist diese, wie im oberen
Bereich von Fig. 11 verdeutlicht, ein sehr hochstegiges leiterartiges Gerüst 38 aus
Kunststoffmaterial, wobei die Längsstege und die Querstege desselben gleiche Höhe
aufweisen und zwischen sich Gefache bilden, die zur Erstellung der Ausströmdrossel
5 mit dem granulatförmigen Material 4a ausgefüllt werden, das durch geeignete, vorstehend
bereits beschriebene Maßnahmen zu einem ausreichend festen Haftungsverbund-seiner
einzelnen Körner gebracht wird. Im unteren Bereich von Fig. 11 und 12 ist verdeutlicht,
daß dieses Versteifungsmaterial auch als Gitter 39 aus Kunststoffmaterial gebildet
sein kann, dessen Querstege zwecks Erreichung unterschiedlicher Verankerungseigenschaften
mit entsprechend unterschiedlichen Krafteinleitungsverhältnissen eine andere, im dargestellten
Fall eine größere Höhe aufweisen als dessen Längsstege. Ansonsten ist hier die Ausführung
der Ausströmdrossel 5 ebenso wie deren Herstellung die gleiche wie für die im oberen
Bereich von Fig. 11 geschnitten dargestellte Ausführung. Auch hier könnte, obgleich
nicht dargestellt, mindestens eine der Oberflächen dieser Ausströmdrossel 5 gemäß
Fig. 11 in im Zusammenhang mit der Ausführung gemäß Fig. 13 bereits beschriebener
Weise kaschiert sein.
[0102] In Fig. 9 und 10 ist veranschaulicht, daß die Ausströmdrossel 5 nach der Erfindung
auch aus unterschiedlichen granulatförmigen Materialien gebildet sein kann, und zwar
dies nicht nur in Form eines Gemisches derselben, sondern, wie dargestellt, mittels
über ihrem Querschnitt aufeinanderfolgender Lagen unterschiedlicher Granulate. So
ist, abgestützt von einer Lage Streckmetall 11, auf deren linker Seite Granulat 4b
unregelmäßiger Bruchkornstruktur, das gegebenenfalls noch auf gerundete Kanten bearbeitet
sein und bevorzugt die vorstehend gegebene Korngemischzusammensetzung aufweisen kann,
und auf der rechten Seite der Lage Streckmetall 1 eine Lage von kugel- bzw. tropfenförmigen
Granulatteilchen 4a angeordnet, die aus Kunststoff oder aber auch aus mehr oder weniger
hoch gebranntem Ton bestehen können. Auch'hier ist als Material 4b besonders geeignet
Bimskiesbruch oder Marmorbruch oder Dolomitbruch oder Schieferbruch oder Quarzbruch
oder Schlackenbruch, insbesondere Hochofenschlackenbruch, oder ein Gemisch mindestens
zweier dieser Materialien, dessen Körner mittels einer erstarrten und durch Trocknen
oder Brennen aushärtbaren Kalk-Zement- oder Gips- oder Tonschlämme miteinander und/oder
mit anderen Bestandteilen des granulatförmigen Materials verbunden sind. Jedenfalls
kann auf die in Fig. 9 und 10 verdeutlichte Weise besonders einfach und wirtschaftlich
der Ausströmdrossel 5 bei guten Standeigenschaften eine sich von einer ihrer Seiten
zur anderen verändernde, beispielsweise von der in Fig. 9 gezeigten rechten Seite
zur linken Seite hin verringernde Durchlässigkeit für gasförmiges Medium vermittelt
werden, wodurch eine in vielen Fällen vorteilhafte zusätzliche Filterwirkung erreichbar
ist. Selbstverständlich kann auch bei dieser Ausführung von einer erfindungsgemäßen
Ausströmdrossel 5 ein- oder beidseitig eine geeignete gasdurchlässige Kaschierung
vorgesehen sein.
