(19)
(11) EP 0 152 559 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
28.08.1985  Patentblatt  1985/35

(21) Anmeldenummer: 84114503.0

(22) Anmeldetag:  29.11.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4H01Q 1/32
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE

(30) Priorität: 22.02.1984 DE 8405430 U

(71) Anmelder: KATHREIN-WERKE KG
D-83022 Rosenheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Margreiter, Hans
    D-8201 Kirchdorf (DE)
  • Friedl, Rudolf
    D-8214 Bernau (DE)

(74) Vertreter: Flach, Dieter Rolf Paul, Dipl.-Phys. et al
Patentanwälte Andrae/Flach/Haug/Kneissl Prinzregentenstrasse 24
83022 Rosenheim
83022 Rosenheim (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Antenne


    (57) Eine Antenne für Wohnwagen, Boote oder ähnlich überdachte Geräte zum Anbau an einem zwischen einer angehobenen Betriebsstellung und einer bis kurz über die Überdachung abgesenkten Transportsellung höhenverstellbaren Antennenmast (11) umfaßt eine Halteeinrichtung zur Befestigung der Antenne an dem Antennenmast (11). Um eine vereinfachte kompakte Anbringungsmöglichkeit für die Antenne am Antennenmast zu schaffen, die vor allem diebstahlsicher ist und eine beeinträchtigungsfreie und geschützte Antennenkabeiführung in das Innere des Antennenmastes (11) ermöglicht, ist vorgesehen, daß die Haiteeinrichtung aus einem die Antenne tragenden, vorzugsweise um 90° von der Horizontalausrichtung in Vertikalrichtung abgebogenen und auf den hohlen rohrförmigen Antennenmast (11) einsteckbaren Rohrstutzen (7) besteht, an dem zumindest ein Reibglied (17) vorgesehen ist, mittes dessen zwischen dem Reibglied (17) und der Innenwandung des Antennenmastes (11) eine kraftschlüssige Verbindung besteht.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Antenne für Wohnwagen, Boote oder ähnlich überdachte Geräte nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Derartige Antennen sind beispielsweise als sogenannte "Caravan-Antennen" bekanntgeworden und werden insbesondere zur Installation auf einem Wohnwagen verwandt. Der Antennenmast ist dabei in der Regel vom Wohnwageninneren aus zwischen einer sogenannten eingefahrenen Transportstellung und einer ausgefahrenen Betriebsstellung höhenverstellbar angeordnet. In der Transportstellung ist die am oberen Ende des Antennenmastes befestigte Antenne im wesentlichen bis kurz über dem Wohnwagendach eingefahren, wohingegen in der sogenannten Betriebsstellung zur Erzielung eines optimalen Fernseh- oder Rundfundempfanges die Antenne entsprechend hoch über einem Wohnwagendach ausgefahren wird.

    [0003] Eine derartige Antennenanordnung ist beispielsweise aus dem Prospekt der Firma Kathrein, "Caravan-Antenne" HD 35, bekanntgeworden und besteht aus einer horizontal und quer zum Antennenmast befestigten Dipolantenne und einer in Empfangsrichtung ausrichtbaren logarithmisch-periodischen Antenne, die in einem Kunststoff-Schutzgehäuse untergebracht ist. Derartige Antenneneinrichtungen, insbesondere mit dem Kunststoff-Schutzgehäuse, haben sich bisher in der Praxis sehr gut bewährt, da hierdurch eine Beeinträchtigung der gegenüber Witterungseinflüssen, also klimatischen Einflüssen und auch mechanischen Beanspruchungen sehr empfindliche logarithmisch-periodischen Antenne weitgehend vermieden werden können. Die Verwendung eines derartigen Schutzgehäuses stellt aber keinen Teil der vorliegenden Neuerung dar.

    [0004] Zur Befestigung am Antennenmast umfaßt die Halteeinrichtung ein mit der Antenne verbundenes Verankerungsteil, an dem eine an dem Antennenmast umgreifende Schelle mittels Flügelschrauben festgedreht wird.

