(19)
(11) EP 0 148 284 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.07.1988  Patentblatt  1988/28

(21) Anmeldenummer: 83112851.7

(22) Anmeldetag:  20.12.1983
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4G08G 5/06

(54)

Rollweg-Sicherungsanlage für Flughäfen

Taxiway safety device for airports

Installation de sécurité d'une voie de roulement pour aéroports


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
17.07.1985  Patentblatt  1985/29

(73) Patentinhaber: Signalbau Huber GmbH
D-8000 München 21 (DE)

(72) Erfinder:
  • Wohlrabe, Wolfgang, Dipl.-Ing.
    D-8038 Gröbenzell (DE)
  • Lüftner, Alois
    D-6303 Hungen Ortsteil Bellersheim (DE)

(74) Vertreter: Feldkamp, Rainer, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Wallach, Koch, Dr. Haibach, Feldkamp Postfach 12 11 20
80035 München
80035 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 1 781 180
GB-A- 1 199 604
DE-A- 2 025 126
US-A- 4 122 522
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollweg-Sicherungsanlage für Flughäfen, mit einer Rollweg-Mittellinien-Befeuerung und einer durch einen ein- und ausschaltbaren Stoppbalken quer zur Rollweg-Richtung gebildeten Rollhaltepunkt-Befeuerung, insbesondere vor der Einmündung des Rollwegs in eine Start- und Landebahn, sowie mit benachbart zu dem Stoppbalken angeordneten Fahrzeugdetektoren.

    [0002] Rollhaltepunkte auf Flughäfen, beispielsweise vor der Einmündung von Rollwegen in eine Start-und Landebahn sowie vor sich kreuzenden Rollwegen, werden normalerweise durch Gruppen von Befeuerungen markiert. Derartige Befeuerungen für Rollhaltepunkte können jedoch insbesondere bei sehr schlechten Wetterbedingungen sehr leicht übersehen werden. Bei derartigen schlechten Wetterbedingungen ergeben sich in vielen Fällen auch Schwierigkeiten bei der visuellen Überwachung der Verkehrswege auf Flughäfen, so dass ein Übersehen einer Rollhaltepunkt-Befeuerung zu schweren Unfällen führen kann, da ein derartiges Überrollen der Rollhaltepunkt-Befeuerung nicht erkannt werden kann.

    [0003] Mit der Einführung des Allwetter-Flugbetriebs auf Verkehrsflughäfen, die für Starts und Landungen nach der Kategorie II oder 111 zugelassen sind, ist es erforderlich, entsprechende Massnahmen vorzusehen, die ein ungewolltes Überrollen eines Rollhaltepunktes sicher ausschliessen.

    [0004] Es ist eine Rollweg-Sicherungsanlage der eingangs genannten Art bekannt (DE-AS 2025126), mit deren Hilfe eine Lenkung des eine Start- und Landebahn verlassenden landenden Verkehrs zum Abstellplatz sowie vom Abstellplatz zur Warteschlange vor einem Rollhaltepunkt möglich ist. Hierbei erfolgt die Lenkung des Verkehrs mit Hilfe einer Rechenanlage, in die die Start- und Zielpositionen eingegeben werden und die selbsttätig den Weg des Luftfahrzeuges von einer Ausgangsposition zu einer Endposition ermittelt und entsprechende Anzeigeeinrichtungen und Stoppbalken steuert, die an Knotenpunkten der Rollbahnen angeordnet sind. Hinter den Stoppbalken angeordnete Fahrzeugdetektoren liefern an die Rechenanlage eine Information über die jeweilige Position eines Luftfahrzeuges. Nachdem die Luftfahrzeuge mit Hilfe dieses Systems in die Abflugwarteschlange eingeleitet wurden, wird dem jeweils ersten Luftfahrzeug vom Kontrollturm eine Rollfreigabe zur Startposition auf der Start- und Landebahn gegeben. Bei ungünstigen Sichtverhältnissen ist es jedoch für die Besatzung des Kontrollturms nicht möglich, das Verhalten des Luftfahrzeuges nach der Rollfreigabe in die Startposition zu beobachten und insbesondere ist es auch nicht möglich, festzustellen, wann das Luftfahrzeug den Startvorgang begonnen hat. Weiterhin besteht die Gefahr, dass nachfolgende Luftfahrzeuge ohne Freigabe den Rollhaltepunkt überrollen und sich in Richtung auf die Startbahn bewegen, ohne dass dies von der Besatzung des Kontrollturms bemerkt wird.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollweg-Sicherungsanlage der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine Verbesserung der Sicherheit gegen ein unerwünschtes Überrollen des Rollhaltepunktes ermöglicht und eine einwandfreie Steuerung des Verkehrs zwischen dem Rollhaltepunkt und der Startposition auf der Start- und Landebahn ermöglicht.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.