[0103] Um einen gleichmäßigen Druck im über das bzw, die Deckel- . element(e) der Vorrichtung
nach der Erfindung aus- oder einströmenden gasförmigen Medium über der Länge seines
dem Fußboden bzw. der Wand bzw. der Decke des zu klimatisierenden Raumes zugeordneten
Strömungsweges zu erzielen, können an sich über der Länge dieses Strömungsweges unterschiedliche
Deckelelemente mit unterschiedlichem Gasdurchlaßvermögen bzw. Strömungswiderstand
Verwendung finden. Aus Gründen besserer Rationalisierung von Fertigung, Lagerhaltung
und Montage der Deckelelemente ebenso wie des gesamten Klimatisierungssystems nach
der Erfindung empfiehlt es sich aber, über der gesamten Länge dieses Strömungsweges
des gasförmigen Mediums Deckelelemente gleicher Ausführungs einzusetzen und die gegebenenfalls
erforderliche Beeinflussung des Strömungswiderstandes durch geeignete in den Strömungsweg
bzw. in den jeweiligen diesen bildenden Führungskanal 3 für gasförmiges Medium einführbare
und in diesem festlegbare Schottelemente vorzunehmen, die ganz allgemein mit 9 bezeichnet
werden und von denen in Fig. 1 in deren unterem Bereich eines dargestellt ist. Das
Schottelement 9, das im übrigen bevorzugt aus dem gleichen Material erstellt sein
kann wie das Deckelelement 5, wie dargestellt, und mit einer gasundurchlässigen Beschichtung
oder Auflage versehen sein kann oder nicht, ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, in den
Führungskanal 3 für gasförmiges Medium eingeschoben und läßt nur einen Teil des Querschnittes
desselben für ungehinderte Gasströmung in Normalrichtung zur Zeichenebene zu. Dieser
freie Strömungsquerschnitt ist bei Einschub des in Fig. 1 dargestellten Schottelementes
9 geringer als ohne ein solches und kann durch entsprechende Vergrößerung der Wandstärke
des zur Verwendung kommenden Schottelementes 9 auch soweit verringert werden, daß
der Führungskanal 3 für gasförmiges Medium völlig verschlossen ist und dieses seinen
Weg durch die verbleibende durch die Porenstruktur des umgebenden Materials des bzw.
der Deckelelemente(s) 5 gebildete großflächige Strömungsdrossel suchen muß. Es ist
ersichtlich, daß hierdurch mit einfachen und kostengünstigen Mitteln-eine Möglichkeit
für die zweckdienliche Beeinflussung des Strömungswiderstandes des gasförmigen Mediums
erzielt ist.
[0104] Im übrigen ist in Fig. 1 noch verdeutlicht, daß unabhängig von der Wahl seines Materials
das bzw. zumindest eines der Deckelelement(e) 5 auf seiner raumseitigen Oberfläche
eine dieses ganzflächig oder auch nur teilweise für Durchtritt gasförmigen Mediums
undurchlässig machende Abdeckung in Form eines Abdeckelementes 20 aufweisen kann.
Dieses kann, wie im unteren Bereich des obersten in Fig. 1 dargestellten Deckelementes
5 aus kugelförmigem Granulatmaterial 4a angedeutet, beispielsweise durch eine Metallplatine
oder einen Blechstreifen od. dgl. gebildet sein, der dadurch'am Deckelement 5 leicht
lösbar gehalten ist, daß er mit Druckknopfpatrizen 48 versehen ist, die jeweils in
ein sich zur raumseitigen Vorderseite des betreffenden Deckelelementes 5 hin öffnendes
Sackloch 47, das beispielsweise durch eine geeignete Durckknopfmatrize gebildet sein
kann, eingreifen. Es können jedoch auch andere Arten der lösbaren Festlegung des Abdeckelementes
20 an dem bzw. den zugeordneten Deckelelement(en) 5 zur Verwendung kommen, wie beispielsweise
in sich zur raumseitigen Vorderseite des- bzw. derselben hin öffnende Gewindelöcher
eingreifende Schrauben oder gegenüberliegende Deckelelement- Stirnseiten wenigstens
teilweise umgreifende Befestigungselemente vorzugsweise in Form von Krampen oder Krallen
oder Fingerelementen od. dgl., welch letztere im übrigen mit Vorzug auch als mit Neigung
gegenüber der zugeordneten Stirnseite des bzw. der Deckelelemente(s) 5 verlaufende
Abbiegungen oder Fortsätze des Abdeckelementes 20 ausgebildet sein können. Andererseits
aber kann, obgleich dies in Fig. 1 nicht dargestellt ist, weil rein beispielsweise
bereits in der vorstehend erläuterten Fig. 4 verdeutlicht, auch hier die Verhinderung
der Gasdruchlässigkeit eines ganzen Deckelelementes 5 oder auch nur eines mittels
Teiles desselben statt Veiner Metall- oder Kunststoffabdeckung 20 beispielsweise in
Form einer Blech- oder Kunststoffollenauflage durch einen den Durchtritt von gasförmigem
Medium verhindernden Auftrag oder Belag 19 (analog Fig. 4) bewirkt werden, der bevorzugt
durch einen Überzug der für Durchtritt von gasförmigem Medium zu sperrenden Oberflächenbereiche
des Deckelelementes 5 aus porenschließendem Material, wie beispielsweise einem Sprüh-oder
Tauchüberzug aus Kunstharz, gebildet sein kann. Im übrigen kann die gleiche Art der
Erzielung einer Dichtigkeit gegenüber Durchtritt von gasförmigem Medium auch bei einem
Abdeckelement 20 erzielt werden, sofern dieses seinerseits aus an sich Durchtritt
von gasförmigem Medium mehr oder weniger ermöglichendem bzw. gestattendem Material
gebildet sein sollte.
