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EP 0 156 159 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.05.1987 Patentblatt 1987/20 |
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Anmeldetag: 20.02.1985 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: A63C 9/20 |
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Langlaufskibindung
Cross-country ski binding
Fixation pour ski de fond
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI SE |
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Priorität: |
22.02.1984 DE 3406439 20.07.1984 DE 3426856
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.1985 Patentblatt 1985/40 |
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Anmelder: Metallwerk K. Pittl GmbH & Co. KG |
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6166 Fulpmes (AT) |
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Erfinder: |
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- Jungkind, Roland
D-8100 Garmisch-Partenkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH |
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Hauptstrasse 19 82319 Starnberg 82319 Starnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Langlaufskibindungen für Langlaufskischuhe
mit einem vorgezogenen und als nach unten gerichteter Haken ausgebildeten vorderen
Sohlenende mit einer zum Zusammenwirken mit dem Sohlenende vorgesehenen Traverse,
die in Seitenbacken gelagert ist, welche sich von einer skifest zu montierenden Grundplatte
nach oben hin erstrecken.
[0002] Derartige Langlaufskibindungen sind bereits aus der DE-A-2829564 bekannt. Sie bieten
gegenüber weiter bekannten Langlaufskibindungen den Vorteil einer besonders einfachen
und störungsunempfindlichen Konstruktion, da weder das Abbiegen des vorgezogenen Sohlenendes
noch eines Teils der Skibindung beim Abheben des Skischuhs vom Ski notwendig ist.
[0003] Bei den gattungsgemässen Langlaufskibindungen istdie Traverse Teil eines gebogenen
Drahtbügels, der gleichzeitig zur Sicherung der Verbindung des Skischuhs mit der Skibindung
dient. Hierzu ist auf dem vorgezogenen Sohlenende ein besonderer Rastnocken erforderlich.
Weiter erstreckt sich der Drahtbügel im Gebrauchszustand von der Skioberfläche weg
nach oben hin. Darüber hinaus ist ein Schwenken des Skischuhs auf der Traverse nach
oben gegen einen zunächst geringen und dann progressiv grösser werdenden Widerstand
bei diesen bekannten Langlaufskibindungen nicht vorgesehen.
[0004] Die vorliegende Erfindung bezweckt eine derartige Ausbildung der gattungsgemässen
Langlaufskibindung, dass die geschilderten Mängel und Nachteile vermieden sind.
[0005] Dies ist erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zur schwenkbaren Lagerung des vorderen
Sohlenendes in der Bindung ein U-förmiger Bügel vorgesehen ist, dessen Schenkel an
ihren freien Enden auf der Traverse gelagert sind und dessen Steg parallel zur Traverse
liegt, so dass ein das vordere Sohlenende aufnehmender Rahmen gebildet ist, und dass
der Bügel unter dem Einfluss einer Feder steht, die ihn im Sinne des Einklemmens des
vorderen Sohlenendes belastet und gegen deren Widerstand der Schuh um die Traverse
nach oben schwenkbar ist. Bei dieser Ausbildung ist kein besonderer Rastnocken mehr
auf dem vorgezogenen Sohlenende des Langlaufskischuhs erforderlich. Weiter ist auch
kein sich gefährlich vom Ski weg nach oben hin erstreckender Teil mehr vorhanden.
Die den Bügel belastende Feder sicherteinmal die Halterung des Schuhs in der Skibindung
und ergibt zum anderen einen beim Schwenken des Schuhs diesem entgegenwirkenden progressiv
grösser werdenden Widerstand.
[0006] Als zweckmässig hat sich eine erste Ausführung erwiesen, bei der der Bügel als Kurbelarm
ausgebildet und über einen Achszapfen mit einem Schubglied verbunden ist, das gegenüber
der Grundplatte längsverschiebbar und schwenkbar ist. In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens
ist eine besonders einfache Konstruktion dadurch erreicht, dass das Schubglied sich
mit einem Nokken auf der Grundplatte abstützt und unter dem Einfluss einer Feder in
seiner inneren Grenzlage gehalten ist und dass die Feder als gewundene Biegefeder
ausgebildet und auf dem Achszapfen gelagert ist. Die Feder hat in diesem Fall eine
Doppelfunktion, indem sie einerseits das Schubglied und andererseits den Bügel belastet.
