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EP 0 152 053 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.06.1988 Patentblatt 1988/23 |
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Anmeldetag: 05.02.1985 |
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Kardiersegment
Carding element
Elément de cardage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
14.02.1984 CH 716/84
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.08.1985 Patentblatt 1985/34 |
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Patentinhaber: Graf & Cie. A.-G. |
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CH-8640 Rapperswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Graf, Ralph
CH-8807 Freienbach (CH)
- Bisguolm, Werner
CH-8854 Siebnen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Blum, Rudolf Emil Ernst et al |
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c/o E. Blum & Co
Patentanwälte
Vorderberg 11 8044 Zürich 8044 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 544 291 FR-A- 1 112 889
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FR-A- 750 191 GB-A- 2 100 305
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kardiersegment zur ortsfesten Anbringung an einer Krempelmaschine
mit mehreren in einem Rahmen zusammengefassten Haltern, welche in Kardierrichtung
unmittelbar hintereinander angeordnet sind und sich mindestens über die Kardenbreite
erstrecken, wobei jeder Halter zur lösbaren Aufnahme von über diese Breite darauf
aufgereihten, Kratzenbeschläge bildenden Sägezahndrahtstreifen ausgebildet ist, und
die Verwendung desselben.
[0002] Es sind im wesentlichen drei verschiedene Arten zur Ausgestaltung von Kardiervorrichtungen
bekannt, welche sich durch die mit der Haupttrommel zusammenwirkenden Organe unterscheiden.
Diese Organe können als ortsfeste Deckelkarde, als Wanderdeckelanordnung oder als
Arbeiter-Wenderwalzenpaar ausgebildet sein. Die Wanderdeckelanordnungen dienen dabei
vor allem der Schmutzausscheidung, während Deckelkarden hauptsächlich zur Faserparallelisierung
eingesetzt werden.
[0003] Wanderdeckelanordnungen bestehen in der Regel aus einer Vielzahl von Deckel bildenden
Gusstäben, die mittels Ketten untereinander verbunden sind und so über einen bestimmten
Winkelbereich entlang der Haupttrommel geführt werden. Jeder einzelne Gußstab ist
mit einem Kratzenbeschlag versehen, der relativ einfach montier- und auswechselbar
ist, wie z. B. aus der europäischen veröffentlichten Anmeldung Nr. 0 091 986 ersichtlich
ist. Dank der relativ geringen Abmessungen der Gußstäbe in Kardierrichtung können
die Beschläge eben ausgebildet sein, was deren Aufbau vereinfacht.
[0004] Bei Krempelmaschinen ergibt sich bei der Verwendung von Kardierplatten die Schwierigkeit,
dass sich die Beschläge über einen erheblich grösseren Sektor der Haupttrommel erstrecken
und an einer entsprechend dem Haupttrommelradius gekrümmten Innenfläche einer Deckelplatte
angeordnet werden müssen. Hierzu ist, wie aus der DE-AS-2 002 639 bekannt, ein aufwendiges
Verfahren notwendig, wobei die Beschläge zunächst mit innenliegenden Zahnspitzen auf
eine Hilfstrommel aufgewickelt werden, wonach die Deckelplatten aufgebracht und die
Beschläge daran befestigt werden. Ein Auswechseln solcher Beschläge am Ort ihrer Verwendung
erscheint nicht möglich, so dass jeweils ein Rückschub der Kardierplatten zum Hersteller
nötig ist. Dies gilt auch für Anordnungen, wie sie z. B. in der CH-PS Nr. 639 433
gezeigt sind. Der Hersteller selbst benötigt hierzu besondere Vorrichtungen, die für
Wanderdeckel nicht aufwendbar sind.
[0005] Ferner weisen solche bekannten Krempelmaschinen mit feststehenden Kardierplatten
den Nachteil auf, dass wegen des beschriebenen Herstellungsverfahrens jeweils die
ganze Kardierplatte mit einheitlichen Beschlägen versehen ist, also keine Abstufungen
in Feinheit und Einstellung möglich sind.
