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<ep-patent-document id="EP84115767A1" file="EP84115767NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0156025" kind="A1" date-publ="19851002" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDE....FR....ITLILUNLSE......................</B001EP><B005EP>C</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0156025</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19851002</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>84115767.0</B210><B220><date>19841219</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>8407450  U</B310><B320><date>19840310</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19851002</date><bnum>198540</bnum></B405><B430><date>19851002</date><bnum>198540</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4A 47F   1/14   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Vorratskasten für Kleinteile</B542><B541>en</B541><B542>Storage container for small articles</B542><B541>fr</B541><B542>Boîte de stockage pour petits articles</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>Albert Berner GmbH &amp; Co KG</snm><iid>00270540</iid><irf>B 1808 EP</irf><syn>Berner GmbH &amp; Co KG, Albert</syn><adr><str>Postfach 65
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Stapelbarer Vorratskasten für Kleinteile mit einer durch einen Deckel verschließbaren Öffnung auf der Frontseite, bei dem die Aufaabe, einen solchen Vorratskasten universell einsetzbar und staubdicht verschließbar zu machen und so auszugestalten, daß der Vorratskasten in gestapeltem Zustand eine gute Zugänglichkeit zu den in ihm enthaltenen Kleinteilen ermöglicht, ohne daß die Kleinteile bei geöffnetem Deckel herausfallen, und gleichzeitig ein seitlicher Verbund mit gleichen Vorratskästen ermöglicht wird, dadurch gelöst wird daß die Formgebung der Seitenwände, der Rückwand und des Bodens des Vorratskastens eine Steckeinrichtung zur formschlüssigen Verbindung mehrerer solcher Vorratskästen umfaßt und daß der Deckel als Klappdeckel ausgebildet und um seine untere Längsseite nach vorne schwenkbar ist.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="96" he="47" img-content="drawing" img-format="tif" inline="no"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="2"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft einen Vorratskasten für Kleinteile mit Seitenwänden, Rückwand und Boden, die fest miteinander verbunden sind und eine für eine Stapelung mehrerer solcher Vorratskästen geeignete, ein Gegeneinanderver - rutschen verhindernde Formgebung aufweisen und mit einer. durch einen Deckel verschließbaren Zugangsöffnung auf der Frontseite. Derartige Vorratskästen werden vielseitig eingesetzt, nämlich zum Versand von Kleinteilen, zum Lagern derselben und zum Transport der Kleinteile zu deren Verarbeitungsstätte.</p><!-- EPO <DP n="3"> -->
<p id="p0002" num="0002">Diese Vorratskästen müssen einerseits stapelbar sein und andererseits eine gute Zugänglichkeit zu den in ihnen aufbewahrten Kleinteilen aufweisen. Stapelbarkeit und Zugänglichkeit sind für derartige Vorratskästen untrennbare Voraussetzungen. Die Zugänglichkeit an die Vorratskästen muß auch in gestapeltem Zustand möglich sein, und die Stapelbarkeit ist die Voraussetzung, derartige Vorratskästen,mit unterschiedlichen Kleinteilen gefüllt,lagermäßig bei günstigem Zugriff zu den Kleinteilen zu verwenden. Durch die Formgebung der beim Stapeln einander zugewandten Kastenwände wird ein Verrutschen der Kästen gegeneinander verhindert, so daß die Zugangsöffnungen in gestapeltem Zustand in eine Richtung, nämlich die Frontrichtung, weisen, so daß die Kleinteile von dieser Frontseite her in ihren deshalb auch Lagerboxen genannten Vorratskästen zugänglich sind.