    [0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0008] Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Rollweg-Sicherungsanlage ist es möglich, den Rollweg am Rollhaltepunkt grundsätzlich zu sperren, wobei nach einer Freigabe des Luftfahrzeuges vom Rollhaltepunkt zur Startposition auf der Start- und Landebahn der Stoppbalken kurzzeitig ausgeschaltet und ein nachfolgendes Segment der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung eingeschaltet wird, das das Luftfahrzeug in die Startposition führt. Sobald das freigegebene Luftfahrzeug den Stoppbalken überquert hat, wird dieser wiederum eingeschaltet, so dass nachfolgenden Luftfahrzeugen ein deutliches Stoppsignal geliefert wird. Dieser Stoppbalken kann erst dann wieder ausgeschaltet werden, wenn das erste Luftfahrzeug die Startposition auf der Start- und Landebahn verlassen hat, so dass eine Sicherheit gegen Fehlbedienung gegeben ist.

    [0009] Durch die Verwendung von Fahrzeugdetektoren vor und hinter dem Stoppbalken kann weiterhin die Position eines vor dem Stoppbalken befindlichen Luftfahrzeuges erkannt werden und bei Überrollen des eingeschalteten Stoppbalkens kann durch den hinter dem Stoppbalken angeordneten Fahrzeugdetektor ein Alarm ausgelöst werden. Damit wird erfindungsgemäss die Sicherheit der Bewegung der Luftfahrzeuge aus der Warteschlange vor dem Rollhaltepunkt bis zur Startposition wesentlich verbessert und die automatische Folgesteuerung entlastet die Besatzung des Kontrollturms weitgehend, wobei Fehlbedienungen ausgeschlossen werden können. Weiterhin wird dem Luftfahrzeugführer durch das getrennt einschaltbare Segment der Mittellinien-Befeuerung eine insbesondere unter schlechten Sichtverhältnissen wichtige optische Anzeige für den Weg zur Startposition gegeben.

    [0010] Durch die Kombination des aus- und einschaltbaren Stoppbalkens mit dem getrennt ein- und ausschaltbaren Segment der Mittellinien-Befeuerung, die vorzugsweise aus grünen Unterflurfeuern gebildet sein kann, werden weiterhin dem Luftfahrzeugführer klare Anweisungen gegeben und diese Kombination kann auch im Verlauf der Rollwege verwendet werden, um dem Luftfahrzeugführer eine eindeutige Anzeige für den erforderlichen Verlauf seiner Rollbewegung und mögliche Haltepunkt zu geben.

    [0011] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert.

    [0012] Die Zeichnung zeigt ein vereinfachtes Bild eines in eine Start- und Landebahn 7 einmündenden Rollweges 6 mit einer Ausführungsform der Rollweg-Sicherungsanlage.

    [0013] Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der Rollweg-Sicherungsanlage dient zur Sicherung der Einmündung eines Rollwegs 6 in eine Start- und Landebahn 7, wobei vor der Einmündung des Rollwegs 6 in die Start- und Landebahn 7 ein Stoppbalken 4 angeordnet ist, der aus einer Anzahl von quer zur Rollweg-Richtung angeordneten roten Unterflurfeuern besteht. Vor bzw. hinter dem Stoppbalken 4 sind Fahrzeugdetektoren 1 bzw. 2 angeordnet, die jeweils aus Gruppen von Einzeldetektoren 1a bis 1 d bzw. 2a bis 2d bestehen. Hinter dem Stoppbalken 4 ist weiterhin ein getrennt ein- und ausschaltbares Segment 5 der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung angeordnet, wobei dieses Segment durch grüne Unterflurfeuer gebildet sein kann, die bis zum Startpunkt 8 führen. Hinter dem Startpunkt 8 ist vorzugsweise ein weiterer, aus Einzeldetektoren 3a bis 3c bestehenden, Fahrzeugdetektor 3 angeordnet. Die Fahrzeugdetektoren 1 bis 3 ermöglichen aufgrund ihrer in der Zeichnung dargestellten Anordnung die Unterscheidung zwischen Luftfahrzeugen und Kraftfahrzeugen, die sich zu Wartungs- und Kontrollzwecken auf dem Rollweg und der Start- und Landebahn bewegen.

    [0014] Zur Steuerung des Stoppbalkens 4 und des Segmentes 5 der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung ist vorzugsweise eine Folgeschaltung vorgesehen, die eine automatische aufeinanderfolgende Ein- und Ausschaltung des Stoppbalkens 4 und des Segmentes 5 bewirkt.

    [0015] Die Betriebsweise der Rollweg-Sicherungsanlage ist wie folgt: Ein Luftfahrzeug, das eine Rollfreigabe erhalten hat, bewegt sich auf dem zugewiesenen Rollweg bis zu einer Position vor dem Stoppbalken 4, wobei die Anwesenheit des Luftfahrzeuges durch den Fahrzeugdetektor 1 erkannt wird. An diesem Rollhaltepunkt wartet das Luftfahrzeug auf die Startfreigabe, die vom Flugverkehrslotsen erteilt wird. Bei Erteilung der Startfreigabe schaltet der Flugverkehrslotse den Stoppbalken 4 aus, wobei vorzugsweise die Folgesteuerung automatisch das Segment 5 der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung einschaltet. Wenn das Luftfahrzeug den hinter dem Stoppbalken 4 angeordneten Fahrzeugdetektor 2 passiert hat, schaltet die Folgeschaltung unmittelbar den Stoppbalken wieder ein, während das Segment 5 eingeschaltet bleibt. Dieses Segment wird erst dann ausgeschaltet, wenn das Luftfahrzeug den Startpunkt 8 verlassen hat und den Fahrzeugdetektor 3 hinter dem Startpunkt 8 passiert hat.

    [0016] Erst zu diesem Zeitpunkt, d.h. nachdem das Luftfahrzeug den Fahrzeugdetektor 3 hinter dem Startpunkt 8 passiert hat, ist ein erneutes Abschalten des Stoppbalkens möglich, um einem nachfolgenden Luftfahrzeug die Rollfreigabe zu erteilen.

    [0017] Die einzelnen Betriebszustände und Meldungen der Fahrzeugdetektoren werden vorzugsweise auf einer Kontrollanzeige für den Flugverkehrslotsen dargestellt, so dass ein Überrollen des Stoppbalkens 4 ohne vorhergehende Freigabe unmittelbar zur Auslösung eines Alarms führt.

    [0018] Die Fahrzeugdetektoren können vorzugsweise durch Induktionsschleifen gebildet sein, wobei jedoch selbstverständlich auch andere Arten von Detektoren, die eine Fahrzeugklassifizierung ermöglichen, Verwendung finden können.


    Ansprüche

    1. Rollweg-Sicherungsanlage für Flughäfen, mit einer Rollweg-Mittellinien-Befeuerung und einer durch einen ein- und ausschaltbaren Stoppbalken (4) quer zur Rollweg-Richtung gebildeten Rollhaltepunkt-Befeuerung, insbesondere vor der Einmündung des Rollwegs in eine Start-und Landebahn, sowie mit benachbart zu dem Stoppbalken (4) angeordneten Fahrzeugdetektoren (1, 2), dadurch gekennzeichnet, dass in Rollrichtung hinter dem Stoppbalken (4) ein getrennt ein- und ausschaltbares Segment (5) der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung angeordnet ist, dass eine Folgeschaltung vorgesehen ist, die nach einer manuellen Rollfreigabe in die Startposition den Stoppbalken (4) aus- und das Segment (5) der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung einschaltet, und dass die Folgeschaltung nach der Feststellung eines Luftfahrzeuges durch einen hinter dem Stoppbalken angeordneten Fahrzeugdetektor (2) den Stoppbalken (4) erneut einschaltet.
     
    2. Rollweg-Sicherungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Einmündung des Rollwegs (6) in die Start- und Landebahn (7) ein weiterer Fahrzeugdetektor (3) angeordnet ist und dass die Folgeschaltung nach der Feststellung eines Luftfahrzeuges durch diesen Detektor (3) das Segment (5) der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung ausschaltet.
     
    3. Rollweg-Sicherungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Folgeschaltung nach einer Rollfreigabe für ein erstes Luftfahrzeug und einem damit verbundenen Ausschalten und erneutem Wiedereinschalten des Stoppbalkens (4) ein erneutes Ausschalten des Stoppbalkens (4) erst dann ermöglicht, wenn das erste Luftfahrzeug den hinter der Einmündung des Rollwegs (6) in die Start- und Landebahn (7) angeordneten Detektor (3) passiert hat.
     
    4. Rollweg-Sicherungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugdetektoren (1, 2, 3) durch Gruppen von Einzeldetektoren (1a bis 1d, 2a bis 2d, 3a bis 3c) gebildet sind.
     
    5. Rollweg-Sicherungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrzeugdetektoren (1, 2, 3) eine Fahrzeugklassifizierung und eine Feststellung der Bewegungsrichtung eines die Detektoren (1,2,3) passierenden Fahrzeugs ermöglichen.
     
    6. Rollweg-Sicherungsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzeldetektoren (1a bis 1d, 2a bis 2d, 3a bis 3c) durch Induktionsschleifen gebildet sind.
     
    7. Rollweg-Sicherungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebszustände der Folgeschaltung und die Ausgangssignale der Detektoren (1, 2, 3) auf einem Anzeigefeld in einem Kontrollturm dargestellt sind.
     


