[0001] Die Erfindung betrifft eine Kleinstsicherung, bestehend aus einem Kunststoffsockel,
einer Kunststoffkappe und zwei durch den Sockel hindurchtretenden Leitern, die innerhalb
der Kappe durch einen an den Leitern angelöteten Schmelzleiter überbrückt sind, wobei
an jedem Leiter oberhalb des Sockels eine Aufnahme für den Schmelzleiter gebildet
und die Verbindung zwischen der Aufnahme und dem Schmelzleiter durch Aufschmelzen
von Weichlot gefestigt ist, sowie ein Herstellungsverfahren für diese Kleinstsicherung.
[0002] Darüber hinaus eignet sich die Erfindung für alle Schmelzsicherungen, bei denen ein
Schmelzleiter in Querlage an diesem zu befestigen ist, sowie für sonstige elektrische
Bauelemente, an denen an einem Leiter quer zu diesem ein anderer Leiter sicher befestigt
werden soll. Da die Erfindung bevorzugt für Kleinstsicherungen der vorstehenden Art
verwendet werden soll, wird die Erfindung im folgenden ausschliesslich mit Bezug auf
Kleinstsicherungen erläutert.
[0003] Bei der Herstellung von Kleinstsicherungen wird der Schmelzleiter im Bereich der
Enden der stiftförmigen Leiter oberhalb des Sockels weich aufgelötet. Insbesondere
bei Verwendung von Schmelzleitern aus sehr dünnem Draht erfolgt die Verlötung von
Hand, um eine zuverlässige Verbindung zwischen den Leitern und dem Schmelzleiter herzustellen.
[0004] Aber selbst wenn dieser Lötvorgang mit grösster Sorgfalt durchgeführt wird, ist die
damit erreichbare Befestigung nicht allen Beanspruchungen gewachsen, denen die Kleinstsicherung
im Laufe der weiteren Verarbeitung und besonders dem späteren Gebrauch ausgesetzt
ist.
[0005] Es ist zwar bereits bekannt (FR-PS 948 836), die Schmelzleiterenden in Nuten oder
Schlitze am oberen Ende der beiden Leiter einzulegen, ehe die Befestigung der Schmelzleiterenden
durch einen Lotauftrag erfolgt. Der Schmelzleiter kann jedoch im Lauf der weiteren
Montage aus dem Schlitz herausfallen, wenn beispielsweise ein Tauchbad für das Aufbringen
des Schmelzlotes benutzt und die Leiter hierfür mit den oberen Enden nach unten hängend
durch das Bad geführt werden. Der Schmelzleiter kann auch noch später im Gebrauch
der Sicherung aus dem Schlitz herausgleiten, wenn die Sicherung beispielsweise auf
Hitze abstrahlenden Leiterplatten oder in einem einer Erwärmung ausgesetzten Gehäuse
angeordnet ist, wo die Gefahr besteht, dass das Lot aufweicht.
[0006] Überhaupt kann beim Einlöten der Kleinstsicherungen in Leiterplatten die übertragene
Wärme die Lötstelle zwischen Anschlussstift und Schmelzleiter derart beeinflussen,
dass im ungünstigsten Fall die Lötverbindung aufgeht.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine sichere Befestigung des Schmelzleiters
an den Leitern zu schaffen. Bei der gewünschten Verbesserung der Befestigung sind
die ausserordentlich kleinen Abmessungen der Schmelzleiter und der Leiter ebenso zu
berücksichtigen wie die Tatsache, dass es sich bei Sicherungen der hier betroffenen
Art um einen typischen Massenartikel handelt, bei dem schon ein geringfügiger Mehraufwand
eine drastische Steigerung der Fertigungskosten insgesamt verursachen kann.
[0008] Zur Lösung der Aufgabe ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Aufnahme durch Einrollen
oder Umbiegen des oberen Endes des Leiters nach Art einer Öse zum Umfassen und Halten
des Schmelzleiters gebildet ist.
