[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen piezoelektrischen Wandler, wie er
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegeben Ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, piezoelektrische Wandler als Sendewandler
und/oder Empfangswandler für Luft-Ultraschall zu verwenden. Hinsichtlich des Uftraschall-Ausbreitungsmediums
Luft ergeben sich dabei wesentliche Probleme, weil alle für die elektromechanische
Erzeugung bzw. mechanisch-elektrische Umwandlung aktiven Materialien, wie z. B. Piezokeramik,
Quarz und dgl., vergleichsweise zu Luft extrem unterschiedliche Werte des akustischen
Wellenwiderstands, d.h. der Schallkenn-Impedanz, haben, und somit die akustische Anpassung
an Luft außerordentlich schlecht ist. Um dieses Problem zu beheben, hat man einerseits
Wandler mit besonders hoher Schwinggüte erzeugt, die außerordentlich große Schwingungsamplituden
ausführen und somit noch ausreichende Energie in das Luft-Ultraschallfeid übertragen
können. Ein anderer beschrittener Weg ist der eines Folienwandlers, z. B. eines Kondensatormikrophons.
Durch die geringe Masse derartiger Folienmembranen kann eine gute Anpassung ad die
Schallkenn-Impedanz der Luft erreicht werden, jedoch sind solche Wandler außerordentlich
empfindlich gegen mechanische Beschädigung, so daß die Möglichkeit ihres industriellen
Einsatzes zumindest sehr eingeschränkt ist.
[0003] Ein Ultraschallwandler, der der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe
bereits zu einem gewissen, jedoch noch nicht optimalen Maße gerecht wird, ist in der
DE-OS-2 842 086 beschrieben. Es handelt sich dort um einen elektroakustischen Wandler,
der die Merkmale des Oberbegriffes des Patentanspruchs 1 der vorliegenden Erfindung
aufweist. Die piezokeramischen Lamellen dieses Wandlers sind in vergleichsweise zu
ihrer Lamellendicke erheblich größeren Abständen voneinander angeordnet und ihre jeweils
in die eine Richtung weisenden Enden sind mit einer Platte verbunden, die als Abstrahlfläche
bzw. Empfangsplatte für auszusendenden bzw. für zu empfangenden Ultraschall dient.
Mit Hilfe der anzuregenden piezokeramischen Lamellen dieses bekannten Wandlers kann
diese Platte in konphase Schwingungsbewegung (Kolbenhubbewegung) versetzt werden,
wobei im übrigen für die Lamellen zur elektrischen Anpassungsvariation Parallel-und/oder
Reihenschaltung einzelner oder aller Lamellen vorgesehen ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen piezoelektrischen Wandler etwa nach
der Art eines solchen der DE-OS-2 842 086 dahingehend zu verbessern, daß noch höhere
mechanische Robustheit des Wandlers für insbesondere industrielle Anwendung erzielt
ist und daß technologisch vereinfachte Herstellung möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem piezoelektrischen Wandler gelöst, der die Merkmale des
Patentanspruchs 1 aufweist.
[0006] Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist, einen Wandler nach dem Prinzip der obengenannten
DE-OS so abzuändern und aufzubauen, daß eine möglichst einfache Herstellung, vorzugsweise
Sandwich-Technologie anwendbar ist und daß Insbesondere die spezielle Anbringung einer
Abstrahl- bzw. Empfängerplatte sich erübrigt, und zwar ohne daß Nachteile oder gar
Verschlechterungen hinsichtlich des akustischen Verhaltens in Kauf zu nehmen sind.
Bei einem diesem Prinzip entsprechenden erfindungsgemäßen piezoelektrischen Luft-Ultraschallwandler
sind die vergleichsweise zur Abmessung der Lamellendicke erheblichen Zwischenräume
zwischen diesen Lamellen aus aktiver Piezokeramik mit einem piezoelektrisch inaktiven,
Formstabilität gewährleistenden Material ausgefüllt. Insbesondere Ist dieses Ausfüllen
in der Weise erzielt, daß in einem Sandwich-Schichtaufbau zunächst jeweils miteinander
abwechselnd die Folien bzw.
