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EP 0 149 216 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.05.1988 Patentblatt 1988/20 |
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Anmeldetag: 21.12.1984 |
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Schreibvorrichtung
Writing device
Dispositif pour écrire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
31.12.1983 DE 3347708
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.07.1985 Patentblatt 1985/30 |
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Patentinhaber: Held, Kurt |
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D-78647 Trossingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Held, Kurt
D-78647 Trossingen (DE)
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Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-C- 689 598 US-A- 2 783 488 US-A- 3 706 099
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FR-A- 517 883 US-A- 3 561 881 US-A- 3 788 753
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- Taschenbuch für Heizung und Klimatechnik 86/87, Hönmann und Sprenger, Seite 149, 150,
1471
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schreibvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art (US-A-3 561 881, FR-A-517 883) fließt die
Schreibflüssigkeit drucklos allein unter Schwerkraftwirkung aus dem Schreibrohr aus.
Dies kann leicht zu Verstopfungen des Schreibrohres und insbesondere bei zu Ende gehender
Schreibflussigkeit zu ungleichmäßiger Schrift führen. Außerdem ist der Ventilsitz
dieser Vorrichtungen verhältnismäßig großflächig und stumpf ausgebildet, so daß Dichtungsprobleme
auftreten sowie ein sicheres Abheben des Fallgewichtes und damit verbunden ein gleichmäßiger
Fluß der Schreibflüssigkeit behindert ist.
[0002] Es ist auch schon bekannt (US-A-3 788 753), die Schreibflüssigkeit dem Druck eines
Flüssiggases auszusetzen, jedoch reicht auch dies zur Gewährleistung eines gleichmäßigen
Flusses der Schreibflüssigkeit noch nicht aus.
[0003] Es ist ferner ein Schreibstift bekannt (US-A-2 783488), bei dem eine Schreibspitze
aus Filz vorgesehen ist, und der Filz sich ständig mit Schreibflüssigkeit vollsaugt.
Ein Schreibrohr mit Ventilsitz sowie ein Fallgewicht, welches als Ventilkörper wirkt,
sind bei diesem Schreibstift nicht vorhanden. Außerdem steht dort auch die Schreibflüssigkeit
nicht unter dem Druck eines Gases.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Schreibvorrichtung so zu verbessern,
daß bei kleinstem apparativem Aufwand ein gleichmäßiger Fluß der Schreibflüssigkeit
beim Schreiben sichergestellt ist.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0006] Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer Tusche-Schreibvorrichtung;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittdarstellung im Bereich A der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 2.
[0007] Die auf der Zeichnung dargestellte Schreibvorrichtung besteht aus einem Vorratstank
1, auf dessen eines Ende das eigentliche Schreibgerät in Gestalt eines Gehäuses 2
mittels einer Gewindeverbindung 3 aufgeschraubt ist. Der allseits hermetisch verschlossene
Tank 1 enthält einen Vorrat an Tusche oder einer anderen Schreibflüssigkeit 4 sowie
ein Treibgas 5, welches in Form eines sogenannten "Flüssiggases" in geringer Menge
zusammen mit der Schreibflüssigkeit 4 in den Tank eingebracht wird. Als Treibgas eignet
sich beispielsweise ein Halogen-Kohlenwasserstoff wie "Frigen" oder dergleichen. Das
Treibgas 5 ist ständig im Vorratstank 1 enthalten und steht unter seinem eigenen Dampfdruck,
der vorzugsweise zwischen etwa 100 000 und 500 000 Pa (1 und 5 bar), insbesondere
100 000 und 300 000 Pa (1 und 3 bar), bei Raumtemeperatur beträgt.
