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(11) |
EP 0 148 159 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.01.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B65D 33/06 |
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Papiersack oder Papierbeutel mit Kunststoffgriff
Paper bag with a plastic handle
Sachet ou sac en papier avec poignée en matière plastique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE |
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Priorität: |
05.01.1984 DE 3400235
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.07.1985 Patentblatt 1985/28 |
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Patentinhaber: Icoma Packtechnik GmbH |
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D-77855 Achern (DE) |
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Erfinder: |
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- Kuckhermann, Gustav
D-7590 Achern-Oberachern (DE)
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Vertreter: Patentanwälte
Dipl.-Ing. Bodo Thielking
Dipl.-Ing. Otto Elbertzhagen |
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Gadderbaumer Strasse 20 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 175 934 US-A- 3 811 543
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FR-A- 2 292 637
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Papiersack oder Papierbeutel mit einem daran befestigten
Kunststoffgriff, der aus zwei auf gegenüberliegenden Seiten liegenden Teilen besteht,
die über Bereiche verbunden sind, welche Durchgangsöffnungen des Papiersacks oder
Papierbeutels durchsetzen.
[0002] Bei einem bekannten Papiersack oder Papierbeutel dieser Art (FR-A-1 175 934) werden
in einem technisch sehr aufwendigen Verfahren Verschlußleisten mit nach unten ragenden
Griffösen gemeinsam an den Papiersack angespritzt. Das bekannte Verfahren ist nicht
nur technisch extrem aufwendig, sondern auch sehr zeitaufwendig. Bis bei den bekannten
Verfahren die Spritzgußwerkzeuge nach einem ausreichenden Erkalten der Kunststoffmasse
wieder von dem verschlossenen Papiersack abgehoben werden können, vergeht eine solch
lange Zeit, daß dieses Verfahren für die heute übliche vollautomatische Verpackung
völlig ungeeignet ist. Darüber hinaus verlangt das bekannte Verfahren noch einen zusätzlichen
Bearbeitungsschritt am Papiersack. Es schafft zunächst lediglich einen Griffrahmen,
der für sich noch keinen Griff bilden kann, sondern zu einer Grifföffnung erst entwickelt
werden muß, indem man innerhalb des Rahmens den Papierbereich einschneidet.
[0003] Schließlich ist die bekannte Lösung auch deshalb aufwendig, weil dabei der für den
Griffbereich erforderliche Platz am Füllvolumen des Papiersacks oder Papierbeutels
verloren geht.
[0004] Es ist weiterhin ein Klemmstreifen zum Verschließen von Kleidersäcken bekannt (FR-A-2
292 637). Bei dieser bekannten Lösung dient der Verschlußstreifen ausschließlich dazu,
die offenen Enden einer Umhüllung, beispielsweise eines Kleidersacks, zusammenzuhalten.
Der Klemmstreifen besitzt keinerlei Griffansätze und ist auch nicht dazu geeignet,
das erhebliche Gewicht eines befüllten Papiersacks zu halten. Bei bekannten Papiersäcken
oder Papierbeuteln ist es ferner bekannt, Kunststoffgriffe nach dem Befüllen in aufwendiger
Weise durch Annähen oder Ankleben zu befestigen.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Lösung zu schaffen, bei der der Kunststoffgriff als Verschließeinrichtung ausgebildet
ist, die schnell und sicher mit dem Papiersack oder Papierbeutel verbunden werden
kann. Es soll ein Verschließen des Papiersacks oder Papierbeutelsunabhängig von der
Gestaltung des zu verschließenden Randes und ein vergleichsweise einfaches Öffnen
des befüllten Papiersacks oder Papierbeutels möglich sein.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß der Kunststoffgriff
aus zwei zusammenfügbaren Teilen (1 und 2) besteht, die den offenen Sackrandbereich
von unterschiedlichen Seiten übergreifen, wobei an einem Teil Zapfen vorgesehen sind,
die in entsprechende Aufnahmeöffnungen des gegenüberliegenden Teils eingreifen und
diese Zapfen und Aufnahmeöffnungen entlang einer zum offenen Sackrandbereich parallelen
Geraden angeordnet sind, wobei die Zapfen und Aufnahmeöffnungen an leistenförmigen
Klemmbereichen sitzen, an die Griffschlaufenbereiche angeformt sind.