[0007] Plättchen des Füllmaterials und die an sich bekanntermaßen verwendeten piezokeramischen
Lamellen aufeinandergeschichtet und miteinander zu einem einstückigen Körper fest
verbunden sind. Diese Verbindung ist so fest, daß sogar eine nachträgliche, formgebende
Verarbeitung durchführbar ist, nämlich z. B. eine bevorzugte Fläche dieses im Regelfall
quaderförmigen Körpers durch Schleifen oder andere Art eine Abtragung zu glätten.
Eine (solche) Fläche des Sandwich-Körpers kann nämlich direkt als Abstrahl- oder Empfangsfläche
des Wandlers dienen.
[0008] Für das erwähnte formstabile, die Zwischenräume ausfüllende Material ist ein solches
vorzusehen, dessen Schallkenn-Impedanz Z = VE/p [N . s/m
sj um wenigstens etwa einen Faktor 8 kleiner ist als die betreffende Schailkenn-Impedanz
des piezokeramischen Materials der Lamellen. Außerdem muß dieses Material des weiteren
die davon unabhängige Bedingung erfüllen, daß der Wert der internen mechanischen Dämpfung
des Materials so hoch ist, daß dessen mechanischer Gütewert Q
m kleiner als etwa 20 ist.
[0009] Als für dieses formstabile Material in Frage kommende Stoffe sind insbesondere Polyurethanschaum,
Silicongummi, Polyäthylen, Polystyrolschaum und dgl. zu empfehlen. Dabei gibt es für
die Auswahl unter diesen Stoffen noch weitere für die Erfindung interessante Gesichtspunkte.
[0010] Die Verwendung von Polyäthylen, z. B. in Folien-oder Plättchenform für einen wie
oben erwähnten Schichtaufbau ist wegen der thermoplastischen Eigenschaft des Polyäthylens
von großem Interesse. Ein solcher Sandwich-Aufbau kann durch Erwärmung und ggf. leichten
Druck in einfacher Weise zu einem einzigen Körper verfestigt werden. Im kalten Zustand
kann dann sogar in einfacher Weise die erwähnte Abstrahlfläche präpariert werden.
Mit Rücksicht darauf, daß die Keramiklamellen relativ dünn vergleichsweise zu den
Abständen, d.h. vergleichsweise zur Dicke der zu verwendenden Polyäthylenfolien bzw.
- plättchen ist, ergibt sich ein die einzelnen Lamellen allseitig umschließender feuchtigkeitsdichter
Abschluß, da die dünnen piezokeramischen Lamellen ohne weiteres in das Polyäthylen
eingebettet werden können. Die Verwendung von Silicongummi ist in anderer Hinsicht
günstig, da mit diesem Material ein Vergießen des Lamellenaufbaus in einfacher Weise
durchzuführen ist. Polyurethan- bzw. Polystyrolschaum kann vorteilhaft durch Verkleben
mit den piezokeramischen Lamellen verbunden werden. Diese Schäume sind für eine erfindungsgemäße
Ausführungsform aus dem Grunde besonders vorteilhaft, weil ein solcher Schaum einerseits
hohe Formstabilität besitzt, andererseits aber eine besonders niedrigen akustischen
Wellenwiderstand begünstigende geringe Masse hat. Auch Polyurethanschaum bzw. Polystyrolschaum
läßt sich oberflächlich gut zu einer Abstrahl- bzw. Empfangsfläche des die piezokeramischen
Lamellen enthaltenden Wandlerkörpers bearbeiten.
[0011] Insbesondere dann, wenn ein Sandwich-Aufbau eines erfindungsgemäßen piezoelektrischen
Wandlers unter Verwendung von Plättchen des die Zwischenräume ausfüllenden Materials
durchgeführt wird, können auch (z. B. über den Schaumaufbau des Materials hinausgehend
zusätzliche) Hohlräume im Material dieser Zwischenräume vorgesehen sein, z. B. können
diese Plättchen Löcher oder wenigstens Vertiefungen in ihrer Oberfläche aufweisen,
die im zusammengesetzten Gesamtkörper schließlich innere Hohlräume sind.
