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EP 0 146 960 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.1987 Patentblatt 1987/33 |
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Anmeldetag: 22.12.1984 |
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Vorrichtung zum ausschaltbaren Antrieb eines verriegelbaren Schliessmechanismus
Disengageable control of a deadlock mechanism
Dispositif de commande débrayable d'un mécanisme de serrure à condamnation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Priorität: |
28.12.1983 FR 8320907
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.07.1985 Patentblatt 1985/27 |
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Anmelder: NEIMAN |
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F-92400 Courbevoie (FR) |
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Erfinder: |
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- Neyret, Guy
F-69600 Oullins (FR)
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Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum ausschaltbaren Betätigen eines verriegelbaren
Schließmechanismus, mit einem Öffnungshebel, mit einem Bedienungselement des
[0002] Öffnungshebels und einem Ver- und Entriegelungshebel, der durch einen von dem Bedienungselement
unabhängigen Antrieb bewegbar und drehbar an einer Zentralwelle gelagert ist, mit
einem vom Ver- und Entriegelungshebel gesteuerten Schaltschieber, der die Betätigung
des Öffnungshebels durch das Bedienungselement in der Verriegelungsposition verhindert,
dagegen in Entriegelungsposition ermöglicht, wobei in dieser Position der Schaltschieber
in Eingriff mit dem Bedienungselement steht.
[0003] Eine derartige, aus der US-A 3 649 061 bekannte Vorrichtung ermöglicht es, daß in
der Entriegelungsposition das Bedienungselement mit dem Öffnungshebel gekoppelt, aber
in Verriegelungsposition von dem Öffnungshebel entkoppelt ist. In der Entriegelungsposition
führt eine Betätigung des Bedienungselementes damit nicht zu einer Betätigung des
Offnungshebels. In der bekannten Vorrichtung wird dies dadurch erreicht, daß der Schaltschieber
eine Öffnung aufweist, an dessen Innenseite ein mit dem Öffnungshebel verbundener
Stift anliegt. In Entriegelungsstellung rastet der Stift an einer Schulter dieser
Innenkurve ein, so daß eine Drehbewegung des Schaltschiebers den Öffnungshebel betätigt.
In der Verriegelungsposition liegt der Stift des Öffnungshebels an einer glatten,
keine Schulter aufweisenden Kurve der Öffnung in dem Schaltschieber an. Der Schaltschieber
ist jedoch sowohl in der Ent- als auch in der Verriegelungsposition drehfest mit dem
Bedienungselement verbunden, das aus einem von einem Bedienungsgriff betätigbaren
Mantel besteht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch einfache, sichere und wirtschaftliche
Mittel die Verbindung zwischen dem Öffnungshebel und dem Bedienungsgriff auszuschalten.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in Verriegelungsposition das
Bedienungselement frei drehbar gegenüber dem Schaltschieber ist.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in Explosionsform perspektivisch
dargestellt.
[0008] Die Vorrichtung hat an der Schlüsseleinführungsseite als Bedienungselement einen
Bedienungsgriff 1 an einem zylindrischen Mantel 2, drehbar in einem Gehäuse 3. Ein
Zylinderkern 4, der die Zentralwelle der Vorrichtung bildet und in einem Mitnehmer-Endstück
5 endet,ist Koaxial zum Mantel 2 angebracht und hat ein in die äußere Oberfläche des
Griffs 1 zur Eingabe eines Führungsschlüssels (nicht abgebildet) bündig eingelassenes
Endstück 6.
[0009] Das Mitnehmer-Endstück 5 des Zylinderkerns 4 liegt ein in einem ein Winkelspiel zulassenden
Langloch 7 eines Verund Entriegelungshebels 8, der zur Ver- und Entriegelung begrenzt
um das Endstück 5 schwenkbar ist. Eine Steuerstange 9 ist mit einem Ende am Hebel
8 befestigt und mit ihrem anderen Ende mit einem elektrischen oder Druckluftantriebsgerät
(nicht abgebildet) verbunden.
[0010] Eine bistabil kippbare Feder 10, die auf bekannte Weise im Gehäuse 3 untergebracht
ist, wirkt mit einer Aussparung 11 des Hebels 8 zusammen, um diesen in zwei stabile
Endpositionen, zwischen denen Schwenkbewegungen zum Verund Entriegeln ausführbar sind,
zu sichern.