[0009] Nach dieser Lösung erhält der Schmelzleiter neben der Lötung eine zusätzliche Befestigung
durch eine Aufnahme nach Art einer Öse, durch die der Schmelzleiter erfasst wird.
Es wird also eine mechanische bzw. formschlüssige Verbindung zwischen dem Schmelzleiter
und jedem der beiden Leiter der Kleinstsicherung hergestellt, ehe zusätzlich Weichlot
auf die Verbindungsstelle aufgebracht wird. Dabei reicht es aus, wenn der Schmelzleiter
von der Aufnahme zunächst nur umfasst und gehalten wird und seine endgültige Befestigung
durch die Weichlötung erhält. Entsprechend vielseitig sind die Möglichkeiten für die
Ausbildung der Aufnahme zur Ausführung dieser Haltefunktion. In diese nach Art einer
Öse geformte Aufnahme lässt sich der Schmelzleiter entweder nachträglich einziehen
oder einhängen, je nachdem, ob die Aufnahme den Schmelzleiter ganz oder nur teilweise
umfasst, oder man legt den Schmelzleiter bereits vor dem Einrollen oder Umbiegen auf
den Leiter, so dass sich nach der Ausformung der Aufnahme der Schmelzleiter bereits
in dieser befindet.
[0010] Das obere Ende des Leiters ist zweckmässig flach geformt, nämlich abgeflacht, und
im Bereich der Aufnahme sind vorzugsweise Ausnehmungen oder Ausklinkungen vorgesehen.
Die im Querschnitt gewöhnlich runden Leiter werden für die Befestigung des Schmelzleiters
flach geformt, so dass die Aufnahme den Schmelzleiter mit einem flächenhaften Abschnitt
umschliesst. Die Ausklinkungen sind für Qualität der Lötung sehr wesentlich, weil
das Lötzinn so an dem Schmelzleiter nicht nur beiderseits der Aufnahme haftet, sondern
den Schmelzleiter auch durch die Ausklinkung hindurch erreicht und zusätzliche Brücken
zwischen dem Schmelzleiter und der Aufnahme bzw. dem Leiter schafft. Darüber hinaus
haftet das Lötzinn an der in dieser Weise zerklüfteten Oberfläche der Aufnahme wesentlich
besser als im Falle einer glattflächigen Ausbildung der Aufnahme. Schliesslich geht
von dieser Form der Aufnahme auch eine gewisse Kapillarwirkung beim Aufbringen des
flüssigen Weichlots aus, was zu einer weiteren Verbesserung der Festigkeit der Lötverbindung
beiträgt.
[0011] Es hat sich gezeigt, dass an dem oberen flach geformten Ende des Leiters die Ausbildung
eines länglichen Ausschnitts zur
.Erzielung der vorgenannten Wirkungen am vorteilhaftesten ist.
[0012] Ein besonders wirtschaftliches Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Kleinstsicherung
besteht nach der Erfindung darin, dass mehrere Sockel mit eingesetzten Leitern, an
deren oberen Enden die Aufnahme vorbereitet ist, in einer Reihe ausgerichtet nebeneinander
angeordnet werden, ein durchgehender Schmelzleiterfaden in gestreckter Lage und vorgegebener
Höhe quer über die oberen Enden der Leiter an diese angelegt wird, die Aufnahme durch
Einrollen oder Umbiegen der oberen Enden der Leiter zum Umfassen und Halten des Schmelzleiterfadens
gebildet wird, das Weichlot auf die Aufnahme und den Schmelzleiter in diesem Bereich
aufgebracht wird und die Verbindungsstücke zwischen den gebildeten Schmelzleitern
abgetrennt werden. Danach wird der Befestigungsbereich gegebenenfalls nachgeschliffen,
geputzt und gesäubert, worauf die Kappe auf den Sockel aufgesetzt und befestigt wird.
