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EP 0 149 807 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.03.1987 Patentblatt 1987/10 |
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Anmeldetag: 17.12.1984 |
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Kettenlötautomat
Automatic soldering machine for chains
Machine automatique à braser pour chaînes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
27.12.1983 DE 3347139
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.07.1985 Patentblatt 1985/31 |
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Anmelder: Zettl, Friedrich |
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D-7531 Keltern (DE) |
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Erfinder: |
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- Zettl, Friedrich
D-7531 Keltern (DE)
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Vertreter: Trappenberg, Hans |
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Trappenberg u. Dimmerling,
Postfach 21 13 75 76163 Karlsruhe 76163 Karlsruhe (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Lötautomaten zum Verlöten von Schmuckketten, insbesondere
von flexiblen Schmuckketten, mit Kettenteilen, bei dem das zu verlötende Kettenteil
einer Haltezange zugeführt und das Schmuckketten-Endglied über eine mittels eines
Schlittens verfahrbare Zange an dieses Kettenteil herangeführt wird, worauf das Schmuckketten-Endglied
mit dem Kettenteil verlötet wird und sodann der Schlitten entsprechend der gewählten
Schmuckkettenlänge zurückverfahren, am Endpunkt die Schmuckkette mittels einer Abtrenneinrichtung
getrennt und das sich so ergebende Schmuckketten-Endglied wieder der Lötstelle zugeführt
wird.
[0002] Die Schwierigkeit beim Verlöten derartiger Schmuckketten mit anderen Kettengliedern
oder sonstigen Kettenteilen, wie Verschlußteilen, Schmuckteilen oder Schmuckstücken,
besteht darin, das anzulötende Schmuckketten-Endglied zu halten und in korrekter Lage
an das Gegenstück heranzubringen. Um das Endglied korrekt durch eine Zange erfassen
zu können, ist jedoch bereits schon Voraussetzung, daß dieses Endglied durch einen
entsprechenden Abtrennvorgang die gewünschte und notwendige Form erhält. Im allgemeinen
muß hierzu ein Kettenglied exakt in der Mitte seiner Längserstreckung getrennt werden.
Hat das Endglied nicht die zu seinem Erfassen notwendige Form oder werden beim Trennvorgang
gar zwei Kettenglieder zertrennt, so kann entweder die Zange nicht korrekt angreifen,
also das Endglied nicht korrekt zum anzulötenden Gegenstück führen, oder es entstehen
unschöne, im allgemeinen nicht brauchbare Verlötungen. In beiden Fällen muß auch mit
Störungen beim Produktionsvorgang gerechnet werden.
[0003] Zu beachten ist, daß bei Schmuckketten nicht die Zugfestigkeit im Vordergrund steht,
sondern die schmückende Wirkung, die durch allerlei Verformungen der Kettenglieder
erreicht wird. Diese Verformungen wirken sich jedoch negativ auf die Zugfestigkeit
derartiger Ketten aus, so daß sie sich schon unter dem Einfluß verhältnismäßig geringer
Zugkräfte längen beziehungsweise daß sich die Anzahl der Kettenglieder pro Längeneinheit
vermindert. Die Vorgabe einer fixen Kettenlänge zum Einsetzen der Trenneinrichtung
bringt daher nicht den gewünschten Erfolg, da damit keine Sicherheit gegeben ist,
daß die Kette tatsächlich auch in der gewünschten Weise in der Mitte eines Gliedes
zertrennt wird.
[0004] Voraussetzung zum korrekten Arbeiten eines derartigen Lötautomaten ist also, zum
einen das korrekte Erfassen des Endgliedes, und zum anderen das darauffolgende ebenso
korrekte Zertrennen der Kette, im allgemeinen in der Mitte des erfaßten Kettengliedes.
Beides konnte bei den bekannten Lötautomaten nicht gewährleistet werden, bei denen
es mehr oder weniger dem Zufall überlassen blieb, wo die Zange die Kette erfaßte und
wo sie zertrennt wurde. Es konnten daher mit derartigen Automaten auch bisher nur
steife Ketten verarbeitet werden, bei denen die Form des mit dem Gegenstück zu verlötenden
Endgliedes nicht so kritisch ist, wie bei flexiblen Ketten. Flexible Ketten müssen
daher noch nach wie vor unter hohen Kosten und einer großen Ausschußquote manuell
gelötet werden.
