[0001] Die Erfindung betrifft eine rolladenartige Grubenabdeckung bestehend aus einem Band
gelenkig miteinander verbundener Tragglieder, die auf zwei oberen, an den Grubenlängsrändern
angeordneten Stützschienen in deren Längsrichtung bewegbar abgestützt sind, mit zwei
durch eine Querwelle verbundenen kettenradartigen Antriebsrädern im oberen Bereich
eines Grubenendes und einem, mit der Querwelle gekuppelten, in beiden Richtungen antreibbaren
Antriebsmotor, wobei die Antriebsräder mit den Traggliedern oder diese verbindenden
Gelenkanordnungen in Antriebseingriff stehen, weiterhin mit, an demselben Grubenende
nahe dem Grubenboden angeordneten unteren Umlenkvorrichtungen für die Tragglieder,
sowie daran anschließenden, zu den Stützschienen parallelen unteren geradlinigen Führungsschienen,
wobei die unteren Umlenkvorrichtungen bogenförmige Führungsschienen umfassen, die
die unteren Führungsschienen mit vertikalen Führungsschienen benachbart der Grubenstirnwand
jeweils verbinden.
[0002] Eine solche Abdeckung ist aus der DE-A-2 646 395 bekannt. Die bekannte Abdeckung
verwendet vier Umlenkorgane für zwei Endlosketten, an denen das Traggliederband befestigt
ist. Wenn die Ketten genügend straff gehalten sind, kann das Traggliederband in beiden
Bewegungsrichtungen gezogen werden. Diese Betriebsweise ist sehr zuverlässig. Die
bekannte Abdeckung hat sich daher recht gut bewährt.
[0003] Aus der DE-A-2 904 399 ist eine Abdeckeinrichtung ähnlicher Bauart bekannt, mit drei
nebeneinander liegenden separat bewegbaren Traggliederbändern. Das mittlere Traggliederband
entspricht in der Betriebsweise dem vorgenannten Stand der Technik, die beiden äußeren
Traggliederbänder sind in Längshälften geteilt und weisen je nur ein oberes angetriebenes
Umlenkrad für Kettenstränge auf. Die Tragglieder werden beim Schließen der Grube geschoben.
Bei geöffneter Grube hängen die Traggliederbänder stirnseitig frei nach unten. Diese
Ausführung erfordert bei langen Gruben tiefe Schächte für die herabhängenden Gliederbänder.
[0004] Aus der DE-A- 3 139 896 ist schließlich eine Grubenabdeckung unter Verwendung eines
Traggliederbandes bekannt, dessen Tragglieder aus abwechselnd oben und unten gelenkig
miteinander verbundenen Platten bestehen, die beim öffnen der Grube in einer stirnseitigen
Aufbewahrungskammer aufeinandergefaltet abgelegt werden. Das selbsttätige Falten und
Einziehen des Gliederplattenbandes ist problematisch. Verklemmungen sind nicht ausgeschlossen.
Die Aufbewahrungskammer beansprucht zusätzlichen Raum.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die Abdeckung der eingangs genannten Art einfacher
und so auszubilden, daß eine beliebig lange Grube mit einem einteiligen Gliederband
abgedeckt werden kann, ohne daß zusätzliche Schächte oder Grubenverlängerungen benötigt
werden und eine absolut sichere Betriebsweise gewährleistet ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich der Stützschienen
in ansich bekannter Weise Führungsschenkel vorgesehen sind, die die Tragglieder oder
Abschnitte bzw. Ansätze der Tragglieder übergreifen, daß sich an diese Führungsschenkel
obere bogenförmige Führungsschienen anschließen, die angenähert koaxial zur Antriebswelle
angeordnet sind und die Führungsschenkel mit den vertikalen Führungsschienen verbinden
und daß die unteren Führungsschienen Horizontalschenkel aufweisen, die die Abschnitte
oder Ansätze der Tragglieder bzw. diese selbst übergreifen.
[0007] Die neue Abdeckung vermeidet Endlosketten und verringert die Anzahl der Umlenkorgane.
Ein einziges, auf der Antriebswelle sitzendes Umlenkräderpaar reicht aus. Das Gliederband
wird äußerst raumsparend geführt und die ununterbrochene Führungsschienen-Anordnung
gewährleistet auch beim Schiebebetrieb eine sichere Arbeitsweise, ohne daß das Gliederband
sich aufbäumen und damit verklemmen kann.
