[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Säurehydrolyse von polysaccharidhaltigen
Stoffen, insbesondere zur Glucosegewinnung aus zellulosehaltigen Rohstoffen.
[0002] Die Säurehydrolyse von polysaccharidhaltigen Stoffen ist bekannt. Die Polysaccharide
werden durch Wasser unter der katalytischen Wirkung von Säuren in Monosaccharide aufgespalten,
dabei nimmt im allgemeinen mit der Säurekonzentration die Geschwindigkeit der Hydrolyse
zu.
[0003] Ein bekanntes Anwendungsgebiet ist der hydrolytische Abbau von Zellulose zu Glucose
unter Verwendung von Mineralsäuren. Mit diesen Verfahren lassen sich zellulosehaltige
Abfallstoffe (z.B. Holzspäne, Stroh etc.) einer weiteren Verwertung zuführen.
[0004] Einer größeren wirtschaftlichen Nutzung dieser Verfahren steht als größtes Hindernis
die Säurerückgewinnung entgegen: da sich Glucose schon bei ca. 90 °C zu zersetzen
beginnt, lassen sich nur niedrigsiedende Säuren destillativ zurückgewinnen. Bei der
Verwendung von Salzsäure verhindern azeotrope Punkte im Gemisch Glucose - HC1 - Wasser
eine ausreichende Rückgewinnung der Säure; darüber hinaus treten so große Werkstoffprobleme
auf (besonders bei Verwendung von gasförmigem HCl), daß diese Verfahren unwirtschaftlich
sind.
[0005] Schwefelsäure läßt sich destillativ nicht von den Hexosen trennen, da diese bei der
Siedetemperatur zerstört werden. Da die Schwefelsäure in hoher Konzentration zusätzlich
oxidierend auf die Hexosen wirkt, ist man gezwungen, sie verdünnt (ca. 0,5 %) zu verwenden
und nach der Hydrolyse zu neutralisieren (z.B. mit Kalkmilch). Schwefelsäure ist daher
beim derzeitigen Stand der Technik nicht zurückgewinnbar.
[0006] Die Verwendung von Phosphorsäure (genauer Orthophosphorsäure H
3p0
4) ist aus der DE-PS 304 400 bekannt. In dieser Schrift wird vorgeschlagen, Phosphorsäure
zur Verzuckerung von Zellulose zu verwenden und anschließend mit Ätzkalk oder Kreide
in ein hochwertiges Düngemittel umzuwandeln.
[0007] Das Verhalten der Zellulose in Phosphorsäure-Lösungen wurde mehrfach untersucht und
veröffentlicht (z.B. über die Zellulose-Lösungen, Lund 1936; Ber.Dtsch. chem.Ges.69
549 (1936)). Auf die Hydrolyse unter Verwendung von Pyrophosphorsäure (H
4P
2O
7) wird kein Hinweis gegeben. Eine wirtschaftliche Anwendung der Phosphorsäurehydrolyse
schien ausgeschlossen, da diese nicht verdampfbar und wesentlich teurer als Salz-
oder Schwefelsäure ist. Darüber hinaus verläuft der hydrolytische Abbau in Orthophosphorsäure
wesentlich langsamer als in Schwefelsäure entsprechender Konzentration.
[0008] Bei der Verwertung von Naturzellulose tritt eine weitere Schwierigkeit auf: die pflanzlichen
Rohstoffe enthalten außer den Hexosanen (= Polysaccharide, die zu Hexosen hydrolisieren)
auch große Anteile an Pentosanen (-sie hydrolisieren zu Pentosen) und Lignin als unerwünschte
Begleitstoffe. Zum Beispiel besteht die Hemizellulose des Holzes zum größten Teil
aus Pentosanen. Die Pentosane hydrolysieren schneller als die Hexosane und die daraus
resultierenden Pentosen sind bei der späteren Verarbeitung der Hexosen (z.B. durch
Vergärung zu Alkohol) unerwünscht. Es ist daher vorteilhaft, schon bei der Hydrolyse
die Hexosen und Pentosen zu trennen. Dies wird durch eine zweistufige Hydrolyse erreicht.
In der DE-OS 25 41 119 wird ein Verfahren zum Spalten eines polysaccharidhaltigen
Rohstoffes durch Säurehydrolyse beschrieben, bei dem der Rohstoff zuerst einer über
10 Gew.%-igen Säure ausgesetzt wird, und anschließend mit einer verdünnten (unter
10 Gew.%igen) Säure weiter behandelt wird, wobei Zucker- und Fettsäuren entstehen.
In dieser Schrift wird ebenfalls angeführt, daß viele verschiedene Verfahren entwickelt
worden sind, denen es gemeinsam ist, daß sie stufenweise funktionieren, entweder mit
konzentrierter oder verdünnter Mineralsäure als Katalysator. Ebenfalls sind Verfahren
bekannt, in denen in der ersten Stufe lediglich eine Dampfhydrolyse stattfindet (Seite
2, Mitte).
