| (19) |
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(11) |
EP 0 154 169 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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23.10.1991 Patentblatt 1991/43 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.04.1987 Patentblatt 1987/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.02.1985 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F41A 29/00 |
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| (54) |
Reinigungsvorrichtung für Rohrwaffen
Cleaning device for barrel weapons
Dispositif de nettoyage pour armes à canon
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
07.02.1984 DE 3404246
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.09.1985 Patentblatt 1985/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Krauss-Maffei Aktiengesellschaft |
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80997 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Zurek, Rudolf, Dr. rer. nat.
D-8038 Gröbenzell (DE)
- Kotai, Ferenc, Dipl.-Ing.
D-8000 München 50 (DE)
- Spötzl, Markus, Dipl.-Ing.
D-8000 München 71 (DE)
- Pongratz, Leonhard, Ing. grad.
D-8047 Karlsfeld (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 940 082 US-A- 3 996 637
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GB-A- 614 592
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- Eldrorsrengorare, instruktionsbok (Reinigungsvorrichtung. Anweisungsbuch) 1983
- Rengoringsanordning (Broschüre der Fa. Steberco) 1982
- Bofors, bore cleaning device (Broschüre der Firma Bofors) 1983
- Steberco, bore cleaning device (Broschüre der Firma Steberco) 1984
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung für Rohrwaffen gemäß Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine Vorrichtung dieser Art ist aus dem im Jahre 1983 veröffentlichten schwedischen
Anweisungsbuch "Eldrörsrengörare, Instruktionsbok" bekannt, in dem eine Vorrichtung
zum Reinigen von Rohrwaffen beschrieben ist, mit einem Bürstenträger, an dem eine
oder mehrere Reinigungsbürsten und Betätigungswerkzeuge zur Hin- und Herbewegung der
Reinigungsbürste mittels einer am Bürstenträger befestigbaren Stange angeordnet sind,
wobei die Betätigungswerkzeuge aus einer außerhalb des Waffenrohres der Rohrwaffe
angeordneten pneumatischen Verstellvorrichtung bestehen. Bei dieser Vorrichtung kann
jedoch die Stange bzw. die Reinigungsbürste nur in bestimmten, dem Hub der pneumatischen
Kolben entsprechenden Längsabschnitten des Waffenrohres hin- und herbewegt werden.
[0003] Es sind aus der DE-A-2 839 153 auch motorbetriebene Rohrreinigungsvorrichtungen bekannt,
die als Reinigungseinheit in das Waffenrohr einführbar sind und sich im wesentlichen
selbständig im Waffenrohr vor- und zurückbewegen, wobei der translatorische Antrieb
über gegen die Innenwandung des Waffenrohres gedrückte Antriebsräder erfolgt. Eine
derartige Rohrreinigungsvorrichtung erfordert jedoch einen hohen Herstellungs- und
Wartungsaufwand. Ferner können sich bei dem im Rohrinneren arbeitenden Elektromotor
infolge unzureichender Kühlungsmöglichkeiten thermische Probleme ergeben.
[0004] Dem Patentgegenstand liegt somit die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der
genannten Art eine Antriebseinheit zu schaffen, mit der die Stange und die Reinigungsbürste
über die ganze Länge des Rohres verschoben werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0006] Damit ergibt sich der Vorteil, daß die in der Truppe eingeführten Standard-Reinigungsgeräte
verwendet werden können. Die bisher bis zu sieben Mann und bis zu 21 Mannstunden erfordernde
Reinigungsarbeit einer 120 mm - Kanone wird von einer, beispielsweise einen oder mehrere
Elektromotoren enthaltenden Arbeitseinheit übernommen, wobei der Elektromotor an das
Bordnetz eines Truppenfahrzeugs anschließbar ist.
[0007] Vorzugsweise ist die Antriebseinheit am Mündungsende des Waffenrohres lösbar befestigt,
sie kann jedoch auch an der die Rohrwaffe tragenden Lafette oder an einem gesonderten
Fahrzeug angeordnet sein.
[0008] Bei einem Kampfpanzer ist jedoch die bevorzugte Ausführungsform die Anordnung der
Antriebseinheit am Mündungsende des Waffenrohres und die Versorgung des Antriebsmotors
über das Bordnetz des Kampfpanzers.
