[0001] Die Erfindung betrifft ein Kardiersegment zur ortsfesten Anbringung an einer Krempelmaschine
und die Verwendung desselben.
[0002] Es sind im wesentlichen drei verschiedene Arten zur Ausgestaltung von Kardiervorrichtungen
bekannt, welche sich durch die mit der Haupttrommel zusammenwirkenden Organe unterscheiden.
Diese Organe können als ortsfeste Deckelkarde, als Wanderdeckelanordnung oder als
Arbeiter-Wenderwalzenpaar ausgebildet sein. Die Wanderdeckelanordnungen dienen dabei
vor allem der Schmutzausscheidung, während Deckelkarden hauptsächlich zur Faserparallelisierung
eingesetzt werden.
[0003] Wanderdeckelanordnungen bestehen in der Regel aus einer Vielzahl von Deckel bildenden
Guss
- stäben, die mittels Ketten untereinander verbunden sind und so über einen bestimmten
Winkelbereich entlang der Haupttrommel geführt werden. Jeder einzelne Gussstab ist
mit einem Kratzenbeschlag versehen, der relativ einfach montier- und auswechselbar
ist, wie z.B. aus der eruopäischen veröffentlichten Anmeldung Nr. 0 091 986 ersichtlich
ist. Dank der relativ geringen Abmessungen der Gussstäbe in Kardier richtung können
die Beschläge eben ausgebildet sein, was deren Aufbau vereinfacht.
[0004] Bei Krempelmaschinen ergibt sich bei der Verwendung von Kardierplatten die Schwierigkeit,
dass sich die Beschläge über einen erheblich grösseren Sektor der Haupttrommel erstrecken
und an einer entsprechend dem Haupttrommelradius gekrümmten Innenfläche einer Deckelplatte
angeordnet werden müssen. Hierzu ist, wie aus der DE-AS 20 02 639 bekannt, ein aufwendiges
Verfahren notwendig, wobei die Beschläge zunächst mit innenliegenden Zahnspitzen auf
eine Hilfstrommel aufgewickelt werden, wonach die Deckelplatten aufgebracht und die
Beschläge daran befestigt werden. Ein Auswechseln solcher Beschläge am Ort ihrer Verwendung
erscheint nicht möglich, so dass jeweils ein Rückschub der Kardierplatten zum Hersteller
nötig ist. Dies gilt auch für Anordnungen, wie sie z.B. in der CH-PS Nr. 639 433 gezeigt
sind. Der Hersteller selbst'benötigt hierzu besondere Vorrichtungen, die für Wanderdeckel
nicht aufwendbar sind.
[0005] Ferner weisen solche bekannten Krempelmaschinen mit feststehenden Kardierplatten
den Nachteil auf, dass wegen des beschriebenen Herstellungsverfahrens jeweils die
ganze Kardierplatte mit einheitlichen Beschlägen versehen ist, also keine Abstufungen
in Feinheit und Einstellung möglich sind.
[0006] Aus der GB-A 2 100 305 ist ein Kardiersegment mit mehreren in Kardierrrichtung hintereinander
angeordneten Kratzenbeschlagsreihen bekannt. Diese sind indessen auf einem gemeinsamen
Träger in darin eingearbeiteten Führungen fest angeordnet und sind deshalb weder einzeln
an Ort leicht auswechselbar, noch einzeln in ihrer Lage einstellbar, sondern es muss
dazu jeweils der gesamte Träger ausgewechselt werden.
[0007] In der FR-A 750 191 ist eine Deckelkarde gezeigt, wobei an einem konkav geformten
Deckel mehrere Reihen von Kratzenbeschlägen angeordnet sind. Da die Befestigung derselben
zwischen den einzelnen Reihen liegt, entstehen dazwischen grosse Zwischenräume in
Kardierrichtung, welche die Kardierwirkung beeinträchtigen. Ferner können auch hier
einzelne Kratzenbeschlagsreihen nicht unabhängig von den anderen ausgewechselt werden
und machen die Rücksendung der Deckelkarde an den Hersteller nötig.
[0008] Entsprechende Nachteile treten bei Anordnungen gemäss den DE-A 2 544 291 sowie FR-A
1 112 889 auf.
