[0001] Die Erfindung betrifft einen Stecker für Schwachstromanlagen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Stecker wird z. B. in der Patentanmeldung P 33 39 313.3 vorgeschlagen.
[0003] Bei einem derartigen Stecker, der sich in der Praxis bewährt hat, erfolgt die Zuleitung
der Lahnlitzenleitung mit ihrer flachen Seite in einer Ebene senkrecht zur flachen
Seite der Steckleiste bzw. zur Längs-
* manchen Anwendungsfällen ist es jedoch wünschenswert, eine Zuführung der Lahnlitzenleitung
mit ihrer flachen Seite parallel zur flachen Seite der Steckleiste des Steckers auszubilden.
Dies ist mit den bekannten Steckern nicht möglich, so daß es bisher in einem derartigen
Fall notwendig war, die Lahnlitzenleitung zu verdrehen: Dies führte zu Beschädigungen
der Isolierung der Adern der Lahnlitzenleitung, so daß ein sicherer Betrieb des angeschlossenen
Gerätes nicht
[0004] *erstreckung der Kontaktelemente des Steckers. In immer gewährleistet war. Weiter
erforderte eine derartige Montage einen erhöhten Platzbedarf.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Stecker der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, daß eine Zuführung der Lahnlitzenleitung mit ihrer flachen
Seite parallel zur flachen Seite der Steckleiste möglich ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
[0007] Mit der Erfindung wird in vorteilhafter Weise ein Kontakt zwischen den Kontaktzungen
der Kontaktelemente und den einzelnen Adern der Lahnlitzenleitung in einer Ebene parallel
zur flachen Seite der Steckleiste
erreicht, so daß keine Verdrehung der Lahnlitzenleitung erforderlich ist. Neben einer
erhöhten Betriebssicherheit wird damit eine bequemere Montage und Platzersparnis erreicht.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung. ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0009] Durch die Ausführungsform gemäß Anspruch 2 wird in vorteilhafter Weise eine einfache
Umgehung der einem Kontaktelement nicht zugeordneten Schlitze erreicht.
[0010] Die Ausgestaltung gemäß Anspruch 1 ist eine vorteilhafte Anordnung und Zuordnung
der Kontaktelemente zu den einzelnen Adern der Lahnlitzenleitung unter besonderer
Berücksichtigung der Profilierung der einzelnen Schlitzprofile.
[0011] Mit der Ausgestaltung gemäß Anspruch 8 und 9 wird in vorteilhafter Weise eine einfache
Festlegung der Kontaktelemente in der Steckleiste beim Einschieben der Kontaktelemente
erreicht.
[0012] Die Ausführungsform gemäß Anspruch 10 der Erfindung ermöglicht eine Profilierung
der Profilebenen im Profildeckel und dem Boden des Gehäuseteils mit produktionsgerechten
Formen der Profile.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Steckers;
Fig. 2 eine Ansicht der gegenüberliegenden Seite von Fig. 1 in Richtung des Pfeils
II in Fig. 3;
Fig. 3 eine Ansicht des Steckers in Richtung des Pfeils III in Fig. 1;
Fig. 4 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie IV-IV in Fig. 1;
Fig. 5 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie V-V in Fig. 1;
Fig. 6 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie VI-VI in Fig. 1;
Fig. 7 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie VII-VII in Fig. 1;
Fig. 8 eine Ansicht des Steckers von unten in Richtung des Pfeils VIII in Fig. 1;
Fig. 9 eine Schnittansicht längs der Linie IX-IX in Fig. 1;
Fig. 10 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie X-X in Fig. 1;
Fig. 11 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie XI-XI in Fig. 1;
Fig. 12 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie XII-XII in Fig. 1;
Fig. 13 eine Aufsicht auf ein Kontaktelement für den Stecker;
Fig. 14 eine Seitenansicht des Kontaktelements von Fig. 13; und
Fig. 15 eine Vorderansicht des Kontaktelements von Fig. 13.
[0014] In der Zeichnung (Fig. 1) ist ein Stecker 10 für eine Lahnlitzenleitung 28 gezeigt.
