[0001] Die Erfindung betrifft eine Antenne für Wohnwagen, Boote oder ähnlich überdachte
Geräte nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Antennen sind beispielsweise als sogenannte "Caravan-Antennen" bekanntgeworden
und werden insbesondere zur Installation auf einem Wohnwagen verwandt. Der Antennenmast
ist dabei in der Regel vom Wohnwageninneren aus zwischen einer sogenannten eingefahrenen
Transportstellung und einer ausgefahrenen Betriebsstellung höhenverstellbar angeordnet.
In der Transportstellung ist die am oberen Ende des Antennenmastes befestigte Antenne
im wesentlichen bis kurz über dem Wohnwagendach eingefahren, wohingegen in der sogenannten
Betriebsstellung zur Erzielung eines optimalen Fernseh- oder Rundfundempfanges die
Antenne entsprechend hoch über einem Wohnwagendach ausgefahren wird.
[0003] Eine derartige Antennenanordnung ist beispielsweise aus dem Prospekt der Firma Kathrein,
"Caravan-Antenne" HD 35, bekanntgeworden und besteht aus einer horizontal und quer
zum Antennenmast befestigten Dipolantenne und einer in Empfangsrichtung ausrichtbaren
logarithmisch-periodischen Antenne, die in einem Kunststoff-Schutzgehäuse untergebracht
ist. Derartige Antenneneinrichtungen, insbesondere mit dem Kunststoff-Schutzgehäuse,
haben sich bisher in der Praxis sehr gut bewährt, da hierdurch eine Beeinträchtigung
der gegenüber Witterungseinflüssen, also klimatischen Einflüssen und auch mechanischen
Beanspruchungen sehr empfindliche logarithmisch-periodischen Antenne weitgehend vermieden
werden können. Die Verwendung eines derartigen Schutzgehäuses stellt aber keinen Teil
der vorliegenden Neuerung dar.
[0004] Zur Befestigung am Antennenmast umfaßt die Halteeinrichtung ein mit der Antenne verbundenes
Verankerungsteil, an dem eine an dem Antennenmast umgreifende Schelle mittels Flügelschrauben
festgedreht wird.
[0005] Neben dieser etwas aufwendigen Befestigung erweist es sich in der Praxis als ungünstig,
daß . das Antennenkabel der Horizontalantenne frei zugänglich in einem großen Bogen
von der Unterseite des Antennen-Schutzgehäuses nach oben bis unter die Kunststoffabdeckkappe,
die am oberen Stirnende des Antennenmastes aufgesetzt ist, geführt und dort wiederum
nach unten in das Rohrinnere des Antennenmastes umgelenkt wird. Dieses frei zugängliche
Antennenkabel ist also vor mechanischen Beeinträchtigungen, dem Herausziehen oder
gar mutwilligen Durchtrennen von nichtbefugter dritter Seite nicht hinreichend geschützt.
[0006] Daneben wirkt diese Schellenbefestigung in ihrem Gesamterscheinungsbild etwas klobig.
Schließlich sei noch angemerkt, daß die offen zugänglichen Flügelschrauben jederzeit
von dritten, nichtbefugten Personen gelöst und so die Antenne im unbewachten Zustand
problemlos entwendet werden kann.
[0007] Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung die Nachteile vom Stand der Technik zu
überwinden und eine vereinfachte kompakte Anbringungsmöglichkeit einer im wesentlichen
horizontal ausgerichteten Fernsehantenne an einem insbesondere höhenverstellbaren
Antennenmast für Caravane, Boote oder ähnliche überdachte Geräte zu schaffen, bei
der eine beein
- trächtigungsfreie und geschützte Antennenkabelführung in das Innere des Antennenmastes
bei im Grundsatz erhöhter Diebstahlsicherung der Antenne möglich sein soll. Die Aufgabe
wird gemäß der Erfindung entsprechend den im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
[0008] Durch die vorliegende Ausbildung der Antennen wird eine äußerst ansprechende, die
Kabel völlig im Inneren aufnehmende Befestigungsmöglichkeit der Antenne an einem ausfahrbaren
Antennenmast geschaffen. Dabei wird die Horizontalantenne mit einem Rohrstutzen vorzugsweise
in Form eines Krümmers lediglich auf das obere Ende eines Antennenmastes aufgesteckt,
wobei durch die Anordnung eines deformierbaren Reibgliedes im Inneren mit der Innenwandung
des Antennenmastes eine Reibschlußverbindung hergestellt wird.