[0007] Um sowohl das Einführen des Schuhs in die Skibindung als auch sein Lösen aus der
Skibindung zu erleichtern, ist in konstruktiver Ausgestaltung der Erfindung am Schubglied
ein Riegelhebel vorgesehen, der einen Sperrhaken besitzt. Die Grundplatte weist hierbei
einen zum Zusammenwirken mit dem Sperrhaken bestimmten Widerhaken auf und der Riegelhebel
ist im Sinne des Entriegelns von einer Haltefeder belastet.
[0008] Diese Konstruktion gestattet eine willkürliche Verhakung des Riegelhebels an der
Grundplatte, wodurch der Skibindung eine fixierte Offenstellung gegeben ist. Nach
dem Einführen des Schuhs in die Skibindung ist diese im Sinne einer Laufbewegung hinten
anzuheben, bis die Oberseite des vorderen Sohlenendes mit dem Steg des Bügels in Berührung
kommt, wonach beim Weiterschwenken des Schuhs durch die Mitnahme des Bügels die Verhakung
des Riegelhebels an der Grundplatte automatisch gelöst wird und sich die Langlaufskibindung
in ihrem Gebrauchszustand befindet.
[0009] In konstruktiver Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens hat es sich als Vorteilhaft
erwiesen, dass der Riegelhebel am Schubglied parallel zum Achszapfen angelenkt ist.
Hierdurch lässt sich die Langlaufskibindung nicht nur einfach herstellen sondern auch
einfach bedienen.
[0010] Eine Ausführung der erfindungsgemässen Langlaufskibindung, bei der ein auf der Grundplatte
tängsverschiebbaces Schubglied vermieden ist und die damit noch einfacher und sicherer
gegen Verschleiss ist, ist dadurch erreicht, dass der Steg des Bügels mit einer sich
zur in Skilängsrichtung erstreckenden und der Traverse gegenüberriegende Mulde versehen
ist und dass zum Zusammenwirken mit dem Bügel ein Riegelhebel vorgesehen ist, der
auf einer Achse parallel zur Traverse in den Seitenbacken gelagert und im Sinne des
Entriegelns von einer Haltefeder belastet ist.
[0011] Bei dieser Konstruktion ist vorzugsweise die den Bügel belastende Feder als Schraubenzugfeder
ausgebildet und auf der Achse des Riegelhebels aufgehängt.
[0012] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Haltefeder als gewundene Biegefeder
ausgebildet und auf der Achse des Riegel-Hebels gelagert sein. In diesem Fall lässt
sich eine kompakte und geschlosssene Bauform erreichen.
[0013] Anhand der beiliegenden Zeichnungen sind im folgenden Ausführungsbeispiele der Langlaufskibindung
gemäss der Erfindung ausführlich beschrieben. Es zeigen:
Fig. eine erste Ausführung der Langlaufskibindung im mittleren Längsschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Langlaufskibindung,
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Fig. 1 im Momentanzustand beim hochgeschwenkten
Langlaufskischuh,
Fig. 4 eine Langlaufskibindung gemäss einer zweiten Ausführung im mittleren Längsschnitt,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Langlaufskibindung nach Fig. 4,
Fig. 6 einen der Fig. 4 entsprechenden Schnitt in der Offenstellung der Bindung,
Fig. 7 einen Schnitt entsprechend der Fig. 4 im Momentanzustand bei hochgeschwenktem
Langlaufskischuh,
Fig. 8 eine Langlaufskibindung gemäss einer dritten Ausführung im mittleren Längsschnitt,
Fig. 9 eine Draufsicht auf die Langlaufskibindung nach Fig. 8,
Fig. 10 einen der Fig. 8 entsprechenden Schnitt in der Offenstellung der Bindung,
und
Fig. 11 einen Schnitt entsprechend der Fig. 8 im Momentanzustand bei hochgeschwenktem
Langlaufskischuh.