[0005] Um auch flexible Ketten in derartigen Lötautomaten bearbeiten zu können, ist es auch
bekannt geworden (DE-A-33 02 208, GB-A-20 84 906 und GB-A-21 15 321), die Kette mit
einigen Endgliedern an einer Zange hängend dem zu verlötenden Teil zuzuführen. Bei
diesen Konstruktionen wird also nicht direkt das Endglied erfaßt und exakt dem zu
verlötenden Teil zugeführt, sondern die Kette wird einige Glieder vor diesem Endglied
durch die Zange gehalten und mit ihrem Ende an das anzulötende Teil geführt. Es kann
bei diesen Vorrichtungen auch gar nicht das Endglied erfaßt werden, da sich ein stets
gleichbleibendes Endglied nicht ergeben kann, da auch bei diesen Automaten das Zertrennen
der Kette vollkommen willkürlich erfolgt und sich damit auch ein Kettenende ergibt,
dessen Endkanten innerhalb der Wegstrecke eines ganzen Kettengliedes liegen können.
Abgesehen von den vielen Zufälligkeiten, die sich mit dem Heranführen des flexiblen,
hängenden Kettenendes an das zu verlötende Teil ergeben, können saubere Lötungen daher
auch wegen der vollkommen zufälligen Gestaltung des Kettenendes nicht erreicht werden.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Lötautomaten anzugeben, der die Voraussetzung
für das Verlöten auch derartiger flexibler Ketten, nämlich das korrekte Erfassen des
Endgliedes und dessen ebenso korrektes Zertrennen, gewährleistet. Erreicht wird dies
bei einem Lötautomaten der beschriebenen Gattung (DE-A-33 02 208) durch eine Anordnung,
bei der die Abtrenneinrichtung neben der Zange auf dem Schlitten angeordnet ist und
auf dem Schlitten ein die Kontur der Schmuckkette abtastender Fühler angebracht ist,
und bei der weiterhin ein Schlittenantrieb für den Schlitten vorgesehen ist, der den
Schlitten in eine vorbestimmte, von der Fühlerstellung abhängige Endlage verfährt.
[0007] Nicht mehr also wie bei den bisher bekannten Lötautomaten dieser Art wird die Schmuckkette
bei einer bestimmten Längsmarke erfaßt und zertrennt, ohne Rücksicht auf das gerade
an dieser Marke befindliche Kettenglied, sondern das Erfassen und Zertrennen erfolgt
abhängig von der Kontur der Kette, die wiederum durch die Ausführungsform der Kettenglieder
bestimmt ist. « Kontur soll hierbei nicht nur der Ausdruck für die wellenförmigen
Erhöhungen und Vertiefungen der Kette in einer zur Längserstreckung senkrechten Lage
sein, sondern schließt sämtliche Konturen ein, die radial zur Längserstreckung der
Kette festzustellen sind. Erst dann, wenn das Endglied mit seiner Kontur exakt unter
der erfassenden Zange liegt, geht die Zange zu und erfolgt daraufhin auch ebenso exakt
der Trennvorgang. Die Kettenlänge ist also bei Einsatz des erfindungsgemäßen Lötautomaten
nicht stets gleichbleibend, sondern kann, wenn Voraussetzung ist, daß das Kettenglied
in der Mitte zertrennt wird, um jeweils eine halbe Kettengliedlänge schwanken. Da
nun aber das Endglied korrekt erfaßt wird und durch den korrekten Trennschnitt auch
die notwendige und gewünschte Form des Endgliedes herbeigeführt wird, kann nun auch
dieses richtig geformte Endglied exakt und in gewünschter Weise an das zu verlötende
Gegenstück herangeführt und mit ihm, ohne daß Ausschuß oder eine Störung des Automaten
befürchtet werden muß, verlötet werden. Dadurch ergibt sich nicht nur eine sehr zufriedenstellende,
saubere Lötarbeit, sondern es lassen sich auch sehr hohe Produktionszahlen ohne jegliche
Störung erreichen.