    [0005] Neben dieser etwas aufwendigen Befestigung erweist es sich in der Praxis als ungünstig, daß . das Antennenkabel der Horizontalantenne frei zugänglich in einem großen Bogen von der Unterseite des Antennen-Schutzgehäuses nach oben bis unter die Kunststoffabdeckkappe, die am oberen Stirnende des Antennenmastes aufgesetzt ist, geführt und dort wiederum nach unten in das Rohrinnere des Antennenmastes umgelenkt wird. Dieses frei zugängliche Antennenkabel ist also vor mechanischen Beeinträchtigungen, dem Herausziehen oder gar mutwilligen Durchtrennen von nichtbefugter dritter Seite nicht hinreichend geschützt.

    [0006] Daneben wirkt diese Schellenbefestigung in ihrem Gesamterscheinungsbild etwas klobig. Schließlich sei noch angemerkt, daß die offen zugänglichen Flügelschrauben jederzeit von dritten, nichtbefugten Personen gelöst und so die Antenne im unbewachten Zustand problemlos entwendet werden kann.

    [0007] Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung die Nachteile vom Stand der Technik zu überwinden und eine vereinfachte kompakte Anbringungsmöglichkeit einer im wesentlichen horizontal ausgerichteten Fernsehantenne an einem insbesondere höhenverstellbaren Antennenmast für Caravane, Boote oder ähnliche überdachte Geräte zu schaffen, bei der eine beein- trächtigungsfreie und geschützte Antennenkabelführung in das Innere des Antennenmastes bei im Grundsatz erhöhter Diebstahlsicherung der Antenne möglich sein soll. Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung entsprechend den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

    [0008] Durch die vorliegende Ausbildung der Antennen wird eine äußerst ansprechende, die Kabel völlig im Inneren aufnehmende Befestigungsmöglichkeit der Antenne an einem ausfahrbaren Antennenmast geschaffen. Dabei wird die Horizontalantenne mit einem Rohrstutzen vorzugsweise in Form eines Krümmers lediglich auf das obere Ende eines Antennenmastes aufgesteckt, wobei durch die Anordnung eines deformierbaren Reibgliedes im Inneren mit der Innenwandung des Antennenmastes eine Reibschlußverbindung hergestellt wird.

    [0009] Insbesondere durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 wird sichergestellt, daß durch das Festdrehen des Reibgliedes dieses unter Querschnittsverbreiterung gestaucht wird, so daß eine allein durch Ziehen in Axialrichtung nicht lösbare Befestigungsmöglichkeit geschaffen wird. Bedenkt man dabei ferner, daß an den Wohnwagen in der Regel oben am Dach aufgebaute Kamine und Dachluken vorhanden sind, so wird deutlich, daß die Antenne im eingefahrenen Zustand nicht gelöst werden kann. Denn dazu müßte sie mehrere Male um 360° um den oberen Antennenmast gedreht werden, um die kraftschlüssige Verbindung wieder zu lösen. Auf diese Weise wird auch zusätzlich eine hundertprozentige Diebstahlsicherung realisiert. Auch hierbei verlaufen dabei die Antennenkabel von der Horizontalantenne insbesondere in dem Kunststoff-Schutzgehäuse direkt über den Rohrstutzen in Form eines Krümmers in den Antennenmast, ohne von außen sichtbar zu sein.

    [0010] Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 3 ist dabei vorgesehen, daß das Reibglied aus einer am Rohrstutzen der Antenne aufschraubbaren Muffe mit einem unteren Anlageflansch besteht, wobei das ring- oder hülsenförmige Reibglied auf dieser Muffe aufgesteckt und zwischen dem unteren Anlageflansch und der Stirnseite des Rohrstutzens der Antenne in Axialrichtung vorspannbar ist.

    [0011] Das Reibglied kann dabei in einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 5 aus einer elastisch deformierbaren Manschettenhülse oder aber auch aus einem elastisch deformier - baren, wie in Anspruch 6 angegebenen, Rundschnurring bestehen.

