[0001] Die Erfindung betrifft eine Bandschleifmaschine mit einem eine Vielzahl von nebeneinander
angeordneten Druckschuhen aufweisenden, quer zur Förderrichtung eines Werkstücks ausgerichteten
Druckbalken, dessen Andruckkraft steuerbar ist und über den ein Schleifband zur Bearbeitung
der Oberfläche des Werkstücks geführt ist.
[0002] Derartige Bandschleimaschinen sind seit langer Zeit bekannt. Mit ihnen lassen sich
auch Oberflächen von kompliziert geform-ten Werkstücken bearbeiten, wenn die Druckschuhe
aus einer unwirksamen Stellung in eine Wirkstellung einzeln verfahrbar sind. Das Schleifband
wird dadurch jeweils nur in dem durch das Werkstück benötigten Bereich auf das Werkstück
gedrückt.
[0003] Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 82 23 923.1 ist eine derartige Breitbandschleifmaschine
bekannt. Jedem Druckschuh ist hierbei im Einlaufbereich der Breitbandschleifmaschine
ein Schalter zugeordnet, der betätigt wird, wenn das Werkstück über diese Stelle des
Einlaufbereichs fährt. Hierdurch erhält der Druckbalken die Information, daß der zu
dieser Stelle gehörende Druckschuh _in seine Wirkstellung gebracht werden muß. Hierzu
wird einem mit dem Druckbalken verbundenen Elektromagneten eine Einschaltspannung
zugeführt, so daß der Druckschuh (gegenüber dem Schalter zeitverzögert) in seine Andruckstellung
gebracht wird. Die Oberseite des Elektromagneten stützt sich an einem Druckschlauch
ab, der sich seinerseits an seiner Oberseite ortsfest abstützt. Durch Regulierung
des pneumatischen Druckes in dem Druckschlauch kann die Andruckkraft des Druckbalkens
reguliert werden. Dieser Schlauch verläuft über die gesamte Breite des Druckbalkens,
beaufschlagt also alle Druckschuhe gleichmäßig.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die bekannte differenzierte
Steuerung des Druckbalkens noch verbesserungsbedürftig ist. Die Breite der Druckschuhe
und des über ihn geführten Druckbandes läßt sich aus mechanischen Gründen nicht beliebig
verkleinern. Es kommt daher vor, daß Werkstücke zwar in den Bereich eines Druckschuhes
hineinragen, dies aber nur mit einer Fläche, die kleiner ist als die Breite des betreffenden
Druckschuhes. Wenn die Fläche wesentlich kleiner ist, übt der Druckschuh auf eine
Fläche, die wesentlich kleiner ist als seine Breite, eine Andruckkraft aus, die gleich
groß ist wie die Andruckkräfte der Druckschuhe, die vollflächig gegen das Werkstück
drücken. Es kommt daher vor, daß Kantenbereiche von Werkstücken durch die Schleifbandmaschine
ungewollt rund geschliffen werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bandschleifma- : schine der eingangs
erwähnten Art zu erstellen, mit der eine verbesserte Steuerung des Schleifdruckes
auf der Fläche des Werkstückes realisierbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Andruckkraft jedes Druckschuhes
einzeln steuerbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß lassen sich die Andruckkräfte jedes Druckschuhes einzeln regulieren.
Dadurch ist es möglich, in den betreffenden Randbereichen, falls erforderlich, die
Andruckkraft gerinlar einzustellen als in den Mittelbereichen des Werkstückes. Hierdurch
kann das Rundschleifen der Kantenbereiche wirksam vermieden werden. In ähnlicher Weise
ist es durch die erfindungsgemäße Bandschleifmaschine möglich, besonderen Gegebenheiten
des Werkstücks beim Schleifen Rechnung zu tragen, beispielsweise hervorstehende Umleimer
durch erhöhten
Schleifdruck einzuebnen.