[0105] Wird die.Gasundurchlässigkeit von Deckelelement 5 und/oder Abdeckelement 20, sollte
letzteres ein lösbar am Deckel--element festlegbares Bauteil sein, durch eine Kaschierung
aus Karton oder Kunststoffmaterial oder aber durch einen Sprüh- oder Tauchüberzug
aus Kunstharz oder anderem geeignetem Material gebildet sein, wird dadurch einerseits
eine ausreichende Sicherung gegen Beschädigung der raumseitigen Oberfläche des betreffenden
Bauteils der Vorrichtung nach der Erfindung während Lagerung, Transport und/oder Handhabung
desselben und andererseits eine vorzüglich glatte Sichtoberfläche erbracht, die häufig
für Farbauftrag oder Aufbringung von Tapete od. dgl. sehr erwünscht sein kann. Ferner
läßt sich durch unterschiedliche Ausführung der Perforierung solcher Kaschierungen
in den Bereichen, die für Durchtritt gasförmigen Mediums frei bzw. durchgängig sein
sollen, hinsichtlich Lochgröße und -anordnung derselben vorteilhaft der Strömungswiderstand
der großflächigen Strömungsdrossel beeinflussen, ohne daß für unterschiedliche Strömungswiderstände
das Deckelement in seinen tragenden Teilen geändert zu werden braucht.
[0106] Es ist ersichtlich, daß die Erfindung zwar anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele
dargestellt, nicht jedoch auf diese beschränkt ist, vielmehr dem Fachmann vielfältige
Möglichkeiten offen stehen, sie durch andere Kombination ihrer Merkmale oder deren
Austausch gegen gleichwertige Mittel an die jeweiligen konstruktiven und insbesondere
auch material- und produktionsmittelmäßigen sowie wirtschaftlichen Gegebenheiten und/oder
die Forderungen des einzelnen Einsatzfalles anzupassen, ohne dadurch den Rahmen der
Erfindung zu verlassen.
1.) Verfahren zur Klimatisierung von Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen insbesondere
in Wohn- oder Bürohäusern, Schulen, Hotels, Kongress- und/oder Ausstellungshallen,
Theatern, Kinos, Krankenhäusern, Laboratorien, Lager- und/oder Zuchträumen, Turnhallen,
Schwimmbädern od. dgl., dadurch gekennzeichnet. daß gasförmiges Medium vorbestimmter
Eigenschaften, vorzugsweise Frischluft mit vorbestimmter Temperatur und/oder relativer
Feuchte, dem zu klimatisierenden Raum von mindestens einem mittels zumindest des Fußbodens
und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke desselben gebildeten und gegenüber
diesem durch eine für dieses gasförmige Medium durchlässige großflächige Ausströmdrossel
abgegrenzten Windkesselraum her zugeführt oder entzogen wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Medium in
zumindest einem mittels des Fußbodens und/oder mindestens einer Wand und/ oder der
Decke des zu klimatisierenden Raumes an diesem bzw. dieser gebildeten Kanals in Strömung
gehalten und durch jeweils zumindest einen mit diesem Kanal bzw. diesen Kanälen kommunizierenden
als für dieses gasförmige Medium durchlässige großflächige Ausströmdrossel wirkenden
Wandungsbereich diesem Raum zugeführt oder entzogen wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß das gasförmige
Medium dem zu klimatisierenden Raum großflächig über zumindest einen wesentlichen
Bereich von Fußboden und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke zugeführt oder
entzogen wird.
4.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das gasförmige Medium dem. zu klimatisierenden Raum über poröses Material der den
Windkesselraum bzw. den Kanal bzw. die Kanäle raumseitig begrenzenden Bereiche von
Fußboden und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke zugeführt oder entzogen
wird.
5.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das gasförmige Medium dem zu klimatisierenden Raum im wesentlichen quer zu seiner
eigentlichen Strömungsrichtung zugeführt oder entzogen wird.
6.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß
das gasförmige Medium dem zu klimatisierenden Raum mit über der Länge seines diesem
zugeordneten Strömungsweges praktisch gleichem Druck zugeführt oder entzogen wird.