[0014] Die in ihrer Gesamtheit mit 1 bezeichnete Langlaufskibindung nach den Fig. 1 bis
3 ist mittels Schrauben 2 auf einem Langlaufski 3 befestigt. Ein Langlaufskischuh
ist strichpunktiert angedeutet und mit 4 bezeichnet. Er besitzt ein vorgezogenes als
nach unten offener Haken ausgebildetes vorderes Sohlenende 5. Die Skibindung umfasst
eine Grundplatte 6 mit hochgestellten Seitenbacken 7, in denen eine Traverse 8 gelagert
ist, die zum Zusammwirken mit dem hakenförmigen Sohlenende 5 dient. Auf der Traverse
ist mit seinem Schenkeln 10 ein U-förmiger Bügel gelagert, der bei eingesetztem Langlaufskischuh
dessen vorderes Sohlenende umfasst und dieses mit seinem Steg 9 gegen Abheben von
der Traverse 8 sichert.
[0015] Der Bügel bildet einen Kurbelarm, an dem über einen Achszapfen 12 ein Schubglied
13 angeschlossen ist. Dieses Schubglied stützt sich mit einem Nocken 14 auf der Grundplatte
6 ab, oder besser gesagt auf schmalen Leisten ihrer Seitenränder, die durch Ausläufe
der Seitenbacken 7 gebildet sind. Auf den Achszapfen 12 ist eine gewundene Biegefeder
11 aufgesteckt, deren einer Schenkel 15 sich auf dem Steg 9 des Bügels und deren anderen
Schenkel 16 sich auf dem Schubglied 13 abstützt. Dieses Schubglied besitzt auf seiner
Oberseite noch eine Mulde 17, die zum Einstecken der Skistockspitze dient.
[0016] Fig. 1 zeigt die Langlaufskibindung in ihrer Normallage. Unter dem Einfluss der Feder
11 sind der Bügel und das Schubglied in der dargestellten Position gehalten. Zum Einführen
eines Skischuhs in die Skibindung ist beispielsweise mittels einer Skistockspitze
in Richtung des Pfeiles 18 ein Druck auf das Schubglied 13 auszuüben. Hierdurch erfolgt
ein Schwenken des Bügels auf der Traverse 8 in bezug auf die Darstellung entgegen
der Uhrzeigerrichtung, so dass die Skibindung ihre in Fig. 3 dargestellte Position
einnimmt. In dieser Position lässt sich bei annähernd horizontaler Sohlenlage das
vordere Sohlenende 5 auf der Traverse 8 einhaken. Bei anschliessender Druckentlastung
des Schubgliedes 13 stellt sich dann wieder die Lage nach Fig. 1 ein. Unter dem Einfluss
der Feder 11 klemmt sich der Steg 9 des Bügels auf der Oberseite des vorgezogenen
Sohlenendes 5 fest. Beim Langlaufen ergibt sich dann ein ständiger Positionswechsel
entsprechend den Fig. 1 und 3, wobei die Traverse 8 eine echte Schwenkachse für den
Langlaufskischuh bildet. Zum Lösen des Skischuhs aus der Bindung ist, wenn der Skischuh
sich in der Position nach Fig. 1 befindet, wiederum durch Druckausübung auf das Schubglied
13 der Bügel gegenüber dem Skischuh zu schwenken, so dass sich dieser mit seinem Sohlenende
5 von der Traverse 8 abheben lässt. Bei Druckentlastung nimmt dann anschliessend die
Skibindung wieder ihre Lage nach Fig. 1 ein.
[0017] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 7 ist die Langlaufskibindung in ihrer
Gesamtheitmit21 bezeichnet. Mittels Schrauben 22 ist sie auf einem Langlaufski 23
befestigt. Ein strichpunktiert angedeuteter Langlaufskischuh ist mit 24 bezeichnet.
Er besitzt ein vorgezogenes als nach unten offener Haken ausgebildetes vorderes Sohlenende
25.
[0018] Die Skibindung umfasst eine Grundplatte 26 mit hochgestellten Seitenbacken 27, in
denen eine Traverse 28 gelagert ist. Diese dient zum Zusammenwirken mit dem hakenförmigen
Sohlenende 25. Auf der Traverse ist mit seinen Schenkeln 30 ein U-förmiger Bügel gelagert,
der bei eingesetztem Langlaufskischuh dessen vorderes Sohlenende umfasst und dieses
mit seinem Steg 29 gegen Abheben von der Traverse 28 sichert.