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bekannte Vorratskästen der eingangs genannten Art sind übereinander stapelbar, dabei gegen seitliches Verrutschen geschützt und weisen einen in Längsnuten der Seitenwände geführten Schieber als Deckel auf, der einen Knick senkrecht zur Schieberichtung aufweist, wodurch mit einem abgewinkelten Abschnitt dieses Deckels ein Teil der Zugangsöffnung mitverschließbar ist, der auf der Frontseite des Vorratskastens vorgesehen ist. Der Vorratskasten hat somit eine übereck ausgebildete Zugangsöffnung, die sich jedoch auf der Frontseite lediglich über deren obere Hälfte erstreckt, da der Grad der Auffüllbarkeit des Behälters durch die verbleibende Frontwand bestimmt wird. Der "Übereck-Schiebedeckel" hat zudem den Nachteil, daß die Zugänglichkeit zu den Kleinteilen in gestapeltem Zustand der Vorratskästen sehr schlecht ist, da bei teilweise herausgezogenem Deckel der Frontteil "untergriffen" werden muß, um zu den Kleinteilen zu gelangen. Wird jedoch der Deckel <!-- EPO <DP n="4"> -->ganz herausgezogen, so ist nach Entnahme der Teile ein Wiedereinfädeln in die Nuten bei entsprechendem Zeitaufwand erforderlich. In ungestapeltem Zustand und teilweise in Öffnungsrichtung geschobenem Deckel werden beim Zugriff von oben bei einem weitgehend gefüllten Behälter Kleinteile zur Frontöffnung hin geschoben und fallen dort zwischen fester Frontwand und nach vorne geschobenem Frontdeckelabschnitt heraus. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Vorratskästen besteht darin, daß lediglich Stapelsäulen herstellbar sind, die jedoch in waagrechter Richtung keine vom Kasten her gegebene Verbindungsmöglichkeit aufweisen. Dieser Nachteil ist besonders dann schwerwiegend, wenn derartige Vorratskästen in Fahrzeugen transportiert werden müssen und deshalb aufwendige Befestigungsvorrichtungen oder spezielle Regale bzw. Schränke erfordern. Auch bei der Lagerhaltung können derartige Vorratskästen nur von oben weggenommen werden und nicht zwischen den Kästen heraus, da die seitliche Verbindung zu anderen Vorratskästen nicht möglich ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Vorratskasten für Kleinteile der eingangs genannten Art zu entwickeln, der universell einsetzbar und staubdicht verschließbar ist, der in gestapeltem Zustand eine gute Zugänglichkeit der Kleinteile ermöglicht, ohne daß bei geöffnetem Deckel diese Teile herausfallen und der auch einen seitlichen Verbund zu gleichen Vorratskästen ermöglicht.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Formgebung eine Steckeinrichtung zur formschlüssigen Verbindung der Vorratskästen ist, und daß der Deckel als Klappdeckel ausgebildet um seine untere Längsseite nach vorne schwenkbar ist. Hierdurch ist es möglich,-nach Öffnen des Klappdeckels von vorne bequem über die Kleinteile zu greifen, und es <!-- EPO <DP n="5"> -->können ohne Nachteil für die Zugänglichkeit eine Anzahl Vorratskästen formschlüssig mit einander verbunden werden. Aufgrund dieser in sich stabilen, aber leicht lösbaren Verbindung unter den-Vorratskästen können diese problemlos in Fahrzeugen, beispielsweise als Reserveboxen,transportiert werden, und es können aus einer derartigen Einheit einzelne Vorratskästen herausgezogen und an den jeweiligen Arbeitsplatz mitgenommen werden. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Entfernung zwischen Fahrzeug und Arbeitsplatz, beispielsweise einem Neubau, verhältnismäßig groß ist. Auch für den Versand von Kleinteilen sind die erfindungsgemäßen Vorratskästen vorteilhaft einsetzbar, in dem nach Auffüllung der Klappdeckel in Schließstellung geschwenkt und befestigt wird.</p>
<p id="p0006" num="0006">Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung verläuft die Schwenkachse des Klappdeckels im Bereich der unteren vorderen Ecke des Kastens. Vorteilhafterweise erstreckt sich der Klappdeckel über die gesamte Frontseite des Vorratskastens. Nach Öffnen des Klappdeckels steht somit die gesamte Front des Vorratskastens für das Entnehmen oder Füllen zur Verfügung.</p>