[0009] Es stellt sich deshalb aufgrund der beschriebenen Situation die Aufgabe, ein Kardiersegment
zur ortsfesten Anbringung an einer Krempelmaschine zu schaffen, das diese Nachteile
nicht aufweist, d.h. einfach zu warten und einzustellen ist, ohne dass hierfür ein
Rückschub zum Hersteller nötig ist und an die jeweiligen Erfordernisse leicht anpassbare,
abgestufte Beschläge aufzunehmen in der Lage ist.
[0010] Dies wird erfindungsgemäss in einem Kardiersegment erreicht durch mehrere in einem
Rahmen zusammengefasste Halter, welche in Kardierrichtung unmittelbar hintereinander
angeordnet sind und sich mindestens über die Kardenbreite erstrecken, wobei jeder
Halter zur lös
- baren Aufnahme von über diese Breite darauf aufgereihten, Kratzenbeschläge bildenden
Sägezahndrahtstreifen ausgebildet sind.
[0011] Damit lassen sich die Beschläge und ihre Befestigung am Deckel entsprechend demjenigen
für Wanderdeckel ausbilden, womit sämtliche zur Auswechslung und Montage nötigen Hilfsmaschinen
zugleich für beide Bereiche verwendbar sind. Ferner ist damit eine Variation der Beschläge
von Halter zu Halter innerhalb eines Kardiersegmentes möglich.
[0012] Vorzugsweise sind die Halter zur Aufnahme von in Wanderdeckeln verwendbaren Kratzenbeschlägen
ausgestaltet, wozu sie im einfachsten Fall direkt durch Wanderdeckelstäbe gebildet
sind.
[0013] Dadurch ergibt sich eine weitere Vereinfachung des Aufbaus von Kardiereinrichtungen
im Sinne der Austauschbarkeit von Elementen.
[0014] Vorzugsweise ist der gesamte Rahmen oder sind Teile davon als extrudiertes Aluminiumprofil
ausgebildet, was einerseits bei der Herstellung eine Nachbearbeitung weitgehend erübrigt
und zu relativ leichtgewichtigen Kardiersegmenten führt, die von Hand aus-und eingebaut
werden können.
[0015] Nachfolgend werden anhand der beiliegenden Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein aus Wanderdeckelstäben aufgebautes Kardiersegment in Schnittansicht;
Fig. 2 der zum Kardiersegment von Fig. 1 zugehörige Rahmen in Aufsicht;
Fig. 3 ein Kardiersegment, bei dem der Rahmen einstückig mit den Haltern ausgebildet
ist in Schnittansicht;
Fig. 4 ein Ausschnitt des Kardiersegmentes von Fig. 3 in Aufsicht;
Fig. 5 ein Kardiersegment, dessen Rahmen deckelartig ausgebildet ist in Schnittansicht;
Fig. 6 einen Randabschnitt des Kardiersegmentes von Fig. 5 in Aufsicht, und
Fig. 7 eine weitere Ausführung eines Kardiersegmentes gemäss der Erfindung.
[0016] Zunächst wird anhand der Fig. 1 und 2 das der Erfindung zugrundeliegende Prinzip
kurz erläutert, bevor auf die einzelnen Ausführungen näher eingegangen wird.
[0017] Das Kardiersegment 1 weist einen Rahmen 2 auf, innerhalb dessen mehrere Halter 3
zusammengefasst sind, an denen als Kratzenbeschläge auf einem Träger 8 aufgereihte
Sägezahndrahtstreifen 4 mit Klem - men 5 befestigt sind. Die Halter 3 sind in Kardierrichtung
unmittelbar hintereinander angeordnet, so dass zwischen den einzelnen Beschlägen nur
geringe Lücken auftreten und damit im wesentlichen eine durchgehende Arbeitsfläche
entsteht. Die Kratzenbeschläge erstrecken sich hierfür im wesentlichen über die
ge-samte Ausdehnung des jeweiligen Halters in Kardierrichtung. Werden, wie in den beschriebenen
Ausführungsbeispielen, ebene Beschläge aus geradlinigen Sägezahnstreifen verwendet,
so besteht diese Arbeitsfläche aus einer Reihe von Tangentenflächen an die Hauptwalze
6. Jede Tangentenfläche weist damit geometrisch eine Linienberührung mit dem Umfang
der Hauptwalze 6 auf, wobei die Lage dieser Berührungslinie auf dem Beschlag für jeden
Halter unabhängig von den anderen wählbar ist. So wird in der Regel mindestens beim
einlaufseitigen Halter diese Berührungslinie eher vom Einlauf we
g verschoben sein, was einem gewissen Anstellwinkel.entspricht. Die individuelle Einstellung
kann durch entsprechende Gestaltung der Auflageflächen für die Halter auf dem Rahmen
2 oder durch die Bemessung der Halter selbst erfolgen.