[0009] Insbesondere durch die Weiterbildung nach Anspruch 3 wird sichergestellt, daß durch
das Festdrehen des Reibgliedes dieses unter Querschnittsverbreiterung gestaucht wird,
so daß eine allein durch Ziehen in Axialrichtung nicht lösbare Befestigungsmöglichkeit
geschaffen wird. Bedenkt man dabei ferner, daß an den Wohnwagen in der Regel oben
am Dach aufgebaute Kamine und Dachluken vorhanden sind, so wird deutlich, daß die
Antenne im eingefahrenen Zustand nicht gelöst werden kann. Denn dazu müßte sie mehrere
Male um 360° um den oberen Antennenmast gedreht werden, um die kraftschlüssige Verbindung
wieder zu lösen. Auf diese Weise wird auch zusätzlich eine hundertprozentige Diebstahlsicherung
realisiert. Auch hierbei verlaufen dabei die Antennenkabel von der Horizontalantenne
insbesondere in dem Kunststoff-Schutzgehäuse direkt über den Rohrstutzen in Form eines
Krümmers in den Antennenmast, ohne von außen sichtbar zu sein.
[0010] Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 3 ist dabei vorgesehen, daß
das Reibglied aus einer am Rohrstutzen der Antenne aufschraubbaren Muffe mit einem
unteren Anlageflansch besteht, wobei das ring- oder hülsenförmige Reibglied auf dieser
Muffe aufgesteckt und zwischen dem unteren Anlageflansch und der Stirnseite des Rohrstutzens
der Antenne in Axialrichtung vorspannbar ist.
[0011] Das Reibglied kann dabei in einer Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 5 aus
einer elastisch deformierbaren Manschettenhülse oder aber auch aus einem elastisch
deformier - baren, wie in Anspruch 6 angegebenen, Rundschnurring bestehen.
[0012] In einer Weiterbildung nach Anspruch 8 können auch mehrere derartige Reibglieder
übereinander angeordnet sein, wobei es in diesem Falle angebracht ist, zwischen den
einzelnen Reibgliedern jeweils auf der Muffe aufgesetzte Druck-und Anlageringe vorzusehen.
[0013] Um bei der erstmaligen Montage sicherzustellen, daß das Reibglied mit der Muffe beim
Drehen der Antenne um mehrmals 360° um den Antennenmasten sich nicht mitdreht, sondern
festgehalten wird, damit die Muffe in Axialrichtung während des Drehens des Rohrstutzens
der Antenne sich in diesem zunehmend festdreht und das auf ihr sitzende elastische
Formteil unter zunehmender Querschnittsverbreiterung vorgepreßt wird, ist vorgesehen,
daß das elastische Formteil mit zumindest einem Vorsprung oder einem umlaufenden Verstärkungsabschnitt
am Außenumfang versehen ist, wobei der Außendurchmesser des Formteils an dieser Stelle
bereits im unverpreßten Zustand einen größeren Außendurchmesser als der zugehörige
Innendurchmesser des Antennenmastes aufweist..
[0014] In einer alternativen Ausgestaltung nach Anspruch 11 ist demgegenüber im unteren
Anlageflansch ein weiteres Reibelement vorgesehen, das im unverpreßten Zustand einen
größeren Außendurchmesser als der Innendurchmesser des Antennenrohres aufweist, wobei
in der Weiterbildung nach Anspruch 12 eine derartige Verdrehsicherung aus einer im
Anlageflansch eingebrachten Ringnut bestehen kann, in der ein weiteres in Form eines
O-Ringes bestehendes Reibelement eingelegt ist.
[0015] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nachfolgend
aus den anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im
einzelnen
Fig. 1: eine an einem Antennenmast befestigte Antenne in per- spektivischer Darstellung;
Fig. 2: ein ausschnittsweiser Vertikalschnitt-Darstellung der Antennenbefestigung;
Fig. 3: eine perspektivische Darstellung eines Reibgliedes nach Fig. 2;
Fig. 4: ein weiteres Ausführungsbeispiel in Vertikalschnitt-Darstellung der Antennenbefestigungseinrichtung.
Fig. 5: ein weiteres Ausführungsbeispiel in Vertikalschnitt-Darstellung.