[0013] Die Vorbereitung der Ausformung der Aufnahme am oberen Ende jedes Leiters besteht,
je nach der gewünschten Form der Aufnahme, beispielsweise im Ankippen, nämlich in
einem geringfügigen Umbiegen des Endes des Leiters, wenn die Aufnahme durch Einrollen
hergestellt werden soll. Auch die Flachformung und die Herstellung eines länglichen
Ausschnitts in dem Leiter oberhalb des Sockels zählt zu den vorbereitenden Arbeiten,
bevor der Schmelzleiterfaden befestigt wird. Wesentlich ist, dass eine Vielzahl von
Einheiten aus Sockeln mit eingesetzten Leitern gleichzeitig bearbeitet wird, indem
die Sokkel in einer Vorrichtung in einer Reihe ausgerichtet nebeneinander angeordnet
werden. Der gleichzeitig über die gesamte Reihe der Leiter verlaufende Schmelzleiterfaden
wird in einem Arbeitsgang beim Herstellen der Aufnahme durch Einrollen oder Umbiegen
der oberen Enden der Leiter von diesem umfasst und gehalten, so dass im weiteren Arbeitsgang
das Aufschmelzen des Lötzinns erfolgen kann, danach das Abtrennen der so gebildeten
Schmelzleiter von dem gemeinsamen Faden, worauf die Restarbeiten ausgeführt werden
können.
[0014] Insgesamt wird so ohne erheblichen Mehraufwand eine wesentliche Verbesserung der
Qualität der Befestigung des Schmelzleiters an den Leitern der Kleinstsicherung erreicht.
Durch eine erhebliche Reduzierung des Ausschussanteils können sich vielmehr Einsparungen
ergeben. Sehr wesentlich sind die Vorteile, die sich aufgrund der erfindungsgemässen
Ausbildung und der höheren Zuverlässigkeit der Verbindung zwischen Schmelzleiter und
Leiter bei der Verwendung der Kleinstsicherung ergeben.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In den
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Sockels einer Kleinstsicherung im Fertigungszustand
vor dem Einrollen von durch den Sockel hindurchtretenden Leitern;
Fig. eine Seitenansicht zu Fig.1 mit Darstellung des nächsten Fertigungsschritts;
Fig. 3 eine Vorderansicht des Sockels nach erfolgter Befestigung eines Schmelzleiters
an den Leitern;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer bei der Herstellung der Kleinstsicherung
benutzten Vorrichtung.
[0016] Ein aus Kunststoff bestehender, im Querschnitt kreisförmiger Sockel 1 ist an seinem
Umfang mit Rippen 2 für die Befestigung einer nicht dargestellten Kunststoffkappe
sowie mit zwei durch diesen Sockel hindurchtretenden und in diesem verankerten stiftförmigen
Leitern 3 versehen, deren zum Anschluss beispielsweise an Leiterplatten dienende Kontaktstifte
unterhalb des Sockels 1 vorstehen. Oberhalb des Sockels 1 sind die Leiter 3 flach
geformt und weisen, wie dargestellt, längliche Ausschnitte 4 auf. Diese abgeflachten
Abschnitte der Leiter 3 werden unter Einbeziehung eines strich-punktierten Schmelzleiters
6 unter Bildung einer den Schmelzleiter 6 umfassenden Aufnahme 5, wie in Fig.2 veranschaulicht,
eingerollt, und zwar nach vorherigem Ankippen an der Stelle 7. Danach erfolgt das
Aufbringen des Lötzinns 8, darauf das Abtrennen überstehender Schmelzleiterteile,
so dass sich schliesslich der Endzustand nach Fig. 3 ergibt.
