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EP 0 148 284 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
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Anmeldetag: 20.12.1983 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: G08G 5/06 |
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Rollweg-Sicherungsanlage für Flughäfen
Taxiway safety device for airports
Installation de sécurité d'une voie de roulement pour aéroports
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.07.1985 Patentblatt 1985/29 |
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Patentinhaber: Signalbau Huber GmbH |
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D-8000 München 21 (DE) |
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Erfinder: |
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- Wohlrabe, Wolfgang, Dipl.-Ing.
D-8038 Gröbenzell (DE)
- Lüftner, Alois
D-6303 Hungen
Ortsteil Bellersheim (DE)
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Vertreter: Feldkamp, Rainer, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Wallach, Koch, Dr. Haibach, Feldkamp
Postfach 12 11 20 80035 München 80035 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 781 180 GB-A- 1 199 604
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DE-A- 2 025 126 US-A- 4 122 522
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollweg-Sicherungsanlage für Flughäfen, mit einer
Rollweg-Mittellinien-Befeuerung und einer durch einen ein- und ausschaltbaren Stoppbalken
quer zur Rollweg-Richtung gebildeten Rollhaltepunkt-Befeuerung, insbesondere vor der
Einmündung des Rollwegs in eine Start- und Landebahn, sowie mit benachbart zu dem
Stoppbalken angeordneten Fahrzeugdetektoren.
[0002] Rollhaltepunkte auf Flughäfen, beispielsweise vor der Einmündung von Rollwegen in
eine Start-und Landebahn sowie vor sich kreuzenden Rollwegen, werden normalerweise
durch Gruppen von Befeuerungen markiert. Derartige Befeuerungen für Rollhaltepunkte
können jedoch insbesondere bei sehr schlechten Wetterbedingungen sehr leicht übersehen
werden. Bei derartigen schlechten Wetterbedingungen ergeben sich in vielen Fällen
auch Schwierigkeiten bei der visuellen Überwachung der Verkehrswege auf Flughäfen,
so dass ein Übersehen einer Rollhaltepunkt-Befeuerung zu schweren Unfällen führen
kann, da ein derartiges Überrollen der Rollhaltepunkt-Befeuerung nicht erkannt werden
kann.
[0003] Mit der Einführung des Allwetter-Flugbetriebs auf Verkehrsflughäfen, die für Starts
und Landungen nach der Kategorie II oder 111 zugelassen sind, ist es erforderlich,
entsprechende Massnahmen vorzusehen, die ein ungewolltes Überrollen eines Rollhaltepunktes
sicher ausschliessen.
[0004] Es ist eine Rollweg-Sicherungsanlage der eingangs genannten Art bekannt (DE-AS 2025126),
mit deren Hilfe eine Lenkung des eine Start- und Landebahn verlassenden landenden
Verkehrs zum Abstellplatz sowie vom Abstellplatz zur Warteschlange vor einem Rollhaltepunkt
möglich ist. Hierbei erfolgt die Lenkung des Verkehrs mit Hilfe einer Rechenanlage,
in die die Start- und Zielpositionen eingegeben werden und die selbsttätig den Weg
des Luftfahrzeuges von einer Ausgangsposition zu einer Endposition ermittelt und entsprechende
Anzeigeeinrichtungen und Stoppbalken steuert, die an Knotenpunkten der Rollbahnen
angeordnet sind. Hinter den Stoppbalken angeordnete Fahrzeugdetektoren liefern an
die Rechenanlage eine Information über die jeweilige Position eines Luftfahrzeuges.
