[0001] Die Erfindung betrifft eine Markise, wie sie mit einer von annähernd horizontal bis
annähernd vertikal abschwenkbaren flexiblen Bespannung mit Hilfe eines geeigneten
Gestells an einem Baukörper befestigt ist, und bei der die Bespannung aus mehreren
Streifen besteht.
[0002] Eine solche Markise ist schon verschiedentlich vorgeschlagen worden. So zeigt die
CH-A-274.744 einen Sonnenstoren, bei dem an zwei auf der Tuchwelle aufrollbaren Stoffgurten
die querverlaufenden Bespannungsstreifen über einen Teil ihrer.Breite im Abstand voneinander
befestigt sind, während der nach aussen weisende Teil der Streifen frei nach unten
hängt. Eine solche Konstruktion ist verhältnismässig kompliziert, bietet sowohl beim
Auf- wie beim Abrollen Probleme mit den herabhängenden Streifen und konnte sich daher
nicht durchsetzen.
[0003] Die Bespannung verläuft in aller Regel zwischen einem Ausfallprofil, das an Gelenkarmen,
Fallarmen oder dergleichen befestigt ist, und einer Tuchwelle, auf der sie aufrollbar
ist. Im abgerollten Zustand ist die Bespannung dem Winddruck ausgesetzt, der nicht
nur eine hohe Reissfestigkeit der Bespannung, sondern auch eine massive und mithin
schwerfällig erscheinende konstruktive Ausbildung des Gestells, insbesondere der Gelenkarme
oder dergleichen Ausstellmittel verlangt, was sich auch in hohen
Herstellungs- kosten niederschlägt.
[0004] Man hat daher auch schon die Aufteilung einer grösseren
Bespannungsfläche in mehrere kleinere Einzelmarkisen vorgeschlagen, z.B. in der FR-A-829.881
für eine um eine Gebäudeecke reichende Markise, doch ist eine solche Konstruktion
wegen der Notwendigkeit einer Mehrzahl von Tuchwellen mit eigenem Antrieb und Ausstellmitteln
ausserordentlich aufwendig.
[0005] Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Markise zu schaffen, die trotz
verhältnismässig leichter Konstruktion auch stärkeren Windboen standhalten kann und
die erwähnten Nachteile bekannter Markisen vermeidet. Dies gelingt erfindungsgemäss
dadurch, dass die Streifen zwischen Ausfallprofil und Tuchwelle verlaufen und auf
ein und derselben Tuchwelle aufrollbar sind.
[0006] Eine derart ausgebildete Bespannung unterscheidet sich im ausgespannten bzw. ausgefahrenen
Zustand opitsch kaum von den einstückig ausgebildeten Bespannungen. Bei Windangriff
öffnen sich die Schlitze zwischen den Streifen mehr oder weniger weit und lassen die
bewegte Luft grossteils passieren, so dass der noch verbleibende, auf die Streifen
drückende Luftstau sehr gering ist. Die somit erheblich geringer belastete Bespannung
kann daher leichter ausgeführt sein, was auch für das Gestell bzw. die
Ausstellmit- tel zutrifft. Dadurch werden auch optisch leicht erscheinende Konstruktionen
möglich, die infolge ihrer geringen Dimensionierung noch an beengten Stellen montierbar
sind, wodurch sich die Herstellkosten vermindern. Bei einer Beschädigung der Bespannung
sind lediglich die beschädigten Streifen zu ersetzen.
[0007] Die Lagerhaltung von Bespannungen verschiedener Grösse und Farbzusammenstellungen
ist umständlich und aufwendig. Die Streifenform bietet nun die Möglichkeit, die jeweils
erforderliche Bespannungsbreite aus - gegebenenfalls sogar verschieden.breiten - Einzelstreifen
zusammenzustellen. Zudem kann die Farbenwahl und deren Folge den Wünschen der Kunden
entsprechend variiert werden.
