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EP 0 156 004 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.03.1989 Patentblatt 1989/10 |
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Anmeldetag: 04.12.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: H01J 23/26 |
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Wanderfeldröhre und Verfahren zu deren Herstellung
Travelling-wave tube and manufacturing method of the same
Tube à propagation d'ondes et son procédé de fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
28.02.1984 DE 3407206
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.1985 Patentblatt 1985/40 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Heynisch, Hinrich Dr. rer. nat., Dipl.-Phys
D-8032 Gräfelfing (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 100 996 US-A- 3 519 964 US-A- 4 115 721
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GB-A- 2 044 989 US-A- 3 670 196
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wanderfeldröhre nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Wanderfeldröhren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 mit einer wendelartigen
Verzögerungsleitung sind beispielsweise aus der US-A-3 670 196 bekannt. Bei diesen
Wanderfeldröhren dient die auf der Außenmantelfläche angeordnete Metallschicht zum
Verlöten der Verzögerungsleitung mit der Vakuumhülle.
[0003] Es ist auch bereits bekannt, die Vakuumhülle und die Verzögerungsleitung aus Kupfer
herzustellen und diese Teile mit den Halterungsstäben aus dielektrischem Material,
z. B. aus Berylliumoxid, zu verlöten (DE-A-2 838 515).
[0004] In der US-A-3 519 964 wird u. a. Aluminiumoxid als Isoliermaterial für Verzögerungsleitungen
empfohlen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Wanderfeldröhre hoher Leistung zu
schaffen, deren Verzögerungsleitung sich durch große Bandbreite und eine erhöhte HF-Feldstärke
innerhalb der Metallschicht auf der Innenmantelfläche der Verzögerungsleitung auszeichnet.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch durch eine Wanderfeldröhre mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen bzw. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand
zusätzlicher Ansprüche 2 bis 6.
[0008] Die Erfindung weist den wesentlichen Vorteil auf, daß man durch die Schaffung einer
(wendelartigen) Doppel-schicht-Verzögerungsleitung erreicht, daß die innere Schicht
der Verzögerungsleitung gegen deren Außenmantel derart abgeschirmt ist, daß die HF-Feldstärke
im Innenraum relativ hohe Werte beibehält, die durch die Wirkung oer metalliscnen
Außenwand nicht reduziert werden kann. Es wird ein hoher Weckselwirkungsgrad zwischen
Elektronenstrahl und elektromagnetischer Welle erzeilt bei bestmöglicher radialer
Wärmeabführung. Die angewandte Technologie ist relativ gut und kostengünstig beherrschbar.
[0009] Es kann auch zweckmäßig sein, ein Mehrschichtsystem vorzusehen, welches mindestens
eine weitere, gegen die bisher genannten isolierte Metällschicht enthält, um den Effekt
noch zu erhöhen.
[0010] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles weiter erläutert. Teile, die
nicht unbedingt zum Verständnis der Erfindung beitragen, sind in der Figur unbezeichnet
oder weggelassen.
[0011] Die Figur zeigt die Verzögerungsleitung der erfindungsgemäßen Wanderfeldröhre Schematisch,
teilweise im Schnitt und gebrochen.
[0012] In FIG 1 ist eine Verzögerungsleitung 1 dargestellt, die innerhalb einer massiven
metallischen Vakuumhülle 4 angeordnet ist. Die Vakuumhülle 4 besteht vorzugsweise
aus Kupfer. Die Verzögerungsleitung 1 weist in diesem Ausführungsbeispiel die Gestalt
einer Wendel auf. Der Kern 2 der Wendel besteht aus Isolatormaterial, vorzugsweise
aus Aluminiumoxidkeramik. Auf den Außen- und Innenmantelflächen ist der Kern 2 mit
einer Metallschicht 3, 3' bedeckt, die vorzugsweise aus Kupfer besteht. Die innere
Metallschicht 3 übernimmt dabei die Funktion als Verzögerungsleitung und die äußere
Metallschicht 3'dient als Abschirmung gegen die Vakuumhülle 4. Damit wird eine HF-Felderhöhung
innerhalb der inneren Metallschicht 3, d. h. am Ort des Elektronenstrahls erzielt.
Zwischen der Metallschicht 3', welche die Außenmantelfläche der Verzögerungsleitung
1 bildet, und der Vakuumhülle 4 sind Isolierschichten 5 vorgesehen, die vorzugsweise
aus Aluminiumoxidkeramik bestehen und für eine radiale Wärmeableitung sorgen. Die
HF-Ein- bzw. Auskopplung erfolgt z. B. über einen koaxialen Wellenleiter 7, dessen
Innenleiter 8 in diesem Ausführungsbeispiel an die Außenseite der Wendel angebracht
ist und eine galvanische Verbindung zur inneren Metallschicht 3 bildet. Der Innenleiter
8 kann jedoch auch nur mit der inneren Metallschicht 3 kontaktiert sein.