[0016] Fig. 1 zeigt in schematischer Perspektivdarstellung eine Antenne 1 insbesondere zur
Verwendung auf einem Caravan-Wagen, einem Boot oder ähnliche Überdachungen aufweisende
Geräte, mit einer quer zum Mast angeordneten Dipolantenne 3 und einem in Empfangsrichtung
ausgerichteten Kunststoff-Schutzgehäuse 5, in dem vor Witterungseinflüssen und mechanischen
Beanspruchungen geschützt eine logarithmisch-periodische Antenne eingebaut ist, die
nachfolgend kurz Horizontal-Antenne genannt wird.
[0017] Als Teil der Antenne 1 ist in ihrem rückwärtigen Randbereich ein Rohrstutzen 7 in
Form eines Krümmers vorgesehen, der mit seinem nach unten weisenden Stirnende 9 in
das obere Ende eines Antennenmastes 11 eingesteckt ist.
[0018] Wie dazu aus Fig. 2 näher hervorgeht, umfaßt der in Form eines Krümmers ausgebildete
Antennen-Rohrstutzen 7 einen Rohransatz 13 mit geringerem Außendurchmesser als der
Innendurchmesser des Antennenmastes 11. In zusammengebautem Zustand wird die Antenne
1 mit dem Antennen-Rohrstutzen 7 mit dem Rohransatz 13 in das obere Ende des Antennenmastes
11 bis zu einer Anschlagschulter 15 eingesteckt.
[0019] Wie aus Fig. 2 in Schnittdarstellung hervorgeht, ist ein Reibglied 17, wie es in
Perspektivdarstellung in einer möglichen Ausführungsform in Fig. 3 gezeigt ist, in
das Ende des Rohransatzes 13 eingeschraubt. Das Reibglied 17 besteht dabei aus einer
mit einem Außengewinde versehenen Muffe 19 mit einem unteren Anschlagflansch 21, auf
die ein elastisch deformierbares Formglied beispielsweise aus Gummi aufgesteckt ist.
Wie aus Fig. 3 ferner noch hervorgeht, sind an dem Formglied 23 am Außenumfang mehrere
Vorsprünge 25 vorgesehen, die vom unteren Anschlagflansch 21 aus zum oberen Ende hin
eine zunehmende Radialhöhe aufweisen.
[0020] Nachfolgend wird auf den Einbauder Antenne 1 am Antennenmast 11 eingegangen.
[0021] Zunächst wird das Reibglied 7 mit seinem Außengewinde 27 in ein entsprechendes Innengewinde
am Rohransatz 13 des Antennen-Rohrstutzens 7 eingeschraubt. Ein oder mehrere Antennenkabel,
die dabei von der Antenne 1 durch den Rohrstutzen 7 verlegt sind, werden dann von
oben her in den Antennenmast 11 hineingeführt und die Antenne mit dem Rohrstutzen
7 auf das obere Stirnende des Antennenmastes 11 bis zur Anschlagschulter 15 aufgesetzt.
Da der Außendurchmesser der an dem Reibglied 17 vorgesehenen Vorsprünge 25 größer
ist als der entsprechende Innendurchmesser am Antennenmast 11, ist sichergestellt,
daß beim beginnenden Drehen der Antenne 1 mehrmals um die Vertikalachse des Antennenmastes
11 das Reibglied 17 mit der Muffe 19 sich nicht mitdreht. Dadurch wird bei ständigem
Weiterdrehen der Antenne 1 um die Vertikalachse gemäß der Pfeilrichtung 29 in Fig.
1 die Muffe 19 immer weiter in den Rohransatz 13 des Rohrstutzens 7 eingeschraubt.
Das zwischen der Stirnseite des Rohransatzes 13 und dem Anlageflansch 21 der Muffe
19 hülsenförmig eingesetzte elastische Formglied 23 wird dabei in Axialrichtung in
zunehmendem Maße vorgespannt, wobei durch die dadurch bedingte Querschnittsverbreiterung
die radialen Anpreßkräfte zwischen dem Außenumfang der Muffe 19 und der Innenwand
des Antennenmastes 11 ständig erhöht werden. Durch Weiterdrehen der Antenne 1 können
dabei die radialen Anpreßkräfte derart erhöht werden, daß die Antenne 1 in vertikaler
Axialrichtung aus dem Rohrstutzen ohne Gegenzudrehen nicht entfernt werden kann.