7.) Vorrichtung zur Klimatisierung von Arbeitsr, Wohn-oder Aufenthaltsräumen insbesondere
in Wohn- oder Bürohäusern, Schulen, Hotels, Kongress- und/oder Ausstellungshallen,
Theatern, Kinos, Krankenhäusern, Laboratorien, Lager- und/oder Zuchträumen, Turnhallen,
Schwimmbädern od. dgl., insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen von dem zu klimatisierenden
Raum durch eine für diesem zuzuführendes oder zu entziehendes gasförmiges Medium vorbestimmter
Eigenschaften, vorzugsweise Frischluft mit vorbestimmter Temperatur und/oder relativer
Feuchte, durchlässige großflächige Ausströmdrossel (5), die in Abstand zu dem Fußboden
und/oder mindestens einer Wand und/ oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes
gehalten ist, abgegrenzten Windkesselraum (3).
8.) Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Windkesselraum durch
mindestens einen Führungskanal (3) für das gasförmige Medium gebildet ist, der durch
jeweils mindestens zwei am Fußboden und/oder an mindestens einer Wand (10) und öder
der Decke des zu klimatisierenden Raumes angeordnete Abstandshalter (2) und jeweils
eine an zwei benachbarten Abstandshaltern (2)'den zugeordneten Fußboden- bzw. Wand
bzw. Deckenbereich mit Abstand zu diesem übergreifend festgelegte großflächige Ausströmdrossel
in Form eines den zugeordneten Führungskanal (3) jeweils raumseitig begrenzenden für
das gasförmige Medium durchlässigen Deckelelementes (5) begrenzt ist.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die einer Seite
des zu klimatisierenden Raumes nächstliegenden Abstandshalter (2) als Leiste beispielsweise
aus Holz oder Metall ausgebildet sind.
10.) Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskanal
.(3) bzw. zumindest einer der Führungskanäle (3) für das gasförmige Medium als Sackloch
mit lediglich einer Zuströmöffnung oder lediglich einer Abströmöffnung für dieses
ausgebildet ist.
11.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fürhungskanal (3) bzw. zumindest einer der Führungskanäle (3) für das gasförmige Medium
sich in Richtung einander gegenüberliegender Seiten des zu klimatisierenden Raumes
öffnende Mündungen aufweist.
12.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Fährungskanal (3) bzw. zumindest einer der Führungskanäle (3) für das gasförmige Medium
sich in Richtung einander benachbarter Seiten des zu klimatisierenden Raumes öffnende
Mündungen aufweist.
13.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie
zu einer Seite des zu klimatisierenden Raumes hin frei von jeder Mündung eines Führungskanals
(3) für das gasförmige Medium ist.
14.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie
zu zwei einander gegenüber- .liegenden Seiten des zu klimatisierenden Raumes hin frei
von jeder Mündung eines Führungskanals (3) für das gasförmige Medium ist.
15.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie
zu zwei einander benachbarten Seiten des zu klimatisierenden Raumes hin frei von jeder
Mündung eines Führungskanals (3) für das gasförmige Medium ist.
16.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie
zu drei Seiten des zu klimatisierenden Raumes hin frei von jeder Mündung eines Führungskanals
(3) für das gasförmige Medium ist.
17.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) als Perforierungen (17 bzw. 22) aufweisende Tafel aus Holz, insbesondere
Furnier, Karton, Kunststoff insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung
und/oder Furnierstärke, Kunststoffschaum, vorzugsweise ausgesteiftem Textilmaterial
(11, 12), Leder, Fäserzementplatten insbesondere mit eingelassenen und gezogenen Großfasern,
Metall oder Keramikmaterial od. dgl. ausgebildet ist.
18.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) als Spannrahmen (7) mit einer Bespannung aus perforierter Papier-oder
Kunststofftapete, Holzfurnier oder Kunststofffolie (18) insbesondere in Holzmaserung
aufweisender Oberflächenausführung und/oder Furnierstärke, Kunststoffschaum, Natur-
oder Kunststoffvliesmaterial, perforiertem Leder oder Fell, 'textilem Gewebe (12)
od. dgl. ausgebildet ist.
19.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) als Tragrahmen für eine Auflage aus für gasförmiges Medium durchlässiger
Tapete, perforiertem Holzfurnier oder perforierter Kunststoffolie insbesondere in
Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/oder Furnierstärke, Kunststoffschaum,
Natur- oder Kunststoffvliesmaterial, perforiertem Leder oder Fell, textilem Gewebe
(12) od. dgl. in Form eines Gitterrostes ausgebildet ist.