[0008] Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die unteren Umlenkvorrichtungen
je ein Umlenkrad aufweisen, das mittels mindestens eines endlosen Verbindungsorganes
in ständiger Antriebsverbindung mit der Antriebswelle steht, und daß das Umlenkrad
als Antriebsrad für die Tragglieder ausgebildet ist. Die innere untere Bogenführung
entfällt dann und dank der Synchronisation beider Antriebsradpaare wird der hängende
Teil des Gliederbandes beim Schiebebetrieb entlastet. Diese Ausführung ist besonders
für lange Gruben geeignet.
[0009] Eine Weiterbildung besteht dann darin, daß die Führungsschenkel der Stützschienen
an separaten Profilschienen ausgebildet sind, die auf den Stützschienen aufgesetzt
und an diesen befestigt sind und auch darin, daß die Profilschienen, die vertikalen
Schienen und die unteren Führungsschienen dasselbe Querschnittsprofil aufweisen. Damit
können dünne und kostengünstige Aufsetzprofile eingesetzt werden.
[0010] Eine wichtige Ausgestaltung besteht darin, daß auf den Stützschienen je ein reibungsarmer
Gleitstreifen angeordnet ist, auf dem die Tragglieder aufliegen und daß die Führungsschenkel
in einem solchen Höhenabstand oberhalb der Stützschienen angeordnet sind, daß die
auf den Gleitstreifen ruhenden Tragglieder bzw. deren Abschnitte oder Ansätze in geringem
Abstand unterhalb der Unterflächen der Führungsschenkel liegen. Der Gleitstreifen
bewirkt ein reibungsarmes Gleiten mit großer Laufruhe. Beim Schieben tendiert das
Gliederband zum Abheben vom Gleitstreifen und die vorzugsweise ebenfalls reibungsarm
ausgebildeten Abschnitte oder Ansätze kommen an den Führungsschenkeln zur weichen
Anlage, womit eine Reduzierung des Schiebewiderstandes verbunden ist. Die Ansätze
bestehen vorzugsweise aus Rollen. Alternativ sind in die hohlen Tragglieder Endstopfen
mit Schlitzen eingesetzt, in die die Führungsschenkel mit Vertikalspiel eingreifen.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform haben die Kettenglieder je eine Länge gleich einer Breite
der Tragglieder und die Gelenke befinden sich zwischen den Traggliedern. Gemäß einer
Alternative sind die Gelenke jeweils in der Breitenmitte jedes Traggliedes angeordnet
und die die oberen Bogenführungen untergreifenden und/oder die unteren Boganführungen
übergreifenden Abschnitte der Tragglieder oder Traggliedervorsprünge sind im Querschnitt
konvex gewölbt. Diese Ausbildung ermöglicht den Anschluß von kreisbogenförmigen Führungen
im Umlenkbereich unter Vermeidung eines großen Radialspiels im Führungsbereich der
Tragglieder.
[0012] Anhand der Zeichnung, die einige Ausführungsbeispiele zeigt, sei die Erfindung näher
beschrieben.
[0013] Es zeigt
Fig. 1 eine Längsschnittansicht durch eine Grube mit in Schließstellung befindlicher
Abdeckung,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Ansicht der Abstützung des Gliederbandes längs
der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles 3 der Fig. 1 auf das Traggliederband
im Bereich des oberen Umlenkorgans nach-Abnahme einer Abdeckplatte,
Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 der Fig. 1,
Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform einer Antriebseinrichtung für das Gliederband
mit zwei durch eine Kette miteinander synchronisierten Kettenradpaaren,
Fig. 6 eine Schnittansicht längs der Linie 6-6 der Fig. 5,
Fig. 7 eine Längsschnittansicht einer abgewandelten Ausführungsform der Traggliederenden
und Führungseinrichtung und zwar längs der Linie 7-7 der Fig. 8,
Fig. 8 eine Schnittansicht längs der Linie 8-8 der Fig. 7 und
Fig. 9 eine Schnittansicht ähnlich Fig. 8, jedoch mit einer etwas abgewandelten Ausführung
der Traggliederenden.
