(19)
(11) EP 0 152 540 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.08.1985  Patentblatt  1985/35

(21) Anmeldenummer: 84113311.9

(22) Anmeldetag:  06.11.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4H01R 13/56, H01R 13/26
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR GB IT NL

(30) Priorität: 10.02.1984 DE 3404815

(71) Anmelder: Grote & Hartmann GmbH & Co. KG
D-42369 Wuppertal (DE)

(72) Erfinder:
  • Brandstäter, Manfred
    D-5600 Wuppertal 21 (DE)
  • Kaiser, Manfred
    D-5600 Wuppertal 2 (DE)
  • Könnemann, Alfred, Dipl.-Ing.
    D-5600 Wuppertal 21 (DE)
  • Konrad, Hans-Harald
    D-5600 Wuppertal 11 (DE)
  • Lolic, Srboslav
    D-5600 Wuppertal 2 (DE)
  • Müller, Wulf
    D-5600 Wuppertal 2 (DE)
  • Reinertz, Rudolf
    D-5600 Wuppertal 2 (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Dr. Solf & Zapf 
Postfach 13 01 13
42028 Wuppertal
42028 Wuppertal (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Stecker für schwachstromanlagen


    (57) Die Erfindung betrifft einen Stecker für Schwachstromanlagen, bei dem die Aufnahmeeinrichtung einen seitlich angeordneten, vorzugsweise an einem Ende (36) des Gehäuseteils (12) angelenkten Profildeckel (38) mit auf der dem Gehäuseinneren zugewandten Seite (40) angeordneten positiven Profilebenen (42, 44, 46, 48) unterschiedlicher Höhe und im diesen Profilebenen gegenüberliegenden Boden (50) des Gehäuseteiles (12) ausgebildeten, den Profilebenen (42, 44, 46, 48) des Profildeckels (38) entsprechend negativ geformten, von diesen auf Abstand angeordneten Profilebenen (52, 54, 56, 58) zur Bildung von sacklochartigen Führungsschlitzen bzw. Kanälen (30, 31, 33, 35) für die Adern (26) der Lahnlitzenleitung (28) aufweist, und die Profilebenen (42, 52; 44, 54; 46, 56; 48, 58) der Schlitze (30, 31, 33, 35) stufenförmig seitlich so gegeneinander versetzt verlaufen. Eine jeweils nach oben ragende Kontaktzunge (24) mündet lediglich in bestimmten Schlitzen (30,31,33,35) ein, wobei die Stecköffnungen der Schlitze (30, 31, 33, 35) am Einsteckende (36) übereinander angeordnet sind, so daß die Lahnlitzenleitung (28) mit ihrer flachen Seite (62) parallel zur flachen Seite der Steckleiste (18) zugeführt wird.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Stecker für Schwachstromanlagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Ein derartiger Stecker wird z. B. in der Patentanmeldung P 33 39 313.3 vorgeschlagen.

    [0003] Bei einem derartigen Stecker, der sich in der Praxis bewährt hat, erfolgt die Zuleitung der Lahnlitzenleitung mit ihrer flachen Seite in einer Ebene senkrecht zur flachen Seite der Steckleiste bzw. zur Längs-* manchen Anwendungsfällen ist es jedoch wünschenswert, eine Zuführung der Lahnlitzenleitung mit ihrer flachen Seite parallel zur flachen Seite der Steckleiste des Steckers auszubilden. Dies ist mit den bekannten Steckern nicht möglich, so daß es bisher in einem derartigen Fall notwendig war, die Lahnlitzenleitung zu verdrehen: Dies führte zu Beschädigungen der Isolierung der Adern der Lahnlitzenleitung, so daß ein sicherer Betrieb des angeschlossenen Gerätes nicht

    [0004] *erstreckung der Kontaktelemente des Steckers. In immer gewährleistet war. Weiter erforderte eine derartige Montage einen erhöhten Platzbedarf.