    [0012] In einer Weiterbildung nach Anspruch 8 können auch mehrere derartige Reibglieder übereinander angeordnet sein, wobei es in diesem Falle angebracht ist, zwischen den einzelnen Reibgliedern jeweils auf der Muffe aufgesetzte Druck-und Anlageringe vorzusehen.

    [0013] Um bei der erstmaligen Montage sicherzustellen, daß das Reibglied mit der Muffe beim Drehen der Antenne um mehrmals 360° um den Antennenmasten sich nicht mitdreht, sondern festgehalten wird, damit die Muffe in Axialrichtung während des Drehens des Rohrstutzens der Antenne sich in diesem zunehmend festdreht und das auf ihr sitzende elastische Formteil unter zunehmender Querschnittsverbreiterung vorgepreßt wird, ist vorgesehen, daß das elastische Formteil mit zumindest einem Vorsprung oder einem umlaufenden Verstärkungsabschnitt am Außenumfang versehen ist, wobei der Außendurchmesser des Formteils an dieser Stelle bereits im unverpreßten Zustand einen größeren Außendurchmesser als der zugehörige Innendurchmesser des Antennenmastes aufweist..

    [0014] In einer alternativen Ausgestaltung nach Anspruch 11 ist demgegenüber im unteren Anlageflansch ein weiteres Reibelement vorgesehen, das im unverpreßten Zustand einen größeren Außendurchmesser als der Innendurchmesser des Antennenrohres aufweist, wobei in der Weiterbildung nach Anspruch 12 eine derartige Verdrehsicherung aus einer im Anlageflansch eingebrachten Ringnut bestehen kann, in der ein weiteres in Form eines O-Ringes bestehendes Reibelement eingelegt ist.

    [0015] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend aus den anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im einzelnen

    Fig. 1: eine an einem Antennenmast befestigte Antenne in per- spektivischer Darstellung;

    Fig. 2: ein ausschnittsweiser Vertikalschnitt-Darstellung der Antennenbefestigung;

    Fig. 3: eine perspektivische Darstellung eines Reibgliedes nach Fig. 2;

    Fig. 4: ein weiteres Ausführungsbeispiel in Vertikalschnitt-Darstellung der Antennenbefestigungseinrichtung.

    Fig. 5: ein weiteres Ausführungsbeispiel in Vertikalschnitt-Darstellung.



    [0016] Fig. 1 zeigt in schematischer Perspektivdarstellung eine Antenne 1 insbesondere zur Verwendung auf einem Caravan-Wagen, einem Boot oder ähnliche Überdachungen aufweisende Geräte, mit einer quer zum Mast angeordneten Dipolantenne 3 und einem in Empfangsrichtung ausgerichteten Kunststoff-Schutzgehäuse 5, in dem vor Witterungseinflüssen und mechanischen Beanspruchungen geschützt eine logarithmisch-periodische Antenne eingebaut ist, die nachfolgend kurz Horizontal-Antenne genannt wird.

    [0017] Als Teil der Antenne 1 ist in ihrem rückwärtigen Randbereich ein Rohrstutzen 7 in Form eines Krümmers vorgesehen, der mit seinem nach unten weisenden Stirnende 9 in das obere Ende eines Antennenmastes 11 eingesteckt ist.

    [0018] Wie dazu aus Fig. 2 näher hervorgeht, umfaßt der in Form eines Krümmers ausgebildete Antennen-Rohrstutzen 7 einen Rohransatz 13 mit geringerem Außendurchmesser als der Innendurchmesser des Antennenmastes 11. In zusammengebautem Zustand wird die Antenne 1 mit dem Antennen-Rohrstutzen 7 mit dem Rohransatz 13 in das obere Ende des Antennenmastes 11 bis zu einer Anschlagschulter 15 eingesteckt.