Nachdem die Luftfahrzeuge mit Hilfe dieses Systems in die Abflugwarteschlange eingeleitet
wurden, wird dem jeweils ersten Luftfahrzeug vom Kontrollturm eine Rollfreigabe zur
Startposition auf der Start- und Landebahn gegeben. Bei ungünstigen Sichtverhältnissen
ist es jedoch für die Besatzung des Kontrollturms nicht möglich, das Verhalten des
Luftfahrzeuges nach der Rollfreigabe in die Startposition zu beobachten und insbesondere
ist es auch nicht möglich, festzustellen, wann das Luftfahrzeug den Startvorgang begonnen
hat. Weiterhin besteht die Gefahr, dass nachfolgende Luftfahrzeuge ohne Freigabe den
Rollhaltepunkt überrollen und sich in Richtung auf die Startbahn bewegen, ohne dass
dies von der Besatzung des Kontrollturms bemerkt wird.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollweg-Sicherungsanlage der eingangs
genannten Art zu schaffen, die eine Verbesserung der Sicherheit gegen ein unerwünschtes
Überrollen des Rollhaltepunktes ermöglicht und eine einwandfreie Steuerung des Verkehrs
zwischen dem Rollhaltepunkt und der Startposition auf der Start- und Landebahn ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
[0008] Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung der Rollweg-Sicherungsanlage ist es möglich,
den Rollweg am Rollhaltepunkt grundsätzlich zu sperren, wobei nach einer Freigabe
des Luftfahrzeuges vom Rollhaltepunkt zur Startposition auf der Start- und Landebahn
der Stoppbalken kurzzeitig ausgeschaltet und ein nachfolgendes Segment der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung
eingeschaltet wird, das das Luftfahrzeug in die Startposition führt. Sobald das freigegebene
Luftfahrzeug den Stoppbalken überquert hat, wird dieser wiederum eingeschaltet, so
dass nachfolgenden Luftfahrzeugen ein deutliches Stoppsignal geliefert wird. Dieser
Stoppbalken kann erst dann wieder ausgeschaltet werden, wenn das erste Luftfahrzeug
die Startposition auf der Start- und Landebahn verlassen hat, so dass eine Sicherheit
gegen Fehlbedienung gegeben ist.
[0009] Durch die Verwendung von Fahrzeugdetektoren vor und hinter dem Stoppbalken kann weiterhin
die Position eines vor dem Stoppbalken befindlichen Luftfahrzeuges erkannt werden
und bei Überrollen des eingeschalteten Stoppbalkens kann durch den hinter dem Stoppbalken
angeordneten Fahrzeugdetektor ein Alarm ausgelöst werden. Damit wird erfindungsgemäss
die Sicherheit der Bewegung der Luftfahrzeuge aus der Warteschlange vor dem Rollhaltepunkt
bis zur Startposition wesentlich verbessert und die automatische Folgesteuerung entlastet
die Besatzung des Kontrollturms weitgehend, wobei Fehlbedienungen ausgeschlossen werden
können. Weiterhin wird dem Luftfahrzeugführer durch das getrennt einschaltbare Segment
der Mittellinien-Befeuerung eine insbesondere unter schlechten Sichtverhältnissen
wichtige optische Anzeige für den Weg zur Startposition gegeben.
[0010] Durch die Kombination des aus- und einschaltbaren Stoppbalkens mit dem getrennt ein-
und ausschaltbaren Segment der Mittellinien-Befeuerung, die vorzugsweise aus grünen
Unterflurfeuern gebildet sein kann, werden weiterhin dem Luftfahrzeugführer klare
Anweisungen gegeben und diese Kombination kann auch im Verlauf der Rollwege verwendet
werden, um dem Luftfahrzeugführer eine eindeutige Anzeige für den erforderlichen Verlauf
seiner Rollbewegung und mögliche Haltepunkt zu geben.
[0011] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
noch näher erläutert.
[0012] Die Zeichnung zeigt ein vereinfachtes Bild eines in eine Start- und Landebahn 7 einmündenden
Rollweges 6 mit einer Ausführungsform der Rollweg-Sicherungsanlage.