[0012] Für die Abstrahl- bzw. Empfangsfläche des Wandlerkörpers kann eine zusätzliche Auflage
vorgesehen sein, insbesondere aus vergleichsweise härterem Material, das z. B. größere
Biegesteifigkeit hat. Mit einer solchen Zusatzauflage kann für den Bereich der Abstrahl-
bzw. Empfangsfläche des Körpers eine Querkopplung vorgesehen werden, die höher als
die innere Querkopplung des Verbundkörpers des Wandlers ist.
[0013] Ein erfindungsgemäßer Wandler ist nicht lediglich als eine Vielzahl mechanisch parallel
geschalteter Einzelwandler zu betrachten, wie dies z. B. bei einem Kristallmikrophon
nach Radio Mentor Bd. 5 (1950) S. 236 - 238, insbesondere Figur 2, oder nach der DE-OS-3
040 563.1 der Fall ist. Diese beiden erwähnten Wandler bestehen aus einzelnen Lamellen,
die möglichst dicht nahe beieinander bzw. aufeinander angeordnet sind. Insbesondere
bei dem Kristallmikrophon nach Radio Mentor, Figur 2 besitzt nämlich das aus dicht
aufeinandediegenden Kristallplatten bestehende Paket eine große Querkopplung, die
sich nachteilig auf die gewünschte piezoelektrische Effektivität auswirkt. Für ein
Kraftelement nach der obengenannten DE-OS ist ein nur geringer Abstand zwischen den
Lamellen vorgesehen. Bei der Erfindung muß, um das aufgabengemäße Ziel zu erreichen,
ein vergleichsweise zur Lamellendicke wesentlich größerer Abstand der Lamellen voneinander
vorhanden sein.
[0014] Weitere Erläuterungen der Erfindung gehen aus der nachfolgenden, anhand der Figuren
gegebenen Detailbeschreibung hervor.
[0015] Die Figuren 1 und 2 zeigen in zwei Seitenansichten ein Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Wandlers. Mit 2 sind die drei dargestellten Lamellen aus Piezokeramik
bezeichnet. Wie ersichtlich, haben die einzelnen Lamellen 2 vergleichsweise zu ihrer
Dicke (vorzugsweise 0,08 bis 0,3 mm) wenigstens 4-fach größere Abstände (vorzugsweise
0,5 bis 2,5 mm) voneinander. Mit 3 ist auf das die zwischen den Lamellen 2 vorhandenen
Zwischenräume ausfüllende formstabile Material, z. B. Polyäthylen, bezeichnet. Mit
den Strichen 31 ist in der Figur 1 angedeutet, daß dieses Polyäthylen 3 ursprünglich
ein jeweiliges Plättchen war, die zusammen mit den Lamellen 2 in Sandwich-Bauweise
zusammengesetzt und dann thermoplastisch miteinander heiß verklebt worden sind. An
der Stelle der dargestellten Striche 31 ist beim fertigen Wandler 1 eine Klebverbindung
vorhanden. Wird jedoch ein Verguß, z. B. mit Silicongummi, angewendet, sind die Keramiklamellen
2 allseitig, und zwar schon von Anfang an, in das Material 3 eingebettet. Aufgrund
des thermoplastischen Verhaltens des Polyäthylens sind die Lamellen 2 in die jeweilige
Oberfläche eines Polyäthylenplättchens 3 eingebettet.
[0016] Mit 4 sind Elektrodenbelegungen der Oberflächen der Lamellen 2 bezeichnet. Die zu
diesen Elektrodenbelegungen 4 führenden Anschlußleitungen sind in den Figuren 1 und
2 weggelassen.