    [0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Stecker der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine Zuführung der Lahnlitzenleitung mit ihrer flachen Seite parallel zur flachen Seite der Steckleiste möglich ist.

    [0006] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.

    [0007] Mit der Erfindung wird in vorteilhafter Weise ein Kontakt zwischen den Kontaktzungen der Kontaktelemente und den einzelnen Adern der Lahnlitzenleitung in einer Ebene parallel zur flachen Seite der Steckleiste
    erreicht, so daß keine Verdrehung der Lahnlitzenleitung erforderlich ist. Neben einer erhöhten Betriebssicherheit wird damit eine bequemere Montage und Platzersparnis erreicht.

    [0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung. ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0009] Durch die Ausführungsform gemäß Anspruch 2 wird in vorteilhafter Weise eine einfache Umgehung der einem Kontaktelement nicht zugeordneten Schlitze erreicht.

    [0010] Die Ausgestaltung gemäß Anspruch 1 ist eine vorteilhafte Anordnung und Zuordnung der Kontaktelemente zu den einzelnen Adern der Lahnlitzenleitung unter besonderer Berücksichtigung der Profilierung der einzelnen Schlitzprofile.

    [0011] Mit der Ausgestaltung gemäß Anspruch 8 und 9 wird in vorteilhafter Weise eine einfache Festlegung der Kontaktelemente in der Steckleiste beim Einschieben der Kontaktelemente erreicht.

    [0012] Die Ausführungsform gemäß Anspruch 10 der Erfindung ermöglicht eine Profilierung der Profilebenen im Profildeckel und dem Boden des Gehäuseteils mit produktionsgerechten Formen der Profile.

    [0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschieben. Es zeigen:

    Fig. 1 eine Seitenansicht des Steckers;

    Fig. 2 eine Ansicht der gegenüberliegenden Seite von Fig. 1 in Richtung des Pfeils II in Fig. 3;

    Fig. 3 eine Ansicht des Steckers in Richtung des Pfeils III in Fig. 1;

    Fig. 4 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie IV-IV in Fig. 1;

    Fig. 5 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie V-V in Fig. 1;

    Fig. 6 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie VI-VI in Fig. 1;

    Fig. 7 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie VII-VII in Fig. 1;

    Fig. 8 eine Ansicht des Steckers von unten in Richtung des Pfeils VIII in Fig. 1;

    Fig. 9 eine Schnittansicht längs der Linie IX-IX in Fig. 1;

    Fig. 10 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie X-X in Fig. 1;

    Fig. 11 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie XI-XI in Fig. 1;

    Fig. 12 eine Schnittansicht des Steckers längs der Linie XII-XII in Fig. 1;

    Fig. 13 eine Aufsicht auf ein Kontaktelement für den Stecker;

    Fig. 14 eine Seitenansicht des Kontaktelements von Fig. 13; und

    Fig. 15 eine Vorderansicht des Kontaktelements von Fig. 13.



    [0014] In der Zeichnung (Fig. 1) ist ein Stecker 10 für eine Lahnlitzenleitung 28 gezeigt. Der Stecker 10 umfaßt ein Gehäuseteil 12 und ein daran angeordnetes, vorzugsweise einstückig mit dem Gehäuseteil 12 ausgebildetes Steckerteil 14. Das Steckerteil 14 besteht aus einem Lagerblock 16, der im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Teil des Gehäuseteils 12 darstellt und einer sich vom Gehäuseteil 12 erstreckenden Steckleiste 18. In der Steckleiste 18 sind Aussparungen 80 angeordnet, die mit im Lagerblock 16 ausgebildeten Kanälen 82 fluchten (s. Fig. 7 und 8). In den Aussparungen 80 und den Kanälen 82 sind Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 angeordnet, wie dies weiter unten beschrieben wird.