[0022] Aus dem erläuterten Ausführungsbeispiel ergibt sich also, daß ein oder mehrere Antennenkabel
von der Antenne von außen nicht sichtbar über den in Form eines Krümmers ausgebildeten
Rohrstutzen 7 direkt in den Antennenmast 11 verlegbar sind. Hierdurch wird die gesamte
Sicherheit deutlich erhöht. Vor allem aber wird durch diese Antennenausbildung eine
äußerst ansprechende Befestigungseinrichtung geschaffen, da der in Form eines Krümmers
ausgebildete Rohrstutzen 7 mit. gleichem Außendurchmesser wie der Antennenmast 11
ausgebildet sein kann, so daß ohne von außen sichtbare Befestigungsmittel die Antenne
1 direkt über den Krümmerin den Antennenmast 11 übergeht.
[0023] Vor allem aber, wenn auf einem Caravan-Dach noch Dachluken und Kaminaufbauten vorgesehen
sind, wird sichergestellt, daß bei in die Transportstellung eingefahrener Antenne
1 diese vom Antennenmast nicht gelöst werden kann, da dann eine freie mehrmalige Verdrehung
der Antenne in entgegengesetzter Pfeilrichtung 29 durch die Dachaufbauten nicht möglich
ist.
[0024] Nachfolgend wird noch auf Fig. 4 bezug genommen, in der ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Befestigungseinrichtung mit Verdrehsicherung gezeigt ist.
[0025] Das Reibglied 17 besteht in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls aus einer Muffe
19 mit einem unteren Anschlagflansch 21, in dem eine umlaufende Ringnut 31 eingebracht
ist. In dieser Ringnut 31 ist ein beispielsweise aus Gummi bestehendes Reibelement
33 in Form eines Rundschnurringes eingelegt. Die Abmessungen in diesem Ausführungsbeispiel
sind derart , daß der Außendurchmesser des Reibelementes 33 etwas größer ist als der
Innendurchmesser des Antennenmastes 11, so daß über dieses Reibelement die Muffe 19
bei anfänglichem Einstecken in den Antennenmast 11 verdrehsicher festgehalten wird.
[0026] Oberhalb des Anschlagflansches 21 sind zwei elastische Formteile ebenfalls in Form
von Rundschnurringen 23a eingelegt, die jeweils durch Druck- und Anschlagringe bzw.
-hülsen 35, die ebenfalls auf die Muffe 19 aufgesteckt sind, getrennt sind.
[0027] Der Zusammenbau und Abbau der Antenne 1 erfolgt hierbei gleichermaßen wie nach dem
vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiel, wobei nach dem anfänglichen Einschrauben
der Muffe 19 am unteren Rohrstutzen 7 die gesamte Anordnung in den Antennenmast 11
und durch Drehen der Antenne 1 um die Vertikalachse des Antennenmastes 11 die Muffe
19 zunehmend in den Rohrstutzen 7 eingeschraubt wird, bis durch die in Axialrichtung
zusammengepreßten Formglieder in zunehmendem Maße in Radialrichtung auseinandergepreßt
werden und eine in hohem Maße sichere kraftschlüssige Verbindung zwischen der Muffe
19 und der Antenne 1 mit dem Antennenmast 11 bewirken.
[0028] Nur der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, daß auch bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 und 3 zwischen dem Formglied 23 und der Stirnseite des Rohransatzes 13
noch ein zusätzlicher Druck- und Anschlagring 35 vorgesehen sein kann.
[0029] Nachfolgend wird noch auf Fig. 5 bezug genommen, in der eine vereinfachte Ausführungsform
der Neuerung gezeigt ist.
[0030] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Rohrstutzen 7 mit einem verlängerten Rohransatz
13 versehen, in dem zwei nach außen weisende umlaufende Ringnuten 37a und 37b eingebracht
sind. In entsprechender Höhe sind am Innenumfang des Antennenmastes 11 ebenfalls zwei
umlaufende Ringnutzen 39a und 39b eingebracht, wobei in den so gebildeten Ringräumen
zwei elastische Reibelemente 33, beispielsweise zwei Rundschnurringe eingelegt sind.
Die Abmessungen sind in dieser Ausführungsform derart, daß zwischen dem Außenumfang
des Rohransatzes 13 und dem Innenumfang des Antennenmastes 11 ein derartiger Abstand
ist, daß beim Einstecken des Rohransatzes 13 in den Antennenmast 11 die Reibelemente
33 in dem Radialabstand zwischen dem Rohransatz und dem Antennenmast zusammengepreßt
werden, und bei Erreichen ihrer endgültigen Einstecklage in den so gebildeten Ringnuten
37a, b und 39a und b wieder zumindest teilweise wieder entspannen können. Allerdings
ist diese Befestigungseinrichtung nicht derart stabil wie bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen.