[0017] Die Seitenansicht der Figur 2 läßt zwei Keramiklamellen 2 und 21 erkennen, die nebeneinander
angeordnet sind. Die zweite Lamelle 21 ist in der Figur 1 nicht zu erkennen, da sie
hinter einer jeweiligen Lamelle 2 liegt. Je nach spezieller Verwendung eines erfindungsgemäßen
Wandlers kann eine solche Anordnung mit jeweils zwei nebeneinanderliegenden Lamellen
2 und 21 von Vorteil sein. Für andere Fälle sind Ausführungsformen zu bevorzugen,
bei denen die dargestellten Lamellen 2 und 21 eine jeweils einzige, durchgehende Lamelle
ist. Eine wie in Figur 2 dargestellte Unterteilung führt insbesondere dazu, daß in
Richtung der jeweils nebeneinanderstehenden Lamellen 2 und 21 (d.h. in waagerechter,
in der Darstellungsebene der Figur 2 liegender Richtung) eine wesentlich geringere
Querkopplung für den ganzen Wandler 1 auftritt, vergleichsweise zu dem Fall, daß die
beiden dargestellten Lamellen 2 und 21 jeweils eine einzige durchgehende Lamelle ist.
Diese Aufteilung führt somit zu einer Verringerung einer Querkopplung, wie sie durch
die mit Abständen versehene Anordnung jeweils einzelner Lamellen 2 hinsichtlich der
Richtung a in Figur 1 erreicht ist.
[0018] Mit 5 ist eine wahlweise vorzusehende Zusatzauflage bezeichnet. Eine solche Zusatzauflage
kann insbesondere dann besondere Vorteile bieten, wenn als Material 3 ein Schaumstoff
verwendet wird. Durch eine solche Zusatzauflage 5 erhält man eine dichtere Oberfläche.
Bei einem Schaumstoff kann man sogar vorteilhafterweise diese Zusatzauftage als Integralen
Bestandteil des Schaummaterials realisieren, d.h. man verdichtet das Schaummaterial
an der betreffenden Oberfläche. Eine solche Zusatzauflage bzw. oberflächliche Verdichtung
des Materials 3 kann sogar notwendig sein, um eine Erhöhung der mechanischen Widerstandsfähigkeit
der Fläche des Wandlers 1 zu erreichen, die als Schall-Abstrahl-und/oder -Empfangsfläche
im späteren Betrieb verwendet werden soll. Mit den Pfeilen 6 ist auf eine derartige
Schallabstrahlung hingewiesen. Es kann aber auch eine Schallabstrahlung 16 von der
entsprechenden Fläche des Wandlers 1 vorgesehen sein. Soll eine wie mit 16 angedeutete
Schallabstrahlung (oder Schallempfang) vorgesehen sein, empfiehlt es sich meistenteils,
keine wie in Figur 2 dargestellte Aufteilung in Lamellen 2 und 21 vorzusehen.
[0019] Figur 3 zeigt (vergleichsweise zu den Figuren 1 und 2) eine Aufsicht, und zwar in
vergrößertem Maßstab. Diese Figur 3 dient in erster Linie dazu, eine spezielle Elektrodenanordnung,
und zwar dargestellt an einer einzigen Lamelle 2, zu zeigen. 41 und 141 sind wie ersichtlich
unterteilte Elektrodenbelegungen der einen Oberfläche der Lamelle 2. 42, 142 und 242
sind entsprechende unterteilte Elektrodenbelegungen der gegenüberliegenden Oberfläche
der Lamelle 2. In zur Darstellungsebene der Figur 3 senkrechter Richtung sind diese
Elektrodenbelegungen 41 bis 242 im Regelfall streifenförmig. Die Elektrodenaufteilung
der Figur 3 dient zur Vergrößerung der elektrischen Anpassungsimpedanz bzw. dazu,
eine höhere elektrische Spannung, z. B. im Empfangsbetrieb, zu erreichen. Mit 50 ist
auf die Folge der relativen Polarisationsausrichtungen in der Lamelle (in Richtung
ihrer Dicke) hingewiesen. Wie ersichtlich sind die einzelnen durch die dargestellte
Elektrodenaufteilung gegebenen Bereiche elektrisch hintereinandergeschaltet.
[0020] Für den Betrieb eines erfindungsgemäßen Wandlers, der eine Vielzahl derartiger Lamellen
2 (und ggf. auch Lamellen 21) besitzt, kann für den Sendebetrieb und für den Empfangsbetrieb
unterschiedliche Zusammenschaltung vorgesehen sein. Zum Beispiel kann es günstig sein,
für den Sendebetrieb alle Lamellen elektrisch parallel zu schalten (es wird relativ
niedrige Anregungsspannung benötigt) und für den Empfang alle, oder wenigstens jeweils
eine gewisse Anzahl, Lamellen 2 in Reihe zu schalten (ergibt hohe elektrische Empfangsspannung).
