[0001] Die Erfindung geht gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruches von der
DE-A 29 26 490 aus.
[0002] Bei dieser bekannten Bauart wird der auf dem Mundstück des Einspritzventiles angeordnete
O-Ring beim Einstecken in die Aufnahmebohrung der Saugrohrwand radial gepreßt. Die
radiale Pressung des gummielastischen Dichtringes wird über eine kegelige Fase an
der Aufnahmebohrung eingeleitet, wobei sich aus dieser Wechselwirkung von O-Ring bzw.
Dichtring und kegeliger Fase eine Zentrierung des Einspritzventiles beim Einstecken
in die Aufnahmebohrung ergibt. Nach Abschluß des Einsteckvorganges wird das Mundstück
des Einspritzventiles über den radial gepreßten Dichtring in der Aufnahmebohrung bzw.
der Wanddurchbrechung des Saugrohres zentriert gehalten.
[0003] Diese Zentrierfase ist aus Platzgründen im Bereich um die Aufnahmebohrung in der
Regel in Einsteckrichtung relativ kurz und mit einem relativ großen Kegelwinkel ausgebildet.
Dies ergibt am Übergang von der Zentrierfase in die Aufnahmebohrung eine relativ scharfe
Kante, die bei einem zur Aufnahmebohrung außenmittig angesetzten Mundstück der Einspritzdüse
zu einer Beschädigung des O-Ringes führen kann. Diese Gefahr ist besonders groß, wenn
mehrere an einer gemeinsamen Kraftstoffverteilleitung angeordnete Einspritzventile
gleichzeitig in Aufnahmebohrungen von Einzelsaugrohren einer Sauganlage angeordnet
werden. Bei dieser bekannten Anordnung ist zur Geräuschentkoppelung zwischen den Einspritzventilen
und der Kraftstoffverteilerleitung jeweils eine Steckanordnung mit zwischengeschaltetem
Dichtring vorgesehen, die ähnlich der vorbeschriebenen saugrohrseitigen Steckanordnung
ist. Durch diese Steckanordnung ist jedes Einspritzventil bei der Montage in gewissem
Ausmaß relativ zur Kraftstoffverteilerleitung beweglich, sodaß bei der gleichzeitigen
Montage der Einspritzventile mit außermittigen Positionen einiger Einspritzventile
zu ihren Aufnahmebohrungen zu rechnen ist.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein Einspritzventil der eingangs beschriebenen
Bauart eine Ausgestaltung aufzuzeigen, durch die beim Einstecken des Einspritzventils
in die Aufnahmebohrung der Saugleitung eine Beschädigung des Dichtringes vermieden
wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Patentanspruches
gelöst. Mit der Erfindung ist eine im freien Endbereich des Mundstückes anordbare
bzw. angeordnete, als Montagehilfe dienende Zentriervorrichtung erreicht. Eine besonders
kostengünstige Ausgestaltung dieser Zentriervorrichtung ist nach Anspruch 2 dadurch
erreicht, daß die Zentriervorrichtung an einer im Stand der Technik bekannten Schutzkappe
für das Mundstück des Einspritzventiles angeordnet ist. Die weitere Ausgestaltung
der vorzugsweise aus Kunststoff gebildeten Schutzkappe nach den Ansprüchen 3 und 4
ist in der durch zusätzliche Anordnungen geschaffenen, elastisch nachgiebigen Außenkontur
zu sehen. Damit wird die Selbstzentrierung der Einspritzdüse vorteilhaft unterstützt.
Mit der durch nachgiebige Zungen oder nachgiebige Lippen an Stegen geschaffenen Außenkontur
sind in einer rotationssymetrischen, in Steckrichtung sich verjüngenden Hüllkontur
über den Umfang verteilt angeordnete Elemente erreicht, die ein selbsttätiges Vordringen
des Mundstückes in die Aufnahmebohrung unterstützen und eine Beschädigung der Dichtringe
an Bearbeitungskanten vermeiden.