<p id="p0007" num="0007">Nach einer zusätzlichen Ausgestaltung der Erfindung sind an beiden senkrechten Seiten des Klappdeckels in den in Richtung Vorratskasten verlaufenden Schwenkebenen parallel zu den durch die Kastenseitenwände gebildeten Ebenen Kragwände zur seitlichen Begrenzung und gegen seitliches Herausfallen der Kleinteile angeordnet, welche beim Schwenken an den Kastenseitenwänden entlanggleiten und sich mit diesen mindestens bis zum Aufklappen von 9o <sup>0</sup> Schwenkwinkel überschneiden. Hierdurch wird vorteilhafterweise verhindert, daß selbst bei vollgeöffnetem Klappdeckel Kleinteile herausfallen können, ohne daß dadurch ein optimaler Zugang, nämlich über die gesamte Frontseite, <!-- EPO <DP n="6"> -->behindert wird. Der Klappdeckel dient hierbei als schüttenartige Vorrichtung. Durch Schließen des Klappdeckels werden die zwischen den Kragwänden auf dem Klappdeckel befindlichen Kleinteile wieder in den Vorratskasten hineingeschoben.</p>
<p id="p0008" num="0008">In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der <sub>K</sub>lapp- deckel mittels eines Einrastsystems in verschiedenen Schwenklagen eingerastet werden. Vorteilhafterweise ist das Einrastsystem zwischen Kastenseitenwand und der dieser zugewandten Kragwand vorgesehen, wobei eine Erhebung (Noppe) in der einen Wand in eine von mehreren auf einer Kreisbahn zur Schwenkachse angeordneten Ausnehmungen der anderen Bahn einrastet. Je nachdem wieviel Kleinteile sich noch im Vorratskasten befinden, kann der Klappdeckel mit seinen Kragwänden mehr oder weniger weit geöffnet werden, ohne daß dadurch Teile über die vordere Deckelkante herausfallen. Durch einen Knick im Klappdeckel parallel zur Schwenkachse kann auch bei vollgeöffnetem Klappdeckel (ca. 9o <sup>o</sup> Schwenkwinkel) durch den dann noch ansteigenden Teil des Deckels ein Herausrollen von Kleinteilen vermieden werden.</p>
<p id="p0009" num="0009">In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind mindestens an den Seitenwänden des Vorratskastens nach oben über den Kasten herausragende Abschlußleisten vorgesehen. Der lichte Abstand zwischen den seitlichen Abschlußleisten ist geringfügig größer, als die lichte Breite des Kastenbodens, so daß beim Stapeln-der untere Teil des Kastens zwischen diesen Leisten aufgenommen wird. Derartige Leisten sind an sich für Vorratskästen bekannt, um ein seitliches Verschieben der übereinandergestapelten Kästen zu verhindern. Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind in Längsrichtung und nach außen in der einen der bei-den seitlichen Abschlußseiten eine Schwalbenschwanznut und auf der anderen in gleicher Höhe eine <!-- EPO <DP n="7"> -->Schwalbenschwanzfeder entsprechender Abmessungen vorgesehen. Hierdurch ist es möglich, die erfindungsgemäßen Vorratskästen seitlich formschlüssig miteinander zu verbinden und dadurch eine stabile Lagerwand einer Anzahl von Vorratskästen zu erhalten. In Ausgestaltung der Erfindung ist im unteren Teil der Kastenseitenwände je eine Längsnut vorgesehen, und es ist auf der Innenseite der seitlichen Abschlußleisten je eine stegartige Feder angeordnet, deren Querschnitt dem der Längsnut entspricht. Hierdurch ist es vorteilhafterweise möglich, auch bei der ubereinanderstapelung aufgrund Einschiebens der Federn in die Nuten eine senkrechte formschlüssige Verbindung zu erhalten. Bei Ausnutzung dieser schubkastenartigen Verbindung entsteht in senkrechter und waagrechter Richtung eine formschlüssige Wand von Vorratskästen, die gegen statische oder dynamische Beanspruchung stabil ist und eine optimale Zugänglichkeit auf der Frontseite aufweist. Aufgrund des Einrastsystems wird ein selbsttätiges Öffnen der Klappdeckel verhindert, was besonders beim Transport in Fahrzeugen und der damit gegebenen dynamischen Beanspruchung