[0001] Die Erfindung bezieht sich gemäß einem ersten übergeordneten Erfindungsgedanken auf
ein Verfahren zur Klimatisierung von Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen insbesondere
in Wohn- oder Bürohäusern, Schulen, Hotels, Kongreß- und/oder Ausstellungshallen,
Theatern, Kinos, Krankenhäusern, Laboratorien, Lager- und/oder Zuchträumen, Turnhallen,
Schwimmbädern oder dergleichen und betrifft gemäß einem zweiten übergeordneten Erfindungsgedanken
ein Bauelement zur Errichtung oder Bekleidung von Fußböden, Decken oder Wänden von
zu klimatisierenden Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen in Gebäuden vorstehend
beschriebener Art, das sich insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach dem
ersten übergeordneten Erfindungsgedanken eignet.
[0002] Zur Belüftung oder Klimatisierung von Räumen beschriebener Art werden herkömmlicherweise
einem jeden Raum einzeln zugeordnete Klimaanlagen eingesetzt, die Frischluft von der
Außenumgebung ansaugen, diese konditionieren, das heißt auf eine bestimmte Temperatur
und/oder relative Feuchte bringen, und dann über ein meist mit einem regelbaren Verschlußelement,
wie beispielsweise einer Klappjalousie oder dergleichen, mehr oder weniger verschließbares
Ausströmgitter in den zu klimatisierenden Raum abgeben.
[0003] Diese jeweils einzelne Räume bedienenden Klimaanlagen erfordern das Verschlossenhalten
der Fenster des betreffenden Raumes, um zu vermeiden, daß konditionierte Luft an die
Außenumgebung entweicht und dadurch die Steuerung bzw. Regelung der Klimaanlage praktisch
unmöglich wird. Diese herkömmliche Art der Raumklitiatisierung hat weiterhin den Nachteil,
daß die ausströmende Frischluft störende Rausch- oder Klappergeräusche zu verursachen
pflegt. Der wichtigste Nachteil dieser bekannten Art der Raumklimatisierung aber ist
die Tatsache, daß die Frischluft aus einem bezogen auf die Wandflächen des zu klimatisierenden
Raumes verhältnismäßig geringen Flächenbereich des Ausströmgitters der Klimaanlage
austritt und dadurch eine nicht nur als unangenehm empfundene, sondern auch in vielerlei
Hinsicht höchst gesundheitsschädliche Luftzugwirkung hervorbringt, die überdies insbesondere
im Hochfahrbetrieb der Klimaanlage auch noch zu unerwünschten Luftströmungen und -verwirbelungen
zu führen pflegt, durch welche die Raumluft im Raum unvermeidlich in mehr oder weniger
hohem Maße mit vorhandenem Staub vermengt und verwirbelt wird, der das Rauminnenklima
seinerseits weiterhin verschlechtert.
[0004] Es ist auch bereits bekannt, mehrere Räume beispielsweise einer Etagenwohnung oder
dergleichen gemeinsam über eine leistungsmäßig entsprechend ausgelegte Klimaanlage
mit konditionierter Frischluft zu versorgen. Hierfür aber ist neben dem Verschlossenhalten
der Fenster der zu klimatisierenden Räume ein Verteiler-Leitungssystem für die diesen
zuzuführende Frischluft und ein anderes entsprechendes Leitungssystem für die Abluft
erforderlich. Diese Luftführungssysteme werden aus vorgefertigten Blechformteilen
erstellt, die entweder in bereits bei der Errichtung der tragenden Mauern vorgesehene
Aufnehmenischen eingefügt oder auf das tragende Mauerwerk des Gebäudes aufgesetzt
werden und dann dessen ästhetische äußere Erscheinungsform nicht unwesentlich zu beeinträchtigen
pflegen. Abgesehen davon, daß in jedem Raum sich die gleichen Luftausströmverhältnisse
mit den entsprechenden Nachteilen ergeben, wie diese vorstehend für die Klimatisierung
eines einzelnen Raumes beschrieben sind, ist die Erstellung der tragenden Raumwände
uuter Berücksichtigung von Aufnahmenischen für LuftführungskarLäle und/oder die Aufbringung
derselben auf fertigerstellte tragende Wände recht zeit- und kostenaufwendig und bringt
den weiteren Nachteil mit sich, daß die strömende Luft in den aus Blechformteilen
gebildeten Strömungskanälen ihrerseits zusätzliche störende Stromungsgeräusche verursacht,
die überdies noch durch die Wirkung dieser Strömungskanäle als eine Art Klangkörper
verstärkt werten und zusätzliche Schallisolierungsmaßnahmen erforderlich machen, die
jedoch aufgrund der zu den zu klimatisierenden Räumen jeweils offenen Lufteinströmöffnungen
nur eine beschränkte Wirkung haben, da diese je nach Art und Größe ihres RegulierungsYerschlusses
wie eine Art Orgelpfeife wirken können.
[0005] Es ist im übrigen auch bekannt, zumindest einen Teil solcher Luftführungskanäle in
dem Zwischenraum zwischen der Rohdecke eines Raumes und einer gegenüber dieser abgehängten
Decke zu verlegen. Hierdurch werden jedoch die vorstehend beschriebenehnachteiligen
Eigenschaften solcher herkömmlicher Klimatisierungsarten keineswegs gemindert oder
gar beseitigt.
[0006] Hinzu kommt, daß die für die Luftführungskanäle benötigten Blecht erstelle nicht
nur eine fachmännische Befestigung bzw. Verankerung an der Wand bzw. Decke des zu
klimatisierenden Raumes erfordern, sondern in manchen Gegenden überhaupt nicht oder
nur zu praktisch unerschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen; in denen jedoch aufgrund
ihrer klimatischen Verhältnisse die dortigen Gebäude dringend zumindest einer Luftkühlung,
wenn nicht gar auch Konditionierung im Sinne zusätzlicher Be- oder Entfeuchtung bedürften.
[0007] In anderen Gegenden wiederum, welche häufig die gleichen Schwierigkeiten bezüglich
preiswerter Verfügbarkeit von geeigneten Blechformteilen ausweisen, besteht das Bedürfnis,
trotz verhältnismäßig hoher Tagestemperaturen die empfindlich kühlen Nachttemperaturen
durch geeignete preisgünstige Emärung eines oder mehrerer Räume beispielsweise eines
Wchmkauses mit lancesäblich verfügbaren Kitteln enträglich zu machem.
[0008] Für ein besonders gutes Raunklina in Räumen der beschriebenen Art ist. wenn diese
zu beheizen sind, bekanntlich eine Fußbcdenheizung besonders geeignet, da diese gewährleistet,
daß bei geringem Energieeinsatz die Wärme von unten zugeführt vird und nach cben steigt
und somit dort in ausreichendem Haße zur Verfügung steht, wo sie weitestgehend gebraucht
oder als besonders wohltuend empfunden wird. Fußbodenheizungen sind mit den bekannten
Arten der Raumklinatisierung jedoch praktisch nicht zu realisieren, da einerseits
die Ausstromgitter geradezu Schsutzabstreifer und -fänger darstellen und dadurch sehr
schnell verunreinigt würden und der Schmutz durch die verhältnismäßig hohe Ausströmgeschwindigkeit
der zugeführtem Luft aufgewirbelt und in äußerst gesuneitsschädlicher Weise als Staub
in den Raum getragen würde, andererseits der von unten kommende Luftzug aber auch
bereits in sauberem Zustand zu Belästigungen und der
Ge-fahr von gesundheitlichen Schädigungen führen würde.
[0009] Allen bekannten Lösungen ist gemeinsam eigen, daß sie gegebenenfalls unter Inkaufnahme
der bereits geschilderten Nachteile allenfalls in der Lage sind, das Raumklima in
bezug auf eine vorbestimmte Temperatur und/oder relative Luftfeuchte aufrechtzuerhalten,
daß damit aber noch keineswegs immer ein optimal behagliches Wohlbefinden der Personen
bewirkt wird, die sich in dem zu klimatisierenden Raum aufhalten. Dies liegt daran,
daß dieses Behaglichkeitsgefühl, welches im übrigen insbesondere bei Menschen als
Empfinden ausdrucksfähig ist, gleichermaßen aber auch bei Maschinen, wie beispielsweise
Computern, sich in gesteigerter Funktionssicherheit bei verminderter Störungsempfindlichkeit
und wesentlich verlängerten Wartungsintervallen auszudrücken pflegt, nicht allein
von der Temperatur- und gegebenenfalls Feuchtigkeitsverteilung über einem bestimmten
repräsentativen Querschnitt des zu klimatisierenden Raumes abhängt, sondern wesentlich
auch von der Temperaturverteilung über einer bestimmten Begrenzungsfläche dieses Raumes,
wie etwa einer Wand desselben, von der auch die örtliche Verteilung der relativen
Feuchte der betreffenden Zonen der benachbarten Raumatmosphäre abhängen kann. Befriedigend
ist dies nicht, obgleich bisher noch keine Lösung für die Ausschaltung dieser Unannehmlichkeit
zur Hand ist.
[0010] Der Enfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, mit
einfachen und kostengünstigen und im übrigen praktisch überall preisgünstig verfügbaren
Mitteln unter Vermeidung der Nachteile bekannter Arten der Klimatisierung von Arbeits-,
Wohn- oder Aufenthaltsräumen beschriebener Art diesen gasförmiges Medium, wie beispielsweise
warme oder kalte Luft mit oder ohne vorbestimmte(r) relative(r) Feuchte, zuführen
und dies auch wieder entziehen zu können, ohne daß Gefahren für geräuschmäßige oder
zugluftbedingte Belästigungen oder gar gesundheitliche Schäden zu befürchten wären,
vielmehr unter gleichzeitiger Vermeidung von Staubentwicklungen das Raumklima wesentlich
verbessert und damit das Behaglichkeitsgefühl von in solchen Räumen anwesenden Menschen,
Tieren oder Pflanzen ebenso wie von empfindlichen Maschinen, wie beispielsweise Computern,
sowohl bei Beheizung als auch bei Kühlung solcher Räume erheblich steigerbar ist,
wobei gerade im Interesse einer solchen Verbesserung der Raumhygiene und der temperaturverteilungsbedingten
Aufenthaltsbedingungen sowohl bei Ersterrichtung als auch im Wege der Nachrästung
nicht nur Decken- oder Wandheizungen bzw. -kühlungen, sondern sogar auch Fußbodenheizungen
oder -kühlungen mit den gleichen vorteilhaften Eigenschaften erstellt werden können
sollen.
[0011] Ausgehend von der der Erfindung zugrundeliegenden Erkenntnis, daß es für die Bewältigung
wesentlicher Teilaspekte dieser Eombinationsaufgabe -vornehmlich auch auf die Vergleichmäßigung
des Raumklimas in den den zu klimatisierenden Raum begrenzenden Bereichen eines Bauwerks
benachbarten Zonen dieses Raumes ankommt, wird dies durch die Erfindung in überraschend
einfacher und wirtschaftlicher Weise gemäß deren erstem, auf ein Verfahren zur Klimatisierung
von Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen in Gebäuden eingangs'beschriebener Art
gerichtetem Erfindungsgedanken dadurch erreicht, daß gasförmiges Medium vorbestimmter
Eigenschaften, vorzugsweise Frischluft mit vorbestimmter Temperatur und/ oder relativer
Feuchte, dem zu klimatisierenden Raum von mindestens einem an zumindest dem Fußboden
und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke desselben gebildeten und gegenüber
diesem durch eine für dieses gasförmige Medium durchlässige großflächige Ausströmdrossel
abgegrenzten Windkesselraum her zugeführt oder entzogen wird.
[0012] In zweckmäßiger Weiterbildung kann gemäß einem untergeordneten Erfindungsgedanken
mit Vorteil vorgesehen sein, daß das gasförmige Medium in zumindest einem im Fußboden
und/oder zumindest einer Wand und/oder der Decke des zu klimatisierenden Raumes eingeformten
Kanal in Strömung gehalten und über jeweils zumindest einen mit diesem Kanal bzw.
diesen Kanälen kommunizierenden als für dieses gasförmige Medium durchlässige großflächige
Ausströmdrossel wirkenden Wandungsbereich diesem Raum zugeführt oder entzogen wird.
[0013] In weiterer Vervollkommnung dieses Erfindungsgedankens kann zweckmäßig das gasförmige
Medium dem zu klimatisierenden Raum großflächig über zumindest einen wesentlichen
Bereich von Fußboden und/oder zumindest einer Wand und/oder der Decke zugeführt oder
entzogen werden. Weiterhin hat es sich als im Interesse einer besonderen Vergleichmäßigung
der Zuführung des gasförmigen Mediums zu bevorzugen erwiesen, wenn dieses dem zu klimatisierenden
Raum über poröses Material des raumseitigen Bereichs von Fußboden und/oder zumindest
einer Wand und/oder der Decke zugeführt oder entzogen wird.
[0014] Ferner hat es sich als im Hinblick auf eine rationelle und großflächige und dabei
doch besonders geschwindigkeitsarme Zu- oder Abführung des gasförmigen Mediums zum
bzw. aus dem zu klimatisierenden Raum besonders zweckmäßig erwiesen, wenn das gasförmige
Medium diesem im wesentlichen quer zu seiner eigentlichen StrÖmiingsrichtu-ug zugeführt
oder entzogen wird. Vorzugsweise kann weiterhin das gasförmige Medium dem zu klimatisierenden
Raum mit über der Länge seines diesem zugeordneten StrÖmuilgsweges praktisch gleichem
Druck zugeführt oder entzogen werden.
[0015] Ersichtlich wird auf diese Weise mit besonders einfachen und wirtschaftlich zum Einsatz
bringbaren Mitteln eine praktisch geräuschlose und dennoch höchst effiziente Klimatisierung
der beschriebenen Räume mit gleichzeitiger Erzielung eines vorzüglichen und zudem
auch noch auf die jeweiligen Bedürfnisse der Benutzer dieser Räume einstellbaren Raumklimas
erreicht, bei welchem .durch die großflächige, aber auf niedrigste Zuströmgeschwindigkeit
gedrosselte Zuführung des gasförmigen Mediums, z.B. konditionierter Zuluft, jegliche
unangenehme störende oder gar gesundheitsschädliche Zugluftwirkung bereits vom Prinzip
her ausgeschaltet ist und daher sogar erwünschte therapeutische Wirkungen etwa in
einem Krankenhaus erzielt werden können.
[0016] Zur Lösung der vorstehend dargelegten Kombinationsaufgabe sieht die Erfindung gemäß
ihrem auf ein Bauelement zur Errichtung oder Bekleidung von Fußböden, Decken oder
Wänden von zu klimatisierenden Arbeits-, Wohn- oder Aufenthaltsräumen in Gebäuden
eingangs beschriebener Art gerichteten zweiten übergeordneten Erfindungsgedanken ein
solches Bauelement vor, das sich durch mindestens einen von dem an das Bauelement
angrenzeuden Raum durch eine für diesem zuzuführendes oder zu entziehendes gasförmiges
Medium vorbestimmter Eigenschaften, vorzugsweise Frischluft mit vorbestimmter Temperatur
und/oder relativer Feuchte, durchlässige großflächige Ausströmdrossel abgegrenzten
Windkesselraum kennzeichnet.
[0017] Auch bei diesem auf ein Bauelement gerichteten übergeordneten Erfindungsgedanken
ergibt sich eine von der gleichen grundlegenden Erkenntnis ausgehende zweckmäßige
Weiterbildung gemäß einem untergeordneten Erfindungsgedanken dadurch, daß der Windkesselraum
durch mindestens einen Führungskanal für das gasförmige Medium und die großflächige
Ausströmdrossel durch eine diesen jeweils zumindest raumseitig begrenzende für dieses
gasförmige Medium durchlässige Wandung gebildet ist.
[0018] Ausgehend von der der Erfindung zugrundeliegenden Konzeption, dem zu klimatisierenden
Raum das gasförmige Medium, wie etwa konditionierte Luft, über einer oder mehreren
im Verhältnis zu den diesen begrenzenden Boden-, Wand- und Deckenflächen möglichst
großen Fläche(n) zuzuführen oder zu entziehen, dabei aber die Ein- bzw. Ausströmgeschwindigkeit
dieses gasförmigen Mediums auf einen möglichst geringen Wert zu bringen bzw. auf diesem
zu halten, wird durch die Erfindung ein entsprechendes Bauelement-vorgeschlagen, welches
nicht nur diese Bedingungen erfüllt und sowohl die Ersterrichtung von Fußböden, Decken
oder Wänden von Gebäuden beschriebener Art, sondern auch die Bekleidung derselben
im Wege der Nachrüstung zwecks nachträglichen Einbaus eines der Erfindung entsprechenden
Kl.imatisierungssystems ermöglicht und dabei auch noch nicht nur die Nachteile herkömmlicher
Klimatisierungsmethoden bezüglich des ästhetischen äußeren Erscheinungsbildes der
zu klimatisierenden Räume und der Gestehungskosten, sondern auch bezüglich Geräuschbelästigungen
wirkungsvoll vermeidet, da einerseits klangraumbildende und schwingungsfähige Hohlräume
vom Prinzip her ebenso vermieden sind wie höhere Strömungsgeschwindigkeiten des gasförmigen
Mediums in dem Führungskanal bzw. den Führungskanälen für dieses und beim Ein- und
Austreten in den bzw. aus dem zu klimatisierenden Raum.
[0019] Obgleich zur Enstellung eines wirksamen Klimatisierungssystems durchaus solche Bauelemente
nach der Erfindung ausreichend sind, bei denen der einzige vorhandene Führungskanal
für das gasförmige Medium in der gleichen Ebene liegt, wie der einzige entsprechende
Führungskanal oder im Falle von mehreren solcher Führungskanäle diese im benachbarten
Bauelement bzw. bei Bauelementen mit mehreren Führungskanäle für gasförmiges MediUm
diese alle in einer Ebene liegen, kann für bestimmte Einsatzzwecke insbesondere im
Hinblick auf schnelle Errichtung von gleichzeitig Zu- und Abführungskanal bzw. -kanälen
mit Vorzug in eingeengten räumlichen Verhältnissen ein Bauelement gemäß einem untergeordneten
Erfindungsgedanken besonders zweckmäßig sein, das mindestens einen Führungskanal für
gasförmiges Medium aufweist, der in einer anderen Ebene angeordnet ist als mindestens
ein weiterer Führungskanal für gasförmiges Medium. Durch eine zueinander benachbarte
Verlegung solcher Bauelemente läßt sich ersichtlich auf geringem Raum mindestens ein
Zuführkanal für gasförmiges Medium gleichzeitig mit mindestens einem Abführkanal für
dieses erstellen, wodurch sich nicht nur Anpassungen an beengte räumliche Verhältnisse
in einfacher Weise erzielen lassen, sondern auch die Gestehungskosten nicht unerheblich
senken lassen.