[0009] Zweckmäßigerweise ist die Antriebseinheit mit einem Reibradantrieb versehen, der
mittels auf einer Klemmeinrichtung angeordneter Räder ein seitliches Einführen der
Stange ertaubt. Die Klemmeinrichtung bietet den weiteren Vorteil, daß die Anpreßkraft
der Reibräder beliebig eingestellt werden kann.
[0010] Für den Fall, daß besonders große Kräfte zu übertragen sind, kann ein formschlüssiger
Antrieb vorteilhaft sein, wofür die Stange zusätzlich mit einem Zahnstangenelement
auszurüsten ist, das mit einem Antriebsritzel der Antriebseinheit in Eingriff steht.
Zweckmäßigerweise ist auch bei dieser Ausfuhrungsform eine Klemmvorrichtung vorgesehen,
die in ihrer Öffnungsstellung ein seitliches Einführen der Stange und in ihrer Schließstellung
mittels einer den Antriebsritzel gegenüberliegenden Gegenrolle einen einwandfreien
Zahneingriff gewährleistet.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Antriebseinheit auf einem am Mündungsende
des Waffenrohres befestigten Tragarm angeordnet, wodurch zur Mündung ein Abstand geschaffen
werden kann, der es erlaubt, daß die Stange mitsamt der Bürste aus dem Waffenrohr
ausgefahren werden kann. Hierfür ist es zweckmäßig, am Tragarm einen Einführtrichter
zu befestigen, der ein problemloses Einführen der Reinigungsbürste in das Waffenrohr
sicherstellt.
[0012] Zur Abstützung des über die Antriebseinheit hinausragenden Stangenendes ist der Tragarm
vorteilhafterweise über die Antriebseinheit hinaus verlängert und trägt an seinem
Ende eine Abstützeinrichtung, durch welche auch in der ausgefahrenen Position der
Reinigungsbürsten ein zu starkes Durchhängen der Stange vermieden werden kann und
außerdem sichergestellt wird, daß die Antriebselemente der Antriebseinheit mit der
Stange weitgehend biegemomentfrei in Eingriff bleiben.
[0013] Zur Aufbringung der beträchtlichen Schub- und Zugkräfte auf die Stange sind die Antriebsräder
der Antriebseinheit vorteilhafterweise über ein Getriebe mit dem Motor gekoppelt,
wobei der Motor zweckmäßigerweise von der Energiequelle des Rohrwaffenträgersystems
speisbar ist.
[0014] Als Energiequellen kommen hierfür Fahrzeugbatterien oder hydraulische Druckmtttelquellen
in Frage.
[0015] Vorzugsweise besteht bei einem Kampfpanzer der Motor der Antriebseinheit aus einem
Elektromotor, der an das von der Fahrzeugbatterie gespeiste Bordnetz anschließbar
ist.
[0016] Bei anderen Rohrwaffensystemen, beispielsweise bei einer nur mit einem hydraulischen
Hilfsantrieb ausgestatteten Haubitze besteht der Motor der Antriebseinheit zweckmäßigerweise
aus einem Hydromotor, der an die Druckmittelquelle des hydraulischen HHfsantriebs
anschließbar ist
[0017] Um bei Ausfall des Antriebsmotors oder der Energiequelle einen Notbetrieb sicherstellen
zu können, empfiehlt es sich, das Getriebe mit einer Ankoppelungseinrichtung für eine
oder mehrere Handkurbeln auszustatten.
[0018] Die Stange kann aus einzelnen Teilelementen zusammensetzbar sein oder aus einem teleskopisch
vedängerbarem Rohr bestehen, das in der ausgefahrenen Stellung arretierbar ist. Die
bei einer derartigen Stange gegebene stufenweise veränderte Dicke der Stange wird
durch federnd zur Auflage an die Stange gedrückte Antriebsräder der Antriebseinheit
ausgeglichen.
[0019] Um mit der Antriebseinheit neben der längsaxialen Hin- und Herbewegung gleichzeitig
eine Rotation der Reinigungsbürste zu bewirken, können die Achsen der Antriebsräder
der Antriebseinheit schräg zur Achse der Stange angestellt sein.
[0020] Die Reinigungsbürsten sind auch dadurch in Rotation zu versetzen, daß die mit der
Stange in Eingriff stehenden Antriebsräder gemeinsam mit der Stange um die Stangenachse
drehbar angeordnet sind. Zu den mitdrehenden Teilen kann ggf. das Getriebe und der
elektrische Antriebsmotor gehören, der über Schleifkontakte mit Strom versorgbar und
steuerbar ist.
[0021] Zur Steuerung der Hin- und Herbewegung der Reinigungsbürste können an der Stange
Anschlagelemente angeordnet sein, durch welche an der Antriebseinheit vorgesehene
Endschalter angesteuert werden können.
[0022] In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Steuerungseinrichtungen im Getriebe
oder im Motor der Antriebseinheit integriert, so daß die längsaxialen Bewegungen der
Reinigungsbürsten durch einstellbare Umdrehungszahlen von Motor- oder Getriebewellen
bestimmbar sind.
[0023] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
beschrieben.
[0024] Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch den Mündungsbereich einer Rohrwaffe mit daran befestigter
Reinigungsvorrichtung und ausgefahrener Reinigungsbürste und
Fig. 2 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1.
[0025] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine automatische Reinigungsvorrichtung, bei der ein herkömmliches,
im Truppengebrauch stehendes Reinigungsgerätverwendet wird, das sich aus einer Reinigungsbürste
1, einem Bürstenträger 2 und einer Stange 3 zusammensetzt. Die Stange 3 ist zwischen
zwei, als Reibräder ausgebildeten Antriebsrädern 4 und 5 eingeklemmt. Die Antriebsräder
sind in einer Antriebseinheit 6 gelagert, die ein Getriebe (nicht dargestellt) enthält
und an der ein Antriebsmotor 7 befestigt ist. Von den beiden Antriebsrädern 4 und
5 weist das untere Antriebsrad 5 eine Schwenklagerung (nicht dargestellt) auf, durch
welche letzteres zu seiner Achse und der Achse der Stange 3 auslenkbar ist.
[0026] Die Antriebseinheit 6 ist mit einem Tragarm 8 verschraubt, der am Mündungsende 9
einer Rohrwaffe 10 mittels einer Klemmvorrichtung 11 befestigt ist. Der Tragarm 8
weist ferner einen vor der Mündung der Rohrwaffe 10 positionierbaren Einführtrichter
12 und einen Verlängerungsarm 13 auf, an dessen Ende eine Abstützeinrichtung in Form
einer trichterartig erweiterten Führungshülse 14 zur Stützung der Stange 3 befestigt
ist. Der Verlängerungsarm 13 ist am Tragarm 8 mittels eines Scharniergelenks 15 zurückklappbar.
[0027] Zur Inbetriebnahme der Reinigungsvorrichtung wird zunächst der Tragarm 8 an der Mündung
der Rohrwaffe 10 mit der Klemmvorrichtung 11 befestigt und der Venängerungsarm 13
mit der Führungshülse 14 wird nach vom geklappt.
[0028] Anschließend wird die Stange 3 mit ihrem hinteren Ende in die Führungshülse 14 eingeführt
und mit ihrem vorderen, die Reinigungsbürste tragenden Ende seitlich zwischen die
auseinandergeschwenkten Antriebsräder 4 und 5 eingelegt Nach dem Hochschwenken des
unteren Antriebsrades 5 wird die Stange 3 fest zwischen den Antriebsrädern 4 und 5
eingeklemmt, womit ein sicherer Reibschluß zur Obertragung hoher, längsaxial wirkender
Kräfte erzielt wird.
[0029] Die Reinigungsbürste befindet sich in der in Fig. 1 dargestellten Stellung in der
Ausgangs- oder Wartungsposition c, in der die Reinigungsbürste frei zugänglich ist.
Nach dem Einführen der Reinigungsbürste über den Einführungstrichterin das Waffenrohr
wird die Reinigungsbürste zwischen den Positionen b und a hin- und herbewegt, von
denen die Position a nicht dargestellt ist und im Bereich des Bodenstücks der Rohrwaffe
10 liegt
[0030] Anstelle des Reibradantriebs ist auch ein Zahnradantrieb (nicht dargestellt) verwendbar,
bei dem die Stange 3 mit einer Zahnstange auszurüsten ist.
1. Vorrichtung zum Reinigen von vorzugsweise großkalibrigen Rohrwaffen, mit einem
Bürstenträger (2), an dem eine oder mehrere Reinigungsbürsten (1) und Betätigungswerkzeuge
zur Hin- und Herbewegung der Reinigungsbürste mittels einer am Bürstenträger befestigbaren
Stange (3) angeordnet sind, wobei die Betätigungswerkzeuge aus einer außerhalb des
Waffenrohres der Rohrwaffe (10) angeordneten Antriebseinheit (6) bestehen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) Antriebsräder (4, 5) aufweist, die mit
der Stange (3) in Eingriff bringbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6)
am Mündungsende des Waffenrohres lösbar befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6)
an der die Rohrwaffe tragenden Lafette angeordnet ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6)
auf einem gesonderten Fahrzeug angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit
(6) einen Reibradantrieb aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder (4,
5) des Reibradantriebs auf einer Klemmeinrichtung angeordnet sind, in deren Öffnungsstellung
die Stange (3) seitlich zwischen den Antriebsrädern (4, 5) einführbar ist und in deren
Schließstellung die Antriebsräder (4, 5) die Stange (3) im Reibschluß halten.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit
(6) einen Zahnradantrieb aufweist, der mit an der Stange (3) angeordneten Zahneingriffsmitteln
in Eingriff bringbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6)
eine Klemmeinrichtung aufweist, in deren Öffnungsstellung die Stange (3) seitlich
mit dem Zahnradantrieb in Eingriff bringbar ist und in deren Schließstellung die Stange
(3) mit dem Zahnradantrieb in Eingriff haltbar ist.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinheit (6) am Mündungsende des Waffenrohres mittels eines Tragarms (8) im
Abstand zur Mündung (9) der Rohrwaffe (10) gehalten ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragarm (8) ein Einführtrichter
(12) zum Einführen der Reinigungsbürste (1) in die Mündung der Rohrwaffe (10) angeordnet
ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (8) über
die Antriebseinheit (6) hinaus verlängert ist und Abstützungseinrichtungen für die
ausgefahrene Stange (3) aufweist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder
(4, 5) der Antriebseinheit (6) über wenigstens einen Motor (7) und ein Getriebe antreibbar
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (7) von der
Energiequelle des Rohrwaffen-Trägersystems speisbar ist.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder
(4, 5) der Antriebseinheit (6) über ein Getriebe und eine mit diesem koppel bare Handkurbel
antreibbar ist.
15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange
(3) aus einem teleskopisch verlängerbaren und in der Längserstreckung verriegelbaren
Rohr besteht
16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen
der Antriebsräder (4, 5) der Antriebseinheit (6) zwecks Einleitung einer längsaxialen
Hin- und Herbewegung und einer Drehbewegung der Reinigungsbürste (1) schräg zur Achse
der Stange (3) angestellt sind.
17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die mit
der Stange (3) in Eingriff stehenden Antriebsräder (4, 5) um die Stangenachse drehbar
sind.
18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin-
und Herbewegung der Betätigungswerkzeuge über mitAnschlagelementen zusammenwirkenden
Endschaltern steuerbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagelemente
an der Stange (3) verstellbar befestigt sind.
20. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin-
und Herbewegung der Betätigungswerkzeuge durch in der Antriebseinheit (6) integrierte
Steuerungseinrichtungen einstellbar steuerbar ist, beispielsweise durch am Getriebe
oder am Motor angeordnete Drehwinkelmeßgeber.
21. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger
(2) Antriebseinrichtungen zum gegenläufigen Drehantrieb von Reinigungsbürsten (1)
aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen
mit einem im Bürstenträger (2) angeordneten Elektromotor gekoppelt sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen
über durch die Betätigungswerkzeuge verlaufende Kraftübertragungselemente mit einem
außerhalb des Waffenrohres angeordneten Motor koppelbar sind.
24. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bürstenträger
(2) über eine durch die Betätigungswerkzeuge verlaufende Druckleitung Betriebsfluide,
beispielsweise Reinigungs-, Spül- oder Konservierungsflüssigkeiten oder Druckluft
von außen zuführbar sind.
1. Device for deaning preferably large-calibre barrel weapons, comprising a brush
ring (2), on which one or more deaning brushes (1) and actuating tools for moving
the brushes to and fro by means of a rod (3) fixable to the brush ring are disposed,
herein the actuating tools consist of a drive unit (6) disposed outside the barrel
of the barrel weapon (10), characterized in that the drive unit (6) comprises drive
heels (4, 5), which can be brought into engagement with the rod (3).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the drive unit (6) is releasably
fixed to the muzzle end of the barrel.
