[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen direkt schreibenden Papierschreiber mit einem
Schreibkopf mit einer antreibbaren Walze zum Antrieb des Papiers, die gleichzeitig
als Gegendruckstelle zum Schreibkopf dient, mit einem Abreissblech, an dessen Abreisskante
das Papier abreissbar ist, wobei die Abreisskante des Abreissbleches ausserhalb des
engsten Abstandes zwischen der Walzenachse und dem Abreissblech angeordnet. ist und
dabei das die Abreisskante umfassende Ende des Abreissbleches die Walze überdeckt,
mit einem Papierschacht zur Aufnahme eines Papiervorrates, wobei die Walze durch den
Papierschacht zum Papiereinlegen zugänglich ist, und mit einer Abdeckung für den Papierschacht,
die zwischen einer Schliessstellung und einer Freilegstellung bewegbar ist, wobei
die Abdeckung beim Übergang von der Schliessstellung in die Freilegestellung mittels
einer Bewegungseinrichtung zunächst linear verschiebbar und danach um eine parallel
zur Walzenachse ausgerichtete Drehachse drehbar ist.
[0002] Direkt schreibende Papierschreiber mit einer Schreibstelle, mit einer antreibbaren
Walze zum Antrieb des Papiers, die gleichzeitig als Gegendruckstelle zur Schreibstelle
dient, mit einem Abreissblech, an dessen Abreisskante das Papier abreissbar ist, mit
einem Papierschacht zur Aufnahme eines Papiervorrats, wobei die Walze durch den Papierschacht
zum Papiereinlegen zugänglich ist, und mit einem Abdeckblech für den Papierschacht,
das zwischen einer Schliessstellung und einer Freilegstellung bewegbar ist, sind seit
einiger Zeit im Handel erhältlich. Solche Direktschreiber sind beispielsweise als
Hebelschreiber, Düsenschreiber (Flüssigkeitströpfchenschreiber), insbesondere aber
als Thermokammschreiber ausgeführt. Bei all diesen Papierschreibern besteht die Forderung,
dass der im Papierschacht vorhandene Papiervorrat leicht zugänglich sein soll, dass
ein sicherer Betrieb hinsichtlich des Papiertransports gewährleistet ist, und dass
sich beim Abreissen zuverlässig eine saubere Abreissstelle oder Abreisslinie des Papiers
ergibt. Üblicherweise wird entweder Z
-förmig aufgewikkeltes Faltpapier oder Rollenpapier benutzt. Besonders wichtig ist,
dass der Papierschacht leicht zu öffnen ist, dass der Papiervorrat leicht erneuert
werden kann, und dass nach dem erneuten Einlegen die Papierbahn leicht um die angetriebene
Walze gelegt werden kann, wobei sich insbesondere keine Schwierigkeiten zwischen der
Schreibstelle und der Walze selbst ergeben sollen. Solche Schwierigkeiten können insbesondere
bei einem Thermokammschreiber auftreten, wo zwischen der Heizzone (Schreibstelle)
des Thermokamms und der Walze ein bestimmter Anpressdruck herrscht.
[0003] Hier durchgeführte Untersuchungen an einem Papierschreiber, bei dem die Abreisskante
des Abreissbleches in nächster Nähe zur Oberfläche der Walze angeordnet war, haben
ergeben, dass die Neigung besteht, dass sich die Papierbahn um die Antriebswalze wickelt.
Dies tritt insbesondere nach einem längeren unbenutzten Stehen des Papierschreibers
auf und ist mit grosser Wahrscheinlichkeit auf die Verformung des aufgewikkelten Papiers
zurückzuführen. Besonders problematisch ist dies Aufwickeln bei einem Thermokammschreiber,
da hier der Thermokamm - wie bereits erwähnt - mit einer erheblichen Kraft auf die
Walze einwirkt und dabei das Papier anpresst. Die sich nach längerer Benutzung einstellende
erhöhte Temperatur zusammen mit dieser Anpresskraft ergeben die erwähnte Verformung
des Papiers, so dass sich bei einem erneuten Anlaufen nach einiger Zeit das unerwünschte
Aufwickeln des Papiers um die Antriebswalze einstellen kann.
[0004] Eine Konstruktion, bei der das Abdeckblech (Deckel) des Papierschachts beim Öffnen
und Schliessen eine reine Drehbewegung ausführt, würde bedingen, dass zwischen der
Abreisskante und dem Ende dieses Abdeckbleches ein gewisser Zwischenraum bestehen
bleibt. Dieser Zwischenraum würde zum Anliegen des Papiers an der Walze und somit
zu dem beschriebenen negativen Effekt des Aufwickelns führen.
[0005] Der eingangs genannte Papierschreiber ist aus der DE-OS 23 09 684, insbsondere Figur
3 samt zugehöriger Beschreibung, bekannt. Er umfasst ein Oberteil und ein Unterteil,
die an einem Zapfen gegeneinander schwenkbar befestigt sind. Dieser Zapfen greift
in einen Schlitz ein, der auf etwa halber Länge in einem Hebel angeordnet ist, wobei
der Hebel endseitig an einer im Unterteil gelegenen Achse befestigt und um diese Achse
drehbar ist. Wird der Hebel um diese Achse gedreht, so wird das Oberteil etwa linear
verschoben, und sodann kann das Oberteil aufgeklappt werden, was durch ein Schwenken
um den Zapfen bewerkstelligt wird. Beim linearen Verschieben entfernt sich eine im
Oberteil untergebrachte Transportwalze von dem im Unterteil angeordneten Druckknopf.
Bei diesem Papierschreiber ist eine Störung des Wiederanlaufens zu befürchten, wenn
einmal die Transportwalze stillgesetzt ist. Es kann zu dem genannten Aufwickeln der
Papierbahn um die Transportwalze kommen. Überdies müssen, wenn die Papierrole erneuert
werden soll, beim Herausschwenken des Oberteils sowohl der Antriebsmotor als auch
die Transportwalze mit herausgeschwenkt werden, was eine unerwünschte Beanspruchung
der Zuleitungen des Motors ergibt. Ausserdem können bei geöffnetem Deckel die Elektroden
des Schreibkopfes unbeabsichtigt beschädigt werden. Auch bei geöffnetem Deckel ist
der Zugang zum Papierschacht schwierig. Schliesslich wird zur Durchführung der linearen
Verbindung ein aussen angebrachter Hebel verwendet, der als sperriges Bauelement anzusehen
ist. Ein weniger sperriges Bedienelement, an dem sich der Bedienende nicht verfangen
kann, wäre wünschenswert.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Papierschreiber der eingangs genannten
Art derart auszugestalten, dass ein sicheres Anlaufen ohne unerwünschtes Aufwickeln
auf der Antriebswalze nach dem Stillsetzen und ein einfaches Öffnen des Papierschachtes
möglich ist.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Abdeckung als ein im
Querschnitt L-förmiges Abdeckblech ausgebildet ist, dass in der Schliessstellung ein
erstes, etwa parallel zum Abreissblech ausgerichtetes Teilblech des Abdeckbleches
endseitig mit einem kleinen Abstand unter das besagte Ende des Abreissbleches greift,
wodurch sich in der Schliessstellung ein Übergreifbereich mit einem vorgegebenen Abstand
ergibt, und dass als Bedienelement für die Bewegungseinrichtung ein zweites Teilblech
des Abdeckbleches vorgesehen ist.