[0017] Für eine gemeinsame Bearbeitung einer Vielzahl von Einheiten, bestehend aus Sockel
1 und Leitern 3, werden diese Einheiten, wie schematisch in Fig. 4 dargestellt wird,
in eine Vorrichtung 10, die die Form einer Leiste hat, in einer Reihe nebeneinander
ausgerichtet eingesetzt. Falls die Abflachung der Leiter 3 bereits vor dem Einsetzen
derselben in die Sockel 1 erfolgt ist, beginnt die Bearbeitung in der Vorrichtung
10 mit dem Anlegen eines Schmelzleiterfadens 9 in gestreckter Lage an sämtliche Leiter
3. Nun wird das Einrollen der Leiter 3, die an der Stelle 7 angekippt sind, so durchgeführt,
dass der Schmelzleiterfaden 9 anschliessend, wie in Fig. 2 durch Bezeichnung des Schmelzleiters
6 dargestellt, von der gebildeten Aufnahme 5 erfasst bzw. umfasst ist. Nach dem Aufbringen
des aus Zinn bestehenden Weichlots auf den gesamten Verbindungsbereich zwischen Aufnahme
5 und Schmelzleiterfaden 9 werden davon die einzelnen Schmelzleiter 6 abgeteilt, nämlich
von dem gemeinsamen Faden abgeschnitten, und an den Verbindungsstellen werden gegebenenfalls
notwendige Restarbeiten ausgeführt, worauf die nicht dargestellte Kappe auf den Sockel
1 aufgesetzt und mit diesem fest verbunden wird.
[0018] Abschliessend sei zur Veranschaulichung der geringen Baugrösse der Kleinstsicherung
auf deren ungefähre Abmessungen hingewiesen:
Sockeldurchmesser ca. 7 mm
Leiterdurchmesser ca. 0,6 mm
Breite der abgeflachten Leiter ca. 1,2 mm
Leiterlänge oberhalb des Sockels vor dem Einrollen ca. 4,5 mm
Innendurchmesser der Aufnahme ca. 1 mm.
[0019] Es versteht sich von selbst, dass sich vorstehende Abmessungen lediglich auf ein
einziges Ausführungsbeispiel beziehen und die Erfindung hierauf keinesfalls beschränkt
werden soll.
[0020] Es wird noch darauf hingewiesen, dass die gleiche Grösse der ösenförmigen Aufnahme
5 für Schmelzleiter verschiedener Durchmesser verwendet werden kann. Denn den Zwischenraum
zwischen dem Schmelzleiter und der Aufnahme 5 füllt in jedem Falle das Lötzinn 8 aus,
von dem jeweils so viel in die Aufnahme 5 fliesst, wie gebraucht wird, um den Zwischenraum
auszufüllen. Bei der Befestigung sehr dünner Schmelzleiter 6 ergibt sich sogar durch
den grösseren Zwischenraum zwischen diesem und der Aufnahme 5 eine noch grössere Kapillarwirkung,
d. h. das Lötzinn 8 wird in die ösenförmige Aufnahme 5 gezogen. Die Aufnahme 5 bildet
einen natürlichen Schutz der Lötverbindung gegen jegliche Art der Beeinträchtigung
der Befestigung, auch gegenüber direkter mechanischer Einwirkung, vor allem auch im
weiteren Fertigungsverlauf.
1. Kleinstsicherung, bestehend aus einem Kunststoffsockel (1), einer Kunststoffkappe
und zwei durch den Sockel (1) hindurchtretenden Leitern (3), die innerhalb der Kappe
durch einen an den Leitern (3) angelöteten Schmelzleiter (6) überbrückt sind, wobei
an jedem Leiter (3) oberhalb des Sockels (1) eine Aufnahme (5) für den Schmelzleiter
(6) gebildet und die Verbindung zwischen der Aufnahme (5) und dem Schmelzleiter (6)
durch Aufschmelzen von Weichlot (8) gefestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die
Aufnahme (5) durch Einrollen oder Umbiegen des oberen Endes des Leiters (3) nach Art
einer Öse zum Umfassen und Halten des Schmelzleiters (6) gebildet ist.
2. Kleinstsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des
Leiters (3) flach geformt ist und Ausnehmungen (4) oder Ausklinkungen im Bereich der
Aufnahme (5) vorgesehen sind.
3. Kleinstsicherung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem oberen
flach geformten Ende des Leiters (3) ein länglicher Ausschnitt (4) gebildet ist.
