(19)
(11) EP 0 148 123 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
16.01.1991  Patentblatt  1991/03

(21) Anmeldenummer: 84810615.9

(22) Anmeldetag:  13.12.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B61D 17/04, B61D 17/08, B61D 17/18, B62D 31/02

(54)

Wagenkastenaufbau, insbesondere für Eisenbahnwagen zur Personenbeförderung

Coach bodywork, especially for railways

Structure de caisse de voiture, notamment ferroviaire


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 23.12.1983 CH 6893/83
05.06.1984 CH 2723/84

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.07.1985  Patentblatt  1985/28

(73) Patentinhaber: ALUSUISSE-LONZA SERVICES AG
8034 Zürich (CH)

(72) Erfinder:
  • Destefani, Giorgio
    CH-8048 Zürich (CH)
  • Ritzl, Antal
    CH-8047 Zürich (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DD-A- 105 777
DE-A- 2 751 753
FR-A- 1 163 667
DE-A- 2 729 910
DE-A- 3 019 843
US-A- 3 353 863
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Wagenkastenaufbau, insbesondere für Eisenbahnwagen zur Personenbeförderung, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 (siehe FR-A-1 163667).

    [0002] Ueblicherweise werden Wagenkastenaufbauten aus Blech und stranggepressten Aluminium-oder Stahlprofilen hergestellt, welche unter anderem auch die Aussenkontur der Wagenkastenstruktur bestimmen. Eine in der Regel notwendige Isolation zum Ausgleich von Temperaturschwankungen wird dagegen nachträglich im Innern des Wagenkastens an die Profile angebracht. Bei einem so aufgebauten Wagenkasten bleibt die Kastenstruktur von aussen sichtbar, was bedeutet, dass die Aussenfläche gerichtet und Schweissnähte verputzt werden müssen. Diese, optischen Ansprüchen gerecht werdende Behandlung der Aussenfläche eines Wagenkastens bringt in der Regel einen hohen Arbeitsaufwand und damit erhöhte Kosten mit sich.

    [0003] Da die stranggepressten Aluminium- bzw. Stahlprofile gleichzeitig auch die Tragstruktur des gesamten Wagenkastens bilden, wird diese bei Kollisionen oder anderen Beschädigungen direkt verletzt und bedarf einer sorgfältigen Reparatur. Selbstverständlich muss diese Reparatur auch wieder den optischen Ansprüchen genügen.

    [0004] Weiterhin muss eine im Inneren des Wagenkastens angeordnete Isolation sehr häufig durchbrochen werden, da die aussen angeordneten Strangpressprofile gleichzeitig der Festlegung von Einrichtungsgegenständen, wie beispielsweise von Sitzen, Aschenbecher, Klapptischen od. dgl. dienen. Dies bringt die Gefahr mit sich, dass an den Durchbruchstellen Kältebrücken entstehen, welche nur mit umständlichen Isolationsarbeiten beseitigt werden können.

    [0005] Der Erfinder hat sich zum Ziel gesetzt, einen Wagenkastenaufbau der obengenannten Art zu entwickeln, bei welchem die beschriebenen Nachteile nicht auftreten. Insbesondere soll das Gewicht des Wagenkastenaufbaus möglichst gering, seine Isolation nach aussen aber besonders wirkungsvoll ausgestaltet sein. Besonderer Wert wird auch auf einen einfachen Zusammenbau des gesamten Wagenkastenaufbaus gelegt. Zur Lösung dieser Aufgabe führt der Wortlaut von Patentanspruch 1.

    [0006] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen 2 bis 11 beschrieben.

    [0007] Eine derartige Anordnung bringt einmal den Vorteil, dass der Wagenkastenaufbau unabhängig von einer später anzubringenden Inneneinrichtung mit einer Isolation belegt werden kann und diese deshalb nachträglich keine Durchbrüche mehr erfährt. Damit werden später erzeugte Kältebrücken vermieden. Bei häufig auftretenden leichteren Unfällen wird weiterhin bei dieser Anordnung die eigentliche Tragstruktur des Wagenkastens in erster Linie nicht in Mitleidenschaft gezogen, sondern lediglich die Isolation und die sie abdeckende Schutzhaut.

    [0008] Die eben genannte Schutzhaut oder Aussenhaut des Wagenkastenaufbaus kann aus einem Aluminium- oder Stahlblech oder beliebigem Verbundmaterial bestehen. Sie soll jedoch bevorzugt aus einzelnen Platten aus einem Aluminium-Kunststoff-Verbundmaterial zusammengesetzt und lediglich im Bereich von Fenster bzw. Türöffnungen unterbrochen sein. Findet deshalb ein leichterer Unfall statt, so brauchen nur die in Mitleidenschaft gezogenen Platten der Aussenhaut entfernt und durch neue ersetzt zu werden. Durch die Wahl des Materials kann weiterhin das Design des ganzen Wagenkastenaufbaus sehr günstig beeinflusst werden. Für die Isolation kann ein übliches Material, wie beispielsweise Glaswolle, gewählt werden. Es bietet sich aber auch festeres Material an, welches leichtere Stösse von aussen abfangen kann.

    [0009] Da sich im Falle eines Fahrzeugbrandes das gesamte Isoliermaterial ausserhalb des Fahrgastraumes befindet, ist die Sicherheit der Fahrgäste erhöht.