[0008] Hierbei ist als die Abreisskante über das Ende des Abdeckbleches gelegt, so dass
sich zwischen dem Abdeckblech und dem Abreissblech eine Zwangsführung für die Papierbahn
ergibt, in der nach dem Abreissen des beschriebenen Papiers noch ein Papierstreifen
verbleibt. Diese Überdekkung stellt nach dem erneuten Anlaufen des Papierschreibers
sicher, dass das Papierende aus der Abdeckung herausgeführt und nicht um die Antriebswalze
herumgewickelt wird. Um das Abdeckblech zwecks Bedienung des Papierschreibers, insbesondere
zwecks Nachfüllung des Papiervorrats, zu öffnen, wird das Abdeckblech zunächst einer
Längs- und dann einer Drehbewegung unterworfen. Nach dem Drehen oder Schwenken des
Abdeckbleches liegt der Papierschacht frei zugänglich da.
[0009] Um ein besonders leichtes Einschieben der Papierbahn zwischen Walze und Schreibstelle
nach dem Papiereinlegen sicherzustellen, ist nach einer Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen, dass zwischen dem Papiervorrat und der Walze ein Leitblech zum Führen
des Papiers vorgesehen ist. Wegen seiner flächigen Auflage ermöglicht dieses Leitblech
ein leichtes Hineinschieben der Papierbahn.
[0010] Damit der Benutzer die Papierbahn nicht allzu schief einlegen kann, ist nach einer
weiteren Ausbildung vorgesehen, dass das Leitblech seitliche Begrenzungen für den
Papierlauf aufweist.
[0011] Bevorzugt kann das Leitblech endseitig eine gekrümmte Umlenkstelle für das Papier
aufweisen, wobei diese Umlenkstelle als Gegenlager für eine auf das Papier einwirkende
federnde Bremsplatte dient. Dabei kann sich insbesondere die Bremsplatte mittels einer
Feder gegen das Abdeckblech abstützen. Eine besonders einfache Sicherung des Geradeauslaufs
des Papiers ergibt sich, wenn die Bremsplatte lediglich im mittleren Bereich der Papierbahn
angeordnet und schmäler als die Papierbahn ist. Bremsplatte und Feder können als ein
Teil, nämlich als Blattfeder ausgebildet sein. Es hat sich gezeigt, dass bei einer
Konstruktion mit federnder Bremsplatte das Papier nicht aus der vorgegebenen Laufrichtung
herauswandert. Weiter hat sich ergeben, dass sich bei einem schrägen Einlegen die
Papierbahn selbsttätig in gerader Laufrichtung ausrichtet.
[0012] Nach einer weiteren Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass das Leitblech in der
Nähe der Walze mit einer Kippachse versehen ist, die parallel zur Achse d der Walze
ausgerichtet ist. Bei einer solchen Ausführungsform ist die Lagerstelle des Papiervorrats
im Papierschacht leicht zugänglich, nachdem das Leitblech um die besagte Kippachse
gekippt ist.
[0013] Gemäss einer be vorzugten Weiterbildung kann die Bewegungseinrichtung eine Kurvenplatte
enthalten, die eine gekrümmte Führungskante für einen Abtaststift umfasst. Eine solche
Kurvenplatte ist das Kernstück für das Einrasten und Festhalten des Abdeckbleches.
[0014] Handelt es sich bei der Schreibstelle um einen Thermokammschreiber, so wird dieser
mit dem erwähnten Anpressdruck, der beispielsweise 25 .Newton betragen kann, gegen
das Papier und damit gegen die Walze gedrückt. Um für den Benutzer diese Kraft leichter
überwindbar zu machen, ist nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen,
dass die Bewegungseinrichtung ein Hebelgestänge umfasst, das bei manueller Einwirkung
auf das Abdeckblech den Anpressdruck der Schreibstelle auf das Papier untersetzt.
Dabei wird davon ausgegangen, dass zum Zwecke des Einlegens des Papiers die Schreibstelle
von der Antriebswalze entfernt wurde. Hierzu ist bevorzugt vorgesehen, dass das Öffnen
des Abdeckbleches mit einem solchen Abheben der Schreibstelle von der Walze mittels
einer mechanischen Koppeleinrichtung gekoppelt ist, so dass beide Bewegungen gleichzeitig
ausgeführt werden.
[0015] Nach einer weiteren Ausbildung umfasst die Bewegungseinrichtung eine Feder, vorzugsweise
eine Blattfeder, die das Verlassen der Schliessstellung erleichtert und den Eingang
in die Freilegstellung dämpft. Auf diese Weise wird eine sichere Handhabung und Bedienung
des Papierschreibers gewährleistet. Für den Benutzer ist das mit einem gewissen Komfort
verbunden.
[0016] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand von Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine prinzipielle Darstellung eines direkt schreibenden Papierschreibers mit
einer Schreibstelle, die als Thermokammschreiber ausgeführt ist, in seitlicher Darstellung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Papierschreibers entsprechend Figur 1 mit
weiteren Ausgestaltungen,
Fig. 3 einen Blick von oben auf den Papierschreiber nach Figur 2,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Papierschreibers mit einer Schreibstelle,
die ebenfalls als Thermokammschreiber ausgeführt ist, in einem Schnitt durch die Darstellung
in Figur 5 entlang der Linie IV-IV und
Fig. 5 einen Blick von oben auf den Papierschreiber nach Figur 4.
[0017] Gleiche und gleich wirkende Bauteile sind in den Figuren 1 bis 5 mit denselben Bezugszeichen
belegt.