[0013] Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der Rollweg-Sicherungsanlage dient
zur Sicherung der Einmündung eines Rollwegs 6 in eine Start- und Landebahn 7, wobei
vor der Einmündung des Rollwegs 6 in die Start- und Landebahn 7 ein Stoppbalken 4
angeordnet ist, der aus einer Anzahl von quer zur Rollweg-Richtung angeordneten roten
Unterflurfeuern besteht. Vor bzw. hinter dem Stoppbalken 4 sind Fahrzeugdetektoren
1 bzw. 2 angeordnet, die jeweils aus Gruppen von Einzeldetektoren 1a bis 1 d bzw.
2a bis 2d bestehen. Hinter dem Stoppbalken 4 ist weiterhin ein getrennt ein- und ausschaltbares
Segment 5 der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung angeordnet, wobei dieses Segment durch
grüne Unterflurfeuer gebildet sein kann, die bis zum Startpunkt 8 führen. Hinter dem
Startpunkt 8 ist vorzugsweise ein weiterer, aus Einzeldetektoren 3a bis 3c bestehenden,
Fahrzeugdetektor 3 angeordnet. Die Fahrzeugdetektoren 1 bis 3 ermöglichen aufgrund
ihrer in der Zeichnung dargestellten Anordnung die Unterscheidung zwischen Luftfahrzeugen
und Kraftfahrzeugen, die sich zu Wartungs- und Kontrollzwecken auf dem Rollweg und
der Start- und Landebahn bewegen.
[0014] Zur Steuerung des Stoppbalkens 4 und des Segmentes 5 der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung
ist vorzugsweise eine Folgeschaltung vorgesehen, die eine automatische aufeinanderfolgende
Ein- und Ausschaltung des Stoppbalkens 4 und des Segmentes 5 bewirkt.
[0015] Die Betriebsweise der Rollweg-Sicherungsanlage ist wie folgt: Ein Luftfahrzeug, das
eine Rollfreigabe erhalten hat, bewegt sich auf dem zugewiesenen Rollweg bis zu einer
Position vor dem Stoppbalken 4, wobei die Anwesenheit des Luftfahrzeuges durch den
Fahrzeugdetektor 1 erkannt wird. An diesem Rollhaltepunkt wartet das Luftfahrzeug
auf die Startfreigabe, die vom Flugverkehrslotsen erteilt wird. Bei Erteilung der
Startfreigabe schaltet der Flugverkehrslotse den Stoppbalken 4 aus, wobei vorzugsweise
die Folgesteuerung automatisch das Segment 5 der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung einschaltet.
Wenn das Luftfahrzeug den hinter dem Stoppbalken 4 angeordneten Fahrzeugdetektor 2
passiert hat, schaltet die Folgeschaltung unmittelbar den Stoppbalken wieder ein,
während das Segment 5 eingeschaltet bleibt. Dieses Segment wird erst dann ausgeschaltet,
wenn das Luftfahrzeug den Startpunkt 8 verlassen hat und den Fahrzeugdetektor 3 hinter
dem Startpunkt 8 passiert hat.
[0016] Erst zu diesem Zeitpunkt, d.h. nachdem das Luftfahrzeug den Fahrzeugdetektor 3 hinter
dem Startpunkt 8 passiert hat, ist ein erneutes Abschalten des Stoppbalkens möglich,
um einem nachfolgenden Luftfahrzeug die Rollfreigabe zu erteilen.
[0017] Die einzelnen Betriebszustände und Meldungen der Fahrzeugdetektoren werden vorzugsweise
auf einer Kontrollanzeige für den Flugverkehrslotsen dargestellt, so dass ein Überrollen
des Stoppbalkens 4 ohne vorhergehende Freigabe unmittelbar zur Auslösung eines Alarms
führt.
[0018] Die Fahrzeugdetektoren können vorzugsweise durch Induktionsschleifen gebildet sein,
wobei jedoch selbstverständlich auch andere Arten von Detektoren, die eine Fahrzeugklassifizierung
ermöglichen, Verwendung finden können.