[0009] Es wird kein Hinweis gegeben, eine zweistufige Hydrolyse mit zwei verschiedenen Säuren
stattfinden zu lassen, die wechselseitig ineinander übergeführt werden. Der Übergang
von Ortho- in Pyrophosphorsäure ist mit einem reinen Aufkonzentrieren nicht vergleichbar,
da die konzentrierte Orthophosphorsäure andere chemische Eigenschaften als die Pyrophosphorsäure
aufweist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Säurehydrolyse
von polysaccharidhaltigen Stoffen, insbesondere zur Glucosegewinnung aus zellulosehaltigen
Rohstoffen, bereitzustellen, bei dem die verwendete Säure kostengünstig von den entstandenen
Monosacchariden getrennt und zurückgewonnen werden kann.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die Verwendung von Pyrophosphorsäure zur Hydrolyse der Hexosane
gelöst.
[0011] Mit Pyrophosphorsäure läßt sich die Hydrolyse mit ausreichender Geschwindigkeit durchf
ühren,und es ist möglich, sie kostengünstig, z.B. durch Auslaugung mit einem organischen
Lösungsmittel, von den Hydrolysaten zu trennen und zurückzuführen.
[0012] Durch die Maßnahme nach Anspruch 2 werden die Pentosane getrennt von den Hexosanen
hydrolysiert, so erhält man die Pentosen ebenfalls getrennt von den Hexosen.
[0013] Durch die Maßnahme nach Anspruch 3 werden die Phosphorsäuren vollständig von den
übrigen Reaktionsprodukten der Hydrolyse getrennt.
[0014] Die Maßnahmen nach den Ansprüchen 4 - 9 sind besonders vorteilhafte Varianten des
Verfahrens nach Anspruch 3, sowohl wegen ihrer verfahrenstechnischen Durchführung
als auch wegen ihrer Kostengünstigkeit. Insbesondere die Variante gemäß Anspruch 6
ermöglicht einen hohen Grad der Lösungsmittel- und Phosphorsäuren-Rückgewinnung bei
geringen Kosten. In der Variante nach Anspruch 9 wird die Möglichkeit, die beiden
Phosphorsäuren ineinander überzuführen, zusätzlich genutzt, um unerwünschtes Wasser
aus dem Hydrolysat zu entfernen und so den Wirkungsgrad der Auslaugung zu erhöhen.
Es hat sich gezeigt, daß die Ausfällung der Glucosen und die Trennung der Phosphorsäuren
vom Lösungsmittel am effektivsten beim Vorliegen von reiner Orthophosphorsäure und
in Abwesenheit von Wasser durchgeführt wird.
[0015] Die Zeichnung dient der Erläuterung der Erfindung.
[0016] Firgur 1 zeigt das Fließschema einer vereinfacht dargestellten Variante des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
[0017] Der zellulosehaltige Rohstoff (z.B. Holzabfälle, Stroh etc.) wird, ggfls. nach einer
Konditionierung, in einem Reaktor 1 der Wirkung hochkonzentrierter Orthophosphorsäure
H 3p04 ausgesetzt. Dies kann sowohl chargenweise, als auch kontinuierlich, z.B. im
Gegenstromverfahren erfolgen. Die Beschickung des Reaktors 1 mit Orthophosphorsäure
erfolgt aus einem Behälter 2, in dem die zurückgewonnene Orthophosphorsäure gesammelt
wird und etwaige geringe Verluste ergänzt werden. Durch die Orthophosphorsäure werden
die im Rohstoff enthaltenen Pentosane (z.B. aus der Hemizellulose) gelöst und zu Pentosen
hydrolysiert, die anschließend in der Orthophosphorsäure gelöst sind. Diese Lösung
wird anschließend mit einem Filter 3 von den nicht flüssigen Bestandteilen abgetrennt
und, wie später noch näher erläutert, anschließend weiter behandelt. Die Auflösungs-
und Hydrolysierungsgeschwindigkeit der im Rohstoff enthaltenen Hexosane (reine Zellulose)
ist um Größenordnungen geringer als die der Pentosane, daher läßt sich die Verweilzeit
im Reaktor 1 so abstimmen, daß die Pentosane hydrolysiert werden, ohne daß merkliche
Anteile an Hexosanen in Lösung gehen. Sie bleiben zusammen mit Lignin und anderen
unlöslichen Bestandteilen im Filterkuchen zurück.