[0018] Nach Figur 1 ist ein direkt schreibender Papierschreiber vorgesehen, der ein Gehäuse
2 mit Seitenwand 4 und Boden 6 umfasst. Der Innenraum des Papierschreibers ist durch
einen Deckel oder ein Abdeckblech 10 verschliessbar. Dieses Abdeckblech 10 ist in
der Seitenansicht nach Figur 1 L-förmig ausgebildet und besitzt ein erstes und ein
zweites Teilblech 12 bzw. 14. Im Innenraum sind ein Papierschacht 16 und ein Operationsraum
18 vorhanden. Der Operationsraum 18 enthält einen kommerziell erhältlichen Thermokammschreiber
20, der um eine feststehende Achse 22 in Richtung des Doppelpfeiles 24 kippbar ist.
[0019] Der Thermokammschreiber 20 enthält als Schreibstelle eine Schreibzone 26, die durch
(nicht gezeichnete Mittel) freiwählbar ansteuerbar ist und dabei auf einer zu beschreibenden
Papierbahn 28 Verfärbungen in Form von alphanumerischen Zeichen oder Graphiken verursacht.
[0020] Die Papierbahn 28 läuft von einem Papiervorrat 30 im unteren Teil des Papierschachtes
16 ab. Bei diesem Papiervorrat 30 kann es sich, wie in Figur 1 gezeigt, um Z-förmig
aufgefaltete Papierblätter (Z-Falt-Papier) handeln. Alternativ kann es sich auch um
Rollenpapier handeln.
[0021] Zum Antrieb der Papierbahn 28 dient eine Antriebswalze 32, die von einem elektrischen
Antrieb 34 mittels einer Transmission 36 in Pfeilrichtung 38 angetrieben wird. Die
Walzenachse ist mit 40 bezeichnet. Die Antriebswalze 32 dient nicht nur zum Antrieb
des Papiers, sondern gleichzeitig auch als Gegendruckstelle für den Thermokammschreiber
20. Dieser Schreiber 20 liegt zum Beispiel mit einer Anpresskraft von ca. 25 Newton
im Bereich seiner Heizzone an der Papierbahn 28 und über diese an der Walze 32 an.
Die Anpresskraft wird von einer Feder 42 erzeugt, die sich an der Seitenwand 4 abstützt.
Beim Schwenken um die Achse 22 ist diese Anpresskraft zu überwinden.
[0022] Die vom Papiervorrat 30 ablaufende Papierbahn 28 wird zwischen der Walze 32 und dem
Thermokammschreiber 20 und danach zwischen einem Abreissblech 44 und dem Abdeckblech
10 hindurchgeführt. Das Abreissblech 44 ist dabei unbeweglich, d.h. mit dem Gehäuse
2 verbunden, und mit einer Abreisskante 46 versehen. Wie ersichtlich, ist die Abreisskante
46 ausserhalb des engsten (hier: lotrechten) Abstandes zwischen der Walzenachse 40
und dem Abreissblech 44 angeordnet. Dabei überdeckt das die Abreisskante 46 umfassende
linke Ende des Abreissbleches 44 die Antriebswalze 32.
[0023] In Figur 1 ist die Schliessstellung des Abdeckbleches 10 gezeigt. Dabei ist das erste
Blech 12 parallel zum Abreissblech 44, an dessen Kante 46 die Papierbahn 28 abgerissen
wird, ausgerichtet. Untersuchungen haben ergeben, dass man gute Ergebnisse erhält,
wenn in der Schliessstellung der Abstand d zwischen dem Teilblech 12 und dem Abreissblech
44 etwa 1 mm beträgt. Weiterhin haben diese Untersuchungen ergeben, dass der Übergreifbereich
vorteilhafterweise eine Breite a von etwa 2 mm aufweisen sollte. Mit anderen Worten,
in der Schliessstellung sollte das Abdeckblech 10 etwa 2 mm unter das Abreissblech
44 greifen. Dann verbleibt ein etwa 2 mm breiter Papierstreifen nach dem Abreissen
im genannten Übergreifbereich. Nach einen erneuten Anlaufen des Schreibers, wobei
sich die Papierbahn 28 in Pfeilrichtung 48 in Bewegung setzt, kann der Papierstreifen
aus dem Papierschreiber herauslaufen, ohne dass es zu einem Aufwickeln auf der Antriebswalze
32 kommt. Der Übergreifbereich wirkt dabei als Zwangsführung. Dieses Ergebnis wird
auch erzielt, wenn nach längerem Betrieb der Papierschreiber bei erhöhter Temperatur
stillgesetzt wurde und sich infolge des Anpressdruckes des Thermokammschreibers 20
geringe Verformungen des Papiers im eingespannten Bereich ergeben haben. Somit ist
nicht nur ein zuverlässiges und sauberes Abreissen an der Abreisskante 46, sondern
auch ein sicherer Betrieb gewährleistet.
[0024] Die Walze 32 und die Lagerstelle des Papiervorrates 30 sind durch den Papierschacht
16 von oben zugänglich. Um dies zum Papiereinlegen zu erreichen, wird das Abdeckblech
10 von der Schachtöffnung fortbewegt.
[0025] Dabei wird also das Abdeckblech 10 zwischen einer Schliessstellung und einer Freilegstellung
bewegt. Zur Durchführung dieser Bewegung ist eine Bewegungseinrichtung 50 vorgesehen.
In der in Figur 1 dargestellten Schliessstellung greift das Abdeckblech 10 endseitig
unter das Ende des Abreissbleches 44. Tritt die Bewegungseinrichtung 50 in Aktion,
so sorgt sie bei dem Übergang von der Schliessstellung in die Freilegstellung dafür,
dass das Abdeckblech 10 zunächst linear nach links verschoben wird, was durch einen
geraden Doppelpfeil 24 angedeutet ist, und dass das Abdeckblech 10 danach um eine
parallel zur Walzenachse 40 ausgerichtete Drehachse 54 nach links gedreht wird, was
durch einen gekrümmten Doppelfpeil 56 dargestellt ist. Die manuell betätigbare Bewegungsvorrichtung
50 greift am unteren Ende des zweiten Bleches 14 an. Beim Schliessen des Gehäuses
2 wird umgekehrt verfahren. Zunächst erfolgt eine Drehbewegung nach rechts und dann
eine translatorische Bewegung ebenfalls nach rechts.
[0026] Schematisch ist in Figur 1 eine Spiralfeder 58 eingezeichnet, die an der Drehachse
54 einerseits und am Gehäuse 2 oder einem translatorisch verschiebbaren Teil der Bewegungseinrichtung
50 andererseits angreift. Diese Spiralfeder 58 ist bei der erwähnten Drehung des Abdeckbleches
10 wirksam. Anstelle einer Spiralfeder 58 kann auch eine andere Feder, z.B. eine Blattfeder,
verwendet werden. Bei einer Kippstellung von ca. 45° des zweiten Bleches 14 bezüglich
der Lotrechten ist die Feder 58 entspannt In Stellungen, die von dieser Federkraft-Nullstellung
abweichen, übt die Feder 58 eine Drehkraft auf das Abdeckblech 10 aus. Die Federkraft
dient zum kraftschlüssigen Halten des Abdeckbleches 10 in der Schliessstellung gegen
ein nicht gezeigtes Gegenlager und zum Dämpfen der Drehbewegung beim Übergang von
der Federkraft-Nullstellung in die Freilegstellung, in der der Innenraum voll zugänglich
ist.