20.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) aus Tischlerplatte (8) mit in den die freien Zwischenräume (8b)
zwischen deren Holzleisten (8a) überdeckenden Be-. reichen der Abdeckfurniere derselben
vorgesehenen Perforierungen (17) gebildet ist oder eine solche als tragendes Innenstück
aufweist.
21.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet. daß das
Deckelelement (5) an den zugeordneten Abstandshaltern (2) mittels in sich zur raumseitigen
Vorderseite derselben hin öffnende Sacklöcher in diesen eingreifender Druckknöpfe,
Rastelemente od. dgl. festlegbar ist.
22.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) an den zugeordneten Abstandshaltern (2) mittels in sich zur raumseitigen
Vorderseite derselben hin öffnende Gewindelöcher in diesen eingreifender Schrauben
festlegbar ist.
23.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) an den zugeordneten Abstandshaltern (2) mittels in sich zur raumseitigen
Vorderseite derselben hin öffnende Schlitze (43) in diesen eingreifender Spreizfederelemente
(44) festlegbar ist.
24.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abstandshalter (2) ins freie Innere des zu klimatisierenden Raumes wegstehende Spannflächen
(6a) aufweisen und daß das zwei benachbarten Abstandshaltern (2) zugeordnete Deckelelement
(5) mittels diese Spannflächen (6a) wenigstens teilweise umgreifender Befestigungselemente
(7, 7a) an den Abstandshaltern (2) festlegbar ist.
25.) Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungs el
emente des Deckelelementes (5) als Krampen oder Krallen od. dgl. ausgebildet sind.
26.) Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Deckelelementes (5) als über die zugeordnete Spannfläche (6a) des zugeordneten
Abstandshalters (2) hinweggreifende federnde Fingerelemente (7a) od. dgl. ausgebildet
sind.
27.) Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Deckelelementes (5) als mit Neigung gegenüber der zugeordneten Spannfläche (6a)
des zugeordneten Abstandhalters (2) verlaufende Abbiegungen oder Fortsätze (z.B. 7a)
desselben ausgebildet sind.
28.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte
Deckelelemente (5) zumindest in ihren in Arbeitsstellung einander benachbarten Stirnflächen
eine Nut (15) für die Aufnahme eines Federelementes (16) einer Nut-Feder-Verbindung
(15, 16) für gegenseitige Ausrichtung zueinander und/oder für ihre Festlegung und/oder
die Sicherung ihrer Festlegung am zugeordneten Abstandshalter (2) aufweisen.
29.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) in zumindest einer seiner Stirnflächen eine Nut (34) aufweist.
30.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) an zumindest einer seiner Stirnflächen, bei Ausführungen mit mindestens
einer Nut (34) jeweils an der deren Stirnfläche gegenüberliegenden Stirnfläche, jeweils
eine zu der bzw. den betreffenden Nut(en) (34) komplementäre Ausbauchung (35) aufweist,
mittels derer es zu einem oder mehreren benachbarten Deckelelement(en) (5) ausrichtbar
und/oder an diesem bzw. diesen oder an einem zugeordneten fußboden- bzw. wand- bzw.
deckenfesten Abstandshalter festlegbar und/oder sicherbar ist.
31.) Vorrichtung nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (34)
einen rechteckigen oder sich zur Stirnfläche des Deckelelementes (5) hin erweiternden
dreieckigen oder trapezförmigen Querschnitt aufweist.
32.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß in
einer, vorzugsweise einer einen Fuhrungskanal (3) für gasförmiges Medium seitlich
begrenzenden Seitenfläche mindestens eines der einem Deckelelement (5) zugeordneten
Abstandshalter (2), vorzugsweise des bzw. der jeweils im Bereich des Randes des Deckelelementes
(5) gelegenen Abständshalter(s) (2), eine sich zu dieser öffnende sacklochartige Ausnehmung
(24 bzw. 25) und am Deckelelement (5) jeweils ein haken-oder winkelförmiges Stützelement
(28) vorgesehen ist, das in die Ausnehmung des zugeordneten Abstandhalters (2) dessen
deckelelementnahe Seitenwand hintergreifend einführbar ist und mittels dessen Anlage
an dieser das Deckelelement (5) zu einem oder mehreren weiteren Deckelelement(en)
(5) ausgerichtet und/oder an diesem Abstandhalter (2) und damit auch relativ zum Fußboden
oder einer Wand oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes festgelegt und/oder
gesichert haltbar ist.