    [0019] Wie aus Fig. 2 in Schnittdarstellung hervorgeht, ist ein Reibglied 17, wie es in Perspektivdarstellung in einer möglichen Ausführungsform in Fig. 3 gezeigt ist, in das Ende des Rohransatzes 13 eingeschraubt. Das Reibglied 17 besteht dabei aus einer mit einem Außengewinde versehenen Muffe 19 mit einem unteren Anschlagflansch 21, auf die ein elastisch deformierbares Formglied beispielsweise aus Gummi aufgesteckt ist. Wie aus Fig. 3 ferner noch hervorgeht, sind an dem Formglied 23 am Außenumfang mehrere Vorsprünge 25 vorgesehen, die vom unteren Anschlagflansch 21 aus zum oberen Ende hin eine zunehmende Radialhöhe aufweisen.

    [0020] Nachfolgend wird auf den Einbauder Antenne 1 am Antennenmast 11 eingegangen.

    [0021] Zunächst wird das Reibglied 7 mit seinem Außengewinde 27 in ein entsprechendes Innengewinde am Rohransatz 13 des Antennen-Rohrstutzens 7 eingeschraubt. Ein oder mehrere Antennenkabel, die dabei von der Antenne 1 durch den Rohrstutzen 7 verlegt sind, werden dann von oben her in den Antennenmast 11 hineingeführt und die Antenne mit dem Rohrstutzen 7 auf das obere Stirnende des Antennenmastes 11 bis zur Anschlagschulter 15 aufgesetzt. Da der Außendurchmesser der an dem Reibglied 17 vorgesehenen Vorsprünge 25 größer ist als der entsprechende Innendurchmesser am Antennenmast 11, ist sichergestellt, daß beim beginnenden Drehen der Antenne 1 mehrmals um die Vertikalachse des Antennenmastes 11 das Reibglied 17 mit der Muffe 19 sich nicht mitdreht. Dadurch wird bei ständigem Weiterdrehen der Antenne 1 um die Vertikalachse gemäß der Pfeilrichtung 29 in Fig. 1 die Muffe 19 immer weiter in den Rohransatz 13 des Rohrstutzens 7 eingeschraubt. Das zwischen der Stirnseite des Rohransatzes 13 und dem Anlageflansch 21 der Muffe 19 hülsenförmig eingesetzte elastische Formglied 23 wird dabei in Axialrichtung in zunehmendem Maße vorgespannt, wobei durch die dadurch bedingte Querschnittsverbreiterung die radialen Anpreßkräfte zwischen dem Außenumfang der Muffe 19 und der Innenwand des Antennenmastes 11 ständig erhöht werden. Durch Weiterdrehen der Antenne 1 können dabei die radialen Anpreßkräfte derart erhöht werden, daß die Antenne 1 in vertikaler Axialrichtung aus dem Rohrstutzen ohne Gegenzudrehen nicht entfernt werden kann.

    [0022] Aus dem erläuterten Ausführungsbeispiel ergibt sich also, daß ein oder mehrere Antennenkabel von der Antenne von außen nicht sichtbar über den in Form eines Krümmers ausgebildeten Rohrstutzen 7 direkt in den Antennenmast 11 verlegbar sind. Hierdurch wird die gesamte Sicherheit deutlich erhöht. Vor allem aber wird durch diese Antennenausbildung eine äußerst ansprechende Befestigungseinrichtung geschaffen, da der in Form eines Krümmers ausgebildete Rohrstutzen 7 mit. gleichem Außendurchmesser wie der Antennenmast 11 ausgebildet sein kann, so daß ohne von außen sichtbare Befestigungsmittel die Antenne 1 direkt über den Krümmerin den Antennenmast 11 übergeht.

    [0023] Vor allem aber, wenn auf einem Caravan-Dach noch Dachluken und Kaminaufbauten vorgesehen sind, wird sichergestellt, daß bei in die Transportstellung eingefahrener Antenne 1 diese vom Antennenmast nicht gelöst werden kann, da dann eine freie mehrmalige Verdrehung der Antenne in entgegengesetzter Pfeilrichtung 29 durch die Dachaufbauten nicht möglich ist.