[0027] Eine wichtige Ausgestaltung des Papierschreibers besteht darin, dass das Öffnen des
Papierschachts 16 kinematisch mit einem Abheben der Heizzone von der Antriebswalze
32 und dem darauf befindlichen Papier gekoppelt ist. Diese Kopplung ist schematisch
durch eine gestrichelte Linie 60 zwischen der Bewegungseinrichtung 50 und dem Thermokammschreiber
20 verdeutlicht. Die Kopplung kann durch eine mechanische Kopplungseinrichtung bewerkstelligt
werden. Diese sollte berücksichtigen, dass der Benutzer schon mit einem vergleichsweise
geringen Kraftaufwand durch das Öffnen des Abdeckbleches 10 das Abheben der Heizzone
bewirkt. Sie sollte daher eine Einrichtung zur Kraftübersetzung, z.B. nach dem Prinzip
der Hebelgesetze, enthalten. Die Bewegungseinrichtung 50 oder die Koppeleinrichtung
kann demnach ein Hebelgestänge umfassen, das bei manueller Einwirkung auf das Abdeckblech
10 den Anpressdruck der Schreibstelle 26 auf das Papier untersetzt.
[0028] In Figur 2 ist eine modifizierte Ausführungsform des Papierschreibers nach Figur
1 gezeigt, die weitere Einzelheiten enthält. Gleiche und gleichwirkende Bauteile sind
dabei mit denselben Bezugszeichen versehen. Bei dieser Ausführungsform ist das Gehäuse
2 etwas praxisgerechter geformt. Es enthält hier zusätzlich eine Zwischenwand 62.
[0029] Auch bei dieser Ausführungsform ist das Abdeckblech 10 in der Seitenansicht L-förmig
ausgebildet. Das erste Blech 12 ist dabei mit einer Rastnase 64 versehen, die in der
gezeigten Schliessstellung in ein Rastlager 66 eingreift. Beim Öffnen und Schliessen
des Papierschreibers dient die Rastnase 64 gleichzeitig als eine Führung in horizontaler
Richtung. L-förmige Ausbildung des Abdeckbleches 10 sorgt auch hier wieder dafür,
dass nach dem Öffnen der Papierschacht 16 grossräumig zur Bedienung geöffnet ist.
d.h. dass der Papiervorrat 30 leicht nachgefüllt und das Ende der Papierbahn 28 leicht
zwischen Antriebswalze 32 und Thermokammschreiber 20 eingefädelt werden kann.
[0030] Auch nach Figur 2 ist das Abreissblech 44 fest mit dem Gehäuse 2 verbunden. Hier
mündet die Abreisskante 46 in eine Führungskante 68 von gekrümmter Form, die die Führung
der Papierbahn 28 erleichtert.
[0031] Nach Figur 2 ist zwischen dem Papiervorrat 30 und der Antriebswalze 32 ein Leitblech
70 von langgestreckter Form vorgesehen. Dieses dient zum Leiten der Papierbahn 28
und ermöglicht, da es eine flächige Auflage darstellt, ein leichtes Einschieben beim
Einfädeln. Das Leitblech 70 besitzt am linken Ende eine gekrümmte Umlenkstelle 72
für die Papierbahn. An dieser Stelle weist das Leitblech 70 an beiden Rändern seitliche
Begrenzungen für den Papierlauf auf, von denen in Figur 2 nur die Begrenzung 74 sichtbar
ist. Beide Begrenzungen 74, 76 sind aber in Figur 3 eingezeichnet. Diese seitlichen
Begrenzungen 74, 76 sorgen dafür, dass die Papierbahn 28 durch den Benutzer nur beschränkt
schief eingelegt werden kann.
[0032] Die gekrümmte Umlenkstelle 72 des Leitbleches 70 dient gleichzeitig als Gegenlager
für eine auf die Papierbahn 28 einwirkende federnde Bremsplatte 80. Diese federnde
Bremsplatte 80 kann prinzipiell als eine Platte (nicht gezeigt) ausgebildet sein,
die sich mittels einer Spiralfeder gegen das Abdeckblech 10, insbesondere gegen dessen
zweites Blech 14 abstützt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist jedoch die federnde
Bremsplatte 80 als ein einziges Bauteil, nämlich als eine Blattfeder ausgeführt, die
mit dem unteren Ende am Abdeckblech 10 befestigt ist und mit dem oberen Ende unter
Vorspannung auf der Papierbahn 28 und damit auf der Umlenkstelle 72 aufliegt. Wie
aus Figur 3 ersichtlich, ist die Bremsplatte 80 dabei im mittleren Bereich der Papierbahn
28 angeordnet und schmäler als diese Papierbahn 28. Durch diese Blattfeder wird eine
besonders einfache Sicherung des Geradeauslaufs der Papierbahn gewährleistet. Selbst
bei schrägem Einlegen in die Begrenzungen 74, 76 richtet sich die Papierbahn 28, wie
Untersuchungen gezeigt haben, schon nach kurzer Laufzeit selbsttätig in die gerade
Laufrichtung aus.
[0033] In unmittelbarer Nähe der Antriebswalze 32 ist das Leitblech 70 mit einer Kippachse
82 versehen. Diese Kippachse 82 ist parallel zur Walzenachse 40 ausgerichtet. Beim
Ergänzen des Papiervorrats 30 wird nach der Wegbeweung und dem Abkippen des Abdeckbleches
10 das Leitblech 70 um diese Kippachse 82 in Pfeilrichtung 84 gekippt, so dass auch
hier wieder die Papierlagerstelle ohne Schwierigkeiten zugänglich ist.
[0034] In Figur 2 ist schematisch angedeutet, dass die Bewegungseinrichtung 50 eine Kurvenplatte
88 umfasst, die mit einer gekrümmten, geschlossenen Führungskante 90 versehen ist.
Diese Führungskante 90 verläuft dabei am linken äusseren Rand der Kurvenplatte 88
und am linken Rand einer eingefrästen Führungsnut 92. Wie später deutlich wird, wird
diese Führungskante 90 beim Öffnen und Schliessen des Papierschreibers mit Hilfe eines
Abtaststifts 94 abgetastet, wobei sich - nach dem Modell eines Kugelschreibers - definierte
Stellungen ergeben.