[0020] Gemäß einer anderen zweckmäßigen Fortbildung kann der Führungskanal bzw. zumindest
einer der Führungskanäle für das gasförmige Medium als Sackloch mit lediglich einer
Znstnömöffnung oder lediglich einer Abströmöffnung für dieses ausgebildet sein. Solche
Bauelemente sind als Abschlußelemente einer Anordnung von mindestens einem, meist
jedoch einer Mehrzahl von einen Führungskanal oder mehrere Führungskanäle bildenden
Bauelement(en) bestimmt.
[0021] Andererseits sieht die Erfindung auch Bauelemente vor, bei denen der Füh,--mngskanai
bzw, zumindest einer der Führungskanäle für das gasförmige Medium sich zu einander
gegenüberliegenden Stirnseiten und/oder zu einander benachbarten Stirnseiten des Bauelementes
öffnende Mündungen aufweist. Solche Bauelemente sind, wenn sich der Führungskanal
bzw. die Führungskanäle sowohl. zu einander gegenüberliegenden als auch zu einander
benachbarten Stirnseiten hin öffnende Mündungen aufweist bzw. aufweisen, als eine
Art Normalelement für die Erstellung des Klimatisierungssystems nach der Erfindung
bestimmt. Erfolgt die Hündung des Führungskanals bzw. aller Führungskanäle hingegen
nur zu einander gegenüberliegenden Stirnseiten des Bauelementes, so handelt es sich
um ein Richtungselement zur Bildung längerer Führungskanalstrecken ohne Abzweig. Öffnet
sich bei einem Bauelement zumindest ein Führungskanal zu einander gegenüberliegenden
Stirnseiten desselben, während mindestens ein weiterer Führungskanal sich sowohl zu
einander gegenüberliegenden als auch zu einander benachbarten Stirnseiten desselben
öffnet, so ergibt sich ein bevorzugt als Randelement für das Klimatisierungssystem
nach der Erfindung einsetzbares Element. Eine andere Bauform ergibt ein bevorzugtes
Verteilerelement, wenn mindestens ein Führungskanal vorgesehen ist, der auf einander
gegenüberliegenden Stirnseiten des Bauelementes mündet, jedoch mindestens zwei seitlich
zu einander versetzte Abzweige aufweist, die auf einander gegenüberliegenden Stirnseiten
münden, welche zu den Stirnseiten, in welche der Führungskanal bzw. die Führungskanäle,
von denen diese Abzweigungen abgehen, münden, benachbart liegen.
[0022] Gemäß weiterer zweckmäßiger Fortbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß eine
oder zwei einander gegenüberliegende oder zwei zueinander benachbarte Stirnseiten
des Bauelementes frei von jeder Kündung eines Führungskanals für das gasförmige Medium
ist bzw. sind. Hierdurch ergeben sich vielfältige spezielle Einsatzmöglichkeiten für
solche Bauelemente. Es kann aber auch ein Bauelement drei seiner Stirnseiten jeweils
frei von jeder Mündung eines Führungskanals für das gasförmige Medium haben. Hierdurch
ergibt sich ein Umlenkelement, das Einsatz besonders bei der Erstellung mäanderförmig
angelegter Führungskanäle für das gasförmige Medium finden kann, indem es als Endelement
eines Führungskanals eingesetzt wird, durch welches dieser in einen benachbarten Führungskanal
umgeleitet wird.
[0023] Gemäß einem weiteren untergeordneten Erfindungsgedanken kann das Bauelement einteilig
ausgeführt sein, wobei der Windkesselraum bzw. der Führungskanal bzw. die Führungskanäle
für das gasförmige Medium als Röhre(n) ausgebildet ist bzw. sind. Solche Bauelemente
haben eine vergleichsweise hohe Festigkeit gepaart mit gutem Widerstandsmoment gegenüber
Biegung und Torsion in allen Richtungen und eignen sich daher besonders gut für die
Ersterrichtung von Fußboden oder Wänden des zu klimatisierenden Raumes bzw. zum nachträglichen
Einziehen nichttragender Zwischen- bzw. Raumteilerwände beispielsweise zum Zwecke
an die Büroraumbedürfnisse engepasster Aufteilung eines Grobraumes in einem Bürogebäude.
Solche Bauelemente sind jedoch auch anderweitig mit Vorteil einsetzbar.
[0024] Andererseits kann gemäß einem alternativen untergeordneten Erfindungsgedanken das
Bauelement einteilig ausgeführt sein, wobei der Windkesselraum bzw. der Führungskanal
bzw. die Führungskanäle für das gasförmige Medium als Rinne(n) ausgebildet ist bzw,
sind, die im Einbauzustand des Bauelementes durch den dieses tragenden Teil des Bauwerks,
nämlich dessen Fußboden bzw. Decke bzw. Wand abgedeckt wird bzw. werden. Ein solches
Bauelement kann mit Vorzug entweder bei der Ersterrichtung des Fußbodens eines Raumes
auf geeignet vorbereitetes Untergrund, wie beispielsweise einer Betondecke, oder aber
bei der Erstellung einer Wand als eine verhältnismäßig geringe tragende Wandstärke
aussteifendes Bauelement Einsatz finden, wenn es dauerhaft mit dieser beispielsweise
durch Vermörtelung verbunden wird, oder aber es kann gleichermaßen bevorzugt als reines
Aufsatzelement im Wege der Nachrüstung zum - Einsatz kommen, wobei es nicht in den
tragenden Verbund einbezogen zu werden braucht. Auch als Deckeneleaent ist es gut
geeignet, und zwar insbesondere wenn es zur Errichtung einer Zwischendecke oder zur
Bekleidung einer vorhandenen tragenden Decke im Wege der Nachrüstung Verwendung findet.
[0025] Ein solches Bauelement hat zwar naturgemäß nicht die Tragfähigkeit eines Bauelementes
im Prinzip gleichartiger Ausführung bei welchem jedoch der Windkesselraun bzw. der
Führungskanal bzw. die Führungskanäle für das gasförmige Medium als Röhre(n) ausgebildet
ist bzw. sind, bringt jedoch den Vorteil einfacherer und bequemerer Herstellung mit
sich, die sich überall dort besonders auszahlen kann, wo in großem Maße ungelernte
Arbeitskraft zur Verfügung steht und/oder die Kaufkraft der für die Nutzung nach der
Erfindung erstellter Elimatisierungssysteme in Frage kommenden Abnehmerkreise zu gering
ist, um nach komplizierteren Hethoden hergestellte und entsprechend teurere Bauelemente
nach der Erfindung verkraften zu können.
[0026] Um hier die Vorteile beider Alternativlosungen miteinander und mit weiteren Vorteilen
kombinieren zu können, sieht ein anderer alternativer untergeordneter Erfindungsgedanke
vor, daß das Bauelement zweiteilig mit einer Unterschale und einer Oberschale ausgeführt
ist und der Windkesselraum bzw. der Führungskani bzw. die Führungskanäle für das gasförmige
Medium als Rinne(n) in Unterschale und/oder Oberschale ausgebildet ist bzw. sind die
von der jeweils anderer Schale abge- deckt wird bzw. werden. Hier ergibt sich ersichtlich
ein Bauelement, das mit den Vorteilen eines einteiligen und führungskaialmäßig einseitig
offenen Bauelementes, wie es vorstehend beschrieben ist, hergestellt werden kann,
im Einsatz aber durch entsprechendes gegeneinander gerichtetes Zusammenfügen bevorzugt
mit entsprechender Vermörtelung nicht nur gegenüber einem tragenden Teil des Bauwerkes,
wie dessen Fußboden bzw. Decke bzw. Wand, sondern auch mit- und zueinander einen Verbund
bilden kann, der zumindest annähernd die gleichen Festigkeits- und/oder Tragfähigkeitseigenschaften
aufweisen kann wie ein Bauelement mit röhrenförmigem Führungskanal bzw. röhrenförmigen
Führungskanälen.
[0027] Gemäß einem wiederum anderen alternativen untergeordneten Erfindungsgedanken kann
das Bauelement zweiteilig mit einer Unterschale mit mindestens einem Führungskanal
für das gasförmige Medium in Form einer Rinne, die im Einbauzustand des Bauelementes
zur Raumseite hin offen ist, und mit einem für dieses gasförmige Medium durchlässigen
etwa plattenförmigen Abdeckteil ausgeführt sein, das die Rinne(n) in der Unterschale
überdeckend an dieser festlegbar ist.
[0028] In zweckmäßiger Fortbildung dieses untergeordneten Erfindungsgecankens kann das Abdeckteil
als Ferforierungen aufweisende Tafel aus Holz, insbesondere Furnier, Karton, Kunststoff
insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/oder Furnierstärke,
Kunststoffschaum, vorzugsweise ausgesteiftem Textilmaterial, Leder, Faserzementplatte
insbesondere mit eingelassenen und gezogenen Großfasern, Metall oder Keramikmaterial
od. dgl. ausgebildet sein. Andererseits kann aber zweckmäßig das Abdeckteil auch als
Spannrahmen mit einer Besrsannung aus perforierter Papier- oder Kunststofftapete,
Holzfurnier oder Kunststoffolie insbesondere in Holzmaserung aufweissnder Oberflächenausführung
und/oder Furnierstärke, Kunststoffsohaum, Katur- oder Kunststoffvliesaterial, perforierter
Leder cder Fell, textilem Gewebe cd. dgl. cier aber auch als Tragrahmen für eine Auflage
aus für gasförmiges Kedium durchlässiger Tapete, wie beispielsweise Gras- oder Textil-
'capete, perforierter Papier- oder Kunststofftapete, Holzfunier oder Kunststoffolie
insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/oder Furnierstärke,
Kunststoffschaum, Karur- oder Kuhststoffvliesmaterial, perforiertem Leder oder Fell,
textilem Gewebe od. dgl. in Form eines Gitterrostes ausgebildet sein.
[0029] Obzwar alle Ausführungsformen der Erfindung bereits von deren Konzeption her die
vorteilhafte Möglichkeit bieten, das Bauelement nach der Erfindung bereits in Zuge
seiner Herstellung so auszugestalten, daß seine später im Einbauzustand dem zu klimatisierenden
Raum zugewandte Außenseite eine ansprechende ästhetische Erscheinungsform darbietet,
eröffnet der letztbeschriebene untergeordnete Erfindungsgedanke zweiteiliger Ausführung
des Bauelementes mit Unterschale und Abdeckteil eine besonders weitgespannte Palette
von Möglichkeiten für die Anpassung des zu verwendenden Bauelementes an die individuellen
Schmuckbedürfnisse des Raumbenutzers insbesondere auch im Hinblick auf die mobiliarmäßige
Ausstattung des zu klimatisierenden Raumes, und zwar dies nicht nur im Zeitpunkt der
Erstmontage des Bauelementes, sondern auch'mit der Möglichkeit späterer Veränderung
seiner raumseitigen Erscheinungsform beispielsweise zum Zwecke der Anpassung an eine
geänderte mobiliarmäßige Ausstattung des betreffenden Raumes oder veränderte geschmackliche
Wünsche der Benutzer desselben.
[0030] In den Fällen, in denen als Abdeckteil ein Spannrahmen oder Tragrahmen für unterschiedliche
die gasförmiges Medium durchlässige Windkesselraum- bzw. Führungskanalabdeckung bildende
Materialien zum Einsatz kommt, hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, wenn
in weiterer Fortbildung dieses Erfindungsgedankens das Abdeckteil an der raumseitigen
Vorderseite der Unterschale beispielsweise mittels in sich zu dieser hin öffnende
Sacklöcher in dieser eingreifender Druckknöpfe, Rastelemente od. dgl. oder aber mittels
zumin-
dest zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten der Unterschale wenigstens teilweise
umgreifender Befestigungselemente an der Unterschale festlegbar ist. Im letzteren
Falle können mit Vorzug die Befestigungselemente des Abdeckteils als Krampen oder
Krallen od. dgl. oder aber als über die zugeordnete Stirnseite der Unterschale hinweggreifende
federnde Fingerelemente od.dgl. ausgebildet sein. Mit Vorzug können die Befestigungselemente
des Abdeckteils als mit Neigung gegenüber der zugeordneten Stirnseite der Unterschale
verlaufende Abbiegungen oder Fortsätze desselben ausgebildet sein.
[0031] Obgleich die Erstellung eines Wärme oder Kälte zuführenden Klimatisierungssystemsnach
der Erfindung sehr einfach ist und an sich keine das Können eines normalen Maurer-Handwerkers
übersteigenden Fähigkeiten erfordert, läßt sich das Errichten eines Klimatisierungssystems
nach der Erfindung durch eine zweckmäßige Weiterbildung gemäß einem anderen untergeordneten
Erfndungugedanken noch wesentlich rationalisieren, gemäß welchem ein Bauelement nach
der Erfindung mindestens eine in seinen Stirnseiten bzw. in den Stirnseiten seiner
Unterschale und/oder seiner Oberschale umlaufende Nut für die Aufnahme eines Federelementes
einer Nut-Feder-Verbindung für seine Ausrichtung zu einem oder mehreren weiteren Bauelement(en)
oder für seine Festlegung und/oder die Sicherung seiner Festlegung am Fußboden oder
an einer Wand oder an der Decke des zu klimatisierenden Raumes oder einer Einfassung
des- bzw. derselben aufweist. Beim Erstellen eines Klimatisierungssystems nach der
Erfindung werden zwischen zwei benachbarten Bauelementen dieser Ausführung in deren
einander gegenüberliegende Nuten eingreifende Federelemente eingefügt, wobei einer
durch diese einander gegenüberliegenden Stirnkamtenflächen der benachbarten Bauelemente
gebildeten Fuge jeweils ein durchgehendes Federelement oder aber mehrere Federelemente
zugeordnet sein kann bzw. können. Dabei können die Federelemente an den Stellen, wo
sie in die betreffende Stirnseite mündende Führungskanäle für gasförmiges Medium abdecken
würden, Ausnehmungen aufweisen, welche ein entsprechendes Kommunizieren des Führungskanals
eines Bauelementes nach der Erfindung mit dem des benachbarten Bauelementes gewährleisten.
Es ist aber auch möglich, statt eigens als Endstück oder als Randelement ausgebildeter
Bauelemente das Federelement dazu zu benutzen, den stirnseitigen Verschluß eines oder
mehrerer Führungskanäle zu bewirken, wofür dann das Federelement an der betreffenden
Stelle jeweils keine solche Ausnehmung aufweist. Die Federelemente können zur alleinigen
oder zusätzlichen Befestigung der Bauelemente an beispielsweise einer tragenden Wand
oder Decke oder dergleichen herangezogen werden, indem ihre wand- bzw. deckennahen
Enden am betreffenden tragenden Bauteil festgelegt werden. Dies kann beispielsweise
durch Einmauern bzw. Einmörteln dieser Federelementenden in den tragenden Verbund
geschehen, und zwar dies ohne Rücksicht darauf, ob auch die Bauelemente nach der Erfindung
durch entsprechendes Ein- bzw. Aufmörteln an diesem festgelegt sind oder nicht. Andererseits
können die Federelemente auch durch Aufschrauben oder Aufnageln oder in anderer geeigneter
Weise,, wie auch Kleben, an diesem tragenden Verbund festgelegt werden. Selbst dann
aber, wenn eine solche Festlegung der Federelemente überhaupt nicht vorgesehen ist,
dienen diese in wertvoller Weise noch der gegenseitigen Ausrichtung der Bauelemente
bereits bei deren Kontage, wodurch wesentlich zur Vereinfachung., Erleichterung und
Beschleunigung der Verlegearbeiten für diese und entsprechend auch zu einer nicht
unerheblichen Senkung der Gestehungskosten des gesamten Elimatisierungssystems nach
der Erfindung beigetragen wird, ganz abgesehen davon, daß eine weitere erwünschte
Wirkung darin liegt, daß sich durch die Verwendung solcher Nut Feder-Verbindungen
eine gute Aussteifung des gesamten Bauelementen-Verbundes ergibt.
[0032] Es ist noch darauf hinzuweisen, daß Ausführungsformen von erfindungsgemäßen Bauelementen
mit mehreren in zueinander unterschiedlichen Ebenen angeordneten Nuten pro Stirnseife
die Möglichkeit eröffnen, unter Ausnutzung des Klimatisierungsprinzips nach der Erfindung
auch ästhetisch formschöne Oberflächenstrukturen der betreffenden Wand oder Decke,
wie beispielsweise eine Kassettendecke, gestalten zu kennen, indem einfach Bauelemente
unterschiedlicher Tiefe in durch die Verwendung unterschiedlicher Stirnseitennuten
bestimmter tiefenmäßiger Äbsetzung zueinander verwandt werden.
[0033] Eine andere Möglichkeit der vorteilhaften Erleichterung der Hontage der Bauelemente
nach der Erfindung ergibt sich, wenn gemäß einem anderen untergeordneten Erfindungsgedanken
das Bauelement in zumindest einer seiner Stirnseiten bzw. in zumindest einer der Stirnseiten
seiner Unterschale und/oder seiner Oberschale, falls es zweischalig ausgebildet ist,
mindestens eine Nut aufweist. Dabei kann mit Vorzug das Bauelement bzw. die Unterschale
und/oder die Ober-rchp-le desselben an zumindest einer seiner bzw. ihrer Stirnseiten
jeweils eine Ausbauchung aufweisen, mittels derer es zu eines oder mehreren weiteren
Bauelement(en) ausrichtbar und/oder an diesem bzw. diesen oder am Fußboden oder an
einer Wand oder an der Decke des zu klimatisierenden Raumes oder an einer Einfassung
des- bzw. derselben festlegbar und/ oder sicherbar ist, wobei immer dann, wenn es
sich um eine Ausführung mit mindestens einer Nut handelt, die Ausbauchung(en) an der
der bzw. den Nut(en) zugeordneten Stirnseite gegenüberliegenden Stirnseite vorgesehen
ist bzw. sind. In weiterer zweckmäßiger Fortbildung kann dabei die Nut einen rechteckigen
oder sich zu der ihr zugeordneten Stirnseite des Bauetementes bzw. der Unterschale
und/oder der Oberschale desselben hin erweiternden dreieckigen oder trapezförmigen
Querschnitt aufweisen. Hierdurch ergibt sich die vorteilhafre Mäglichkeit, bei der
Montsge mit einer entsprechend konturierten Ausbauchung eines Bauelementes eine der
den sich erweiternden Querschnitt der komplementären Hut des benachbarten Bauelementes
bestimmenden Begrenzungsflächen derselber zu hintergreifen und dadurch mittels dieses
erstgenannten Bauelementes die benachbarte Seite des die Nut(en) aufweisenden benachbarten
Bauelementes oder umgekehnt mittels dieses letzteren die benachbarte Seite des die
Ausaufweisenden erstgenannten Bauelementes in Arbeitsstellung zu halten. Die günstige
Folge ist ein gut verketteter Verbund der gesamten Anordnung benachbarter Bauelemente
mit sehr gleichmäßiger Ausrichtung derselben zueinander.