[0014] Eine Montagegrube 10 hat an ihrem einen Ende einen verbreiterten Bereich 12 (Figuren
3, 4). In dem nicht verbreiterten Bereich sind im oberen Bereich, jedoch im Abstand
vom Niveau 16 des angrenzenden Hallenbodens längsverlaufende Stützschienen_14 einbetoniert,
auf denen reibungsarme Kunststoffstreifen 18 befestigt sind, auf denen eine Anzahl
Tragglieder abgestützt sind, die bodenseitig mittels zweier Ketten 22 zu einem Traggliederband
24 verbunden sind. Die Kettenglieder 26 haben eine Länge gleich der Breite jedes der
Tragglieder 20 und die Gelenke 28 der Kettenglieder 26 befinden sich jeweils zwischen
zwei Traggliedern 20 (Figuren 1 bis 6).
[0015] An den beiden Seitenwänden der Grubenverbreiterungen 12 sind vertikale Montageschienen
30 befestigt, an denen eine obere Welle 32 und eine untere Welle 34 drehbar gelagert
sind. Jede der beiden Wellen 32,34 trägt zwei Kettenräder 36 bzw. 38, deren Umfangsaussparungen
mit den Gelenkzapfen der Gelenke 28 der Ketten 22 zusammenwirken. Eine horizontale
Querschiene 40 ist an den beiden vertikalen Montageschienen 30 befestigt und trägt
einen Antriebsmotor 42 in hängender Bauweise, der als Getriebemotor ausgebildet ist
und von der oberen Welle 32 durchsetzt ist.
[0016] Auf der Stützschiene 14 ist eine Führungsschiene 44 mit zum Grubeninneren hin offenem
U-Profil angeschweißt, dessen Oberkante mit dem benachbarten Hallenboden 16 bündig
liegt. Die Führungsschiene 44 ist bezüglich der Mitte der Stützschiene 14 seitlich
nach außen versetzt angeordnet, derart, daß die Tragglieder 20 mit den oberen Schenkeln
der Führungsschienen 44 einen Spalt von etwa 5 mm begrenzen. Die Höhe des Profils
der Führungsschienen 44 ist gleich der Summe aus den Höhenmaßen des Gleitstreifens
18 und des Traggliedes 20, sodaß die Tragglieder 20 mit den Oberkanten der Führungsschienen
44 auf dem Niveau 16 bündig abschließen.
[0017] Jedes Tragglied 20 weist stirnseitig zwei Rollen 46 auf, die jeweils den oberen Schenkel
der Führungsschiene 44 untergreifen. Diese Rollen 46 sind auf Achsen drehbar, welche
in Kunststoffstopfen 48 befestigt sind, die in die Tragglieder 20 eingesetzt sind.
Die oberen Horizontalschenkel der Führungsschienen 44 reichen über die Länge der Stützschienen
14 hinaus und setzen sich in Bogenblechen 50 fort, welche den viertelkreisförmigen
Umlenkzonen zugeordnet sind. Zwischen jedem oberen Bogenblech 50 und jedem unteren
Bogenblech 50 befindet sich eine Vertikalführung 52 in Form eines U-Profils, dessen
lichtes Breitenmaß gleich dem Durchmesser der Rollen 46 ist, sodaß das Traggliederband
auch in diesem vertikalen Bahnabschnitt zwischen den beiden Umlenkzonen exakt geführt
ist.
[0018] Soll die Grube 10 geöffnet werden, wird der Motor 42 gestartet und der obere Teil
des Traggliederbandes 24 gleitet auf den Gleitstreifen 18 mit geringer Reibung und
geräuscharm in Richtung der Kettenräder 36. Das untere Ende des Traggliederbandes
24 tritt in die unteren Bogenführungen 50 ein, wird umgelenkt und gelangt in die unteren
Führungsschienen 44 . Die Rollen 46 übergreifen den unteren Schenkel der Führungsschienen
44 und rollen auf diesem Schenkel reibungsarm ab. Sollte sich aus irgendwelchen Gründen
der Schiebewiderstand erhöhen, so sorgt der obere Schenkel der U-för-. migen Führungsschiene
44 dafür, daß sich das geschobene Trum des Traggliederbandes 24 nicht nach oben ausbäumen
kann. In umgekehrter Antriebsrichtung wird das gesamte unterhalb der angetriebenen
Kettenräder 36 liegenden Bandtrum gezogen. Die Reibungskräfte sind gering, da die
Rollen 46 größere Gleitwiderstände ausschließen. Das obere Bandtrum wird dank der
oberen
Bogenbleche 50 sauber in die obere Führungsschiene 44 eingefahren.