    [0010] Zum Zwecke des einfacheren Zusammenbaus und auch des Ersatzes bei Beschädigung sollen die Aussenhautplatten einerseits lose über in Nuten eines an der Wagenkastenstruktur festgelegten Profils eingreifende Abstandshalter, andererseits lösbar über andere Abstandshalter aufgenommen sein, die an Profilen der Wagenkastenstruktur bzw. der Strukturebene befestigt sind. Die jeweils Abstandshalter sind an den Aussenhautplatten befestigt. Diejenigen Abstandshalter, welche eine lose Verbindung mit Profilen an der Strukturebene eingehen, sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel C-förmig ausgestaltet, wobei sie mit einem Schenkel in die jeweilige Nut eingehängt werden. Die anderen Abstandshalter, welche der lösbaren Verbindung dienen, bestehen aus einem A-förmigen Profil, welches sich einends gegen die Aussenplatte abstützt und andernends eben diese lösbare Verbindung mit dem Profil eingeht. Hierzu weist das an der Strukturebene befestigte Profil eine Profilkammer auf, welche sich in eine Kunststoffhülse einkrallt, die von einer Metallhülse mit Innengewinde durchsetzt ist. In die Metallhülse kann dann eine auch den Abstandshalter durchsetzende Schraube eingesetzt werden. Bevorzugt kragt von diesem Profil ein weitere Profilteil ab, welcher die Nut zur Aufnahme des Abstandshalters einer folgenden Aussenhautplatte bildet.

    [0011] Werden nachfolgend die Fenster-, Tür- und Bodenbereiche des Wagenkastenaufbaus ausser Betracht gelassen, so erfolgt der Zusammenbau der Aussenhaut auf einfache Weise. Nachdem die Wagenkastenstruktur, in der Regel aus Hohl- oder Vollprofilen, zusammengesetzt worden ist, bildet den Uebergang von Seitenwand zu Dach ein sogenannter Obergurt. An diesem Obergurt wird ein Regenrinnenprofil festgelegt. Dieses weist unterhalb der Regenrinne eine Nut zur Aufnahme eines oben näher beschriebenen losen Abstandshalters auf. Im richtigen Abstand dazu werden über die gesamte Seitenwand hinweg waagrecht in Längsrichtung verlaufende Profile zur Befestigung des lösbaren Abstandshalters befestigt, danach erfolgt das Belegen der Seitenwand mit dem Isolationsmaterial. Zum Abdecken des Isolationsmaterials mit der Aussenhaut wird die erste Aussenhautplatte mit dem Abstandshalter lose mit der Nut am Regenrinnenprofil eingehängt. Die lose Verankerung bewirkt, dass einmal die Aussenhautplatte leichter befestigt und zum anderen von der Wagenkastenstruktur herrührende Unregelmässigkeiten in der Seitenwand ausgeglichen werden können. Die Aussenhautplatte wird dann an die mit dem Profil belegt Strukturebene herangeführt und schlägt mit dem lösbaren Abstandshalter an der Profilklammer an. Dort wird sie festgeschraubt. Nun kann die nächste Aussenhautplatte in die unterhalb der Profilklammer an dem Profil angeordnete Nut eingehängt werden, wobei deren Abstand so gewählt ist, dass sie die obere Aussenhautplatte hintergreift und damit die Verbindungsstelle zwischen lösbarem Abstandshalter und Profil überdeckt.

    [0012] Um den Zwischenraum zwischen zwei Aussenhautplatten auszufüllen, sind Gummi- oder Kunststoffleisten vorgesehen, welche die beiden benachbarten Platten miteinander verbinden und gegenseitig isolieren. Dabei ist diese Dichtungsleiste dem jeweils oberen Profil aufgeschoben und übergreift mit einem Klammerstreifen einen abgebogenen Teil des jeweils unteren Profils.

    [0013] Auf diese Weise entsteht eine von der Tragstruktur des Wagenkastens unabhängige Aussenhaut, welche den optischen Ansprüchen gerecht wird, einfach zusammen- und ersetzbar ist sowie Kältebrücken vermeidet.

    [0014] Eine andere Form von Verbindung zwischen den Aussenhautplatten und der Wagenkastenstruktur wird bevorzugt im Bereich von Fenster-und Türöffnungen sowie im Bodenrandbereich gewählt. Hierfür ist ein Rinnenprofil als Halter vorgesehen, wobei das Rinnenprofil der jeweiligen Aussenhautplatte nachträglich aufgeschoben und eine vom Rinnenprofil abkragende Profilfahne von aussen her im Fenster- oder Türrahmen bzw. von unten her am Untergurt festgeschraubt wird. Das Rinnenprofil weist dabei bevorzugt eine sägezahnartige Rasterung zur besseren Halterung der Aussenhautplatte auf.

    [0015] Es ist leicht ersichtlich, dass die gewählten Verbindungsarten einer möglichen Dehnung des Materials der Aussenhautplatten infolge von beispielsweise Wärme unbehindernd nachgeben.

    [0016] Erfindungsgemäss wird auch die Dachhaut aus einzelnen Dachhautplatten gebildet. Die Wagenkastenstruktur im Bereich des Daches soll aus an den Obergurt anschliessende Profilstreifen oder Bleche bestehen, welche gegebenenfalls durch Dachspriegel verstärkt sind. Sowohl vom Obergurt wie auch von den Profilstreifen ragen Stützstege, Profilfahnen oder Stützstreifen auf, welche die Dachhautplatten in einem bestimmten Abstand von der Wagenkastenstruktur haten sodass dazwischen Isolationsmaterial eingelagert werden kann. Die jeweils zum Obergurt hin geneigten Dachhautplatten sollen an ihrem äusseren Teil einen abgebogenen Streifen besitzen, welcher in einen am Regenrinnenprofil geformten Schlitz, ähnlich den oben beschriebenen Haltern, eingeschoben wird. Nachfolgend werden jewei jeweils benachbarte Dachhautplatten über ein ihnen aufsitzendes Hutprofil verbunden. Dieses sitzt beispielsweise mit Schenkeln jeweils einer Dachhautplatte auf und übergreift dabei einen hochgebogenen Teil der Dachhautplatten. In den Zwischenraum zwischen zwei Dachhautplatten greift es mit zwei Klammern ein, welche zwischen sich eine Kunststoffhülse mit eingesetzter Metallhülse aufnehmen. In letzterer ist wiederum eine Schraube einsetzbar, welche von der Wageninnenseite her durch eine jeweils zwei Profilstreifen der Wagenkastenstruktur verbindende Schiene hindurchgeführt wird. Hierbei soll die Schiene möglichst einen Kanal aufweisen, welcher den Kopf der Schraube in sich aufnimmt und gegen Verdrehung sichert.