[0008] Vorzugsweise werden die Druckschuhe mit Elektromagneten gesteuert, die eine proportionale
Steuerstrom-Hubkraft-Kennlinie aufweisen. Während also mit den durch den Stand der
Technik bekannten Elektromagneten lediglich eine Schaltfunktion ausgeübt worden ist,
werden die Elektromagneten nunmehr dazu verwendet, eine zu einem elektrischen Signal
proportionale Andruckkraft des Druckschuhes zu erzeugen.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform werden diese Elektromagneten gleichzeitig dazu
benutzt, die Druckschuhe in eine unwirksame Stellung zu verfahren.
[0010] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist zur Festlegung des Steuerstroms
jedem Druckschuh eine Mehrzahl von quer zur Förderrichtung nebeneinander angeordneten,
in Förderrichtung vor dem Druckschuh positionierten und mit ihm fluchtenden Detektoren
zugeordnet, deren Ausgangssignale den Steuerstrom für den Elektromagneten des zugehörigen
Druckschuhes bestimmen. Auf diese Weise kann die Andruckkraft durch die Detektoren
gesteuert werden. Sind beispielsweise jedem Druckschuh drei Detektoren zugeordnet
und nur ein Detektor spricht an, bedeutet dies, daß das Werkstück nur zu einem Drittel
der Breite des Druckschuhes mit diesem fluchtet. Durch die Detektoren wird dies erkannt,
so daß die Andruckkraft für den Druckschuh beispielsweise auf ein Drittel der Kraft
eingestellt wird, die der Druckschuh beim vollflächigen Andruck benötigt.
[0011] Vorzugsweise tasten die Detektoren das Werkstück berührungslos ab, also beispielsweise
durch Laser-Lichtschranken usw.
[0012] ! Alternativ hierzu ist es aber auch denkbar, die Form des Werkstückes in einen Rechner
einzugeben und daraus die Andruckkraft und -dauer für jeden Druckschuh im Verhältnis
zur tatsächlichen Vorschubgeschwindi-gkeit des Werkstücks ermitteln zu lassen. In
diesem Fall erübrigen sich die Detektoren. I
[0013] Um eine genaue Synchronisation des Andruckbeginns und -endes bzw. der Änderung der
Andruckkraft zur Änderung der Form des Werkstückes zu erreichen, ist es vorteilhaft,
wenn die Vorschubgeschwindigkeit des Werkstückes kontinuierlich gemessen wird und
in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit die für das Werkstück durch die Detektoren
ermittelte Andruckkraft gesteuert wird. Hierzu kann das Vorschubband mit einem Pulsgeber
versehen sein, so daß der Vorschub des Werkstückes von den Detektoren bis zum Druckschuh
einer vorbestimmten Anzahl von Impulsen entspricht. In diesem Fall ergibt sich die
Zeitverzögerung zwischen Detektorsignal und Einsetzen der entsprechenden Steuerung
lediglich aus dem Auszählen der entsprechenden Impulse.
[0014] Durch die Erfindung wird es darüber hinaus möglich, eine Stärkenvariation der Werkstücke
beim Schleifvorgang zu berücksichtigen. Hierzu sind zur Festlegung des Steuerstroms
den Druckschuhen Stärkenmeßeinrichtungen für das Werkstück zugeordnet. Die Festlegung
des Steuerstroms in Abhängigkeit von der Werkstückstärke sichert für verschieden starke
Werkstücke eine gleich Andruckkraft. Es hat sich nämlich gezeigt, daß bei Steuerung
des Druckschuhs mit einer konstanten Andruckkraft für verschieden starke Werkstücke
unterschiedliche resultierende Schleifkräfte erzeugt werden, weil das Schleifband
der Kraft des Druckschuhs wegen der unterschiedlichen Auslenkung durch den Druckschuh
eine unterschiedliche Gegenkraft entgegensetzt.
[0015] Durch die Erfindung ist es daher möglich, die Werkstückstärke automatisch zu erfassen
und somit auch für unterschiedliche Stärken des Werkstücks eine konstante Andruckkraft
des Schleifbandes an dem Werkstück zu erzeugen.