[0019] Eine Abwandlung besteht darin, daß die unteren Kettenräder 38 entfallen, dem unteren
Bogenblech 50 dafür ein konzentrisches inneres Bogenblech im Abstand gleich dem lichten
Abstand der Vertikalführung 52 zugeordnet wird, so daß die Rollen 46 das Gliederband
24 im Umlenkbereich führen.
[0020] Die Ausführung gemäß Figuren 5 und 6 unterscheidet sich von den vorstehenden Figuren
lediglich dadurch, daß auf beiden Wellen 32, 34 jeweils zwei weitere Kettenräder 54
befestigt sind, die von einer Endloskette 56 umschlungen sind. Die beiden Kettenradpaare
36, 38 sind auf diese Weise synchronisiert. Der hängende Teil des Traggliederbandes
24 ist somit beim Schiebebetrieb entlastet.
[0021] Gemäß Figuren 7 und 8 bestehen die Führungsschienen 45 aus spiegelbildlichen Z-Profilen,
wobei der obere Horizontalschenkel gegenüber der Oberkante des Vertikalschenkels etwas
nach unten versetzt angeordnet ist. In die Enden der Tragglieder 20 sind Kunststoff-Abschlußstopfen
58 eingesetzt, die einen durchgehenden, in Längsrichtung des Traggliederbandes verlaufenden
Schlitz 60 aufweisen, in den der horizontale Führungsschenkel 62 der Führungsschiene
45 mit allseitigem Spiel eingreift. An diesem Führungsschenkel 62 der oberen und unteren
Führungsschienen 45 schließen sich wiederum die
Bogenbleche 50 an, die ihrerseits durch einen Schenkel der Vertikalführung 52 verbunden
sind, welche hier als L-Profil dargestellt ist. Im Unterschied zu den vorbeschriebenen
Ausführungen befinden sich die Gelenke 28 der Kettenglieder 26 in der Breitenmitte
der Tragglieder 20, womit es möglich ist, die beiden oberen Bogenbleche 50 konzentrisch
zur Antriebswelle 32 laufen zu lassen. Die die Führungsschenkel 62 der oberen Führungsschienen
45 untergreifenden Abschnitte 64 der Abschlußstopfen 58 haben kreisförmig gewölbte
Oberflächen, die zur Breitenmitte jedes Traggliedes 20 symmetrisch liegt. Der Krümmungsradius
entspricht etwa dem der Bogenbleche 50, sodaß die Tragglieder exakt geführt sind.
Die oberen Führungsschienen 45 dienen wiederum ausschließlich als Hilfsführung beim
Schieben des Traggliederbandes, um ein Abheben von den Gleitstreifen 18 zu begrenzen.
Untere Umlenkkettenräder entfallen bei dieser Ausführung. In den unteren Führungsschienen
45 stützen sich die Tragglieder 20 mit den konvexen Flächen der die Schienenführungsschenkel
62 hier übergreifenden Abschnitte 64 der Abschlußstopfen 58 theoretisch linienartig
ab, sodaß nur schmale Auflagezonen mit geringen Reibungswiderständen gebildet sind.
[0022] Fig. 9 zeigt einen ähnlichen Querschnitt wie Fig. 8. Die Tragglieder 20 sind hier
jedoch länger ausgebildet und reichen beinahe bis an den Vertikalschenkel der Führungsschienen
45 heran. Jedes Tragglied hat an seinem Ende einen in Längsrichtung des Traggliederbandes
verlaufenden Schlitz 61, in den ein Kunststoffabschlußstück 59 eingesetzt ist, das
stirnseitig das Tragglied 20 abschließt und das einen,dem Schlitz 60 gemäß Fig. 4
entsprechenden Kanal zur Aufnahme des Führungsschenkels 62 der Führungsschiene 45
aufweist.