[0018] Der Filterkuchen wird anschließend in einem weiteren Reaktor 4 mit Pyrophosphorsäure
H
4P
20
7 behandelt. Die Pyrophosphorsäure wurde aus Orthophosphorsäure in einem Verdampfer
5, der aus dem Behälter 2 versorgt wird, durch Erhitzen auf mindestens 250°C gewonnen.
[0019] Im Reaktor 4 werden die Hexosane von der Pyrophosphorsäure gelöst und vollständig
zu Hexosen (überwie÷ gend Zellulose in Glukose) hydrolysiert. Die entstehenden Hexosen
lösen sich in der Pyrophosphorsäure und werden anschließend zusammen mit dieser in
einem Filter 6 von den verbliebenen festen Rückständen 'vor allem Lignin) getrennt.
Die verfahrenstechnische Durchführung der Hydroyse kann dabei analog zu der für den
Reaktor 1 beschriebenen Weise erfolgen.
[0020] Das im Filter 6 anfallende Filtrat (Hexosen, Pyrophosphorsäure, Wasser) wird anschließend
in einen Reaktor 7 eingeleitet, in dem solche Bedingungen (Temperatur, Druck) eingestellt
sind, daß die Pyrophosphorsäure H
4P
20
7 unter Aufnahme von Wasser vollständig in Orthophosphorsäure umgewandelt wird:
H4P207 + H
2O → 2H
3PO
4. Das dazu benötigte zusätzliche Wasser kann zweckmäßigerweise aus dem Verdampfer
5 bezogen werden. Dazu wird es in einem Wärmetauscher 8 kondensiert, die abgegebene
Wärme wird zum Vorheizen der Orthophosphorsäure vor Eintritt in den Verdampfer 5 verwendet.
Bei der Wasserzugabe wird beachtet, daß möglichst wenig überschüssiges Wasser in der
Orthophosphorsäure gelöst bleibt, der Wasseranteil ist auf jeden Fall wesentlich geringer
als 20 Gew.%. In der konzentrierten Orthophosphorsäure bleiben die Hexosen gelöst.
[0021] Das flüssige Gemisch aus Orthophosphorsäure, Hexosen und Wasser wird anschließend
einem Trennapparat 9 zugeführt, in dem die Hexosen durch Auslaugung mit einem organischen
Lösungsmittel abgetrennt werden. In der Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens
nach Fig.l erfolgt die Trennung durch Extraktion der Phosphorsäure mit Butanol, in
einer anderen Variante werden die Hexosen durch Zugabe von Isopropanol ausgefällt.
Das Butanol wird aus dem Sammelbehälter 10 dem Trennapparat 9 (hier ein Extrakteur)
zugeführt. Die Phosphorsäure löst sich in dem Butanol auf, dadurch fallen die Hexosen
in fester Form aus. Sie werden in einem Filter 11 von dem Butanol-Phosphorsäuregemisch
getrennt und ihrer weiteren Verwertung (z.B. der Vergärung zu Alkohol) zugeführt.
[0022] Das Butanol-Phosphorsäuregemisch wird anschließend in einen Destillationsapparat
12 eingeleitet, wo durch Erhitzen das Butanol aus der Phosphorsäure ausgetrieben wird.
Wieder verflüssigt wird es danach in den Sammelbehälter 10 zurückgeführt, wo auch
eventuelle Verluste ersetzt werden. Die Phosphorsäure wird in den Behälter 2 zurückgeführt.
[0023] Das im Filter 3 abgetrennte Filtrat (Pentosen, Orthophosphorsäure, Wasser) wird in
einem Reaktor 13 mit Pyrophosphorsäure aus dem Verdampfer 5 angereichert. Die Bedingungen
im Reaktor 13 sind so eingestellt, daß die zugeführte Pyrophosphorsäure zusammen mit
dem Wasser zu Orthophosphorsäure gemäß der Gleichung
H20
+ H
4P
2O
7 → 2H
3PO
4 umgewandelt wird.
[0024] Unter Vermeidung der Zuführung von überschüssiger Pyrosäure wird dem Filtrat so das
Wasser entzogen. Das führt zu einem höheren Wirkungsgrad bei der anschließenden Auslaugung.
Dazu wird das flüssige Gemisch aus Orthophosphorsäure und Pentosen einem Trennapparat
14 zugeführt, wo die Phosphorsäure mit Butanol aus dem Sammelbehälter 10 extrahiert
wird. Bei der Extraktion fallen die Pentosen in fester Form aus, sie werden mit einem
Filter 15 von der Butanol-Phosphorsäurelösung getrennt und ihrer weiteren Verwertung
zugeführt. Die Verfahrensführung entspricht dabei der bei der Hexosenabtrennung. Das
Gemisch Butanol-Phosphorsäure wird ebenfalls dem Destillationsapparat 12 zugeführt,
wo auf eben beschriebene Weise das Butanol abgetrennt und in den Sammelbehälter 10
zurückgeführt wird; ebenso erfolgt eine Rückführung der Phosphorsäure in den Behälter
2.