[0006] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein teilweise dargestelltes Einspritzventil mit einer Schutzkappe, die eine
durch nachgiebige Zungen gebildete, etwa halbkugelförmige, elastische Außenkontur
aufweist,
Fig. 2 ein teilweise dargestelltes Einspritzventil mit einer Schutzkappe, die am Außenumfang
verteilt angeordnete Stege aufweist, die jeweils im Bereich des großen Außendurchmessers
in in Umfangsrichtung elastisch nachgiebige Lippen auslaufen.
[0007] Ein Einspritzventil 1 für eine nicht dargestellte, gemischverdichtende Brennkraftmaschine
trägt auf einem Mundstück 2 einen O-Ring 3. Der 0-Ring 3 ist auf dem Mundstück 2 zwischen
einer Schulter 4 des Einspritzventiles 1 und einer Schutzkappe 5 im freien Endbereich
des Mundstückes 2 angeordnet. Zur Halterung des Einspritzventiles 1 in einem Saugrohr
6 wird das Einspritzventil 1 mit seinem Mundstück 2 in eine Wanddurchbrechung 7 des
Saugrohres 6 eingesteckt, wobei die Haltung des Einspritzventiles 1 im wesentlichen
durch den gepreßten 0-Ring 3 zwischen der Wanddurchbrechung 7 und dem Mundstück 2
erreicht wird. Die Wanddurchbrechung bzw. Aufnahmebohrung 7 weist einsteckseitig eine
Fase 8 auf.
[0008] Durch eine Zentriervorrichtung 9 an der Schutzkappe 5 ist sichergestellt, daß das
Einspritzventil 1 zu Anfang des Einsteckvorganges in der Aufnahmebohrung 7 zentriert
und beim weiteren Einstecken bis zur Anlage des O-Ringes 3 an der Fase 8 zentrisch
geführt wird. Die Zentriervorrichtung 9 umfaßt an der aus Kunststoff gefertigten Schutzkappe
5 angeformte Zungen 10, die quer zur Steckrichtung Pfeil "A" des Einspritzventiles
1 elastisch nachgiebig sind und eine in der Mantelfläche einer Halbkugel liegende
Außenkontur aufweisen. Weiter liegen die Randbereiche der nichtverformten Zungen 10
auf einem Durchmesser, der mindestens dem Außendurchmesser des ungepreßten O-Ringes
3 entspricht. Durch diese Ausgestaltung der Zentriervorrichtung 9 wird eine außermittige
Position des Mundstückes 2 des Einspritzventiles 1 beim Einstecken vermieden und eine
damit mögliche Beschädigung des gummielastischen O-Ringes 3 an den Bearbeitungskanten
11 und 12 verhindert.
[0009] Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind gleiche Teile mit denselben Bezugsziffern
wie in Fig. 1 belegt. Eine Zentriervorrichtung 13 umfaßt am Außenumfang einer Schutzkappe
14 angeordnete Stege 15, die eine in der Mantelfläche eines Kegels liegende Außenkontur
aufweisen. Diese Stege 15 gehen mit zunehmendem Durchmesser jeweils von einem rechteckigen
Querschnitt in einen sichelförmigen Querschnitt über. An der Schutzkappe 14 aus elastischem
Werkstoff bilden die freien Enden der sichelförmigen Querschnitte in Umfangsrichtung
elastisch nachgiebige Lippen 16. Die unverformten Lippen 16 an den Stegen 15 sind
einem Durchmesser einbeschrieben, der dem Außendurchmesser des ungepreßten 0-Ringes
3 entspricht. Die Stege 15 mit ihren auf der Mantelfläche eines relativ schlanken
Kegels liegenden Rampen 17 erleichtern wesentlich das Einfädeln des Einspritzventils
1 in die Aufnahmebohrung 7, womit die Selbstzentrierung des Einspritzventiles 1 zusätzlich
verbessert ist. Beim Einstecken des Einspritzventiles 1 in die Aufnahmebohrung 7 des
Saugrohres 6 legen sich die Lippen 16 an den Stegen 15 durch den sichelförmigen Querschnitt
an die Wandung der Aufnahmebohrung 7 an. Durch Abstimmen des Verlaufes des sichelförmigen
Querschnittes kann das Maß der Nachgiebigkeit der Lippen 16 und damit deren Nachgiebigkeit
quer zur Einsteckrichtung Pfeil "A" bestimmt werden. Bei abgestimmtem sichelförmigem
Querschnitt und Werkstoff der Stege 15 bzw. der Schutzkappe 14 ist eine sichere Zentrierung
beim Einstecken des Einspritzventiles 1 in die Aufnahmebohrung 7 mit geringstmöglichem
seitlichen Versatz erzielbar. Je kleiner der von der Zentriervorrichtung 13 durch
die Lippen 16 zugelassene seitliche Versatz ist, umso geringer ist die Gefahr einer
Beschädigung des O-Ringes 3 an den Bearbeitungskanten 12 und 11 bei der Montage des
Einspritzventiles 1 in der Aufnahmebohrung 7 des Saugrohres 6.