[0008] Vorteilhafte Verbesserungen und weitere Ausbildungen werden, wie in den Unteransprüche
erwähnt, vorgeschlagen. Den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung in
schematischen Darstellungen zu entnehmen. Es zeigen
Fig. 1 eine Markise mit ab- bzw. aufrollbarer Bespannung in einer perspektivischen
Darstellung,
Fig. 2 verschiedene Verbindungsmöglichkeiten zwischen den Längsrändern der Streifen
und eine Befestigung der Streifen am Ausfallprofil in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 einen schematischen Querschnitt durch eine Markise,
Fig. 4a und 4b Ausschnitte aus Markisen mit Befestigung der Bespannungsstreifen an
der Tuchwelle,
Fig. 5 eine Doppelmarkise im Querschnitt und
Fig. 6 eine Bespannung in der Draufsicht,
Fig. 7 den Endbereich eines Streifens in der Draufsicht,
Fig. 8 bis 10 Draufsicht und Querschnitt eines Markisenausschnittes am tuchwellenseitigen
Ende der Streifen.
[0009] Fig.1 zeigt schematisch eine Rollblende bzw. Markise 11, deren Bespannung 17 einerends
an der Tuchwelle 13 und anderends an einem Ausfallprofil 16 befestigt ist. Die Tuchwelle
13 ist in bekannter Weise an (nicht dargestellten) Tragelementen drehbar gelagert
und betätigbar. An Schwenklagern 15 sind Gelenkarme 14 angelenkt, die das Ausfallprofil
16 tragen.
[0010] Die mithin einerseits vom Ausfallprofil 16 und andererseits von der Tuchwelle 13
getragene Bespannung 17 aus flexiblem Textilmaterial ist in Streifen 18 aufgeteilt.
Die Streifen 18 können gleich breit sein oder, wie im Beispiel, unterschiedliche Breiten
haben. Die
Striefen 18 verlaufen in Abrollrichtung. Im Ruhezustand berühren einander die Längsränder
10 zweier benachbarter Streifen.
[0011] Auch nach Fig.2 können die Streifen 18 in einer Ebene so dicht nebeneinander angeordnet
sein, dass die Längsränder 10 geschlossen sind. Jeder Streifen 18,18'ist am Ausfallprofil
16 vorzugsweise mittig befestigt, so dass sich die Längskanten 10 der Streifen 18'bei
Windbelastung von unten unter Ausbildung von Schlitzen 30 aufwölben können. Die Befestigung
kann auch auf dem der Hauptwindrichtung zugekehrten Längsrand jedes Streifens erfolgen;
stabiler ist jedoch eine Befestigung an wenigstens zwei Stellen der Stirnenden der
Streifen mittels einer Leiste, eines Klemmprofils oder dergleichen.
[0012] Für die Befestigung der Stoffstreifen 18'sind im Ausfallprofil 16 in - den Streifenbreiten
entsprechenden Abständen - Löcher 20 vorgesehen, die zum Festhalten je eines Druckknopfes
21 an den Streifen 18,18'in bekannter Weise mit Haltefedern 22 versehen sein können.Selbstverständlich
ist jede andere Konstruktion eines solchen Schnellverschlusses möglich. Bei grossen
Windstärken ist jedoch eine derartig federnde Befestigung gegebenenfalls nicht sicher
genug, so dass eine im Verriegelungszustand unlösbare Verbindung zweckmässiger ist.
Zu diesem Zweck kann das verdickte Ende des Druckknopfs 21 zusätzlich in das breite
Ende einer Schlüssellochöffung eingeführt werden, die in einem Schieber am Ausfallprofil
16 angeordnet ist, worauf der Schieber so verschoben wird, dass der schmälere Teil
der Schlüssellochöffnung den Hals des Druckknopfs 21 unterhalb des verdickten Endes
umgreift und so festhält.
[0013] Um auch bei sehr geringer Steifheit der Streifen 18 schon bei geringem Luftzug ein
Flattern zu vermeiden, können die Längsränder der Streifen 18 mit unter Druckbelastung
sich öffnenden Einrichtungen, wie z.B. einer Vielzahl ineinander greifender, elastischer
Widerhäkchen, reissverschlussartig verbind- bzw. lösbarer Formschlussverbindungen
oder dergleichen versehen sein.