[0019] Ebenso wie bei der Langlaufskibindung nach den Fig. 1 bis 3 bildet der Bügel einen
Kurbelarm, an dem über einen Achszapfen 32 ein Schubglied 33 angeschlossen ist. Dieses
Schubglied stützt sich mit einem Nocken 34 auf der Grundplatte 26 ab. Auf dem Achszapfen
32 ist eine gewundene Biegefeder 31 aufgesteckt, deren einer Schenkel 35 sich auf
dem Steg 29 des Bügels und deren anderer Schenkel 36 sich auf dem Schubglied 33 abstützt.
[0020] An dem Schubglied 33 ist ein Riegethebet 40 auf einem Anlenkzapfen 44 gelagert, der
parallel zum Achszapfen 32 liegt. Auf diesem Anlenkzapfen ist ebenfalls eine gewundene
Biegefeder 43 aufgesteckt, deren einer Schenkel 45 sich am Schubglied 33 und deren
anderer Schenkel 46 sich am Riegelhebel 40 abstützt und diesen in bezug auf die Fig.
im Uhrzeigersinn belastet. Der Riegelhebel besitzt einen Sperrhaken 41, der zum Zusammenwirken
mit einem Widerhaken 42 an der Grundplatte 26 dient. Weiter besitzt der Riegelhebel
auf seiner Oberseite noch eine Mulde 47, die zum Einstecken der Skistockspitze dient.
[0021] In Fig. 4 ist die erfindungsgemässe Langlaufskibindung in ihrer Normallage dargestellt.
Das vordere Sohlenende 25 ist auf der Traverse 28 durch den Steg 29 des Bügels gesichert.
Zum Überführen der Skibindung in ihre Offenlage ist beispielsweise mittels eines Skistocks
in Richtung des eingezeichneten Pfeils auf den Riegelhebel 40 ein Druck auszuüben.
Hierdurch erfolgt unter Schwenken des Bügels eine Verschiebung des Schubgliedes 33
in bezug auf die Darstellung nach links hin, bis der Riegelhebel 40 entgegen dem Uhrzeigersinn
schwenken und mit seinem Sperrhaken 41 den Widerhaken 42 an der Grundplatte hintergreifen
kann. Die Skibindung nimmt dann ihre in Fig. 6 dargestellte Position ein. Bei auf
dem Ski stehenden Skischuh befindet sich der Steg 29 im Abstand von der Oberseite
des vorderen Sohlenendes 25, so dass sich der Skischuh von der Traverse 28 abhaken
lässt.
[0022] Die Feder 31, die wesentlich stärker als die Feder 43 ist, sichert die Offenstellung.
[0023] Umgekehrt wie zuvor beschrieben lässt sich der Skischuh wieder in die Skibindung
einführen. Nach dem Einhaken des vorderen Sohlenendes 25 auf der Traverse 28 lässt
sich die Skibindung durch Hochschwenken des hinteren Endes des Skischuhs schliessen,
indem der Bügel mitgeschwenkt wird. Hierbei erfolgt nämlich ein Freikommen des Sperrhakens
41 des Riegelhebels 40 von dem Widerhaken 42 der Grundplatte 26, und es stellt sich
der Momentanzustand nach Fig. 7 ein.
[0024] Im Gegensatz zu der Ausführung nach Fig. 1 bis 3 behältdiese Konstruktion, einmal
in ihre Offenlage gebracht, diese bei, so dass die Skibindung ohne weiteres einstiegbereit
ist.
[0025] Die Fig. 8 bis 11 zeigen schliesslich ein Ausführungsbeispiel, das gegenüber dem
zuvor beschriebenen noch vereinfacht ist. In ihrer Gesamtheit ist die Langlaufskibindung
mit 51 bezeichnet. Sie ist wiederum mittels Schrauben 52 auf einem Langlaufski 53
befestigt. Ein Langlaufskischuh ist auch wieder strichpunktiert angedeutet und mit
54 bezeichnet. Er besitzt ein vorgezogenes Sohlenende 55, das in einen wulstartigen
sich nach unten erstreckenden Haken ausläuft.