    [0017] Im übrigen sind erfindungsgemäss die von den Schenkeln und den Klammern gebildeten Rinnen mit einem Isolationswerkstoff ausgefüllt, in welchem jeweils die abgebogenen Teile der Dachhautplatten stecken.

    [0018] Ein derart angeordnetes Hutprofil ermöglicht einmal einen sehr einfachen Zusammenbau bzw. Austausch von Dachhautplatten. Zum anderen gestattet es Ausdehnungen der Dachhautplatte infolge von Temperatureinflüssen. Erfindungsgemäss ist auch vorgesehen, das das Hutprofil mit einem einfachen Abdeckstreifen die Dachhautplatten hält.

    [0019] In der Wand zum Innenraum des Wagens hin sind Frischluftkanäle und Heizelemente vorgesehen. Letztere können auch insbesondere in der Dachhaut angeordnet sein, welche bei niedrigen Temperaturen ein wohliges Gefühl erzeugen.

    [0020] Die Profile der Wagenkastenstruktur sollen bevorzugt durch Stege versteift sein, welche in einem Winkel zu einer Profilwand geneigt angeordnet sind. Dadurch wird die Schubfertigkeit verbessert.

    [0021] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in:

    Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Querschnitts durch eine Hälfte eine Wagenkastenaufbaus;

    Fig. 2 einen vergrösserten Querschnitt durch ein Detail im Bereich eines Einstiegs in den Wagenkastenaufbau;

    Fig. 3 einen vergrösserten Querschnitt eines Ausschnittes aus einer Seitenwand des Wagenkastenaufbaus;

    Fig. 4 einen vergrösserten Querschnitt eines Ausschnittes aus einem Uebergang von Seitenwand zur Dachhaut des Wagenkastenaufbaus;

    Fig. 5 einen vergrösserten Querschnitt durch einen Ausschnitt aus einem Teil der Dachhaut des Wagenkastenaufbaus;

    Fig. 6 einen vergösserten Querschnitt durch einen Ausschnitt aus einem Teil der Dachhaut des Wagenkastenaufbaus in einer anderen Ausführungsform als Fig. 5;

    Fig. 7 einen vergrössert dargestellten Ausschnitt aus einem Wagenkastenaufbau.



    [0022] Ein Wagenkastenaufbau R wird nach Fig. 1 im wesentlichen von einem Boden 1, Seitenwänden 2, Dach 3 sowie-nicht dargestellten-Stirn- und Rückwänden gebildet. Die Wände und das Dach 3 sind dabei aus zum Teil unterschiedlich geformten Profilen und/oder Blechen gebildet, die miteinander eine Wagenkastenstruktur bilden. Beispielsweise sind für die Seitenwände 2 nach Fig. 3 Hohlprofile 4 als Frischluftkanäle und durch Stege 5 verstärke Vollprofile 6 vorgesehen, während in Fig. 4 ein Obergurt 7 aus einem Hohlprofil den Uebergang zu in Fig. 5 gezeigten mit T-förmigen Stützstegen 8 versehenen Voll profilstreifen 9 darstellt. Bevorzugt bilden sowohl die Stützstege 8 als auch gegebenenfalls die Stege 5 zwischen sich und einer Profilwand 75 einen Winkel w, wie dies in Fig. 7 nur als Beispiel dargestellt ist. Der Boden 1 besteht dagegen aus einer mit einem Belag 10 versehenen Bodenplatte 11, welche nach Fig. 2 seitlich von einem Untergurtprofil 12 getragen ist.

    [0023] Innerhalb der Wagenkastenstruktur ist eine von einzelnen Profilen gebildete Aussen- und Strukturebene 14 vorgesehen, welche mit Isolationsmaterial 15 belegt und insgesamt von einer Aussenhaut 16 eingeschlossen ist. Lediglich im Bereich von-nicht näher gezeigten-Fenster-und Türöffnungen sind das Isolationsmaterial 15 und die Aussenhaut 16 unterbrochen. Diese Aussenhaut 16 besteht aus Stahl- oder Aluminiumblech, jedoch vorzugsweise aus einzelnen Aluminium-Kunststoff-Verbundplatten. Diese werden in vorgegebenen Abständen durch Abstandshalter 17 bzw. Stützstege 8 von der Strukturebene 14 entfernt gehalten. Sie sind untereinander über Kunststoffleisten 18 und mit der Wagenkastenstruktur über an dieser festgelegte Halter 19 unter Zwischenschaltung von Isolationsstreifen 20 verbunden.

