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(11) |
EP 0 148 415 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.12.1984 |
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Farbbildröhre, Farbbildwiedergabegerät und Bildwiedergabeverfahren mit diesem Gerät
Colour picture tube, colour picture reproducing equipment and picture display method
with such an equipment
Tube d'image en couleurs, appareil de reproduction des images en couleurs et procédé
de reproduction des images avec cet appareil
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
22.12.1983 DE 3346363
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.07.1985 Patentblatt 1985/29 |
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Patentinhaber: |
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- ALCATEL N.V.
NL-1077 XX Amsterdam (NL) Benannte Vertragsstaaten: FR GB IT NL
- Alcatel SEL Aktiengesellschaft
D-70435 Stuttgart (DE) Benannte Vertragsstaaten: DE
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Erfinder: |
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- Nill, Eberhard
D-7300 Oberesslingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pohl, Herbert, Dipl.-Ing. et al |
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Alcatel Alsthom,
Intellectual Property Department,
P.O. Box 30 09 29 70449 Stuttgart 70449 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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- ELEKTRONIK, Band 13, 29. Juni 1984, München, DEN DENHAM, P. VON BECHEN "Konvergenzeinstellung
auf Knopfdruck", S. 24
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Farbbildröhre nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein
Farbbildwiedergabegerät mit einer solchen Farbbildröhre, und ein Bildwiedergabeverfahren
mit einem derartigen Gerät.
[0002] Die Anforderungen, die an die Wiedergabetreue von Farbbildröhren gestellt werden,
sind vor allem durch häufigere Wiedergabe von Graphiken und Texten stark angestiegen.
Durch selbstkonvergente Ablenksysteme und durch vielfältige Schaltungsmassnahmen ist
bereits eine hohe Wiedergabetreue erreicht. Eine weitere Erhöhung der Wiedergabetreue
ist dann möglich, wenn individuelle Fehler ausgeglichen werden. Dies setzt voraus,
dass solche Abweichungen so genau wie möglich beim Erstabgleich und beim Service und
gegebenenfalls auch so oft wie möglich zur laufenden Korrektur während des Betriebs
festgestellt werden können.
[0003] Aus der DE-A 1 3225256 ist eine Farbbildröhre bekannt, die auf der dem Strahlerzeugersystem
zugewandten Seite der Schattenmaske eine Vielzahl von Markierungen trägt. Diese Markierungen
sind alle im gelochten Bereich der Schattenmaske angeordnet, so dass sie im normalen
Betrieb der Farbbildröhre von den Elektronenstrahlen getroffen werden. Die Markierungen
bestehen aus zwei zueinander geneigten Schenkeln eines Dreiecks oder aus Punkten.
Hiermit soll erreicht werden, dass sowohl die Lage des abtastenden Elektronenstrahls
in Richtung der Zeilenablenkung als auch in Richtung der Zeilenablenkung als auch
in Richtung der Bildablenkung erfasst werden kann. Die erzeugten Signale werden durch
ein Fenster im Röhrenkolben abgetastet und einem Korrekturregelsystem zugeführt, das
eine Konvergenz- und/oder Geometriejustierung des angezeigten Bildes vornimmt. Dazu
ist das Korrekturregelsystem mit der Ablenkeinheit und der Konvergenzeinheit der Farbbildröhre
verbunden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für eine Farbbildröhre eine einfachere
Ausbildung der Markierung für eine Korrektur von Verzerrungen in O-W-Richtung, ein
Farbbildwiedergabegerät mit der Möglichkeit der Beseitigung von Verzerrungen in. O-W-Richtung,
und ein Bildwiedergabeverfahren mit einem derartigen Gerät anzugeben.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den in den Ansprüchen 1, 4 bzw. 6 angegebenen
Mitteln. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2, und
5 enthalten.
[0006] Geometrie- und Konvergenzverzerrungen in der O-W-Richtung können behoben werden,
indem das Videosignal oder die drei Farbartsignale in geeigneter Weise von Zeile zu
Zeile unterschiedlich verzögert werden. Dies ist mit einem Farbbildwiedergabegerät
nach Anspruch 4 möglich, bei dem die erforderlichen Verzögerungen durch Verwendung
einer erfindungsgemässen Farbbildröhre bestimmt werden.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme
der beiliegenden Zeichnung weiter erläutert.