[0008] Wird die Abtrenneinrichtung unmittelbar neben der Zange angeordnet, kann die Zange
gleichzeitig als Schneidkante für ein abtrennendes Schneidmesser dienen.
[0009] Um möglichst exakt die Lage des zu erfassenden Kettengliedes bestimmen zu können,
soll der Fühler die Kontur des auf das Endglied folgenden Kettengliedes erfühlen.
Dieser Fühler kann ein Fühlhebel sein, in dessen Schwenkbereich ein induktiver oder
kapazitiver Wegaufnehmer eingefügt, oder dessen Stellung optoelektronisch angezeigt
ist. Hierbei wird zweckmäßigerweise das Tastglied des Fühlhebels der abzutastenden
Kettenform angepaßt. Bei den üblichen Schmuckketten genügt im allgemeinen eine quer
zur Kettenlängserstreckung verlaufende Tastkante. Um diese Tastkante beziehungsweise
das Tastglied nicht zu sehr abzunutzen und auch um die Ketten nicht zu beschädigen,
wird zweckmäßigerweise der Fühlhebel mit einer luftbeaufschlagten Prallplatte verbunden,
wodurch der Fühlhebel stets mit einem gleichbleibenden, ausreichenden Druck auf die
Kette aufgepreßt wird.
[0010] Der Fühler kann auch eine optoelektronische Abtasteinrichtung sein, angefangen von
einfachen Lichtschranken, die mit Hell/Dunkel-Steuerung auf die Kontur der Kette reagieren
oder Öffnungen in der Kette signalisieren, bis zu mit Laserlicht arbeitenden optoelektronischen
Einrichtungen, die durchaus auch holografisch die Kontur bestimmen können. Hierbei
kann der Aufnehmer für die optoelektronische Abtasteinrichtung ein an das dem Endglied
benachbarte Kettenglied herangeführter Lichtleiter sein. Als Fühler ist bei ferromagnetischem
Material auch eine Magnetsonde denkbar.
[0011] Um den Schlitten in gewünschter Weise verfahren zu können, empfiehlt es sich als
Schlittenantrieb einen Schrittmotor einzusetzen, insbesondere auch dann, wenn die
Schaltvorrichtung ein pogrammierbarer Kleinrechner ist. Dieser Kleinrechner kann dem
Schrittmotor die notwendigen Impulse für eine bestimmte Kettenlänge vorgeben und dann,
je nach Stellung des Fühlers, notwendige Plus- oder Minus-Kontakte zur korrekten Lage
der Zange beziehungsweise der Abtrenneinrichtung hinzufügen.
[0012] Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Lötautomaten schematisch,
zusammen mit einigen Kettenformen dargestellt, und zwar zeigen :
Figur 1 und Figur 2 eine einfache Rundgliederkette,
Figur 3 und Figur 4 eine « Panzer »-Kette,
Figur 5 und Figur 6 eine Spezial-Schmuckkette,
Figur 7 und Figur 8 Ansichten des Lötautomaten,
Figur 9 die Detailansicht beim Tastglied eines Fühlhebels und
Figur 10 das Steuerschema des Lötautomaten.
[0013] Um das Kettenglied 1 der Rundgliederkette nach den Fig. 1, 2 korrekt in der Mitte,
wie durch den Pfeil 2 angedeutet, zertrennen zu können, muß dieses Kettenglied 1,
wie durch die strichpunktierten Linien 3 angedeutet, erfaßt werden. Gleiches gilt
für die Kettenglieder 11 der Fig. 3 und 4, wie auch für diejenigen 21 nach den Fig.