[0034] Gemäß einer für sich allein oder auch im Zusammenwirken mit der Ausführung gemäß
diesem untergeordneten Erfindungsgedanken einsetzbaren Alternative zu diesem kann
mit Vorteil das Bauelement in zumindest einer seiner einen randseitigen Windkesselraum
baw. Führungskanal für das gasförmige Medium begrenzenden Innenflächen eine Ausnehmung
für die Aufnahme eines haken- oder winkelförmigen fußboden- oder wand- oder deckenfesten
Stützelementes für seine Ausrichtung zu einem oder mehreren weiteren Bauelement(en)
und/oder für seine Festlegung und/oder die Sicherung seiner Festlegung am Fußboden
oder an einer Wand oder an der Decke des zu klimatisierenden Raumes oder einer Einfassung
des- bzw. derselben aufweisen. Dabei kann mit Vorzug die Ausnehmung durch eine Platine
aus Metall oder Kunststoff oder aber auch anderem Material, wie beispielsweise Holz
od. dgl., mit Eingriffsschlitz und/oder Hintergreiffläche für das haken- oder winkelförmige
Stützelement armiert sein. Diese Losung bietet die vorteilhafte Möglichkeit weiterer
Rationalisierung der Montage im Verein mit einer besonderen Verbesserung der Halterung
der Bauelemente am sie abstützenden Teil des zu klimatisierenden Raumes, wie dessen
Fußboden, Wand oder Decke, indem jedes Bauelement einfach in das fußboden- oder wand-
oder deckenfeste Stützelement dadurch eingehängt zu werden braucht, daß es mit dem
Eingriffsschlitz oder der Hintergreiffläche seiner Armierungsplatine über dieses gestülpt
wird und sich automatisch in der gewünschten Arbeitsstellung befindet und im dieser
hält, wobei es, sofern es mit einer oder mehreren vorspringenden Ausbauchung(en) ausgestattet
ist, mit dieser bzw. diesen gleichzeitig auch noch das Festlegungsmittel für die benachbarte
Seite des benachbarten Bauelementes einsatz- bzw. benutzungsfertig darbietet.
[0035] Eine gleichfalls für sich allein oder auch in Kombination mit einer oder beiden vorstehend
beschriebenen Alternativen des letztbeschriebenen untergeordneten Erfindungsgedankens
zum Einsare bringbare weitere Alternative desselben kennzeichnent sich dadurch, daß
das Bauelement an zumindest einer seiner Stirnseiten bzw. an zumindest einer der Stirnseiten
seiner Unterschale durch eine mit ihrer fußboden- bzw. wand- bzw. deckennahen Außenoberfläche
zur fußboden- bzw. wand- bzw. deckennahen Oberfläche von Bauelement bzw. Unterschale
desselben fluchtend über die jeweilige(n) Stirnseite(n) hinwegstehende Haltezunge
aus Metall oder Kunststoff od. dgl. armiert ist, mit welcher sich die so armierte
Seite von Bauelement bzw. Unterschale desselben durch Hintergreifen eines haken- oder
winkelförmigen fußboden-oder wand- oder deckenfesten Stützelementes zu einem oder
mehreren weiteren Bauelement(en) ausgerichtet und/oder am Fußboden oder an einer Wand
oder an der Decke des zu klimatisierenden Raumes festgelegt und/oder gesichert hält.
Es ist ersichtlich, daß diese Ausführung ebenso wie die vorher beschriebene Alternative
eine Art Doppelverriegelung zweier benachbarter Bauelemente mit- und gegenüber einander
in ihrer Arbeitsstellung erbringt, welche separate Festlegungen eines jeden Bauelementes
für sich entbehrlich nacht. Dabei ergeben sich im übrigen vielfältige Möglichkeiten
der Ausnutzung herstellungstechnischer Vorteile bereits bei der Vorfertigung der Bauelemente,
indem je nach spezieller Ausgestaltung derselben einer auf der Innenseite des Bauelementes
gelegenen Einhängnut mit Armierungs platine oder aber einer von der Außenoberfläche
des Bauelementes wegstehenden Haltezunge der Vorzug gegeben oder aber beide Höglichkeiten
in Kombination miteinander genutst werden.
[0036] Gemäß einem anderen untergeordneten Erfindungsgedanken kann das Bauelement nach der
Erfindung zumindest teilweise aus Wärmespeichermaterial gebildet sein. Ist es zweiteilig
ausgeführt, so kann zweckmäßig wenigstens seine Unterschale zumindest teilweise aus
wärmespeichermaterial gebildet sein. Ersichtlich wird hierdurch die Energienutzung
bei der Zuführung von Wärme zum oder dem Entzug von Wärne aus dem zu klimatisierenden
Raum und gleichzeitig auch die Langzeitwirkung dieses Vorgangs verbessert, und zwar
dies insbesondere auch dadurch, daß das Wärmespeichermaterial der Bauelemente die
über das gasförmige Medium zuge- führte oder von diesem abzuführende Wärmeenergie
speichert und neben Wärmeleitung auch durch Wärmestrahlung an die Raumatmoshäre oder
aber das wieder abgehende gasförmige Medium, beispielsweise Abluft, abgibt. Insbesondere
bei Beheizungsaufgaben für Räume wird eine solche wenn auch nur geringe Wärmestrahlung
erfahrungsgemäß als besonders angenehm empfunden. Es kann auf diese Weise also das
Klimatisierungssystem nach der Erfindung gleichzeitig auch noch die Funktion einer
Heizung oder Kühlung übernehmen, so daß andersartige Einrichtungen hierfür entbehrlich
werden können.
[0037] Eine zweckmäßige Fortbildung der Erfindung gemäß einem weiteren untergeordneten Erfindungsgedanken
zeichnet sich adurch aus, daß das Bauelement bzw. zumindest seine Oberschale wenigstens
in seinen bzw. ihren den Windkesselraum bzw. den Führungskanal bzw. die Führungskanäle
für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen aus prösem Material
mit kapillaren und/oder porenförmigen Durchgängen für gasförmiges Medium gebildet
ist. Zweckmäßigerweise kann das Bauelement bzw. zumindest seine Oberschale wenigstens
in seinen bzw. ihren den Windkesselraum bzw. den Führungskanal bzw. die Führungskanäle
für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen aus granulatförmigem
Material gebildet sein. Dabei hat es sich als besonders zweckmäßig, weil nicht nur
einem besonders weiten Feld von Einsatzmöglichkeiten bei dennoch formschöner äußerer
Oberflächenstruktur dienlich, sondern auch weitgehend gleich große Sickeröffnungen
für gasförmiges Medium erbringend erwiesen, wenn die aus granulatförmigem Material
gebildeten Bereiche des Bauelementes bzw. seiner Ober-und/oder Unterschale aus einem
Korngemisch mit etwa 8 Anteilen von 1,8 bis 2,5 mm größter Kornabmessung, etwa 12
Anteilen von 2,5 bis 3,5 mm größter Kornabmessung, etwa 8 bis 9 Anteilen von 3,5 bis
4,5 mm größter Kornabmessung und etwa 1 Anteil von'4,5 bis 5,1 mm größter Kornabmessung
gebildet sind.
[0038] Weiterhin können in zweckmäßiger Fortbildung dieses untergeordneten Erfindungsgedankens
die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes bzw. seiner
Ober- und/oder Unterschale ein Gemisch von Körnern etwa kugel- oder tropfenförmiger
Konfiguration und/oder eckiger Konfiguration vorzugsweise mit Bruch- oder Mahlkornstruktur
aufweisen. Diese Bereiche können zusätzlich zu solchem granulatförmigem Material oder
statt dessen Kunststoffkügelchen vorzugsweise mit einem Durchmesser von etwa 2 bis
5 mm aufweisen, die durch Anschmelzen mittels eines Heißluftstoßes oder durch Durchlauf
von Lösungsmittel durch das granulatförmige Material oberflächlich mit gleichartigen
Kunststoffkügelchen oder anderen Bestandteiler des granulatförmigen Materials verbunden
sind.
[0039] Insbesondere für Bauelemente mit guten Wärmespeichereigenschaften hat es sich besonders
bewährt, wenn die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes
bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale vorzugsweise auf abgerundete Kanten bearbeiteten
Bimskiesbruch oder Marmorbruch oder Dolomitbruch oder Schieferbruch oder Quarzbruch
oder ein Gemisch mindestens zweier dieser Materialien aufweisen, dessen Körner mittels
einer erstarrten und durch Trocknen oder Brennen ausgehärteten Kalk-Zement- oder Gips-
oder Tonschlämme miteinander und/oder mit anderen Bestandteilen des granulatförmigen
Materials verbunden sind. Eine Alternativausführung hierzu kennzeichnet sich dadurch,
daß die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes bzw. seiner
Ober- und/oder Unterschale vorzugsweise auf abgerundete Kanten bearbeiteten Bimskiesbruch
mit eingeschwemmten Guanrzsandkörnern und Aluminiumpulver aufweisen, wobei der Kornverbund
durch eingeschwemmte Kalkmilch und Aushärten im Dampf erzielt ist. Ein solches Bauelement
nach der Erfindung kennzeichnet sich durch eine besonders gute Feinponigkeit und eignet
sich bevorzugt als Bauteil für die Erstellung von Fußböden, weil aufgrund dieser Feinporigkeit
wohl Frischluft von unten durch die Poren in den zu klimatisierenden Raum gelangen
kann, auf dem Fußboden befindlicher Staub od.dgl. jedoch an einem Eindringen in das
Material des Bauteils und den Führungskanal für das gasförmige Medium gehindert ist.
[0040] Für extrem hohe Wärmespeicherkapazität des Bauelementes nach der Erfindung empfiehlt
es sich, wenn die aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche desselben bzw.
seiner Ober- und/oder Unterschale vorzugsweise auf abgerundete Kanten bearbeiteten
Schlackenbruch, insbesondere Hochofenschlackenbruch aufweisen, wobei solches Schlackenbruchmaterial
allein oder als Zusatz zu anderen, beispielsweise auch den vorstehend bereits erläuterten
Materialien, zur Verwendung kommen kann.
[0041] Insbesondere zur Verbesserung der Konditionierung der Atmosphäre des zu klimatisierenden
Raumes mit gewünschter relativer Luftfeuchte hat sich eine Ausführung besonders bewährt,
bei welcher dia aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes
bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale Körner mit ihrerseits eine feinzerklüftete
Oberfläche und/oder sich zu dieser hin öffnende Poren oder Kapillaren besitzender
Materialstruktur aufweisen. Dabei können diese Körner zweckmäßig Blähtonkörner und/oder
Körner aus niedrig gebranntem Ton sein. Durch solche Innenstruktur des Materials der
Bauelemente nach der Erfindung wird einerseits mit der Frischluft sogar im Übermaß
zugeführte Feuchtigkeit gebunden und gespeichert, um dann später in sich bereits durch
die Raumtemperatur des zu klimatisierenden Raumes selbsteinstellender Weise durch
Verdunstung so abgegeben zu werden, daß in dem Raum stets eine angenehme relative
Luftfeuchtigkeit gegeben ist, welche die Voraussetzung nicht nur für ein gesundes
Raumklima, sondern auch für ein gutes Behaglichkeitsgefühl ist. In Fällen, in denen
es an Luftfeuchtigkeit in der Zuluft mangelt oder aber nur trockene Luft als Frischluft
zur Verfügung steht, kann bei solcherart ausgeführten Bauelementen nach der Erfindung
die erwünschte relative Raumluftfeuchtigkeit auch dadurch erreicht werden, daß von
der dem zu klimatisierenden Raum zugewandten Außenoberfläche der Bauelemente her Wasser
auf diese aufgesprüht wird, das dann an der Oberflächenstruktur haften bleibt und
von dieser gespeichert wird, um anschließend wieder in den zu klimatisierenden Raum
hinein zu verdunsten. In beiden Fällen ergibt sich im übrigen als vorteilhafte Nebenwirkung
noch eine gewisse zur Vergleichmäßigung des Raumklimas beitragende ausgleichende Kühlwirkung
über die entstehende Verdunstunskälte.
[0042] Für spezifische Einsatzfälle, die einerseits durch die Forderung nach besonders form-
und/oder farbschönem und/oder struk
- turell extravagantem ästhetischem äußerem Erscheinungsbild oder andererseits durch
die Notwendigkeit besonderer Benutzungsfreundlichkeit verbunden mit gesteigerter Freiheit
von Verletzungsgefahren geprägt sein können, wie das z.B. für Böden und Wandbereiche
von Bädern, Wandelhallen od. dgl. einerseits und von Turnhallen od. dgl. andererseits
bevorzugt der Fall sein kann, hat es sich als nicht selten zweckmäßig erwiesen, wenn
die Ausströmdrossel eine geglättete und vorzugsweise sogar geschliffene Außenoberfläche
aufweist..
[0043] Für bestimmte Einsatzfälle können Bauelemente nach der Erfindung mit einem raumseitigen
Auftrag oder Belag zumindest der nicht den Windkesselraum bzw. den Führungskanal bzw.
die Führungskanäle für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereiche
des Bauelementes bzw. seiner Ober-und/oder Unterschale aus Wärmespeichermaterial zweckmäßig
sein, wobei das Bauelement in diesen Bereichen aus an sich keine besonders hervorstechenden
Wärmespeichereigenschaften aufweisendem Material gebildet sein und lediglich einen
solchen Auftrag oder Belag aus Material mit besonders guten Wärme- s
peichereigenschaften aufweisen kann oder aber auch in den genannten Bereichen bereits
aus Wärmespeichermaterial gebildet sein und dann einen Auftrag oder Belag aus Wärmespeichermaterial
mit unterschiedlichen Wärmespeichereigenschaften aufweisen kann.
[0044] Für andere Einsatzfälle kann es erwünscht sein, wenn gemäß einem weiteren die Erfindung
fortbildenden untergeordneten Erfindungsgedanken das Bauelement auf seiner raumnahen
Seite zumindest bereichsweise, vorzugsweise in seinen den Windkesselruam bzw. den
Führungskanal bzw. die Führungskanäle für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden
Wandungsbereichen, aus Material mit im Vergleich zu seiner raumfernen Seite größerem
Wärmeleitwert gebildet ist, wobei es sich für Bauelemente in zweischaliger Ausführung
besonders empfiehlt, wenn ihre Oberschale zumindest bereichsweise, vorzugsweise in
ihren den Windkesselraum-bzw. den Führungskanal bzw. die Führungskanäle für gasförmiges
Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen, aus im Vergleich zu dem Material
der Unterschale einen größeren Wärmeleitwert aufweisendem Material gebildet ist. Hierdurch
wird unabhängig von den Wärmespeichereigenschaften des Bauelementes bzw. seiner Schale(n)
ein besonders geringes Trägheitsverhalten der Wärmeabgabe vom oder der Wärmezuführung
zum Bauelement erreicht, indem für gute Wärmeleitung zwischen gasförmigem Medium und
dem Material des Bauelementes nach der Erfindung und gleichzeitig Wärmeisolierung
desselben zur raumfernen Seite hin gesorgt ist.
[0045] Insbesondere im Interesse der Rationalisierung der Herstellung der erfindungsgemäßen
Bauelemente selbst hat.sich bei vollständig aus für gasförmiges Medium durchlässigem
Material gebildeten oder eine solche Unterschale und/oder Oberschale aufweisenden
Bauelementen ein den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernder Auftrag oder
Belag der nicht den Windkesselraum bzw. den Führungskanal bzw. die Führungskanäle
für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereiche des Bauelementes
bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale bewährt. Hier nämlich kann ein solches Bauelement
ungeachtet seines späteren spezifischen Verwendungszweckes serienmäßig hergestellt
werden, um dann in Fällen, in denen eine Luftundurchlässigkeit an bestimmten Oberflächenbereichen
erforderlich ist, einfach den den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernden
Auftrag oder Belag zu erhalten. Hierdurch läßt sich nicht nur die Produktion der Bauelemente
vorteilhaft vereinfachen und rationalisieren, sondern auch deren Gestehungspreis nicht
unerheblich senken.
[0046] Häufig werden bei der Erstellung von Klimatisierungssystemen nach der Erfindung lediglich
bestimmte Bereiche der Raumflächen mit beispielsweise luftzu- bzw.-abführenden Eigenschaften
ausgestattet. So kann es beispielsweise erwünscht sein, wenn Warm-oder Kaltluft nicht
oberhalb einer Höhe von etwa 2 m zugeführt wird oder wenn an bestimmten Stellen einer
Wand oder Decke, wie beispielsweise hinter einem Bild oder Wandschrank od. dgl., keine
Frischluft eingeblasen oder abgezogen wird. Um hier die gleichen Bauelemente wie für
die Stellen nutzen zu können, die Frischluftzufuhr oder Abluftentzug ermöglichen sollen,
sieht die Erfindung gemäß einem anderen untergeordneten Erfindungsgedanken Bauelemente
mit einem den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernden Auftrag oder Belag der
den Windkesselraum bzw. den Führungskanal bzw. zumindest einen der Führungskanäle
für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereiche des Bauelementes
bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale vor. Es ist ersichtlich, daß demgemäß von der
ursprünglichen Materialwahl und Formgebung her gleichartige Bauelemente hergestellt
werden, von denen dann lediglich der Teil, welcher überhaupt für Durchtritt von gasförmigem
Medium ungeeignet sein soll, mit dem entsprechenden diesen verhindernden Auftrag oder
Belag in seinen den Führungskanal bzw. zumindest einen der Führungskanäle für das
gasförmige Medium raumseitig begrenzenden, das heißt meist überdeckenden Wandungsbereichen
versehen wird.
[0047] Andererseits kann die Aus- bzw. Einströmsperre bei Lauelementen nach der Erfindung
auch durch mindestens ein an diesem bzw. zumindest seiner Oberschale festlegbares
dieses baw. diese wenigstens in seinen bzw. ihren für gasförmiges Medium durchlässigen
Bereichen überdeckendes tafelförmiges für gasförmiges Medium undurchlässiges Abdeckelement
erreich werden. Dabei kann in weiterer Fortoildung zweckmäßig dieses Abdeckelement
an der raumseitigen Vorderseite des Bauelementes bzw. seiner Oberschale beispielsweise
mittels in sich zu dieser hin öffnende Sacklöcher in dieser eingreifender Druckknöpfe,
Rastelemente od. dgl. oder aber mittels zumindest zwei einander gegenüberliegende
Stirnseiten des Bauelementes bzw. seiner Oberschale wenigstens teilweise umgreifender
Befestgungselemente an diesem bzw. dieser festlegbar sein. Im letstgenannten Fall
können diese Befestigungselemente des Abdeckelementes zweckmäßig als Krampen oder
Krallen od. dgl. oder aber als über die zuge- ordnete Stirnseite des Bauelementes
bzw. zumindest der Oberschale desselben hinweggreifende federnde Fingerelemente od.
dgl. ausgebildet sein. Zweckmäßig können dabei die Befestigungselemente als mit Neigung
gegenüber der zugeordneten Stirnseite des Bauelementes bzw. zumindest der Oberschale
desselben verlaufende Abbiegungen oder Fortsätze des Abdeckelementes ausgebildet sein.
