[0001] Die Erfindung betrifft eine Blendenlafettierung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 gemäß der DE-A-33 08 676, die ein älteres nationales Recht darstellt, welches keinen
Stand der Technik gemäß Art. 54 EPÜ bildet.
[0002] Wesentlicher Bestandteil der DE-A-33 08 676 ist die raumsparende Anordnung von Ableitkanälen
für leere Gurtglieder aus einem betriebshalber lageveränderbaren Wechselgurtzuführer,
wobei zwischen den beiden Ableitkanälen für leere Gurtglieder ein Freiraum besteht,
in den eine Wiege mit der in ihr eingelagerten Rohrwaffe zu Kontrollzwecken der letzteren
um eine der Rohrseelenachse parallele Achse verschwenkbar ist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blendenlafettierung nach der DE-A-33
08 676 derart weiterzubilden, daß neben einfacher Wartbarkeit der einzelnen Komponenten
und deren raumsparender Anordnung der größtmögliche Schutz der Besatzung eines Kampfraumes
hinter der Blende bei unterschiedlichen Betriebszuständen gewährleistet ist.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
angegebene Erfindung.
[0005] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispiels näher erläutert ; dabei wird aus Gründen besserer Übersichtlichkeit
auf die Darstellung im hier gegebenen Zusammenhang nicht wesentlicher Teile weitgehend
verzichtet.
[0006] Es zeigen :
Fig. 1 innerhalb einer Blende die Anordnung nach der DE-A-33 08 676 in einem Schnitt
in Richtung der Elevationsachse der Blende quer zur Waffenlängsachse,
Fig. 2 die nach der Erfindung weiter entwickelte Anordnung in Fig. 1 in einem waagerechten
Schnitt in Richtung der Waffenlängsachse,
Fig. 3 einen ausschnittweisen Aufriß in Richtung des Pfeils 111 in Fig. 2 in vergrößerter
Darstellung,
Fig. 4 einen ausschnittweisen Aufriß in Richtung des Pfeils IV in Fig. 2 in vergrößerter
Darstellung,
Fig. einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 2,
Fig. 6, 7 u. 8 ausschnittweise vergrößerte Detaildarstellungen von Einzelheiten nach
Fig. 5,
Fig. 9 eine weitere ausschnittweise Detaildarstellung von Einzelheiten im Zusammenhang
mit den Figuren 5 bis 8 in vergrößerter Darstellung und
Fig. 10 einen ausschnittweisen Aufriß in Richtung des Pfeils X in Fig. 2.
[0007] Nach Fig. 1 sind in einer Blende 10 mit einer Elevationsachse 11 eine um eine Achse
25 verschwenkbare Wiege 22 einer hier angedeuteten Maschinenkanone 20 und ein betriebhalber
um eine Achse 35 schwenkbarer Wechselgurtzuführer 26 angeordnet. Leergutableitkanäle
38, 40 und 44 lassen die weitgehende Nutzung des Innenraumes der Blende 10 unter beengten
Verhältnissen erkennen. Die Wiege 22 ist in einer ersten Stellung zum Betrieb der
Maschinenkanone 20 vollstrichig dargestellt. In ihrer zweiten Stellung, die eine Kontrolle
der Maschinenkanone 20 bei eingebautem Wechselgurtzuführer 26 ermöglicht, ist die
Wiege 22 strichpunktiert dargestellt.