1. Rolladenartige Grubenabdeckung bestehend aus einem Band (24) gelenkig miteinander
verbundener Tragglieder (20), die auf zwei oberen, an den Grubenlängsrändern angeordneten
Stützschienen (14) in deren Längsrichtung bewegbar abgestützt sind, mit zwei durch
eine Querwelle (32) verbundenen kettenradartigen Antriebsrädern (36) im oberen Bereich
eines Grubenendes und einem, mit der Querwelle (32) gekuppelten, in beiden Richtungen
antreibbaren Antriebsmotor (42), wobei die Antriebsräder (36) mit den Traggliedern
(20) oder diese verbindenden Gelenkanordnungen (26,28) in Antriebseingriff stehen,
weiterhin mit, an demselben Grubenende nahe dem Grubenboden angeordneten unteren Umlenkvorrichtungen
(38, 50) für die Tragglieder (20), sowie daran anschließenden, zu den Stützschienen
(14) parallelen unteren geradlinigen Führungsschienen (44), wobei die unteren Umlenkvorrichtungen
(38, 50) bogenfö]rmige Führungsschienen (50) umfassen, die die unteren Führungsschienen
(44) mit vertikalen Führungsschienen (52) benachbart der Grubenstirnwand jeweils verbinden,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Stützschienen (14) in ansich bekannter
Weise Führungsschenkel (62) vorgesehen sind, die die Tragglieder (20) oder Abschnitte
(64) bzw. Ansätze (58) der Tragglieder (20) übergreifen, daß sich an diese Führungsschenkel
(62) obere bogenförmige Führungsschienen (50) anschließen, die angenähert koaxial
zur Antriebswelle (32) angeordnet sind und die Führungsschenkel (62) mit den vertikalen
Führungsschienen (52) verbinden und daß die unteren Führungsschienen (44) Horizontalschenkel
aufweisen, die die Abschnitte oder Ansätze der Tragglieder (20) bzw. diese selbst
übergreifen.
2. Grubenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Umlenkvorrichtungen
(38, 50) je ein Umlenkrad (38) aufweisen, das mittels mindestens eines endlosen Verbindungsorganes
(56) in ständiger Antriebsverbindung mit der Antriebswelle (32) steht,und daß das
Umlenkrad (38) als Antriebsrad für die Tragglieder (20) ausgebildet ist.
3. Grubenabdeckung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschenkel
(62) der Stützschienen (141 an separaten Profilschienen (44, 45) ausgebildet sind,
die auf den Stützschienen (14) aufgesetzt und an diesen befestigt sind.
4. Grubenabdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschienen
(44,45), die vertikalen Schienen (52) und die unteren Führungsschienen (44) dasselbe
Querschnittsprofil aufweisen.
5. Grubenabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf
den Stützschienen (14) je ein reibungsarmer Gleitstreifen (18) angeordnet ist, auf
dem die Tragglieder (20) aufliegen und daß die Führungsschenkel (62) in einem solchen
Höhenabstand oberhalb der Stützschienen (14) angeordnet sind, daß die auf den Gleitstreifen
(18) ruhenden Tragglieder (20) bzw. deren Abschnitte (64) oder Ansätze (58) in geringem
Abstand unterhalb der Unterflächen der Führungsschenkel (62) liegen.
6. Grubenabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsschenkel (62) in einen stirnseitigen Schlitz (60) des Traggliedes (20) eingreifen.
7. Grubenabdeckung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als Hohlkörper
ausgebildeten Tragglieder (20) Endstopfen (58) aufweisen, in denen die Schlitze (60)
vorgesehen sind.
8. Grubenabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gelenke (28) zwischen je zwei Gliedern (26) einer Kette (22) gebildet sind, daß mindestens
zwei derartiger Ketten (22) das Traggliederband (24) zusammenhalten und daß sich ein
vollständiges Kettenglied (26) über die ganze Breite des Traggliedes (20) erstreckt
und zwischen seinen Enden an der Unterseite des auf den Stützschienen (14) aufliegenden
Traggliedes (20) befestigt ist.
9. Grubenabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gelenke (28) jeweils in der Breitenmitte jedes Traggliedes (20) angeord- net sind und daß die die oberen bogenförmigen Führungsschienen (50) untergreifenden
und/oder unteren bogenförmigen Führungsschienen (50) übergreifenden Abschnitte (64)
oder Ansätze (58) der Tragglieder (20) im Querschnitt konvex gewölbt sind.
10. Grubenabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebsräder (36, 38) an ihren Außenumfängen Aussparungen für die Gelenkzapfen
der Gelenke (28) aufweisen.