Zudem können nichtbefugte Dritte diese Antenne ebenfalls durch alleiniges Anheben
in Vertikalrichtung wieder lösen, so daß hierdurch nicht die gewünschte hohe Diebstahlsicherheit
wie bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen erzielbar ist.
1. Antenne (1) für Wohnwagen, Boote oder ähnlich überdachte Geräte zum Anbau an einen
zwischen einer angehobenen Betriebsstellung und einer bis kurz über die Überdachung
abgesenkten Transportstellung höhenverstellbaren Antennenmast (11) mit einer Halteeinrichtung
zur Befestigung der Antenne (1) an dem Antennenmast (11), dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinrichtung aus einem die Antenne (1) tragenden, vorzugsweise um 90°
von der Horizontalausrichtung in Vertikalrichtung abgebogenen und auf den hohlen rohrförmigen
Antennenmast (11) einsteckbaren Rohrstutzen (7) besteht, an dem zumindest ein Reibglied
(17) vorgesehen ist, mittels dessen zwischen dem Reibglied (17) und der Innenwandung
des Antennenmastes (11) eine kraftschlüssige Verbindung besteht.
2. Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied (17)
aus zumindest einem in zwei in gleicher Höhe verlaufenden und aufeinander zuweisenden
Ringnuten (37a, 37b; 39a, 39b) im Rohrstutzen (7) bzw. im Antennenmast (11) angeordneten
elastischen Reibelement (33) besteht.
3. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied (17) eine auf
das untere Ende (Rohransatz 13) des Rohrstutzens (7) aufschraubbaren Muffe (19), die
an ihrem unteren Ende mit einem radial vorstehenden Anlageflansch (21) versehen ist,
und aus einem auf die Muffe (19) aufgesteckten Formglied (23, 23a) besteht, das bei
zunehmender Verdrehung der Muffe (19) in Eindrehrichtung in den Rohrstutzen (7) unter
Querschnittsverbreiterung zur Erzeugung einer kraftschlüssigen Verbindung zwischen
der Muffe (19) und der Innenwandung des Antennenmastes (11) zwischen dem Anlageflansch
(21) und der nach unten weisenden Stirnseite (Rohransatz 13) des Rohrstutzens (7)
axial zusammenpreßbar ist.
4. Antenne nach Anspruch 1 oder .3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Formglied
(23, 23a) und der nach unten weisenden Stirnseite (Rohransatz 13) des in den Antennenmast
(11) eingesteckten Rohrstutzens (7) ein Druck- und Anschlagring (35) vorgesehen ist.
5. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formglied
(23) aus einer elastisch deformierbaren Manschettenhülse besteht.
6. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formglied
(23a) aus einem elastisch deformierbaren Rundschnurring besteht.
7. Antenne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Rundschnurring
eine Torus-Form aufweist.
8. Antenne nach einem der Ansprüch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibglied
(17) mehrere in Axialrichtung auf der Muffe (19) aufgesetzte Formglieder (23, 23a)
umfaßt, die jeweils durch einen ebenfalls auf die Muffe (19) aufgeschobene Druck-
und Anlageringe (35) getrennt sind.
9. Antenne nach einem der Ansprüch 1 oder 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Reibglied (17) mit einer Verdrehsicherung in Form zumindest eines Vorsprunges (25)
am Außenumfang des Formgliedes (23) versehen ist, wobei der Außendurchmesser des Formgliedes
(23) in der Höhe des Vorsprunges (25) im unverpreßten Zustand größer ist als der Innendurchmesser
des Antennenmastes (11).
10. Antenne nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Vorsprünge (25)
am Außenumfang des Formgliedes (23) in Axialrichtung vom unteren Einsteckende an von
der Mantelfläche aus auf den Rohrstutzen (7) zu eine zunehmende Radialhöhe aufweisen.
11. Antenne nach einem der Ansprüch 1 oder 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Reibglied (17) zumindest ein am Umfangsbereich des Anschlagflansches (21) der Muffe
(19) vorgesehenes Reibelement (33) umfaßt, dessen Außendurchmesser in Höhe des Reibelementes
(33) in unverpreßtem Zustand größer ist als der Innendurchmesser des Antennenmastes
(11).
12. Antenne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenumfang des Anschlagflansches
(21) der Muffe (19) eine Ringnut (31) eingebracht ist, in der das Reibelement (33)
eingesetzt ist.
13. Antenne nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Formglieder
(23, 23a) und die Reibelemente (33) aus elastomeren Materialien bestehen.