Fig. 1 zeigt den Schnitt durch die Farbbildröhre;
Fig. 2 zeigt schematisch die Lochmaske der Farbbildröhre von hinten und
Fig. 3 zeigt ausschnittsweise das Blockschaltbild eines Farbbildwiedergabegeräts.
[0008] Eine erfindungsgemässe Farbbildröhre 19 besteht, wie Fig. 1 zeigt, ebenso wie eine
herkömmliche Farbbildröhre aus einem gläsernen Röhrenkolben 9, einem Bildschirm 8,
einer Schattenmaske 7 vom Typ Schlitz- oder Lochmaske, einem gläsernen Röhrenhals
25 und drei im Röhrenhals angebrachten Strahlerzeugersystemen 1, 2, 3. Auf der Innenseite
des Röhrenkolbens 9 ist eine undurchsichtige Innenbeschichtung 10 angebracht. An der
Aussenseite der Farbbildröhre 19 ist am Übergang von Röhrenhals 25 zum Röhrenkolben
9 eine Ablenkeinheit 18 befestigt. Von den Strahlerzeugersystemen 1, 2, 3 gehen Elektronenstrahlen
4,5,6 aus, die im Bereich der Ablenkeinheit 18 abgelenkt werden und die sich in den
Löchern der Schattenmaske 7 schneiden sollen. Die Farbbildröhre 19 weist darüber hinaus
mindestens eine Öffnung 11 in der Innenbeschichtung 10 auf. An jeder Stelle des Röhrenkolbens
9, an der an der Innenseite eine Öffnung 11 in der Innenbeschichtung 10 angebracht
ist, besteht auf der Aussenseite die Möglichkeit zum Anbringen eines lichtempfindlichen
Elements 12, das so angebracht oder anbringbar ist, dass das auf die zugehörige Öffnung
11 fallende Licht detektierbar ist. Dieses Licht kommt von einer auf der Schattenmaske
7, die in Fig. 1 nur sehr schematisch dargestellt ist, angeordneten Markierung.
[0009] Anhand von Fig. 2 werden die Änderungen an der Schattenmaske 7 weiter erläutert.
Gezeigt ist die Rückansicht der Schattenmaske 7 der Farbbildröhre 19. Die Schattenmaske
7 ist an der Vorderseite eines Rahmens 16 angebracht. Die Ränder der Schattenmaske
7 sind rückseitig durch den Rahmen 16 verdeckt. Auf der rechten Seite, die der linken
Seite des von vorne zu betrachtenden Bildschirms entspricht, ist ein Markierungsträger
17 an dem Rahmen 16 befestigt. Darauf ist eine Markierung 15 angebracht, die aus einem
solchen Material besteht, das beim Auftreffen eines Elektronenstrahls sichtbares oder
UV-Licht abgibt. Vorzugsweise besteht die Markierung aus einem Phosphorstreifen. Im
gezeigten Beispiel ist die Markierung 15 auf dem Markierungsträger 17 aufgebracht.
Es ist auch möglich, die Markierung unmittelbar auf die Schattenmaske 7 in deren Randbereich
anzubringen, der jedoch nicht durch den Rahmen 16 für die Elektronenstrahlen 4,5,6
abgeschattet sein darf.
[0010] Die Art und Anbringung der Markierung ist so zu wählen, dass damit jeweils ein bestimmter
zu korrigierender Fehler erkennbar wird. Die Öffnungen 11 in der Innenbeschichtung
10 des Röhrenkolbens 9 und die zugehörigen lichtempfindlichen Elemente 12 sind dagegen
so zu wählen, dass von jedem lichtempfindlichen Element 12 aus ein möglichst grosser
Teil des von der Markierung ausgehenden Lichts empfangen werden kann und dass jeder
von irgendeinem Teil der Markierung ausgehender Lichtblitz von mindestens einem lichtempfindlichen
Element 12 aufnehmbar ist. Ob ein lichtempfindliches Element 12 fest angebracht ist
oder ob ein solches, beispielsweise durch Aufsetzen eines entsprechenden Prüfkopfs,
nur vorübergehend aufgebracht wird, hängt in erster Linie davon ab, ob mit Hilfe des
von diesem lichtempfindlichen Element 12 empfangenen Lichts einmalige Abgleicharbeiten
oder regelmässig wiederkehrende Kontrollen erfolgen sollen.