[0008] In das freie Ende des Gehäuses 2 ist in an sich bekannter Weise ein Schreibrohr 6
fest eingesetzt, in dessen axialer Bohrung eine Nadel 7 kleineren Durchmessers als
der Durchmesser der Bohrung frei verschieblich ist. Die Nadel 7 steht bei Nichtgebrauch
der Schreibvorrichtung ca. 0,2 mm über das freie Ende des Schreibrohres 6 vor. Die
Nadel 7 ist in ebenfalls bekannter Weise mit einem frei im Gehäuse 2 verschieblichen
Fallgewicht 8 fest verbunden. Beim Schütteln der Schreibvorrichtung bewegt sich das
Fallgewicht 8 mit der daran befestigten Nadel 7 hin und her, so daß eingetrocknete
Tusche an der Schreibspitze des Schreibrohres 6 gelöst werden kann. Das Fallgewicht
8 steht bei der dargestellten Ausführungsform unter der Wirkung einer Druckfeder 9,
die das Fallgewicht 7 zum Schreibrohr 6 hin vorspannt. Für die Wirkungsweise der Schreibvorrichtung
ist diese Druckfeder jedoch nicht unbedingt erforderlich. Als Gegenlager für die Druckfeder
9 dient ein Stopfen 11, der mit Schnappwirkung in das Gehäuse 2 eingespannt ist.
[0009] Wie dargestellt, weist das Gehäuse 2 eine zum Vorratstank 1 hin gerichtete, ringspaltförmige
Öffnung 12 zwischen Gehäusewand und Sicherungsstopfen 11 auf. Die Öffnung 12 setzt
sich über Ausnehmungen 13 des Sicherungsstopfens 11 in mehrere Kapillarspalten 14
zwischen der Wand 15 des Gehäuses 2 und der Außenseite der Fallgewichts 8 bis zur
Mittelbohrung des Schreibrohres 6 hin fort, wo die Schreibflüssigkeit zwischen der
Innenwand des Schreibrohres und der Nadel 7, unterstützt durch Kapillarwirkung, bis
zur Schreibspitze 16 fließt, um dort auszutreten.
[0010] Der Vorratstank 1 enthält an seinem mit dem Gehäuse 2 verbundenen Ende ein Verschlußventil
in Gestalt einer Abdichtkugel 17 aus Gummi oder einem anderen elastomeren Material.
Solange der Tank 1 noch nicht mit dem Gehäuse 2 verschraubt ist, liegt die Abdichtkugel
17, um ihre Verschlußfunktion am Tank 1 zu erfüllen, mit Schnappwirkung abdichtend
in einer am Tank ausgebildeten Sperrnut 18. Beim Verschrauben des Tanks 1 mit dem
Gehäuse 2 wird die Abdichtkugel 17 durch den fest im Gehäuse 2 sitzenden Sicherungsstopfen
11 aus der Sperrnut herausgedrückt, so daß sie die in Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt,
in welcher die Eintrittsöffnung 12 des Gehäuses 2 mit einer Austrittsöffnung 19 des
Tanks 1 in Verbindung steht. Somit kann die Schreibflüssigkeit 4 unter der direkten
Wirkung des Treibgases 5 aus dem Vorratstank 1 in das Gehäuse 2 übertreten und von
da auf dem bereits beschriebenen Wege zur Schreibspitze 16 gelangen.
[0011] Das im Inneren des Gehäuses 2 liegende Stirnende des Schreibrohres 6 hat die Gestalt
einer dachartig abgeschrägten Ringschneide 21, die als Ventilsitz dient. Auf dem der
Ringschneide 21 gegenüberliegende Ende des Fallgewichtes 8 ist in einer entsprechenden
Ausnehmung ein Dichtelement 22 als Ventilkörper angeordnet, das bei Nichtgebrauch
der Schreibvorrichtung unter der Wirkung des Treibgasdruckes und der Druckfeder 9
abdichtend gegen die Ringschneide 21 gepresst ist. Wenn im Gebrauch der Schreibvorrichtung
die Schreibspitze 16 des Schreibrohres 6 auf das Zeichenpapier aufgesetzt wird, wird
die geringfügig aus der Schreibspitze 16 herausragende Nadel 7 nach einwärts verschoben,
so daß sich das Dichtelement 22 von der Ringschneide 21 zwangsläufig abhebt und das
Ausfließen der Schreibflüssigkeit aus dem Schreibrohr 6 sichergestellt ist. Das aus
den Teilen 21, 22 bestehende Ventil sorgt bei Nichtgebrauch der Schreibvorrichtung
dafür, daß ein Ausfließen der unter dem Druck des Treibgases stehenden Schreibflüssigkeit
zuverlässig verhindert ist. Beim Aufsetzen der Schreibvorrichtung auf die Zeichenfläche
wird das Ventil problemlos geöffnet. Beim Abheben der Schreibvorrichtung von der Zeichenfläche
schließt sich das Ventil sofort unter der Wirkung des Treibgasdruckes und der Druckfeder
9. Das Fallgewicht 8 wird dabei an der mit den Kapillarspalten 14 versehenen Innenfläche
des Gehäuses 2 geführt (Fig. 3).