[0016] In einer einfachen Ausführungsform weist eine Stärkenmeßeinrichtung eine auf die
Oberfläche des Werkstücks drückende Abtastrolle auf. Diese kann beispielsweise drehbar
mit einem Hebel an einem Fixpunkt angelenkt sein, wobei dann die Winkelstellung des
Hebels ein Maß für die Stärke des Werkstückes ist.
[0017] In einer anderen Ausführungsform kann die Stärkenmeßeinrichtung berührungslos arbeiten,
indem eine Lichtquelle einen schräg auf die Oberfläche des Werkstücks fallenden Lichtstrahl
produziert und ein Detektor die Lage des Auftreffpunktes des Lichtstrahls auf der
Oberfläche erkennt. Für dünne Werkstücke liegt der Auftreffpunkt weiter von der Lichtquelle
entfernt als für dicke Werkstücke.
[0018] Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert werden.
[0019] Es zeigen:
Figur 1 - eine schematische seitliche Darstellung einer Breitbandschleifmaschine;
Figur 2 - eine schematische Draufsicht auf die Breitband- schleifmaschine gemäß Figur
1 mit einer Detektionseinrichtung für das Werkstück;
Figur 3 - eine schematische Darstellung einer durch eine Abtastrolle gebildeten Stärkenmeßeinrichtung
und ihre Auswirkung auf die Schleifeinrichtung;
Figur 4 - eine schematische Darstellung analog zur Figur 3 mit einer berührungslos
arbeitenden Stärkenmeßeinrichtung.
[0020] In Figur 1 ist ein Transportband 1 für Werkstücke 2 dargestellt. Das Transportband
läuft zwischen zwei Umlenkrollen 3,4, von denen eine angetrieben ist. Zur Durchführung
der gewünschten Oberflächenbearbeitung läuft das Werkstück 2 auf dem Transportband
1 unter einem Schleifband 5 hindurch, das als endloses Band ausgebildet ist und um
mindestens drei Umlenkrollen 6 geführt ist. (Die obere Umlenkrolle ist in der Zeichnung
nicht dargestellt.) Zwei der Umlenkrollen 6 sind parallel zum Obertrum des
Förder- bandes 1 ausgerichtet, so daß das Schleifband 5 zwischen den beiden Rollen
6 (Schleifzone) parallel zum Obertrum des Förderbandes 1 verläuft. Das Schleifband
5 wird zwischen den beiden genannten Umlenkrollen 6 mit Hilfe eines Druckschuhes 7
gegen das Werkstück 2 gedrückt. Die Druckkraft wird durch einen Elektromagneten 8
eingestellt, dessen Erregerstrom über eine Spannungs-: versorgung 9 mit Hilfe eines
Rechners 10 eingestellt wird. Der Rechner 10 ist mit einer Werkstückerkennungseinrichtung
11 verbunden, die das Vorhandensein eines Werkstückteils im Bereich des jeweiligen
Druckschuhes 7 erkennt und diese Information dem Rechner 10 weiterleitet. Mit dem
Rechner 10 ist weiterhin ein Eingabetastenfeld verbunden, mit dem z. B. die Höhe des
Schleif-' drucks beim vollflächigen Schleifen für das bestimmte Werkstück 2 eingegeben
werden kann. Auf einem ebenfalls mit dem Rechner 10 verbundenen Bildschirm 12 können
die in den Rechner eingegebenen Daten sichtbar gemacht werden.
[0021] Figur 2 verdeutlicht, daß eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten Druckschuhen
7 einen quer zur Förderrichtung des Werkstücks 2 angeordneten Schleifbalken 13 bilden.