1. Rollweg-Sicherungsanlage für Flughäfen, mit einer Rollweg-Mittellinien-Befeuerung
und einer durch einen ein- und ausschaltbaren Stoppbalken (4) quer zur Rollweg-Richtung
gebildeten Rollhaltepunkt-Befeuerung, insbesondere vor der Einmündung des Rollwegs
in eine Start-und Landebahn, sowie mit benachbart zu dem Stoppbalken (4) angeordneten
Fahrzeugdetektoren (1, 2), dadurch gekennzeichnet, dass in Rollrichtung hinter dem
Stoppbalken (4) ein getrennt ein- und ausschaltbares Segment (5) der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung
angeordnet ist, dass eine Folgeschaltung vorgesehen ist, die nach einer manuellen
Rollfreigabe in die Startposition den Stoppbalken (4) aus- und das Segment (5) der
Rollweg-Mittellinien-Befeuerung einschaltet, und dass die Folgeschaltung nach der
Feststellung eines Luftfahrzeuges durch einen hinter dem Stoppbalken angeordneten
Fahrzeugdetektor (2) den Stoppbalken (4) erneut einschaltet.
2. Rollweg-Sicherungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der
Einmündung des Rollwegs (6) in die Start- und Landebahn (7) ein weiterer Fahrzeugdetektor
(3) angeordnet ist und dass die Folgeschaltung nach der Feststellung eines Luftfahrzeuges
durch diesen Detektor (3) das Segment (5) der Rollweg-Mittellinien-Befeuerung ausschaltet.
3. Rollweg-Sicherungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Folgeschaltung nach einer Rollfreigabe für ein erstes Luftfahrzeug und einem damit
verbundenen Ausschalten und erneutem Wiedereinschalten des Stoppbalkens (4) ein erneutes
Ausschalten des Stoppbalkens (4) erst dann ermöglicht, wenn das erste Luftfahrzeug
den hinter der Einmündung des Rollwegs (6) in die Start- und Landebahn (7) angeordneten
Detektor (3) passiert hat.
4. Rollweg-Sicherungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fahrzeugdetektoren (1, 2, 3) durch Gruppen von Einzeldetektoren (1a bis 1d,
2a bis 2d, 3a bis 3c) gebildet sind.
5. Rollweg-Sicherungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Fahrzeugdetektoren (1, 2, 3) eine Fahrzeugklassifizierung und eine Feststellung
der Bewegungsrichtung eines die Detektoren (1,2,3) passierenden Fahrzeugs ermöglichen.
6. Rollweg-Sicherungsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Einzeldetektoren (1a bis 1d, 2a bis 2d, 3a bis 3c) durch Induktionsschleifen gebildet
sind.
7. Rollweg-Sicherungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Betriebszustände der Folgeschaltung und die Ausgangssignale der Detektoren
(1, 2, 3) auf einem Anzeigefeld in einem Kontrollturm dargestellt sind.
1. Taxiway safety system for aerodromes, with taxiway centreline lighting and holding-point
lighting that is formed by a stop bar (4) which is arranged transversely to the taxiway
direction, and which can be switched on and off, in particular before the taxiway/runway
junction, and with vehicle detectors (1, 2) that are sited adjacent to the stop bar
(4), characterized in that a segment (5) of the taxiway centreline lighting is sited
after the stop bar (4), in the taxiway direction, this being a segment which can be
switched on and off separately, in that a sequential switching circuit is provided,
which switches off the stop bar (4) and switches on the segment (5) of the taxiway
centreline lighting once a clearance has been giv- ben, by manual means, to taxi into
the takeoff start position, and in that once an aircraft has been detected by a vehicle
detector (2) that is sited after the stop bar (4), the sequential switching circuit
switches the stop bar (4) on again.
2. Taxiway safety system according to Claim 1, characterized in that a further vehicle
detector (3) is sited down-runway of the junction of the taxiway (6) with the runway
(7), and in that once an aircraft has been detected by this detector (3), the sequential
switching circuit switches off the segment (5) of the taxiway centreline lighting.