[0008] In Fig. 2 sind aus Gründen besserer Übersichtlichkeit von der Wiege 22 (wiederum
in beiden Stellungen) mit der in ihr eingelagerten Maschinenkanone 20 mit einem Rohr
21' mit Rohrseelenachse 21 und dem Wechselgurtzuführer 26 jeweils nur die Umrisse
gezeichnet. Die Achse 35 zur Aufnahme des Wechselgurtzuführers 26 weist einen Bund
140 auf und ist in einer blendenfesten Aufnahme 142 mittels einer Kronenmutter 144
lösbar fixiert. Ein Rahmen 146 weist neben einem Gegenlager 148 für ein freies Ende
150 der Achse 35 eine Vorrichtung SV zum betriebsweisen Verschwenken des Wechselgurtzuführers
26 auf und dient der lösbaren Aufnahme einer Schutzhaube 152. Letztere hält von einer
Besatzung im Kampfraum 154 aus der Maschinenkanone 20 ausströmendes Gas fern und schützt
die Besatzung vor Schäden durch verpuffendes Gas. Eine Frontpanzerung FP der Blende
10 weist einen linken Teil 156 und einen rechten Teil 158 auf, zwischen denen eine
Überlappung 160 besteht. Für das Rohr 21' ist ein Durchlaß 162 in der Frontpanzerung
FP vorgesehen. Der linke Teil 156 weist eine Nut 164 und der rechte Teil 158 eine
Nut 166 auf. In die gegenüber der Waagerechten geneigten Nuten 164, 166 greifen in
einer dargestellten ersten Stellung wiegenfeste betätigbare Elemente 168, 170 und
verhindern eine gegenseitige Relativbewegung der beiden Teile 156, 158. Dem Element
158, 170 ist ein jeweiliger Bowdenzug 172, 174 mit einer rückstellenden Druckfeder
176, 178 zugeordnet. Die Druckfedern 176, 178 halten die Elemente 168, 170 in ihre
Stellung. In dieser ersten Stellung besteht zwischen der Wiege 22 mit den beiden Teilen
156, 158 in einer Richtung quer zur Waffenlängachse Formschluß. Beim Verschwenken
der Wiege 22 aus ihrer ersten Stellung (vollstrichige Darstellung) zum Betrieb der
Maschinenkanone 20 in ihre zweite Stellung (strichpunktierte Darstellung) zur Kontrolle
der Maschinenkanone 20 werden beide Teile 156, 158 als Einheit um eine Strecke 180
von links (vollstrichige Darstellung) nach rechts (strichpunktierte Darstellung) verschoben.
Zur schützenden Überdeckung der Strecke 180, also zum Vermeiden eines frontseitigen
Spaltes, ist an der Blende 10 eine dickwandige Schürze 182 vorgesehen.
[0009] Die Vorrichtung SV zum betriebsweisen Verschwenken des Wechselgurtzuführers 26 weist
zum Bewegen einer Welle 184 eine Schwenkhebel 186 mit einer Handhabe 188 auf. Auf
der Welle 184 ist ein Ritzel 190 angeordnet, das mit einem Zahnsegment 192 eines Hebels
194 kämmt. Der Hebel 194 ist, ebenso wie der Wechselgurtzuführer 26, um die Achse
35 schwenkbar. Ein Mitnehmerbolzen 196 am Hebel 194 greift in eine Ausnehmung 198
im Wechselgurtzuführer 26. Der Rahmen 146 ist auf nicht näher dargestellte Weise lösbar
in der Blende 10 befestigt. Die Schutzhaube 152 ist von dem Rahmen 146 leicht entfernbar.
[0010] Fig. 3 läßt Schnellspanneinrichtungen 200 zum erwähnten raschen Lösen und Befestigen
der Schutzhaube 152 an dem Rahmen 146, im letzteren verschließbare Öffnungen 202,
204 zum Be-und Entladen des Wechselgurtzuführers 26, das Gegenlager 148 für das fliegende
Ende 150 der blendenfesten Achse 35 und den Schwenkhebel 186 mit der Handhabe 188
der Vorrichtung SV zum Verschwenken des Wechselgurtzuführers 26 erkennen. Ein Winkelspiegeleinblick
206 vervollständigt die Übersicht über die Anordnung. Der Schwenkhebel 186 ist sowohl
in Richtung zweier Pfeile 208, 210 (s. Fig. 2) wie auch in Richtung zweier Pfeile
212, 214 bewegbar. Nicht dargestellte Anzeigemittel geben Auskunft über den Betriebszustand
des Wechselgurtzuführers 26.
[0011] Wie aus Fig. 4 erkennbar, weist der Hebel 194 drei Einschnitte 216, 218 und 220 und
zwei Endanschläge 222, 224 auf. Ein Nocken 226 ist auf einer Welle 228 mit einer Druckfeder
230 befestigt. Durch Verschwenken des Hebels 186 in Richtung des Pfeils 208 (s. Fig.