33.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß an
einer, vorzugsweise einer einen Führungskanal (3) für gasförmiges Medium seitlich'begrenzenden
Seitenfläche mindestens eines der einem Deckelelement (5) zugeordneten Anstandhalter
(2),vorzugsweise des bzw. der jeweils im Bereich des Randes des Deckelementes (5)
gelegenen Abstandhalter(s) (2), ein sich über dessen deckelelementnahe Stirnseite
hinaus erstreckendes haken- oder winkelförmiges Stützelement und am Deckelelement
(5) jeweils eine 'sich von dessen abstandshalternaher Oberfläche ins Deckelelementinnere hinein und
in diesem in Richtung der freien Nase des haken- oder winkelförmigen Stützelementes
abgeknickt erstreckende sacklochartige Ausnehmung vorgesehen ist, in die das haken-
oder winkelförmige Stützelement des zugeordneten Abstandhalters (2) die abstandshalternahe
Seitenwand dieser sacklochartigen Ausnehmung hintergreifend einführbar ist und mittels
dessen Anlage an dieser das Deckelelement (5) zu einem oder mehreren weiteren Deckelelement(en)
(5) ausgerichtet und/oder an diesem Abstandhalter und damit auch relativ zum Fußboden
oder einer Wand oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes festgelegt und/oder
gesichert haltbar ist.
34.) Vorrichtung nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, daß die die sacklochartige
Ausnehmung (24) ' aufweisende Seitenfläche des Abstandshalters (2) durch eine Metall-
oder Kunststoffplatine (29) mit Eingriffsschlitz (34) und/oder Hintergreiffläche für
ein zugeordnetes deckelelementfestes haken- oder winkelförmiges Stützelement (28)
armiert oder daß die deckelelementnahe Seitenwand der sacklochartigen Ausnehmung (25)
des Abstandshalters (2) oder die abstandshalternahe Seitenwand des in Richtung der
freien Nase des zugeordneten abstandshalterfesten haken- oder winkelförmigen Stützelementes
(28) abgeknickten Bereiches der sacklochartigen Ausnehmung des Deckelelementes (5)
durch eine Metall- oder Kunststoffplatine (30) mit Hintergreiffläche (37) für das
deckelelement- bzw. abstandshalterfeste Stützelement (28) gebildet ist.
35.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß an
der deckelelementnahen Stirnfläche mindestens eines der einem Deckelelement (5) zugeordneten
Abstandshalter (2), vorzugsweise des bzw. der jeweils im Bereich des Randes des Deckel-
.elementes (5) gelegenen Abstandshalter(s) (2), eine einen Zwischenraum zwischen sich
und dieser Stirnfläche des Abstandshalters (2) bildende oder eine über eine einen
Führungskanal (3) für gasförmiges Medium seitlich begrenzende Seitenfläche dieses
Abstandshalters (2) hinausragende Widerlagerzunge (27) aus Metall oder Kunststoff
oder dergleichen und an der abstandshalternahen Oberfläche des Deckelelementes (5)
zwischen sich und dieser bzw. der Innenoberfläche einer Ausnehmung (23) in dieser
einen Zwischenraum von zumindest der Materialdicke der Widerlagerzunge (27) entsprechender
Tiefe bildend eine Haltezunge (26) aus Metall oder Kunststoff oder dergleichen festgelegt
ist, welche die abstandshalterfeste Widerlagerzunge (27) hintergreifend in Anlage
an einer Hintergreiffläche (33) derselben bringbar ist, wodurch das Deckelelement
(5) an diesem Abstandshalter (2) und damit auch relativ zum Fußboden oder einer Wand
oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes festgelegt und/oder gesichert haltbar
ist.
36.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) und/oder die ihm zugeordneten Abstandshalter (2) wenigstens teilweise
aus Wärmespeichermaterial gebildet sind.
37.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelemente (5) wenigstens in seinen den Windkesselraum bzw. den Führungskanal (3)
bzw. die Führungskanäle (3) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen
aus porösem Material (4a bzw. 4b bzw. 4c bzw. 4d bzw. 4e) mit kapillaren und/oder
porenförmigen Durchgängen für gasförmiges Medium gebildet ist.
38.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) wenigstens in seinen den Windkesselraum bzw. den Führungskanal (3)
bzw. die Führungskanäle (3) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen
aus granulatförmigem Material (4a bzw. 4b bzw. 4c) gebildet ist.
39.) Vorrichtung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnete daß die aus granulatförmigem
Material (4a bzw. 4b bzw. 4c) gebildeten Bereiche des Deckelelementes (5) aus einem
Korngemisch mit etwa 8 Anteilen von 1,8 bis 2,5 mm größter Kornabmessung, etwa 12
Anteilen von 2,5 bis 3,5 mm größter Kornabmessung, etwa 8 bis 9 Anteilen von 3,5 bis
4,5 mm größter Kornabmessung und etwa 1 Anteil von 4,5 bis 5,1 mm größter Kornabmessung
gebildet sind.