    [0024] Eine einfache Ausführungsform eines Abstandshalters 17 a besteht nach Fig. 2 aus einem C-förmigen Profilstreifen, welcher lose in eine Nut 21c eines Teils der Wagenkastenstruktur, in diesem Fall eines Trittbrettprofils 22, eingehängt ist. Die lose Verankerung des Abstandshalters 17 a ermöglicht, dass die Aussenhautplatte 16a beim Zusammenbau einerseits über die Kunststoffleiste 18 an einer Nase 23 des Trittbrettprofils 22 festgelegt, andererseits in einen als mit einer widerhakenartigen Zahnung 24 versehenes Rinnenprofil 25 ausgebildeten Halter 19a gesteckt werden kann, wobei letzterer unter den Untergurt 12 geschwenkt und an diesem nach Einlegen des Isolationsstreifens 20a festgelegt wird. Das Kunststoffprofil 18 weist zur Aufnahme der Nase 23 einen Nutkanal 27 auf, während es einen abgekröpften Streifen 28 der Aussenhautplatte 16a mit einem hakenartig gebogenen Klammerstreifen 29 übergreift und sich mit einem Fuss 30 gegen diesen Streifen 28 abstützt. Das Trittbrettprofil 22 ist wiederum über einen Schraubenbolzen 32 und ein in eine hinterschnittene Nut 33 im Untergurtprofil 12 eingreifendes Klemmstück 34 unter Zwischenlagerung einer Isolationsfahne 35 mit dem Untergurtprofil 12 verbunden.

    [0025] Im Bereich der Seitenwände 3 nach Fig. 3 können unterschiedliche Ausführungsformen von Abstandshaltern 17 für die Aussenhautplatten 16 zur Bestimmung ihres Abstandes d, d1 von der von den Profilen 4 und 6 gebildeten Strukturebene 14 notwendig werden. So ist an der Aussenhautplatte 16b nahe dem abgekröpften Streifen 28 der oben näher beschriebenen C-förmige Halter 17a beispielsweise durch ein Haftmittel festgelegt. Er greift zum Zwecke einer losen Verankerung dieses Mal in eine Nut 21a ein, welche Teil eines an der Strukturebene 14 angeschweissen Profils 38 ist. Der Festlegung der Aussenhautplatte 16b andernends vom Halter 17a dient ein nachstehend für die Aussenhautplatte 16c beschriebener Halter 17b. Dieser Halter 17b besteht aus einem S-förmig gekrümmten Profilstreifen und ist einerseits an der Aussenhautplatte 16c festgelegt. Andererseits durchsetzt ihn eine Schraube 39, welche in eine Metallhülse 40 eingreift, die wiederum von einer Kunststoffhülse 41 zum Zwecke der Isolation aufgenommen ist. In diese Kunststoffhülse 41 krallt sich eine Profilkammer 42, welche Teil des Profils 38 ist. Die Verbindung der beiden Aussenhautplatten 16c und 16b geschieht über eine oben beschriebene weitere Gummi- oder Kunststoffleiste 18. Der Zusammenbau des Wagenkastens R im Bereich der Seitenwände 2 ist so ausserordentlich vereinfacht. Nach Herstellung der Wagenkastenstruktur aus den Profilen 4 und 6 wird an die äussere Strukturebene 14 das Profil 38 angeschweisst und mit der Isolationsschicht 15 belegt. Nun kann die oberste Aussenhautplatte 16 mit dem Halter 17a in die Nut 21 eingehängt und mit dem Halter 17b an das nächst untere Profil 38 befestigt werden. Darauf wird die Kunststoffleiste 18 aufgesetzt und die nächste Aussenhautplatte 16 in die Nut 21 eingehängt und mit dem Halter 17b an dem nächst unteren Profil 38 festgelegt. So wird auf einfache Weise die gesamte Aussenhaut für die Seitenwände 2 gebildet.

    [0026] Den Uebergang von Seitenwand 2 zu Dach 3 bildet gemäss Fig. 4 ein Obergurt 7, hergestellt aus einem Profil. Dieser ist unter Zwischenlagerung einer Isolationsschicht 44 mit einem Regenrinnenprofil 45 belegt. Nach unten ist das Regenrinnenprofil 45 zu einer Nut 21b ausgeformt, in welche der oben beschriebene Halter 17a eingreift, an dem die erste Aussenhautplatte 16 hängt. Sie ist über die Kunststoffleiste 18 mit einer Leiste 46, angeformt an die eigentliche Regenrinne 47, verbunden.

    [0027] Oberhalb der Regenrinne 47 bildet das Regenrinnenprofil 45 durch zwei parallel angeordnete und von ihm abragende Profilstreifen 48 und 49 einen Schlitz 50 mit Innenzahnung 51, in welche ein abgebogener Teil einer Dachhautplatte 52 eingeschoben ist. Diese Dachhautplatte 52 wird über eine Profilfahne 53 an einem oberen Profilstreifen 49 und über einen dem Regeninnenprofil angeformten Stützstreifen 54 in Abstand von dem Obergurt 7 gehalten, so dass eine Einlagerung von Isolationsmaterial erfolgen kann. Die Dachhautplatte 52 überspannt im weiteren Verlauf auch die Profilstreifen 9 bzw. von diesen abkragende Stützstege 8-in Fig. 4 nur noch angedeutet-, welche gegebenenfalls von Dachspriegel 55 unterfangen sind.

    [0028] Die Verbindung einzelner Dachhautplatten 52a und 52b und deren Festlegung an den Profilstreifen 9 zeigt Fig. 5. Zwei Profilstreifen 9 werden unter Zwischenschaltung einer Schiene 57 von der Wageninnenseite her zusammengeschweisst. Diese Schiene 57 weist einen Kanal 58 zur Aufnahme einer Schraube 59 auf. Letztere durchsetzt eine Metallhülse 60, welche von einer Kunststoffhüle 61 isolierend umfangen ist. In die Kunststoffhülse 61 krallen sich Klammern 62, welche Teile eines Hutprofils 63 sind. Dieses sitzt mit beidseitigen Schenkeln 64 jeweils einer Dachhautplatte 52a bzw. 52b auf. Die Schenkel 64 und die Klammern 62 bilden eine Rinne 65 zwischen sich aus, welche mit Isolationswerkstoff 66 ausgefüllt ist, in dem jeweils ein etwa rechtwinklig nach oben aufragender abgebogener Teil 67 der Dachhautplatten 52a bzw. 52b steckt. Zwischen den Dachhautplatten 52a bzw. 52b und zwischen den einzelnen Stützstegen 8 ist das Isolationsmaterial 15 angeordnet, wobei die Stützstege 8 selbst auch zu den Dachhautplatten 52a, 52b hin mit einer Isolation belegt sein können.