2) wird auf nicht dargestellte Weise ein Arretierglied 232 lösend betätigt ; der Nocken
226 gelangt aus dem betreffenden der drei Einschnitte 216, 218 und 220. Nun kann der
Hebel 186 in Richtung eines der beiden Pfeile 212, 214 (s. Fig. 3) verschwenkt werden.
Dabei wird über das Ritzel 190 und das hier nicht dargestellte Zahnsegment 192 der
Hebel 194 und mit ihm über den Mitnehmerbolzen 196 der Wechselgurtzuführer 26 verschwenkt.
Die Schwenkbewegung wird durch die beiden Endanschläge 222, 224 begrenzt. Durch Rückschwenken
des Hebels 186 in Richtung des Pfeils 210 (s. Fig. 2) gelangt der Nocken 226 in den
angewählten Einschnitt und wird durch das Arretierglied 232 festgehalten. Jeder Einschnitt
216, 218 und 222 entspricht dem jeweiligen Betriebszustand « FEUER-MUNITION A •, ce
NEUTRAL-STELLUNG und « FEUER-MUNITION B •. Jedem der Einschnitte 216, 218 und 220
ist ein jeweiliger Berührungsendschalter 234 zum Zusammenwirken mit dem Nocken 226
zugeordnet. Hierdurch werden die bereits erwähnten, nicht dargestellten Anzeigemittel
beeinflußt. Ein sich eindeutig ergebender Betriebszustand ist folglich immer für den
betreffenden Angehörigen der Besatzung im Kampfraum 154 erkennbar.
[0012] Aus Fig. 5 sind aus der vollstrichigen und der strichpunktierten Darstellung in Abhängigkeit
von der ersten und zweiten Stellung der Wiege 22 die jeweiligen Stellungen der Elemente
168, 170 in den Nuten 164, 166 der beiden Teile 156, 158 der Frontpanzerung FP ersichtlich.
Eine Vorrichtung FV zum Fixieren der Wiege 22 in der Betriebsstellung der Maschinenkanone
20 ist zu erkennen ; zur Erläuterung wird auf die Fig. 6 bis 9 verwiesen.
[0013] Eine in Fig. 9 dargestellte Welle 236 weist einen Handhebel 238 auf. Gegen eine Rückstellfeder
240 ist die Welle 236 in Richtung eines Pfeils 242 axial beweglich. Hierdurch wird
ein federbelasteter Keil 244 aus seiner arretierenden Stellung (s. Fig. 6) zwischen
einer Fläche 246 in einer Tasche 248 eines Gehäuses 250 und den Oberseiten 252. 254
zweier Kniehebelhälften 256, 258 gezogen. Durch Drehen der Welle 236 wird die Kniehebelhälfte
256 im Uhrzeigersinn verschwenkt, und die zweite Kniehebelhälfte 258 wird über eine
Anlenkung 260 und eine Fläche 262 durch eine Zwischenstellung (s. Fig. 7) in eine
Endstellung (s. Fig. 8) verschwenkt. Dabei entfernt sich ein freies Ende 264 der zweiten
Kniehebelhälfte 258 von einer Gegenfläche 266 an der sich in der Betriebsstellung
befindlichen Wiege 22 und gibt diese zum Verschwenken im Uhrzeigersinn in ihre Kontrollstellung
(s. Fig. 8) frei. Nach dem Zurückschwenken der Wiege 22 in die Betriebsstellung wird
sie durch Betätigen der Vorrichtung FV in umgekehrter Reihenfolge wieder fixiert.
Durch die Federbelastung des Keils 244 werden vibrationsbedingte Abstandsänderungen
zwischen betreffenden Flächen unschädlich gemacht. Durch eine um 2° öffnende Auslenkung
des Kniehebels KH wird bei unter Belastung stehender Wiege 22 die Bedienbarkeit erleichtert.