[0006] Es ist ein Kardiersegment gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 bekannt (GB-A-2
100 305). Die in Kardierrichtung hintereinander angeordneten Kratzenbeschlagsreihen
sind indessen auf einem gemeinsamen Träger in darin eingearbeiteten Führungen fest
angeordnet und sind deshalb weder einzeln an Ort leicht auswechselbar, noch einzeln
in ihrer Lage einstellbar, sondern es muss dazu jeweils der gesamte Träger ausgewechselt
werden.
[0007] In der FR-A-750 191 ist eine Deckelkarde gezeigt, wobei an einem konkav geformten
Deckel mehrere Reihen von Kratzenbeschlägen angeordnet sind. Da die Befestigung derselben
zwischen den einzelnen Reihen liegt, entstehen dazwischen grosse Zwischenräume in
Kardierrichtung, welche die Kardierwirkung beeinträchtigen. Ferner können auch hier
einzelne Kratzenbeschlagsreihen nicht unabhängig von den anderen ausgewechselt werden
und machen die Rücksendung der Deckelkarde an den Hersteller nötig.
[0008] Entsprechende Nachteile treten bei Anordnungen gemäss den DE-A-2 544 291 sowie FR-A-1
112 889 auf.
[0009] Es stellt sich deshalb aufgrund der beschriebenen Situation die Aufgabe, ein Kardiersegment
zur ortsfesten Anbringung an einer Krempelmaschine zu schaffen, das diese Nachteile
nicht aufweist, d. h. einfach zu warten und einzustellen ist, ohne dass hierfür ein
Rückschub zum Hersteller nötig ist und an die jeweiligen Erfordernisse leicht anpassbare,
abgestufte Beschläge aufzunehmen in der Lage ist.
[0010] Dies wird erfindungsgemäss in einem Kardiersegment erreicht, indem jeder Halter von
einem einzeln lösbar im Rahmen befestigten stabförmigen Halteelement gebildet ist,
welche Halteelement jeweils in ihrem gegenseitigen Abstand und Anstellwinkel bezüglich
des Umfanges der Haupttrommel einstellbar sind.
[0011] Damit lassen sich die Beschläge und ihre Befestigung am Deckel entsprechend demjenigen
für Wanderdeckel ausbilden, womit sämtliche zur Auswechslung und Montage nötigen Hilfsmaschinen
zugleich für beide Bereiche verwendbar sind. Ferner ist damit eine Variation der Beschläge
von Halterelement zu Halterelement innerhalb eines Kardiersegmentes möglich.
[0012] Vorzugsweise ist der gesamte Rahmen oder sind Teile davon als extrudiertes Aluminiumprofil
ausgebildet, was einerseits bei der Herstellung eine Nachbearbeitung weitgehend erübrigt
und zu relativ leichtgewichtigen Kardiersegmenten führt, die von Hand ausund eingebaut
werden können.
[0013] Nachfolgend werden anhand der beiliegenden Zeichnungen mehrere Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein aus Wanderdeckelstäben aufgebautes Kardiersegment in Schnittansicht;
Fig. 2 der zum Kardiersegment von Fig. 1 zugehörige Rahmen in Aufsicht;
Fig. 3 ein Kardiersegment, dessen Rahmen deckelartig ausgebildet ist in Schnittansicht;
Fig. 4 einen Randabschnitt des Kardiersegmentes von Fig. 3 in Aufsicht, und
Fig. 5 eine weitere Ausführung eines Kardiersegmentes gemäss der Erfindung.
[0014] Zunächst wird anhand der Fig. 1 und 2 das der Erfindung zugrundeliegende Prinzip
kurz erläutert, bevor auf die einzelnen Ausführungen näher eingegangen wird.