    [0024] Nachfolgend wird noch auf Fig. 4 bezug genommen, in der ein weiteres Ausführungsbeispiel der Befestigungseinrichtung mit Verdrehsicherung gezeigt ist.

    [0025] Das Reibglied 17 besteht in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls aus einer Muffe 19 mit einem unteren Anschlagflansch 21, in dem eine umlaufende Ringnut 31 eingebracht ist. In dieser Ringnut 31 ist ein beispielsweise aus Gummi bestehendes Reibelement 33 in Form eines Rundschnurringes eingelegt. Die Abmessungen in diesem Ausführungsbeispiel sind derart , daß der Außendurchmesser des Reibelementes 33 etwas größer ist als der Innendurchmesser des Antennenmastes 11, so daß über dieses Reibelement die Muffe 19 bei anfänglichem Einstecken in den Antennenmast 11 verdrehsicher festgehalten wird.

    [0026] Oberhalb des Anschlagflansches 21 sind zwei elastische Formteile ebenfalls in Form von Rundschnurringen 23a eingelegt, die jeweils durch Druck- und Anschlagringe bzw. -hülsen 35, die ebenfalls auf die Muffe 19 aufgesteckt sind, getrennt sind.

    [0027] Der Zusammenbau und Abbau der Antenne 1 erfolgt hierbei gleichermaßen wie nach dem vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel, wobei nach dem anfänglichen Einschrauben der Muffe 19 am unteren Rohrstutzen 7 die gesamte Anordnung in den Antennenmast 11 und durch Drehen der Antenne 1 um die Vertikalachse des Antennenmastes 11 die Muffe 19 zunehmend in den Rohrstutzen 7 eingeschraubt wird, bis durch die in Axialrichtung zusammengepreßten Formglieder in zunehmendem Maße in Radialrichtung auseinandergepreßt werden und eine in hohem Maße sichere kraftschlüssige Verbindung zwischen der Muffe 19 und der Antenne 1 mit dem Antennenmast 11 bewirken.

    [0028] Nur der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, daß auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 zwischen dem Formglied 23 und der Stirnseite des Rohransatzes 13 noch ein zusätzlicher Druck- und Anschlagring 35 vorgesehen sein kann.

    [0029] Nachfolgend wird noch auf Fig. 5 bezug genommen, in der eine vereinfachte Ausführungsform der Neuerung gezeigt ist.

    [0030] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Rohrstutzen 7 mit einem verlängerten Rohransatz 13 versehen, in dem zwei nach außen weisende umlaufende Ringnuten 37a und 37b eingebracht sind. In entsprechender Höhe sind am Innenumfang des Antennenmastes 11 ebenfalls zwei umlaufende Ringnutzen 39a und 39b eingebracht, wobei in den so gebildeten Ringräumen zwei elastische Reibelemente 33, beispielsweise zwei Rundschnurringe eingelegt sind. Die Abmessungen sind in dieser Ausführungsform derart, daß zwischen dem Außenumfang des Rohransatzes 13 und dem Innenumfang des Antennenmastes 11 ein derartiger Abstand ist, daß beim Einstecken des Rohransatzes 13 in den Antennenmast 11 die Reibelemente 33 in dem Radialabstand zwischen dem Rohransatz und dem Antennenmast zusammengepreßt werden, und bei Erreichen ihrer endgültigen Einstecklage in den so gebildeten Ringnuten 37a, b und 39a und b wieder zumindest teilweise wieder entspannen können. Allerdings ist diese Befestigungseinrichtung nicht derart stabil wie bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen. Zudem können nichtbefugte Dritte diese Antenne ebenfalls durch alleiniges Anheben in Vertikalrichtung wieder lösen, so daß hierdurch nicht die gewünschte hohe Diebstahlsicherheit wie bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen erzielbar ist.