    [0029] Eine weitere Ausführungsform der Verbindung einzelner Dachhautplatten 52c und 52d und deren Festlegung an Profilstreifen 9a zeigt Fig. 6. Zwei Profilstreifen 9a werden unter Zwischenschaltung einer Schiene 57a von der Wageninnenseite her zusammengeschweisst. Diese Schiene 57a weist eine Bohrung 71 zur Aufnahme einer-nicht dargestellten-Schraube auf. Letztere durchsetzt eine Metallhülse 60a, welche von einer Kunststoffhülse 61 isolierend umfangen ist. In die Kunststoffhülse 61a krallen sich Klammern 62a, welche Teile eines Hutprofils 63a sind. Dieses übergreift mit einem Abdeckstreifen 72 die Dachhautplatte 52c bzw. 52d, welche die Profilstreifen 9a mit einer abgekröpften Kralle 73 umklammern. Zwischen Krallen 73 und Profilstreifen 9a einerseits und Krallen 73 und Abdeckstreifen 72 andererseits ist ein Isolierstreifen 74 eingebettet.

    [0030] Zwischen der äusseren Strukturebene 14 und dem Innenraum des Wagens sind nach Fig. 3 insbesondere im Bereich von Fensteröffnungen die mit 4 bezeichneten Hohlprofile als Frischluftkanäle ausgebildet. An sie schliessen vertikal gestellte Pfosten 6a und die Vollprofils 6 an, welche ebenfalls mit Isolationsmaterial 15 gefüllt sind. Die Vollprofile 6 nehmen dabei z.T noch von Klammern 68 gehaltene Heizelemente 69 auf welche von einer Aluminiumfolie 70 abgedeckt sind.


    Ansprüche

    1. Wagenkastenaufbau, insbesondere für Eisenbahnwagen zur Personenbeförderung, aus Boden, Seiten- und Stirnwänden sowie einem Dach, wobei Seiten- und Stirnwände sowie Dach eine Wagenkastenstruktur bilden und die seitliche und obere Wagenkastenstruktur (2, 3) eine äussere Strukturebene (14) für den Wagenkastenaufbau R) formt, welche von einer Aussen- und einer Dachhaut (16, 52) überdeckt ist, wobei die Aussen- bzw. Dachhaut (16, 52) durch Abstandshalter (17) von der Strukturebene (14) entfernt gehalten wird und zwischen Aussen- bzw. Dachhaut (16, 52) und der Strukturebene (14) Isolationsmaterial (15) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhaut (16) und die Dachhaut aus einzelnen Platten aus Aluminium oder Stahlblech, vorzugsweise aus einem Aluminium- Kunststoff-Verbundmaterial, bestehen, die Aussenhautplatten (16) nahe von den Abstandshaltern (17) einen abgekröpften Streifen (28) aufweisen, welche von Klammerstreifen (29) einer Gummi- oder Kunststoffleiste (18) umfasst sind, in denen ein Nutkanal (27) zur Aufnahme der nächstfolgenden Aussenhautplatte (16) bzw. einer Nase (23) oder Leiste (46) eines Profils (22 bzw. 45) eingeformt ist und die Aussenhaut (16) im Bereich von Fenster- bzw. Türöffnungen unterbrochen ist.
     
    2. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhautplatten (16) einerseits lose über in Nuten (21) eines an der Wagenkastenstruktur bzw. äussere Strukturebene (14) festgelegten Profils (22, 38, 45) eingreifende Abstandshalter (17a) andererseits lösbar über Abstandshalter (17b) mit der Strukturebene (14) verbunden oder von an Profilen (4, 6, 12) der Wagenkastenstruktur befestigten Haltern (19a, b) mit zwischengelegter Isolierung (20a, b) und vorzugsweise einem mit einer widerhakenartigen Zahnung (24) versehenen Rinnenprofil (25) aufgenommen sind, wobei die Abstandshalter (17a und 17b) an den Aussenhautplatten (16) festgelegt sind und der Abstandshalter (17b) aus einem S-förmigen Profil besteht, welches sich einends gegen die Aussenhautplatte (16c) abstützt und andernends eine lösbare Verbindung mit dem Profil (38) eingeht.
     
    3. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (38) eine Profilkammer (42) aufweist, welche eine Kunststoffhülse (41) hält, die von einer Metallhüse (40) mit Innengewinde durchsetzt ist zur Aufnahme einer auch den Abstandshalter (17b) einer Aussenhautplatte (16c) durchsetzenden Schraube (39), wobei von dem Profil (38) eine weiterer, die Nut (21a) zur Aufnahme des Abstandshalters (17a) einer folgenden Aussenhautplatte (16b) aufweisender Profilteil abkragt.
     
    4. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich von Fenster- und Türöffnungen die Halter (19b) mit Hohl- oder Vollprofilen (4, 6) der Wagenkastenstruktur unter Zwischenlagerung von Isolationsstreifen verbunden sind, wobei sie gleichzeitig den Fenster- bzw. Türrahmen bilden.
     