von Bedeutung ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die universelle Einsetzbarkeit des erfinderischen Vorratskastens wird durch die Ausgestaltung untermauert, daß in einer rückseitigen Abschlußleiste mindestens zwei mit Abstand voneinander angeordnete Befestigungsbohrungen vorgesehen sind, und daß an dieser Leiste mit.Abstand und im wesentlichen parallel zur Rückwand eine nach unten verlaufende Lasche angeordnet ist. Mittels der Bohrungen kann der Vorratskasten oder die aus mehreren Vorratskästen bestehende Lagereinheit an einer vertikalen Vorrichtung, beispielsweise einem Regal oder einer Wand, festgeschraubt werden, oder es kann der Vorratskasten mittels der Lasche in einen entsprechenden, nach oben offenen Winkel einer vertikalen Vorrichtung aufgehängt werden. Natürlich bieten die einzelnen Ausgestaltungen der Erfindung, wie bei<!-- EPO <DP n="8"> -->spielsweise Bohrungen, Laschen und Nuten, die Möglich-keit, auch in anderer als der beschriebenen Weise, die Vorratskästen einzusetzen und zu befestigen. So können beispielsweise die Kästen rückseitig gegeneinander gestellt und dann über die Bohrungen verschraubt werden, oder die Längsnuten können im unteren Teil der Kastenseitenwände dazu dienen, die freien Schenkel von Winkeln aufzunehmen, deren andere Schenkel mit einer Grundplatte befestigt sind. Die obengenannte Universalität wird auch dadurch bestätigt, daß aufgrund der Laschen die rückseitige Abschlußleiste verbreitert wird, was beim direkten Anschrauben des Vorratskastens unter Ausnutzung der Bohrungen ein zusätzliches Stützmoment gegen Abknicken nachnunten bietet.</p>
<p id="p0011" num="0011">Sonstige Weiterbildungen der Erfindung und Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung und in Verbindung mit den Ansprüchen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Es zeigen:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 den Vorratskasten in der Seitenansicht mit dem Klappdeckel in drei verschiedenen Raststellungen;</li>
<li>Fig. 2 und 3 den Vorratskasten von vorne und von hinten;</li>
<li>Fig. 4 den Vorratskasten von oben;</li>
<li>Fig. 5 einen Ausschnitt das Rastersystem betreffend und</li>
<li>Fig. 6 bis 12 den Vorratskasten in verschiedenen Einbaulagen.</li>
</ul></p>
<p id="p0013" num="0013">Wie in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, weist das Ausführungsbeispiel einen auf 5 Seiten geschlossene Lagerbox 1 auf, die durch einen um eine Achse schwenkbaren Klappdeckel 2 verschließbar ist. Der Klappdeckel ist in der unteren vorderen Ecke der Lagerbox auf einem Drehbolzen 14 gelagert <!-- EPO <DP n="9"> -->und weist zur seitlichen Begrenzung Kragwände 16 auf, die auf der Innenseite der Seitenwände 17 der Lagerbox 1 entlanggleiten und bei geöffnetem Klappdeckel 2 ein seitliches Herausfallen der Lagerteile verhindern.</p>
<p id="p0014" num="0014">Auf der der Seitenwand 17 zugewandten Seite der Kragwände 16 ist jeweils eine Führungsnut 6 kreisförmig zur Schwenkachse vorgesehen, die durch Einraststege 15 unterbrochen ist und in die ein Einrastnoppen 7 greift, der an der Seitenwand angeordnet ist. Beim Schwenken des Klappdeckels 2 gleitet der Einrastnoppen in dieser Führungsnut 6, wobei die Gleitbewegung jeweils durch die Einraststege 15 unterbrochen wird und dadurch ein Einrasten des Klappdeckels 2 erreicht wird.</p>