[0011] Auf dem Markierungsträger 17 ist die Markierung 15 angebracht, die im wesentlichen
in Richtung der Bildablenkung verläuft und die beim bestimmungsgemässen Gebrauch der
Farbbildröhre von jeder Linie des auf den Bildschirm geschriebenen Linienrasters geschnitten
wird. Die Schnittpunkte liegen dabei jeweils möglichst in der Nähe des Anfangs der
entsprechenden Linie. Eine Farbbildröhre wird normalerweise mit einem Raster beschrieben,
das nach allen Seiten nur um wenige Prozent über den Bildschirmrand und damit auch
über den gelochten Teil der Schattenmaske hinausreicht. Am linken Bildschirm (von
hinten auf der rechten Seite) muss die Markierung 15 im Bereich dieser geringfügigen
Überschreibung liegen. Zweckmässigerweise wird der Verlauf der Markierung 15 so gewählt,
dass die gedachte Fortsetzung der Elektronenstrahlen 4, 5,6 über diese Markierung
15 hinaus bis zum Bildschirm 8 auf diesem eine genau in Richtung der Bildablenkung
liegende gerade Linie ergibt. Da die Schattenmaske 7 mit ihrem Rahmen 16 während der
Fertigung u.a. auch höheren Temperaturen ausgesetzt ist, und weil weder die Schattenmaske
7 noch ihr Rahmen 16 eben sind, ist es zweckmässig, zumindest die Markierung, die
eine genau vorgegebene Geometrie aufweisen muss, auch dem separaten Markierungsträger
aufzubringen. Verläuft der Rand des Markierungsträgers 17 gleichlaufend mit der Markierung,
so kann der Rand gleichzeitig auch als Schablone beim Aufbringen der Markierung dienen.
In diesem Fall muss, wegen des nur sehr geringen Überschreibens, der Rand des Markierungsträgers
17 ohnehin immer sehr nahe an der Markierung 15 verlaufen.
[0012] Es ist nicht möglich, eine Ablenkeinheit so zu konstruieren, dass die drei Elektronenstrahlen
4, 5, 6 im gesamten Bildbereich exakt konvergieren. Es ist jedoch möglich, die Konvergenz
in einer Richtung, vorzugsweise in der N-S-Richtung, auf Kosten der Konvergenz in
der anderen Richtung, d.h. dann in der 0-W-Richtung, weiter zu verbessern. Die Konvergenz
in der O-W-Richtung kann jedoch durch schaltungstechnische Massnahmen weiter verbessert
werden. Dies soll anhand von Fig. 3 näher erläutert werden.
[0013] Gezeigt ist ein Ausschnitt aus einem Blockschaltbild eines Farbbildwiedergabegeräts.
Die Farbartsignale R, G und b werden den drei Strahlerzeugersystemen 1, 2 und 3 der
Farbbildröhre 19 über einstellbare Verzögerungseinrichtungen 20, 21, 22 zugeführt.
Die Verzögerungen der drei Verzögerungseinrichtungen 20, 21, 22 werden von einer Steuerungseinrichtung
24 aus einzeln für jede einzelne Zeile eingestellt. Der Steuerungseinrichtung 24 wird
hierzu ein Synchronisiersignal zugeführt, aus dem Zeilen- und Bildanfang und damit
Zeilenanfang und Zeilenzahl bestimmt werden können. An die Steuerungseinrichtung 24
ist ein digitaler Datenspeicher 23 angeschlossen, aus dessen Dateninhalt die Steuerungseinrichtung
24 für jede Zeile die drei erforderlichen Verzögerungszeiten bestimmen kann. Die Verzögerungszeiten
können für jede Verzögerungseinrichtung und für jede Zeile getrennt abgespeichert
sein. Es kann auch jeweils die Differenz zu einer vorgegebenen Zeit abgespeichert
sein. Es kann auch genügen, nur für einen Teil der Zeilen die erforderlichen Zeiten
oder Zeitdifferenzen abzuspeichern und daraus durch Interpolation die übrigen Werte
zu erhalten. Auch können die Koeffizienten entsprechender Funktionen, beispielsweise
von Approximationspolynomen, abgespeichert sein.
[0014] Es kann genügen, die im Datenspeicher 23 enthaltenen Daten beim erstmaligen Abgleich
im Herstellwerk oder beim Service einmal festzulegen und zeitlich unverändert beizubehalten.