[0035] In Figur 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform der Bewegungseinrichtung 50 schematisch
dargestellt. Bei dieser Bewegungseinrichtung 50 wird davon ausgegangen, dass der Thermokammschreiber
20 an einer Befestigungsplatte 100 befestigt ist, und dass diese Befestigungsplatte
100 in dem Lager 22, das sich an der Zwischenwand 62 befindet, um eine horizontale
Achse schenkbar ist. Die Bewegungseinrichtung 50 umfasst einen ersten Kipphebel 102,
der aus zwei Armen 102a und 102b besteht. Diese sind etwa im rechten Winkel zueinander
angeordnet. Das freie Ende des Arms 102a ist in der gezeigten Schliessstellung eine
kurze Entfernung von der Befestigungsplatte 100 entfernt. Dabei kann es sich beispielsweise
um einen halben Millimeter handeln. Der andere Arm 102b ist am freien Ende um 180
° umgebogen und dort mit einer formschlüssigen Längsführung 104 versehen. In einer
technischen Realisation kann diese Längsführung 104 als Langloch ausgeführt sein.
In die Längsführung 104 greift das verstärkte Ende eines zweiten Kipphebels 106, der
die Arme 106a und 106b besitzt. Die beiden Arme 106a, 106b sind etwa in einem Winkel
von 110° zueinander angeordnet. Der erste Kipphebel 102 ist in einem Lager 108 und
der zweite Kipphebel 106 ist in einem Lager 110 drehbar gelagert. Das freie Ende des
Arms 106b weist in Richtung auf den Boden 6.
[0036] Der Arm 106b ist mit einem Ansatzarm 112 versehen, an dem das eine Ende einer vorgespannten
Zugfeder 114 angreift. Das andere Ende dieser Zugfeder 114 ist in einem Lager 116
eingehängt. Diese Zugfeder 114 dient, wie später deutlich werden wird, zwei Zwecken:
zum einen drückt sie den Thermokammschreiber 20 von der Walze 32 weg, und zum anderen
drückt sie einen Schiebearm 120 nach links in Richtung auf das zweite Blech 14.
[0037] Der Schiebearm 120 ist ein langgestrecktes Gebilde, das ein erstes Teilstück 120a,
eine erste Längsführung 122, ein zweites Teilstück 120b, eine zweite Längsführung
124 und schliesslich ein drittes Teilstück 120c umfasst. Das rechte Ende des Schiebearms
120 liegt am zweiten Arm 106b in einem Anlagepunkt 126 an. Das linke Ende des Schiebearms
120 ist mit einem Drehgelenk 128 verbunden. Bei diesem Drehgelenk 128 handelt es sich
insbesondere um ein Gelenk, das bereits eine Feder, insbesondere ein Spannband integriert
hat. Diese Feder entspricht in der Funktion der Spiralfeder 58 von Figur 1.
[0038] In die erste Längsführung 122 ragt ein Zapfen 130 hinein. Dieser Zapfen 130 ist an
einer (in Figur 2 nicht dargestellten) Seitenwand des Papierschreibers befestigt.
Dieser Zapfen 130 greift auch in ein entsprechend geformtes Loch in der Kurvenscheibe
88 hinein, so dass sich diese um den Zapfen 130 drehen kann.
[0039] Die zweite Längsführung 124 umfasst ebenfalls einen Zapfen 132, der gleichfalls in
der Seitenwand des Papierschreibers befestigt ist.
[0040] Die beiden Längsführungen 122, 124 stellen sicher, dass sich der Schiebearm 120 nur
in horizontaler Richtung linear bewegen kann. Mit dem Schieberarm 120 bewegt sich
dabei der Abtaststift 94, der im zweiten Teilstück 120b befestigt ist.
[0041] Es soll noch betont werden, dass die Einrichtung der Bauelemente 102, 106, 114, 120
und 128 an beiden Seitenwänden 97 und 99 vorhanden sind. Entsprechend ist auch die
Befestigungsplatte 100 samt Lager 22 sowie Andruckfeder 42 doppelt vorhanden. Den
Andruckfedern 42 kann jeweils eine Einstellschraube 134 zugeordnet sein.
[0042] Um die Kurvenscheibe 88 stets in einer Nullage zu halten, ist eine vorgespannte Zugfeder
136 vorgesehen. Diese Zugfeder 136 ist mit ihrem linken Ende am Ende der Kurvenscheibe
88 starr befestigt. Ihr anderes Ende läuft in einen geraden Draht aus. Dieser gerade
Draht liegt zwischen zwei Anlagestellen, die im dargestellten Ausführungsbeispiel
zwei Stifte 138, 140 sind. Es muss hervorgehoben werden, dass hierbei die vorgespannte
Zugfeder 136 nicht im eigentlichen Sinne als Zugfeder, sondern als Biegefeder benutzt
wird. Die erwähnte Nullage der Kurvenscheibe 88 ist dadurch charakterisiert, dass
die durch den Zapfen 130 verlaufende Bezugslinie 142, die gestrichelt eingezeichnet
ist, in derselben Richtung verläuft, wie der Schiebearm 120. Ist diese Nullage hergestellt,
dann befindet sich der Abtaststift 94 vor dem linearen Herausbewegen des Abdeckbleches
10 nach links in der eingezeichneten Position B und nach dem linearen Herausfahren
in der eingezeichneten Position A. Beide Positionen A und B befinden sich um eine
geringe Entfernung vor der eigentlichen Kurvenscheibe 88.
[0043] Im folgenden wird das Öffnen des Papierschreibers nach Figur 2 beschrieben. Der Benutzer
drückt in Pfeilrichtung 144 auf irgendeine Stelle des Bleches 14. Dadurch bewegt sich
der Schiebearm 120 nach rechts. Der Abtaststift 94 hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt
- wie eingezeichnet- in der Kerbe der Abtastkurve befunden. Nun wandert der Abtaststift
94 ebenfalls mit nach rechts in die Nut 92, so dass die Zugfeder 136 die Kurvenscheibe
88 in die Nullage gemäss Position B schwenken kann Die Schwenkung erfolgt dabei um
den Zapfen 130. Beim Loslassen des zweiten Bleches 14 durch den Benutzer fährt der
Schiebearm 120 nach links. Dies wird durch die Kraft der Zugfeder 144 bewirkt, die
über den Hebel 106b mit dem Schiebearm 120 kraftmässig gekoppelt ist. Da das zweite
Blech 14 über das Drehgelenk 128 mit dem Schiebearm 120 verbunden ist, wird es ebenfalls
nach links gedrückt. Dabei entfernt sich die Nase 64 vom Lagerstift 66 und gibt diesen
frei. Nun kann die im Drehgelenk 128 integrierte Feder 58, insbesondere das erwähnte
Spannband, das gesamte Abdeckblech nach links in eine 45°-Stellung schwenken. Das
Eigengewicht des Abdeckbleches 10 sorgt dafür, dass diese 45°-Lage überschritten wird,
wobei die im Drehgelenk 128 integrierte Feder für eine Dämpfung der Bewegung sorgt.