[0007] Der erfindungsgemäße Kunststoffgriff erlaubt ein einfaches und schnelles Verschließen
des befüllten Papiersacks oder Papierbeutels. Er ist mit großem Vorteil insbesondere
auch bei automatischen Sackfüllanlagen einsetzbar. Es erlaubt ein dichtes Verschließen
der Einfüllöffnung mit technisch einfachen Mitteln.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen
beschrieben.
[0009] Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung
im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 - eine Ansicht eines Sackrandes mit Kunststoffgriff,
Figur 2 - die Ansicht gemäß Figur 1 mit entferntem Aufreißbereich,
Figur 3 - eine Ansicht der beiden über ein Filmscharnier verbundenen Griffteile im
auseinandergeklappten Zustand,
Figur 4 - eine Stirnansicht der beiden Griffteile,
Figur 5 - eine perspektivische Ansicht der beiden Griffteile im flachgelegten Zustand,
Figur 6 - einen Schnitt entlang Ebene VI - VI in Figur 1.
[0010] Der Kunststoffgriff ist insgesamt mit 100 bezeichnet und besteht aus zwei zusammenfügbaren
Teilen 1 und 2, die über eine filmscharnierartig ausgebildete Verbindungsstelle 25
miteinander verbunden sind.
[0011] Im gemäß Figur 1 linken Bereich sind Griffschlaufenbereiche 9 und 10 an leistenförmige
Klemmbereiche 7 und 8 angeformt. Im gemäß Figur 1 rechten Bereich ist eine Aufreißschlaufe
14 über eine Sollbruchstelle 11 mit den Griffschlaufenbereichen 9 und 10 verbunden.
Die Aufreißschlaufe 14 ist an darunterliegende leistenförmige Klemmbereiche 7b und
8b angeformt, die über Sollbruchstellen 12 mit den benachbarten leistenförmigen Klemmbereichen
verbunden sind.
[0012] An den Klemmbereichen sitzen Zapfen 3 und 4, die den umgelegten Sackrand durchstoßen
und in die gegenüberliegenden Aufnahmeöffnungen eintauchen. In der Klemmlage sind
die Zapfen mit den gegenüberliegenden Griffbereichen verschweißt.
[0013] Im gemäß Figur 1 linken Klemmleistenbereich ist der Abstand der Zapfen 3 und der
zugehörigen Aufnahmeöffnungen 5 größer als in rechten Abreißbereich zwischen den Zapfen
4 und den zugehörigen Aufnahmeöffnungen 6.
[0014] Ein Zapfen 4a neben der Sollbruchstelle 12 liegt ebenso wie die zugehörige Aufnahmeöffnung
6a auf einer senkrecht zur Verbindungslinie der benachbarten Zapfen 4 bzw. 3 verlaufenden
Geraden. Diese Anordnung verbessert die Einreiß- und Abreißmöglichkeit des Aufreißbereichs
13 mit Hilfe der Aufreißschlaufe 14.
[0015] Aus Figur 6 ist ersichtlich, wie der Griff montiert wird. Bevor der die Zapfen tragende
Bereich heruntergeklappt und in der gezeigten Weise mit dem gegenüberliegenden Bereich
verbunden wird, wird der umgeklappte Sackrandbereich im Abstand der Zapfen und Zapfenlöcher
durchstoßen. Anschließend können die Zapfen einfach durchgeschoben und hinterher mit
dem gegenüberliegenden Teil verschweißt werden.
[0016] Mit dem Bezugszeichen 50 ist der Papiersack bezeichnet, mit 51 der Sackrandbereich.
Der eingeklemmte Sackrandbereich ist zwischen den beiden Teilen des Griffs umgelegt.
[0017] Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform des Kunststoffgriffs ist die Kontur
der Aufreißschlaufen anders ausgebildet als bei den übrigen Darstellungen. Der Unterschied
liegt in den beiden dargestellten Nasen 14a und 14b. Diese Nasen 14a und 14b haben
einen unterschiedlichen Abstand von der durch das Filmscharnier 25 gebildeten Mittellinie.
Die Nasen 14a und 14b können dazu verwendet werden, die Aufreißschlaufe nach dem Aufreißen
wieder zu einem provisorischen Verschließen zu verwenden. Hierzu werden die beiden
Schlaufenhälften entlang des Filmscharnierbereichs 25 getrennt, sofern überhaupt in
diesem Bereich ein Filmscharnier vorgesehen ist. Anschließend werden die beiden Schlaufenhälften
auseinandergezogen, über den umgefalteten Sacköffnungsbereich geschoben. Danach werden
die Nasen 14a und 14b so fest gegeneinandergedrückt, daß sie den dazwischenliegenden
Papiersackbereich klemmend festhalten. Die lediglich bei Figur 3 dargestellte Nasenausbildung
kann selbstverständlich auchbei allen anderen möglichen Ausführungsformen vorgesehen
sein.