<p id="p0015" num="0015">In der in Fig. 5 in größerem Maßstab gezeigten Einzelheit dieser Einrastvorrichtung ist der Klappdeckel 2 geschlossen und der Einrastnoppen 7 liegt an einem speziellen Steg 18 an, wodurch der Klappdeckel-2 in Schließlage gehalten wird. Da die den Einrastnoppen 7 tragende Seitenwand 17 im Bereich des Noppens seitlich elastisch nachgeben kann, wird beim willkürlichen Ziehen am Klappdeckel 2 in Öffnungsrichtung der Einrastnoppen 7 durch den Steg 18 aus der Nut 6 gedrängt, um dann bei Schwenken des Klappdeckels 2 in Öffnungsrichtung nach dem Steg 18 wieder in die Nut einzuschnappen. Je weiter der Klappdeckel 2 geöffnet ist, desto nachgiebiger wird der Abschnitt der Kragwand 16, der dem Einrastnoppen 7 gegenüberliegt, so daß auch das Überfahren der weiteren Stege 18 leichter ist, als zu Beginn des Öffnens des Klappdeckels, so daß vorteilhafterweise die-Arretierung des Klappdeckels 2 in Schließstellung am stärksten ist. In Fig. 1 ist der Klappdeckel 2 in Schließlage gezeigt und außerdem mit 8 bezeichnet in halbgeöffneter und mit 9 bezeichnet in ganzgeöffneter Stellung strichpunktiert dargestellt.</p><!-- EPO <DP n="10"> -->
<p id="p0016" num="0016">Auf der Rückwand 19 und den zwei Seitenwänden 17 sind über die Lagerbox 1 nach oben herausragende Abschlußleisten 2<sub>0</sub>, 21 und 22 angeordnet, die eine Grundfläche begrenzen, die der Grundfläche der Lagerbox aufnimmt. Wie Fig. 1 und 2 entnehmbar, ist von der durch den <sub>K</sub>lapp- deckel 2 verschlossenen Frontseite her gesehen in der linken Abschlußleiste 21 eine Längsnut lo mit Schwalbenschwanzquerschnitt angeordnet, die in Längsrichtung zum Klappdeckel 2 hin offen ist, und es ist auf der rechten seitlichen Abschlußleiste 22 eine Feder 3 angeordnet, die einen der Nut lo entsprechenden Schwalbenschwanzquerschnitt aufweist. Bei mehreren nebeneinanderstehenden Kästen kann die Feder 3 des einen Kastens in die Nut lo des anderen Kastens von vorne hineingeschoben werden, wodurch aufgrund des Schwalbenschwanzquerschnitts eine feste seitliche Verbindung zwischen den Kästen entsteht.</p>
<p id="p0017" num="0017">Wie Fig. 1 bis 4 entnehmbar ist,sind auf der Innenseite der seitlichen Abschlußleisten 21 und 22 Führungsstege 11 vorgesehen, die mit Einführungsnuten 13 korrespondieren, die in Längsrichtung im unteren Bereich der Seitenwände vorgesehen sind. Diese Einführungsnuten 13 sind nach hinten offen und weisen wie die Führungsstege 11 einen rechteckigen Querschnitt auf. Beim Stapeln kann hierdurch eine formschlüssige Verbindung in senkrechter Richtung zwischen zwei Lagerboxen 1 entstehen, indem die aufzusetzende_La<sub>-</sub> gerbox von vorne mit ihren Einführungsnuten 13 über die Führungsstege 11 der unteren Lagerbox geschoben wird. Als Anschlag für das Einschieben dient die hintere Abschlußleiste 2<sub>0</sub>. In dieser hinteren Abschlußleiste 2o sind Bohrungen 4 vorgesehen, und es ist die Leiste 2o abschnittsweise durch eine Lasche 5 (Fig. 1 und 3) nach unten verlängert, wobei zwischen Lasche 5 und Rückwand 19 ein Spalt 23 entsteht.</p>
<p id="p0018" num="0018">Auf der Vorderseite des Klappdeckels 2 ist eine Einschiebe<!-- EPO <DP n="11"> -->leiste 12 befestigt, in die ein Schriftstück zur Kennzeichnung der von der Lagerbox aufzunehmenden Kleinteile steckbar ist.</p>
<p id="p0019" num="0019">In Fig. 6 bis 12 sind verschiedene Einsatzbeispiele der Lagerbox dargestellt. In Fig. 6 bis 8 ist die Lagerbox 1 jeweils einzeln mit der Rückseite an einer Wand 24 befestigt, so daß die Box 1 waagrecht in den Raum kragt. Statt einer Wand 24 kann natürlich auch beispielsweise eine Schrankrückwand oder ein Gestell aus Blechprofilen dienen. Bei dem in Fig. 6 gezeigten Beispiel ist ein Blechprofilstreifen 25 hutförmigen Querschnitts mittels einer Schraube 26 an der Wand 24 waagrecht befestigt, und es ist die Lagerbox 1 mit der rückwärtigen Lasche 5 über den oberen Profilabschnitt des Profilstreifens 25 gesteckt, wobei der untere Abschnitt des Profilstreifens unmittelbar an der Rückwand 19 der Lagerbox anliegt und dadurch diese abstützt. Die Lagerbox 1 wird durch einfaches Einhängen von oben in die dargestellte Lage gebracht.</p>