[0014] Auch kann der Rand der Stoffstreifen 18 beispielsweise mit einem Borstenstreifen
23 versehen sein, wobei die Borsten einander benachbarter Stoffstreifen 18 ineinandergreifen,
dem Oeffnen der Schlitze einen gewissen Widerstand entgegensetzen und auf diese Weise
ein Flattern bei geringer Windstärke vermeiden.
[0015] Die Streifen 18' können auch zwischen den Längsrändern einander benachbarter Stoffstreifen
durch jeweils eine Verbindungsnaht mit elastisch dehnbaren Fäden 24,insbesondere aus
elastischem Polyurethan-Kunststoff, miteinander verbunden sein, die ebenfalls eine
bestimmte Gegenkraft gegen ein Oeffnen der Schlitze 30 ergibt. Die Verwendung von
Kunststoff empfiehlt sich deshalb, weil Naturgummi bei Sonnenbestrahlung allzu schnell
altert. Falls die von einer über die ganze Streifenlänge reichenden Naht erzielbare
Schliesskraft zu gross sein sollte, ist es auch möglich, die Naht nur absatzweise,
also mit Unterbrechungen auszuführen.
[0016] An den Enden über die Breite der Streifen 18 verlaufende Nähte können zur Befestigung
der Bespannung am Ausfallprofil 16 dienen, wobei allerdings auch eine im wesentlichen
punktförmige Verankerung mittels Gummifäden möglich ist. Durch solch eine elastische
Verankerung können die Streifen 18 besonders weit voneinander abheben, so dass eine
ausgezeichnete Luftdurchlässigkeit der Bespannung erzielbar ist. Andererseits bietet
die Verankerung mittels des Schnellverschlusses 20-22 bestimmte Vorteile bei der individuellen
Zusammenstellung von Bespannungen, die so rasch zu der gewünschten Breite und Farbmusterung
leicht ausgetauscht werden können.
[0017] Gemäss Fig.3 können die in Abrollrichtung verlaufenden Streifen 418,518 an der Tuchwelle
113 mit ihren Enden in zwei Nuten 36,37 verlaufen, die entlang des Tuchwellenmantels
in Umfangsrichtung versetzt angeordnet und mit Hilfe von Klemmstäben bzw. Einsatzstücken
40,41 befestigt sind. Entsprechend sind die anderen Enden der Streifen 418,518 in
zwei im Ausfallprofil 416 nebeneinander verlaufenden Nuten 38,39 mit Hilfe von Klemmstäben
bzw. Einsatzstücken 42,43 befestigt. Der Abstand der paarweise angeordneten Nuten
36,37 und 38,39 voneinander ist zweckmässig so klein gewählt, dass die Streifen 418,518
im ausgefahrenen Zustand dicht übereinander liegen.
[0018] Wenn die Längsränder der Streifen 418,518 sich überlappen, was die Draufsicht gemäss
Fig.4a zeigt, ist es zweckmässig, wenn die Abstände der Nut 36 von 37 einerseits,
und der Nut 38 von 39 andererseits einander entsprechen, damit Streifen standardisierter
Länge zum Einsatz kommen können.Da die obenliegenden Streifen 518 wegen des geringfügig
grösseren Wickelradius immer etwas weniger Umdrehungen zu ihrer Aufrollung benötigen
als die unteren Streifen 418, ist es zweckmässig, sie am Ausfallprofil elastisch zu
lagern, z.B. einen Längenausgleich durch Einbau eines Gummibandes 45 oder einer nicht
dargestellten Feder, vorzugsweise nahe des Ausfallprofils 16,416 vorzusehen.
[0019] Wie Fig.4b zeigt, können einander überlappende Streifen 618 auch in nur einer Nut
in der Tuchwelle bzw.im Ausfallprofil befestigt werden, wobei der zu befestigende
Endbereich jedes Streifens 618 sich gegenüber dessen eigentlicher Breite verjüngt.