[0012] An der dem Gehäuse 2 zugewandten Seite des Vorratstanks 1 ist vor der Austrittsöffnung
19 ein Kapillarschwamm 23, beispielsweise in Gestalt eines geschäumten Kunststoffes,
angeordnet. Der Schwamm 23 saugt sich ständig mit Schreibflüssigkeit voll und gewährleistet
ein Übertreten dieser Flüssigkeit in die Austrittsöffnung 19 unter der Wirkung des
Treibgases 5, so daß auch letzte Reste der Schreibflüssigkeit genutzt werden können.
[0013] Die dargestellte und beschriebene Schreibvorrichtung eignet sich nicht nur für eine
Verwendung in nahezu senkrechter Lage, in welcher sich der mit Treibgas 5 gefüllte
Raum an der in Fig. 1 links gelegenen Seite des Vorratstanks 1 befindet. Die Schreibvorrichtung
kann insbesondere auch, wie in Fig. 1 dargestellt, weitgehend horizontal an steil
stehenden Zeichenbrettern oder dergleichen eingesetzt werden, in welchem Fall der
mit Treibgas gefüllte Raum die in Fig. 1 gezeichnete Lage hat. Auch im letztgenannten
Fall erweist sich der stets mit Farbflüssigkeit gefüllte Kapillarschwamm 23 als günstig
mit Bezug auf den Übertritt der Schreibflüssigkeit 4 unter der Wirkung des Treibgases
5 aus dem Vorratstank 1 in das Gehäuse 2 und das Schreibrohr 6.
[0014] Der Kapillarschwamm 23 ist durch eine mit Durchbrechungen 24 versehene Befestigungsscheibe
25, die mit geringer Spannung an der Innenwand des Vorratstanks 1 anliegt, fest gehalten.
Ober die Durchbrechungen 24 kann die Schreibflüssigkeit in den Kapillarschwamm 23
eintreten.
[0015] Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die Abdichtkugel 17 zwischen dem Sicherungsstopfen
1 und dem ringförmigen Kapillarschwamm 23 festgehalten. Die Abdichtkugel 17 könnte
jedoch auch beim Zusammenfügen des Gehäuses 2 mit dem Tank 1 frei in den Tankinnenraum
gestoßen werden, wo sie dann frei auf der Oberfläche des Schreibflüssigkeitsvorrates
schwimmt.
[0016] Die bisher beschriebene Schreibvorrichtung besteht im wesentlichen aus dem patronenartigen
Vorratstank 1 und dem Gehäuse 2. Nach Verbrauch der Schreibflüssigkeit im Tank 1 wird
der leere Tank abgeschraubt und gegen einen neuen, vollen Tank ausgewechselt. Bei
einer anderen Ausführungsform ist der Tank 1 ständig und unlösbar mit dem Gehäuse
2 verbunden. Nach Verbrauch der Schreibflüssigkeit wird die ganze Einheit weggeworfen.
In diesem Fall entfällt die Abdichtkugel 17.