    [0015] Das Gehäuseteil 12 ist vorzugsweise als Spritzgußteil aus Kunststoff hergestellt. Es umfaßt einen Boden 50, Wände 74, 76, eine Zuleitung 64 für die Lahnlitzenleitung 28, sowie eine an dem der Zuleitung 64 gegenüberliegenden Ende des Gehäuseteils 12 angeordnete Wand mit einem an der oberen Kante angelenkten Profildeckel 38 (s. Fig. 2 und 3). Der Profildeckel 38 weist an seinen Seitenkanten 68, 70 Rastnasen 72 auf, die zur Verriegelung des Profildeckels 38 in dem Gehäuseteil 12 in in den Wänden 74, 76 ausgebildeten Aussparungen 80 eingreifen. Stattdessen kann aber in vorteilhafter Weise auch vorgesehen sein, daß der Profildeckel 38 ohne Verbindung mit dem Gehäsue hergestellt wird und lediglich in das Gehäuse eingesetzt und durch Verklebung oder Verschweißung * verbunden wird. Auf der der Öffnung 90 des Gehäuseteils 12 zugewandten Seite 40 weist der Profildeckel 38 gegen- *mit letzterem
    einander höhenversetzte Profilebenen 42, 44, 46, 48 parallel nebeneinander zur Stirnseite des Steckers verlaufend zur Ausbildung von Schlitzen bzw. Kanälen 30, 31, 33, 35 auf (s. Fig. 4), wobei gegebenenfalls Stege 108, 110, 112 auf den Profilebenen stehen können.

    [0016] Im Boden 50 des Gehäuseteils 12 sind entsprechende stufenförmig seitlich gegeneinander versetzte Profilebenen 52, 54, 56, 58 vorzugsweise äquidistant zu den Profilebenen des Profildeckels 38 angeordnet (Fig. 6), so daß sich bei eingesetztem Profildeckel die sacklochartigen Schlitze bzw. Kanäle ergeben.

    [0017] Die Zuordnung der einzelnen Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 zu den einzelnen Schlitzen ist dergestalt, daß ein erstes oberes Kontaktelement 20 dem ersten Schlitz 30, ein zweites unteres Kontaktelement 21 dem zweiten Schlitz 31, ein drittes unteres Kontaktelement 23 dem dritten Schlitz 33 und ein viertes unteres Kontaktelement 25 dem vierten Schlitz 35 zugeordnet ist, wobei sich der erste Schlitz 30 auf der dem Steckerteil 14 zugewandten Seite 84 befindet und die übrigen Schlitze daneben in Richtung der gegenüberliegenden Seite angeordnet sind (s. Fig. 4).

    [0018] In den Fig. 9 bis 12 sind die einzelnen Profilebenen der Schlitze 30, 31, 33, 35 in der angegebenen Reihenfolge dargestellt. Alle Profilebenen 42, 52; 44, 54; 46, 56; 48, 58 weisen einen geraden und einen gekrümmten Abschnitt auf, wobei die Profilebenen 52 bis 58 des Bodens 50 und die Profilebenen 42 bis 48 des Profildeckels 38 sich einander äquidistant ergänzen. Die Profilebene 52 des Bodens des ersten Schlitzes 30 umfaßt einen sich an die Zuleitung 64 anschließenden geraden Abschnitt 88, an den sich ein zur Öffnung 90 des Gehäuseteils 12 hin geneigter gekrümmter, Abschnitt 92 konkaver Krümmung anschließt. Entsprechend weist die zugehörige Profilebene 42 des Profildeckels 38 einen geraden Abschnitt 88 und einen daran anschließenden gekrümmten Abschnitt 92 konvexer Krümmung auf. Der Kanal des ersten Kontaktelements 20 mündet in den derart ausgebildeten Schlitz 30 (s. Fig. 9). Der daneben angeordnete zweite Schlitz 31 umfaßt eine im Boden 50 des Gehäuseteils 12 ausgebildete Profilebene 54,bestehend aus einem an die Zuleitung 64 angrenzenden geraden Abschnitt 94 und einen daran anschließenden zum Boden 50 des Gehäuseteils 12 hin.ge-neigten gekrümmten Abschnitt 98 konvexer Krümmung, wobei die entsprechende Profilebene 44 des Profildeckels 38 einen geraden Abschnitt 94 und einen daran anschließenden gekrümmten Abschnitt konvexer Krümmung aufweist (siehe Fig. 10). Der Kanal 82 des zweiten Kontaktelements 21 mündet in den derart ausgebildeten Schlitz 31.