3. Taxiway safety system according to Claim 1 or 2, characterized in that once a first
aircraft has - been given clearance to taxi and, in association with this clearance,
the stop bar (4) has been switched off, and on again, the sequential switching circuit
prevents the stop bar (4) from being switched off again until the first aircraft has
passed the detector (3) sited down-runway of the junction of the taxiway (6) with
the runway (7).
4. Taxiway safety system according to any one of the preceding Claims, characterized
in that the vehicle detectors (1,2,3) are formed by groups of individual detectors
(1a to 1d, 2a to 2d, 3a to 3c).
5. Taxiway safety system according to any one of the preceding Claims, characterized
in that the vehicle detectors (1, 2, 3) make it possible to determine both the class
of a vehicle that passes them, and its direction of movement.
6. Taxiway safety system according to Claim 4 or 5, characterized in that the individual
detectors (1 a to 1 d, 2a to 2d, 3a to 3c) are formed by induction loops.
7. Taxiway safety system according to any one of the preceding Claims, characterized
in that the operating states of the sequential switching circuit are displayed, with
the output signals from the detectors (1, 2, 3), on a display panel in a control tower.
1. Installation de sécurité d'une voie de roulement pour aéroports avec un balisage
de l'axe central de la voie de roulement et un balisage de point d'attente de circulation
formé par une barre d'arrêt (4) disposée transversalement à la voie de circulation
et pouvant être allumée et éteinte, en particulier en amont du raccordement de la
voie de circulation à la piste d'envol et d'atterrissage, ainsi qu'avec des détecteurs
de véhicules (1, 2) placés au voisinage de la barre d'arrêt (4), caractérisée en ce
que, vu dans le sens de la circulation, un segment (5) du balisage de l'axe central
de la voie de circulation pouvant être allumé et éteint séparément est disposé derrière
la barre d'arrêt (4); qu'elle comprend un système de commande séquentielle qui, après
la transmission manuelle d'une autorisation de circulation jusqu'à la position de
départ, éteint la barre d'arrêt (4) et allume le segment (5) du balisage de l'axe
central de la voie de circulation; et que le système de commande séquentielle réallume
la barre d'arrêt (4) après la détection d'un aéronef par un détecteur de véhicules
(2) situé derrière la barre d'arrêt.
2. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon la revendication 1, caractérisée
en ce qu'un détecteur de véhicules supplémentaire (3) est disposé derrière le raccordement
de la voie de circulation (6) à la piste d'envol et d'atterrissage (7) et que le système
de commande séquentielle éteint le segment (5) du balisage de l'axe central de la
voie de circulation après la détection d'un aéronef par ce détecteur (3).
3. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une des revendications
1 ou 2, caractérisée en ce que, après une autorisation de circulation donnée pour
un premier aéronef, en combinaison avec une extinction et un réalluma- ge de la barre
d'arrêt (4), une nouvelle extinction de ladite barre d'arrêt (4) ne devient possible
que lorsque le premier aéronef a passé le détecteur (3) installé derrière le raccordement
de la voie de circulation (6) à la piste d'envol et d'atterrissage (7).
4. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que les détecteurs de véhicules (1, 2, 3) sont constitués
par des groupes de détecteurs individuels (1a à 1d, 2a à 2d, 3a à 3c).
5. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisée en ce que les détecteurs de véhicules (1, 2, 3) permettent une
classification des véhicules et une identification de la direction de mouvement d'un
véhicule passant devant les détecteurs (1, 2, 3).
6. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une des revendications
4 et 5, caractérisée en ce que les détecteurs individuels (1a à à 1d, 2a à 2d, 3a
à 3c) sont constitués par des boucles d'induction.
7. Installation de sécurité d'une voie de roulement selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisée en ce que les états de fonctionnement du système de commande séquentielle
et les signaux de sortie des détecteurs (1, 2, 3) sont représentés sur un panneau
d'affichage dans la tour de contrôle.