Eine unterstützende Kraft ist kleiner als die auftretenden Reibkräfte. Diese brauchen
dank der Anordnung bei Vibration nicht berücksichtigt zu werden. Der Keil 244 ist
nach seinem Winkel und der Kraft der Feder vorteilhafterweise derart ausgelegt, daß
bei Aufhebung aller Reibkräfte die öffnende Komponente des Kniehebels KH kompensiert
wird. Die Vorrichtung FV ist ohne wesentlichen Kraftaufwand betätigbar. Dies erweist
sich besonders vorteilhaft, wenn die Wiege 22, beispielsweise bei einer Störung, unter
Belastung steht. Durch in den Bereichen 268, 270 vorsehbare Anpaßscheiben 272, 274
kann die genaue Lage der Wiege 22 in ihrer Betriebsstellung nachjustierend gewährleistet
werden. Durch die Verschwenkbarkeit des Kniehebels KH in die Tasche 248 wird vorteilhafterweise
raumsparend ein erforderlicher Freiraum F für das Verschwenken der Wiege 22 geschaffen.
[0014] Aus Fig. 10 sind die Zweiteiligkeit der Frontpanzerung FP und deren oberseitige 276
und unterseitige Führung 278 erkennbar. Die Nuten 164, 166, so angeordnet, daß die
Elemente 186, 170 die Teile 156, 158 mit dem Verschwenken der Wiege 22 als Einheit
synchron bewegen können, stellen eine jeweilige Wandstärkenschwächung dar. Deshalb
ist außenseitig ein jeweiliges Verstärkungsstück 280, 282 aufgeschweißt.
[0015] Werden die Elemente 168,170 mittels der Bowdenzüge 172, 174 aus ihrer in Fig. 2 dargestellten
ersten Stellung durch Verbringen in ihre zweite Stellung axial aus den Nuten 164,166
herausgezogen, lassen sich die beiden Teile 156, 158 der Frontpanzerung FP auseinander
schieben. Die Überlappung 160 wird aufgehoben, und die Maschinenkanone 20 kann vorderseitig
aus der Blende 10 herausgezogen werden. Sicherungsbolzen 284, 286 verhindern ein Herausziehen
der beiden Teile 156, 158 aus den Führungen 276, 278. Der Durchlaß 162 für das Waffenrohr
21' in der vereinigten Frontpanzerung FP ist außenseitig mit einem abnehmbaren zusätzlichen
Schutz 288 versehen.
[0016] Wie bereits erwähnt, werden die beiden Elemente 168, 170 mittels ihrer Bowdenzüge
172, 174 gleichzeitig gegen die Rückstellkraft der Federn 176, 178 aus ihrer ersten
in die zweite Stellung axial bewegt. Auf nicht dargestellte Weise läßt sich ein Handgriff
zum Betätigen der Bowdenzüge 172, 174 in der zweiten Stellung arretieren.
[0017] Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich. daß der Wechselgurtzuführer 26 bei
allen an der Maschinenkanone 20 vorzunehmenden Verrichtungen blendenfest bleiben kann.
Soll der Wechselgurtzuführer 26 ausgebaut werden, wird folgendermaßen verfahren :
die Schutzhaube 152 wird von dem Rahmen 146 gelöst. Dann wird der Rahmen 146 von der
Blende 10 gelöst und entfernt. Nun kann der Wechselgurtzuführer 26 in den Kampfraum
154 hinein von der Achse 35 abgezogen werden. Hierbei kann die Wiege 22 mit der eingelagerten
Maschinenkanone 20 in Betriebsstellung verbleiben, braucht also nicht verschwenkt
zu werden.
[0018] Sofern die Maschinenkanone 20 nicht ausgebaut werden muß, lassen sich alle Verrichtungen
vorteilhafterweise unter ständig aufrechterhaltenen Panzerschutz bewerkstelligen.
Dies gewährleistet größtmögliche Sicherheit für die Besatzung bei einfacher Wartbarkeit
der Komponente und deren raumsparender und - nützender Anordnung. Dies trägt bei zu
einer hohen Verfügbarkeit eines mit der Blendenlafettierung nach der Erfindung ausgerüsteten
Systems.