[0048] Nach einer zusätzlichen zweckmäßigen Weiterbildung kann bei allen Bauelementen mit
den Durchtritt von gasförmigem Medium verhinderndem Auftrag oder Belag dieser durch
einen Überzug der für Durchtritt von gasförmigem Medium zu sperrenden Oberflächenbereiche
des Bauelementes bzw. seiner Ober- und/oder Baterschale bzw. des Abdeckelementes aus
porenschließendem Material, wie beispielsweise einem Sprüh- oder Tauchüberzug aus
Kunstharz, oder anderem geeignetem Material gebildet sein. Hierdurch wird eine besonders
rationelle und wirtschaftliche Fertigung solcher Bauelemente nach der Erfindung gewährleistet.
[0049] In Fällen, in denen keine eigentlichen Abschlußelemente unter den Bauelementen zur
Verfügung stehen oder in denen es darauf ankommt, die Strömungsgeschwindigkeit des
gasförmigen Mediums in dem für dieses bestimmten Führungskanal bzw. den entsprechenden
Führungskanälen bzw. dem Windkesselraum mehr oder weniger zu drosseln, um bei längeren
Führungsstrecken für solches gasförmiges Medium innerhalb einer Klimatisierungseinrichtung
nach der Erfindung od. dgl. den Strom des gasförmigen Mediums so zu leiten, daß dieser
mit gleichmäßigem Druck aus allen Bauelementen sowohl im zuführungsnahen als auch
im zuführungsfernen Bereich austritt, kann es gemäß einem anderen untergeordneten
Erfindungsgedanken zweckmäßig sein, wenn ein solches Bauelement teilweise bis volle
Füllung mindestens eines Windkesselraumes bzw. Führungskanals für gasförmiges Medium
mit gleichem, ähnlichem oder artfremden Material, wie beispielsweise für die Errichtung
des Bauwerkes, nämlich, des Fußbodens, der Decke oder Wand, aus Bauelementen oder
deren Festlegung an einem solchen Bauwerk genutztem Mörtel, aufweist. Es kann somit
bereits bei der Erstellung des betreffenden Bauwerkes ebenso wie bei der Nachrüstung
desselben mit einem Klimatisierungssystem nach der Erfindung im Zuge der Montage der
Bauelemente nach der Erfindung für eine entsprechende über der Länge des Strömungsweges
des gasförmigen Mediums abgestimmte Auslegung der einzelnen Strömungsquerschnitte
für dieses mit einfachsten und kostengünstigen Mitteln Sorge getragen werden, ohne
daß es hierfür besonderer handwerklicher Fähigkeiten oder des Einsatzes von zusätzlichem
Material bedürfte.
[0050] Andererseits kann es aber für bestimmte Einsatzfälle durchaus zweckmäßiger sein,
wenn'gemäß einer Alternative zu diesem Erfindungsgedanken, die im übrigen durchaus
gleichzeitig mit einer völligen oder teilweisen Ausfüllung des oder mindestens eines
Führungskanals für gasförmiges Medium bzw. Windkesselraumes gemäß der letztbeschriebenen
Ausführungsform der Erfindung zur Verwendung kommen kann, ein solches Bauelement mindest
ein in einen Windkesselraum bzw. Führungskanal für gasförmiges Medium einschiebbares
oder einlegbares, diesen teilweise oder völlig verschließendes Schottelement aufweist.
Diese Art der Anpassung von Klimatisierungssystemen nach der Erfindung mit längeren
Zuführ- bzw. Abführ-Strömungswegen für das gasförmige Medium wird immer dann zu bevorzugen
sein, wenn genaue Mörtelfüllungen von Führungskanälen für gasförmiges Medium Schwierigkeiten
bereiten. Auch für Nach-und Umrüstungen eignet sich diese Ausführungsform der Erfindung
bevorzugt, und zwar dies insbesondere bei solchen Klimatisierungssystemen nach der
Erfindung, bei denen die Bauelemente von ihren Unterschalen abnehmbare Abdeckteile
aufweisen und es insbesondere gilt, ein vorhandenes Klimatisierungssystem nach der
Erfindung hinsichtlich der mit diesem zu klimatisierenden Räume zu verkürzen oder
zu verlängern, da beide Umrüstungsmaßnahmen über die Länge des Strömungsweges für
das gasförmige Medium auch den an dessen großflächiger Ausström- bzw. Einströmdrosselfläche
anstehenden Strömungswiderstand als Druckgradienten und über diesen die ausströmende
Menge des gasförmigen Mediums bestimmen. Hätte man hier die betreffenden Strömungsdrosseln
im Strömungsweg des gasförmigen Mediums durch Mörtelanhäufungen od. dgl. im Strömungsweg
bewirkt, wäre für Umrüstungen ein mechanisches Entfernen des erstarrten Mörtelmaterials
beispielsweise durch Abmeißeln od. dgl. erforderlich, was verhältnismäßig zeit-und
kostenintensiv ist. Hier kann es gerade in solchen Fällen, in denen Umrüstungen beschriebener
Art von vornherein ins Auge gefasst sind, von Vorteil sein, wenn die entsprechenden
Strömungskanäle für das gasförmige Medium durch die beschriebenen einschieb- oder
einlegbaren Schottelemente ganz oder nur teilweise so verschlossen werden können,
daß diese erwünschtenfalls auch wieder entfernt werden können.
[0051] Zur VerbesserunG der Dichtheit eines Klimatisierungssystems nach der Erfindung kann
es je nach Ausgestaltung und Einsatzart der Bauelemente nach der Erfindung gemäß einem
weiteren untergeordneten Erfindungsgedanken zweckmäßig sein, wenn zwischen zwei benachbarten
Bauelementen mindestens ein zumindest auf eine seiner Stirnseiten bzw. der Stirnseiten
seiner Ober- und/oder Unterschale aufgelegter Dichtstreifen oder Dichtauftrag bzw.
Dichtbelag aus für Durchtritt von gasförmigem Medium undurchlässige± Material vorgesehen
ist. Hierdurch ergibt sich im übrigen gleichzeitig die Möglichkeit, erwünschtenfalls
den Stoßfugen zwischen benachbarten Bauelementen nach der Erfindung ein besonderes
das ästhetische Gesamterscheinungsbild vorteilhaft beeinflussendes Äußeres zu geben.
[0052] Der Vollständigkeit halber ist noch hervorzuheben, daß im Falle von kassettendeckenartiger
Anordnung von Bauelementen nach der Erfindung, die beispielsweise zum Zwecke der Erzielung
spezieller ästhetischer Effekte und insbesondere auch spezifischer akustischer Eigenschaften
durchaus auch an einer oder mehreren der Wände des zu klimatisierenden Raumes vorgesehen
sein kann, durch entsprechende Anordnurg solcher Bauelemente nach der Erfindung auch
streifenartige Kassettenbänder erstellt werden können.
[0053] Weiterhin bietet sich die Erfindung für die Nachrüstung von Räumen mit vorhandenen
Klimatisierungssystemen eingangs beschriebener herkömmlicher Ausgestaltung ohne Notwendigkeit
des meist sehr arbeits-, schmutz- und kostenintensiven Herausreißens vorhandener Gas-
bzw. insbesondere z. B. Luftaustrittseinrichtungen an, indem es durch die Erfindung
höchst einfach und wirtschaftlich möglich ist, die Austrittsöffnungen einer oder mehrerer
solcher Einrichtungen mit einem oder mehreren Bauelement(en) so zu überdecken, daß
mindestens ein entsprechender erfindungsgemäß durch ein oder mehrere großflächige
z. B. Ausströmöffnungen im Verein mit dem Gasraum bzw. den Gasräumen des bzw. der
überdeckenden Bauelemente(s) nach der Eriindung gebildeter Windkesselraum geschaffen
wird, von dem aus das gasförmige Medium mit aufgrund der diesen begrenzenden, als
großflächige Strbmungsdrosseln wirkenden Wandungsbereiche wesentlich gedrosselter
Strömungsgeschwindigkeit in den zu klimatisierenden Raum einströmt bzw. -sickert oder
aus diesem abgezogen wird.
[0054] Im folgenden wird die Erfindung anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele,
die in den Zeichnungen lediglich schematisch dargestellt sind, rein beispielsweise
erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Stirnseitenansicht eines einteiligen Bauelementes nach der Erfindung,
bei welchem zur Verdeutlichung der Verwendung unterschiedlicher Materialien für dessen
Erstellung einzelne Bereiche desselben geschnitten sind,
Fig. 2 in verkleinertem Maßstab die Anordnung einer anderen, zweiteiligen Ausführungsform
der Erfindung an einer Wand, wobei mehrere solche einander benachbarte Bauelemente
im Schnitt dargestellt sind und bei dem mittleren die grundsätzlich in Stirnansicht
gezeigte Oberschale in mehreren Bereichen geschnitten ist, um auch hier unterschiedliche
Ausführungsmöglichkeiten für diese insbesondere durch Verwendung unterschiedlicher
Materialien zu verdeutlichen,
Fig. 3 bis 10 in noch weiter verkleinertem Maßstab Draufsichten aus Richtung A gemäß
Fig. 1 auf unterschiedliche Ausgestaltungen der Anordnung der Führungskanäle für gasförmiges
Medium,
Fig. 11 eine Stirnansicht zweier benachbart zueinander beispielsweise als Fußbodenbelag
verlegter anderer Ausführungsformen der Erfindung,
Fig. 12 in der Darstellung gemäß Fig. 2 entsprechender Darstellung eine andere Form
eines in einen Wandverbund eingemauerten Bauelementes nach der Erfindung mit einem
von einem Spannrahmen getragenen Abdeckteil der Führungskanäle für gasförmiges Medium
in der Unterschale desselben, wobei auch bei diesem Abdeckteil unterschiedliche Ausführungsmöglichkeiten
in teilweise geschnittenen Bereichen desselben wiedergegeben sind,
Fig. 13 in Stirnseitendarstellung die beiden einander zugeordneten Endbereiche zweier
benachbarter Bauelemente nach der Erfindung in- Anordnung an einem Wandverbund, wobei
eine andere Art des Abdeckteils dieser beiden Bauelemente und eine abgestufte Anordnung
derselben gezeigt ist, die sich besonders auch für Deckenverkleidungen nach Art einer
Kassettendecke od. dgl. eignet,
Fig. 14 in der Darstellung gemäß Fig. 13 entsprechender Darstellung die Stirnansicht
eines Endbereiches einer anderen Ausführungsform eines Bauelementes nach der Erfindung
mit in zwei Ebenen angeordneten Führungskanälen für gasförmiges Medium, und
Fig. 15 und 16 jeweils in der Darstellung gemäß Fig. 1 entsprechender Darstellung
zwei weitere Ausführungsformen von Bauelementen nach der Erfindung in Seitenansicht
zweier benachbarter Bauelemente mit geschnittenen Teilbereichen derselben.
[0055] Das als Ganzes mit 1 bezeichnete Bauelement gemäß Fig. 1 ist grundsätzlich einteilig
ausgeführt und weist jedenfalls zwei Führungskänale 3 für gasförmiges Medium auf.
Dies können beispielsweise gemäß einer der in Fig. 3 bis 5 schematisch wiedergegebenen
Anordnungen vorgesehen sein.
[0056] Bei dem in Fig. 3 wiedergegebenen, als Normalelement bezeichneten Bauelement nach
der Erfindung ist angedeutet, daß die hier jeweils als Rinnen ausgebildeten Führungskanäle
3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d für gasförmiges Medium jeweils paarweise parallel zueinander
und dabei einander paarweise kreuzend so angeordnet sind, daß die beiden vertikalen
Führungskanäle 3a, 3c in eine gemeinsame Stirnseite des Bauelementes mündende Einströmöffnungen
6a bzw. 6c für das gasförmige Medium und zur gegenüberliegenden Stirnseite des Bauelementes
offene Abströmöffnungen 6a' bzw. 6c' haben, während das Paar der für horizontale Durchströmung
vorgesehenen Führungskanäle 3b und 3d sich bezüglich der Führungskanäle 3a und 3c
in jeweils benachbarte Stirnseiten des Bauelementes öffnende Einströmmündungen 6b
bzw. 6d.und auf der gegenüberliegenden Seite jeweils entsprechende Ausströmmündungen
6b' bzw. 6d' aufweisen. Alle Stirnseiten des Bauelementes sind somit mit jeweils zwei
Führungskanal-Mündungsöffnungen 6a, 6c bzw. 6b, 6d bzw. 6a', 6c' bzw. 6b', 6d' besetzt.
[0057] Bei dem als Richtungselement bezeichneten Bauelement gemäß Fig. 4 ist die Anordnung
der Führungskanäle für gasförmiges Medium vom Prinzip her gleichartig getroffen, dies
jedoch so, daß hier jeweils zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten des Bauelementes
frei von jeglichen Mündungsöffnungen sind. Lediglich die für vertikale Führung des
gasförmigen Mediums oder bei entsprechender um 90° gedrehter Anordnung des Bauelementes
die dann als horizontale Führung für das gasförmige Medium wirkenden Führungskanäle
3a und 3c mit ihren Einströmöffnungen 6a bzw. 6c auf der einen Stirnseite und den
Ausströmöffnungen 6a' bzw. 6c' auf der dieser gegenüberliegenden Stirnseite sind hier
gegeben. In Fig. 4 ist außerdem noch in gestrichelten Linien die alternative Verwendungsmöglichkeit
eines Einsatzelementes 8 zwischen beiden hier als kommunizierend dargestellten Führungskanälen
3a, 3c angedeutet, um diese gegeneinander abzuschotten. Selbstverständlich kann das
Bauelement gemäß Fig. 4 auch in seinem oberen einströmungsnahen Verbindungskanal durch
ein gleichartiges Einsatzelement 8 oder ab.er eine bereits von der ursprünglichen
Erstellung des Bauelementes her in dieses integrierte durchgehende Mittelwandung;(nicht
gezeigt) gegeneinander abgeschottet werden.
[0058] Bei dem in Fig. 5 wiedergegebenen, als Randelement bezeichneten Bauelement nach der
Erfindung ist grundsätzlich die Anordnung der Führungskanäle für gasförmiges Medium
wiederum die gleiche wie bei dem Normalelement gemäß Fig. 3, dies allerdings hier
so, daß eine Stirnseite des Bauelementes frei von jeglichen Mündungsöffnungen von
Führungskanälen bleibt. Auch hier sind in der gleichen Anordnung wie bei den Bauelementen
gemäß Fig.3 und 4 wiederum zwei für vertikale oder bei entsprechend gedrehter Anordnung
des Bauelementes für horizontale Leitung des gasförmigen Mediums bestimmte Führungskanäle
3a und 3c vorgesehen, wobei jedoch hier noch weitere Querkanäle 3b und 3d vorgesehen
sind, die sich --auf der den Mündungsöffnungen 6c bzw. 6c' benachbarten Stirnseite
des Bauelementes 6b' und 6d' öffnen, auf der gegenüberliegenden Seite jedoch, auf
welcher die mündungsöffnungslose Randwandung liegt,.keine Öffnung besitzen. Auch hier
ist - rein beispielsweise gezeigt, daß zur Erzielung bestimmter spezifischer Gasströmungen
in diesem Bauelement nach der Erfindung Einsatzelemente 8 zur Verwendung kommen können,
von denen eines den Führungskanal 3c sperrend gestrichelt dargestellt ist.
[0059] Während in Fig. 4 ein Bauelement dargestellt ist, bei dem zwei gegenüberliegende
Stirnseiten frei von Mündungsöffnungen von Führungskanälen für gasförmiges Medium
sind, zeigt Fig. 6 ein Bauelement, bei dem dies für zwei einander benachbarte Stirnseiten
gilt. Auf diese Weise geht der Führungskanal 3a in den Führungskanal 3d innerhalb
des Bauelementes über.
[0060] Im übrigen haben die anderen Führungskanäle und ihre stirnseitigen Öffnungen die
gleiche Bezeichnung wie in Fig. 3 bis 5.
[0061] In Fig. 7 wiederum ist eine als Verteilerelement bezeichnete Ausführung eines Bauelementes
nach der Erfindung dargestellt. Hier ist ein Führungskanal 3b mit Einströmöffnung
6b und Ausströmöffnung 6b' auf der dieser gegenüberliegenden Stirnseite durchgehend,
während von ihm in Seitenrichtung die Führungskanäle 3a und 3c abgehen, die nach außen
über die Öffnungen 6a bzw. 6c' auf einander gegenüberliegenden Stirnseiten des Bauelementes
münden, wobei der Kanal 3c über einen sich selbst nicht nach außen öffnenden Strömungskanal
3d Strömungsverbindung zur Mündungsöffnung 6a des Führungskanals 3a hat.
[0062] Fig. 8 stellt ein Umlenkelement dar, bei welchem drei Stirnseiten frei von Mündungsöffnungen
sind, so daß der eine Mündungsöffnung 6a' aufweisende Führungskanal 3a über den Führungskanal
3d in den auf der gleichen Seite gleichfalls eine Mündungsöffnung 6c' aufweisenden
Führungskanal 3c umgeleitet wird. Ein solches Bauelement kann vorteilhaft für die
Erstellung von mäanderförmigen Strömungsleitungen beispielsweise für Luft in einer
Decke oder einem Fußboden, aber durchaus auch in einer Wand, falls das erwünscht ist,
Verwendung finden, indem einfach ein solches Bauelement mit einen gleichartigen Bauelement
oder anderen Bauelementen mit beispielsweise geradliniger Führungsfunktion in halbst&inmäßig
versetzter Anordnung kombiniert wird.
[0063] In Fig, 9 ist eine als Endelement bezeichnete weitere Ausführungsform eines Bauelementes
nach der Erfindung wiedergegeben. Auch dieses weist drei mündungslose Stirnseiten
auf, indem nämlich zwei Führungskanäle 3e vorgesehen sind, die nur einseitig Mündungsöffnungen
6e besitzen und in den Körper des.Bauelementes sacklochartig eindringen. Dabei können
die Mündungsöffnungen 6e auf der gleichen Stirnseite liegen oder aber , wie strich-punktiert
angedeutet, auch auf gegenüberliegenden Stirnseiten. In einem solchen Falle ist dann
das Bauelement lediglich auf zwei einander gegenüberliegenden Stirnseiten mündungsöffnungsfrei.