1. Wanderfeldröhre mit einer zwischen einem Elektronenstrahlerzeugungssystem und einem
Elektronenstrahlauffänger innerhalb einer massiven metallischen Vakuumhülle angeordneten
Verzögerungsleitung in Form einer Wendel oder einer Ring-Steg-Leitung, wobei die Verzögerungsleitung
aus einem Kern aus Isoliermaterial mit einer Innen- und einer Außenmantelfläche und
aus Metallschichten besteht, die auf die Innen- bzw. die Außenmantelflächen des Kernes
aufgebrachte sind, und wobei die auf die Außenmantelfläche aufgebrachte Metallschicht
in gut wärmeleitendem Kontakt zur Vakuumhülle steht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der die Metallschicht (3) einschließenden Außenmantelfläche der Verzögerungsleitung
(1) und der Vakuumhülle (4) eine Isolierschicht (5) angeordnet ist.
2. Wanderfeldröhre nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vakuumhülle
und der Verzögerungsleitung in der Isolierschicht mindestens eine weitere gegen die
Metallschichten (3) isolierte Metallschicht vorgesehen und dadurch ein Mehrschichtensystem
gebildet ist.
3. Wanderfeldröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (2)
aus Aluminiumoxidkeramik besteht.
4. Wanderfeldröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Metallschichten (3) aus Kupfer bestehen.
5. Wanderfeldröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht
(5) aus Aluminiumoxidkeramik besteht.
6. Verfahren zum Herstellen einer Wanderfeldröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß als Kern (2) der Verzögerungsleitung (1) ein Rohr aus
Isoliermaterial auf seiner Innen- und Außenmantelfläche mit einer Metallschicht (3)
überzogen mit einer Isolierschicht (5) umgeben wird und wobei die Konturen der Verzögerungsleitung
(1) mittels Fräs- oder Schleiftechnologie hergestellt werden und daß die Verzögerungsleitung
(1) anschließend und in die metallische Vakuumhülle (4) eingelötet wird.
1. Travelling-wave tube having a delay line arranged between an electron beam generation
system and an electron beam collector within a solid metallic vacuum sleeve, which
delay line is in the form of a helical or a ringland line, the delay line consisting
of a core of insulating material with an inner and an outer sheath surface and of
metal layers applied to the inner and the outer sheath surfaces of the core respectively,
and the metal layer applied to the outer sheath surface being in good heat- conducting
contact to the vacuum sleeve, characterized in that an insulating layer (5) is arranged
between the outer sheath surface, enclosing the metal layer (3), of the delay line
(1) and the vacuum sleeve (4).
2. Travelling wave tube according to Claim 1, characterized in that, between the vacuum
sleeve and the delay line in the insulating layer, at least one further metal layer,
insulated against the metal layers (3), is provided and forced by a multi-layer system.
3. Travelling wave tube according to Claim 1 or 2, characterized in that the core
(2) consists of aluminium oxide ceramic.
4. Travelling wave tube according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the
metal layers (3) consist of copper.
5. Travelling wave tube according to Claim 1, characterized in that the insulating
layer (5) consists of aluminium oxide ceramic.
6. Method for manufacturing a travelling-wave tube according to one of Claims 1 to
5, characterized in that, as the core (2) of the delay line (1), a tube of insulating
material is coated on its inner and outer sheath surface with a metal layer (3) and
the contours of the delay line (1) being produced by means of milling or grinding
technology, and in that the delay line (1) is subsequently enclosed with an insulating
layer (5) and soldered into the metallic vacuum sleeve (4).
1. Tube à ondes progressives comportant une ligne à retard réalisée sous la forme
d'une ligne hélicoïdale ou d'une ligne à anneaux et barreaux et disposée à l'intérieur
d'une enceinte à vide en métal massif entre un système de production d'un faisceau
d'électrons et un dispositif de captage du faisceau d'électrons, et dans lequel la
ligne à retard est constituée par un noyau formé d'un matériau isolant possédant une
surface enveloppe intérieure et une surface enveloppe extérieure et de couches métalliques
qui sont déposées sur la surface enveloppe intérieure et sur la surface enveloppe
extérieure du noyau, et dans lequel la couche métallique déposée sur la surface enveloppe
extérieure établit un bon contact thermoconducteur avec l'enceinte à vide, caractérisé
par le fait qu'un corps isolant (5) est disposé entre la surface enveloppe extérieure,
qui entoure la couche métallique (3) de la ligne à retard (1) et l'enceinte à vide
(4).
2. Tubé à ondes progressives selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'au
moins une autre couche métallique isolée vis-à- vis des couches métalliques (3) est
disposée entre l'enceinte à vide et la ligne à retard, dans la couche isolante, en
formant de ce fait un système à plusieurs couches.
3. Tube à ondes progressives suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait
que le noyau (2) est constitué par une céramique à oxyde d'aluminium.
4. Tube à ondes progressives suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par
le fait que ces couches métalliques (3) sont réalisées en cuivre.
5. Tube à ondes progressives suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que
le corps isolant (5) est constitué par une céramique à oxyde d'aluminium.
6. Procédé pour fabriquer un tube à ondes progressives suivant l'une des revendications
1 à 5, caractérisé par le fait que pour former le noyau (2) de la ligne à retard (1),
on recouvre un tube en matériau isolant, au niveau de sa surface enveloppe intérieure
et de sa surface enveloppe extérieure par une couche métallique (3), qu'on réalise
les contours de la ligne à retard (1) en mettant en oeuvre une technologie de fraisage
ou de meulage et qu'on enveloppe ensuite la ligne à retard (1) au moyen d'un corps
isolant (5) et qu'on la fixe par soudage dans l'enceinte métallique à vide (4).