1. Papiersack oder Papierbeutel mit einem daran befestigten Kunststoffgriff, der aus
zwei auf gegenüberliegenden Seiten liegenden Teilen besteht, die über Bereiche verbunden
sind, welche Durchgangsöffnungen des Papiersacks oder Papierbeutels durchsetzen,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kunststoffgriff (100) aus zwei zusammenfügbaren Teilen (1 und 2) besteht,
die den offenen Sackrandbereich (51) von unterschiedlichen Seiten übergreifen, wobei
an einem Teil (2) Zapfen (3; 4) vorgesehen sind, die in entsprechende Aufnahmeöffnungen
(5; 6) des gegenüberliegenden Teils (1) eingreifen und diese Zapfen (3; 4) und Aufnahmeöffnungen
(5; 6) entlang einer zum offenen Sackrandbereich (41) parallelen Geraden angeordnet
sind, wobei die Zapfen (3; 4) und Aufnahmeöffnungen (5; 6) an leistenförmigen Klemmbereichen
(7; 8) sitzen, an die Griffschlaufenbereiche (9; 10) angeformt sind.
2. Papiersack oder Papierbeutel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfen (3; 4) im zusammengepreßten Zustand der Klemmbereiche (7; 8) mit dem
gegenüberliegenden Teil (1) verschweißt sind.
3. Papiersack oder Papierbeutel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden zusammenfügbaren Teile (1 und 2) filmscharnierartig miteinander verbunden
sind.
4. Papiersack oder Papierbeutel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zapfen (3; 4) hinterschnitten ausgebildet sind.
5. Papiersack oder Papierbeutel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kunststoffgriff (100) Sollbruchstellen (11; 12) für ein Abtrennen eines Aufreißbereichs
(13) mit eingeklemmtem Sackrandbereich (51a) vom übrigen, mit dem restlichen Sackrandbereich
(51b) verbundenen Griffbereich (9; 10) aufweist.
6. Papiersack oder Papierbeutel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufreißbereich (13) eine eigene Aufreißschlaufe (14) aufweist.
7. Papiersack oder Papierbeutel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstände der Zapfen (4) und Aufnahmeöffnungen (6) im Aufreißbereich (13) geringer
als im übrigen Bereich sind.
8. Papiersack oder Papierbeutel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben der Sollbruchstelle (12) mindestens ein Zapfen (4a) und mindestens eine
Aufnahmeöffnung (6a) auf einer senkrecht zur Verbindungslinie der benachbarten Zapfen
(4) verlaufenden Geraden angeordnet sind.
9. Papiersack oder Papierbeutel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sollbruchstelle sowohl zwischen Griffbereich (9; 10) und Aufreißschlaufe (14)
als auch zwischen den diesen jeweils zugeordneten Klemmbereichen (7a; 8a und 7b; 8b)
vorgesehen ist.
10. Papiersack oder Papierbeutel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufreißschlaufe (14) an ihren beiden Hälften jeweils eine Klemmnase (14a und
14b) aufweist, die zum klemmenden Ergreifen der dazwischen liegenden Papiersackbereiche
ausgebildet sind.
1. Paper sack or paper bag with a plastic handle fastened to it and consisting of
two parts which are located on mutually opposite sides and which are connected via
regions passing through passage orifices in the paper sack or paper bag, characterized
in that the plastic handle (100) consists of two parts (1 and 2) which can be joined
together and which engage over the open bag-edge region (51) from different sides,
there being on one part (2) studs (3; 4) which engage into corresponding receiving
orifices (5; 6) in the opposite part (1), and these studs (3; 4) and receiving orifices
(5; 6) are arranged along a straight line parallel to the open bag-edge region (41),
the studs (3; 4) and receiving orifices (5; 6) being located on strip-shaped clamping
regions (7; 8), onto which handle loop regions (9; 10) are formed.
2. Paper sack or paper bag according to Claim 1, characterized in that, when the clamping
regions (7; 8) are in the pressed-together state, the studs (3; 4) are welded to the
opposite part (1).
3. Paper sack or paper bag according to Claim 1 or 2, characterized in that the two
parts (1 and 2) which can be joined together are connected to one another in the manner
of a film hinge.