[0064] Fig. 10 veranschaulicht eine Ausführungsform eines Bauelementes nach der Erfindung,
bei welcher lediglich ein hier mit 7 bezeichneter Hohlraum vorgesehen ist, der durchaus
als Führungskanal für gasförmiges Medium benutzt werden kann, nicht jedoch hierfür
bestimmt ist, sondern im Zuge der Erstellung eines Klimatisierungssystems aus Bauelementen
nach der Erfindung, wie diese vorstehend beschrieben worden sind, dazu dienen kann,
beispielsweise auf einem bestimmten Feld einer Wand eines zu klimatisierenden Raumes
die Aufnahmehöhlungen für elektrische Steckdosen, Schalter od. dgl. bereitzustellen,
wobei der dem Hohlraum 7 benachbarte Bereich aus Vollmaterial sich mit Vorzug als
Anschlußbereich an Tür- und Pensterfüllungen, Wandschränke od. dgl. eignet.
[0065] Wie aus Fig. 1 ersichtlich, können die Führungskanäle für gasförmiges Medium als
Rinnen ausgebildet sein, die dann jeweils mit 3h bezeichnet sind. Wie jedoch in Fig.
11 dargestellt, können die Führungskanäle für gasförmiges Medium aber auch als in
das Material des Bauelementes 1 eingeformte Röhren 3f bzw. 3g ausgebildet sein. Ungeachtet
dessen, ob die Führungskanäle nun als in das Material des Bauelementes nach der Erfindung
eingeformte Rinnen oder Röhren vorliegen, kann ihre Anordnung so getroffen werden,
wie beispielsweise in Fig. 3 bis Fig. 10 verdeutlicht.
[0066] In Fig. 1 ist weiterhin eine Art der Festlegung eines solchen Bauelementes an einem
mit 10 bezeichneten Teil eines Bauwerkes gezeigt das einen zu klimatisierenden Raum
begrenzt und eine Wand oder die Decke oder auch der Fußboden eines solchen Raumes
sein kann. Das einschalige Bauelement 1 wird auf beispielsweise die bereits vorhandenen
Mauer 10 so aufgesetzt, daß seine offenen rinnenförmigen Führungskanäle 3h zur Wand
10 zu liegen kommen. Das Bauelement kann dabei mittels Mörtel od. dgl. an der Wand
festgelegt werden. Auch Aufkleben oder Aufnageln oder Festlegung mittels Verschraubungen
ist möglich. In den beiden letztgenannten Fällen wäre es dann allerdings zweckmäßig,
wenn an geeigneten Stellen das Bauelement entsprechende Durchgangslöcher aufweisen
würde, durch welche ein entsprechender Nagel oder eine Schraube hindunchzutreiben
wäre. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel hingegen weist das Bauelement
eine auf seinen Stirnseiten umlaufende Aufnahmenut 29 für ein Federelement 30 einer
Nut-Feder-Verbindung auf. Eine solche Nut-Feder Verbindung ist allein schon deswegen
zweckmäßig, weil hierdurch einerseits die Ausrichtung benachbarter Bauelemente bereits
bei deren Aufbringen auf eine Wand 10 od. dgl. automatisch so gelerkt wird, daß sie
immer so korrekt ist, daß diese Bauelemente raumseitig mit ihren Oberflächen zueinander
fluchten, und bringt andererseits gleichzeitig auch einen gewissen Flächenverbund
sustande, indem benachbarte Bauelemente relativ zueinander gehalten werden. Dabei
braucht das vorzugsweise in Metall oder Eunststoff ausführbare Federelement 30 nicht
einmal zur Festlegung benachbarter Bauelemente beizutragen. Im in Fig. 1 dargestellten
Fall allerdings dient das Federelement 30 gleichzeitig auch noch der Festlegung der
Bauelemente an der Wand 10 od. dgl. Seine wandseitigen Enden sind nämlich fahnenartig
abgewikelt und können in geeigneter Weise, beispielsweise mittels einer Schraube 31,
so an der Wand 10 festgelegt werden, da3 dadurch gleichzeitig auch die benachbarten
Bauelememnte 1 an der Wend 10 gehalten werden, indem nämlich der Kopf des Federelementes
30 in die hierfür vorgesehenen Nuten 29 der ihm benachbarten bzw. zugeordneten Bauelemente
eingreift.
[0067] In Fig. 1 sind weiterhin unterschiedliche Möglichkeiten für insbesondere materialmäßige
Ausgestaltung des Bauelementes wiedergegeben. Dieses Bauelerez;, muß, um seine Funktion
er füllen zu könmen, zumindest in seinen die Führungskanäle 3h zum zu klimatisierenden
Raum hin begrenzenden Bereichen für den Durchtritt des gasförmigen Mediums durchlässig
sein, um gemäß der Konzeption der Erfindung als großflächige Ausströmdrossel für das
gasförmige Medium wirken zu können, das in den Kanälen 3h geführt wird und in den
zu klimatisierenden Raum einströmen soll oder aber aus diesem Raum abgezogen werden
soll, um über die Führungskanäle 3h abzuströemen. Im obersten Bereich des in Fig.
1 dargestellten Bauelementes 1 ist dargestellt, daß dieses nicht nur in seinen die
Führungskanäle 3h raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen, sondern vollständig aus
porösem Material gebildet sein kann, das hier aus granulatförmigem Material mit kapillaren
und/oder porenförmigen Durchgängen für das gasförmige Medium ge-bildet ist. Dargestellt
ist hier für dieses mit 4a bezeichnete Material eine Schüttung von Kunststoffkügelchen,
die durch Anschmelzen mittels eines HezßluftstoBes oberflächlich mit gleichartigen
Kunststoffkügelchen oder anderen Bestandteilen des granulatförmigen Materials 4a verbunden
sind. Dabei kann das granulatförmige Material bevorzugt eine Korngemischzusammensetzung
von etwa 8 Anteilen von 1,8 bis 2,5 mm größter Kornabmessung, etwa 12 Anteilen von
2,5 bis 3,5 mm größter Kornabmessung, etwa 8 bis 9 Anteilen von 3,5 bis 4,5 mm größter
Kornabmessung und etwa 1 Anteil von 4,5 bis 5,1 mm größter Kornabressung aufweisen.
[0068] Ein solches Bauelement ist gewichtsmäßig besonders leicht und entsprechend auch einfach,
schnell und bequem bei Lagerung, Transport und Montage zu handhaben. Es hat allerdings
bei solcher Materialausführung allenfalls eine sehr geringe Wärmespeicherkapazität.
Daher wird es überall dort Verwendung finden, wo ein Trägheitsverhalten der Raumklimatisierung
nach der Erfindung unerwünscht ist.
[0069] Im mittleren Bereich von Fig. 1 unterhalb des oberen Führungskanals 3h für gasförmiges
Medium ist eine andere materialmäßige Ausgestaltung angedeutet und mit 4b bezeichnet.
Auch hier soll verdeutlicht werden, daß das ganze Bauelement 1 aus granulatförmigem
Material mit kapillaren und/oder porenförmigen Durchgängen für gasförmiges Medium
gebildet ist. Nur handelt es sich hier nicht um Material mit kugel- oder tropfenförmiger
Struktur, sondern um Granulat unregelmäßiger Bruchkornstruktur, das gegebenenfalls
noch auf abgerundete Kanten bearbeitet sein kann. Auch dieses Material 4b jedoch kann
bevorzugt die vorstehend gegebene Korngemisch-Zusammensetzung aufweisen. Besonders
geeignet ist hier Bimskiesbruch oder Marmorbruch oder Dolomitbruch oder Schieferbruch
oder Quarzbruch oder ein Gemisch mindestens zweier dieser Materialien, dessen Körner
mittels einer erstarrten und durch Trocknen, Abbinden oder Brennen aushärtbaren Kalk-Zement-
oder Gips- oder Tonschlämme miteinander und/oder mit anderen Bestandteilen des granulatförmigen
Materials verbunden sind. Es ist ersichtlich, daß solches Material natürlich erheblich
bessere Wärmeseichereigenschaften besitzt als aus Kunststofkügelchen oder -tropfen
erstelltes Material. Es können aber auch die Bestandteile beider Materialien 4a und
4b in geeignetem Mischungs- und Korngrößenverhältnis miteinander gemischt zur Verwendung
kommen.
[0070] Wird eine besonders große Wärmespeicherkapazität des Bauelementes 1 verlangt, beispielsweise
um Klimatisierungssysteme nach der Erfindung mit besonders großem Wärmeträgheitsverhalten
zu erstellen, so kann das Material 4b auch entweder aus auf abgerundete Kanten bearbeitetem
Schlackenbruch, insbesondere Hochofenschlackenbruch, bestehen oder diesen als Bestandteil
aufweisen.
[0071] Kommt es auf besonders feine Porendurchlässe im Material an, so kann es zweckmäßig
sein, wenn das granulatförmige Material auf abgerundete Kanten bearbeiteten Bimskiesbruch
mit eingeschwemmten Quarzsandkörnern und Aluminiumpulver aufweist, wobei der Kornverbund
durch eingeschwemmte Kalkmilch und Aushärten im Dampf erzielt ist.
[0072] Wenn es bei der Klimatisierung des Raumes nicht nur auf die Zu-oder Abführung von
Wärmeenergie zu diesem ankommt, sondern zusätzlich auch noch auf ein Konditionieren
der Raumluft im Sinne von Erhaltung einer vorbestimmten relativen Feuchte derselben,
wird das granulatförmige Material für das Bauelement 1 entweder ganz aus Körnern mit
ihrerseits eine feinzerklüftete Oberfläche und/oder sich zu dieser hin öffnende Poren
oder Kapillaren besitzender Materialstruktur gebildet oder es werden dem granulatförmigen
Material solche Körner zugefügt. Diese können mit Vorzug Blähtonkörner und/ oder Körner
aus niedriggebranntem Ton sein. Solche Körner nämlich haben die hier erwünschte Eigenschaft,
Feuchtigkeit in ihren Oberflächenzerklüftungen oder mehr oder weniger tief in ihr
Inneres hineinragenden Poren bzw. Kapillaren adhäsiv zu halten und diese erst allmählich
in die an diesen Körnern vorbeistreichende Luft verdunsten zu lassen, wobei ein als
angenehm empfundener Kühlungseffekt aufzutreten pflegt, der im übrigen bewußt gesteigert
werden kann, falls erwünscht, wenn eine aus solchen Bauelementen gebildete Raumbegrenzungsfläche,
wie beispielsweise eine Wand, von außen her mit Feuchtigkeit besprüht wird.
[0073] In untersten Bereich des Bauelementes gemäß Fig. 1 ist angedeutet, daß dieses auch
aus anderem gasdurchlässigem Material gebildet sein kann, wie beispielsweise porigem
und/oder perforiertem Faserzement od. dgl.. Entsprechend sind in dem dieses Material
4d verdeutlichenen Bereich des Bauelementes 1 Fasern angedeutet.
[0074] In dem den oberen Führungskanal 3h für gasförmiges Medium zur Raumseite hin begrenzenden
Bereich des Bauelementes 1 ist in Fig. 1 noch eine andere Ausgestaltung 4c dargestellt.
Bei dieser sind, hier allerdings nur in dem von der Raumseite her in den Führungskanal
3h mündenden Bereich, herstellungstechnisch gezielt Durchströmkanäle geringen Durchmessers
eingeformt, so daß dieser Bereich 4c eine etwa siebartige Oberflächenstruktur erhält.
Die anderen Bereiche eines solchen Bauelementes sind in beliebiger anderer Weise ausgestaltet,
und zwar dies mit Vorzug so, daß diese Bereiche für Gasdurchtritt undurchlässig sind.
Ein solches Bauelement wird im VerGleich zu den vorstehend beschriebenen anderen materialmäßigen
Ausgestaltungen eine geringere Drosselwirkung für das aus- bzw. einströmende gasförmige
Medium erbringen.
[0075] In Fig. 11 ist angedeutet, daß das hier gleichfalls einteilige bzw. einschalige Bauelement,
das gemäß der linken Teilschnittdarstellung aus eingangs beschriebenem Material 4a
oder gemäß der rechten Teilschnittdarstellung aus vorstehend gleichfalls bereits beschriebenem
faserigem oder Fasern enthaltendem Material 4d gebildet sein kann, auf seiner raumfernen
Seite einen Auftrag bzw. eine Beschichtung 24 aus gasundurchlässigen Material, wie
beispielsweise Kunstharz, aufweist, um das Bauelement zur Wand-bzw.Boden- bzw. Deckenseite
hin abzudichten. In Fig. 11 ist weiterhin geseigt, daß die einstückige Schale 2 des
Bauelementes einen oder mehrere röhrenförmige Führungskanäle
3f bzw.
3g für gasförmiges Medium aufweisen kann, von denen der links gelegene Kanal 3f mit
ovaler und der rechts geleene Kanal 3g mit kreisrunder Querschmittskontur dargestellt
sind. Der Kanal bzw. die Kanäle können aber auch mit anderer, beispielsweise vieleckiger
Querschnittskontur ausgeführt sein.
[0076] Weiterhin ist in Fig. 11 angedeutet, daß swischen dem hier nicht mit dem tragenden
Wandungsverbund verbudenen Federelement 30 und den an diesem anliegenden Stirnseiten
der benachbarten Bauelemente jeweils ein streifenförmiges Dichtungselement 34 eingefügt
ist, um Gas- bsw. Lüftleckagen aus dem in die von diesem Federelement 30 überdeckte
Stirnseite mündenden Führungskanal in die Fuge zwischen den beiden benachbarten Bauelementen
hinein zu verhindern. Selbstverständlich weisen in den jeweils den Öffnungsquerschnitt
eines Führungskanals überdeckenden Bereichen sowohl der nach unten gehende Lappen
des Federelementes 30 als auch die Dichtstreifen 34 jeweils entsprechende Ausnehmungen
auf, um einen freien Strömungsdurchritt des durch den zum Federelement 30 quererlaufenden
Führungskanal streichenden gasförmigen Mediums zu gewährleisten.
[0077] In Fig. 2 ist eine andere Anordnung von Bauelementen nach der Erfindung an beispielsweise
einer Außenwand 10 oder dgl. verdeutlicht. Hier ist auf diese Wand 10 zur Bildung
eines Aufnahmeraumes für einen geeigneten, auch bekannten Dämmkörper 13 als Wärmeisolierungsmaterial
ein Raster von Tragleisten 14 beispielsweise aus Holz angebracht, wobei diese auf
das Material der Wand 10 aufgenagelt, aufgeschraubt, aufgeklebt oder in sonstiger
Weise an dieser festgelegt sein können. Gleichzeitig dienen diese Tragleisten, da
ihr Rasternaß auf die Abmessungen der Bauelenentenschalen 2 abgestimmt ist, als Widerlager
für die Befestigung der Bauelenente bzw. deren Schalen 2. Diese Befestigung erfolgt
hier, wie dargestellt, mittels Schrauben 16 und Unterlegscheiben 15, über welche sich
die Schraubenköpfe an einer entsprechenden in einer Versekung 15 im Schalenkörper
2 liegenden Druckfläche zweier benachbarter Schalenkörper 2 abstützen. Der wandferne
Seite (Raumseite) zugewandt weisen die Schalenkörper 2 jeweils eine Anzahl allgemein
mit
3 bezeichneter Führungskanäle für gasförmiges Medium auf. Da diese sich über ihrer
gesamten Länge zur Raumseite hin öffnen und daher rinnenförmig ausgebildet sind, sind
sie auch nit 3h bezeichnet. Abgedeckt sind diese Führungskanäle 3 bzw. 3h auf ihrer
wandfemen Raumseite durch jeweils mindestens eine einem Schalenkörper 2 zugeordnete
Abdeckplatte 5, so daß jedes Bauelement 1 nach der Erfindung bei dieser Ausführung
zweischalig, nämlich aus einer durch den Schalenkörper 2 gebildeten Unterschale 11
und einer durch die Abdeckplatte 5 gebildeten Oberschale 12, zusammengesetzt ist.
[0078] Die Abdeckplatten 5 müssen zumindest in ihren die rinnenförmigen Führungskanäle 3h
für gasförmiges Medium übergreifenden und damit gegenüber dem zu klimatisierenden
Raum begrenzenden Bereichen für Durchtritt von gasförmigem Medium durchlässig sein.
Dabei können sie, wie dies in den obersten geschnittenen Bereich der mittleren dargestellten
Abdeckplatte 5 bzw. Oberschale 12 angeordnet ist, in der gleichen Weise und aus dem
gleichen Material 5a gebildet sein, wie dies vorstehend bereits im Zusammenhang mit
Fig.1 für das Material 4a des dort dargestellten einschaligen Bauelementes 1 beschrieben
ist. Alternativ könnte aber auch Ausführung und Material 5b so gewählt sein, wie das
im Zusammenhang mit Fig. 1 für deren Material 4b vorstehend bereits erläutert ist.
Andererseits kann alternativ aber auch dem Material 4d gemäß Fig. 1 ähnliches Fasermaterial
5d zur Verwendung kommen. Und schließlich kann, wie im mittleren geschnittenen Bereich
der Abdeckplatte 5 bzw. Oberschale 12 gemär Fig. 2 dargestellt, die Abdeckplatte 5
bzw. Oberschale 12 auch ähnlich dem Material 4c gemäß Fig. 1 ausgestalted sein oder
doch zumindest die rinnenförmigen Führungskanäle 3h für gasförmiges Medium abdeckende
Bereiche 5c mit einer Vielzahl von wandnormal verlaufenden Strömungsöffnungen für
gasförmiges Medium aufweisen.
[0079] Die Abdeckplatte 5 bzw. Oberschale 12 ist auf die Unterschale 11 mittels Elebstoffschichten
18, wie für den Fall des mittleren Bauelementes in Fig. 2 dargestellt, aufgebracht
und auf dieser gehalten. Die Festlegung von Oberschale 12 auf Unterschale 11 kann
aber auch in beliebiger anderer geeigneter Weise erfolgen. Beispielsweise kann hierfür
eine geeignete Verschraubung oder Rast- oder Klemmverbindung vorgesehen sein. Es ist
auch möglich, die Oberschale gleich mit dem gleichen Festlegungselement, mit dem die
Unterschale wandseitig festgelegt wird, an der Unterschale zu halten, wie etwa durch
Verwendung mehrerer Schrauben 16, die dann allerdings, wenn die Oberschale keine entsprechende
Vertiefung bzw. Ausnehmung 15 aufweist, mit ihren Köpfen zur. Außenseite hin vorstehen
würden. Eine solche Befestigungsart kann sich bevorzugt dann empfehlen, wenn beispielsweise
swei etwa gemäß Fig. 2 ausgebildete Schalenkörper 2 zur Bildung eines röhrenförmige
Führungskanäle für gasförmiges Medium nach Art des in Fig. 11 dargestellten Bauelementes
1 aufweisenden Bauelementes mit ihren die Öffnungsseiten der rinnenförmigen Führungskanäle
3h aufweisenden Seiten sandwichartig aneinander gelegt und aneinander gehalten werden.