[0021] Figur 4 zeigt eine im wesentlichen lediglich schematische, perspektivische Darstellung
eines erfindungsgemäßen Wandlers mit Lamellen 2 und dem die Zwischenräume ausfüllenden
Material 3. Lediglich angedeutet ist in Figur 4 die Möglichkeit, daß Lamellen (siehe
Figur 2) in einzelne Lamellen 2, 21, 121 (zur Verminderung einer Querkopplung in Richtung
b) aufgeteilt sind. Es kann auch diejenige Fläche des Wandlers 1 für Schallabstrahlung
und/oder -empfang verwendet werden, die eine mit 116 angedeutete Abstrahlrichtung
hat. Das als Material 3 beispielsweise verwendete Polyäthylen, das die Lamellen 2
(und 21 und 121) umgibt, kann, wie in Figur 4 dargestellt, weitgehend durchsichtig
sein. Mit 51 ist auf einen Satz Anschlußleitungen, die zu der jeweiligen Elektrodenbelegung
der einzelnen Lamellen 2, 21, 121 führen, hingewiesen. Übrige jeweils vorzusehende
Anschlußleitungen kann der Fachmann nach jeweiliger Wahl angeben.
[0022] Zur Übersicht sind nachfolgend bekannte Zahlenbeispiele angegeben:

1. Piezoelektrischer Luft-Ultraschallwandler mit keramischen Lamellen, die in Abständen
voneinander, in Ebenen parallel zueinander angeordnet sind, wobei die Abstände zwischen
benachbarten Lamellen wesentlich größer als die Dickenabmessung der einzelnen Lamellen
bemessen sind, gekennzeichnet dadurch,
- daß die durch die Abstände zwischen benachbarten Lamellen (2, 21, 121) gebildeten
Zwischenräume mit einem formstabilen Material gefüllt sind das eine Schallkenn-Impedanz
Z = ..fElp [N - s/msj besitzt, die um wenigstens etwa einen Faktor 8 kleiner als die des piezokeramischen
Materials der Lamellen (2, 21, 121) ist und daß eine hohe interne mechanische Dämpfung
1/Qm größer als etwa 0,05 hat und
- daß das die Zwischenräume ausfüllende Material (3) wenigstens eine geschlossene
Fläche des Wandlers (1) für Abstrahlung und/oder Empfang (6,16,116) ergibt.
2. Wandler nach Anspruch 1 gekennzeichnet dadurch, daß das die Zwischenräume ausfüllende
Material (3) wenigstens über jeweils eine Kante der einzelnen Lamellen (2, 21, 121)
her- überreicht, so daß diese Kanten der Lamellen durch das Material (3) gegenüber
der äußeren Umgebung abgedeckt sind.
3. Wandler nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß sich auf derjenigen
Oberfläche des Wandlers (1), die für Abstrahlung und/oder Empfang (6, 16, 116) vorgesehen
ist, eine Zusatzauflage (5) befindet.
4. Wandler nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß das die Zwischenräume
ausfüllende Material (3) im Bereich derjenigen Oberfläche des Wandlers (1), die für
Abstrahlung und/oder Empfang (6,16,116) vorgesehen ist, so modifiziert ist, daß es
ergleichsweise härter ist als das Material (3) in anderen Bereichen des Wandlers (1).
5. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das die Zwischenräume
ausfüllende Material im Inneren Hohlräume hat.
6. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß in einer
jeweiligen Ebene der zueinander parallelen Anordnung der Lamellen jeweils mehrere
Lamellen (2, 21, 121) jeweils stirnseitig benachbart angeordnet sind (Fig. 2, Fig.
4).
7. Wandler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Elektrodenbelegung
der wenigstens einen Seite einer jeweiligen Lamelle (2 in Fig. 3) in wenigstens zwei
separate Elektrodenbelegungen (41, 141; 42, 142, 242) unterteilt ist.