    [0019] Der daneben angeordnete Schlitz 33 umfaßt eine im Boden 50 des Gehäuseteils 12 ausgebildete Profilebene 56, bestehend aus einem an die Zuleitung 64 angrenzenden zum Boden 50 hin geneigten gekrümmten Abschnitt 100 konvexer Krümmung und einen daran anschließenden geraden Abschnitt 104, wobei die entsprechende Profilebene 46 des Profildeckels 38 einen gekrümmten Abschnitt 100 konkaver Krümmung und einen sich daran anschließenden geraden Abschnitt aufweist (siehe Fig. 11). Der Kanal 82 des dritten Kontaktelements 23 mündet in den derart ausgebildeten Schlitz 33.

    [0020] Der daneben angeordnete Schlitz 35 umfaßt eine im Boden 50 des Gehäuseteils 12 ausgebildete Profilebene 58, bestehend aus einem an die Zuleitung 64 angrenzenden zum Boden 50 des Gehäuseteils 12 hin geneigten gekrümmten Abschnitt 102 konvexer Krümmung, an den sich ein gerader Abschnitt 106 anschließt. Eine entsprechende Profilebene 48 des Profildeckels 38 umfaßt einen gekrümmten Abschnitt 102 konkaver Krümmung, an den sich ein gerader Abschnitt 106 anschließt (siehe Fig. 12). Der Kanal 82 des vierten Kontaktelements 25 mündet in den derart ausgebildeten Schlitz 35.

    [0021] Die Länge der einzelnen Abschnitte ist dergestalt, daß die Länge des geraden Abschnitts 88 des ersten Schlitzes 30 länger als die des geraden Abschnitts 94 des zweiten Schlitzes 31 und die des geraden Abschnitts 106 des vierten Schlitzes 35 länger als die des geraden Abschnitts 104 des dritten Schlitzes 33 ist.

    [0022] Wie man aus der Zeichnung sieht, sind die einzelnen Profilebenen 42, 52; 44, 54; 46, 56; 48, 58 gegeneinander so höhenversetzt, daß die einzelnen Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 jeweils unter Umgehung..der nicht zugeordneten Schlitze in ihren zugeordneten Schlitz gelangen, wo sie mit den dort angeordneten Adern 26 der Lahnlitzenleitung 28 einen Kontakt ausbilden, wie dies im folgenden beschrieben wird.

    [0023] Die Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 umfassen jeweils eine Kontaktzunge 24 und einen Steckkontaktsteg 22, wobei die Ebene der Kontaktzunge 24 gegenüber der Ebene des Steckkontaktstegs 22 um einen Winkeln von ca. 25° geneigt ist. Am Ende der Kontaktzunge 24 ist eine Schneide 34 oder eine sonstige geeignete Maßnahme vorgesehen, damit sie in die Isolierung der Adern 26 der Lahnlitzenleitung 28 eindringen kann. Auf der Unterseite weist der Steckkontaktsteg 22 ein Sägezahnprofil 86 auf. Die Spitze des Steckkontaktstegs 22 ist zur Unterseite hin umgebogen, um eine Verletzungsgefahr zu vermeiden.