[0011] Ein Öffnungshebel 12 ist zwischen dem Gehäuse 3 und dem Hebel 8 drehbeweglich auf
dem Mantel 2 angebracht. Eine mit dem Schließmechanismus (nicht abgebildet) verbundene
Öffnungsstange 13 ist am Hebel 12 gelenkig befestigt.
[0012] Ein Schaltschieber 14 ist radial gleitend in einer radialen Nut 15 des Öffnungshebels
12 angebracht. Der Schieber 14 hat einen zum Hebel 8 vorspringenden, zur Achse des
Schlosses parallelen Zuhaltungsstift 16 (Finger), der in einem radialen Spalt (Langloch)
17 des Hebels 12 gleitet und dessen Ende in einem im Hebel 8 ausgesparten kurvenförmigen
Führungsschlitz 18 einliegt. Eine Feder 19 Zieht den Öffnungshebel in die Schließposition
zurück.
[0013] Das Gehäuse 3 hat eine gegenüber der Nut 15 in Schließposition des Öffnungshebels
12 vorgesehene radiale Schaltnut 20, in der der Schaltschieber 14 sich im Fall der
Verriegelung befindet. Eine Seite 21 - der Nut 20 bildet den Anschlag für den Schaltschieber
14 in Schließposition. Der Mantel 2 hat eine Öffnung 22, die in Schließposition des
Hebels 12 sich in der Verlängerung der Nuten 15 und 20 befindet. Der Schlitz 18 des
Hebels 8 hat einen kreisbogenförmigen Abschnitt 23, an den sich ein geradliniger Abschnitt
24 anschließt.
[0014] Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: In Entriegelungs- und Schließposition
befindet sich der Stift 16 des Schiebers 14 im Schlitz 18 des Hebels 8 in der Verbindungszone
zwischen den Abschnitten 23 und 24. Ein Zug an der Steuerstange 9 verursacht eine
Verriegeiungsdrehung des Hebels 8 in Richtung des Pfeils A. Der Stift 16 wird in den
geradlinigen Abschnitt 24 des Schlitzes 18 geführt, wodurch der Schieber 14 nach oben
gedrückt wird, so daß er die Öffnung 22 im Mantel 2 verläßt. Der Schaltschieber 14
greift nicht mehr in den Mantel 2 ein, und der Bedienungsgriff 1 befindet sich daher
im Leerlauf. Nun befindet sich der Schaltschieber 14 zumindest teilweise in der Nut
20 des Gehäuses 3, wodurch jeder Aufbruchversuch durch Einwirkung auf die Öffnungsstange
13 oder den Öffnungshebel 12 verhindert wird. Das winklige Spiel des Langlochs 7 erlaubt
die Drehung in Pfeilrichtung A trotz Vorhandenseins des Endes 5 des Rotors 4.
[0015] Ausgehend von der vorhergehenden Entriegelungsposition führt eine Drehung des Mantels
2 in Richtung des Pfeils B (Drehung B' das Griffs 1) durch den Eingriff des Endstücks
5 des Rotors 4 in das Langloch 7 des Hebels 8 zur gleichen Verriegelungsposition.
[0016] In der Entriegelungsposition befindet sich der Schaltschieber 14 in der Öffnung 22
und zieht sich völlig aus der Nut 20 des Gehäuses 3 zurück. Der Öffnungshebel 12 ist
also drehfest mit dem Mantel 2 und dem Zylinderkern 4. Eine durch eine entsprechende
Drehung des Mantels 2 bewirkte Drehung des Öffnungshebels 12 in einem Winkel C führt
zu einem Druck auf die Öffnungsstange 13 und damit zum Öffnen des Schließmechanismus.
Während dieser Drehung des Hebels 12 in Richtung des Pfeils C verschiebt sich der
Zuhaltungsstift 16 des Schiebers 14 in dem kreisbogenförmigen Abschnitt 23 des Schlitzes
18, der zum gesamten Mechanismus konzentrisch ist, so daß der Ver- und Entriegelungshebel
8 nicht betätigt wird, sondern in Entriegelungsposition bleibt.