[0017] Der Vorratstank 1 ist, wie ebenfalls aus Fig. 1 ersichtlich, mit einem z. B. aufgeschweißten
Deckel 26 verschlossen. Der Deckel 26 wird nach dem Einbringen der Schreibflüssigkeit
4 und des (flüssigen) Treibgases 5 aufgebracht. Das noch nicht durch den Deckel 26
verschlossene Ende des Vorratstanks 1 ermöglicht auch das Einführen der Abdichtkugel
17, des Kapillarschwamms 23 und der Befestigungsscheibe 25.
[0018] Ein O-Ring 27 dient der Abdichtung zwischen Vorratstank 1 und Gehäuse 2.
[0019] Von besonderer Wichtigkeit ist es, den Durchmesser der Ringschneide 21 möglichst
klein, beispielsweise etwa 0,4 mm auszubilden, so daß die zum Verschließen und Öffnen
des Ventils erforderliche Kraft ebenfalls gering ist. Da das Schreibrohr 6 von Hause
aus einen geringen Durchmesser hat, ist es daher günstig, das Ventil in Form der erwähnten
Ringschneide 21 unmittelbar an dem im Gehäuse 2 liegenden Ende des Schreibrohres 6
auszubilden und als Ventilkörper das freie, mit dem Dichtelement 22 versehene Stirnende
des Fallgewichts 8 auszunutzen.
1. Schreibvorrichtung mit einem Vorratstank (1) für Tusche oder eine andere Schreibflüssigkeit
(4), mit einem zum Tank (1) hin offenen Gehäuse (2), mit einem am Gehäuse (2) angeordneten
Schreibrohr (6), mit einer im Schreibrohr (6) axial verschieblichen Nadel (7) und
mit einem an der Nadel (7) befestigten, im Inneren des Gehäuses verschieblichen Fallgewicht
(8), wobei das im Inneren des Gehäuses (2) liegende Stirnende des Schreibrohrs (6)
als Ventilsitz (21) ausgebildet ist und das dem Ventilsitz gegenüberliegende Ende
des Fallgewichts (8) als Ventilkörper (22) ausgebildet ist, der auf den Ventilsitz
(21) abdichtend aufsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (21) die
Gestalt einer dachartig abgeschrägten Ringschneide mit möglichst kleinem Durchmesser
besitzt, der Ventilkörper ein in einer Aussparung des Fallgewichts (8) angeordnetes
Dichtelement (22) umfaßt und die Schreibflüssigkeit (4) im Tank (1) dem Druck eines
direkt auf sie einwirkenden Treibgases (5) in Form eines ständig unter seinem eigenen
Dampfdruck stehenden Flüssiggases unterliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Ringschneide
(21) höchstens 0,4 mm beträgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtelement
(22) aus elastomerem Material besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Nadel (7) und
Ventilkörper (22) koaxial zueinander sind und die Nadel den Ventilkörper durchdringt.
5. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
Vorratstank (1) und Gehäuse (2) mit Schreibrohr (6) als einmal verwendbare Wegwerfeinheit
ständig fest miteinander verbunden sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratstank
(1) mit einem Verschlußventil (17) versehen und austauschbar mit dem das Schreibrohr
(6) tragenden Gehäuse (2) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußventil als
Abdichtkugel (17) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Fallgewicht (8) durch eine Feder (9) gegen den Ventilsitz (21) vorgespannt ist.
9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
an der dem Gehäuse (2) benachbarten Seite des Vorratstanks (1), wo die Schreibflüssigkeit
(4) durch wenigstens eine Austrittsöffnung (19) in das Gehäuse (2) übertritt, ein
Kapillarschwamm (23) angeordnet ist.