[0018] Der Rahmen 2 und die Halter 3 sind weiter so ausgestaltet, dass die Kratzenbeschläge
4 individuell auswechselbar sind. Dazu wird, wie angedeutet, eine an sich bekannte
Klammerverbindung verwendet, wie sie bei Wanderdeckelanordnungen geläufig ist. Die
Klammern 5 erstrecken sich über die Breite der Karde und sind an entsprechenden Flächen
7 der Halter 3 verankert. Die Halter 3 sind nun vorzugsweise im entsprechenden Bereich
gleich ausgestaltet, wie bereits bestehende Wanderdeckel, so dass bei beiden sowohl
dieselben Sägezahndrahtstreifen als auch dieselben Klammern verwendbar sind und mit
den gleichen Hilfsmaschinen entfernt und befestigt werden können.
[0019] Der Rahmen 2, in welchen die Halter zusammengefasst sind, ist aus verwindungssteifen
Profilen aufgebaut, für die mindestens über die Kardenbreite Aluminiumprofile verwendet
werden, wie noch näher erläutert wird.
[0020] Die Ausgestaltung gemäss den Fig. 1 und 2 weist die Besonderheit auf, dass dabei
als Halter 3 die Gussstäbe einer Wanderdeckelkarde verwendet werden. Diese Stäbe werden
an den Stellen 9 je mit Längsstreben 10 des Rahmens 2 verschraubt, welche der Umfangsform
der Haupttrommel 6 angeglichen und aus Stahl gefertigt sind. Die Querstreben 11 des
Rahmens bestehen aus biegesteifen Aluminiumprofilen, die an den Ecken mit den Längsstreben
verschraubt sind. Da die Querstreben eine weit grössere Länge besitzen (d.h. zwischen
ca. 1 m und 1.5 m) als die Längsstreben (im Ausführungsbeispiel weniger als 0,2 m),
ist die dadurch erzielte Gewichtsverminderung für den Rahmen erheblich, so dass das
Segment 1 von Hand ein- und ausbaubar ist. Hierzu dienen seitliche Handgriffe 12,
die an den Seitenwandungen angeordnet sind. Das Segment 1 ist dabei mittels Schraubverbindungen
12 an den Ecken mit dem Maschinengestell lösbar verbunden. Ein lösbares Blechverdeck
14 verhindert das Austreten von Staub.
[0021] Das Auswechseln der Beschläge kann für jeden Halter 3 separat erfolgen. Hierzu wird
dieser aus dem Rahmen 2 gelöst, wonach in herkömmlicher Weise die Klammern 5 geöffnet
und die auf dem Träger 8 aufgereihten Sägezahndrahtstreifen als ganzes ausgewechselt
werden können.
[0022] Die Lageeinstellung der einzelnen Beschläge bezüglich der Haupttrommel 6 kann durch
entsprechende Bearbeitung der Auflageflächen der Halter 3 auf dem Rahmen 2 erfolgen.
[0023] In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführung der Erfindung gezeigt, bei welcher
die Halter 3 einstückig mit dem Rahmen 2 aus einem Aluminiumprofil gebildet sind.
Weil damit im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel auch die Halter selbst aus
Aluminium sind, kann eine weitere Gewichtseinsparung erzielt werden. Die einzelnen
Halter 3 werden durch Schlitze 15 definiert, die ins Aluminiumprofil eingefräst sind.
Diese Schlitze 15 dienen zur Aufnahme der Klammern 5 für die Beschläge. Das Lösen
dieser Klammern zum Auswechseln der Beschläge erfolgt von der Oberseite des Segmentes
her, so dass die Schlitze 15 von oben zugänglich sind. Zur Versteifung des Segmentes
können in Abständen von ca. 30 cm Querstege 16 lösbar auf die Halter 3 geschraubt
sein.
[0024] Die Einstellung der Lage der Beschläge bezüglich der Haupttrommel geschieht durch
entsprechende Anordnung der unteren Flächen der Halter 3. Dies kann direkt bei der
Extrusion des Aluminiumprofils erfolgen, so dass eine Nachbearbeitung nicht nötig
ist.