Der Stecker 10 umfaßt ein Gehäuseteil 12 und ein daran angeordnetes, vorzugsweise
einstückig mit dem Gehäuseteil 12 ausgebildetes Steckerteil 14. Das Steckerteil 14
besteht aus einem Lagerblock 16, der im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Teil des
Gehäuseteils 12 darstellt und einer sich vom Gehäuseteil 12 erstreckenden Steckleiste
18. In der Steckleiste 18 sind Aussparungen 80 angeordnet, die mit im Lagerblock 16
ausgebildeten Kanälen 82 fluchten (s. Fig. 7 und 8). In den Aussparungen 80 und den
Kanälen 82 sind Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 angeordnet, wie dies weiter unten beschrieben
wird.
[0015] Das Gehäuseteil 12 ist vorzugsweise als Spritzgußteil aus Kunststoff hergestellt.
Es umfaßt einen Boden 50, Wände 74, 76, eine Zuleitung 64 für die Lahnlitzenleitung
28, sowie eine an dem der Zuleitung 64 gegenüberliegenden Ende des Gehäuseteils 12
angeordnete Wand mit einem an der oberen Kante angelenkten Profildeckel 38 (s. Fig.
2 und 3). Der Profildeckel 38 weist an seinen Seitenkanten 68, 70 Rastnasen 72 auf,
die zur Verriegelung des Profildeckels 38 in dem Gehäuseteil 12 in in den Wänden 74,
76 ausgebildeten Aussparungen 80 eingreifen. Stattdessen kann aber in vorteilhafter
Weise auch vorgesehen sein, daß der Profildeckel 38 ohne Verbindung mit dem Gehäsue
hergestellt wird und lediglich in das Gehäuse eingesetzt und durch Verklebung oder
Verschweißung
* verbunden wird. Auf der der Öffnung 90 des Gehäuseteils 12 zugewandten Seite 40 weist
der Profildeckel 38 gegen-
*mit letzterem
einander höhenversetzte Profilebenen 42, 44, 46, 48 parallel nebeneinander zur Stirnseite
des Steckers verlaufend zur Ausbildung von Schlitzen bzw. Kanälen 30, 31, 33, 35 auf
(s. Fig. 4), wobei gegebenenfalls Stege 108, 110, 112 auf den Profilebenen stehen
können.
[0016] Im Boden 50 des Gehäuseteils 12 sind entsprechende stufenförmig seitlich gegeneinander
versetzte Profilebenen 52, 54, 56, 58 vorzugsweise äquidistant zu den Profilebenen
des Profildeckels 38 angeordnet (Fig. 6), so daß sich bei eingesetztem Profildeckel
die sacklochartigen Schlitze bzw. Kanäle ergeben.
[0017] Die Zuordnung der einzelnen Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 zu den einzelnen Schlitzen
ist dergestalt, daß ein erstes oberes Kontaktelement 20 dem ersten Schlitz 30, ein
zweites unteres Kontaktelement 21 dem zweiten Schlitz 31, ein drittes unteres Kontaktelement
23 dem dritten Schlitz 33 und ein viertes unteres Kontaktelement 25 dem vierten Schlitz
35 zugeordnet ist, wobei sich der erste Schlitz 30 auf der dem Steckerteil 14 zugewandten
Seite 84 befindet und die übrigen Schlitze daneben in Richtung der gegenüberliegenden
Seite angeordnet sind (s. Fig. 4).
[0018] In den Fig. 9 bis 12 sind die einzelnen Profilebenen der Schlitze 30, 31, 33, 35
in der angegebenen Reihenfolge dargestellt. Alle Profilebenen 42, 52; 44, 54; 46,
56; 48, 58 weisen einen geraden und einen gekrümmten Abschnitt auf, wobei die Profilebenen
52 bis 58 des Bodens 50 und die Profilebenen 42 bis 48 des Profildeckels 38 sich einander
äquidistant ergänzen. Die Profilebene 52 des Bodens des ersten Schlitzes 30 umfaßt
einen sich an die Zuleitung 64 anschließenden geraden Abschnitt 88, an den sich ein
zur Öffnung 90 des Gehäuseteils 12 hin geneigter gekrümmter, Abschnitt 92 konkaver
Krümmung anschließt. Entsprechend weist die zugehörige Profilebene 42 des Profildeckels
38 einen geraden Abschnitt 88 und einen daran anschließenden gekrümmten Abschnitt
92 konvexer Krümmung auf. Der Kanal des ersten Kontaktelements 20 mündet in den derart
ausgebildeten Schlitz 30 (s. Fig. 9). Der daneben angeordnete zweite Schlitz 31 umfaßt
eine im Boden 50 des Gehäuseteils 12 ausgebildete Profilebene 54,bestehend aus einem
an die Zuleitung 64 angrenzenden geraden Abschnitt 94 und einen daran anschließenden
zum Boden 50 des Gehäuseteils 12 hin.