[0015] Das Kardiersegment 1 weist einen Rahmen 2 auf, innerhalb dessen mehrere Halter 3
zusammengefasst sind, an denen als Kratzenbeschläge auf einem Träger 8 aufgereihte
Sägezahndrahtstreifen 4 mit Klemmen 5 befestigt sind. Die Halter 3 sind in Kardierrichtung
unmittelbar hintereinander angeordnet, so dass zwischen den einzelnen Beschlägen nur
geringe Lücken auftreten und damit im wesentlichen eine durchgehende Arbeitsfläche
entsteht. Die Kratzenbeschläge erstrecken sich hierfür im wesentlichen über die gesamte
Ausdehnung des jeweiligen Halters in Kardierrichtung. Werden, wie in den beschriebenen
Ausführungsbeispielen, ebene Beschläge aus geradlinigen Sägezahnstreifen verwendet,
so besteht diese Arbeitsfläche aus einer Reihe von Tangentenflächen an die Hauptwalze
6. Jede Tangentenfläche weist damit geometrisch eine Linienberührung mit dem Umfang
der Hauptwalze 6 auf, wobei die Lage dieser Berührungslinie auf dem Beschlag für jeden
Halter unabhängig von den anderen wählbar ist. So wird in der Regel mindestens beim
einlaufseitigen Halter diese Berührungslinie eher vom Einlauf weg verschoben sein,
was einem gewissen Anstellwinkel entspricht. Die individuelle Einstellung kann durch
entsprechende Gestaltung der Auflageflächen für die Halter auf dem Rahmen 2 oder durch
die Bemessung der Halter selbst erfolgen.
[0016] Der Rahmen 2 und die Halter 3 sind weiter so ausgestaltet, dass die Kratzenbeschläge
4 individuell auswechselbar sind. Dazu wird, wie angedeutet, eine an sich bekannte
Klammerverbindung verwendet, wie sie bei Wanderdeckelanordnungen geläufig ist. Die
Klammern 5 erstrecken sich über die Breite der Karde und sind an entsprechenden Flächen
7 der Halter 3 verankert. Die Halter 3 sind nun vorzugsweise im entsprechenden Bereich
gleich ausgestaltet, wie bereits bestehende Wanderdeckel, so dass bei beiden sowohl
dieselben Sägezahndrahtstreifen als auch dieselben Klammern verwendbar sind und mit
den gleichen Hilfsmaschinen entfernt und befestigt werden können.
[0017] Der Rahmen 2, in welchen die Halter zusammengefasst sind, ist aus verwindungssteifen
Profilen aufgebaut, für die mindestens über die Kardenbreite Aluminiumprofile verwendet
werden, wie noch näher erläutert wird.
[0018] Die Ausgestaltung gemäss den Fig. 1 und 2 weist die Besonderheit auf, dass dabei
als Halter 3 die Gußstäbe einer Wanderdeckelkarde verwendet werden. Diese Stäbe werden
an den Stellen 9 je mit Längsstreben 10 des Rahmens 2 verschraubt, welche der Umfangsform
der Haupttrommel 6 angeglichen und aus Stahl gefertigt sind. Die Querstreben 11 des
Rahmens bestehen aus biegesteifen Aluminiumprofilen, die an den Ecken mit den Längsstreben
verschraubt sind. Da die Querstreben eine weit grössere Länge besitzen (d. h. zwischen
ca. 1 m und 1,5 m) als die Längsstreben (im Ausführungsbeispiel weniger als 0,2 m),
ist die dadurch erzielte Gewichtsverminderung für den Rahmen erheblich, so dass das
Segment 1 von Hand ein- und ausbaubar ist. Hierzu dienen seitliche Handgriffe 12,
die an den Seitenwandungen angeordnet sind. Das Segment 1 ist dabei mittels Schraubverbindungen
12 an den Ecken mit dem Maschinengestell lösbar verbunden. Ein lösbares Blechverdeck
14 verhindert das Austreten von Staub.
[0019] Das Auswechseln der Beschläge kann für jeden Halter 3 separat erfolgen. Hierzu wird
dieser aus dem Rahmen 2 gelöst, wonach in herkömmlicher Weise die Klammern 5 geöffnet
und die auf dem Träger 8 aufgereihten Sägezahndrahtstreifen als ganzes ausgewechselt
werden können.