Gegebenenfalls unter Mithilfe des Benutzers wird eine 90°-Stellung erreicht, so dass
der Innenraum des Papierschreibers zum Laden des Papiers leicht zugänglich ist. Wie
früher bereits erwähnt, wird vor dem Laden das Leitblech 70 um die Kippachse 82 gekippt.
[0044] Besonders hervorzuheben ist, dass während der linearen Bewegung des Schieberarmes
120 nach links der Thermokammschreiber 20 um das Lager 22 herum nach rechts geschwenkt
wird und dabei von der Walze 32 abhebt. Dies geschieht unter Wirkung der Zugfeder
114 über den zweiten Kipphebel 106 und den ersten Kipphebel 102, dessen Ende dabei
gegen das obere Ende der Befestigungsplatte 100 drückt. Dieser Bewegung wirkt die
Kraft der Feder 42 entgegen. Dabei wird die verhältnismässig grosse Kraft der beiden
Federn 42 durch die Zugfedern 114 aufgrund der verhältnismässig grossen Übersetzung
der beiden Kipphebel 106, 102 überwunden. Der Schiebearm 120, die beiden Kipphebel
106 und 102 sowie die Befestigungsplatte 100 können somit als Koppeleinrichtung 60
gemäss Figur 1 bezeichnet werden.
[0045] In der somit beschriebenen Freilegstellung lässt sich mühelos die Papierbahn 28 einlegen,
nachdem das Leitblech 70 wieder in die in Figur 2 gezeigte Stellung zurückgekippt
ist. Nun kann der Benutzer die Papierbahn 28 mühelos entlang des Leitblechs 70, das
endseitig leicht gekrümmt ist, zwischen Thermokammschreiber 20 und Walze 32 einschieben,
bis es über die Abreisskante 46 hinausragt.
[0046] Während des erläuterten Herausschiebens des Schiebearmes 120 nach links ist der Abtaststift
94 im Uhrzeigersinn auf der Kurvenscheibe 88 von der Position B in die Position A
übergegangen. Beim folgenden Schliessen des Abdeckblechs 10 setzt der Abtaststift
94 seinen Weg fort.
[0047] Diesem Vorgang geht natürlich ein Zurückschwenken des Abdeckbleches 10 um das Drehgelenk
128 nach rechts voraus. Bei diesem Zurückschwenken ist der Abtaststift 94 noch in
der Position A. Erst wenn der Benutzer in Pfeilrichtung 144 das zweite Blech 14 wiederum
nach rechts linear bewegt, wandert der Stift 94 im Uhrzeigersinne entlang der Führungskante
90 in eine Position D, die durch eine Nase 93 innerhalb der Nut 92 bestimmt ist. Bei
dieser linearen Bewegung bewegt sich nicht nur der Schiebearm 120 nach rechts, sondern
gleichzeitig hakt die Nase 64 auch wieder unter den Lagerzapfen 66. Gleichzeitig wird
das Hebelgestänge 106, 102 so gedreht, dass die Federn 42 über die Befestigungsplatte
100 den Thermokammschreiber 20 mit seiner Heizzone wieder an die Walze 32 und die
darauf befindliche Papierbahn anlegen können. Entfernt der Benutzer seine Hand von
dem zweiten Blech 14, rückt dieses Blech wieder leicht nach links, wobei der Abtaststift
94 aus der Position D in die Anfangsposition E übergeht. Damit ist der direkt schreibende
Papierschreiber wieder funktionsfähig.
[0048] In den Figuren 4 und 5 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, die technische
Einzelheiten in detaillierter Form enthält. Es ist ersichtlich, dass bei dieser Ausführungsform
die beiden Kipphebel 102 und 106 jeweils als mechanische Einheiten ausgeführt sind.
Eine formschlüssige Längsführung 104 besteht aus einem schräggestellten Langloch.
In dieses Langloch greift ein Stift ein. Figur 4, die einen Schnitt entlang der Linie
IV- IV darstellt, zeigt den ersten Kipphebel 102 in gestrichelter Form. Das liegt
daran, dass der Kipphebel 102 ausserhalb der Seitenwand 99 angeordnet ist. Entsprechend
liegt auch die Angriffsstelle des Endes des Arms 102a an der Befestigungsplatte 100
ausserhalb der Seitenwand 99.
[0049] Nach Figur 5 ist jeweils eine Abdeckung 147 bzw. 149 an den Seitenwänden 97, 99 vorgesehen.
Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist die Abdeckung 149 in Figur 4 weggelassen.
Die Abdeckungen 147, 149, die bevorzugt aus einem Kunststoff bestehen, dienen dem
Schutz der empfindlichen Bauteile.
[0050] Im Gegensatz zu Figur 2 und 3 sind die seitlichen Begrenzungen in den Figuren 4 und
5 langgestreckt ausgebildet. Die Begrenzungen 74, 76 sind hier Leitschienen, die am
äusseren Rand des Leitbleches 70 fast über dessen gesamte Länge hinweglaufen. Gleichzeitig
bilden die Begrenzungen 74, 76 hier die Lagerstellen für die Kippachsen 82.
[0051] In der vorliegenden Ausführungsform ist die Rückwand 4 auf eine Querverbindung 4a
reduziert. Dies ist aus thermischen Gründen geschehen, da sich im Raum rechts von
der Querverbindung 4a elektronische Bauteile anschliessen. Um den Papierschreiber
auch am rechten Ende zu verschliessen, ist im Abreissblech 44 eine Anschlussnut 160
vorgesehen, in die ein Gehäuse (nicht gezeigt) eingeschoben werden kann.
[0052] Im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Figuren 2 und 3 ist in Figur 4 die zweite
Längsführung 132 komplementär ausgeführt. Hier enthält der Schiebearm 120 einen Zapfen,
während die Längsnut in der Seitenwand 99 angebracht ist.
