[0001] Die Erfindung betrifft einen Riegelhalter für eine Fassadenwandkonstruktion gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein Riegelhalter mit diesen Merkmalen ist aus der DE-U-7 235 547 bekannt.
[0003] Das Sicherungselement ist hierbei als sogenannter Querbolzen ausgebildet, der durch
den Riegelhalter, eine Bohrung im Pfosten und eine Bohrung in einem der Zapfen hindurchgeht
und damit den Riegelhalter gegenüber dem Pfosten festlegt. Um diese Festlegung zu
erreichen, müssen die Bohrungen bzw. die Abmessungen des Querbolzens relativ genau
aufeinander abgestimmt sein oder aber es muß durch entsprechende Zwischenlagen zwischen
Riegelhalter und Pfosten eine Anpassung vorgenommen werden. Darüber hinaus ist die
Montage der Riegel bei der dargestellten Ausführung umständlich und kann unter Umständen
nicht von einer einzelnen Person durchgeführt werden. Außerdem ist eine gewünschte
Demontage der Riegel, z. B. um das Raster der Fassadenwandkonstruktion zu ändern,
praktisch nicht mehr möglich, da ohne zerstörenden Eingriff der Querbolzen nicht entfernt
werden kann.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Riegelhalter zu schaffen, mit dessen Hilfe die
Riegel einfach und von einer Person montiert werden können, wobei die Montage an beliebiger
Stelle begonnen oder beendet werden kann.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit den Merkmalen im Kennzeichen des Patentanspruches
1.
[0006] Ein Vorteil bei der Verwendung des erfindungsgemäßen ausgebildeten Riegelhalters
besteht darin, daß sowohl die Riegelhalter als auch die Riegel einfacher und schneller
montiert werden können. Bei der Montage können zunächst alle Riegelhalter an einem
Pfosten montiert werden. Nach dem Einsetzen eines Riegels in den ersten Riegelhalter
wird der zweite Riegelhalter zunächst in das offene Ende des Riegels eingeschoben
und an der vorgesehenen Stelle von Hand die zapfenförmigen Verlängerungen in die Bohrungen
des zweiten Pfostens geschoben. Dabei ist von Vorteil, daß durch die Verbreiterung
der Anlagefläche das Paßstückes an der zur Außenseite der Fassade gelegenen Seite
im Bereich des Zapfens, das versehentliche Hineinrutschen des Riegelhalters in den
Riegel vermieden wird. Dann wird die Schraube so weit in die Nut des Pfostens eingeschraubt,
daß eine Verklemmung zwischen Riegelhalter und Pfosten erreicht wird. Dabei ist ein
wesentlicher Vorteil darin zu sehen, daß durch die Anordnung der Schraube in bezug
auf die Nut und ihr konisches Ende eine Dosierung der Verklemmung erreichbar ist,
d. h. ggf. auch geringe Fertigungstoleranzen ausgeglichen werden können. Ohne zusätzlichen
Aufwand können die Riegel mit erfindungsgemäß ausgebildeten Riegelhaltern vorteilhaft
auch am letzten Pfosten einer Fassadenwand montiert werden.
[0007] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung nachfolgend näher erläutert.
Figur 1 zeigt einen Teil einer Fassadenwand zum Teil im Querschnitt mit einem Riegel
und zwei Riegelhaltern und
Figur 2 einen Querschnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1 durch den Riegel mit Ansicht
auf den Riegelhatter.
[0008] Ein Riegelhalter 1 besteht aus einem beispielsweise aus Metall oder Kunststoff gegossenen
oder gespritzten Paßstück 3, einem Zapfen 4 an einer ersten Anlagefläche 17 an einem
Pfosten 8, einem weiteren Zapfen 5 an einer abgesetzten zweiten Anlagefläche 18 sowie
einer Gewindebohrung 16 für eine Schraube 6. Das Paßstück 3 kann beispielsweise eine
Dicke von 10 bis 20 mm und im Bereich des Zapfens 5 eine Verbreiterung 15 (Fig. 2)
aufweisen, um eine größere Anlagefläche 18 für eine zwischen dem Paßstück 3 und dem
Pfosten 8 einsetzbare plattenförmige, elastische Dichtung 13 zu bilden. An der zur
Außenseite der Fassade gelegenen Seite ist das Paßstück 3 mit einer Verbreiterung
12 versehen, die ebenso wie die Verbreiterung 15 nicht breiter ist als die innere
lichte Weite eines Riegels 2. Diese Verbreiterung 15 ist vorzugsweise in einer Dicke
von 3 bis 8 mm ausgeführt, damit ein Riegel 2 in Schrägstellung auf den Riegelhalter
1 gesetzt werden kann.
[0009] Als Schraube 6 wird vorzugsweise eine Stiftschraube mit Innensechskant verwendet,
deren konisches Ende 7 in eine am Pfosten 8 vorhandene Nut 9 eingreift.