In einem solchen Falle müßte dann aber zumindest das als raumseitige und wandferne
Oberschale dienende Schalenteil 2 aus für gasförmiges Medium durchlässigem Material
gebildet sein oder doch zumindest in seinen die Führungskanäle zur Raumseite hin begrenzenden
Bereichen entsprechend ausgebildet sein, während dabei ebenso wie bei dem in Fig.
2 dargestellten Ausführungsbeispiel der als Unterschale 11 dienende Schalenkörper
2 grundsätzlich aus gasundurchlässigem Material gebildet sein kann. Wird er jedoch
gleichfalls für Gasdurchlaß ausgebildet, so sollte er zweckmäßig auf seiner im Einsatzzustand
wandnahen Seite eine (in Fig. 2 nicht dargestellte) Abdichtungsabdeckung bzw. -beschichtung
ähnlich der in Fig. 11 dargestellten Dichtschicht 24 aufweisen, durch welche Gasleckagen
in Richtung Wand 10 bzw. Wämeisoliermaterial 13 unterbunden werden.
[0080] Dabei kann unabhängig davon, ob die Unterschale 11 und/oder die Oberschale 12 des
Bauelementes 1 aus Wärmespeichermaterial gebildet ist oder solches enthält, was in
der gleichen Weise durchaus möglich ist, wie vorstehend bereits im Zusammenhang mit
Fig. 1 und 11 beschrieben, die Oberschale 12 zumindest bereichsweise, und zwar vorzugsweise
in ihren die Führungs- kanäle 3h für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden
Wandungsbereichen, aus Material einem Wärmeleitwert gebildet sein, der unterschiedlich
ist von dem der Unterschale 11, oder aber es kann die Unterschale 11 ihrerseits aus
unterschiedlichen Wärmeleitwert aufweisenden Materialien gebildet sein oder auf ihrer
wandnahen Seite eine Beschichtung bzw. einen Auftrag aus solchem Material aufweisen.
Zur Verbesserung der Wärmeeinleitung in die Raumatmosphäre kann es dabei besonders
zweckmäßig sein, wenn immer raumseitig das Material mit größerem Wärmeleitwert zu
liegen kommt, also bei einschaliger Ausführung des Bauelementes, wie beispielsweise
gemäß Fig. 11, die raumseitigen Bereiche aus Material mit in Vergleich zur raumfernen
Seite des Bauelementes größerem Wärneleitwrert gebildet sind oder bei zweischaliger
Ausführung die Oberschale aus im Vergleich zu dem Material der Unterschale einen größeren
Wärmeleitwert aufweisendem Material oder aber oberschalennahe Bereiche der Unterschale
aus im Vergleich zu dem Material in wandnahen Bereichen der Unterschale einen größeren
Wärmeleitwert aufweisendem Material gebildet sind oder Bereiche aus solchem Material
aufweisen.
[0081] In Fig. 2 ist am Beispiel des untersten Bauelementes gezeigt, daß dieses ein Abdeckelement
32 aufweisen kann, das auf der raumseitigen Vorderseite seiner Oberschale 12 festlegbar
ist. Dieses Abdeckelement hat den Zweck, an Stellen, an denen zwar grundsätzlich der
Austritt gasfömigen Kediuns aus dem Klimatisierungssystem nach der Erfindung vorgesehen
ist, für. bestimmte Zwecke und/oder vorgegebene Zeitspannen, jedoch vorzugsweise vorübergehend
unterbunden werden soll, das Aus- oder Einströmen von gasförmigem Mediun aus bzw.
in die Führungskanäle 3 für dieses zu unterbinden. Ein solches Abdeckelement kann
aus beliebigen geeignetem für gasförmiges Medium undurchlässigem Material gebildet
und in vielerlei Weise lösbar an der Oberschale 12 des Bauelementes 1 gemäß Fig. 2
festlegbar sein. Gleiches gilt im übrigen auch für einschalige Bauelemente beispielsweise
gemäß Fig. 11, wo dann das Abdeckelement 32 nicht an einer Oberschale, sondern am
bauelementbildenden Schalenkörper 2 selbst, und zwar dessen dem zu klimatisierenden
Raum zugewandte Seite übergreifend, festgelegt wird. Das Abdeckteil 32 ist beim in
Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel als undurchlässige Holzplatte ausgeführt,
die in einem Tragrahmen 33 gehalten ist, der die randseitigen Stirnseiten der Oberschale
12 übergreifende federnde Fingerelemente 33a aufweist, mit denen er und damit auch
das gesamte Abdeckelement 32 am Bauelement festklemmbar ist. Das Abdeckelement 32
kann aber auch aus anderem Material gebildet sein. Beispielsweise könnte es immer
dann, wenn auf besonders geringe Bautiefe Wert gelegt wird, als Metallblech- oder
Kunststofftafel ausgebildet sein, deren Ränder zu federnden und in die Nut zwischen
zwei benachbarten Bauelementen bzw. deren Oberschalen 12 eingreifenden federnden Fingerelementen
ausgeformt sind. Auch andere Festlegungsarten sind jedoch möglich.
[0082] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 weist einen im wesentlichen der Unterschale
11 gemäß Fig. 2 entsprechenden Schalenkörper 2 auf, der gleichfalls als Unterschale
11 dient, auf seiner im Einbauzustand der beispielsweise als Innenwand ausgeführten
Wand 10 zugewandten Seite jedoch eine Vielzahl von kavernenartigen Einformungen 2a
aufweist, die, da dieses Schalenteil 2 für Einmörtelung bestimmt ist, zur Verbesserung
des Haftungsverbundes zwischen Bauelement bzw. dessen Schalenteil 2 und der es tragenden
Wand 10 dient. Auch dieses Bauelement ist zweischalig ausgeführt, jedoch ist hier
die Oberschale durch ein Abdeckteil 5 gebildet, das als gasströmungsdurchlässiges
Element nicht selbsttragendes Material aufweist, das von einem Spannrahmen 19 gehalten
ist, c.er in geeigneter Weise an der Unterschale 11 vorzugsweise lösbar festgelegt
werden kann. Dargestellt ist die Festlegungsart mittels die Stirnseiten der Unterschale
zumindest auf gegenüberliegenden Seiten derselben übergrerifender fedemder Fingerelemente
19a, mittels derer das Abdeckteil 5 an der Unterschale 11 festgeklemmt werden kann.
Als gasströmungsdurchlässige Bespannung 21 kommt vielerlei Material in Betracht, wie
beispielsweise perforierte Papier- oder Kunststofftapete, perforiertes Holzfurnier,
perforierte Kunststoffolie insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung
und/oder Furnierstärke, perforiertes LedEr oder Fell, textiles Gewebe od. dgl. Es
kann aber auch Material 20 in Form einer Auflage zum Einsatz kommen, das seirerseits
einer flächenmäßigen Abstützang bedarf, wie beispielsweise gasströmungsdurchlässige
Tapete etwa in Form einer Gras- oder Textiltapete, perforierte Papier- oder Krnststofftapete,
Holzfurnier oder Kunststofffolie insbesondere in HolzmaserunG aufweisender Oberflächenausführung
und/oder Furnierstärke, perforiertes Leder oder Fell, textiles Gewebe od. dgl., wobei
dann kein Spann- ,rahmen, sondern ein Tragrahmen in Form eines Gitterrostes zur Verwendung
kommt. Und schließlich kann, wie im untersten dargestellten Schnittbereich des Abdeckteils
5 gemäß Fig. 12 angedeutet, das Abdeckteil auch als Perforierungen 22 aufweisende
Tafel 23 aus Holz, insbesondere Furnier, oder aus Karton, Kunststoff insbesondere
in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/oder Furnierstärke, oder aus
vorzugsweise ausgesteiftem Textilmaterial, Leder, Faserzementplatte insbesondere mit
eingelassenen und gezogenen Großfasern, Metall oder Keramikmaterial od. dgl. ausgebildet
sein.
[0083] In Fig. 12 ist ferner noch gezeigt, daß ein solches Abdeckteil 5 auch anders als
in der vorstehend bereits im Zusammenhang mit Fig. 2 und 12 beschriebenen Weise, bei
welcher bevorzugt federnde Fingerelemente 33a bzw. 19a oder Verschraubungen 16 oder
aber Verklebungen 18 Verwendung finden , an der zugeordneten Unterschale 11 festgelegt
werden können. So weist das die Unterschale 11 bildende Schalenteil 2 an geeigneten
Stellen, von denen im unteren Bereich von Fig. 12 eine dargestellt ist, ein als Rastelement
zur schnellösbaren Halterung eines Druckknopfes winkendes Matrizenteil 27 auf, während
das Abdeckteil 5 in korrespondierender Anordnung mit entsprechenden Druckknopfpatrizen
28 versehen ist, die aus Gründen anse hnlicher äußerer Erscheinungsform mit ihren
Köpfen in Ausnehmungen 26 des Abdeckteils 5 versenkt liegen.
[0084] In Fig. 12 ist weiterhin noch ein das die Bodenschale 11 bildende Formteil 2 auf
seiner an der Wandung 10 festzulegenden Seite gegen Gasabströmung abdichtender und
vorzugsweise auch thermisch isolierender Dichtbelag 25 dargestellt, der beispielsweise
durch Tauchen oder Besprühen der zu versiegelnden Oberfläche(n) desselben in bzw..
mit z. B. Kunstharz od. dgl. aufgebracht sein kann.
[0085] In Fig. 13 ist eine Ausführung schematisch dargestellt, wie beispielsweise Kassettendecken
mit Bauelementen nach der Erfindung erstellt werden können. Beide dargestellten Schalenkörper
2 sind bei dieser Ausführung in'ähnlicher Weise ausgeführt, wie die entsprechenden
Schalenkörper 2 gemäß Fig. 2 bzw. 12. Nur haben beide Schalenkörper 2 in Fig. 13 unterschiedliche
Tiefe und eine unterschiedliche Zahl von ihre Stirnseiten umlaufenden Aufnahmenuten
29 für Federelemente 3o einer Nut-Feder-Verbindung zwischen ihnen, durch welche sie
auch an der tragenden Wandung 10 des zu klimatisierenden Raumes gehalten werden, die
mit Vorzug die Decke desselben sein kann. Wie dargestellt, hat das als Unterschale
dienende Schalenteil 2 des oberen Bauelementes eine geringere Tiefe als das gleichfalls
als Unterschale dienende Schalenteil 2 des benachbarten unteren Bauelementes und nur
eine Aufnahmenut 29, während das untere Bauelement ein Schalenteil 2 mit zwei solcher
Aufnahmenuten 29 besitzt. Das Federelement 30 ist hier für Einmauerung in das tragende
Wandungsteil 10 ausgebildet und weist zwei von einander weggespreizte Maueranker 30a
auf. Sein Kopf ist tiefernmäßig so angeordnet, daß dieser in die einzige Nut 29 des
oberen Bauelementes und gleichzeitig in die wandnahe äußere Aufnahmenut 29 des unteren
Bauelementes paßt und eingreift. Dadurch ergibt sich außer einer vorzüglichen Halterung
beider benachbarten Bauelemente am sie tragenden Wandungsteil 10 (zum Beispiel der
Raumdecke) eine stufige Anordnung, die bei entsprechender feldmäßiger Fortführung
über der Fläche des Wandungsteils 10 zu einem kassettendeckenartigen Erscheinungsbild
des durch diese Anordnung der Bauelemente nach der Erfindung an diesem gebildeten
Klimatisierungssystems führt.
[0086] Weiterhin ist in Fig. 13 gezeigt, daß die Führungskanäle 3 in den schmalen Teilen
2 durch in der gleichen Weise ausgebildetes Abdeckmaterial 20 abgedeckt sind, wie
dieses vorstehend im Zusammenhang mit Fig. 12 beschrieben ist, wobei dieses auf einem
Tragrahmen 39 aufliegt, der bevorzugt aus Blech gebildet sein kann, in einer geeigneten
längs des Randes der Schalenteile 2 in dessen raumseitige Oberfläche eingeformten
Ausnehmung , die hier nicht näher bezeichnet, wohl aber dargestellt ist , versenkt
liegt und als federnde Fingerelemente 39a ausgebildete, die zugeordneten Schalenteile
2 eines Abdeckelementes jeweils auf zumindest zwei einander gegenüberliegenden Seiten
übergreifende Befestigungselemente aufweist. Tragrahmen 39 und Abdeckteile 20 können
auch miteinander integriert sein, indem beispielsweise das Abdeckteil 20 als Blechformling
mit einer Vielzahl feinster Perforierungen ausgebildet ist. Auch die Befestigungen
dieser Abdeckteile 20 an den Schalenelementen 2 der einzelnen Bauelemente können in
geeigneter anderer Weise vorgenommen werden.
[0087] In Fig. 14 sind zwei Varianten eines anderen Bauelementes nach der Erfindung verwirklicht.
Es handelt es sich hier um Bauelenente, wie sie gelegentlich bevorzugt für die gleichzeitige
Bildung von Zuluft- und Abluftkanälen Verwendung finden. Im oberen Bereich von Fig.
14 ist dabei angedeutet, daß zwei Schalenteile 2 etwa der Ausfühung gemäß Fig. 2 so
gegeneinander gelegt zum Einsatz kommen, daß ihre geschlessenen Frontflächen gegeneinander
zu liegen kommen und die offenen Flächen der rinnenförmigen Führungskanäle 3 für das
gasförmige Medium einander abgewandt liegen. Dann werder beide Schalenelemente 2,
die im übrigen miteinander fluchtende Durchgangslöcher 42 für den Durchtritt eines
Mauerankers 40 mit Schraubkopf besitzen, über den an geeigneter Stelle der Raumwand
oder Decke 10 bereits eingelassenen Mauerarker 40 hinweggeschoben und mittels einer
in einer Ausrehmung 43 des mauerfernen Schalenelementes 2 versenkten Mutter 41 unter
Zwischenschaltung einer Unterlegscheibe festgesogen und gemeinsam an der Wand oder
der Decke 10 verspannt.
[0088] Besteht mindestens eines dieser beiden sandwichartig gegeneinander gelegten Schalenelemente
2 aus gasströmungsundurchlässigem Material oder weist es jedenfalls auf seiner an
dem anderen Schalenelement 2 anliegenden Seite eine Gasdurchtritt verhindernde Versiegelung
auf,so können die beiden Schalenelemente 2 unmittelbar aufeinander aufliegend angeordnet
werden, wie in Fig. 14 gezeigt. Sonst jedoch, nämlich wenn das Material der beiden
Schalenelemente 2 für gasförmiges Medium durchlässig ist und diese keine Versiegelung
aufweisen, ist eine eine Sperrschicht bildende Zwischenlage 57 zwischenzuschalten,
die in Fig. 14 angedeutet ist und auch eine thermische Isolierschicht sein kann.
[0089] Im unteren Teil von Fig. 14 ist eine entsprechende Ausführung eines solchen Bauelementes
dargestellt, die jedoch einstückig ist. Hier ist es zweckmäßig, wenn dieses Schalenteil
2, welches auf gegenüberliegenden Außenseiten Führungskanäle 3 für gasförmiges Medium
aufweist, vollständig aus gas-Strömungsundurchlässigem Material erstellt ist oder
auf seinen gesamten Oberflächenbereichen einschließlich derer der Führungskanäle 3
mit einer entsprechenden Versiegelung versehen ist.
[0090] In beiden Fällen ist, wie in Fig. 14 am Beispiel einer hletallplatte mit feinen Perforierungen
in ihren die raumseitigen Führungskanäle 3 überdeckenden und zum zu klimatisierenden
Raum hin begrenzenden Bereichen in . dargestellt, ein Abdeckteil 5 vorgesehen, welches
die großflächige Aus- bzw. Einströmdrossel für die Klimatisierungsluft oder anderes
gasförmiges Medium bildet. Die Art der Festlegung des Abdeckteils 5 am raumseitigen
Schalenteil 2 bzw. dem raumseitigen Bereich des einstückigen Schalenteils 2 ist nicht
mehr dargestellt, da sie-in beliebiger geeigneter Weise aasgeführt sein kann. Weiterhin
ist auch nicht dargestellt, daß bevorzugt das wandnahe Schalenteil 2 bei der in Fig.
14 aben dargestellten zweiteiligen Ausführung gleichfalls eine Ausnehmung 43 aufweisen
kann, wie das raumseitige Schalenteil
[0091] 2, um für beide Schalenteile die gleichen Elemente verwenden zu können und dadurch
die gesamte Erstellung des Klimatisierungssystems nach der Erfindung weiter zu rationalisieren.
Im übrigen ist zu bemerken, daß natürlich auch das in Fig. 14 unten dargestellte einteilige
Schalenelement 2 an der Wand bzw. der Decke 10 in der gleichen dargestellten Weise
mittels eines ein geeignetes Durchgangsloch 43 in ihm durchgreifenden Mauerankers
oder in anderer geeigneter Weise festgelegt werden kann.
[0092] Eine andere Art der Festlegung der Bauelemente mit gegenseitiger Verriegelung jeweils
zweier benachbarter Bauelemente an- und gegenüber einander ist in Fig. 15 dargestellt.
Hier ist auf dem den abstützenden Untergrund bildenden Teil des den zu klimatisierenden
Raum begrenzenden Bauwerks, der beispielsweise eine Wand 10 sein kann, ein Raster
aus in an diesem bzw. dieser in geeigneter bekannter Weise, wie beispielsweise durch
Aufnageln, festgelegtes Raster aus Latten 55, Leisten od. dgl. vorzugsweise, jedoch
keineswegs notwendige, aus Holz festgelegt, welche das Traggerüst für die hier allerdings
lediglich beispielsweise in einstückiger Ausführung dargestellten Bauelemente 1 mit
Führungskanälen 3 für gasförmiges Medium bilden. Dargestellt ist hier zur Verdeutlichung
der Art und Weise, wie sich zwei benachbarte Bauelemente 1 gegenseitig _ haltern,
der untere Stirnseitenbereich eines höher gelegenen Bauelementes 1 und der obere Stirnseitenbereich
eines tiefer gelegenen Bauelementes 1, wobei für beide Bauelemente die sich anschließenden
Bereiche weggelassen sind, da sie für die Art der Festlegung der Bauelemente 1 in
Arbeitsstellung ohne Belang sind. Hervorzuheben ist allerdings, daß der obere Stirnseitenbereich
des höher gelegenen Bauelementes 1 die gleiche Ausbildung aufweist, wie nachstehend
für den oberen Stirnseitenbereich des tiefer gelegenen Bauelementes 1 beschrieben,
und umgekehrt der untere Stirnseitenbereich des tiefer gelegenen Bauelementes 1 in
der gleichen Weise ausgebildet ist, wie im folgenden für den unteren Stirnseitenbereich
des höher gelegenen Bauelementes 1 beschrieben.