ge-neigten gekrümmten Abschnitt 98 konvexer Krümmung, wobei die entsprechende Profilebene
44 des Profildeckels 38 einen geraden Abschnitt 94 und einen daran anschließenden
gekrümmten Abschnitt konvexer Krümmung aufweist (siehe Fig. 10). Der Kanal 82 des
zweiten Kontaktelements 21 mündet in den derart ausgebildeten Schlitz 31.
[0019] Der daneben angeordnete Schlitz 33 umfaßt eine im Boden 50 des Gehäuseteils 12 ausgebildete
Profilebene 56, bestehend aus einem an die Zuleitung 64 angrenzenden zum Boden 50
hin geneigten gekrümmten Abschnitt 100 konvexer Krümmung und einen daran anschließenden
geraden Abschnitt 104, wobei die entsprechende Profilebene 46 des Profildeckels 38
einen gekrümmten Abschnitt 100 konkaver Krümmung und einen sich daran anschließenden
geraden Abschnitt aufweist (siehe Fig. 11). Der Kanal 82 des dritten Kontaktelements
23 mündet in den derart ausgebildeten Schlitz 33.
[0020] Der daneben angeordnete Schlitz 35 umfaßt eine im Boden 50 des Gehäuseteils 12 ausgebildete
Profilebene 58, bestehend aus einem an die Zuleitung 64 angrenzenden zum Boden 50
des Gehäuseteils 12 hin geneigten gekrümmten Abschnitt 102 konvexer Krümmung, an den
sich ein gerader Abschnitt 106 anschließt. Eine entsprechende Profilebene 48 des Profildeckels
38 umfaßt einen gekrümmten Abschnitt 102 konkaver Krümmung, an den sich ein gerader
Abschnitt 106 anschließt (siehe Fig. 12). Der Kanal 82 des vierten Kontaktelements
25 mündet in den derart ausgebildeten Schlitz 35.
[0021] Die Länge der einzelnen Abschnitte ist dergestalt, daß die Länge des geraden Abschnitts
88 des ersten Schlitzes 30 länger als die des geraden Abschnitts 94 des zweiten Schlitzes
31 und die des geraden Abschnitts 106 des vierten Schlitzes 35 länger als die des
geraden Abschnitts 104 des dritten Schlitzes 33 ist.
[0022] Wie man aus der Zeichnung sieht, sind die einzelnen Profilebenen 42, 52; 44, 54;
46, 56; 48, 58 gegeneinander so höhenversetzt, daß die einzelnen Kontaktelemente 20,
21, 23, 25 jeweils unter Umgehung..der nicht zugeordneten Schlitze in ihren zugeordneten
Schlitz gelangen, wo sie mit den dort angeordneten Adern 26 der Lahnlitzenleitung
28 einen Kontakt ausbilden, wie dies im folgenden beschrieben wird.
[0023] Die Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 umfassen jeweils eine Kontaktzunge 24 und einen
Steckkontaktsteg 22, wobei die Ebene der Kontaktzunge 24 gegenüber der Ebene des Steckkontaktstegs
22 um einen Winkeln von ca. 25° geneigt ist. Am Ende der Kontaktzunge 24 ist eine
Schneide 34 oder eine sonstige geeignete Maßnahme vorgesehen, damit sie in die Isolierung
der Adern 26 der Lahnlitzenleitung 28 eindringen kann. Auf der Unterseite weist der
Steckkontaktsteg 22 ein Sägezahnprofil 86 auf. Die Spitze des Steckkontaktstegs 22
ist zur Unterseite hin umgebogen, um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden.