[0026] Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen umfasst die Bindung eine Grundplatte
56 mit hochgestellten Seitenbacken 57. In diesen ist eine Traverse 58 gelagert. Auf
dieser ist ein aus einem Steg 59 und zwei Schenkeln 60 gebildeter U-förmiger Bügel
gelagert, und zwar mit den freien Enden der Schenkel. Der Steg 59 ist muldenförmig
gestaltet, so dass er wie aus den Fig. 8 und 11 erkennbar den wulstartigen Haken am
Sohlenende 55 aufnehmen kann.
[0027] Eine an den Steg angeformte Zunge 61 besitzt ein Loch, in das ein Ende einer Schraubenzugfeder
62 eingehängt ist, deren anderes Ende an einer Achse 63 aufgehängt ist, die parallel
zur Traverse 58 in den Seitenbacken 57 gelagert ist. Auf dieser Achse ist ein Riegelhebel
64 gelagert, der in der Offenstellung des U-förmigen Bügels gemäss Fig. 10 in die
Bewegungsbahn von dessen Schenkeln 60 eingeschwenkt werden kann, um den Bügel in der
Offenstellung zu verriegeln, und der im Sinne des Entriegelns von einer Haltefeder
65 belastet ist, die als gewundene Biegefeder ausgebildet und auf die Achse 63 aufgesteckt
ist (s. Fig. 9). Auf seiner Oberseite besitzt der Riegelhebel noch eine Eindrückung
66, die zum Einstecken einer Skistockspitze dient.
[0028] Fig. 8 zeigt die Langlaufskibindung in ihrer Normallage. Das vorgezogene Sohlenende
55 greift mit dem wulstartig sich nach unten erstreckenden Haken in den muldenförmig
gestalteten Steg 59 des Bügels ein. Das vordere Sohlenende ist zwischen dem Steg 59
und der Traverse 58 eingeklemmt und damit sicher in der Bindung gehalten. Beim Langlaufen
ergibt sich dann ein ständiger Positionswechsel entsprechend den Fig. 8 und 11, wobei
die Traverse 58 die Schwenkachse bildet. Das Schwenken des Bügels aus der Position
nach Fig. 8 in die nach Fig. 11 erfolgt gegen den progressiv grösser werdenden Widerstand
der Schraubenzugfeder 62.
[0029] Zum Überführen der Skibindung aus der Normallage entsprechend Fig. 8 in ihre Offenlage
ist beispielsweise mittels eines Skistocks der Riegelhebel 64 entgegen der Kraft seiner
Haltefeder 65 herunterzudrücken, das heisst in bezug auf die Darstellung im Uhrzeigersinn
um die Achse 63 zu schwenken. Dabei laufen abgewinkelte Seitenteile 67 des Riegelhebels
gegen jeweils einen Schenkel 60 des Bügels, so dass dieser aus seiner Lage nach Fig.
8 in die nach Fig. 10 um die Traverse 58 geschwenkt wird. Dieses Schwenken bewirkt
ein Lösen der Klemmverbindung des Sohlenendes 55 mit der Traverse, so dass sich durch
Abheben des vorderen Sohlenendes vom Steg 59 der Schuh aus der Bindung herausnehmen
lässt.
[0030] Das Schwenken des Bügels erfolgt entgegen der Kraft der Schraubenzugfeder 62, die
wesentlich stärker ist als die Haltefeder 65 für den Riegelhebel 64. Dieser behält
darum seine heruntergedrückte Lage entsprechend Fig. 10 bei, da die Haltefeder 65
die vom. Bügel auf den Riegelhebel ausgeübte Klemmkraft nicht zu überwinden vermag.
Einmal in diese Offenlage gebracht, ist somit die Skibindung wieder einstiegbereit.
[0031] Zum Verbinden des Langlaufskischuhs mit der Bindung ist bezugnehmend auf Fig. 10
das Sohlenende 55 in den Bügel einzusetzen. Anschliessend ist dann nur der Schuh entsprechend
der Darstellung in Fig. 11 hinten anzuheben, wodurch ein Festklemmen des vorderen
Sohlenendes unter der Traverse 58 erfolgt. Durch das Schwenken des Bügels kommt der
Riegelhebel 64 von diesem frei und stellt sich unter den Einfluss der Haltefeder 65
in seine obere Grenzlage entsprechend den Fig.
11 und 8 zurück.