In diesem Fall wird als digitaler Datenspeicher 23 ein Festwertspeicher verwendet.
[0015] Bei höchsten Anforderungen kann es erforderlich sein, durch Alterung bedingte Abweichungen
in der Konvergenz ständig zu berücksichtigen. In diesem Fall ist es erforderlich,
dass der digitale Datenspeicher 23 ein solcher ist, der jederzeit programmierbar ist
und dass diese Programmierung von der Steuerungseinrichtung 24 aus erfolgen kann.
Die Steuerungseinrichtung 24 muss dabei von Zeit zu Zeit, insbesondere bei jeder Inbetriebnahme
- des Bildwiedergabegeräts, eine Neuprogrammierung des Datenspeichers 23 auslösen.
Die Steuerungseinrichtung 24 ist hierzu mit mindestens einem an der Farbbildröhre
19 angebrachten lichtempfindlichen Element 12 verbunden. Sie steuert dabei im wesentlichen
den folgenden Ablauf: mit jedem der drei Strahlerzeugersysteme 1, 2, 3 wird abwechselnd
ein Raster geschrieben. Es werden jeweils die Zeitpunkte festgestellt, an denen die
Markierung 15 der Farbbildröhre 19 vom jeweiligen Elektronenstrahl 4,5,6 erreicht
wird. Daraus werden die Zeiten bestimmt, die der jeweilige Elektronenstrahl 4, 5,
6 benötigt, um vom linken Rand des Rasters zu der Markierung 15 zu gelangen. Für jedes
Strahlerzeugersystem 1, 2, 3, d.h. für jede Farbe, werden die festgestellten Zeiten
oder deren Differenzen zu einer vorgegebenen Zeit mindestens für einen Teil der Zeilen
oder die Koeffizienten einer diese Angaben enthaltenden Funktion, z.B. eines Approximationspolynoms,
im Datenspeicher 23 abgespeichert. Anschliessend wird auf normale Bildwiedergabe umgestellt.
[0016] Wird als Datenspeicher 23 ein Festwertspeicher verwendet, so muss das vorgenannte
Verfahren zur Bestimmung des Dateninhalts am ansonsten fertig montierten und justierten
Gerät im Herstellwerk bzw. beim Service erfolgen.
1. Farbbildröhre mit drei Strahlerzeugersystemen (1, 2, 3), von denen je ein Elektronenstrahl
(4, 5, 6) ausgeht, einem Bildschirm (8), einer Schattenmaske (7), die auf ihrer den
Strahlerzeugersystemen zugewandten Seite eine ausserhalb ihres Lochrasters liegende
und in Richtung der Bildablenkung verlaufende linienförmige Markierung (15) aus einem
beim Auftreffen eines Elektronenstrahls sichtbares oder UV-Licht abgebenden Material
aufweist, die von jeder Linie des beim bestimmungsgemässen Gebrauch der Farbbildröhre
geschriebenen Linienrasters geschnitten wird und diese Schnittpunkte jeweils in der
Nähe des Anfangs der Linien liegen, und deren Gestalt so ist, dass die Fortsetzung
der Elektronenstrahlen (4, 5, 6) über die Markierung (15) hinaus bis zum Bildschirm
(8) auf diesem eine in Richtung der Bildablenkung verlaufende gerade Linie ergäbe
und einem gläsernen Röhrenkolben (9) mit einer undurchsichtigen Innenbeschichtung
(10), die an mindestens einer Stelle eine Öffnung (11) aufweist, der gegenüber an
der Aussenseite des Röhrenkolbens ein lichtempfindliches Element (12) angebracht ist,
mit dem das von der Markierung beim Auftreffen der Elektronenstrahlen auf die Öffnung
fallende sichtbare oder UV-Licht detektierbar ist.
2. Farbbildröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung (15)
auf einem an dem Rahmen (16) der Schattenmaske (7) angebrachten Markierungsträger
(17) angebracht ist.
3. Farbbildröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Bildschirmmitte
weisende Rand des Markierungsträgers (17) die gleiche Gestalt wie die Markierung (15)
aufweist.