[0093] Der dargestellte untere Stirnseitenbereich des höher gelegenen Bauelementes 1 weist
eine Nut 44 auf, in die eine sich von der nach oben weisenden Stirnfläche des tiefer
gelegenen Bauelementes 1 wegerstreckende Ausbauchung 45 eingreift. Im Bereich der
oberen Begrenzungsfläche des dargestellten randseitigen Führungskanals 3 für gasförmiges
Medium weist das tiefer liegende Bauelement 1 eine Ausnehmung 48 auf, deren wandseitige
freie Seite durch eine Haltezunge 51 überdeckt wird, die ein Teil eines Winkelprofils
aus Metall oder Kunststoff oder anderem geeignetem Material ist, welches die nach
oben weisende Stirnseite der Ausbauchung 44 übergreifend beispielsweise mittels in
das Material des tiefer liegenden Bauelementes 1 eingeformter, aus dem Material der
Haltezunge 51 herausgebogener zungenartiger Befestigungselemente 51b an diesem tiefer
liegenden Bauelement 1 festgelegt ist.
[0094] An der nach unten weisenden Stirnseite der Latte 55 ist mittels einer Anzahl Schrauben
16 oder anderer Festlegungselemente, von denen nur eine(s) dargestellt ist, ein haken-oder
winkelförmiges Stützelement 50 so festgelegt, daß seine freie Nase den unteren Bereich
der freien Oberfläche der Latte 55 mit einem Abstand zu dieser übergreifend nach oben
ragt. Hierdurch wird ein Aufnahmeschlitz zwischen dieser Nase des Stützelementes 50
und dieser freien Oberfläche der Latte 55 gebildet, in den die Haltezunge 51 eingreifen
kann, wenn das tiefer liegende Bauelement 1 von oben her so eingehängt wird, daß diese
Haltezunge 51 die nach oben stehende Nase des Stützelementes 50, die in die Ausnehmung
48 dieses Bauelementes eingreift, hintergreift und mit ihrer Hintergreiffläche 52
an ihr in Anlage kommt. Dadurch wird dieses Bauelement 1 mit seinem oberen Bereich
an der Wand 10 gehalten, während sein unterer Bereich ebenso wie der dargestellte
untere Bereich des höher gelegenen Bauelementes 1 lediglich auf der nach oben weisenden
Stirnfläche des nächsttiefer gelegenen Bauelementes 1 aufliegt.
[0095] Um hier eine gegenseitige Verriegelung zu schaffen, ist das die Haltezunge 51 bildende
Winkelprofil nicht am tiefer gelegenen Bauelement 1 festgelegt, sondern,wie gleichfalls
als alternative Möglichkeit dargestellt, mittels der aus dem Material der Haltezunge
51 herausgebogenen zungenartigen Befestigungselemente 51a am höhergelegenen Bauelement
1. Das bringt den Vorteil mit sich, daß das erstere in vorstehend beschriebener Weise
ausgebildete tiefer gelegene Bauelement 1 mit seinem unteren Stirnseitenbereich, der
mit einer Haltezunge 51 in beschriebener Weise ausgerüstet ist, ein Stützelement 50
hintergreifend an diesem aufgehängt und mit seinem oberen Stirnseitenbereich sanft
gegen die Latte 55 gedrückt werden kann, worauf dann einfach nur das dargestellte
höher gelegene Bauelement 1 von oben her mit seiner Haltezunge 51 das dargestellte
Stützelement 50 hintergreifend in dieses eingehängt ou werden braucht, um gleichzeitig
seinen eigenen unteren Stirnseitenbereich und mittels des Übergreifens der Ausbauchung
45 des tiefer liegenden Bauelementes 1 mit seiner Nut 44 auch den oberen Stirnseitenbereich
dieses tiefer liegenden Bauelementes 1 an der Wand 10 festgelegt und gesichert zu
hallen. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Ausführung ist die jederzeit einfache, schnelle
und bequeme Lösbarkeit aller Bauelemente von der Wand 10.
[0096] Auch die Ausführung gemäß Fig. 16 gestattet eine ähnliche gegenseitige Verriegelung
zweier benachbarter Bauelemente 1. Auch hier ist ein Stützelement 50 in bereits im
Zusammenhang mit der Ausführung gemäß Fig. 15 beschriebener Weise mittels einer oder
einer Mehrzahl von Schraube(n) 16 an einer von der mit Isoliermaterial 13 raumseitig
verkleideten Wand 10 getragenen Latte 55 eines Lattenrostes so festgelegt, daß es
mit seiner nach oben weisenden Nase einen Eingriffsschlitz 54 einer Platine 53 aus
Metall oder Kunststoff oder anderem geeignetem Material, mittels derer die nach oben
weisende Begrenzungsfläche des raumseitigen Führungskanals 3 für gasförmiges Medium
des tiefer liegenden Bauelementes 1 armiert ist, durchgreifend in eine hinter diesem
Eingriffsschlitz 54 gelegene sacklochartige Ausnehmung 49 im Material dieses Bauelementes
1 eingreift, wenn dieses von oben her auf diese Nase des Stützelementes 50 gehängt
wird. Von seiner nach oben ragenden Stirnfläche wegragend ist dieses tiefer liegende
Bauelement 1 mit einer Ausbauchung 47 versehen, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel
die Form eines sich nach oben bzw. zu seinem freien Ende hin verjüngenden sägezahnartigen
Dreiecks aufweist und, wie dargestellt, auch als separates, jedoch beispielsweise
aufgeklebtes Profilteil in Form einer Holzleiste (oder auch eines Kunststoffprofils)
ausgebildet sein kann. Mit dieser Ausbauchung 47, die im übrigen auch eine beliebige
andere Querschnittsausführung besitzen könnte, sofern nur eine wandseitige Schrägseite
oder aber eine wandseitige Parallelseite zur Wandfläche (bzw. Fußboden- bzw. Deckenfläche)
vorhanden ist, greift das tiefer gelegene Bauelement in eine komplementäre Nut 46
in der benachbarten nach unten weisenden Stirnfläche des höher liegenden Bauelementes
1 ein und hält dieses, nachdem es von oben auf die Ausbauchung 47 des darunter angeordneten
Bauelementes gesetzt bzw. geschoben worden ist, in ein Abheben in Richtung quer zur
Wandoberfläche (bzw. Fußboden- bzw. Deckenoberfläche) verhindernder Verriegelung in
dieser Arbeitsstellung. Auch hier ist höchst einfach der Verbund der Bekleidung der
Wand od. dgl. mit der Vielzahl von Bauelementen 1 nach der Erfindung im Bedarfsfall
einfach, schnell und bequem und ohne Beeinträchtigung einer Wiederverwendbarkeit der
Bauelemente wieder lösbar.
[0097] Um einen gleichmäßigen Druck im über die Bauelemente nach der Erfindung aus- oder
einströmenden gasförmigen Medium über der Länge seines dem Fußboden bzw. der Wand
bzw. der Decke des zu klimatisierenden Raumes zugeordneten Strömungsweges zu erzielen,
können an sich über der Länge dieses Strömungsweges unterschiedliche Bauelemente mit
unterschiedlichem Gasdurchlaßvermögen bzw. Strömungswiderstand Verwendung finden.
Aus Gründen besserer Rationalisierung von Fertigung, Lagerhaltung und Montage der
Bauelemente ebenso wie des gesamten Klimatisierungssystems nach der Erfindung empfiehlt
es sich aber, über der gesamten Länge dieses Strömungsweges des gasförmigen Mediums
Bauelemente gleicher Ausführung einzusetzen und die gegebenenfalls erforderliche Beeinflussung
des Strömungswiderstandes durch geeignete in den Strömungsweg bzw. in den jeweiligen
diesen bildenden Führungskanal 3 bzw. 3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e bzw. 3f bzw.
3g bzw. 3h einführbare und in diesem festlegbare Schottelemente zu verwenden, die
ganz allgemein mit 9 bezeichnet werden und von denen in Fig. 1 drei unterschiedliche
Größen entsprechend drei verschiedenen Beeinflussungen des Strömungswiderstandes dargestellt
und mit 9a, 9b und 9c bezeichnet sind. Das Schottelement 9b, das im übrigen bevorzugt
aus dem gleichen Material erstellt sein kann wie das Bauelement 1 und mit einer gasundurchlässigen
Beschichtung oder Auflage versehen sein kann oder nicht, ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
in den Führungskanal 3h des Bauelementes 1 eingeschoben und läßt nur noch einen Teil
des Querschnittes desselben für ungehinderte Gasströmung in Normalrichtung zur Zeichenebene
zu. Dieser freie Strömungsdurchschnitt ist bei Einschub des in Fig. 1 dargestellten
Schottelementes 9c größer und ohne Schottelement überhaupt am größten, während bei
Einsatz des Schottbelementes 9a der gesante Strömungsquerschnitt für ungehinderte
Gasströmung im Führungskanal 3h verschlossen ist und das gasförmige Medium seinen
Weg durch die verbleibende durch die Porenstruktur des umgebenden Materials des Bauelementes
1 gebildete großflächige Strömungsdrossel suchen muß. Es ist ersichtlich, . daß hierdurch
mit einfachen und kostengünstigen Mitteln eine Möglichkeit für die zweckdienliche
Beeinflussung des Strömungswiderstandes des gasförmigen Mediums erzielt ist.
[0098] Im übrigen ist in Fig. 1 noch verdeutlicht, daß unabhängig von der Wahl seines Materials
das Bauelement 1 auf seiner raumseitigen Oberfläche eine diese ganzflächig abdeckende
Beschichtung 56 mit Karton oder Kunststoffmaterial aufweisen kann. Gleiches ist der
Fall in Fig. 2, wo dargestellt ist, daß die raumseitige Oberfläche der Oberschale
12 des zweischaligen Bauelementes mit Karton oder Kunststoffmaterial abgedeckt sein
kann. Nicht gezeigt ist, daß bei einer Ausführung etwa gemäß Fig. 2 auch die raumferne
Oberfläche der Oberschale 12 in gleicher Weise kaschiert sein kann. In jedem Fall
aber ist die Kaschierung aus Karton oder Kunststoffmaterial zumindest in dem bzw.
den Breich(en), der bzw. die für Durchtritt von gasförmigem Medium vorgesehen ist
bzw. sind, mit Perforierungen versehen, um einen ungehinderten Durchtritt des gasförmigen
Mediums zu ermöglichen. Durch die Easchierung gemäß diesem untergeordneten Erfindungsgedanken
wird einerseits eine ausreichende Sicherung gegen Beschädigung der raumseitigen Oberfläche
während Lagerung, Transport und/oder Handhabung des betreffenden Bauelementes oder
Schalenteils nach der Erfindung und andererseits eine vorzüglich glatte Sichtoberfläche
erbracht, die häufig für Farbauftrag oder Aufbringung von Tapete od.-dgl. sehr erwünscht
sein kann. Ferner läßt sich durch unterschiedliche Ausführung der Perforierung hinsichtlich
Lochgröße und -anordnung vorteilhaft der Strömungswiderstand der großflächigen Strömungsdrossel
beeinflussen, ohne daß für unterschiedliche Strömungswiderstände das Bauelement in
seinen tragenden Teilen geändert zu werden braucht.
[0099] Es ist ersichtlich, daß die Erfindung zwar anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele
dargestellt, nicht jedoch auf diese beschränkt ist, vielmehr dem Fachmann vielfältige
Möglichkeiten offenstehen, sie durch andere Kombination ihrer Merkmale oder deren
Austausch gegen gleichwertige Mittel an die jeweiligen konstruktiven und insbesondere
auch material- und produktionsmittelmäßigen sowie wirtschaftlichen Gegebenheiten und/oder
die Forderungen des einzelnen Einsatzfalles anzupassen, ohne dadurch den Rahmen der
Erfindung zu verlassen.
1.) Verfahren zur Klimatisierung von Arbeits-, Wohn-, oder Aufenthaltsräumen insbesondere
in Wohn- oder Bürohäusern, Schulen, Hotels, Kongress- und/oder Ausstellungshallen,
Theatern, Kinos, Krankenhäusern, Laboratorien, Lager-und/oder Zuchträumen, Turnhallen,
Schwimmbädern od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß gasförmiges Medium vorbestimmter
Eigenschaften, vorzugsweise Frischluft mit vorbestimmter Temperatur und/oder relativer
Feuchte, dem zu klimatisierenden Raum von mindestens einem an zumindest dem Fußboden
und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke desselben gebildeten und gegenüber
diesem durch eine für dieses gasförmige Medium durchlässige großflächige Ausströmdrossel
abgegrenzten Windkesselraum her zugeführt oder entzogen wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Medium in
zumindest einem im Fußboden und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke des
zu klimatisierenden Raumes eingeformten Kanal in Strömung gehalten und über jeweils
zumindest einen mit diesem Kanal bzw. diesen Kanälen kommunizierenden als für dieses
gasförmige Medium durchlässige großflächige Ausströmdrossel wirkenden Wandungsbereich
diesem Raum zugeführt oder entzogen wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Medium
dem zu klimatisierenden Raum großflächig über zumindest einen wesentlichen Bereich
von Fußboden und/oder mindestens einer Wand und/oder der Decke zugeführt oder entzogen
wird.
4.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das gasförmige Medium dem zu klimatisierenden Raum über poröses Material des raumseitigen
Bereiches von Fußboden und/oder mindestens einer Wand und/ oder der Decke zugeführt
oder entzogen wird.
5.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das gasförmige Medium dem zu klimatisierenden Raum im wesentlichen quer zu seiner
eigentlichen Strömungsrichtung zugeführt oder entzogen wird.
6.) Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das gasförmige Medium dem zu klimatisierenden Raum mit über der Länge seines diesem
zugeordneten Strömungsweges praktisch gleichem Druck zugeführt oder entzogen wird.
7.) Bauelement zur Errichtung oder Bekleidung von Fußböden, Decken oder Wänden von
zu klimatisierenden Arbeits-, Wohn-, oder Aufenthaltsräumen insbesondere in Wohn-
oder Bürohäusern, Schulen, Hotels, Kongress- und/oder Ausstellungs- , hallen, Theatern,
Kinos, Krankenhäusern, Laboratorien, Lager- und/oder Zuchträumen, Turnhallen, Schwimmbädern
od. dgl., insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens einen von dem an das Bauelement -(1) angrenzenden
Raum durch eine für diesem zuzuführendes oder zu entziehendes gasförmiges Medium vorbestimmter
Eigenschaften, vorzugsweise Frischluft mit vorbestimmter Temperatur und/oder relativer
Feuchte, durchlässige großflächige Ausstramdrossel (4 bzw. 5) abgegrenzten Windkesselraum.
8.) Bauelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Windkesselräum durch
mindestens einen Führungskanal (3 bzw. 3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e bzw. 3f
bzw. 3g bzw. 3h) für das gasförmige Medium und die großflächige Ausströmdrossel durch
eine diesen jeweils zumindest raumseitig begrenzende für dieses gasförmige Medium
durchlässige Wandung (4 bzw. 5) gebildet ist.
9.) Bauelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens einen Führungskanal
(3 bzw. 3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e) für gasförmiges Medium aüfweist, der in
einer anderen/Ebene angeordnet ist als mindestens ein weiterer Führungskanal (3 bzw.
3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e) für gasförmiges Medium.
10.) Bauelement nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskanal
(3) bzw. zumindest einer der Führungskanäle (3e) für das gasförmige Medium als Sackloch
mit lediglich einer Zuströmöffnung (6e) oder lediglich einer Abströmöffnung (6e')
für dieses ausgebildet ist.
11,) Bauelement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet daß der
Führungskanal (3) bzw. zumindest einer der Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw.
3d) für das gasförmige Medium sich zu einander gegenüberliegenden Stirnseiten des
Bauelementes (1) öffnende Mündungen (6a, 6a' bzw. 6b, gb' bzw. 6c, 6c' bzw. 6d, 6d')
aufweist.
12.) Bauelement nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekernzeichnet, daß der
Führungskanal (3) bzw. zu- mindest einer der Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw.
3d) für das gasförmige Medium sich zu einander benachbarten Stirnseiten des Bauelementes
(1) öffnende Mündungen (6a, 6d bzw. 6b, 6a' bzw. 6c', 6b' bzw. 6d', 6c) aufweist.
13.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine
seiner Stirnseiten frei von jeder Mündung (6a bzw. 6a' bzw. 6b bzw. 6b' bzw. 6c bzw.
6c' bzw. 6d bzw. 6d' bzw. 6e bzw. 6e') eines Führungskanals (3) für das gasförmige
Medium ist (Fig.5).
14.) Bauelement nach einem der Anspruche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
einander gegenüberliegende Stirnseiten desselben jeweils frei von jeder Mündung (6a
bzw. 6a' bzw. 6b bzw. 6b' bzw. 6c bzw. 6c' bzw. 6d bzw. 6d' bzw. 6e bzw. 6e') eines
Führungskanals (3) für das gasförmige Medium sind (Fig. 4).
15.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
einander benachbarte Stirnseiten desselben jeweils frei von jeder Mündung (6a bzw.
6a' bzw. 6b bzw. 6b' bzw. 6c bzw. 6c' bzw. 6d bzw. 6d' bzw. 6e bzw. 6e') eines Führungskanals
(3) für das gasförmige Medium sind (Fig. 6).
16.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß drei
seiner Stirnseiten jeweils frei von jeder Mündung (6a bzw. 6a' bzw. 6b bzw. 6b' bzw.
6c bzw. 6c' bzw. 6d bzw. 6d' bzw. 6e bzw. 6e') eines Führungskanals (3) für das gasförmige
Medium sind (Fig. 8).
17.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichmet, daß es
einteilig ausgeführt ist und der Windkesselraum bzw. der Führungskanal (3) bzw. die
Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e) für das gasförmige Medium als
Röhre(n) (3f bzw. 3g) ausgebildet ist bzw. sind (Fig. 11).
18.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß es
einteilig ausgeführt ist und der Windkesselraum bzw. der Führungskanal (3) bzw. die
Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e) für das gasförmige Medium als
Rinne(n) (3h) ausgebildet ist bzw. sind, die im Einbauzustand des Bauelementes (1)
durch den dieses tragenden Teil (10) des Bauwerkes, nämlich dessen Fußboden bzw. Decke
bzw. Wand, abgedeckt wird bzw. werden (Fig. 1).
19.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß es
zweiteilig mit einer Unterschale (11) und einer Oberschale (12) ausgeführt ist und
der Windkesselraum bzw. der Führungskanal (3) bzw, die Führungskanäle (3a bzw. 3b
bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e) für das gasförmige Medium als Rinne(n) (3h) in Unterschale
(11) und/oder Oberschale (12) ausgebildet ist bzw. sind, die von der jeweils anderen
Schale (12 bzw. 11) abgedeckt wird bzw. werden (Fig. 2).