1. Vorrichtung zum ausschaltbaren Betätigen eines verriegelbaren Schließmechanismus,
mit einem Öffnungshebel (12), mit einem Bedienungselement (1) des Öffnungshebels (12)
und einem Ver- und Entriegelungshebel (8), der durch einen von dem Bedienungselement
(1) unabhängigen Antrieb bewegbar und drehbar an einer Zentralwelle (4) gelagert ist,
mit einem vom Ver- und Entriegelungshebel (8) gesteuerten Schaltschieber (14, 16),
der die Betätigung des Öffnungshebels (12) durch das Bedienungselement (1) in der
Verriegelungsposition verhindert, dagegen in Entriegelungsposition ermöglicht, wobei
in dieser Position der Schaltschieber (14, 16) in Eingriff mit dem Bedienungselement
(1) steht,
dadurch gekennzeichnet, daß in Verriegelungsposition das Bedienungselement (1) frei
drehbar gegenüber dem Schaltschieber (14,16) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verriegelungsposition
des Bedienungselements (1) der Schaltschieber (14,16) mit dem feststehenden Gehäuse
(3) der Vorrichtung in Eingriff steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (14,
16) in Entriegelungsposition in eine Öffnung (22) eines Mantels (2) am Bedienungselement
(1) eingreift.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber
(14) einen Stift oder Finger (16) hat, der mit einem Spalt, Nut oder Schlitz (18)
des Ver- und Entriegelungehebels (8) zusammenarbeitet, wobei der Schlitz (18) einen
kreisbogenförmigen Teil (23) koaxial zum Offnungshebel (1) (12) aufweist, der durch
einen geraden Teil (24) verlängert ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungselement
(1), der Öffnungshebel (12) und der Verund Entriegelungshebel (8) koaxial sind.
1. Device for the disconnectable actuation of a lockable closure mechanism with an
opening lever (12), with an operating element (1) of the opening lever (12) and a
locking and unlocking lever (8) which is mounted, movably and rotatably by a drive
independent of the operating element (1), on a central shaft (4), with a shift slider
(14, 16) controlled by the locking and unlocking lever (3), which prevents the actuation
of the opening lever (12) by the operating element (1) in the locking position but
renders it possible in the unlocking position, the shift slider (14,16) being in engagement
with the operating element (1) in this position, characterised in that in the locking
position the operating element (1) is freely rotatable in relation to the shift slider
(14, 16).
2. Device according to Claim 1, characterised in that when the operating element (1)
is in the locking position the shift slider (14, 16) is in engagement with the stationary
housing (3) of the device.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterised in that the slider (14,16), in
the unlocking position, engages in an opening (22) of a shell (2) on the operating
element (1).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the slider (14)
has a pin or finger (16) which co-operates with a gap, groove or slot (18) of the
locking and unlocking lever (8), while the slot (18) comprises an arcuate part (23)
coaxially with the opening lever (12), which is prolonged by a straight part (24).
5. Device accorrdng to one of Claims 1 to 4, characterised in that the operating element
(1), the opening lever (12) and the locking and unlocking lever (8) are coaxial.
1. Dispositif de commade débrayable d'un mécanisme de serrure à condamnation avec
un levier d'ouverture (12), un élément de manoeuvre (1) du levier d'ouverture (12)
et un levier (8) de condamnation-décondamnation qui est commandé par une commande
indépendante de l'élément de manoeuvre (1) et est monté pivotant sur un axe central
(4), avec un coulisseau (14,16) d'embrayage commandé par ledit levier de condamnation-décondamnation
(8) qui empêche l'actionnement du levier d'ouverture (12) par l'élément de manoeuvre
(1) en position de condamnamtion et qui au contraire l'autorise en position de décondamnation,
le coulisseau d'embrayage (14,16) étant en prise avec J'élément de manoeuvre (1) dans
cette position, caractérisé par le fait que, en position de verrouillage, l'élément
de manoeuvre (1) est libre en rotation par rapport au coulisseau
d'embrayage (14,16). 2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait
que, en position de déverrouillage de l'élément de manoeuvre (1), le coulisseau d'embrayage
est en prise avec le boîtier fixe (3) du dispositif.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé par le fait que le
coulisseau (14,16), en position de décondamnamtion, est en prise avec une fenêtre
(22) d'une jupe (2) sur l'élément de manoeuvre (1).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le
coulisseau (14) comporte un téton ou doigt (16) coopérant avec une fente ou rainure
(18) dudit levier de condamnation-décondamnation (8), la fente (18) comportant une
portion en arc-de-cercle (23) coaxiale au levier d'ouverture (12) qui est prolongée
par une portion rectiligne (24).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le
bouton de manoeuvre (1), le levier d'ouverture (12) et le levier de condamnation-décondamnation
(8) sont coaxiaux.