    [0024] Zur Herstellung eines Kontaktes wird die Lahnlitzenleitung in das mit dem Profildeckel 38 geschlossene Gehäuseteil 12 des Steckers 10 durch die Zuleitung 64 eingeschoben und die einzelnen Adern 26 in den Schlitzen bzw. Kanälen mit den unterschiedlichen Profilebenen angeordnet. Die Kontaktelemente 20, 21, 23, 25, die sich im Anlieferungszustand des Steckers in einer Vormontagestellung aus der Steckleiste nach unten herausragend befinden (s. Fig. 1 bei 21a), werden daraufhin einfach in den in der Steckleiste 18 vorgesehenen Aussparungen 80 (s. Fig. 8) und den dazu fluchtenden Kanälen 82 im Lagerblock 16 hochgeschoben, wobei das Sägezahnprofil 86 in das Steckermaterial eingreift und die Kontaktelemente 20, 21, 23, 25 in dem Stecker 10 verankert. Jedes Kontaktelement 20, 21, 23, 25 gelangt dabei in den ihm zugeordneten Schlitz 30, 31, 33 bzw. 35, dringt in die jeweilige Ader 26 ein und bildet mit der dort angeordneten Ader 26 einen elektrischen Kontakt.

    [0025] Es ist ersichtlich, daß die beschriebene Zuordnung von Kontaktelementen 20, 21, 23, 25 und den Schlitzen 30, 31, 33, 35 sich durch die ausgebildeten Profilebenen ergibt, wobei die Kontaktelemente eine entsprechende unterschiedliche Länge aufweisen. Durch eine entsprechende andere Ausbildung der Profilebenen ist ebenfalls jede andere Zuordnung von Kontakten und Schlitzen möglich.


    Ansprüche

    1. Stecker für Schwachstromanlagen, insbesondere der Fernmeldetechnik, vorzugsweise für Telefonanlagen, bestehend aus einem Gehäuseteil mit einem Steckerteil, wobei das Steckerteil einen im Gehäuse angeordneten Lagerblock und eine aus dem Gehäuseteil ragende Steckleiste aufweist, der Lagerblock aus einem Blechstanzteil bestehende Kontaktelemente lagert, die einen sich im Bereich der Steckleiste befindenden Steckkontaktsteg und im Bereich des Lagerblocks positionierte Kontaktzungen aufweisen, sowie mit einer im Gehäuseteil ausgebildeten Aufnahmeeinrichtung, die die Adern einer in das Gehäuseteil durch eine Zuleitung eingeführten Lahn- litzenleitung aufnimmt, mit im Inneren des Gehäuseteils ausgebildeten, den Adern der Lahnlitzenleitung zugeordneten Schlitzen, die von der Kontaktzunge des zugehörigen Kontaktelements, das am Kontaktende eine in die entsprechende Ader der Lahnlitzenleitung eindringende Schneide aufweist, durchgriffen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung:einen seitlich angeordneten, vorzugsweise an einem Ende (36) des Gehäuseteils (12) angelenkten Profildeckel (38) mit auf der dem Gehäuseinneren zugewandten Seite (40) angeordneten positiven Profilebenen (42, 44, 46, 48) unterschiedlicher Höhe und im diesen Profilebenen gegenüberliegenden Boden (50) des Gehäuseteils (12) ausgebildeten, den Profilebenen (42, 44, 46, 48) des Profildeckels (38) entsprechend negativ geformten, von diesen auf Abstand angeordneten Profilebenen (52, 54, 56, 58) zur Bildung von sacklochartigen Führungsschlitzen bzw. Kanälen (30, 31, 33, 35) für die Adern (26) der Lahnlitzenleitung (28) aufweist, und die Profilebenen (42, 52; 44, 54; 46, 56; 48, 58) der Schlitze (30, 31, 33, 35) stufenförmig seitlich so gegeneinander versetzt verlaufen, daß jeweils eine nach oben ragende Kontaktzunge (24) lediglich in bestimmten Schlitzen (30, 31, 33, 35) einmündet, wobei die Stecköffnungen der Schlitze (30, 31, 33, 35) am Einsteckende (36) übereinander angeordnet sind, so daß die Lahnlitzenleitung (28) mit ihrer flachen Seite (62) parallel zur flachen Seite der Steckleiste (18) zugeführt wird.
     
    2. Stecker nach Anspruch l,dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (30, 31, 33, 35) senkrecht zur flachen Seite der Steckleiste (18) in der Höhe versetzt sind.
     