1. Einspritzventil für Saugrohr-Einspritzung bei Brennkraftmaschinen, insbesondere
für Einzelsaugrohr-Einspritzung mit einer für mehrere Saugrohre gemeinsamen Kraftstoffverteilerleitung,
- mit einem die Abspritzöffnung aufweisenden Mundstück (2),
- das in einer Wanddurchbrechung (7) des Saugrohres (6) einsteckbar und
- unter Zwischenschaltung eines gummielastischen Dichtringes (O-Ring 3) in der Wanddurchbrechung
zentriert gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,
- daß eine gesonderte, das freie Ende des Mundstückes (2) beim Einstecken des Einspritzventiles
(1) in die Wanddurchbrechung (7) zentrierende Vorrichtung (9, 13) vorgesehen ist,
- die in einer rotationssymetrischen. in Steckrichtung (Pfeil "A") sich verjüngenden
Hüllkontur über den Umfang verteilt angeordnete Elemente (Zungen 10, Lippen 16) aufweist,
- die vom Dichtring (O-Ring 3) in Steckrichtung beabstandet mit einem Durchmesser
enden, der mindestens dem Außendurchmesser des ungepreßten Dichtringes entspricht
und
- die zumindest im dichtringnahen Bereich quer zur Steckrichtung elastisch nachgiebig
sind.
2. Einspritzventil nach Anspruch 1,
- mit einer im freien Endbereich des Mundstückes (2) anordbaren Schutzkappe (5, 14),
dadurch gekennzeichnet,
- daß die Zentriervorrichtung (9, 13) an der Schutzkappe (5, 14) angeordnet ist.
3. Einspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- daß als Elemente der Zentriervorrichtung (9) an der Schutzkappe (5) Zungen (10)
angeordnet sind,
- die eine in der Mantelfläche einer Halbkugel oder eines Kegels liegende Außenkontur
aufweisen.
4. Einspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- daß Stege (15) am Außenumfang der Schutzkappe (14) angeordnet sind,
- die eine in der Mantelfläche eines Kegels oder einer Halbkugel liegende Außenkontur
aufweisen und
- mit zunehmendem Durchmesser jeweils in einen sichelförmigen Querschnitt übergehen,
- wobei die freien Enden der sichelförmigen Querschnitte als Elemente der Zentriervorrichtung
(13) in Umfangsrichtung elastisch nachgiebige Lippen (16) bilden.