    Ansprüche

    1. Antenne (1) für Wohnwagen, Boote oder ähnlich überdachte Geräte zum Anbau an einen zwischen einer angehobenen Betriebsstellung und einer bis kurz über die Überdachung abgesenkten Transportstellung höhenverstellbaren Antennenmast (11) mit einer Halteeinrichtung zur Befestigung der Antenne (1) an dem Antennenmast (11), dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung aus einem die Antenne (1) tragenden, vorzugsweise um 90° von der Horizontalausrichtung in Vertikalrichtung abgebogenen und auf den hohlen rohrförmigen Antennenmast (11) einsteckbaren Rohrstutzen (7) besteht, an dem zumindest ein Reibglied (17) vorgesehen ist, mittels dessen zwischen dem Reibglied (17) und der Innenwandung des Antennenmastes (11) eine kraftschlüssige Verbindung besteht.
     
    2. Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied (17) aus zumindest einem in zwei in gleicher Höhe verlaufenden und aufeinander zuweisenden Ringnuten (37a, 37b; 39a, 39b) im Rohrstutzen (7) bzw. im Antennenmast (11) angeordneten elastischen Reibelement (33) besteht.
     
    3. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied (17) eine auf das untere Ende (Rohransatz 13) des Rohrstutzens (7) aufschraubbaren Muffe (19), die an ihrem unteren Ende mit einem radial vorstehenden Anlageflansch (21) versehen ist, und aus einem auf die Muffe (19) aufgesteckten Formglied (23, 23a) besteht, das bei zunehmender Verdrehung der Muffe (19) in Eindrehrichtung in den Rohrstutzen (7) unter Querschnittsverbreiterung zur Erzeugung einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen der Muffe (19) und der Innenwandung des Antennenmastes (11) zwischen dem Anlageflansch (21) und der nach unten weisenden Stirnseite (Rohransatz 13) des Rohrstutzens (7) axial zusammenpreßbar ist.
     
    4. Antenne nach Anspruch 1 oder .3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Formglied (23, 23a) und der nach unten weisenden Stirnseite (Rohransatz 13) des in den Antennenmast (11) eingesteckten Rohrstutzens (7) ein Druck- und Anschlagring (35) vorgesehen ist.
     
    5. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formglied (23) aus einer elastisch deformierbaren Manschettenhülse besteht.
     
    6. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formglied (23a) aus einem elastisch deformierbaren Rundschnurring besteht.
     
    7. Antenne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Rundschnurring eine Torus-Form aufweist.
     
    8. Antenne nach einem der Ansprüch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied (17) mehrere in Axialrichtung auf der Muffe (19) aufgesetzte Formglieder (23, 23a) umfaßt, die jeweils durch einen ebenfalls auf die Muffe (19) aufgeschobene Druck- und Anlageringe (35) getrennt sind.
     
    9. Antenne nach einem der Ansprüch 1 oder 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied (17) mit einer Verdrehsicherung in Form zumindest eines Vorsprunges (25) am Außenumfang des Formgliedes (23) versehen ist, wobei der Außendurchmesser des Formgliedes (23) in der Höhe des Vorsprunges (25) im unverpreßten Zustand größer ist als der Innendurchmesser des Antennenmastes (11).
     
    10. Antenne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Vorsprünge (25) am Außenumfang des Formgliedes (23) in Axialrichtung vom unteren Einsteckende an von der Mantelfläche aus auf den Rohrstutzen (7) zu eine zunehmende Radialhöhe aufweisen.
     
    11. Antenne nach einem der Ansprüch 1 oder 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied (17) zumindest ein am Umfangsbereich des Anschlagflansches (21) der Muffe (19) vorgesehenes Reibelement (33) umfaßt, dessen Außendurchmesser in Höhe des Reibelementes (33) in unverpreßtem Zustand größer ist als der Innendurchmesser des Antennenmastes (11).
     
    12. Antenne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenumfang des Anschlagflansches (21) der Muffe (19) eine Ringnut (31) eingebracht ist, in der das Reibelement (33) eingesetzt ist.
     
    13. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Formglieder (23, 23a) und die Reibelemente (33) aus elastomeren Materialien bestehen.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht