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<ep-patent-document id="EP85101101B2" file="EP85101101NWB2.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0154169" kind="B2" date-publ="19911023" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECH......FRGB..ITLI..NLSE......................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.5 (21 Aug 1997)
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Patentenheten</str><city>115 88 Stockholm</city><ctry>SE</ctry></adr></B784></B781></B780></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B880><date>19850911</date><bnum>198537</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> --><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Reinigungsvorrichtung für Rohrwaffen gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine Vorrichtung dieser Art ist aus dem im Jahre 1983 veröffentlichten schwedischen Anweisungsbuch "Eldrörsrengörare, Instruktionsbok" bekannt, in dem eine Vorrichtung zum Reinigen von Rohrwaffen beschrieben ist, mit einem Bürstenträger, an dem eine oder mehrere Reinigungsbürsten und Betätigungswerkzeuge zur Hin- und Herbewegung der Reinigungsbürste mittels einer am Bürstenträger befestigbaren Stange angeordnet sind, wobei die Betätigungswerkzeuge aus einer außerhalb des Waffenrohres der Rohrwaffe angeordneten pneumatischen Verstellvorrichtung bestehen. Bei dieser Vorrichtung kann jedoch die Stange bzw. die Reinigungsbürste nur in bestimmten, dem Hub der pneumatischen Kolben entsprechenden Längsabschnitten des Waffenrohres hin- und herbewegt werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Es sind aus der DE-A-2 839 153 auch motorbetriebene Rohrreinigungsvorrichtungen bekannt, die als Reinigungseinheit in das Waffenrohr einführbar sind und sich im wesentlichen selbständig im Waffenrohr vor- und zurückbewegen, wobei der translatorische Antrieb über gegen die Innenwandung des Waffenrohres gedrückte Antriebsräder erfolgt. Eine derartige Rohrreinigungsvorrichtung erfordert jedoch einen hohen Herstellungs- und Wartungsaufwand. Ferner können sich bei dem im Rohrinneren arbeitenden Elektromotor infolge unzureichender Kühlungsmöglichkeiten thermische Probleme ergeben.</p>
<p id="p0004" num="0004">Dem Patentgegenstand liegt somit die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der genannten Art eine Antriebseinheit zu schaffen, mit der die Stange und die Reinigungsbürste über die ganze Länge des Rohres verschoben werden kann.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0006" num="0006">Damit ergibt sich der Vorteil, daß die in der Truppe eingeführten Standard-Reinigungsgeräte verwendet werden können. Die bisher bis zu sieben Mann und bis zu 21 Mannstunden erfordernde Reinigungsarbeit einer 120 mm - Kanone wird von einer, beispielsweise einen oder mehrere Elektromotoren enthaltenden Arbeitseinheit übernommen, wobei der Elektromotor an das Bordnetz eines Truppenfahrzeugs anschließbar ist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Vorzugsweise ist die Antriebseinheit am Mündungsende des Waffenrohres lösbar befestigt, sie kann jedoch auch an der die Rohrwaffe tragenden Lafette oder an einem gesonderten Fahrzeug angeordnet sein.</p>
<p id="p0008" num="0008">Bei einem Kampfpanzer ist jedoch die bevorzugte Ausführungsform die Anordnung der Antriebseinheit am Mündungsende des Waffenrohres und die Versorgung des Antriebsmotors über das Bordnetz des Kampfpanzers.</p>
<p id="p0009" num="0009">Zweckmäßigerweise ist die Antriebseinheit mit einem Reibradantrieb versehen, der mittels auf einer Klemmeinrichtung angeordneter Räder ein seitliches Einführen der Stange ertaubt. Die Klemmeinrichtung bietet den weiteren Vorteil, daß die Anpreßkraft der Reibräder beliebig eingestellt werden kann.</p>
<p id="p0010" num="0010">Für den Fall, daß besonders große Kräfte zu übertragen sind, kann ein formschlüssiger Antrieb vorteilhaft sein, wofür die Stange zusätzlich mit einem Zahnstangenelement auszurüsten ist, das mit einem Antriebsritzel der Antriebseinheit in Eingriff steht. Zweckmäßigerweise ist auch bei dieser Ausfuhrungsform eine Klemmvorrichtung vorgesehen, die in ihrer Öffnungsstellung ein seitliches Einführen der Stange und in ihrer Schließstellung mittels einer den Antriebsritzel gegenüberliegenden Gegenrolle einen einwandfreien Zahneingriff gewährleistet.</p>
<p id="p0011" num="0011">In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Antriebseinheit auf einem am Mündungsende des Waffenrohres befestigten Tragarm angeordnet, wodurch zur Mündung ein Abstand geschaffen werden kann, der es erlaubt, daß die Stange mitsamt der Bürste aus dem Waffenrohr ausgefahren werden kann. Hierfür ist es zweckmäßig, am Tragarm einen Einführtrichter zu befestigen, der ein problemloses Einführen der Reinigungsbürste in das Waffenrohr sicherstellt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Zur Abstützung des über die Antriebseinheit hinausragenden Stangenendes ist der Tragarm vorteilhafterweise über die Antriebseinheit hinaus verlängert und trägt an seinem Ende eine Abstützeinrichtung, durch welche auch in der ausgefahrenen Position der Reinigungsbürsten ein zu starkes Durchhängen der Stange vermieden werden kann und außerdem sichergestellt wird, daß die Antriebselemente der Antriebseinheit mit der Stange weitgehend biegemomentfrei in Eingriff bleiben.</p>
<p id="p0013" num="0013">Zur Aufbringung der beträchtlichen Schub- und Zugkräfte auf die Stange sind die Antriebsräder der Antriebseinheit vorteilhafterweise über ein Getriebe mit dem Motor gekoppelt, wobei der Motor zweckmäßigerweise von der Energiequelle des Rohrwaffenträgersystems speisbar ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">Als Energiequellen kommen hierfür Fahrzeugbatterien oder hydraulische Druckmtttelquellen in Frage.</p>
<p id="p0015" num="0015">Vorzugsweise besteht bei einem Kampfpanzer der Motor der Antriebseinheit aus einem Elektromotor, der an das von der Fahrzeugbatterie gespeiste Bordnetz anschließbar ist.</p>
<p id="p0016" num="0016">Bei anderen Rohrwaffensystemen, beispielsweise bei einer nur mit einem hydraulischen Hilfsantrieb ausgestatteten Haubitze besteht der Motor der Antriebseinheit zweckmäßigerweise aus einem Hydromotor, der an die Druckmittelquelle des hydraulischen HHfsantriebs anschließbar ist</p>
<p id="p0017" num="0017">Um bei Ausfall des Antriebsmotors oder der Energiequelle einen Notbetrieb sicherstellen zu können, <!-- EPO <DP n="3"> -->empfiehlt es sich, das Getriebe mit einer Ankoppelungseinrichtung für eine oder mehrere Handkurbeln auszustatten.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die Stange kann aus einzelnen Teilelementen zusammensetzbar sein oder aus einem teleskopisch vedängerbarem Rohr bestehen, das in der ausgefahrenen Stellung arretierbar ist. Die bei einer derartigen Stange gegebene stufenweise veränderte Dicke der Stange wird durch federnd zur Auflage an die Stange gedrückte Antriebsräder der Antriebseinheit ausgeglichen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Um mit der Antriebseinheit neben der längsaxialen Hin- und Herbewegung gleichzeitig eine Rotation der Reinigungsbürste zu bewirken, können die Achsen der Antriebsräder der Antriebseinheit schräg zur Achse der Stange angestellt sein.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Reinigungsbürsten sind auch dadurch in Rotation zu versetzen, daß die mit der Stange in Eingriff stehenden Antriebsräder gemeinsam mit der Stange um die Stangenachse drehbar angeordnet sind. Zu den mitdrehenden Teilen kann ggf. das Getriebe und der elektrische Antriebsmotor gehören, der über Schleifkontakte mit Strom versorgbar und steuerbar ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Zur Steuerung der Hin- und Herbewegung der Reinigungsbürste können an der Stange Anschlagelemente angeordnet sein, durch welche an der Antriebseinheit vorgesehene Endschalter angesteuert werden können.</p>
<p id="p0022" num="0022">In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Steuerungseinrichtungen im Getriebe oder im Motor der Antriebseinheit integriert, so daß die längsaxialen Bewegungen der Reinigungsbürsten durch einstellbare Umdrehungszahlen von Motor- oder Getriebewellen bestimmbar sind.</p>
<p id="p0023" num="0023">Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher beschrieben.</p>
<p id="p0024" num="0024">Es zeigen
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 einen Schnitt durch den Mündungsbereich einer Rohrwaffe mit daran befestigter Reinigungsvorrichtung und ausgefahrener Reinigungsbürste und</li>
<li>Fig. 2 eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1.</li>
</ul></p>
<p id="p0025" num="0025">Die Figuren 1 und 2 zeigen eine automatische Reinigungsvorrichtung, bei der ein herkömmliches, im Truppengebrauch stehendes Reinigungsgerätverwendet wird, das sich aus einer Reinigungsbürste 1, einem Bürstenträger 2 und einer Stange 3 zusammensetzt. Die Stange 3 ist zwischen zwei, als Reibräder ausgebildeten Antriebsrädern 4 und 5 eingeklemmt. Die Antriebsräder sind in einer Antriebseinheit 6 gelagert, die ein Getriebe (nicht dargestellt) enthält und an der ein Antriebsmotor 7 befestigt ist. Von den beiden Antriebsrädern 4 und 5 weist das untere Antriebsrad 5 eine Schwenklagerung (nicht dargestellt) auf, durch welche letzteres zu seiner Achse und der Achse der Stange 3 auslenkbar ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die Antriebseinheit 6 ist mit einem Tragarm 8 verschraubt, der am Mündungsende 9 einer Rohrwaffe 10 mittels einer Klemmvorrichtung 11 befestigt ist. Der Tragarm 8 weist ferner einen vor der Mündung der Rohrwaffe 10 positionierbaren Einführtrichter 12 und einen Verlängerungsarm 13 auf, an dessen Ende eine Abstützeinrichtung in Form einer trichterartig erweiterten Führungshülse 14 zur Stützung der Stange 3 befestigt ist. Der Verlängerungsarm 13 ist am Tragarm 8 mittels eines Scharniergelenks 15 zurückklappbar.</p>
<p id="p0027" num="0027">Zur Inbetriebnahme der Reinigungsvorrichtung wird zunächst der Tragarm 8 an der Mündung der Rohrwaffe 10 mit der Klemmvorrichtung 11 befestigt und der Venängerungsarm 13 mit der Führungshülse 14 wird nach vom geklappt.</p>
<p id="p0028" num="0028">Anschließend wird die Stange 3 mit ihrem hinteren Ende in die Führungshülse 14 eingeführt und mit ihrem vorderen, die Reinigungsbürste tragenden Ende seitlich zwischen die auseinandergeschwenkten Antriebsräder 4 und 5 eingelegt Nach dem Hochschwenken des unteren Antriebsrades 5 wird die Stange 3 fest zwischen den Antriebsrädern 4 und 5 eingeklemmt, womit ein sicherer Reibschluß zur Obertragung hoher, längsaxial wirkender Kräfte erzielt wird.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die Reinigungsbürste befindet sich in der in Fig. 1 dargestellten Stellung in der Ausgangs- oder Wartungsposition c, in der die Reinigungsbürste frei zugänglich ist. Nach dem Einführen der Reinigungsbürste über den Einführungstrichterin das Waffenrohr wird die Reinigungsbürste zwischen den Positionen b und a hin- und herbewegt, von denen die Position a nicht dargestellt ist und im Bereich des Bodenstücks der Rohrwaffe 10 liegt</p>
<p id="p0030" num="0030">Anstelle des Reibradantriebs ist auch ein Zahnradantrieb (nicht dargestellt) verwendbar, bei dem die Stange 3 mit einer Zahnstange auszurüsten ist.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="">
<claim-text>1. Vorrichtung zum Reinigen von vorzugsweise großkalibrigen Rohrwaffen, mit einem Bürstenträger (2), an dem eine oder mehrere Reinigungsbürsten (1) und Betätigungswerkzeuge zur Hin- und Herbewegung der Reinigungsbürste mittels einer am Bürstenträger befestigbaren Stange (3) angeordnet sind, wobei die Betätigungswerkzeuge aus einer außerhalb des Waffenrohres der Rohrwaffe (10) angeordneten Antriebseinheit (6) bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) Antriebsräder (4, 5) aufweist, die mit der Stange (3) in Eingriff bringbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="">
<claim-text>2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) am Mündungsende des Waffenrohres lösbar befestigt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="">
<claim-text>3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch <!-- EPO <DP n="4"> -->gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) an der die Rohrwaffe tragenden Lafette angeordnet ist</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="">
<claim-text>4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) auf einem gesonderten Fahrzeug angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="">
<claim-text>5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) einen Reibradantrieb aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="">
<claim-text>6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder (4, 5) des Reibradantriebs auf einer Klemmeinrichtung angeordnet sind, in deren Öffnungsstellung die Stange (3) seitlich zwischen den Antriebsrädern (4, 5) einführbar ist und in deren Schließstellung die Antriebsräder (4, 5) die Stange (3) im Reibschluß halten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="">
<claim-text>7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) einen Zahnradantrieb aufweist, der mit an der Stange (3) angeordneten Zahneingriffsmitteln in Eingriff bringbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="">
<claim-text>8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) eine Klemmeinrichtung aufweist, in deren Öffnungsstellung die Stange (3) seitlich mit dem Zahnradantrieb in Eingriff bringbar ist und in deren Schließstellung die Stange (3) mit dem Zahnradantrieb in Eingriff haltbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="">
<claim-text>9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (6) am Mündungsende des Waffenrohres mittels eines Tragarms (8) im Abstand zur Mündung (9) der Rohrwaffe (10) gehalten ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="">
<claim-text>10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragarm (8) ein Einführtrichter (12) zum Einführen der Reinigungsbürste (1) in die Mündung der Rohrwaffe (10) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="">
<claim-text>11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (8) über die Antriebseinheit (6) hinaus verlängert ist und Abstützungseinrichtungen für die ausgefahrene Stange (3) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="">
<claim-text>12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder (4, 5) der Antriebseinheit (6) über wenigstens einen Motor (7) und ein Getriebe antreibbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="">
<claim-text>13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (7) von der Energiequelle des Rohrwaffen-Trägersystems speisbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="">
<claim-text>14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsräder (4, 5) der Antriebseinheit (6) über ein Getriebe und eine mit diesem koppel bare Handkurbel antreibbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="">
<claim-text>15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (3) aus einem teleskopisch verlängerbaren und in der Längserstreckung verriegelbaren Rohr besteht</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="">
<claim-text>16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Antriebsräder (4, 5) der Antriebseinheit (6) zwecks Einleitung einer längsaxialen Hin- und Herbewegung und einer Drehbewegung der Reinigungsbürste (1) schräg zur Achse der Stange (3) angestellt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="">
<claim-text>17. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Stange (3) in Eingriff stehenden Antriebsräder (4, 5) um die Stangenachse drehbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0018" num="">
<claim-text>18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegung der Betätigungswerkzeuge über mitAnschlagelementen zusammenwirkenden Endschaltern steuerbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0019" num="">
<claim-text>19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagelemente an der Stange (3) verstellbar befestigt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0020" num="">
<claim-text>20. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Herbewegung der Betätigungswerkzeuge durch in der Antriebseinheit (6) integrierte Steuerungseinrichtungen einstellbar steuerbar ist, beispielsweise durch am Getriebe oder am Motor angeordnete Drehwinkelmeßgeber.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0021" num="">
<claim-text>21. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger (2) Antriebseinrichtungen zum gegenläufigen Drehantrieb von Reinigungsbürsten (1) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0022" num="">
<claim-text>22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen mit einem im Bürstenträger (2) angeordneten Elektromotor gekoppelt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0023" num="">
<claim-text>23. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtungen über durch die Betätigungswerkzeuge verlaufende Kraftübertragungselemente mit einem außerhalb des Waffenrohres angeordneten Motor koppelbar sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0024" num="">
<claim-text>24. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß dem Bürstenträger (2) über eine durch die Betätigungswerkzeuge verlaufende Druckleitung Betriebsfluide, beispielsweise Reinigungs-, Spül- oder Konservierungsflüssigkeiten oder Druckluft von außen zuführbar sind.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="">
<claim-text>1. Device for deaning preferably large-calibre barrel weapons, comprising a brush ring (2), on which one or more deaning brushes (1) and actuating tools for moving the brushes to and fro by means of a rod (3) fixable to the brush ring are disposed, herein the actuating tools consist of a drive unit (6) disposed outside the barrel of the barrel weapon (10), characterized in that the drive unit (6) comprises drive heels (4, 5), which can be brought into engagement with the rod (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="">
<claim-text>2. Device according to Claim 1, characterized in that the drive unit (6) is releasably fixed to the muzzle <!-- EPO <DP n="5"> -->end of the barrel.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="">
<claim-text>3. Device according to Claim 1, characterized in that the drive unit (6) is disposed on the carriage carrying the barrel weapon.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="">
<claim-text>4. Device according to Claim 1, characterized in that the drive unit (6) is mounted on a separate vehicle.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="">
<claim-text>5. Device according to Claim 1 to 4, characterized in that the drive unit (6) comprises a friction heel drive.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="">
<claim-text>6. Device according to Claim 5, characterized in that the drive heels (4, 5) of the friction wheel drive are disposed on a clamping device, in the open position of which the rod (3) can be introduced laterally between the drive wheels (4, 5) and in the closed position of which the drive wheels (4, 5) hold the rod (3) in friction engagement.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="">
<claim-text>7. Device according to Claims 1 to 4, characterized in that the drive unit (6) has a gearwheel drive, which can be brought into engagement with tooth engagement means disposed on the rod (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="">
<claim-text>8. Device according to Claim 7, characterized in that the drive unit (6) possesses a damping device, in the open position of which the rod (3) can be brought laterally into engagement with the gear heel drive and in the closed position of which the rod (3) can be kept in engagement with the gear heel drive.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="">
<claim-text>9. Device according to Claims 2 and 5 to 8, characterized in that the drive unit (6) is held at a distance from the muzzle (9) of the barrel weapon (10) by means of a support arm (8) at the muzzle end of the barrel.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="">
<claim-text>10. Device according to Claim 9, characterized in that an insert funnel (12) for introducing the cleaning brush (1) into the muzzle of the barrel weapon (10) is disposed on the support arm (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="">
<claim-text>11. Device according to Claim 9, characterized in that the support arm (8) is extended beyond the drive unit (6) and possesses supporting devices for the extended rod (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="">
<claim-text>12. Device according to Claims 1 to 11, characterized in that the drive wheels (4, 5) of the drive unit (6) can be drive by at least one motor (7) and a gear.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="">
<claim-text>13. Device according to Claim 12, characterized in that the motor (7) can be supplied from the energy source of the carrier system for the barrel weapon.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="">
<claim-text>14. Device according to Claims 1 to 13, characterized in that the drive wheels (4, 5) of the drive unit (6) can be driven by a gear and a hand crank which can be coupled to this gear.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="">
<claim-text>15. Device according to Claims 1 to 14, characterized in that the rod (3) consists of a telescopically extensible tube which can be locked in its extended position.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="">
<claim-text>16. Device according to Claims 1 to 15, characterized in that the axes of the drive wheels (4, 5) of the drive unit (6) are positioned obliquely to the axis of the rod (3) in order to create a longitudinal axial reciprocating movement and a rotational movement of the cleaning brush (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="">
<claim-text>17. Device according to Claim 1 to 15, characterized in that the drive wheels (4, 5) in engagement with the rod (3) can be rotated about the rod axis.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0018" num="">
<claim-text>18. Device according to Claims 1 to 17, characterized in that the to and fro movement of the actuating tools can be controlled by limit switches cooperating with stop elements.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0019" num="">
<claim-text>19. Device according to Claim 18, characterized in that the stop elements are adjustably fixed to the rod (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0020" num="">
<claim-text>20. Device according to Claim 1 to 17, characterized in that the to and fro movement of the actuating tools is adjustably controllable by control devices integrated in the drive unit (6), for example by devices for measuring the angle of rotation disposed on the gear or on the motor.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0021" num="">
<claim-text>21 Device according to Claims 1 to 20, characterized in that the brush ring (2) possesses drive devices for the counter-rotating drive of cleaning brushes (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0022" num="">
<claim-text>22. Device according to Claim 21, characterized in that the drive devices are coupled to an electric motor disposed in the brush ring (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0023" num="">
<claim-text>23. Device according to Claim 21, characterized in that the drive devices can be coupled to a motor disposed outside the weapon barrel by force transmission elements extending through the actuating tools.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0024" num="">
<claim-text>24. Device according to Claims 1 to 23, characterized in that operating fluids, for example cleaning, rinsing or preserving liquids or compressed air, can be supplied to the brush ring (2) from outside through a pressure line extending through the actuating tools.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="">
<claim-text>1. Dispositif de nettoyage d'armes à canon, avantageusement de gros calibre, comportant un support (2) de brosses, sur lequel sont disposées une ou plusieurs brosses (1) de nettoyage et des outils d'actionnement destinés à faire aller et venir ces brosses au moyen d'une barre (3) fixée à leur support, dans lequel les outils d'actionnement se composent d'un groupe (6) de commande, qui est disposé à l'extérieur du canon de l'arme (10), dispositif caractérisé en ce que le groupe (6) de commande présente des galets (4, 5) d'entraînement qui peuvent être mis en prise avec la barre (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="">
<claim-text>2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande est fixé amo- viblement à l'embouchure du canon.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="">
<claim-text>3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande est monté sur l'affût qui porte l'arme.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="">
<claim-text>4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande est disposé sur un véhicule séparé.</claim-text></claim><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claim id="c-fr-01-0005" num="">
<claim-text>5. Dispositif selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande comporte un mécanisme d'entraînement à galets de friction.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="">
<claim-text>6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les galets (4, 5) du mécanisme d'entraînement sont montés sur un dispositif de serrage, dans la position d'ouverture duquel la barre (3) peut être insérée latéralement entre ces galets (4, 5) et dans la position de fermeture duquel lesdits galets (4, 5) maintiennent la barre (3) en exerçant une pression positive de friction.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="">
<claim-text>7. Dispositif selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande comporte un mécanisme d'entraînement à pignon, qui peut être mis en prise avec des éléments d'engrènement disposés sur la barre (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="">