[0010] An der Außenseite der Fassade können Dichtstreifen 10, Deckprofile 11 mit Abdeckleisten
14 angebracht sein, die jedoch unabhängig von der Art des Riegelhalters 1 verwendet
werden.
[0011] Bei der Montage können zuerst alle Pfosten 8
* aufgestellt werden, die zuvor mit den Bohrungen für die Zapfen 4 und 5 versehen sind.
Dann kann wahlweise in einem Feld zwischen zwei Pfosten 8 die linke oder die rechte
Seite mit Riegelhaltern 1 versehen werden. Beispielsweise werden zuerst am linken
Pfosten 8 Riegelhalter 1 unter Zwischenfügen von plattenförmigen Dichtungen 13 montiert,
wobei die Zapfen 4 und 5 in die Bohrungen eingesetzt werden. Mit der Schraube 6 wird
der Riegelhalter 1 dadurch am Pfosten 8 befestigt, daß das Ende 7 der Schraube 6 in
eine ohnehin vorhandene Nut 9 soweit eingedreht wird, daß der Rlegelhalter 1 am Pfosten
8 festgeklemmt ist. Das Festklemmen wird vorteilhaft dadurch verstärkt, daß das Ende
7 der Schraube 6 außerhalb der Mitte der Nut 9 eingedreht wird, und zwar etwas näher
zur Riegelseite hin, so daß der Riegelhalter 1 gegen die Anlageflächen am Pfosten
8 gedrückt wird. Anschließend werden noch die Dichtstreifen 10, Deckproflle 11 und
Abdeckleisten 14 angebracht.
1. Riegelhalter (1) für eine Fassadenwandkonstruktion aus Profilen, der an einem Pfosten
(8) befestigbar und über den das Ende eines Riegels (2) schiebbar ist, bestehend aus
einem Paßstück (4) mit Anlageflächen (17, 18) am Pfosten (8) und am Riegel (2) und
mit zwei Zapfen (4, 5), die in Bohrungen des Pfostens (8) eingreifen und mit einen
um 90 Grad zu den beiden Zapfen versetzten, in den Pfosten eingreifenden Sicherungselement,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sicherungselement eine Schraube (6) mit einem konischen Ende (7) ist, die
in einer Gewindebohrung (16) des Riegelhalters (1) geführt ist und mit dem konischen
Ende in eine Nut (9) des Pfostens eingreift, und zwar außerhalb der Mitte der Nut
(9) etwas näher zum Riegel (2) hin, um eine Klemmwirkung zwischen Riegelhalter (1)
und Pfosten (8) zu erreichen.
2. Riegelhalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlagefläche (17) des Paßstückes (3) an der zur Außenseite der Fassade gelegenen
Seite im Bereich des Zapfens (4) eine Verbreiterung aufweist.
1. Bar holder (1) for an outside wall structure made of sections, which can be fixed
to a post (8) and over which the end of a bar (2) can be pushed, consisting of a fitting
piece (3) with locating faces (17, 18) for the post (8) and for the bar (2), with
two pins (4, 5) which engage in boreholes in the post (8), and with a securing element
which engages in the post and is offset by 90 degrees relative to the two pins,
characterised in that
the securing element is a screw (6) with a conical end (7) which is guided in a threaded
borehole (16) in the bar holder (1) and engages with its conical end in a groove (9)
in the post, namely outside the centre of the groove (9) somewhat closer to the bar
(2), in order to achieve a clamping effect between the bar holder (1) and post (8).
2. Bar holder according to Claim 1, characterised in that the locating face (17) of
the fitting piece (3) has a widened part on the side lying against the outside of
the wall in the area of the pin (4)..
1. Support de traverse (1) pour une construction de paroi de façade en profilés, qui
peut être fixé sur un montant (8) et sur lequel peut être montée l'extrémité d'une
traverse (2), comportant une pièce d'ajustage (4) ayant des surfaces d'appui (17,
18) sur le montant (8) et sur la traverse (2), et deux tourillons (4, 5), qui s'engagent
dans des alésages du montant (8) et un élément de sécurité s'engageant dans le montant,
décalé de 90° par rapport aux deux tourillons,
caractérisé en ce que l'élément de sécurité est une vis (6) ayant une extrémité conique
(7), qui est guidée dans un taraudage (16) du support de traverse (1) et s'engage
par l'extrémité conique dans une rainure (9) du montant et, en vérité, est décentrée
par rapport à la rainure (9) en étant quelque peu plus proche de la traverse (2),
pour obtenir une action de serrage entre le support de traverse (1) et le montant
(8).
2. Support de traverse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface
d'appui (17) de la pièce d'ajustage (3) présente un élargissement du côté vers l'extérieur
de la façade dans la zone du tourillon (4).