1. Direkt schreibender Papierschreiber mit einem Schreibkopf (20) mit einer antreibbaren
Walze (32) zum Antrieb des Papiers (28), die gleichzeitig als Gegendruckstelle zum
Schreibkopf (20) dient, mit einem Abreissblech (44), an dessen Abreisskante (46) das
Papier (28) abreissbar ist, wobei die Abreisskante (46) des Abreissbleches (44) ausserhalb
des engsten Abstandes zwischen der Walzenachse (40) und dem Abreissblech (44) angeordnet
ist und dabei das die Abreisskante (46) umfassende Ende des Abreissbleches (44) die
Walze (32) überdeckt, mit einem Papierschacht (16) zur Aufnahme eines Papiervorrats
(30), wobei die Walze (32) durch den Papierschacht (16) zum Papiereinlegen zugänglich
ist, und mit einer Abdeckung für den Papierschacht (16), die zwischen einer Schliessstellung
und einer Freilegstellung bewegbar ist, wobei die Abdeckung beim Übergang von der
Schliessstellung in die Freilegstellung mittels einer Bewegungseinrichtung (50) zunächst
linear verschiebbar und danach um eine parallel zur Walzenachse ausgerichtete Drehachse
(54) drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung als ein im Querschnitt
L-förmiges Abdeckblech (10) ausgebildet ist, dass in der Schliessstellung ein erstes,
etwa parallel zum Abreissblech (44) ausgerichtetes Teilblech (22) des Abdeckbleches
(10) endseitig mit einem kleinen Abstand (d) unter das besagte Ende des Abreissbleches
(44) greift, wodurch sich in der Schliessstellung ein Ubergreifbereich mit einem vorgegebenen
Abstand (a) ergibt, und dass als Bedienelement für die Bewegungseinrichtung (50) ein
zweites Teilblech (14) des Abdeckbleches (10) vorgesehen ist.
2. Papierschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schliessstellung
der Abstand (d) zwischen Abdeckblech (10) und Abreissblech (44) etwa 1 mm beträgt.
3. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
in der Schliessstellung das Abdeckblech (10) etwa eine Tiefe (a) von 2 mm unter das
Abreissblech (44) greift.
4. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Abreissblech (44) unbeweglich angeordnet ist.
5. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegungseinrichtung (50) zwecks Ausführung einer rotatorischen Bewegung am von
der Walze (32) entgegengesetzt gelegenen Ende (14) des Abdeckbleches (10) angreift.
6. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
zwischen dem Papiervorrat (30) und der Walze (32) ein Leitblech (70 zum Leiten des
Papiers (28) vorgesehen ist.
7. Papierschreiber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitblech (70)
seitliche Begrenzungen (74, 76) für den Papierlauf (28) aufweist.
8. Papierschreiber nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitblech
(70) endseitig eine gekrümmte Umlenkstelle (72) für das Papier (28) besitzt, die als
Gegenlager für eine auf das Papier (28) einwirkende federnde Bremsplatte (80) dient.
9. Papierschreiber nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Bremsplatte
(80) mittels einer Feder gegen das Abdeckblech (10) abstützt.
10. Papierschreiber nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsplatte
(80) eine Blattfeder ist, die mit einem Ende am Abdeckblech (10) befestigt ist.
11. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bremsplatte (80) im mittleren Bereich der Papierbahn (28) angeordnet und schmäler
als die Papierbahn (28) ist.
12. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass
das Leitblech (70) in der Nähe der Walze (32) mit einer Kippachse (82) versehen ist,
die parallel zur Achse (40) der Walze (32) ausgerichtet ist.
13. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegungseinrichtung (50) eine Kurvenplatte (88) enthält, die eine gekrümmte Führungskante
(90) für einen Abtaststift (94) umfasst.
14. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass
eine mechanische Koppeleinrichtung (60) vorgesehen ist, die das Öffnen des Abdeckbleches
(10) mit einem Abheben der Schreibstelle (26) von der Walze (32) koppelt.
15. Papierschreiber nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungseinrichtung
(50) ein Hebelgestänge (61) umfasst, das bei manueller Einwirkung auf das Abdeckblech
(10) den Anpressdruck der Schreibstelle (26) auf das Papier (28) untersetzt.
16. Papierschreiber nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bewegungseinrichtung (50) eine Feder (58) umfasst, die das Verlassen der Schliessstellung
erleichtert und den Eingang in die Freilegstellung dämpft.
17. Papierschreiber nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (58)
eine Blattfeder ist, die im Mittelpunkt der Drehachse (54) der Bewegungseinrichtung
(50) eingreift.
1. Appareil d'enregistrement direct sur papier, qui comporte une tête d'enregistrement
(20), un rouleau (34), pouvant être actionné pour l'entraînement du papier (28), ledit
rouleau servant en même temps de poste de contre-pression pour la tête d'enregistrement
(20), une tôle d'arrachement (44) qui comprend une arête de découpage (46) au niveau
de laquelle le papier peut être arraché, ladite arête de découpage (46) de la tôle
d'arrachement (44) se trouvant, hors de l'écartement le plus étroit entre l'axe du
rouleau (40) et la tôle d'arrachement (44) et, de telle sorte que l'arête de découpage
(46), qui s'étend à l'extrémité de la tôle de découpage (44), recouvre le rouleau
(32), un compartiment à papier (16) destiné à re- cervoir une réserve de papier (30),
ledit compartiment (16) permettant l'accès au rouleau (32) pour l'introduction du
papier, et un couvercle pour le compartiment à papier (16), qui est mobile entre une
position de fermeture et une position d'ouverture, ledit couvercle étant, lors de
la transition de la position fermée vers la position ouverte, au moyen d'un dispositif
de déplacement (50), tout d'abord mobile linéairement et ensuite mobile en rotation
par rapport à un axe de rotation (54) orienté parallèlement à l'axe du rouleau, caractérisé
en ce que le couvercle est constitué d'une tôle de protection (10) de section transversale
en forme de L, qu'une première tôle partielle (12), de la tôle de protection (10)
se toruve, dans la position de fermeture, orientée parallèlement à la tôle de découpage
(44), l'extrémité de ladite tôle partielle pénétrant d'une profondeur (d) sous ladite
extrémité de la tôle de découpage ce qui forme un espace vertical de recouvrement
avec une distance prédéterminée (a), et qu'une seconde tôle partielle (14), de la
tôle de protection (10), est prévue comme élément servant de manoeuvre pour le dispositif
de déplacement (50).
2. Appareil d'enregistrement sur papier selon la revendication 1, caractérisé en ce
qu'en position de fermeture, l'écartement (c) entre la tôle de protection (12) et
la tôle de découpage (44), s'élève à environ 1 mm.
3. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé
en ce qu'en position de fermeture, la tôle de protection (10) pénètre environ sur
une profondeur (a) de 2 mm sous la tôle de découpage (44).
4. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que la tôle de découpage (44) est disposée de manière fixe.
5. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que le dispositif de déplacement (50) attaque l'extrémité (14) de la tôle de
protection (10) opposée au rouleau (32), en vue de l'exécution d'un mouvement de rotation
de ladite tôle de protection.
6. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce qu'une tôle guide (70) est prévue, entre la réserve de papier (30) et le rouleau
(32), afin de guider le papier (28).
7. Appareil d'enregistrement sur papier selon la revendication 6, caractérisé en ce
que la tôle guide (70) présente des limitations latérales (74, 76) pour la bande de
papier (28).
8. Appareil d'enregistrement sur papier selon la revendication 6 ou 7, caractérisé
en ce que la tôle guide (70) possède du côté de l'extrémité, un emplacement de déviation
courbe (72) pour le papier (28) et servant de contre-appui pour un plateau de freinage
(80) à ressort agissant sur le papier (28).
9. Appareil d'enregistrement sur papier selon la' revendication 8, caractérisé en
ce que le plateau de freinage (80) s'appuie contre la tôle de protection (10) au moyen
d'un ressort.
10. Appareil d'enregistrement sur papier selon la revendication 8 ou 9, caractérisé
en ce que le plateau de freinage (80) est un ressort à lame, qui est fixé à une extrémité
de la tôle de protection (10).
11. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé
en ce que le plateau de freinage (80) est disposé dans la zone du milieu de la bande
continue de papier (28) et qu'il est plus étroit que ladite bande de papier (28).
12. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 6 à 11, caractérisé
en ce que la tôle de guidage (70) est munie d'un axe basculant (82) situé près du
rouleau (32), ledit axe étant aligné parallèlement à l'axe (40) du rouleau (32).
13. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé
en ce que le dispositif de déplacement (50) comporte une plaque-came (88) avec un
bord de guidage courbe (90) pour un palpeur (94).
14. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé
en ce qu'il est prévu un dispositif de couplage mécanique (60) reliant l'ouverture
de la tôle de protection (10) avec écartement de l'emplacement d'écriture (26) du
rouleau (32).
15. Appareil d'enregistrement selon la revendication 14, caractérisé en ce que le
dispositif de déplacement (50) comporte une tringlerie (61 ) qui réduit la force de
pression de l'emplacement d'écriture (26) sur le papier (28), lors d'une action manuelle
sur la tôle de protection (10).
16. Appareil d'enregistrement sur papier selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé
en ce que le dispositif de déplacement (50) comporte un ressort (58) qui facilite
l'abandon de la position de fermeture et amortit le passage en position d'ouverture.
17. Appareil d'enregistrement sur papier selon la revendication 16, caractérisé en
ce que le ressort (58) est un ressort à lame, dont le point d'attaque se situe au
milieu de l'axe de rotation (54) du dispositif de déplacement (50).
1. A recording device for instant writing on paper, having a writing head (20) with
a movable roller (32) to move the paper (28) which also serves as a counter-pressure
point for the writing head (20); a tear-off plate (44) with a tear-off edge (46) on
which the paper (28) can be torn off, the tear-off edge (46) of the tear-off plate
(44) being arranged outside the shortest distance between the roller axis (40) and
the tear-off plate (44) so that the end of the tear-off plate (44) that comprises
the tear-off edge (46) overlaps the roller (32); a paper shaft (16) for receiving
a supply of paper (30), the roller (32) being accessible through the paper shaft (16)
for inserting the paper; and a cover for the paper shaft (16) which is movable between
a closed and an open position, and which, when being moved from the closed position
to the open position by means of a moving device (50), is at first linearly displaceable
and then rotatable about an axis of rotation (54) parallel to the axis of the roller,
characterised in that the cover is formed as a cover sheet (10) L-shaped in corss-section,
in that in the closed position an end of a first sheet part (12) of the cover sheet
(10) aligned approximately parallel to the tear-off plate (44), extends under and
at a short distance (d) away from the said end of the tear-off plate (44), whereby
in the closed position an overlapping area of a predetermined length (a) is formed,
and in that a second sheet part (14) of the cover sheet (10) is provided as the operating
element for the moving device (50).
2. A paper recorder according to claim 1, characterised in that in the closed position
the distance (d) between the cover sheet (12) and the tear-off plate (44) is about
1 mm.
3. A paper recorder according to either one of claims 1 or 2, characterised in that
in the closed position the cover sheet (10) extends under the tear-off plate (44)
to a depth (a) of about 2 mm.
4. A paper recorder according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the
tear-off plate (44) is stationary.
5. A paper recorder according to any one of claims 1 to 4, characterised in that to
perform a rotary movement the moving device (50) engages the opposite end (14) of
the cover sheet (10) to the roller (32).
6. A paper recorder according to any one of claims 1 to 5, characterised in that a
guiding sheet (70) is provided between the paper supply (30) and the roller (32) to
guide the paper (28).
7. A paper recorder according to claim 6, characterised in that the guiding sheet
(70) has boundary limits (74, 76) on its sides for the paper way (28).
8. A paper recorder according to claim 6 or claim 7, characterised in that the guiding
sheet (70) has a curved guiding flange (72) at its end for the paper (28) which serves
as a backing for a sprung brake plate (80) which acts on the paper (28).
9. A paper recorder according to claim 8, characterised in that the brake plate (80)
is held against the cover sheet (10) by means of a spring.
10. A paper recorder according to claim 8 or claim 9, characterised in that the brake
plate (80) is a leaf spring which is attached at one end to the cover sheet (10).
11. A paper recorder according to any one of claims 8 to 10, characterised in that
the brake plate (80) is arranged in the middle region of the paper way (28) and is
narrower than the paper way (28).
12. A paper recorder according to any one of claims 6 to 11, characterised in that
the guiding plate (70) is provided near the roller (32) with a hinge-pin which is
aligned parallel to the axis (40) of the roller (32).
13. A paper recorder according to any one of claims 1 to 12, characterised in that
the moving device (50) contains a curved plate (88) which comprises a curved guiding
edge (90) for a sensing pin (94).
14. A paper recorder according to any one of claims 1 to 13, characterised in that
a mechanical coupling arrangement (60) is provided which couples the opening of the
cover sheet (10) with lifting off of the writing head (26) from the roller (32).
15. A paper recorder according to claim 14, characterised in that the moving device
(50) comprises a lever rod (61) which reduces the contact pressure of the writing
head (26) on the writing paper (28) when the cover sheet (10) is acted on manually.
16. A paper recorder according to any of claims 1 to 15, characterised in that the
moving device (50) has a spring (58) which facilitates leaving the closed position
and damps the entry into the open position.
17. A paper recorder according to claim 16, characterised in that the spring (58)
is a leaf spring which engages with the mid-point of the hinge-pin (54) of the moving
device (50).