1. Blendenlafettierung für eine automatische Rohrwaffe, insbesondere Maschinenkanone
(20), mit einem Wechselgurtzuführer (26), der betriebshalber um eine die Elevationsachse
(11) der Blende (10) querende Achse (35) schwenkbar ist und mit einer Wiege (22),
die mit der in ihr eingelagerten Rohrwaffe um eine der Rohrseelenachse parallele Achse
aus einer ersten Stellung zum Betrieb der Rohrwaffe in eine zweite Stellung zu Kontrollzwecken
der Rohrwaffe und umgekehrt verschwenkbar ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmake
:
a) eine Frontpanzerung (FP) der Blende (10) ist mehrteilig ausgebildet und in einer
Führung (276, 278) derart quer zur Längsachse (10') der Blende (10) bewegbar angeordnet,
daß einerseits auch bei zu Kontrollzwecken der Rohrwaffe (20) verschwenkter Wiege
(22) der frontale Panzerschutz der Blende (10) gewährleistet bleibt und andererseits
die Rohrwaffe (20) frontseitig aus der Blende (10) entfernbar ist,
b) der Wechselgurtzuführer (26) ist zu seiner Einlagerung in der Blende (10) in Richtung
eines Pfeils (290) auf die Achse (35) aufschiebbar und zum Entfernen aus der Blende
(10) in Gegenrichtung abziehbar,
c) in einem rückwärtigen Bereich der Blende (10) ist an dieser ein Rahmen (146) angeordnet,
d) der Rahmen (146) dient zur Aufnahme einer Vorrichtung (SV) zum Verschwenken des
Wechselgurtzuführers (26) und zum Befestigen einer Schutzhaube (152) und bildet ein
Gegenlager (148) für die Achse (35),
e) die Schutzhaube (152) hält von einer Besatzung in einem Kampfraum (154) hinter
der Blende (10) eindringendes Gas fern und schützt sie vor Schäden durch das mögliche
Verpuffen von Gas,
f) der Wiege (22) ist zu ihrer lösbaren Fixierung in der ersten Stellung eine Vorrichtung
(FV) zugeordnet und
g) die Vorrichtung (FV) gewährleistet auch bei starker Vibration eine sichere Fixierung
der Wiege (22) und ist im lösenden Sinne einfach und ohne großen Kraftaufwand auch
dann betätigbar, wenn die Wiege (22) infolge einer aufgetretenen Waffenstörung unter
Last steht.
2. Blendenlafettler
qng nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
a) die Frontpanzerung (FP) umfaßt einen linken (156) und einen rechten Teil (158),
b) in einem Stoßbereich (159), der beiden Teile (156, 158) ist in der Frontpanzerung
(FP) ein Durchlaß (162) für das Waffenrohr (21') vorgesehen,
c) beide Teile (156, 158) sind von einem jeweiligen betätigbaren Element (168, 170)
in dessen erster Stellung einerseits an einer gegenseitigen Relativbewegung gehindert
und andererseits als Einheit in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung der Wiege (22)
nach rechts oder links bewegbar und
d) bei einer zweiten Stellung der Elemente (168, 170) sind die beiden Teile (156,
158) der Frontpanzerung (FP) innerhalb der Führung (176, 178) unabhängig voneinander
bewegbar.
3. Blendenlafettierung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale :
a) die beiden Elemente (168, 170) sind wiegenseitig angeordnet,
b) jeder Teil (156, 158) der Frontpanzerung (FP) weist eine Aufnahme für das ihm zugeordnete
Element (168, 170) auf und
c) die Aufnahme ist als gegen die Waagerechte geneigte Nut (164, 166) ausgebildet.
4. Blendenlafettierung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Elemente (168, 170) gemeinschaftlich betätigbar und in jeder der beiden Stellungen
fixierbar angeordnet sind.
5. Blendenlafettierung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale :
a) die Vorrichtung (FV) umschließt eine geteilte Kniehebelplatte (KH),
b) der Kniehebelplatte (KH) ist zum Unschädlichmachen von Vibrationen ein federbelasteter
Keil (244) zugeordnet und
c) der Keil (244) und die Kniehebelplatte (KH) sind zum Lösen und Wiederherstellen
der Fixierung mittels einer einzigen Einrichtung (BE) betätigbar.