1. Piezoelectric air-ultrasound transducer with ceramic bars, which are arranged spaced
apart in mutually parallel planes, the spacings between neighbouring bars being dimensioned
substantially larger than the thickness dimension of the individual bars, characterized
in that
- the intermediate spaces formed by the spacings between neighbouring bars (2, 21,
121) are filled with a dimensionally stable material which has an acoustic characteristic
impedance Z = Ý/p[N . s/m1 which is less than that of the piezoceramic material of
the bars (2, 21, 121) by at least approximately a factor of 8 and which has a high
internal mechanical damping 1/Qm greater than approximately 0.05 and
- the material (3) filling the intermediate spaces produces at least one closed surface
of the transducer (1) for radiation and/or reception (6,16,116).
2. Transducer according to Claim 1, characterized in that the material (3) filling
the intermediate spaces extends at least over one edge in each case of the individual
bars (2, 21, 121), so that these edges of the bars are covered by the material (3)
with respect to the outer surroundings.
3. Transducer according to Claim 1 or 2, characterized in that there is an additional
coating (5) on that surface of the transducer (1) which is intended for radiation
and/or reception (6, 16, 116).
4. Transducer according to Claim 1 or 2, characterized in that the material (3) filling
the intermediate spaces is modified in the region of that surface of the transducer
(1) which is intended for radiation and/or reception (6, 16, 116) in such a way that
it is comparatively harder than the material (3) in other regions of the transducer
(1).
5. Transducer according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the material
filling the intermediate spaces has cavities inside.
6. Transducer according to one of Claims 1 to 5, characterized in that, in any particular
plane of the mutually parallel arrangement of the bars, there are arranged in each
case a plurality of bars (2,21,121) end-on in each case (Fig. 2, Fig. 4).
7. Transducer according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the electrode
assignment of the at least one side of any particular bar (2 in Fig. 3) is subdivided
into at least two separate electrode assignments (41, 141; 42, 142, 242).
1. Transducteur piézoélectrique ultrasonique à propagation des ultrasons dans l'air,
comprenant des lamelles céramiques disposées à distance les unes des autres dans des
plans parallèles, les distances entre les lamelles voisines étant nettement plus grandes
que l'épaisseur des différentes lamelles, caractérisé en ce que
- les intervalles formés par les distances entre des lamelles (2, 21, 121) voisines
sont remplis d'un matériau de forme stable qui possède une impédance sonore caractéristique
Z = VE/p [N . s/ms] qui est plus petite d'au moins un facteur de 8 environ que celle du matériau céramique
piézoélectrique des lamelles (2, 21, 121) et qui présente un fort amortissement mécanique
interne 1/Qm supérieur à environ 0,05, et
- le matériau (3) remplissant les intervalles forme au moins une surface fermée du
transducteur (1) pour le rayonnement et/ou la réception (6, 16, 116).
2. Transducteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le matériau (3) remplissant
les intervalles dépasse d'au moins un bord des différentes lamelles (2, 21,121), de
manière que ces bords des lamelles soient recouverts par le matériau (3), vis-à-vis
de l'environnement extérieur.
3. Transducteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la surface du
transducteur (1) prévue pour le rayonnement et/ou la réception (6, 16, 116) porte
un revêtement supplémentaire (5).
4. Transducteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le matériau (3)
remplissant les intervalles est modifié dans la région de la surface du transducteur
(1) prévue pour le rayonnement et/ou la réception (6, 16, 116) de manière qu'il y
soit plus dur que le matériau (3) en d'autres zones du transducteur (1).
5. Transducteur selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le matériau
remplissant les intervalles possède des cavités internes.
6. Transducteur selon un des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que plusieurs
lamelles (2, 21, 121) sont disposées avec leurs tranches l'une à côté de l'autre dans
un plan de la disposition parallèle des lamelles (Fig. 2, Fig. 4).
7. Transducteur selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'armature-électrode
d'au moins un côté d'une lamelle (2 sur la figure 3) est divisée en au moins deux
armatures-électrodes (41, 141; 42, 142, 242).