40.) Vorrichtung nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, daß die aus granulatförmigem
Material (4a) gebildeten Bereiche des Deckelelementes (5) ein Gemisch von Körnern
etwa kugel- oder tropfenförmiger Konfiguration aufweisen.
41.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material (4b) gebildeten Bereiche des Deckelelementes (5) ein
Gemisch von Körnern eckiger Konfiguration vorzugsweise mit Bruch- oder Mahlkonstruktur
aufweisen.
42.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 41, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material (4a) gebildeten Bereiche des Deckelelementes (5) Kunststoffkügelchen
vorzugsweise mit einem Durchmesser von etwa 2 bis 5 mm aufweisen, die durch Anschmelzen
mittels eines Heißluftstoßes oder durch Durchlauf von Lösungsmittel durch das granulatförmige
Material oberflächlich mit gleichartigen Kunststoffkügelchen oder anderen Bestandteilen
des granulatförmigen Materials verbunden sind.
43. ) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß
die aus granulatförmigem Material (4b) gebildeten Bereiche des Deckelelementes (5)
vorzugsweise auf abgerundete Kanten bearbeiteten Bimskiesbruch oder Marmorbruch oder
Dolomitbruch oder Schieferbruch oder Quarzbruch oder ein Gemisch mindestens zweier
dieser Materialien aufweist, dessen Körner mittels einer erstarrten und durch Trocknen
oder Brennen ausgehärteten Kalk-Zement-oder Gips- oder Tonschlämme miteinander und/oder
mit anderen Bestandteilen des granulatförmigen Materials verbunden sind.
44.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material (4b) gebildeten Bereiche des Deckelelementes (5) vorzugsweise
auf abgerundete Kanten bearbeiteten Bimskiesbruch mit eingeschwemmten Quarzsandkörnern
und Aluminium-Pulver aufweisen, wobei der Kornverbund durch eingeschwemmte Kalkmilch
und Aushärten in Dampf erzielt ist.
45.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material (4b) gebildeten Bereiche des Deckelelementes (5) vorzugsweise
auf abgerundete Kanten bearbeiteten Schlackenbruch, insbesondere Hochofenschlackenbruch,
aufweisen.
46.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 38 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Deckelelementes (5) Körner mit
ihrerseits eine feinzerklüftete Oberfläche und/oder sich zu dieser hin öffnende Poren
oder Kapillaren besitzender Materialstruktur aufweisen.
47.) Vorrichtung nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, daß die aus granulatförmigem
Material gebildeten Bereiche des Deckelementes (5) Blähtonkörner und/oder Körner aus
niedrig gebranntem Ton aufweisen.
48.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausströmdrossel (5) eine geglättete, vorzugsweise geschliffene Außenoberfläche aufweist.
49.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 37 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß die
kapillaren und/oder porenförmigen Durchgänge für gasförmiges Medium sich von der Gaseinströmseite
zur Gasausströmseite des Deckelelementes (5) hin in ihrem für Gasströmung freien lichten
Querschnitt verengen.
50.) Vorrichtung nach Anspruch 49 mit aus granulatförmigem Material gebildeten Bereichen
zumindest eines Deckelelementes dadurch gekennzeichnet, daß die Korngrößenverteilung
der das granulatförmige Material (4a bzw. 4b) bildenden Körner über dem Querschnitt
des Deckelelementes (5) von dessen Gaseinströmseite zu dessen Gasausströmseite hin
kleiner wird.
51.) Vorrichtung nach Anspruch 49 oder 50 mit aus granulatförmiger Material gebildeten
Bereichen zumindest eines Deckelelementes dadurch gekennzeichnet, daß die Packung
der das granulatförmige Material bildenden Körner über dem Querschnitt des-Deckelelementes
(5) von dessen Gaseinströmseite zu dessen Gasausströmseite hin dichter wird.
52.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 51, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) als tragendes Bauteil oder als Stützelement für nicht selbsttragendes
Oberflächenbekleidungsmaterial (z.B. 12) mindestens eine Lage Streckmaterial (11)
und/oder Gitter (38) oder Leiter aus Holz oder Kunststoffmaterial oder Draht od. dgl.
und/oder Drahtgewebe (40) nach Art von Baustahlgewebe aufweist.