4. Farbbildwiedergabegerät mit einer Farbbildröhre nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass jedem der drei Strahlerzeugersysteme (1, 2, 3) eine
Verzögerungseinrichtung (20, 21, 22) zur einstellbaren Verzögerung des zugehörigen
Farbartsignals (R, G, B) zugeordnet ist, dass ein digitaler Datenspeicher (23) vorhanden
ist und dass eine Steuerungseinrichtung (24) vorhanden ist, die die Verzögerungsdauer
der drei Verzögerungseinrichtungen (20, 21, 22) für jede Zeile einstellt und die Angaben
hierfür dem Datenspeicher (23) entnimmt.
5. Farbbildwiedergabegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der digitale
Datenspeicher (23) ein Festwertspeicher ist.
6. Bildwiedergabeverfahren mit einem Farbbildwiedergabegerät nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, dass der digitale Datenspeicher (23) jederzeit programmierbar ist,
dass die Steuerungseinrichtung (24) so aufgebaut ist, dass sie, mindestens bei jeder
Inbetriebnahme des Geräts, eine Neuprogrammierung des Datenspeichers (23) auslöst
und dass sie hierzu im wesentlichen den folgenden Ablauf steuert: mit jedem der drei
Strahlerzeugersysteme (1, 2, 3) wird ein Raster geschrieben, es werden jeweils die
Zeitpunkte festgestellt, an denen die Markierung (15) vom jeweiligen Elektronenstrahl
(4, 5, 6) erreicht wird, es werden die Zeiten bestimmt, die der jeweilige Elektronenstrahl
(4, 5, 6) benötigt, um vom beim Betrachten des Bildschirmes linken Rand des Rasters
zu der Markierung (15) zu gelangen, für jedes Strahlerzeugersystem (1, 2, 3) werden
die festgestellten Zeiten oder deren Differenzen zu einer vorgegebenen Zeit mindestens
für einen Teil der Zeilen oder die Koeffizienten einer diese Angaben enthaltenden
Funktion, z.B. eines Approximationspolynoms, im Datenspeicher (23) abgespeichert,
anschliessend wird auf Bildwiedergabe umgestellt, wobei die Verzögerungsdauer der
drei Verzögerungseinrichtungen (20, 21, 22) für jede Zeile dem Datenspeicher (23)
entnommen werden.
1. Colour picture tube comprising three electron-gun systems (1, 2, 3) by each of
which an electron beam (4, 5, 6) is produced, a screen (8), a (slit or) shadow mask
(7), which, on its side turned towards the electron-gun system, has a linear mark
(15) of a material which upon impingement of an electron beam, is visible or emits
ultraviolet light, which mark lies outside its hole raster and runs in the direction
of the picture deflection and which is intersected by each line of the line raster
which is written when the colour picture tube is properly used, these intersection
points being in each case near the beginning of the line, the said mark (15) being
so shaped that the continuation of the electron beams (4, 5, 6) beyond the mark (15)
and onto the screen (8) would produce thereon a straight line running in the direction
of the picture deflection, and a glass bulb (9) with a non-transparent interior coating
(10) having at least at one point an opening (11) opposite which there is attached,
to the outside of the bulb, a photo-sensitive element (12) with which the visible
or ultraviolet light falling on the opening upon impingement of the electron beams
can be detected.
2. A colour picture tube as claimed in Claim 1, characterized in that the mark (15)
is attached to a mark support (17) mounted on the frame (16) of the shadow mask (7).
3. A colour picture tube as claimed in Claim 2, characterized in that the edge of
the mark support (17), facing toward the centre of the screen has the same shape as
the mark (15).
4. A colour picture reproduction unit comprising a colour picture tube as claimed
in any one of Claims 1 to 3, characterized in that to each of the three electron-gun
systems (1, 2, 3) there is assigned a delay device (20, 21, 22) for effecting the
adjustable delay of the associated chrominance signal (R, G, B), that there is provided
a digital data memory (23) and that a control device (24) is provided for adjusting
the durations of delays of the three delay devices (20, 21, 22) with respect to each
line and for taking the data therefor from the data memory (23).
5. A colour picture reproduction unit as claimed in Claim 4, characterized in that
the digital data memory (23) is a read-only memory.