    5. Wagenkastenaufbau nach einem der Ansprüche 2 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die oberste Aussenhautplatte (16) mit ihrem Abstandshalter (17a) in eine aus dem Regenrinnenprofil (45) geformte Nut (21b), eingesetzt und teilweise über die Abstandshalter (17b) an den Profilen (38) festgelegt, jedoch im Bereich von Fenster- bzw. Türöffnungen in Halter (19b) eingesetzt ist, und dass die nachfolgenden Aussenhautplatten (16c und 16b) jeweils in die Nuten (21a) des Profils (38) für die vorhergehende Aussenhautplatte eingehängt sind, dass jedoch die unterste Aussenhautplatte entweder in Nuten (21 a) des Profils (38) oder im Bereich von einer Türöffnung in eine Nut (21c) des Trittbrettprofils (22) mit dem Abstandshalter (17a) eingreift und andernends in dem Halter (19a) steckt, welcher das Untergurtprofil (12) untergreift.
     
    6. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Dachhautplatten (52) mittels dem Regenrinnenprofil (45) angeformten Profilfahnen (53) und Stützstreifen (54) sowie an den Profilstreifen (9) angeformten Stützstegen (8) in Abstand von der von Teilen eines Obergurts (7) sowie den Profilstreifen (9) gebildeten äusseren Strukturebene (14) gehalten sind, wobei in den Hohlräumen Isolationsmaterial (15) eingelagert ist.
     
    7. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 1 und 6 dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Dachhautplatten (52) mit einem abgebogenen Teil in einen von zwei Profilstreifen (48, 49) des Regenrinnenprofils (45) gebildeten Schlitz (50) mit Innenzahnung (51) eingreifen und dass jeweils zwei benachbarte Dachhautplatten (52a und 52b) über ein aufgesetztes Hutprofil (63, 63a) verbunden sind.
     
    8. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hutprofil (63) mit Schenkeln (64) jeweils einer Dachhautplatte (52a bzw. 52b) aufsitzt, wobei es, in bevorzugt mit einem Isolationswerkstoff (66) gefüllten Rinnen
     
    (65) jeweils einen hochgebogenen Teil (67) der Dachhautplatten (52a bzw. 52b) übergreift und in den Zwischenraum zwischen zwei Dachhautplatten (52a, 52b) mit Klammern (62) eingreift, welche eine Kunststoffhülse (61) mit eingesetzter Metallhülse (60) umkrallen, wobei in letzterer eine Schraube (59) einsetzbar ist, die von der Wageninnenseite her eine zwei Profilstreifen (9) verbindende Schiene (57) durchsetzt.
     
    9. Wagenkastenaufbau nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass das Hutprofil (63a) mit einem Abdeckstreifen (72) zwei benachbarte Dachhautplatten (52c, 52d) übergreift und über in eine Kunststoffhülse (61a) eingreifende Klammern (62a) und Ve Metallhülse (60a) sowie eine Schraube von der Wageninnenseite her an einer die beiden Profilstreifen (9a) verbindenden Schiene (71) festgelegt ist, wobei zwischen Abdeckstreifen (72) und Dachhautplatten (52c, 52d) einerseits und Dachhautplatte (52c, 52d) und Profilstreifen (9a) andererseits ein Isolierstreifen (74) angeordnet ist.
     
    10. Wagenkastenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass in der Wagenkastenstruktur eine Heizung aus rohrförmigen oder flächigen Heizelementen (69) angeordnet ist, welche vorzugsweise zum Isoliermaterial (15) hin durch ein Aluminiumfolie abgedeckt ist, und das Hohlprofil (4) als Frischluftkanal dient.
     
    11. Wagenkastenaufbau nach einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (6) bzw. Profilstreifen (9) Stützstege (8) bzw. Stege (5) aufweisen, welche in einem Winkel (w) geneigt zu einer Profilwand (75) angeordnet sind.
     


    Revendications

    1. Caisse de voiture, notamment pour voiture de chemin de fer pour le transport de passagers, composée d'un plancher, de parois latérales et d'abouts ou parois d'extrémités, ainsi que d'un pavillon, les parois latérales et les abouts ainsi que le pavillon formant une structure en caisse de la voiture, et la structure latérale et supérieure de la caisse de la voiture forment un plan extérieur (14) de la structure de la caisse de voiture (R), plan qui est recouvert d'un revêtement extérieur et d'un revêtement de pavillon (16, 52), le revêtement exérieur et le revêtement de pavillon (16,52) étant maintenus à distance du plan (14) de la structure par des entretoises (17) et une matière isolante (15) étant interposée entre le revêtement extérieur et le pavillon (16, 52) et le plan (14) de la structure, caractérisée en ce que le revêtement extérieur (16) et le revêtement de pavillon sont composés de panneaux élémentaires de tôle d'aluminium ou d'acier, de préférence d'une matière composite aluminium-matière plastique, les panneaux (16) du revêtement extérieur présentent, à proximité des entretoises (17), une bande coudée (28) qui est entourée par des nervures formant crampons (29) d'un profilé de caoutchouc ou matière plastique (18) dans lesquelles est formé un canal en rainure (27) destiné à recevoir le panneau suivant (16) du revêtement extérieur, ou un nez (23) ou une nervure (46) d'un profilé (22 ou 45) respectivement, et le revêtement extérieur (16) est interrompu dans la région des baies des fenêtres et portes.
     