[0025] Die Herstellung dieses Segmentes erfolgt, wie ausgeführt, durch Extrusion des entsprechenden
Profils aus Aluminium.In dieses Profil müssen anschliessend die Schlitze 15 gefräst
und die verschiedenen Gewindelöcher gebohrt werden. Eine weitere Bearbeitung ist nicht
notwendig.
[0026] In den Fig. 5 und 6 ist eine dritte Ausführung der Erfindung dargestellt, bei welcher
der Rahmen 2 deckelartig ausgestaltet ist. Als Halter 3 sind Leisten vorgesehen, die
mittels Schrauben 16 am Rahmen 2 lösbar befestigt sind. Der Rahmen ist, wie im vorangehenden
Ausführungsbeispiel, als extrudiertes Aluminiumprofil ausgebildet. Im Vergleich zu
jenem weist er eine hohe Steifheit ohne besondere Zusatzmassnahmen auf, da darin keine
Querschlitze vorgesehen sind. Seitlich am Rahmen sind, wie bei den anderen Beispielen,
Mittel zur Verbindung mit dem Maschinengestell , insbesondere Schraubenlöcher 13,
vorgesehen.
[0027] Zum Auswechseln der Beschläge wird der entsprechende Halter 3 vom Rahmen losgeschraubt.
Am gelösten Halter 3 können dann die Klammern 5 geöffnet werden. Die Lage der Beschläge
gegenüber der Haupttrommel 6 lässt sich durch die Bemessung der Halter 3 bestimmen.
Gegenüber der Ausführung gemäss den Fig. 3 und 4 besteht allerdings der Nachteil einer
Toleranzaddition der Masstoleranzen der Halter 3 und deren Auflageflächen.
[0028] Schliesslich wird anhand der Fig. 7, die etwa in Originalgrösse dargestellt ist,
eine weitere Ausführung der Erfindung gezeigt, wobei der Rahmen 2 aus mehreren, sich
über die Kardenbreite erstreckenden Profilträgern ausgebildet ist, nämlich den eigentlichen
Rahmenprofilen 20,21 und einem Tragprofil 22 für die Halter 3. Das Tragprofil 22 ist
einstückig und besteht aus einem Gussteil einer Metall-, vorzugsweise einer Aluminiumlegierung.
Es kann gegebenenfalls auch als gezogenes Profilteil ausgebildet sein. Die Halter
3 sind ähnlich ausgebildet, wie in der Ausführung gemäss Fig. 5 und sind ebenfalls
mit Schrauben 16 am Tragprofil 22 lösbar und einstellbar befestigt, so dass die Kratzenbeschläge
4 in der dort beschriebenen Weise ausgewechselt werden. Die Ausgestaltung gemäss Fig.
7 führt zu einem verwindungssteifen und massgenauen Segment, da das Tragprofil als
Gussteil mit Versteifungsrippen 24 versehen und sehr präzis ausgeführt werden kann.
Ein Abdeckblech 23 verhindert das Austreten von Staub durch die Oeffnungen zwischen
den Rahmenprofilen und dem Tragprofil.
[0029] Die Anzahl der in einem Rahmen 2 vorgesehenen Halter kann bei allen Ausführungen
im wesentlichen zwischen 2 und 4 liegen. Die obere Grenze ergibt sich aus Gewichtsgründen,
da die Segmente 1 vorzugsweise von Hand sollen abgehoben werden können. Die erfindungsgemässen
Segmente 1 werden vorzugsweise im Bereich des Einlaufs über dem Vorreisser oder des
Auslaufs über dem Abnehmer angeordnet. Im ersten Fall sind aus Platzgründen Rahmen
mit 2 bis 3 Haltern, im zweiten mit 3 bis Haltern bevorzugt.