[0024] Zur Herstellung eines Kontaktes wird die Lahnlitzenleitung in das mit dem Profildeckel
38 geschlossene Gehäuseteil 12 des Steckers 10 durch die Zuleitung 64 eingeschoben
und die einzelnen Adern 26 in den Schlitzen bzw. Kanälen mit den unterschiedlichen
Profilebenen angeordnet. Die Kontaktelemente 20, 21, 23, 25, die sich im Anlieferungszustand
des Steckers in einer Vormontagestellung aus der Steckleiste nach unten herausragend
befinden (s. Fig. 1 bei 21a), werden daraufhin einfach in den in der Steckleiste 18
vorgesehenen Aussparungen 80 (s. Fig. 8) und den dazu fluchtenden Kanälen 82 im Lagerblock
16 hochgeschoben, wobei das Sägezahnprofil 86 in das Steckermaterial eingreift und
die Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 in dem Stecker 10 verankert. Jedes Kontaktelement
20, 21, 23, 25 gelangt dabei in den ihm zugeordneten Schlitz 30, 31, 33 bzw. 35, dringt
in die jeweilige Ader 26 ein und bildet mit der dort angeordneten Ader 26 einen elektrischen
Kontakt.
[0025] Es ist ersichtlich, daß die beschriebene Zuordnung von Kontaktelementen 20, 21, 23,
25 und den Schlitzen 30, 31, 33, 35 sich durch die ausgebildeten Profilebenen ergibt,
wobei die Kontaktelemente eine entsprechende unterschiedliche Länge aufweisen. Durch
eine entsprechende andere Ausbildung der Profilebenen ist ebenfalls jede andere Zuordnung
von Kontakten und Schlitzen möglich.
1. Stecker für Schwachstromanlagen, insbesondere der Fernmeldetechnik, vorzugsweise
für Telefonanlagen, bestehend aus einem Gehäuseteil mit einem Steckerteil, wobei das
Steckerteil einen im Gehäuse angeordneten Lagerblock und eine aus dem Gehäuseteil
ragende Steckleiste aufweist, der Lagerblock aus einem Blechstanzteil bestehende Kontaktelemente lagert, die einen sich im Bereich der Steckleiste
befindenden Steckkontaktsteg und im Bereich des Lagerblocks positionierte Kontaktzungen
aufweisen, sowie mit einer im Gehäuseteil ausgebildeten Aufnahmeeinrichtung, die die
Adern einer in das Gehäuseteil durch eine Zuleitung eingeführten Lahn- litzenleitung aufnimmt, mit im Inneren des Gehäuseteils ausgebildeten, den Adern
der Lahnlitzenleitung zugeordneten Schlitzen, die von der Kontaktzunge des zugehörigen
Kontaktelements, das am Kontaktende eine in die entsprechende Ader der Lahnlitzenleitung
eindringende Schneide aufweist, durchgriffen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmeeinrichtung:einen seitlich angeordneten, vorzugsweise an einem Ende (36) des
Gehäuseteils (12) angelenkten Profildeckel (38) mit auf der dem Gehäuseinneren zugewandten
Seite (40) angeordneten positiven Profilebenen (42, 44, 46, 48) unterschiedlicher
Höhe und im diesen Profilebenen gegenüberliegenden Boden (50) des Gehäuseteils (12)
ausgebildeten, den Profilebenen (42, 44, 46, 48) des Profildeckels (38) entsprechend
negativ geformten, von diesen auf Abstand angeordneten Profilebenen (52, 54, 56, 58)
zur Bildung von sacklochartigen Führungsschlitzen bzw. Kanälen (30, 31, 33, 35) für
die Adern (26) der Lahnlitzenleitung (28) aufweist, und die Profilebenen (42, 52;
44, 54; 46, 56; 48, 58) der Schlitze (30, 31, 33, 35) stufenförmig seitlich so gegeneinander
versetzt verlaufen, daß jeweils eine nach oben ragende Kontaktzunge (24) lediglich
in bestimmten Schlitzen (30, 31, 33, 35) einmündet, wobei die Stecköffnungen der Schlitze
(30, 31, 33, 35) am Einsteckende (36) übereinander angeordnet sind, so daß die Lahnlitzenleitung
(28) mit ihrer flachen Seite (62) parallel zur flachen Seite der Steckleiste (18)
zugeführt wird.