    2. Caisse de voiture selon la revendication 1, caractérisée en ce que les panneaux de revêtement extérieur (16) sont fixés, d'une part, sans blocage, par l'intermédiaire d'entretoises (17a) engagées dans des rainures (21) d'un profilé (22, 38,45) fixé à la structure de caisse de la voiture ou au plan extérieur (14) de la structure et, d'autre part, de façon démontable, au plan (14) de la structure par l'intermédiaire d'entretoises (17b), ou par des crampons (19a, b) fixés à des profilés (4, 6, 12) de la structure de caisse de la voiture, avec interposition d'un isolant (20a, b) et de préférence un profilé à rigole (25) muni d'une denture (24) à crochet de retenue, les entretoises (17a et 17b) étant fixées aux panneaux 16 du revêtement extérieur et l'entretoise (17b) étant composée d'un profilé à section en S qui prend appui à une extrémité contre le panneau (16c) tandis qu'à l'autre extrémité, il établit une liaison démontable avec le profilé (38).
     
    3. Caisse de voiture selon la revendication 2, caractérisée en ce que le profile (38) présente une bride de profilé (42) qui tient une douille en matière plastique (41) qui est traversée par une doille métallique (40) à filetage intérieur, pour recevoir une vis (39) qui travers aussi l'entretoise (17b) d'un panneau (16c) du revêtement extérieur, cependant que, sur le profilé (38), fait saillie une autre partie du profilé, qui présente la rainure (21a) destinée à recevoir l'entretoise (17a) d'un panneau suivant (16b) du revêtement extérieur.
     
    4. Caisse de voiture selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que, dans la région des baies de fenêtres ou de portes, le crampons (19b) sont réunis à des profilés creux ou pleins (4, 6) de la structure de caisse de la voiture, avec interposition de bandes isolantes, cependant que ces crampons forment en même temps les encadrements de fenêtres et de portes.
     
    5. Caisse de voiture selon une des revendications 3 à 4, caractérisée en ce que le panneau de revêtement extérieur (16) qui est en position extrême supérieure est emboîté par son entretoise (17a) dans une rainure (21b) formée à partir du profile de jet d'eau (45) et est fixée en partie par l'intermédiaire des entretoises (27b) aux profilés (38) mais est emboîtée dans la région des baies de fenêtres et de portes dans des crampons (19b) et en ce que les panneaux suivants (16c et 16b) du revêtement extérieur sont accrochés respectivement dans les rainures (21a) du profilé
     
    (38) destiné aux panneaux précédents du revêtement extérieur, mais que le panneau extrême inférieur du revêtement extérieur est engagé, soit dans des rainures (21a) du profilé (38) soit, dans la région d'une baie de porte, dans une rainure (21c) du profile de marche (22), avec l'entretoise (17a) et, à l'autre extrémité, est engagé dans le crampon (19a) qui prend au-dessous du profilé de ceinture inférieure (12).
     
    6. Caisse de voiture selon la revendication 1, caractérisée en ce que les panneaux de revêtement extérieur (52) sont tenus à l'aide de l'aile de profilé (53) formée sur le profilé de jet d'eau (45), et de nervures d'appui (54) ainsi que de nervures d'appui (8) formées sur le profilé (9) à distance du plan extérieur (14) de la structure qui est formée par des parties d'une ceinture supérieure (7) et par les profilés (9), cependant qu'une matière isolante (15) est incorporée dans les cavités.
     
    7. Caisse de voiture selon la revendications 1 et 6, caractérisée en ce que les panneaux extérieurs (52) du revêtement de pavillon sont engagés par une partie rabattue dans une fente (50) à denture intérieure (51) formée par deux nervures (48, 49) du profilé de jet d'eau (45) et en ce que deux panneaux adjacents (52a et 52b) du revêtement du pavillon sont assemblés par un profilé en chapeau (63, 63a) posé sur ces panneaux.
     
    8. Caisse de voiture selon la revendication 7, caractérisée en ce que le profilé à section de chapeau (63) est appuyé par ses branches (64) respectivement sur deux panneaux (52a et 52b) du revêtement du pavillon cependant que ce profilé recouvre, dans des rigoles (65) de préférence remplies d'une matière isolante (66) à chaque fois une partie redressée (67) des panneaux (52a et 52b) respectivement du revêtement du pavillon, et est engagée dans l'intervalle entre deux panneaux (52a, 52b) du revêtement de pavillon, avec des brides (62) qui accrochent une douille en matière plastique (61) dans laquelle est encastrée une douille métallique (60), cependant que, dans cette dernière, on peut visser une vis (59) qui traverse, en partant de la face intérieure de la voiture, une barre (57) qui réunit deux nervures de profilé (9).
     
    9. Caisse de voiture selon la revendication 7, caractérisée en ce que le profilé à section de chapeau (63a) recouvre par une bande de recouvrement (72) deux panneaux adjacents (52c, 52d) du revêtement du pavillon et est fixé à une barre (71) qui relie les deux nervures de profilé (9a), par l'intermédiaire de brides (62a) qui sont engagées dans une douille en matière plastique (61a) et une douille métallique (60a), ainsi qu'une vis, en agissant de l'intérieur de la voiture, cependant qu'entre les nervures de recouvrement (72) et les panneaux (52c, 52d) du revêtement du pavillon, d'une part, et entre le panneau (52c, 52d) du revêtement du pavillon et les nervures de profilé (9a) d'autre part, est interposée une bande isolante (74).
     
    10. Caisse de voiture selon une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que, dans la structure de caisse de la voiture, est agencé un chauffage composé d'éléments chauffants tubulaires ou plats (69), qui est recouvert de préférence d'une feuille d'aluminium sur le côté dirigé vers le matière isolante (15), et le profilé creux (4) sert de canal d'air frais.
     
    11. Caisse de voiture selon une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que les profilés (6) ou les nervures de profilé (9) présentent des nervures d'appui (8) ou des nervures (5) qui sont inclinées d'un angle (w) par rapport à une paroi (75) de ce profilé.
     