[0030] Die erfindungsgemässen Segmente können bei Kombination mehrererEinzelsegmente als
einziges Kardierorgan vorgesehen sein. Vorzugsweise werden sie jedoch zusammen mit
Wanderdeckeln eingesetzt, wobei deren Sektor dabei eventuell reduziert werden kann
(etwa von 60° auf 30
0). Weiter können die Segmente auch mit Arbeiter-Wanderpaaren kombiniert werden. Bei
der Verwendung mit beweglichen Kardierorganen kommt den erfindungsgemässen Segmenten
vorwiegend die Funktion der Faserparallelisierung zu, während die beweglichen Organe
der Reinigung dienen. Hierbei kann die Struktur der Kratzenbeschläge an den einzelnen
Haltern 3 von Halter zu Halter unterschiedlich gewählt werden, wobei von der Einlaufseite
zum Auslauf deren Feinheit sukzessive gesteigert werden kann. Dies erlaubt eine Optimierung
der Parallelisierungswirkung des Segmentes.
[0031] Insgesamt zeigt sich, dass das erfindungsgemässe Segment sowohl hinsichtlich Herstellung
und Wartung als auch in seiner Wirkungsweise in Kombination oder je nach Materialverarbeitung
(Synthetikfasern) auch ohne die Verwendung von Wanderdeckeln den bekannten Deckelkarden
überlegen ist.
1. Kardiersegment zur ortsfesten Anbringung an einer Krempelmaschine, gekennzeichnet
durch mehrere in einem Rahmen zusammengefasste Halter (3), welche in Kardierrichtung
unmittelbar hintereinander angeordnet sind und sich mindestens über die Kardenbreite
erstrecken, wobei jeder Halter (3) zur lösbaren Aufnahme von über diese Breite darauf
aufgereihten, Kratzenbeschläge bildenden Sägezahndrahstreifen (4) ausgebildet ist.
2. Kardiersegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Halter (3) von
einem Wanderdeckelstab gebildet ist, wobei die Wanderdeckelstäbe aussenseitig lösbar
mit Längsstegen (10) des Rahmens verbunden sind.
3. Kardiersegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter einstückig
mit dem Rahmen (2) ausgebildet und durch sich über die Kardenbreite erstreckende Schlitze
(15) definiert sind, wobei die Schlitze (15) zur Aufnahme von Befestigungen (5) für
die lösbare Verbindung der Kratzenbeschläge (4) mit dem jeweiligen Halter (3) vorgesehen
und von der Oberseite des Kardiersegmentes zugänglich sind.
4. Kardiersegment nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Haupttrommel
(6) der Krempelmaschine zugewandten Flächen der Halter (3) zur massgerechten Positionierung
der Kratzenbeschläge (4) bezüglich der Haupttrommel ausgebildet sind.
5. Kardiersegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) deckelartig
ausgebildet ist und an seiner Unterseite eine Fläche zur Aufnahme von-als Leisten
ausgebildeten, lösbar daran befestigten Haltern (3) aufweist.
6. Kardiersegment nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Rahmen oder mindestens Teile davon, die sich über die Kardenbreite erstrecken, als
extrudierte Aluminiumprofile ausgebildet sind.
7. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Halter (3) zur Aufnahme von in Wanderdeckeln verwendbaren, mittels Klammern
lösbar daran befestigten Kratzenbeschlägen (4) ausgestaltet sind.
8. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Halter (3) einzeln in ihrem Abstand und Anstellwinkel bezüglich des Umfanges
der Haupttrommel einstellbar sind.
9. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Halter (3) mit Kratzenbeschlägen (4) ausrüstbar sind, die von Halter zu Halter
unterschiedliche Charakteristiken aufweisen.
10. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass am Rahmen (2) Mittel (13) für die lösbare Anbringing'am Krempelmaschinengestell
vorgesehen sind.
11. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kratzenbeschläge bzw. die Halterunterseite eben ausgebildet sind.
12. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Kratzenbeschläge in Kardierrichtung im wesentlichen über die gesamte
Halterausdehnung erstrecken.
13. Verwendung mindestens eines Kardiersegmentes nach einem der Ansprüche 1 bis 12
in einer Krempelmaschine zusätzlich zu einer Wanderdeckelanordnung, wobei die in den
Wanderdeckeln und im Kardiersegment (1) eingesetzten Kratzenbeschläge von derselben
Art sind.
14. Verwendung mindestens eines Kardiersegmentes nach einem der Ansprüche 1 bis 13
in einer Krempelmaschine zusätzlich zu mindestens einem Arbeiterwenderpaar.
15. Verwendung nach Anspruch 13 und 14, wobei die Krempelmaschine eine Wanderdeckelanordnung
und mindstens ein Arbeiterwenderpaar besitzt.