5 und 6. Hierzu dient ein Fühler, in den Zeichnungen dargestellt als Fühlhebel 4,
mit Tastglied 5. Dieser Fühlhebel 4 ist als zweiarmiger Hebel an einem Lagerbock 6
gelagert, der auf einem, in Richtung des Doppelpfeils 7 verschiebbaren Schlitten 8
angeordnet ist. Im Schwenkbereich dieses Fühlhebels 4 befindet sich ein induktiver
Wegaufnehmer 9, der die jeweilige Stellung des Fühlhebels 4 einem Kleinrechner 10
signalisiert. Ebenfalls auf dem Schlitten 8 angeordnet ist eine Zange 12, wie auch
eine Abtrenneinrichtung (Pfeil 13). Die Abtrenneinrichtung 13 ist hierbei der Zange
12 unmittelbar benachbart. In Kettenlängsrichtung neben dem Schlitten 8 ist eingezeichnet
eine Ketten-Spannvorrichtung 14, wie auch, jenseits, eine Haltezange 15 und eine Lötvorrichtung
16. Verschoben wird der Schlitten 8 mittels eines Schlittenantriebes 17, der als Schrittmotor
schrittweise den Schlitten 8 verschiebt. Auf den Fühlhebel 4 wirken schließlich noch
Luftdüsen 18, 19 ein, die entweder den Fühlhebel 4 auf die Kette aufdrücken (18) oder
von ihr abheben (19).
[0014] In Fig. 7 ist das Anfangsstadium des Verlötvorganges dargestellt. In der Haltezange
15 ist das Kettenteil, das an die Schmuckkette 20 angelötet werden soll, eingefügt.
Nach Durchführung der Schmuckkette 20 durch den Lötautomaten wird sie an dieses Kettenteil
in der Haltezange 15 manuell angelötet. Nach Spannen der Kette 20 durch die Spannvorrichtung
14 befindet sich dann der Lötautomat in der in Fig. 7 gezeigten Stellung, wobei der
Fühlhebel 4 auf die Kette 20 mittels der Luftdüse 18 aufgedrückt wird. Das Einwandern
des Fühlhebels 4 durch Verschieben des Schlittens 8 über den Schrittmotor 17 zeigt
Fig. 9 in einer Detaildarstellung. Es sei hierbei angenommen, daß der Fühlhebel 4,
wie in der gestrichelten Darstellung gezeigt, auf der Fläche des Kettengliedes 21
aufliegt. Durch Verschieben des Schlittens 8 und damit gleichzeitig durch Verschieben
des Fühlhebels 4 in Schritten 22, wandert der Fühlhebel 4 nach und nach in die Vertiefung
der Kontur der Kette 20 ein, bis er seine tiefste Lage erreicht hat. In dieser tiefsten
Lage, die zuvor beim Einrichten des Lötautomaten festgelegt wird, gibt der Kleinrechner
10 einen Impuls an die Zange 12, die daraufhin ein Glied 1, 11, 21 der Kette 20 so
erfaßt, wie in den Fig. 1 bis 6 dargestellt. Unmittelbar danach erhält die Abtrenneinrichtung
13 den Befehl zum Zertrennen der Kette 20, wodurch nunmehr dieses erfaßte Kettenglied
1, 11, 21 in der Mitte zertrennt wird. Gleichzeitig öffnet sich die Haltezange 15,
so daß das fertig gelötete Teil herausfällt. Gleichzeitig fällt damit auch die durch
die Zange 12 nicht erfaßte Kettengliedhälfte aus dieser Kette heraus. Nun erhält der
Schlittenantrieb 17, wiederum über den Kleinrechner 10, den Befehl zum Heranfahren
an die Haltezange 15, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist. Gleichzeitig wird auch die
Löteinrichtung 16 betätigt, so daß der eigentliche Lötvorgang beginnt. Nach Beendigung
dieses Vorganges fährt der Schlitten wieder in die in Fig. 7 gezeigte Lage. Beim Zurückfahren
des Schlittens 8 wird der Fühlhebel 4 über die Luftdüse 19 von der Kette abgehoben.
Nachdem eine vorbestimmte Länge erreicht ist, wird der Fühlhebel 4 wiederum über die
Luftdüse 18 auf die Kette aufgedrückt, wonach sich der oben geschilderte Vorgang mit
dem Einwandern des Fühlhebels zwischen die beiden Kettenglieder 21 wiederholt. Diese
Verschwenkbewegung des Fühlhebels 4 wird hierbei über den induktiven Wegaufnehmer
9 signalisiert.