    Claims

    1. Coach bodywork, especially for railway coaches for carrying passengers, consisting of floor, side and end walls and a roof, the side and end walls and the roof forming a coach box structure and the side and upper coach box structure (2, 3) forming an outer surface plane (14) of the structure for the coach bodywork (R), which surface plane (14) of the structure is covered by an external skin and a roof skin (16, 52), the external skin and roof skin (16, 52) being held at a distance from the surface plane (14) of the structure by means of distance pieces (17) and insulation material (15) being located between the external skin/roof skin (16, 52) and the surface plane (14) of the structure, characterized in that the external skin (16) and the roof skin consist of individual panels of aluminium or sheet steel, preferably of an aluminium/plastic composite material, the external skin panels (16) having a bent strip (28) near the distance pieces (17), which bent strips (28) are enclosed by clamp strips (29) of a rubber or plastic strip (18), in which is formed a groove channel (27) for accepting the next external skin panel (16) or a heel (23) or strip (46) of a profiled section (22 or 45), and the external skin (16) is interrupted in the region of window and door openings.
     
    2. Coach bodywork according to Claim 1, characterized in that the external skin panels (16) are accepted, on the one hand, loosely by means of distance pieces (17a) engaging in grooves (21) of a profiled section (22, 38, 45) fixed to the coach box structure or outer surface plane (14) of the structure and, on the other hand, releasably by means of distance pieces (17b) connected to the surface plane (14) of the structure or by holders (19a, b) fastened to profiled sections (4, 6, 12) of the coach box structure with insulation (20a, b) placed in between and preferably a gutter profiled section (25) provided with barb-type teeth (24), the distance pieces (17a and 17b) being fastened to the external skin panels (16) and the distance piece (17b) consisting of an S-shaped profiled section which is supported at one end against the external skin panel (16c) and makes a releasable connection with the profiled section (38) at the other end.
     
    3. Coach bodywork according to Claim 2, characterized in that the profiled section (38) has a profiled section clamp (42) which holds a plastic bush (41) through which passes a metal bush (40) with an internal thread for accepting a bolt (39), which also passes through the distance piece (17b) of an external skin panel (16c), a further profiled section part having the groove (21a) for accepting the distance piece (17a) of a following external skin panel (16b) protruding from the profiled section (38).
     
    4. Coach bodywork according to Claim 2 or 3, characterized in that, in the region of the window and door openings, the holders (19b) are connected to hollow or solid profiled sections (4, 6) of the coach box structure with insulation strips placed between them and simultaneously form the window or door frame.
     
    5. Coach bodywork according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the uppermost external skin panel (16) with its distance piece (17a) is inserted in a groove (21b) formed from the rain gutter profiled section (45) and is partially fixed by means of the distance pieces (17b) to the profiled sections (38) but is, however, inserted in holders (19b) in the region of window or door openings, and that the following external skin panels (16c and 16b) are each hooked into the grooves (21a) of the profiled section (38) for the previous external skin panel but that the lowest external skin panel engages either in grooves (21a) of the profiled section (38) or, in the region of a door opening, in a groove (21c) of the footboard profiled section (22) by means of the distance piece (17a) and is inserted at the other end in the holder (19a) which engages under the sole bar profiled section (12).
     
    6. Coach bodywork according to Claim 1, characterized in that the roof skin panels (52) are held by means of profiled section flanges (52) and support strips (54) formed on the rain gutter profiled section (44) and support webs (8) formed on the profiled section strips (9) at a distance from the outer surface plane (14) of the structure formed by parts of a cant rail (7) and the profiled section strips (9), insulation material (15) being inserted in the hollow spaces.
     
    7. Coach bodywork according to Claims 1 and 6, characterized in that the external roof skin panels (52) engage by means of a bent part in a slot (50) with internal teeth (51) formed by two profiled section strips (48, 49) of the rain gutter profiled section (45) and that in each case two adjacent roof skin panels (52a and 52b) are connected by means of a top-hat section (63, 63a) placed over them.
     
    8. Coach bodywork according to Claim 7, characterized in that each arm (64) of the top-hat section (63) is seated on a roof skin panel (52a or 52b), the top-hat section (63) overlapping, in gutters (65) preferably filled with an insulation material (66), a bent-up part (67) of the roof skin panels (52a or 52b) and engaging by means of clamps (62) in the intermediate space between two roof skin panels (52a, 52b), which clamps (62) clamp around a plastic bush (61) with an inserted metal bush (60), it being possible to insert in the latter a bolt (59) which passes, from the inside of the carriage, through a rail (57) connecting two profiled section strips (9).
     
    9. Coach bodywork according to Claim 7, characterized in that the top-hat section (63a) overlaps two adjacent roof skin panels (52c, 52d) by means of a cover strip (72) and is fastened to a rail (71) connecting the two profiled section strips (9a) by means of clamps (62a) engaging in a plastic bush (61 a), by means of a metal bush (60a) and by means of a bolt from the inside of the carriage, an insulating strip (74) being located between the cover strip (72) and the roof skin panels (52c, 52d), on the one hand, and between the roof sskin panel (52c, 52d) and the profiled section strip (9a) on the other hand.
     
    10. Coach bodywork according to one of Claims 1 to 9, characterized in that a heating system of tubular or flat heating elements (69) is located in the coach box structure, which heating system is preferably covered by an aluminium foil in the direction of the insulating material (15), and that the hollow profiled section (4) acts as a fresh air duct.
     
    11. Coach bodywork according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the profiled sections (6) and profiled section strips (9) have support webs (8) or webs (5) which are arranged inclined at an angle (w) to a profile wall (75).
     




    Zeichnung