    Claims

    1. Taxiway safety system for aerodromes, with taxiway centreline lighting and holding-point lighting that is formed by a stop bar (4) which is arranged transversely to the taxiway direction, and which can be switched on and off, in particular before the taxiway/runway junction, and with vehicle detectors (1, 2) that are sited adjacent to the stop bar (4), characterized in that a segment (5) of the taxiway centreline lighting is sited after the stop bar (4), in the taxiway direction, this being a segment which can be switched on and off separately, in that a sequential switching circuit is provided, which switches off the stop bar (4) and switches on the segment (5) of the taxiway centreline lighting once a clearance has been giv- ben, by manual means, to taxi into the takeoff start position, and in that once an aircraft has been detected by a vehicle detector (2) that is sited after the stop bar (4), the sequential switching circuit switches the stop bar (4) on again.
     
    2. Taxiway safety system according to Claim 1, characterized in that a further vehicle detector (3) is sited down-runway of the junction of the taxiway (6) with the runway (7), and in that once an aircraft has been detected by this detector (3), the sequential switching circuit switches off the segment (5) of the taxiway centreline lighting.
     
    3. Taxiway safety system according to Claim 1 or 2, characterized in that once a first aircraft has - been given clearance to taxi and, in association with this clearance, the stop bar (4) has been switched off, and on again, the sequential switching circuit prevents the stop bar (4) from being switched off again until the first aircraft has passed the detector (3) sited down-runway of the junction of the taxiway (6) with the runway (7).
     
    4. Taxiway safety system according to any one of the preceding Claims, characterized in that the vehicle detectors (1,2,3) are formed by groups of individual detectors (1a to 1d, 2a to 2d, 3a to 3c).
     
    5. Taxiway safety system according to any one of the preceding Claims, characterized in that the vehicle detectors (1, 2, 3) make it possible to determine both the class of a vehicle that passes them, and its direction of movement.
     
    6. Taxiway safety system according to Claim 4 or 5, characterized in that the individual detectors (1 a to 1 d, 2a to 2d, 3a to 3c) are formed by induction loops.
     
    7. Taxiway safety system according to any one of the preceding Claims, characterized in that the operating states of the sequential switching circuit are displayed, with the output signals from the detectors (1, 2, 3), on a display panel in a control tower.
     


    Revendications

    1. Installation de sécurité d'une voie de roulement pour aéroports avec un balisage de l'axe central de la voie de roulement et un balisage de point d'attente de circulation formé par une barre d'arrêt (4) disposée transversalement à la voie de circulation et pouvant être allumée et éteinte, en particulier en amont du raccordement de la voie de circulation à la piste d'envol et d'atterrissage, ainsi qu'avec des détecteurs de véhicules (1, 2) placés au voisinage de la barre d'arrêt (4), caractérisée en ce que, vu dans le sens de la circulation, un segment (5) du balisage de l'axe central de la voie de circulation pouvant être allumé et éteint séparément est disposé derrière la barre d'arrêt (4); qu'elle comprend un système de commande séquentielle qui, après la transmission manuelle d'une autorisation de circulation jusqu'à la position de départ, éteint la barre d'arrêt (4) et allume le segment (5) du balisage de l'axe central de la voie de circulation; et que le système de commande séquentielle réallume la barre d'arrêt (4) après la détection d'un aéronef par un détecteur de véhicules (2) situé derrière la barre d'arrêt.
     
    2. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un détecteur de véhicules supplémentaire (3) est disposé derrière le raccordement de la voie de circulation (6) à la piste d'envol et d'atterrissage (7) et que le système de commande séquentielle éteint le segment (5) du balisage de l'axe central de la voie de circulation après la détection d'un aéronef par ce détecteur (3).
     
    3. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que, après une autorisation de circulation donnée pour un premier aéronef, en combinaison avec une extinction et un réalluma- ge de la barre d'arrêt (4), une nouvelle extinction de ladite barre d'arrêt (4) ne devient possible que lorsque le premier aéronef a passé le détecteur (3) installé derrière le raccordement de la voie de circulation (6) à la piste d'envol et d'atterrissage (7).
     
    4. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les détecteurs de véhicules (1, 2, 3) sont constitués par des groupes de détecteurs individuels (1a à 1d, 2a à 2d, 3a à 3c).
     
    5. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les détecteurs de véhicules (1, 2, 3) permettent une classification des véhicules et une identification de la direction de mouvement d'un véhicule passant devant les détecteurs (1, 2, 3).
     
    6. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une des revendications 4 et 5, caractérisée en ce que les détecteurs individuels (1a à à 1d, 2a à 2d, 3a à 3c) sont constitués par des boucles d'induction.
     
    7. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les états de fonctionnement du système de commande séquentielle et les signaux de sortie des détecteurs (1, 2, 3) sont représentés sur un panneau d'affichage dans la tour de contrôle.
     




    Zeichnung