20.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß es
zweiteilig mit einer Unterschale (11) mit mindestens einem Führungskanal (3) für das
gasförmige Medium in Form einer Rinne (3h), die im Einbauzustand des Bauelementes
(1) zur Raumseite hin offen ist, und mit einem für dieses gasförmige Medium durchlässigen
etwa plattenförmigen Abdeckteil (5) ausgeführt ist, das die Rinne(n) (3h) in der Unterschale
(11) überdeckend an dieser festlegbar ist (Fig. 2).
21.) Bauelement nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil (5) als
Ferforierungen (22) aufweisende Tafel (23) aus Holz, insbesondere Furnier, Karton,
Kunststoff insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung und/oder
Furnierstärke, Kunststoffschaum, vorzugsweise ausgesteiftem Textilmaterial, Leder,
Faserzementplatten insbesondere mit eingelassenen und gezogenen Großfasern, Metall
oder Keramikmaterial od. dgl. ausgebildet ist (Fig. 12).
22.) Bauelement nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil (5) als
Spannrahmen (19) mit einer Bespannung (21) aus perforierter Papier- oder Kunststofftapete,
Holzfurnier od. Kunststoffolie insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung
und/oder Furnierstärke, perforiertem Leder oder Fell, Kunststoffschaum, Natur- oder
Kunststoffvliesmaterial, textilem Gewebe od. dgl. ausgebildet ist (Fig. 12).
23.) Bauelement nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil (5) als
Tragrahmen (19 bzw. 39) für eine Auflage (20) aus für gasförmiges Medium durchlässiger
Tapete, wie beispielsweise Gras- oder Textiltapete, perforierter Papier- oder Kunststofftapete,
Holzfurnier oder Kunststoffolie insbesondere in Holzmaserung aufweisender Oberflächenausführung
und/oder Furnierstärke, Kunststoffschaum, Natur- oder Kunststoffvliesmaterial, perforiertem
Leder oder Fell, textilem Gewebe od. dgl. in Form eines Gitterrostes ausgebildet ist
(Fig. 12 und 13).
24.) Bauelement nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abdeckteil (5) an der raumseitigen Vorderseite der Unterschale (11) beispielsweise
mittels in sich zu dieser hin öffnende Sacklöcher (27) in dieser eingreifender Druckknöpfe
(28) Rastelemente od. dgl. festlegbar ist.
25.) Bauelement nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das
Abdeckteil (5) mittels zumindest zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten der Unterschale
(11) wenigstens teilweise umgreifender Befestigungselemente (z. B. 19a bzw. 39a) an
der Unterschale (11) festlegbar ist.
26.) Bauelement nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckteils (5) als Krampen oder Krallen od. dgl. ausgebildet sind.
27.) Bauelement nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckteils (5) als über die zugeordnete Stirnseite der Unterschale (11) hinweggreifende
federnde Fingerelemente (19a bzw. 39a) od. dgl. ausgebildet sind.
28.) Bauelement nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckteils (5) als mit Neigung gegenüber der zugeordneten Stirnseite der Unterschale
(11) verlaufende Abbiegungen oder Fortsätze (z. B. 19a bzw. 39a) desselben ausgebildet
sind.
29.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß es
mindestens eine in seinen Stirnseiten bzw. in den Stirnseiten seiner Unterschale (11)
und/oder seiner Oberschale (12) umlaufende Nut (29) für die Aufnahme eines Federelementes
(30) einer Nut-Feder-Verbindung (29, 30) für seine Ausrichtung zu einem oder mehreren
weiteren Bauelement(en) (1) und/oder für seine Festlegung und/oder die Sicherung seiner
Festlegung am Fußboden oder an einer Wand oder an der Decke des zu klimatisierenden
Raumes oder einer Einfassung des- bzw. derselben aufweist.
30.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß es
in zumindest einer seiner Stirnseiten bzw. in zumindest einer der Stirnseiten seiner
Unterschale (11) und/oder seiner Oberschale (12) mindestens eine Nut (44 bzw. 46)
aufweist.
31.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 30, dadurch gekennzeizhnet, daß es an
zumindest einer seiner Stirnseiten bzw. an zumindest einer der Stirnseiten seiner
Unterschale (11) und/oder seiner Oberschale (12), bei Ausführungen mit mindestens
einer Nut (44 bzw. 46) jeweils an der deren Stirnseite gegenüberliegenden Stirnseite,
jeweils eine zu der bzw. den betreffenden Nut(en) (44 bzw. 46) komplementäre Ausbauchungen
(45 bzw. 47) aufweist, mittels derer es zu einem oder mehreren weiteren Bauelement(en)
(1) ausrichtbar und/oder an diesem bzw. diesen oder am Fußboden oder an einer Wand
oder an der Decke des zu klimatisierenden Raumes oder einer Einfassung des-bzw. derselben
festlegbar und/oder sicherbar ist.
32.) Bauelement nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (46)
einen sich von seiner Stirnseite bzw. der Stirnseite seiner Unterschale (11) und/
oder seiner Oberschale (12) weg verjüngenden dreieckigen oder trapezförmigen Querschnitt
aufweist.
33.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß es
in zumindest einer seiner einen randseitigen Windkesselraum bzw. Führungskanal (3
bzw. 3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e bzw. 3f bzw. 3g bzw. 3h) für das gasförmige
Medium begrenzenden Innenflächen eine Ausnehmung (48 bzw. 49) für die Aufnahme eines
haken-oder winkelförmigen fußboden- oder wand- oder deckenfesten Stützelementes (50)
für seine Ausrichtung zu einem oder mehreren weiteren Bauelement(en) (1) und/ oder
für seine Festlegung und/oder die Sicherung seiner Festlegung am Fußboden oder an
einer Wand oder an der Decke des zu klimatisierenden Raumes oder an einer Einfassung
des bzw. derselben aufweist.
34.) Bauelement nach Anspruch 33 dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (49) durch
eine Metall- oder Kunststoffplatine (53) mit Eingriffsschlitz (54) und/oder Hintergreiffläche
(52) für das haken- oder winkelförmige Stützelement (50) armiert ist.
35.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß es
an zumindest einer seiner Stirnseiten bzw. an zumindest einer der Stirnseiten seiner
Unterschale (11) durch eine mit ihrer fußboden- bzw. wand- bzw. deckennahen Außenoberfläche
zur fußboden- bzw. wand- bzw. deckennahen Oberfläche von Bauelement (1) bzw. Unterschale
(11) derselben fluchtend über die jeweilige(n) Stirnseite(n) hinwegstehende Haltezunge
(51) aus Metall oder Kunststoff od. dgl. armiert ist, mit welcher sich die so armierte
Seite von Bauelement (1) bzw. Unterschale (11) desselben durch Hintergreifen eines
haken- oder winkelförmigen fußboden- oder wand- oder deckenfesten Stützelementes (50)
zu einem oder mehreren weiteren Bauelement(en) (1) ausgerichtet und/oder am Fußboden
oder an einer Wand oder an der Decke des zu klimatisierenden Raumes festgelegt und/oder
gesichert hält.
36.) Bauelement nach einem der Ansprüche 29 bis 35 und jeweils einem der Ansprüche
18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil (5) mittels in die durch Verwendung
eines Federelementes (30) sich ergebenden Fugen zwischen den Unterschalen (11) benachbarter
Bauelemente (1) eingreifender Befestigungselemente(z. B. 19a) an der jeweils zugeordneten
Unterschale (11) festlegtar ist.
37 .) Bauelement nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckteils (5) als mit Neigung gegenüber der zugeordneten Stirnseite der diesem
zugeordneten Unterschale (11) verlaufende Abbiegungen oder Fortsätze (z. B. 19a) desselben
ausgebildet sind.
38.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß es zumindest
teilweise aus Wärmespeichermaterial gebildet ist.
39.) Bauelement nach Anspruch 38 in zweiteiliger Ausführung, dadurch grekennzeichnet,
daß wenigstens seine Unterschale (11) zumindest teilweise aus Wärmespeichermaterial
gebildet ist.
40.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß es
bzw. zumindest seine Oberschale (11) wenigstens in seinen bzw. ihren den Windkesselraum
bzw. den Führungskanal (3) bzw. die Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw.
3e bzw. 3f bzw. 3g bzw. 3h) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen
aus porösem Material (4a bzw. 4b bzw. 4c bzw. 4d) mit kapillaren und/oder porenförmigen
Durchgängen für gasförmiges Medium gebildet ist.
41.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß es
bzw. zumindest seine Oberschale (12) wenigstens in seinen bzw. ihren den Windkesselraum
bzw. den Führungskanal (3) bzw. die Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw 3d bzw.
3e bzw. 3f bzw. 3g bzw. 3h) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen
aus granulatförmigem Material (4a bzw. 4b) gebildet ist.
42.) Bauelement nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, daß die aus granulatfömigem
Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale
(12 bzw. 11) aus einem Korngemisch mit etwa 8 Anteilen von 1,8 bis 2,5 mm größter
Kornabmessung, etwa 12 Anteilen von 2,5 bis 3,5 mm größter Kornabmessung, etwa 8 bis
9 Anteilen von 3,5 bis 4,5 größter Kornabmessung und etwa 1 Anteil von 4,5 bis 5,1
mm größter Kornabmessung gebildet sind.
43.) Bauelement nach Anspruch 41 oder 42, dadurch gekennzeichnet. daß die aus granulatfönnigem
Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale
(12 bzw. 11) ein Gemisch (4a) von Körnern etwa kugel- oder tropfenförmiger Konfiguration
aufweisen.
44.) Bauelement nach einem der Ansprüche 41 bis 43, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner
Ober- und/oder Unterschale (12 bzw. 11) ein Gemisch 4b von Körnern eckiger Konfiguration
vorzugsweise mit Bruch- oder Mahlkornstruktur aufweisen.
45.) Bauelement nach einem der Ansprüche 41 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner
Ober- und/oder Unterschale (12 bzw. 11) Kunststoffkügelchen vorzugsweise mit einem
Durchmesser von etwa 2 bis 5 mm aufweisen, die durch Anschmelzen mittels eines Heißluftstoßes
oder durch Durchlauf von Lösungsmittel durch das gasförmige Material oberflächlich
mit gleichartigen Kunststoffkügelchen oder anderen Bestandteilen des granulatförmigen
Materials verbunden sind.
46.) Bauelement nach einem der Ansprüche 41 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner
Ober-und/oder Unterschale (12 bzw. 11) vorzugsweise auf abgerundete. Kanten bearbeiteten
Bimskiesbruch oder Marmorbruch oder Dolomitbruch oder Schieferbruch oder Quarzbruch
oder ein Gemisch mindestens zweier dieser Materialien aufweisen dessen Körner mittels
einer erstarrten und durch Trocknen oder Brennen ausgehärteten Kalk- Zement oder Gips-
oder Tonschlämme miteinander und/oder mit anderen Bestandteilen des granulatförmigen
Materials verbunden sind.
47.) Bauelement nach einem der Ansprüche 41 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner
Ober- und/oder Unterschale (12 bzw. 11) vorzugsweise aus abgerundete Kanten bearbeiteten
Bimskiesbruch mit eingeschwemmten Quarzsandkörnern und Aluminiumpulver aufweisen,
wobei der Kornverbund durch eingeschwemmte Kalkmilch und Aushärten im Dampf erzielt
ist.
48.) Bauelement nach einem der Ansprüche 41 bis 47, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner
Ober-und/oder Unterschale (12 bzw. 11) vorzugsweise auf abgerundete Kanten bearbeiteten
Schlackenbruch,. insbesondere Hochofenschlackenbruch, aufweisen.
49.) Bauelement nach einem der Ansprüche 41 bis 48, dadurch gekennzeichnet, daß die
aus granulatförmigem Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner
Ober-und/oder Unterschale (12 bzw. 11) Körner mit ihrerseits eine feinzerklüftete
Oberfläche und/oder sich zu dieser hin öffnende Poren oder Kapillaren besitzender
Materialstruktur aufweisen.
50.) Bauelement nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnete daß die aus granulatförmigem
Material gebildeten Bereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale
(12 bzw. 11) Blähtonkörner und/oder Körner aus niedrig gebranntem Ton aufweisen.
51.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 50, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausströmdrossel (4 bzw. 5) eine geglättete, vorzugsweise geschliffene Außenoberfläche
aufweist.
52.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 51, gekennzeichnet durch einen raumseitigen
Auftrag oder Belag zumindest der nicht den Windkesselraum bzw. den FühiTmgskanal (3)
bzw. die Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e bzw. 3f bzw. 3g bzw. 3h)
für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereiche des Bauelementes
(1) bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale (12 bzw. 11) aus Wärmespeichermaterial.
53.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 52, dadurch gekennzeichnet, daß es
auf seiner raumnahen Seite zumindest bereichsweise, vorzugsweise in seinen den Windkesselraum
bzw. den Führungskanal (3) bzw. die Führungskanäle (3a bzw. 3b 3c bzw. 3d bzw. 3e
bzw. 3f bzw. 3g bzw. 3h) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen,
aus Material mit im Vergleich zu seiner raumfernen Seite größerem Wärmeleitwert gebildet
ist.
54.) Bauelement nach Anspruch 53 in zweischaliger Ausführung, dadurch gekennzeichnet,
daß seine Oberschale (12) zumindest bereichsweise, vorzugsweise in ihren den Windkesselraum
bzw. den Führungskanal (3) bzw. die Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw.
3e bzw. 3f bzw. 3g bzw. 3h) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereichen,
aus im Vergleich zu dem Material der Unterschale (11) einen großeren Wärmeleitwert
aufweisendem Material gebildet ist.
55.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 54, dadurch gekennzeichnet, daß es
auf seiner raumseitigen Oberfläche bzw. seine Oberschale (12) zumindest auf ihrer
raumseitigen Oberfläche eine diese ganzflächig abdeckende Beschichtung (56) mit Karton
oder Kunststoffmaterial aufweist, die zumindest in dem bzw. den für Durchtritt von
gasförmigem Medium vorgesehenen Bereich(en) Perforierungen (22) aufweist.
56.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis,55, das vollständig aus für gasförmiges
Medium durchlässigem Material gebildet ist oder eine solche Unterschale und/oder Oberschale
aufweist, gekennzeichnet durch einen den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernden
Auftrag (24) oder Belag (25) oder nicht den Windkesselraum bzw. den Führungskanal
(3) bzw. die Führungskanäle (3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e bzw. 3f bzw. 3g bzw.
3h) für das gasförmige Medium raumseitig begrenzenden Wandungsbereiche des Bauelementes
(1) bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale (12 bzw. 11).
57.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 56, gekennzeichnet durch einen den
Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernden Auftrag (24) oder Belag (25) der'
den Windkesselraum bzw. den Führungskanal (3) bzw. zumindest einen der Führungskanäle
(3a bzw. 3b bzw. 3c bzw. 3d bzw. 3e bzw. 3f bzw. 3g bzw. 3h) für das gasförmige Medium
raumseitig begrenzenden Wandungsbereiche des Bauelementes (1) bzw. seiner Ober- und/oder
Unterschale (12 bzw. 11).
58.) Bauelement nach einem der Ansprüche ? bis 57, gekennzeichnet durch mindestens
ein an ihm bzw. zumindest einer Oberschale (12) festlegbares dieses bzw. diese wenigstens
in seinen bzw. ihren für gasförmiges Medium durchlässigen Bereichen überdeckendes
tafelförmiges für gasförmiges Mediurs undurchlässiges Abdeckelement (32) Fig. 2).
59.) Bauelement nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (32)
an der raumseitigen Vorderseite des Bauelementes (1) bzw. seiner Oberschale (12) beispilesweise
mittels in sich zu dieser hin öffnende Sacklöcher in dieser eingreifender Druckknöpfe
(28), Rastelemente od. dgl. festlegbar ist.
60.) Bauelement nach Anspruch 58, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (32)
mittels zumindest zwei einander gegenüberliegende Stirnseiten des Bauelementes (1)
bzw. zumindest seiner Oberschale (12) wenigstens teilweise umgreifender Befestigungselemente
(z.B. 33a) an diesem bzw. dieser festlegbar ist.
61.) Bauelement nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckelementes (32) als Krampen od. Krallen od. dgl. ausgebildet sind.
62.) Bauelement nach Anspruch 60, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckelementes (32) als über die zugeordnete Stirnseite des Bauelementes (1)
bzw. zumindest der Oberschale (12) desselben hinweggreifende federnde Fingerlemente
(33a) od. dgl. ausgebildet sind.
63.) Bauelement nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente
des Abdeckelementes (32) als mit Neigung gegenüber der zugeordneten Stirnseite des
Bauelementes (1) bzw. zumindest der Oberschale (12) desselben verlaufende Abbiegungen
oder Fortsätze (z. B. 33a) des Abdeckelementes (32, 33) ausgebildet sind.
64.) Bauelement nach einem der Ansprüche 56 bis 63, dadurch gekennzeichnet, daß der
den Durchtritt von gasförmigem Medium verhindernde Auftrag (24) oder Belag (25) durch
einen Überzug der für Durchtritt von gasförmigem Medium zu sperrenden Oberflächenbereiche
des Bauelementes (1) bzw. seiner Ober- und/oder Unterschale (12 bzw. 11) bzw. des
Abdeckelementes (32) aus porenschließendem Material, wie beispielsweise einem Sprüh-
oder Tauchüberzug aus Kunstharz od. dgl., gebildet ist.
65.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 64, gekennzeichnet durch teilweise
bis volle Füllung mindestens eines Windkesselraumes bzw. Führungskanals (3) für gasförmiges
Medium mit gleichem, ähnlichem oder artfremden Material, wie beispielsweise für die
Errichtung des Bauwerkes, nämlich des Fußbodens, der Decke oder Wand, aus Bauelementen
oder deren Festlegung an einem solchen Bauwerk genutztem Mörtel.
66.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 65, gekennzeichnet durch mindestens
ein in einen Windkesselraum bzw. Führungskanal (3) für gasförmiges Medium einschiebbares
oder einlegbares, diesen teilweise oder völlig verschließendes Schottelement (9 bzw.
9a bzw. 9b bzw. 9c) (Fig. 1).
67.) Bauelement nach einem der Ansprüche 7 bis 66, gekennzeichnet durch mindestens
einen zumindest auf eine seiner Stirnseiten bzw. der Stirnseiten seiner Ober-und/oder
Unterschale (12 bzw. 11) aufgelegten Dichtstreifen (34) oder Dichtauftrag (24) bzw.
Dichtbelag (25) aus für Durchtritt von gasförmigem Medium undurchlässigem Material.