Dabei können allerdings Probleme mit der mangelnden Spannung der Längsränder auftreten.
[0020] Normale Stoffstreifen würden zwar auf der Tuchwelle und dem Ausfallprofil satt nebeneinander
liegen, in der Mitte aber klaffen, was bei einer Streifenbreite von 200 mm und einer
ausgefahrenen Länge von 300 cm bei üblichen Markisenstoffen Schlitze 30 von 1-3 cm
ergibt. Dadurch fallen störende Licht- bzw. Sonnenstreifen durch die Bespannung, die
unschön aussieht, wie aus Fig.6 ersichtlich ist.
[0021] Dieses Problem kann z.B. gemäss Fig.7 dadurch gelöst werden, dass die Längsränder
der Streifen 18 gegenüber ihren Mittelzonen dadurch unter Zugspannung gehalten werden,
dass der für den Einschub der Klemmstäbe bzw. Einsatzstücke 40 bestimmte Hohlsaum
48 konvex ausgebildet wird, so dass im ausgefahrenen, gespannten Zustand die Randzonen
etwas kürzer sind als die Mittelzonen. Es können aber auch die Streifen 18 quer zur
Roll- oder Spannrichtung stabilisiert werden. Dies kann z.B. durch quer verlaufende
Versteifungseinlagen oder durch die Vewendung dehnungsfreien Textilmaterials, beispielsweise
Glasfasergewebe, geschehen, wodurch der Schrumpf der Streifen in Querrichtung - bei
Zugbeanspruchung in Längsrichtung - verhindert oder zumindest klein gehalten werden
kann. Es können auch im Verhältnis zu den Längsfäden sehr steife Querfäden verwendet
werden, um die Querstabilität zu verbessern.
[0022] Die Längsränder können zugfest verstärkt oder elastischer als die Mittelzone ausgebildet
werden. Die Verstärkung der Längsränder kann durch die Ausbildung von Säumen, eine
dickere Webkante, das Aufbringen von zugfesten Randbändern oder dergleichen geschehen,
was aber den Nachteil hat, dass der Bespannungswickel beim Aufrollen durch die dickeren
Randzonen festgelegt ist und die Mittelzonen durchhängen. Dies kann im Lauf der Zeit
wiederum zu Verzugserscheinungen führen. Zweckmässig wird eine Verstärkung der Längsränder
ohne Dickenzuwachs dadurch erzielt, dass die Randnaht mit leichter Vorspannung (z.B.
Kräuselkrepp mit elastischem Faden) eventuell im Zick-Zack genäht wird; oder es werden
bereits bei der Herstellung der Stoffstreifen die Randkettfäden aus mehr oder weniger
elastischem Material gewählt.
[0023] Mit Hilfe des gemäss Fig.3 gezeigten Prinzips ist auch eine Doppelmarkise nach Fig.5
möglich,wie sie als Ständermarkise, zur Abdeckung von Glashäusern oder dergleichen
zum Einsatz kommt. Die beiden Bespannungen bilden Streifen 418,518 und werden auf
einer Tuchwelle 113 auf- bzw. abgerollt. Ihr anderes Ende ist an je einem Ausfallprofil
516 und 516' befestigt.
[0024] Die Streifen 418 können alternativ auch über eine Umlenkrolle 44 über eine Ebene
418" geführt werden, die dann dieselbe Neigung wie diejenige der Streifen 518 haben
kann.
[0025] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt. So kann
die Tuchwelle beispielsweise mit vier Nuten versehen sein, um die Ausbildung nach
Fig. 4a mit derjenigen nach Fig.5 zu kombinieren.
[0026] Ein weiterer Vorteil des Lamellenkonzepts liegt aber auch darin, dass sowohl beim
Nähen als auch beim Liefern der zusammengefalteten Markisenstoffe gewisse Verwerfungen
oder Faltenbildungen meist nur sehr schwer zu vermeiden sind. Lamellen müssen aber
in der Längsrichtung nicht unbedingt genäht werden, sondern werden gerollt geliefert.