6. A colour picture reproduction method with a colour picture reproduction unit as
claimed in Claim 4, characterized in that the digital data memory (23) is programmable
at any time, that the control device (24) is so designed that it, at least on each
putting into operation of the unit, causes a reprogramming of the data memory (23)
and that it, for this purpose, chiefly controls the following sequence: by each of
the three electron-gun systems (1, 2, 3) there is written a line raster, there are
each time detected the time positions at which the mark (15) of the respective electron
beam (4,5,6) is hit, there are determined the times required by the respective electron
beam (4, 5, 6) for reaching the mark (15), from the left-hand edge of the raster,
viewed looking at the screen, for each of the electron-gun systems (1, 2, 3) the times
as ascertained, or their differences from a specified time, are stored at least for
a part of the lines or the coefficients of a function containing these statements,
e.g. an approximation polynomial, in the data memory (23), after which a switching
over to normal picture reproduction takes place, the delay period of the three delay
devices (20, 21, 22) for each line being taken from the data memory (23).
1. Tube image couleur comprenant trois systèmes de canon électronique (1,2,3) dont
chacun produit un faisceau électronique (4, 5, 6), un écran luminescent (8), un masque
perforé (7) comportant un marquage en forme de ligne (15) sur sa face tournée vers
les systèmes de canon électronique, en un matériau produisant de la lumière visible
ou ultraviolette lorsqu'il est frappé par un faisceau électronique, qui s'étend dans
le sens du balayage trame et est traversé par chaque ligne de balayage, lors d'une
utilisation normale du tube image, le point d'intersection se trouvant à chaque fois
proche du début de la ligne, et dont la forme est telle que la prolongation des faisceaux
électroniques (4, 5, 6) au-delà du marquage (15) jusqu'à l'écran (8) produirait sur
celui-ci une ligne droite s'étendant dans le sens du balayage trame, et comprenant
aussi une enveloppe (9) comportant un revêtement interne (10) non transparent lequel
présente, en au moins un endroit, une ouverture (11) en face de laquelle un élément
photosensible (12) peut être disposé, à la surface externe de l'enveloppe, par lequel
peut être détectée la lumière visible ou ultraviolette produite lorsque les faisceaux
électroniques frappent ledit marquage et atteignant ladite ouverture.
2. Tube image couleur conforme à la revendication 1, caractérisé en ce que ledit marquage
(15) est disposé sur un support de marquage (17) fixé au cadre (16) du masque perforé
(7).
3. Tube image couleur conforme à la revendication 2, caractérisé en ce que le bord
du support de marquage (17), du côté du centre de l'image, possède la même forme que
ledit marquage (15).
4. Dispositif de reproduction d'images couleur comportant un tube image couleur conforme
à l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'à chacun des systèmes
de canon électronique (1,2,3) est affecté un dispositif à retard (20,21,22), pour
apporter un retard ajustable au signal de chrominance correspondant (R, G, B), en
ce qu'il est prévu une mémoire de données numériques (23) et en ce qu'il est prévu
un dispositif de commande (24) qui ajuste les durées des retards des trois dispositifs
à retard (20, 21, 22), pour chaque ligne, et qui prélève les données pour ce faire
dans la mémoire de données numériques (23).
5. Dispositif de reproduction d'images couleur conforme à la revendication 4, caractérisé
en ce que la mémoire de données numériques (23) est une mémoire morte.
6. Dispositif de reproduction d'images couleur conforme à la revendication 4, caractérisé
en ce que la mémoire de données numériques (23) est programmable à tout moment, en
ce que le dispositif de commande (24) est conçu de manière telle que, au moins à chaque
fois que le dispositif est mis en fonctionnement, il provoque une re- programmation
de la mémoire de données numériques (23) et en ce que, à cette fin, il commande principalement
la séquence suivante: chacun des sytèmes de canon électronique (1, 2, 3) trace une
ligne de balayage, on détecte à chaque fois la position temporelle à laquelle le marquage
sensiblement vertical (15) du tube image couleur (19) est frappé par le faisceau électronique
respectif (4, 5, 6), en partant du bord de gauche du balayage, jusqu'au marquage (15),
les écarts temporels par rapport à un instant spécifié sont déterminés pour chacun
des systèmes de canon électronique (1, 2, 3) et sont enregistrés dans la mémoire de
données (23), pour au moins une partie des lignes, ou alors sont enregistrés les coefficients
d'une fonction contenant ces valeurs, par exemple un polynôme d'approximation, après
quoi est effectué le basculement sur la reproduction d'image, grâce à quoi les durées
de retard des trois dispositifs à retard (20, 21, 22) sont prélevées de la mémoire
de données (23).