6. Blendenlafettierung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
(BE) eine ausrück- und drehbare Welle (236) umschließt.
1. Shutter type mounting for an automatic barrel weapon, particularly a shell gun
(20) with an alternating belt feed device (26) pivotable for operational purposes
about a shaft (35) traversing the elevation axis (11) of the shutter (10), and with
a cradle (22) which, with the barrel weapon placed therein, is pivotable about an
axis parallel to the axis of the core of the barrel, from a first position, for the
operation of the barrel weapon, into a second position, for the purpose of verifying
the barrel weapon, and vice versa, characterised by the following features :
a) a front armouring (FP) of the shutter (10) is a multi-part construction and positioned
in a guide (276, 278) movable transversally to the longitudinal axis (10') of the
shutter (10) in such a way that on the one hand, even when the cradle (22) has been
pivoted for the purpose of verifying the barrel weapon (20), the front armouring of
the shutter (10) is preserved, while on the other hand the barrel weapon (20) is removable
from the shutter (10) at the front ;
b) the alternating belt feed device (26) can be mounted on the shaft (35) by moving
it in the direction shown by an arrow (290) in order to insert it in the shutter and
can be withdrawn in the opposite direction in order to remove it from the shutter
(10) ;
c) a frame (146) is mounted on the shutter (10) in the rear zone thereof ;
d) the frame (146) serves to accommodate a device (SV) for pivoting the alternating
belt feed device (26) and for securing a protective hood (152) and forms a counter-support
for the shaft (35) ;
e) the protective cover (152) keeps entering gas away from a crew in a combat chamber
(154) behind the shutter (10) and protects them from injury from the possible deflagration
of gas ;
f) a device (FV) is associated with the cradle (22) for the purpose of detachably
securing it in the first position ; and
g) the device (FV) ensures that the cradle (22) will be reliably secured even in the
event of considerable vibration and can be moved in the release direction in a simple
manner and without appreciable effort even if the cradle (22) is subjected to a load
as a result of a fault which has occurred in the weapon.
2. Shutter-type mounting in accordance with Claim 1, characterised by the following
features :
a) the front armouring (FP) comprises a lefthand part (156) and a right-hand part
(158) ;
b) in a part (159) in which the two parts (156, 158) adjoin, the front armouring (FP)
has a passage (162) for the barrel (21') of the weapon ;
c) each of the two parts (156, 158) by means of an operable element (168, 170), respectively,
is on the one hand prevented from performing a movement in relation to the other when
the said element occupies its first position, while on the other hand they are movable
as a unit to the right or to the left in accordance with the pivoting movement of
the cradle (22) ;
d) when the elements (168, 170) occupy a second position the two parts (156, 158)
of the front armouring (FP) are movable inside the guide (176, 178) independently
of each other.
3. Shutter-type mounting in accordance with Claim 2, characterised by the following
features :
a) the two elements (168, 170) are positioned on the cradle side ;
b) each part (156, 158) of the front armouring (FP) has a holding device for the associated
element (168, 170) respectively ; and
c) the holding device takes the form of a groove (164, 166) inclined in respect of
the horizontal...
4. Shutter-type mounting in accordance with Claims 2 or 3, characterised by the fact
that the two elements (168, 170) can be operated together and are arranged in such
a way that they can be secured in either of the two positions.
5. Shutter-type mounting in accordance with any one of Claims 1 to 4, characterised
by the following features :
a) a device (FV) surrounds a divided toggle lever plate (KH) ;
b) a spring-loaded wedge (244) is associated with the toggle lever plate (KH) in order
to render vibrations harmless ; and
c) the wedge (244) and the toggle lever plate (KH) are operable by means of one single
device (BE) for the release and the re-locking action.
6. Shutter-type mounting in accordance with Claim 5, characterised by the fact that
the device (BE) surrounds a disengageable and rotatable shaft (236).