1. An injection valve for suction pipe injection in internal combustion engines, especially
for individual suction pipe injection with a fuel distributor conduit common to a
plurality of suction pipes,
- with a mouthpiece (2) having the ejection opening,
- which is insertable into a through-hole (7) in the wall of the suction pipe (6)
and
- is held centred in the wall through-hole by the interposition of a rubber-elastic
gasket (O-ring 3), characterised in that
- a separate device (9, 13) is provided to centre the free end of the mouthpiece (2)
during insertion of the injection valve (1) into the wall through-hole (7),
- which device comprises elements (tongues 10, lips 16) distributed over the circumference
of a rotationally-symmetrical contoured jacket which narrows in the push-in direction
(arrow A"),
- with the ends of the elements being spaced from the gasket (0-ring 3) in the push-in
direction and having a diameter which corresponds at least to the external diameter
of the unpressed gasket and
- which elements are elastically yieldable transversely of the push-in direction at
least in the region close to the gasket.
2. An injection valve according to Claim 1
- having a protective cap (5, 14) arranged in the free end region of the mouthpiece
(2),
characterised in that
- the centring device (9, 13) is arranged on the protective cap (5, 14).
3. An injection valve according to Claim 2, characterised
- in that tongues (19) are arranged on the protective cap (5) as elements of the centring
device (9),
- which tongues have an external contour lying in the peripheral surface of a hemisphere
or a cone.
4. An injection valve according to Claim 2, characterised
- in that flanges (15) are arranged on the external circumference of the protective
cap (14),
- which have an external contour lying in the peripheral surface of a cone or a hemisphere
and
- each merge with increasing diameter into a sickle-shaped cross-section,
- the free ends of the sickle-shaped cross-section, as elements of the centring device
(13), forming lips (16) which are elastically yieldable in the circumferential direction.
1°) Soupape pour l'injection dans la tubulure d'admission de moteurs à combustion
interne, en particulier pour l'injection dans une tubulure d'admission unique avec
une conduite de distribution de carburant commune à plusieurs tubulures d'admission:
- comportant une embouchure (2) présentent une ouverture d'injection,
- qui peut être enfoncée dans un passage (7) à travers la paroi de la tubulure d'admission
(6), et
- qui est maintenue centrée dans ce passage (7) par interposition d'un joint d'étanchéité
(joint torique 3) ayant l'élasticité du caoutchouc, caractérisée en ce que:
- il est prévu un dispositif spécial (9, 13) qui centre l'extrémité libre de l'embouchure
(2) quand on enfonce la soupape d'injection (1) dans le passage (7) traversant la
paroi,
- qui présente des éléments (languettes 10, lèvres 16) disposés sur la circonférence
d'un contour en forme de douille réalisé en symétrie de rotation, se rétrécissant
dans la direction de l'enfoncement (flèche "A"),
- qui, maintenus écartés de la bague d'étanchéité (joint torique 3) dans la direction
de l'enfoncement, se terminent avec un diamètre qui correspond au moins au diamètre
extérieur de la bague d'étanchéité quand elle n'est pas comprimée et
- qui cèdent élastiquement perpendiculairement à la direction d'enfoncement au moins
dans la zone voisine de la bague d'étanchéité.
2°) Soupape d'injection suivant la revendication 1, comportant un chapeau (5, 14)
qui peut être disposé sur l'extrémité libre de l'embouchure (2), caractérisée en ce
que le dispositif de centrage (9, 13) est disposé sur le chapeau de protection (5,
14).
3°) Soupape d'injection suivant la revendication 2, caractérisée en ce que des languettes
(10) sont disposées sur le chapeau (5) de protection, comme éléments du dispositif
(9) de centrage, et présentent un contour extérieur qui s'inscrit dans la surface
enveloppante d'un hémisphère ou d'un cône.
4°) Soupape d'injection suivant la revendication 2, caractérisée en ce que:
- des entretoises (15) sont disposées sur la circonférence extérieure du chapeau de
protection (14),
- ces entretoises présentant un contour extérieur qui s'inscrit dans la surface enveloppante
d'un cône ou d'un hémisphère, et
- se transformant chaque fois en une section transversale en forme de faucille quand
le diamètre augmente,
- les extrémités libres des sections transversales en forme de faucille formant, comme
éléments du dispositif de centrage (13), des lèvres (16), qui cèdent élastiquement
dans le sens de la circonférence.