[0025] Bei einer anderen Variante des Verfahrens wird anstelle der Butanolextraktion eine
Auslaugung mit Isopropanol durchgeführt. Durch Zuführung von Isopropanol in die Phosphorsäure
- Hexosen bzw. Pentosen-Lösung wird deren Löslichkeit so entscheidend verringert,
daß die Pentosen bzw. Hexosen ausfallen und abgefiltert werden können. Die Trennung
des Gemisches Isopropanol-Phosphorsäure erfolgt anschließend ebenfalls über eine Destillation.
Das Verfahrensschema entspricht daher auch dem von Figur 1.
[0026] In einer bevorzugten Variante des Verfahrens werden die Hexosen und Pentosen durch
Zugabe von Aceton abgetrennt. Bei diesem Verfahren wird das flüssige Gemisch aus Orthophosphorsäure,
Hexosen und Wasser aus dem Reaktor 7 in den Trennapparat 9 eingeleitet, wo ihm aus
dem Sammelbehälter 10 Aceton zugemischt wird. Die Phosphorsäure löst sich in dem Aceton
auf, dadurch trennen sich die Hexosen aus dem Gemisch ab, dies erfolgt zunächst durch
Absinken in sirupartiger Konsistenz. Nach einiger Zeit, die gegebenenfalls durch Zugabe
von Kristallisationskernen verkürzt werden kann, kristallisieren die Glucosen und
werden im Filter 11 von dem Aceton-Phosphorsäuregemisch getrennt. Es ist ebenfalls
möglich, bereits den noch flüssigen Glucose-Sirup abzutrennen, und zur vollständigen
Entfernung der Phosphorsäure mehrmals mit Aceton zu waschen. Die Acetonreste werden
durch Erhitzen auf eine Temperatur oberhalb von 56°C, bei der noch keine thermischen
Schädigungen der Glucose auftreten, entfernt.
[0027] Das Aceton-Phosphorsäure-Gemisch wird anschließend in den Destillationsapparat 12
eingeleitet, wo durch Erhitzen das Aceton aus der Phosphorsäure ausgetrieben wird.
Durch den niedrigen Siedepunkt des Acet:ns (56°C) läßt sich die Destillation ohne
großen Energieaufwand durchführen. Wieder verflüssigt wird das Aceton danach in den
Sammelbehälter 10 zurückgeführt, wo auch evtl. Verluste ersetzt werden. Die Phosphorsäure
wird in den Behälter 2 zurückgeführt.
[0028] Das aus dem Reaktor 13 anfallende Gemisch aus Pentosen und Orthophosphorsäure wird
dem Trennapparat 14 zugeführt, wo die Phosphorsäure von den Pentosen durch Zugabe
von Aceton abgetrennt wird. Diese Trennung erfolgt analog zu dem vorhin für die Hexosen
beschriebenen Verfahren.
[0029] Die Rückgewinnung des Acetons und der Phosphorsäure erfolgt ebenfalls entsprechend.
1. Verfahren zur Säurehydrolyse von polysaccharidhaltigen Stoffen, insbesondere zur
Glucosegewinnung aus zellulosehaltigen Rohstoffen, gekennzeichnet durch die Verwendung
von Pyrophosphorsäure zur Hydrolyse der Hexosane.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Zugabe von Pyrophosphorsäure
die Pentosane unter Verwendung von Orthophosphorsäure zumindest teilweise hydrolysiert
und zusammen mit der Orthophosphorsäure abgetrennt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung der
Pyrophosphorsäure und/oder der Orthophosphorsäure von den Hydrolyseprodukten durch
Auslaugung mit einem organischen Lösungsmittel erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung durch Extraktion
der Säure mit Butanol erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennung der Hexosen
und/oder Pentosen durch Ausfällen mit Isopropanol als Lösungsmittel für die Säure
durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hexosen und/oder Pentosen
durch Zugabe von Aceton abgetrennt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 3 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel von
der Phosphorsäure durch Destillation getrennt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Pyrophosphorsäure
vor der Zugabe des Lösungsmittels in Orthophosphorsäure überführt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gemisch
vor der Lösungsmittelzugabe durch Zugabe von Pyrophosphorsäure Wasser unter Bildung
von Orthophosphorsäure entzogen wird.