53.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche bis 52, gekennzeichnet durch einen raumseitigen
Auftrag oder Belag zumindest der nicht den Windkesselraum bzw. den Führungskanal (3)
bzw. die Führungskanäle (3) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Bereiche
des Deckelelementes (5) aus Wärmespeichermaterial.
54.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 53, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckelelement (5) auf seiner raumnahen Seite zumindest bereichsweise, vorzugsweise
in seinen den Windkesselraum bzw. den Führungskanal (3) bzw. die Führungskanäle (3)
für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Bereichen, aus Material mit im Vergleich
zu seiner raumfernen Seite größerem Wärmeleitwert gebildet ist.
55.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 54, die zumindest ein vollständig
aus für gasförmiges Medium durchlässigem Material gebildetes Deckelelement aufweist,
gekennzeichnet durch einen den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernden Auftrag
oder Belag der nicht den Windkesselraum bzw. den Führungskanal (3) bzw. die Führungskanäle
(3) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Bereiche des bzw. der vollständig
aus für gasförmiges Medium durchlässigem Material (4a bzw. 4b bzw. 4c bzw. 4d bzw.
4e) gebildeten Deckelelemente(s) (5).
56.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 55, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine Oberfläche des Deckelelementes (5) durch mit Perforierungen (22) versehene(n)
Karton (41), Kunststoffolie (42) od. dgl. kaschiert ist.
57.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 56, gekenn- zeichnet durch einen den
Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernden Auftrag oder Belag (19) der den Windkesselraum
bzw. den Führungskanal (3) bzw. zumindest einen der Führungskanäle (3) für das gasförmige
Medium raumseitig begrenzenden Bereiche des bzw. zumindest eines Deckelelementes (5).
,
58.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 57, gekennzeichnet durch mindestens
ein an zumindest einem ihrer Deckelelemente (5) dieses bzw. diese wenigstens in einem
seiner bzw. ihrer für gasförmiges Medium durchlässigen Bereiche überdeckendes tafelförmiges
für gasförmiges Medium undurchlässiges Abdeckelement (20).
59.) Vorrichtung nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (20)
an der raumseitigen Vorderseite des bzw. der Deckelelemente(s) (5) beispielsweise
mittels in sich zu dieser hin öffnende Sacklöcher (47) in dieser eingreifender Druckknöpfe
(48), Rastelemente od. dgl. festlegbar ist.
60.) Vorrichtung nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (20)
an der raumseitigen Vorderseite des bzw. der Deckelelemente(s) (5) mittels in sich
zu dieser hin öffnende Gewindelöcher in dieser eingreifender Schrauben festlegbar
ist.
61.) Vorrichtung nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (20)
mittels zumindest zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten des bzw. der Deckelelemente(s)
(5) wenigstens teilweise umgreifender Befestigungselemente an diesem bzw. diesen festlegbar
ist.
62.) Vorrichtung nach Anspruch 61, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckelementes (20) als Krampen oder Krallen od. dgl. ausgebildet sind.
63.) Vorrichtung nach Anspruch 61, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckelementes (20) als über die zugeordnete Stirnseite des.bzw. der Deckelelemente(s)
(5) hinweggreifende federnde Fingerelemente od. dgl. ausgebildet sind.
64.) Vorrichtung nach Anspruch 63 dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckelementes (20) als mit Neigung gegenüber der zugeordneten Stirnseite des
bzw. der Deckelelemente(s) (5) verlaufende Abbiegungen oder Fortsätze des Abdeckelementes
(20) ausgebildet sind.
65.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 56 bis 64, dadurch gekennzeichnet, daß der
den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernde Auftrag oder Belag (19) durch einen
Überzug der für Durchtritt von gasförmigem Medium zu sperrenden Oberflächenbereiche
des Deckelelementes (5) bzw. des Abdeckelementes (20) aus porenschließendem Material,
wie beispielsweise einem Sprüh- oder Tauchüberzug aus Kunstharz oder anderem geeignetem
Material gebildet ist.
66.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 65, gekennzeichnet durch teilweise
bis volle Füllung mindestens eines Führungskanals (3) für gasförmiges Medium mit gleichem,
ähnlichem oder artfremdem Material.
67.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 66, gekennzeichnet durch mindestens
ein in einen Führungskanal (3) für gasförmiges Medium einschiebbares oder einlegbares,
diesen teilweise oder vollständig verschließendes Schottelement (9).
68..) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 67, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
benachbarten Abstandshaltern (2) Märmeisoliermaterial,(13) mit seiner abdeckelementseitigen
Oberfläche in Abstand zu dem zugeordneten Deckelelement (5) angeordnet ist.