1. Affût à panneau de blindage pour une arme à tube automatique, en particulier un
canon- mitrailleuse (20) comportant un alimentateur à courroie interchangeable (26)
qui, pour des raisons de fonctionnement, peut pivoter autour d'un axe transversal
(35) coupant l'axe d'élévation (11) du panneau (10) et comportant un berceau (22)
que l'on peut faire pivoter, avec l'arme à tube qui y est montée, autour d'un axe
parallèle à l'axe de l'âme du tube, d'une première position de fonctionnement de l'arme
à une seconde position de contrôle de l'arme et inversement, caractérisé par les caractéristiques
suivantes :
a) un blindage frontal (FP) du panneau (10) est constitué en plusieurs parties et
est disposé dans un guide (276, 278) de façon à être mobile transversalement par rapport
à l'axe longitudinal (10') du panneau (10) de telle façon que, d'une part, même lorsque
le berceau (22) a basculé aux fins de contrôle de l'arme (20), la protection blindée
frontale du panneau (10) reste garantie et que, d'autre part, l'arme (20) peut être
retirée frontalement du panneau (10),
b) l'alimentateur à courroie interchangeable (26) peut, pour être monté dans le panneau
(10), être placé sur l'axe (35) dans la direction d'une flèche (290) et être retiré
en sens inverse pour être ôté du panneau (10),
c) un châssis (146) est placé sur le panneau (10) dans une zone postérieure de celui-ci,
d) le châssis (146) sert à recevoir un dispositif (SV) pour faire pivoter l'alimentateur
à courroie (26) et pour fixer un capot de protection (152) et forme une butée (148)
pour l'axe (35),
e) le capot de protection (152) protège un équipage placé dans un compartiment de
combat (154) derrière le panneau (10) contre la pénétration de gaz et le protège contre
des dommages dus aux déflagrations de gaz éventuelles,
f) un dispositif (FV) est rattaché au berceau (22) pour sa fixation amovible dans
la première position, et
g) le dispositif (FV) garantit, même en présence de fortes vibrations, une fixation
sûre du berceau (22) et peut être actionné aux fins de déblocage de façon simple et
sans déploiement de force important, même lorsque le berceau (22) est soumis à une
charge en raison de la survenance d'un dérangement de l'arme.
2. Affût selon la revendication 1, caractérisé par les caractéristiques suivantes
:
a) le blindage frontal (FP) comprend une partie de gauche (156) et une partie de droite
(158),
b) dans une zone de jonction (159) des deux parties (156, 158), un passage (162) pour
le tube de l'arme (21') est prévu dans le blindage frontal (FP),
c) d'une part les deux parties (156, 158) sont empêchées par un élément manoeuvrable
respectif (168, 170) dans sa première position, d'effectuer un mouvement relatif mutuel
et, d'autre part, elles peuvent être déplacées en bloc vers la droite et la gauche
en fonction du mouvement de pivotement du berceau (22), et
d) dans une seconde position des éléments (168, 170), les deux parties (156, 158)
du blindage frontal (FP) peuvent se déplacer à l'intérieur du guidage (176, 178) indépendamment
l'une de l'autre.
3. Affût selon la revendication 2, caractérisé par les caractéristiques suivantes
:
a) les deux éléments (168, 170) sont disposés du côté du berceau,
b) chaque partie (156, 158) du blindage frontal (FP) comporte un logement de réception
de l'élément (168, 170) qui lui correspond, et
c) le logement est réalisé sous la forme d'une rainure (164, 166) inclinée par rapport
à l'horizontale.
4. Affût selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les deux éléments (168,
170) peuvent être actionnés en commun et sont disposés de façon à pouvoir être fixés
dans chacune des deux positions.
5. Affût selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par les caractéristiques
suivantes :
a) le dispositif (FV) comprend une plaque de levier coudé divisée (KH),
b) une clavette (244) chargée par ressort est rattachée à la plaque de levier coudé
(KH) pour neutraliser les vibrations, et
c) la clavette (244) et la plaque de levier coudé (KH) peuvent être actionnées au
moyen d'un seul dispositif (BE), pour supprimer et rétablir la fixation.
6. Affût selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif (BE) comporte
un arbre (236) débrayable et rotatif.