1. Lötautomat zum Verlöten von Schmuckketten (20), insbesondere von flexiblen Schmuckketten
mit Kettenteilen, bei dem das zu verlötende Kettenteil einer Haltezange (15) zugeführt
und das Schmuckketten-Endglied (1, 11, 21) über eine mittels eines Schlittens (8)
verfahrbare Zange (12) an dieses Kettenteil herangeführt wird, worauf das Schmuckketten-Endglied
(1, 11, 21) mit dem Kettenteil verlötet wird und sodann der Schlitten (8) entsprechend
der gewählten Schmuckkettenlänge zurückverfahren, am Endpunkt die Schmuckkette (20)
mittels einer Abtrenneinrichtung (13) getrennt und das sich so ergebende Schmuckketten-Endglied
(1, 11, 21) wieder der Lötstelle zugeführt wird, gekennzeichnet durch eine Anordnung,
bei der die Abtrenneinrichtung (13) neben der Zange (12) auf dem Schlitten (8) angeordnet
ist und auf dem Schlitten (8) ein die Kontur der Schmuckkette (20) abtastender Fühler
(Fühlhebel 4) angebracht ist, und bei der weiterhin ein Schlittenantrieb (17) für
den Schlitten (8) vorgesehen ist, der den Schlitten (8) in eine vorbestimmte, von
der Fühlerstellung abhängige Endlage verfährt.
2. Lötautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zange (12) als Schneidkante
für ein abtrennendes Schneidmesser dient.
3. Lötautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (Fühlhebel 4)
die Kontur des auf das Schmuckketten-Endglied (1, 11, 21) folgenden Kettengliedes
erfühlt.
4. Lötautomat nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fühler ein Fühlhebel (4) ist, in dessen Schwenkbereich ein induktiver oder
kapazitiver Wegaufnehmer eingefügt oder dessen Stellung optoelektronisch angezeigt
ist.
5. Lötautomat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühlhebel (4) mit einer
luftbeaufschlagten Prallplatte verbunden ist.
6. Lötautomat nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler eine
optoelektronische Abtasteinrichtung ist.
7. Lötautomat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnehmer für die optoelektronische
Abtasteinrichtung ein an das dem Schmuckketten-Endglied (1, 11, 21) benachbarte Kettenglied
herangeführter Lichtleiter ist.
8. Lötautomat nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle
der optoelektronischen Abtasteinrichtung Laserlicht ist.
9. Lötautomat nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler eine
Magnetsonde ist.
10. Lötautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlittenantrieb (17)
ein Schrittmotor ist.
1. An automatic soldering apparatus for soldering jewellery chains (20), in particular
flexible jewellery chains with chain links, wherein the chain link to be soldered
is fed to a holding tongs device (15) and the end member (1, 11, 21) of the jewellery
chain is brought up to said chain link by way of a tongs device (12) which is displaceable
by means of a carriage (8), whereupon the end member (1, 11, 21) of the jewellery
chain is soldered to the chain link and then the carriage (8) is returned in accordance
with the selected length of the jewellery chain, the jewellery chain (20) is cut at
the end point by a severing means (13) and the resulting jewellery chain end member
(1, 11, 21) is again fed to the soldering location, characterised by an arrangement
in which the severing means (13) is arranged beside the tongs device (12) on the carriage
(8) and mounted on the carriage (8) is a sensor (sensing lever 4) for sensing the
contour of the jewellery chain (30) and in which moreover there is provided a carriage
drive means (17) for the carriage (8), which displaces the carriage (8) into a predetermined
end position which is dependent on the position of the sensor.
2. An automatic soldering apparatus according to claim 1 characterising in that the
tongs device (12) serves as a cutting edge for a severing cutting blade.
3. An automatic soldering apparatus according to claim 1 characterised in that the
sensor (sensing lever 4) senses the contour of the chain link following the jewellery
chain end member (1, 11, 21).