Damit hat man zwei Probleme mit einem Schlag gelost. Auch bei sehr breiten Markisen
wird zur Vermeidung des Durchhängens bisher eine Tuchwellenstütze eingebaut, die zur
Folge hat, dass Staub und Schmutz in den Stoff eingerieben werden und dass es Schleifspuren
gibt, die nicht mehr zu beseitigen sind, so dass die gesamte Bespannung ausgewechselt
werden muss. Bei der streifenförmigen Bespannung kann einfach ein beschädigter oder
beschmutzter Streifen problemlos ausgewechselt werden.
[0027] Bei dem Beispiel nach Fig.8 befinden sich in der hier längs geschlitzten hohlen Tuchwelle
213 in einem der Breite der Streifen 18 entsprechenden axialen Abstand Schnekkengetriebe
47, mit denen die Streifenenden jeweils mittig in Art-einer Jalousie mit lotrechten
Lamellen verbunden sind. In der in Fig.8 gezeigten, geschlossenen Lage liegen die
Streifen 18 in einer durch die Tuchwellenachse gehenden Ebene. In der in Fig.9 gezeigten
Position sind die Streifen 18 gegenüber der Tuchwelle 213 mit Hilfe der Schneckengetriebe
47 um 90 Grad verdreht worden, so dass zum Beispiel Wind in Richtung parallel zur
Zeichenebene durchstreichen kann. In Fig.10 schliesslich ist gezeigt, wie die Streifen
18, die andernends am Ausfallprofil 16 befestigt sind, auf die die Schneckengetriebe
47 enthaltende Tuchwelle 213 aufgerollt werden können. Die Betätigung der Schneckengetriebe
erfolgt in allgemein bekannter Weise.
1. Markise mit einer aus mehreren Streifen bestehenden Bespannung, dadurch gekennzeichnet,
dass die Streifen (18) zwischen dem Ausfallprofil (16) und der Tuchwelle (13) verlaufen
und auf ein und derselben Tuchwelle (13) aufrollbar sind.
2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen (418,518) auf
einer einzigen Tuchwelle (113) in wenigstens zwei Lagen aufrollbar sind, die in abgerolltem
Zustand nach Art eines Satteldaches von der Tuchwelle (113) in wenigstens zwei Richtungen
auseinander laufen (Fig. 5).
3. Markise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsränder der
Streifen (418,518,618) sich gegenseitig überlappen und vorzugsweise im Bereich ihrer
Befestigung an der Tuchwelle (13) in ihrer Breite verjüngt sind (Fig. 4b).
4. Markise nach einem der vorangehenden Anspriiche, dadurch gekennzeichnet, dass die Streifen (418,518) an-der Tuchwelle (13,113)
in deren Umfangrichtung versetzt zueinander befestigt sind (Fig. 3, 4a, 5).
5. Markise nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Streifen (18,18') entlang ihrer Längsränder durch unter Zugbelastung lösbare Verbindungsmittel
(23,24) miteinander verbindbar sind.
6. Markise nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
ein Streifen (18) an wenigstens einem Tragteil (16,213) elastisch und/oder um seine
Längsachse - gegebenenfalls begrenzt - schwenkbar befestigt ist (Fig. 8, 9).
7. Markise nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die tuchwellenseitigen Streifenenden
- vorzugsweise mittig - mit einem innerhalb der hohl ausgebildeten Tuchwelle (213)
angeordneten Schneckengetriebe (47) verbunden sind (Fig. 9, 10).
8. Markise nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens
ein Streifen (18,18') an dem Ausfallprofil (16) mittels einer - vorzugsweise mittig
angeordneten - druckknopfartigen Verbindung (20-22) befestigt ist (Fig. 2).
9. Markise nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Streifen (18) aus in Querrichtung keinen oder nur geringen Schrumpf aufweisendem Material
bestehen.