    3. Stecker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Profildeckel (38) an dem der Zuleitung (64) der Lahnlitzenleitung (28) ent2 gegengesetzten Ende (36) des Gehäuseteils (12) angelenkt ist.
     
    4. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Profildeckel (38) an seinen Seitenkanten (68, 70) Rastnasen (72) zur Verriegelung des Profildeckels (38) in in den Wänden (74, 76) des Gehäuseteils (12) angeordneten Aussparungen (78) aufweist.
     
    5. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Profildeckel (38) nach dem Einsetzen bzw. Einschwenken mittels begrenzter bzw. gezielter Stofferweichung mit dem Gehäuseteil (12) fest verbunden ist.
     
    6. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckleiste (18) Aussparungen (80) zur Aufnahme der Kontaktelemente (20, 21, 23, 25) aufweist, und im Lagerblock (16) mit den Aussparungen (80) fluchtende Kanäle (82) zur Aufnahme der Kontaktzungen (24) vorgesehen sind.
     
    7. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Kanäle (82) im Lagerblock (16) so angeordnet sind, daß ein erstes oberes Kontaktelement (20) in einen ersten, auf der der Steckerleiste (18) zugewandten Seite (84) des Gehäuseteils (12) ausgebildeten äußersten Schlitz (30), ein zweites unteres Kontaktelement (21) in einen neben dem ersten Schlitz (30) angeordneten zweiten Schlitz (31), ein drittes unteres Kontaktelement (23) in einen neben dem zweiten Schlitz (31) angeordneten dritten Schlitz (33), und ein viertes unteres Kontaktelement (25) in einen vierten neben dem dritten Schlitz (33) angeordneten vierten Schlitz (35) mündet.
     
    8. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Ebene der Kontaktzunge (24) der Kontaktelemente (20, 21, 23, 25) in bezug auf die Ebene des Steckkontaktstegs (22) um einen Winkel α geneigt ist, und daß der Steckkontaktsteg (22) oder die Kontaktzunge (24) ein Sägezahnprofil (86) zur Festlegung in dem Steckerteil (14) um den Lagerblock (16) aufweist.
     
    9. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß der Neigungswinkel oC der Ebene der Kontaktzunge (24) zur Ebene des Steckkontaktstegs (22) etwa 25° beträgt.
     
    10. Stecker nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Profile der einzelnen Profilebenen (42, 52; 44, 54; 46, 56; 48, 58) der Schlitze (30, 31, 33, 35) bei im Gehäuseteil (12) eingesetzten Profildeckel (38) einen geraden Abschnitt und einen gekrümmten Abschnitt umfassen, wobei der erste Schlitz (30) einen an die Zuleitung (64) der Lahnlitzenleitung (28) angrenzenden geraden Abschnitt mit einem daran angrenzenden zur Öffnung (90) des Gehäuseteils (12) hin ansteigenden gekrümmten Abschnitt (92) mit konvexer Krümmung, der zweite Schlitz (31) einen an die Zuleitung (64) der Lahnlitzenleitung (28) angrenzenden geraden Abschnitt (94) mit einem daran angrenzenden zum Boden (50) des Gehäuseteils (12) hin geneigten gekrümmten Abschnitt (98) mit konkaver Krümmung, und der dritte und vierte Schlitz (33, 35) einen an die Zuleitung (64) der Lahnlitzenleitung (28) angrenzenden, zum Boden (50) des Gehäuseteils (12) hin geneigten gekrümmten Abschnitt (100, 102) mit konkaver Krümmung und einen daran angrenzenden geraden Abschnitt (104, 106) aufweist, wobei der gerade Abschnitt (88) des ersten Schlitzes (30) länger als der gerade Abschnitt (94) des zweiten Schlitzes (31) und der gerade Abschnitt (106) des vierten Schlitzes (35) länger als der gerade Abschnitt (104) des dritten Schlitzes (33) ist.
     




    Zeichnung