[0020] Die Lageeinstellung der einzelnen Beschläge bezüglich der Haupttrommel 6 kann durch
entsprechende Bearbeitung der Auflageflächen der Halter 3 auf dem Rahmen 2 erfolgen.
[0021] In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführung der Erfindung dargestellt, bei welcher
der Rahmen 2 deckelartig ausgestaltet ist. Als Halter 3 sind Leisten vorgesehen, die
mittels Schrauben 16 am Rahmen 2 lösbar befestigt sind. Der Rahmen ist, wie im vorangehenden
Ausführungsbeispiel, als extrudiertes Aluminiumprofil ausgebildet. Im Vergleich zu
jenem weist er eine hohe Steifheit ohne besondere Zusatzmassnahmen auf, da darin keine
Querschlitze vorgesehen sind. Seitlich am Rahmen sind, wie bei den anderen Beispielen,
Mittel zur Verbindung mit dem Maschinengestell, insbesondere Schraubenlöcher 13, vorgesehen.
[0022] Zum Auswechseln der Beschläge wird der entsprechende Halter 3 vom Rahmen losgeschraubt.
Am gelösten Halter 3 können dann die Klammern 5 geöffnet werden. Die Lage der Beschläge
gegenüber der Haupttrommel 6 lässt sich durch die Bemessung der Halter 3 bestimmen.
[0023] Schliesslich wird anhand der Fig. 5, die etwa in Originalgrösse dargestellt ist,
eine weitere Ausführung der Erfindung gezeigt, wobei der Rahmen 2 aus mehreren, sich
über die Kardenbreite erstreckenden Profilträgern ausgebildet ist, nämlich den eigentlichen
Rahmenprofilen 20, 21 und einem Tragprofil 22 für die Halter 3. Das Tragprofil 22
ist einstückig und besteht aus einem Gussteil einer Metall-, vorzugsweise einer Aluminiumlegierung.
Es kann gegebenenfalls auch als gezogenes Profilteil ausgebildet sein. Die Halter
3 sind ähnlich ausgebildet, wie in der Ausführung gemäss Fig. 3 und sind ebenfalls
mit Schrauben 16 am Tragprofil 22 lösbar und einstellbar befestigt, so dass die Kratzenbeschläge
4 in der dort beschriebenen Weise ausgewechselt werden. Die Ausgestaltung gemäss Fig.
5 führt zu einem verwindungssteifen und massgenauen Segment, da das Tragprofil als
Gussteil mit Versteifungsrippen 24 versehen und sehr präzis ausgeführt werden kann.
Ein Abdeckblech 23 verhindert das Austreten von Staub durch die Öffnungen zwischen
den Rahmenprofilen und dem Tragprofil.
[0024] Die Anzahl der in einem Rahmen 2 vorgesehenen Halter kann bei allen Ausführungen
im wesentlichen zwischen 2 und 4 liegen. Die obere Grenze ergibt sich aus Gewichtsgründen,
da die Segmente 1 vorzugsweise von Hand sollen abgehoben werden können. Die erfindungsgemässen
Segmente 1 werden vorzugsweise im Bereich des Einlaufs über dem Vorreisser oder des
Auslaufs über dem Abnehmer angeordnet. Im ersten Fall sind aus Platzgründen Rahmen
mit 2 bis 3 Haltern, im zweiten mit 3 bis Haltern bevorzugt.
[0025] Die erfindungsgemässen Segmente können bei Kombination mehrerer Einzelsegmente als
einziges Kardierorgan vorgesehen sein. Vorzugsweise werden sie jedoch zusammen mit
Wanderdeckeln eingesetzt, wobei deren Sektor dabei eventuell reduziert werden kann
(etwa von 60° auf 30° Weiter können die Segmente auch mit Arbeiter-Wanderpaaren kombiniert
werden. Bei der Verwendung mit beweglichen Kardierorganen kommt den erfindungsgemässen
Segmenten vorwiegend die Funktion der Faserparallelisierung zu, während die beweglichen
Organe der Reinigung dienen. Hierbei kann die Struktur der Kratzenbeschläge an den
einzelnen Haltern 3 von Halter zu Halter unterschiedlich gewählt werden, wobei von
der Einlaufseite zum Auslauf deren Feinheit sukzessive gesteigert werden kann. Dies
erlaubt eine Optimierung der Parallelisierungswirkung des Segmentes.