Mit dem Druckbalken 13 fluchtet in Förderrichtung des Werkstücks 2 die Werkstückerkennungseinrichtung
11. Diese besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Detektoren 14, die quer zur Förderrichtung
nebeneinander angeordnet sind. Jeweils drei der Detektoren 14 fluchten mit einem Druckschuh
7. Durch die Detektoren 14 ist daher die Breite des Druckschuhes 7 in drei Bereiche
aufgeteilt und die Detektoren 14 erkennen, ob das Werkstück nur in einen, zwei oder
in alle drei Bereiche des zugehörigen Druckbalkens 7 einführt. Eine entsprechende
Information gelängt auf den Rechner 10, der hierauf den erforderlichen Erregerstrom
für den Elektromagneten 8 des zugehörigen Druckschuhes erzeugt. Die Andruckkraft eines
Druckschuhes 7, in dessen Bereich das Werkstück nur zu einem Teil einfährt, wird daher
entsprechend geringer eingestellt. Da das Werkstück 2 zwischen der Werkstückerkennungseinrichtung
11 und dem Druckbalken 13 eine gewisse Transportzeit durchläuft, darf die Steuerung
durch die Werkstückerkennungseinrichtung 11 nicht sofort erfolgen. Die Einstellung
einer festen Verzögerungszeit ist ungünstig, weil hierdurch Schwankungen der Vorschubgeschwindigkeit
des Transportbandes 1 nicht berücksichtigt werden können und darüber hinaus bei einem
Stillstand des Transportbandes 1 eine Fehlsteuerung einsetzt. Aus diesem Grunde ist
die Umlenkrolle 4 mit einem Impulsgeber 15 versehen, dessen Impulse auf den Rechner
10 geleitet werden, der seinerseits lediglich den Eingang einer vorbestimmten Anzahl
von Impulsen abzuwarten braucht, um die durch die Werkstückerkennungseinrichtung 11
verursachte Steuerung vorzunehmen.
[0022] Die Figuren 3 und 4 verdeutlichen die durch die Erfindung mögliche Berücksichtigung
der Stärke des Werkstückes 2 für die Andruckkraft. Hierzu ist vor den Druckschuhen
7 eine Stärkenmeßeinrichtung angeordnet. In Figur 3 ist die Stärkenmeßeinrichtung
durch eine Abtastrolle 16 gebildet, die mittels eines Hebels 17 drehbar an einem Fixpunkt
18 angelenkt ist. Wie Figur 3 verdeutlicht, führen verschieden starke Werkstücke 2
zu unterschiedlichen Winkelstellungen des Hebels 17. Mit einem (nicht dargestellten)
Winkeldetektor am Punkt 18 kann daher ein der Stärke des Werkstücks 2 proportionales
Signal erzeugt werden.
[0023] Das der Stärke des Werkstückes 2 proportionale Signal kann im Rechner 10 (Figur 1)
verarbeitet werden und zur Festlegung des ! Steuerstroms des Druckschuhs 7 - und somit
der Andruckkraft F - verwendet werden. Figur 3 verdeutlicht im rechten Teil, daß für
ein dünneres Werkstück 2 eine größere Andruckkraft F
1 erzeugt wird als für ein dickeres Werkstück, bei dem die Andruckkraft F
2 kleiner ist. Die durch den Druckschuh erzeugten Andruckkräfte F
1 und F
2 sind unterschiedlich um eine gleiche Andruckkraft des Schleifbandes 5 an dem Werkstück
2 in beiden Fällen zu gewährleisten. Hierbei muß nämlich berücksichtigt werden-, daß
das Schleifband für ein dünneres Werkstück stärker zwischen den Rollen 6 ausgelenkt
werden muß als für ein dickeres Werkstück 2. Daher setzt das Schleifband 5 der Andruckkraft
F
1 des Druckschuhs 7 bei einem dünneren Werkstück 2 eine größere elastische Gegenkraft
entgegen als bei einem dickeren Werkstück 2. Diese stärkere Gegenkraft wird durch
die stärkere Andruckkraft F
1 des Druckschuhs 7 kompensiert.
[0024] In Figur 4 ist gegenüber der Figur 3 lediglich die Stärkenmeßeinrichtung geändert.