<p id="p0020" num="0020">Bei dem in Fig. 7 dargestellten Beispiel ist an der Wand ein Blechprofilstreifen u-förmigen Querschnitts 27 nach unten offen befestigt, der ungleiche Schenkel aufweist, von denen der längere Schenkel an der Wand anliegt. Der kürzere Schenkel übergreift die hintere Abschlußleiste 2o und verhindert dadurch ein Abkippen nach vorne der Lagerbox 1. Die Stützkräfte in vertikaler Richtung werden durch einen zweiten unterhalb der hinteren Kante der Lagerbox 1 an der Wand befestigten Blechprofilstreifens 27 aufgebracht, der für sich wiederum als obere Halterung einer weiteren unterhalb der gezeigten Lagerbox angeordneten Lagerbox dienen kann. Bei dieser Befestigungsart wird die Lagerbox 1 durch leichtes Anheben auf der vorderen Seite und damit Entfernen von dem unteren Blechprofilstreifen 27 in eine Stellung gebracht, <!-- EPO <DP n="12"> -->in der die hintere Abschlußleiste 2o problemlos nach unten aus dem U-Profil ziehbar ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Bei dem in Fig. 8 dargestellten Beispiel ist die Lagerbox 1 fest an der Wand 24 befestigt, indem durch Halteschrauben 28, die die Bohrungen 4 durchdringen, die hintere Abschlußleiste;;2<sub>0</sub> an die Wand angeschraubt ist. Die Lasche 5 nimmt dabei Stützkräfte auf.</p>
<p id="p0022" num="0022">In Fig. 9 ist gezeigt, wie die Einführungsnuten 13 zur unteren Befestigung einer einzelnen Lagerbox 1 dienen kann. Winkelprofile 3o greifen mit ihrem einen Schenkel in diese Nuten 13, während die anderen Schenkel beispielsweise auf einer horizontalen Ebene 29 befestigt sein können. Natürlich können diese Winkelprofile 3o auch Teile eines Regals sein, in das die Lagerbox 1 schubkastenähnlich einschiebbar ist. Die Verbindung von Lagerboxen untereinander ist in den Fig. lo bis 12 gezeigt. In Fig. lo sind zwei Lagerboxen 1 durch das Ineinanderschieben von Schwalbenschwanzfeder 3 in Schwalbenschwanznut lo seitlich miteinander verbunden. In Fig. 11 sind die beiden Lagerboxen übereinander zusammengeschoben, indem - hier nicht erkennbar - die Führungsstege 11 der einen Box in die Einführungsnuten 13 der anderen Box geschoben sind. In Fig. 12 sind in dieser in Fig. lo und 11 gezeigten Art vier derartige Lagerboxen 1 zu einer Einheit zusammengesteckt.</p>
</description><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Vorratskasten für Kleinteile mit Seitenwänden, Rückwand und Boden, die fest miteinander verbunden sind, und eine für eine Stapelung mehrerer solcher Vorratskästen geeignete, ein Gegeneinanderverrutschen hindernde Formgebung aufweisen und mit einer durch einen Deckel verschließbaren Zugangsöffnung auf der Frontseite, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebung eine Steckeinrichtung zur formschlüssigen Verbindung (3, lo, 11, 13) der Vorratskästen (1) ist, und daß der Deckel (2) als Klappdeckel ausgebildet um seine untere Längsseite nach vorne schwenkbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Vorratskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des Klappdeckels (2) im Bereich der unteren vorderen Ecke des Kastens (1) verläuft .</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Vorratskasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Klappdeckel (2) über die gesamte Frontseite des Vorratskastens (1) erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Vorratskasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden vertikalen Seiten des Klappdeckels (2) in Richtung Vorratskasten (1) und parallel zu dessen Seitenwänden (17) Kragwände (16) zur seitlichen Begrenzung und gegen seitliches Herausfallen der Kleinteile angeordnet sind, welche beim Schwenken an den Seitenwänden (17) des Vorratskastens (1) entlanggleiten und sich mit diesen mindestens bis zum vollständigen Aufklappen überschneiden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Vorratskasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kragwände (16) innerhalb der Seitenwände (17) und dicht an diesen angeordnet sind.