[0026] Insgesamt zeigt sich, dass das erfindungsgemässe Segment sowohl hinsichtlich Herstellung
und Wartung als auch in seiner Wirkungsweise in Kombination oder je nach Materialverarbeitung
(Synthetikfasern) auch ohne die Verwendung von Wanderdeekeln den bekannten Deckelkarden
überlegen ist.
1. Kardiersegment zur ortsfesten Anbringung an einer Krempelmaschine mit mehreren
in einem Rahmen zusammengefassten Haltern (3), welche in Kardierrichtung unmittelbar
hintereinander angeordnet sind und sich mindestens über die Kardenbreite erstrecken,
wobei jeder Halter (3) zur lösbaren Aufnahme von über diese Breite darauf aufgereihten,
Kratzenbeschläge bildenden Säzezahndrahtstreifen (4) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Halter von einem einzeln lösbar im Rahmen (2) befestigten stabförmigen
Halteelement (3) gebildet ist, welche Halteelemente (3) jeweils in ihrem gegenseitigen
Abstand und Anstellwinkel bezüglich des Umfanges der Haupttrommel einstellbar sind.
2. Kardiersegment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) deckelartig
ausgebildet ist und an seiner Unterseite eine Fläche zur Aufnahme der lösbar daran
befestigten Halteelemente (3) aufweist.
3. Kardiersegment nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen
oder mindestens Teile davon, die sich über die Kardenbreite erstrecken, als extrudierte
Aluminiumprofile ausgebildet sind.
4. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteelemente (3) zur Aufnahme von in Wanderdeckeln verwendbaren, mittels
Klammern lösbar daran befestigten Kratzenbeschlägen (4) ausgestaltet sind.
5. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteelemente (3) mit Kratzenbeschlägen (4) ausrüstbar sind, die von Halteelement
zu Halteelement unterschiedliche Charakteristiken aufweisen.
6. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass am Rahmen (2) Mittel (13) für die lösbare Anbringung am Krempelmaschinengestell
vorgesehen sind.
7. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kratzenbeschläge bzw. die Halteelementunterseite eben ausgebildet sind.
8. Kardiersegment nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Kratzenbeschläge in Kardierrichtung im wesentlichen über die gesamte
Halteelementausdehnung erstrecken.
9. Verwendung mindestens eines Kardiersegmentes nach einem der Ansprüche 1 bis 8 in
einer Krempelmaschine zusätzlich zu einer Wanderdeckelanordnung, wobei die in den
Wanderdeckeln und im Kardiersegment (1) eingesetzten Kratzenbeschläge von derselben
Art sind.
10. Verwendung mindestens eines Kardiersegmentes nach einem der Ansprüche 1 bis 8
in einer Krempelmaschine zusätzlich zu mindestens einem Arbeiterwenderpaar.
11. Verwendung nach Ansprüchen 9 und 10, wobei die Krempelmaschine eine Wanderdeckelanordnung
und mindestens ein Arbeiterwenderpaar besitzt.
1. Card flats segment for a rigid mounting to a carding machine, including a plurality
of supports (3) integrated in a frame which are arranged directly succeeding each
other in the direction of the carding and extend at least across the width of the
card, each support (3) being designed for a releasable receipt of sawtooth card clothing
wires (4) forming the card clothing and lined up thereupon across mentioned width
of the card, characterized in that each support is formed by one rod shaped supporting
member (3), each being individually releasably mounted at the frame, which supporting
members (3) are adjustable regarding their mutual distance and angle of pitch relative
to the circumference of the main drum.