3. Device according to Claim 1, characterized in that the drive unit (6) is disposed
on the carriage carrying the barrel weapon.
4. Device according to Claim 1, characterized in that the drive unit (6) is mounted
on a separate vehicle.
5. Device according to Claim 1 to 4, characterized in that the drive unit (6) comprises
a friction heel drive.
6. Device according to Claim 5, characterized in that the drive heels (4, 5) of the
friction wheel drive are disposed on a clamping device, in the open position of which
the rod (3) can be introduced laterally between the drive wheels (4, 5) and in the
closed position of which the drive wheels (4, 5) hold the rod (3) in friction engagement.
7. Device according to Claims 1 to 4, characterized in that the drive unit (6) has
a gearwheel drive, which can be brought into engagement with tooth engagement means
disposed on the rod (3).
8. Device according to Claim 7, characterized in that the drive unit (6) possesses
a damping device, in the open position of which the rod (3) can be brought laterally
into engagement with the gear heel drive and in the closed position of which the rod
(3) can be kept in engagement with the gear heel drive.
9. Device according to Claims 2 and 5 to 8, characterized in that the drive unit (6)
is held at a distance from the muzzle (9) of the barrel weapon (10) by means of a
support arm (8) at the muzzle end of the barrel.
10. Device according to Claim 9, characterized in that an insert funnel (12) for introducing
the cleaning brush (1) into the muzzle of the barrel weapon (10) is disposed on the
support arm (8).
11. Device according to Claim 9, characterized in that the support arm (8) is extended
beyond the drive unit (6) and possesses supporting devices for the extended rod (3).
12. Device according to Claims 1 to 11, characterized in that the drive wheels (4,
5) of the drive unit (6) can be drive by at least one motor (7) and a gear.
13. Device according to Claim 12, characterized in that the motor (7) can be supplied
from the energy source of the carrier system for the barrel weapon.
14. Device according to Claims 1 to 13, characterized in that the drive wheels (4,
5) of the drive unit (6) can be driven by a gear and a hand crank which can be coupled
to this gear.
15. Device according to Claims 1 to 14, characterized in that the rod (3) consists
of a telescopically extensible tube which can be locked in its extended position.
16. Device according to Claims 1 to 15, characterized in that the axes of the drive
wheels (4, 5) of the drive unit (6) are positioned obliquely to the axis of the rod
(3) in order to create a longitudinal axial reciprocating movement and a rotational
movement of the cleaning brush (1).
17. Device according to Claim 1 to 15, characterized in that the drive wheels (4,
5) in engagement with the rod (3) can be rotated about the rod axis.
18. Device according to Claims 1 to 17, characterized in that the to and fro movement
of the actuating tools can be controlled by limit switches cooperating with stop elements.
19. Device according to Claim 18, characterized in that the stop elements are adjustably
fixed to the rod (3).
20. Device according to Claim 1 to 17, characterized in that the to and fro movement
of the actuating tools is adjustably controllable by control devices integrated in
the drive unit (6), for example by devices for measuring the angle of rotation disposed
on the gear or on the motor.
21 Device according to Claims 1 to 20, characterized in that the brush ring (2) possesses
drive devices for the counter-rotating drive of cleaning brushes (1).
22. Device according to Claim 21, characterized in that the drive devices are coupled
to an electric motor disposed in the brush ring (2).
23. Device according to Claim 21, characterized in that the drive devices can be coupled
to a motor disposed outside the weapon barrel by force transmission elements extending
through the actuating tools.
24. Device according to Claims 1 to 23, characterized in that operating fluids, for
example cleaning, rinsing or preserving liquids or compressed air, can be supplied
to the brush ring (2) from outside through a pressure line extending through the actuating
tools.
1. Dispositif de nettoyage d'armes à canon, avantageusement de gros calibre, comportant
un support (2) de brosses, sur lequel sont disposées une ou plusieurs brosses (1)
de nettoyage et des outils d'actionnement destinés à faire aller et venir ces brosses
au moyen d'une barre (3) fixée à leur support, dans lequel les outils d'actionnement
se composent d'un groupe (6) de commande, qui est disposé à l'extérieur du canon de
l'arme (10), dispositif caractérisé en ce que le groupe (6) de commande présente des
galets (4, 5) d'entraînement qui peuvent être mis en prise avec la barre (3).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande
est fixé amo- viblement à l'embouchure du canon.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande
est monté sur l'affût qui porte l'arme.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande
est disposé sur un véhicule séparé.