4. Verfahren zum Herstellen einer Kleinstsicherung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1-3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Sockel (1) mit eingesetzten Leitern (3),
an deren oberen Enden die Aufnahme vorbereitet ist, in einer Reihe ausgerichtet nebeneinander
angeordnet werden, ein durchgehender Schmelzleiterfaden (9) in gestreckter Lage und
vorgegebener Höhe quer über die oberen Enden der Leiter an diese angelegt wird, die
Aufnahme (5) durch Einrollen oder Umbiegen der oberen Enden der Leiter zum Umfassen
und Halten des Schmelzleiterfadens (9) gebildet wird, das Weichlot (8) auf die Aufnahme
(5) und den Schmelzleiter (6) in diesem Bereich aufgebracht wird und die Verbindungsstücke
zwischen den gebildeten Schmelzleitern (6) abgetrennt werden.
1. Miniature fuse consisting of a plastics base (1), a plastics cap and two conductors
(3) which pass through the base (1) and which are bridged within the cap by a fusing
conductor (6) soldered onto the conductors (3), a mounting (5) for the fusing conductor
(6) being formed on each conductor (3) above the base (1) and the connection between
the mounting (5) and the fusing conductor (6) being secured by melting on soft solder
(8), characterized in that the mounting (5) is formed by rolling in or bending over
of the upper end of the conductor (3) in the form of an eye for enclosing and holding
the fusing conductor (6).
2. Miniature fuse according to Claim 1, characterized in that the upper end of the
conductor (3) is of flat shape and recesses (4) or jogs are provided in the region
of the mounting (5).
3. Miniature fuse according to Claims 1 and 2, characterized in that an oblong aperture
(4) is formed at the top flat-shaped end of the conductor (3).
4. Method of producing a miniature fuse according to one or more of Claims 1 to 3,
characterized in that a plurality of bases (1) with inserted conductors (3), at the
upper ends of which the mounting is prepared, are arranged adjacent to one another
aligned in a row, a continuous fusing conductor filament (9) is laid against said
conductors in elongated position and at a given height transversely across the upper
ends of the conductors, the mounting (5) is formed by rolling in or bending over the
upper ends of the conductors for enclosing and holding the fusing conductor filament
(9), the soft solder (8) is applied to the mounting (5) and the fusing conductor (6)
in this region and the connecting pieces between the fusing conductors (6) formed
are severed.
1. Coupe-circuit miniature constitué d'une embase (1) en matériau plastique, d'un
couvercle en matériau plastique, et de deux conducteurs (3) traversant l'embase (1)
et qui sont reliés à l'intérieur du couvercle par un conducteur fusible (6) soudé
aux conducteurs (3), un dispositif de réception (5) pour le conducteur fusible (6)
étant formé à chaque conducteur (3) au-dessus de l'embase (1) et la liaison entre
le dispositif de réception (5) et le conducteur fusible (6) étant consolidée par fusion
de soudure tendre, caractérisé par le fait que le dispositif de réception (5) est
formé par l'enroulement ou le recourbement de l'extrémité supérieure du conducteur
(3) à la manière d'un oeil pour enserrer et maintenir le conducteur fusible (6).
2. Coupe-circuit miniature selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'extrémité
supérieure du conducteur (3) est de forme aplatie et que des évidements (4) ou dispositifs
à déclic sont prévus dans la zone du dispositif de réception (5).
3. Coupe-circuit miniature selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait
qu'à l'extrémité supérieure aplatie du conducteur (3), est formé un évidement allongé.
4. Procédé pour la fabrication d'un coupe-circuit miniature selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisé par le fait que plusieurs embases (1), avec des conducteurs (3)
enfichés aux extrémités supérieures desquels le dispositif de réception (5) est préparé,
sont alignées en un rang l'une à côté de l'autre, qu'un fil de conducteur fusible
(9) continu est disposé en position allongée et à hauteur prédéterminée transversalement
au-dessus des extrémités supérieures des conducteurs, que le dispositif de réception
(5) est formé par enroulement ou recourbement des extrémités supérieures des conducteurs
pour enserrer et maintenir le fil de conducteur fusible (9), que de la soudure tendre
(8) est apportée dans cette zone sur le dispositif de réception (5) et le conducteur
fusible (6), et que les tronçons de liaison entre les conducteurs fusibles (6) formés
sont détachés.