4. Paper sack or paper bag according to one or more of Claims 1 to 3, characterized
in that the studs (3; 4) are made undercut.
5. Paper sack or paper bag according to one or more of Claims 1 to 4, characterized
in that the plastic handle (100) has predetermined breaking points (11; 12) for the
separation of a tear-open region ( 13), together with the clamped bag-edge region
(51 a), from the remaining handle region (9; 10) connected to the residual bag-edge
region (51 b).
6. Paper sack or paper bag according to one or more of Claims 1 to 5, characterized
in that the tear-open region (13) has its own tear-open loop (14).
7. Paper sack or paper bag according to one or more of Claims 1 to 6, characterized
in that the distances between the studs (4) and the receiving orifices (6) in the
tear-open region (13) are less than in the remaining region.
8. Paper sack or paper bag according to one or more of Claims 1 to 7, characterized
in that, next to the predetermined breaking point (12), at least one stud (4a) and
at least one receiving orifice (6a) are arranged on a straight line extending perpendicularly
relative to the connecting line of the adjacent studs (4).
9. Paper sack or paper bag according to one or more of Claims 1 to 8, characterized
in that the predetermined breaking point is provided both between handle region (9;
10) and tear-open loop (14) and between the clamping regions (7a; 8a and 7b; 8b) assigned
respectively to these.
10. Paper sack or paper bag according to one or more of Claims 1 to 9, characterized
in that the tear-open loop (14) has, on its two halves, respective clamping noses
( 14a and 14b) which are designed to grasp the intermediate paper- bag regions with
a clamping effect.
1. Sac ou sachet en papier auquel est fixée une poignée en matière synthétique, formée
de deux parties qui sont situées sur des côtés opposés et qui sont reliées par des
zones traversant des ouvertures de traversée du sac ou du sachet en papier, caractérisé
en ce que la poignée en matière synthétique (100) est formée de deux parties (1 et
2) pouvant être assemblées, qui chevauchent, par des côtés différents, la zone marginale
ouverte (51) du sac, étant entendu que l'une des parties (2) comporte des tenons (3;
4) qui s'engagent dans des ouvertures réceptrices (5; 6) correspondantes de la partie
opposée (1), ces tenons (3; 4) et ces ouvertures réceptrices (5; 6) étant disposés
suivant une droite parallèle à la région marginale ouverte (51) du sac, et que les
tenons (3; 4) et les ouvertures réceptrices (5; 6) sont prévus sur des régions de
serrage en forme de bande (7; 8) sur lesquelles sont venues d'une pièce des régions
en forme de boucle de préhension (9; 10).
2. Sac ou sachet en papier suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, lorsque
les régions de serrage (7; 8) sont pressées l'une contre l'autre, les tenons (3; 4)
sont soudés à la partie opposée (1).
3. Sac ou sachet en papier suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
les deux parties (1 et 2) pouvant être assemblées sont reliées l'une à l'autre par
une pellicule formant charnière.
4. Sac ou sachet en papier suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que les tenons (3; 4) présentent une contre- dépouille.
5. Sac ou sachet en papier suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que la poignée en matière synthétique (100) présente des endroits de rupture
(11; 12) destinés à la séparation d'une région à arracher (13), comprenant la région
marginale (51a) du sac serré, du reste de la région de préhension (9; 10), comprenant
le reste (51b) de la région marginale du sac.
6. Sac ou sachet en papier suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que la région à arracher (13) comporte sa propre boucle d'arrachage (14).
7. Sac ou sachet en papier suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que les distances séparant les tenons (4) et les ouvertures réceptrices (6)
sont plus petites dans la région à arracher (13) que dans la région restante.
8. Sac ou sachet en papier suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce qu'à côté de l'endroit de rupture (12), au moins un tenon (4a) et au moins une
ouverture réceptrice (6a) sont prévus sur une droite qui s'étend perpendiculairement
à la ligne reliant les tenons voisins (4).
9. Sac ou sachet en papier suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que l'endroit de rupture est prévu aussi bien entre la région de préhension
(9; 10) et la boucle d'arrachage (14) qu'entre les régions de serrage (7a; 8a et 7b;
8b) qui y sont chaque fois associées.
10. Sac ou sachet en papier suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que la boucle d'arrachage (14) présente sur chacune de ses deux moitiés, un
bec de serrage (14a et 14b) servant à agripper avec serrage la région du sac en papier
se trouvant entre ces moitiés.