5. Dispositif selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le groupe (6)
de commande comporte un mécanisme d'entraînement à galets de friction.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les galets (4, 5) du
mécanisme d'entraînement sont montés sur un dispositif de serrage, dans la position
d'ouverture duquel la barre (3) peut être insérée latéralement entre ces galets (4,
5) et dans la position de fermeture duquel lesdits galets (4, 5) maintiennent la barre
(3) en exerçant une pression positive de friction.
7. Dispositif selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le groupe (6)
de commande comporte un mécanisme d'entraînement à pignon, qui peut être mis en prise
avec des éléments d'engrènement disposés sur la barre (3).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande
comporte un dispositif de serrage, dans la position d'ouverture duquel la barre (3)
peut être amenée latéralement en prise avec le pignon du mécanisme d'entraînement
et dans la position de fermeture duquel cette barre (3) peut être maintenue en prise
avec ce pignon.
9. Dispositif selon les revendications 2 et 5 à 8, caractérisé en ce que le groupe
(6) de commande est maintenu, du côté de l'embouchure du canon, à une certaine distance
de cette embouchure (9) de l'arme à canon (10), au moyen d'un bras (8) de soutien.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un entonnoir (12) d'insertion,
destiné à introduire la barre (3) dans l'embouchure du canon de l'arme (10), est monté
sur le bras de soutien (8).
11. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le bras (8) de soutien
est prolongé au-delà du groupe (6) de commande et porte un dispositif (14) de soutien
de la barre (3) quand elle est sortie.
12. Dispositif selon les revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les galets (4,
5) d'entraînement du groupe (6) de commande peuvent être entraînés par l'intermédiaire
d'au moins un moteur (7) et d'un train réducteur.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le moteur (7) peut
être alimenté par la source d'énergie du système portant la ou les armes à canon.
14. Dispositif selon les revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les galets (4,
5) d'entraînement du groupe (6) de commande peuvent être actionnés par l'intermédiaire
d'un train réducteur et d'une manivelle pouvant être reliés à celui-ci.
15. Dispositif selon les revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la barre (3)
est composée d'un tube extensible télescopiquement et verrouillable dans sa position
d'extension longitudinale.
16. Dispositif selon les revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les axes des
galets (4, 5) d'entraînement du groupe (6) de commande sont orientés obliquement par
rapport à l'axe de la barre (3), dans le but de provoquer un mouvement axial de va-et-vient
et un mouvement de rotation de la brosse (1).
17. Dispositif selon les revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les galets (4,
5) d'entraînement, en prise avec la barre (3), peuvent tourner sur l'axe de cette
barre.
18. Dispositif selon les revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le mouvement
de va-et-vient des outils d'actionnement peut être commandé par l'intermédiaire d'interrupteurs
de fin de course coopérant avec des éléments de butée.
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que les éléments de butée
sont fixés de manière réglable à la barre (3).
20. Dispositif selon les revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le mouvement
de va-et-vient des outils d'actionnement peut être commandé et réglé par des dispositifs
de commande incorporés au groupe (6) de commande, par exemple par des appareils de
mesure de l'angle de rotation, disposés sur le train réducteur ou sur le moteur.
21. Dispositif selon les revendications 1 à 20, caractérisé en ce que le support (2)
des brosses comporte des mécanismes d'entraînement destinés à faire tourner les brosses
(1) en sens contraires.
22. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que les mécanismes d'entraînement
sont reliés à un moteur électrique disposé dans le support (2) de brosses.
23. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que les mécanismes d'entraînement
peuvent être reliés à un moteur, disposé à l'extérieur du canon, par l'intermédiaire
d'éléments de transmission de force passant dans les outils d'actionnement.
24. Dispositif selon les revendications 1 à 23, caractérisé en ce qu'il est possible
de faire arriver de l'extérieur, au support (2) des brosses, des fluides de service,
par exemple des liquides de nettoyage, de rinçage ou de protection, ou de l'air comprimé,
par l'intermédiaire d'une conduite sous pression passant dans les outils d'actionnement.