1. Writing device with a storage tank (1) for ink or another writing fluid (4), with
a housing (2) open towards the tank (1), with a writing tube (6) disposed on the housing
(2), with a needle (7) which is axially displaceable in the writing tube (6), and
with, fixed on the needle (7) and displaceable inside the housing, a drop weight (8),
the end of the writing tube (6) which is inside the housing (2) being constructed
as a valve seat (21) while the end of the drop weight (8) which is opposite the valve
seat is constructed as a valve body (22) which can be applied in sealing-tight fashion
to the valve seat (21), characterised in that the valve seat (21) takes the form of
a sharply edged annular member which is angled over in roof-like fashion and which
is of the smallest possible diameter, the valve body comprising a sealing element
(22) disposed in a recess in the drop weight (8) while the writing fluid (4) in the
tank (1) is subject to the pressure of a propellant gas (5) acting directly on it
and taking the form of a liquid gas which is constantly subject to its own vapour
pressure.
2. Device according to Claim 1, characterised in that the diameter of the annular
member (21) is at most 0.4 mm.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterised in that the sealing element (22)
consists of an elastomeric material.
4. Device according to Claim 1, 2 or 3, characterised in that the needle (7) and the
valve body (22) are coaxial with each other, the needle penetrating the valve body.
5. Device according to one of the preceding Claims, characterised in that storage
tank (1) and housing (2) with writing tube (6) are constantly connected rigidly to
one another as a disposable unit intended to be used once only.
6. Device according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the storage tank
(1) is provided with a closure valve (17) and is interchangeably connected to the
housing (2) which carries the writing tube (6).
7. Device according to Claim 6, characterised in that the closure valve is constructed
as a sealing ball (17).
8. Device according to one of the preceding Claims, characterised in that the drop
weight (8) is biased by a spring (9) against the valve seat (21).
9. Device according to one of the preceding Claims, characterised in that on the side
of the storage tank (1) which is adjacent the housing (2), where the writing fluid
(4) passes through at least one outlet orifice (19) into the housing (2), there is
a capillary sponge (23).
1. Dispositif pour écrire avec un réservoir d'alimentation (1) pour encre de chine
ou pour un autre liquide pour écrire (4), avec un corps (2) ouvert du côté du réservoir
(1), avec un tube à écrire (6) disposé dans le corps (2), avec une aiguille (7) déplaçable
axialement dans le tube à écrire (6) et avec une masse tombante (8) fixée à l'aiguille
(7), mobile à l'intérieur du corps, dans lequel la face extrême du tube à écrire (6)
se trouvant à l'intérieur du corps (2) est conformée en siège de clapet (21) et l'extrémité
de la masse tombante (8) en regard du siège de clapet est conformée en corps de clapet
(22) qui est applicable hermétiquement sur le siège de clapet (21), caractérisé en
ce que le siège de clapet (21) présente la configuration d'un tranchant annulaire
chanfreiné analogue à un toit avec un diamètre aussi réduit que possible, le corps
de clapet comprend un élément d'étanchéité (22) disposé dans un évidement de la masse
tombante (8) et le liquide pour écrire (4) est soumis dans le réservoir (1) à la pression
d'un gaz de poussée (5) qui agit directement sur lui sous forme d'un gaz liquéfié
constamment soumis à sa propre tension de vapeur.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diamètre du tranchant
annulaire (21) est de 0,4 mm au plus.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité
(22) est en matière élastomère.
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'aiguille (7)
et le corps de soupape (22) sont coaxiaux l'un par rapport à l'autre et l'aiguille
traverse le corps de clapet.
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le
réservoir d'alimentation (1) et le corps (2) avec le tube à écrire (6) sont solidement
reliés l'un à l'autre de manière permanente en tant qu'unité à jeter après un seul
usage.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le réservoir
d'alimentation (1) est prévu avec une soupape de fermeture (17) et il est relié au
corps (2) portant le tube à écrire (6) de manière à être remplaçable.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que la soupape de fermeture
est constituée par une bille d'étanchéité (17).
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que la
masse tombante (8) est appliquée sous précontrainte par un ressort (9) contre le siège
de clapet (21).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce qu'une
éponge à structure capillaire (23) est disposée contre le côté du réservoir d'alimentation
(1) voisin du corps (2) où le liquide à écrire (4) passe dans le corps (2) par au
moins un orifice de sortie (19).