</claim-text></claim><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Vorratskasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappdeckel (2) einen parallel zur Schwenkachse verlaufenden Knick aufweist, so daß sein oberer Abschnitt in Richtung Behälter (1) geneigt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Vorratskasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Einrastsystems (6, 7, 15, 18) der Klappdeckel (2) in verschiedenen Schwenklagen (2, 8, 9) festlegbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Vorratskasten nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrastsystem zwischen Kastenseitenwand (17) und der dieser zugeordneten Kragwand (16) vorgesehen ist und eine Erhebung (7) in der einen Wand (17) in eine von mehreren auf einer Kreisbahn (6) zur Schwenkachse angeordnete Ausnehmung der anderen Wand (16) einrastet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="">
<claim-text>9. Vorratskasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung des Klappdeckels(2) zwischen Kragwand (16) und Kastenseitenwand (17) vorgesehen ist mit einem Zapfen (14) an der einen Wand in Richtung zur anderen Wand und einer eine Drehbewegung zulassenden,.den Zapfen aufnehmenden Ausnehmung in der anderen Wand.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="">
<claim-text>lo. Vorratskasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem mindestens an den Seitenwänden nach oben über den Kasten herausragende Abschlußleisten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß als eine Steckverbindung in Längsrichtung und nach außen in der einen (21) der seitlichen Abschlußleisten eine Schwalbenschwanznut (lo) und auf der anderen (22) in gleicher Höhe eine Schwalbenschwanzfeder (3) einander entsprechende Abmessungen angeordnet sind.</claim-text></claim><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-0011" num="">
<claim-text>11. <sub>V</sub>orratskasten nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der seitlichen Abschlußleisten (21, 22) je ein Führungssteg (11) rechteckigen Querschnitts angeordnet ist und daß außen am unteren Teil der Kastenseitenwände (17) je eine Einführungsnut (13) dem Führungssteg (11) entsprechenden Querschnitts vorgesehen ist, um mit den Führungsstegen (11) eine Steckverbindung für vertikalen Formschluß zwischen zwei Vorratskästen zu bilden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="">
<claim-text>12. Vorratskasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer an der Kastenrückwand (19) nach oben über den Kasten herausragenden Abschlußleiste, dadurch gekennzeichnet, daß in dieser hinteren Abschlußleiste (2o) mindestens zwei mit Abstand voneinander angeordnete Befestigungsbohrungen (4) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="">
<claim-text>13. Vorratskasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Rückwand (19) und von deren oberer Seite ausgehend eine nach unten ragende Lasche (5) vorgesehen ist, deren Breite nahezu Kastenbreite einnimmt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="">
<claim-text>14. Vorratskasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten_aus schlagfestem Kunststoff besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="">
<claim-text>15. Vorratskasten nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klappdeckel (2) in geschlossenem Zustand mit seinen Rändern auf den Stirnseiten der Seitenwände (17) aufliegt, daß die Erhebung des Einrastsystems als Einrastnoppen ausgebildet auf der Seitenwand (17) angeordnet ist und die Ausnehmungen durch in den Kragwänden (16) verlaufenden und durch Stege (15, 18) unterbrochene Führungsnuten (6) gebildet werden, und daß der Vorratskasten auf der Oberseite <!-- EPO <DP n="16"> -->durch eine mit den Seitenwänden (17) und der <sub>R</sub>ück- wand (19) festverbundene Deckenwand geschlossen ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
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