Die hier dargestellte, berührungslos arbeitende Stärkenmeßeinrichtung besteht aus
einer Lichtquelle 19 und einem Lichtdetektor 20. Die Lichtquelle 19 sendet schräg
zur Oberfläche des Werkstücks 2 einen Lichtstrahl 21 aus, der auf den Werkstücken
2 einen Lichtfleck S1,S2 erzeugt. Der Lichtdetektor 20 erkennt die Lage des jeweiligen
Lichtflecks S1,S2 und hat somit eine Information über die Stärke des Werkstücks 2.
Bei einem dünnen Werkstück entsteht nämlich der Lichtfleck S1 weiter von der Lichtquelle
19 entfernt als bei einem stärkeren Werkstück der Lichtfleck S2. Der Lichtdetektor
20 kann beispielsweise aus linear in der Ebene des Lichtstrahls 21 ausgerichteten
Fotosensoren bestehen, die so angeordnet sind, daß sie im wesentlichen nur senkrecht
auf die Oberfläche des Lichtdetektors fallendes Licht erkennen. Entsprechend der unterschiedlichen
Stärke des Werkstücks 2 sprechen daher verschiedene Fotosensoren des Lichtdetektors
20 an. Die Information über die Stärke des Werkstückes 2 ergibt sich daher unmittelbar
aus der Tatsache, welcher der Fotosensoren des Lichtdetektors 20 angesprochen hat.
1. Bandschleifmaschine mit einem eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten Druckschuhen
(7) aufweisenden, quer zur Förderrichtung eines Werkstückes (2) ausgerichteten Druckbalken
(13), dessen Andruckkraft steuerbar ist und über den Schleifbänder (5) zur Bearbeitung
der Oberfläche des Werkstückes (2) geführt sind,
dadurch gekennzeichnet , daß die Andruckkraft jedes Druckschuhes (7) einzeln steuerbar
ist.
2. Bandschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung
der Andruckkraft der Druckschuhe (7) mit Hilfe von Elektromagneten (8) mit einer proportionalen
Steuerstrom-Hubkraft-Kennlinie erfolgt.
3. Bandschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckschuh
(7) mit Hilfe des Steuerstroms in eine unwirksame Stellung verfahrbar ist.
4. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Festlegung des Steuerstroms jedem Druckschuh (7) eine Mehrzahl von quer zur Förderrichtung
nebeneinander angeordneten, in Förderrichtung vor dem Druckschuh (7) positionierten
und mit ihm fluchtenden Detektoren (14) zugeordnet ist, deren Ausgangssignale die
Andruckkraft eines zugeordneten Druckschuhes (7) bestimmen.
5. Bandschleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einem Druckschuh
(7) zugeordneten Detektoren den Steuerstrom für die Elektromagneten (8) der benachbarten
Druckschuhe (7) mitbestimmen.
6. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
eine kontinuierliche Messung der Transportgeschwindigkeit des Werkstückes (2) vorgenommen
wird und daß der Zeitpunkt des Wirksamwerdens des Steuerstroms für den Elektromagneten
(8) in Abhängigkeit von der Transportgeschwindigkeit festgelegt wird.
7. Bandschleifmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung der
Transportgeschwindigkeit ein mit dem Transportmechanismus verbundener Impulsgeber
(15) vorgesehen ist, dessen Ausgangsimpulse den Zeitpunkt der Bildung des Steuerstroms
in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen der Detektoren (14) bestimmen.
8. Bandschleifmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Festlegung des Steuerstroms den Druckschuhen (7) Stärkemeßeinrichtungen (16,17,18;
19,20) für das Werkstück (2) zugeordnet sind.
9. Bandschleifmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärkenmeßeinrichtungen
auf die Oberfläche des Werkstücks (2) drückende Abtastrollen (16) aufweisen.
10. Bandschleifmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärkenmeßeinrichtungen
eine Lichtquelle (19), die einen schräg auf die Oberfläche des Werkstücks (2) fallenden
Lichtstrahl (21) produziert, und einen Detektor (20) für die Lage des Auftreffpunktes
(S1,S2) des Lichtstrahls (21) auf der Oberfläche aufweist.