2. Card flats segment of claim 1, characterized in that the frame (2) has a carding
flat shaped configuration and comprises at its lower side a surface for receipt of
the releasably thereto mounted supporting members (3).
3. Card flats segment of claim 1 or 2, characterized in that the frame or at least
portions thereof extending across the width of the card are formed as extruded aluminium
profile.
4. Card flats segment of one of the preceding claims, characterized in that the supporting
members (3) are designed to receive card clothings (4) used in revolving flats and
which are releasably mounted thereto by means of clamps.
5. Card flats segment of one of the preceding claims, characterized in that the supporting
members (3) are for receipt of card clothings (4) having characteristics which vary
between individual supporting members (3).
6. Card flats segment of one of the preceding claims, characterized in that the frame
(2) is provided with means (13) allowing a releasable mounting thereof to the main
frame of the carding machine.
7. Card flats segment of one of the preceding claims, characterized in that the card
clothing or the lower surface of the supporting members, respectively, has a flat
shape.
8. Card flats segment of one of the preceding claims, characterized in that the card
clothing extends in the carding direction substantially across the entire extent of
the supporting members.
9. Application of at least one card flats segment of one of the claims 1 to 8 in a
carding machine in addition to a revolving flat arrangement, in which the card clothing
mounted in the revolving flats and in the card flats (1) is of the same configuration.
10. Application of at least one card flats segment of one of the claims 1 to 8 in
a carding machine in addition to at least one pair of worker rollers.
11. Application of claims 9 and 10, in which the carding machine is provided with
one revolving flat arrangement and at least one pair of worker rollers.
1. Segment de carde pour l'adaptation fixe à une machine à carder, avec plusieurs
supports (3) groupés dans un cadre, qui sont disposés directement l'un derrière l'autre
dans la direction du cardage et qui s'étendent au moins sur la largeur de la carde,
chaque support (3) étant réalisé pour être repris de manière amovible par des bandes
(4) de fil métallique en dents de scie formant des garnitures de carde alignées sur
cette largeur, caractérisé en ce que chaque support est formé par un élément de maintien
(3) en forme de barreau, fixé de manière détachable individuellement dans le cadre
(2), ces éléments de maintien (3) étant réglables chaque fois dans leur distance relative
et dans leur angle de position par rapport à la périphérie du tambour principal.
2. Segment de carde suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le cadre (2)
est conformé à la manière d'un couvercle et présente à sa face inférieure une surface
pour recevoir les éléments de maintien (3) qui y sont fixés de manière amovible.
3. Segment de carde suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le cadre
ou au moins des parties de celui-ci s'étendant sur la largeur de la carde, sont réalisées
en profilés d'aluminium extrudés.
4. Segment de carde suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les éléments de maintien (3) sont conformés pour recevoir des garnitures de carde
(4) utilisables dans des chapeaux marchants qui y sont fixés de manière amovible au
moyen de crampons.
5. Segment de carde suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les éléments de maintien (3) peuvent être équipés de garnitures de carde (4) qui
présentent des caractéristiques différentes d'un élément de maintien à un autre.
6. Segment de carde suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que, dans le cadre (2), sont prévus des moyens (13) pour l'adaptation amovible au
bâti d'une machine à carder.
7. Segment de carde suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les garnitures de carde, respectivement la face inférieure des éléments de maintien,
sont réalisées planes.
8. Segment de carde suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que les garnitures de carde s'étendent,dans la direction du cardage, en principe sur
toute l'extension des éléments de maintien.
9. Emploi d'au moins un segment de carde suivant l'une des revendications 1 à 8, dans
une machine à carder, en supplément à un agencement de chapeaux marchants, les garnitures
de carde montées dans les chapeaux marchants et dans le segment de carde (1) étant
du même genre.
10. Emploi d'au moins un segment de carde suivant l'une des revendications 1 à 8,
dans une machine à carder, en supplément à au moins une paire d'organes débourreurs.
11. Emploi suivant les revendications 9 et 10, où la machine à carder comporte un
agencement de chapeaux marchants et au moins une paire d'organes débourreurs.