2. Stecker nach Anspruch l,dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (30, 31, 33, 35)
senkrecht zur flachen Seite der Steckleiste (18) in der Höhe versetzt sind.
3. Stecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Profildeckel (38)
an dem der Zuleitung (64) der Lahnlitzenleitung (28) ent2 gegengesetzten Ende (36)
des Gehäuseteils (12) angelenkt ist.
4. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Profildeckel
(38) an seinen Seitenkanten (68, 70) Rastnasen (72) zur Verriegelung des Profildeckels
(38) in in den Wänden (74, 76) des Gehäuseteils (12) angeordneten Aussparungen (78)
aufweist.
5. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Profildeckel
(38) nach dem Einsetzen bzw. Einschwenken mittels begrenzter bzw. gezielter Stofferweichung
mit dem Gehäuseteil (12) fest verbunden ist.
6. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckleiste
(18) Aussparungen (80) zur Aufnahme der Kontaktelemente (20, 21, 23, 25) aufweist,
und im Lagerblock (16) mit den Aussparungen (80) fluchtende Kanäle (82) zur Aufnahme
der Kontaktzungen (24) vorgesehen sind.
7. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Kanäle
(82) im Lagerblock (16) so angeordnet sind, daß ein erstes oberes Kontaktelement (20)
in einen ersten, auf der der Steckerleiste (18) zugewandten Seite (84) des Gehäuseteils
(12) ausgebildeten äußersten Schlitz (30), ein zweites unteres Kontaktelement (21)
in einen neben dem ersten Schlitz (30) angeordneten zweiten Schlitz (31), ein drittes
unteres Kontaktelement (23) in einen neben dem zweiten Schlitz (31) angeordneten dritten
Schlitz (33), und ein viertes unteres Kontaktelement (25) in einen vierten neben dem
dritten Schlitz (33) angeordneten vierten Schlitz (35) mündet.
8. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Ebene
der Kontaktzunge (24) der Kontaktelemente (20, 21, 23, 25) in bezug auf die Ebene
des Steckkontaktstegs (22) um einen Winkel α geneigt ist, und daß der Steckkontaktsteg
(22) oder die Kontaktzunge (24) ein Sägezahnprofil (86) zur Festlegung in dem Steckerteil
(14) um den Lagerblock (16) aufweist.
9. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß der Neigungswinkel
oC der Ebene der Kontaktzunge (24) zur Ebene des Steckkontaktstegs (22) etwa 25° beträgt.
10. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Profile
der einzelnen Profilebenen (42, 52; 44, 54; 46, 56; 48, 58) der Schlitze (30, 31,
33, 35) bei im Gehäuseteil (12) eingesetzten Profildeckel (38) einen geraden Abschnitt
und einen gekrümmten Abschnitt umfassen, wobei der erste Schlitz (30) einen an die
Zuleitung (64) der Lahnlitzenleitung (28) angrenzenden geraden Abschnitt mit einem
daran angrenzenden zur Öffnung (90) des Gehäuseteils (12) hin ansteigenden gekrümmten
Abschnitt (92) mit konvexer Krümmung, der zweite Schlitz (31) einen an die Zuleitung
(64) der Lahnlitzenleitung (28) angrenzenden geraden Abschnitt (94) mit einem daran
angrenzenden zum Boden (50) des Gehäuseteils (12) hin geneigten gekrümmten Abschnitt
(98) mit konkaver Krümmung, und der dritte und vierte Schlitz (33, 35) einen an die
Zuleitung (64) der Lahnlitzenleitung (28) angrenzenden, zum Boden (50) des Gehäuseteils
(12) hin geneigten gekrümmten Abschnitt (100, 102) mit konkaver Krümmung und einen
daran angrenzenden geraden Abschnitt (104, 106) aufweist, wobei der gerade Abschnitt
(88) des ersten Schlitzes (30) länger als der gerade Abschnitt (94) des zweiten Schlitzes
(31) und der gerade Abschnitt (106) des vierten Schlitzes (35) länger als der gerade
Abschnitt (104) des dritten Schlitzes (33) ist.