<claim-text>8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande comporte un dispositif de serrage, dans la position d'ouverture duquel la barre (3) peut être amenée latéralement en prise avec le pignon du mécanisme d'entraînement et dans la position de fermeture duquel cette barre (3) peut être maintenue en prise avec ce pignon.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="">
<claim-text>9. Dispositif selon les revendications 2 et 5 à 8, caractérisé en ce que le groupe (6) de commande est maintenu, du côté de l'embouchure du canon, à une certaine distance de cette embouchure (9) de l'arme à canon (10), au moyen d'un bras (8) de soutien.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="">
<claim-text>10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un entonnoir (12) d'insertion, destiné à introduire la barre (3) dans l'embouchure du canon de l'arme (10), est monté sur le bras de soutien (8).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="">
<claim-text>11. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que le bras (8) de soutien est prolongé au-delà du groupe (6) de commande et porte un dispositif (14) de soutien de la barre (3) quand elle est sortie.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="">
<claim-text>12. Dispositif selon les revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les galets (4, 5) d'entraînement du groupe (6) de commande peuvent être entraînés par l'intermédiaire d'au moins un moteur (7) et d'un train réducteur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="">
<claim-text>13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que le moteur (7) peut être alimenté par la source d'énergie du système portant la ou les armes à canon.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="">
<claim-text>14. Dispositif selon les revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les galets (4, 5) d'entraînement du groupe (6) de commande peuvent être actionnés par l'intermédiaire d'un train réducteur et d'une manivelle pouvant être reliés à celui-ci.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="">
<claim-text>15. Dispositif selon les revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la barre (3) est composée d'un tube extensible télescopiquement et verrouillable dans sa position d'extension longitudinale.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="">
<claim-text>16. Dispositif selon les revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les axes des galets (4, 5) d'entraînement du groupe (6) de commande sont orientés obliquement par rapport à l'axe de la barre (3), dans le but de provoquer un mouvement axial de va-et-vient et un mouvement de rotation de la brosse (1).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="">
<claim-text>17. Dispositif selon les revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les galets (4, 5) d'entraînement, en prise avec la barre (3), peuvent tourner sur l'axe de cette barre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0018" num="">
<claim-text>18. Dispositif selon les revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le mouvement de va-et-vient des outils d'actionnement peut être commandé par l'intermédiaire d'interrupteurs de fin de course coopérant avec des éléments de butée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0019" num="">
<claim-text>19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que les éléments de butée sont fixés de manière réglable à la barre (3).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0020" num="">
<claim-text>20. Dispositif selon les revendications 1 à 17, caractérisé en ce que le mouvement de va-et-vient des outils d'actionnement peut être commandé et réglé par des dispositifs de commande incorporés au groupe (6) de commande, par exemple par des appareils de mesure de l'angle de rotation, disposés sur le train réducteur ou sur le moteur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0021" num="">
<claim-text>21. Dispositif selon les revendications 1 à 20, caractérisé en ce que le support (2) des brosses comporte des mécanismes d'entraînement destinés à faire tourner les brosses (1) en sens contraires.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0022" num="">
<claim-text>22. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que les mécanismes d'entraînement sont reliés à un moteur électrique disposé dans le support (2) de brosses.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0023" num="">
<claim-text>23. Dispositif selon la revendication 21, caractérisé en ce que les mécanismes d'entraînement peuvent être reliés à un moteur, disposé à l'extérieur du canon, par l'intermédiaire d'éléments de transmission de force passant dans les outils d'actionnement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0024" num="">
<claim-text>24. Dispositif selon les revendications 1 à 23, caractérisé en ce qu'il est possible de faire arriver de l'extérieur, au support (2) des brosses, des fluides de service, par exemple des liquides de nettoyage, de rinçage ou de protection, ou de l'air comprimé, par l'intermédiaire d'une conduite sous pression passant dans les outils d'actionnement.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="7"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
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