4. An automatic soldering apparatus according to one or more of the preceding claims
characterised in that the sensor is a sensing lever (4), an inductive or capacitive
travel pick-up being disposed in the range of pivotal movement thereof or the position
thereof being displayed by optical-electronic means.
5. An automatic soldering apparatus according to claim 4 characterised in that the
sensing lever (4) is connected to a baffle plate which is acted upon by air.
6. An automatic soldering apparatus according to claim 1 or claim 3 characterised
in that the sensor is an optical-electronic sensing means.
7. An automatic soldering apparatus according to claim 6 characterised in that the
pick-up means for the optical-electronic sensing means is a light conductor which
is taken up to the chain link which is adjacent to the jewellery chain end member
(1, 11, 21).
8. An automatic soldering apparatus according to claim 6 or claim 7 characterised
in that the light source of the optical-electronic sensing means is laser light.
9. An automatic soldering apparatus according to claim 1 or claim 3 characterised
in that the sensor is a magnetic probe.
10. An automatic soldering apparatus according to claim 1 characterised in that the
carriage drive means (17) is a stepping motor.
1. Machine automatique à braser pour le brasage de chaînes ornementales (20), en particulier
de chaînes ornementales flexibles munies de parties de chaîne, dans laquelle la partie
de chaîne à braser est amenée à une pince de retenue (15) et le maillon terminal de
chaîne ornementale (1, 11, 21) est amené à cette partie de chaîne en passant par une
pince (12) pouvant se déplacer au moyen d'un coulisseau (8), après quoi on brase le
maillon terminal de chaîne ornementale (1, 11, 21) avec la partie de chaîne et ensuite
on fait reculer le coulisseau (8) conformément à la longueur de chaîne ornementale
choisie, on sépare la chaîne ornementale au point
terminal au moyen d'un dispositif de séparation (13) et on amène à nouveau au poste
de brasage le maillon terminal de chaîne ornementale (1, 11, 21) ainsi obtenu, caractérisée
par une disposition dans laquelle le dispositif de séparation (13) est disposé à côté
de la pince (12) sur le coulisseau (8) et sur le coulisseau (8) est disposé un palpeur
(levier palpeur (4)) palpant le contour de la chaîne ornementale (20), et dans laquelle
est prévu, en outre, pour le coulisseau (8), un entraînement de coulisseau (17) qui
amène le coulisseau (8) à une position terminale prédéterminée dépendant de la position
du palpeur.
2. Machine automatique à braser selon la revendication 1, caractérisée en ce que la
pince (12) sert de tranchant à un couteau qui sépare.
3. Machine automatique à braser selon la revendication 1, caractérisée en ce que le
palpeur (levier palpeur (4)) palpe le contour du maillon de chaîne qui suit le maillon
terminal de chaîne ornementale (1, 11, 21).
4. Machine automatique à braser selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le palpeur est un levier palpeur dans la région de pivotement
duquel est inséré un capteur inductif ou capacitif de course ou dont la position est
indiquée opto-électroniquement.
5. Machine automatique à braser selon la revendication 4, caractérisée en ce que le
levier palpeur (4) est relié à un déflecteur soumis à l'action de l'air.
6. Machine automatique à braser selon l'une des revendications 1 et 3, caractérisée
en ce que le capteur est un dispositif de palpage opto-électronique.
7. Machine automatique à braser selon la revendication 6, caractérisée en ce que le
capteur du dispositif opto-électronique de palpage est un conducteur de lumière qui
arrive jusqu'au maillon de chaîne voisin du maillon terminal de chaîne ornementale
(1, 11, 21).
8. Machine automatique à braser selon l'une des revendications 6 et 7, caractérisée
en ce que la source de lumière du dispositif de palpage opto-électronique est une
lumière de laser.
9. Machine automatique à braser selon l'une des revendications 1 et 3, caractérisée
en ce que le palpeur est une sonde magnétique.
10. Machine automatique à braser selon la revendication 1, caractérisée en ce que
l'entraînement de coulisseau (17) est un moteur pas à pas.