1. Langlaufskibindung für Langlaufskischuhe (4, 24, 54) mit einem vorgezogenen und
als nach unten gerichteter Haken ausgebildeten vorderen Sohlenende (5, 25, 55) mit
einer zum Zusammenwirken mit dem Sohlenende vorgesehenen Traverse (8, 28, 58), die
in Seitenbacken (7, 27, 57) gelagert ist, welche sich von einer skifest zu montierenden
Grundplatte (6, 26, 56) nach oben hin erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass zur
schwenkbaren Lagerung des vorderen Sohlenendes (5, 25, 55) in der Bindung (1, 21,
51) ein U-förmiger Bügel (9,10; 29, 30; 59, 60) vorgesehen ist, dessen Schenkel (10,
30, 60) an ihren freien Enden auf der Traverse (8, 28, 58) gelagert sind und dessen
Steg (9, 29, 59) parallel zur Traverse liegt, so dass ein das vordere Sohlenende (5,
25, 55) aufnehmender Rahmen gebildet ist, und dass der Bügel unter dem Einfluss einer
Feder (11, 31, 62) steht, die ihn im Sinne des Einklemmens des vorderen Sohlenendes
(5,25,55) belastet und gegen deren Widerstand der Schuh (4, 24, 54) um die Traverse
(8,28,58) nach oben schwenkbar ist.
2. Langlaufskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (9,
10; 29, 30) als Kurbelarm ausgebildet und über einen Achszapfen (12, 32) mit einem
Schubglied (13, 33) verbunden ist, das gegenüber der Grundplatte (6, 26) längsverschiebbar
und schwenkbar ist.
3. Langlaufskibindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubglied
(13, 33) durch die Feder (11, 31), unter deren Einfluss der Bügel (9, 10; 29, 30)
steht, in Richtung auf seine innere Grenzlage belastet ist.
4. Langlaufskibindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubglied
(13, 33) sich mit einem Nocken (14, 34) auf der Grundplatte (6, 26) abstützt und unter
dem Einfluss der Feder (11,31) in seiner inneren Grenzlage gehalten ist und dass die
Feder (11, 31) als gewundene Biegefeder ausgebildet und auf dem Achszapfen (12, 32)
gelagert ist.
5. Langlaufskibindung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
am Schubglied (33) ein Riegelhebel (40) vorgesehen ist, der einen Sperrhaken (41 )
besitzt, dass die Grundplatte (26) einen zum Zusammenwirken mit dem Sperrhaken (41)
bestimmten Widerhaken (42) aufweist und dass der Riegelhebel (40) im Sinne des Entriegelns
von einer Haltefeder (43) belastet ist.
6. Langlaufskibindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelhebel
(40) am Schubglied (33) parallel zum Achszapfen (32) angelenkt ist.
7. Langlaufskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (59)
des Bügels (59, 60) mit einer sich in Skilängsrichtung erstreckenden Mulde zur Aufnahme
des Sohlenendes (55) versehen und unterhalb der Traverse (58) angeordnet ist, dass
der Bügel (59, 60) in eine Offenstellung, in der das Sohlenende (55) in die Mulde
einfügbar ist, und in eine Verriegelungsstellung verschwenkbar ist, und dass zum Zusammenwirken
mit dem Bügel (59, 60) ein auf einer Achse (63) parallel zur Traverse (58) in den
Seitenbacken (57) gelagerter Riegelhebel (64) vorgesehen ist, der zur Verriegelung
des Bügels (59, 60) in dessen Offenstellung in die Schwenkbahn des Bügels (59, 60)
einschwenkbar und im Sinne des Entriegelns von einer Haltefeder (65) belastet ist.
8. Langlaufskibindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelhebel
(64) Seitenteile (67) aufweist, die jeweils gegen einen Schenkel (60) des Bügels (59,
60) in dessen Offenstellung zur Anlage kommen.
9. Langlaufskibindung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die den
Bügel (59, 60) belastende Feder als Schraubenzugfeder (62) ausgebildet und an der
Achse (63) des Riegelhebels (64) aufgehängt ist.
10. Langlaufskibindung nach einen der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltefeder als gewundene Biegefeder (43, 65) ausgebildet und auf der Achse (44,
63) des Riegelhebels (40, 64) gelagert ist.
1. A cross-country ski binding for cross-country ski boots (4, 24, 54), having a forwardly
extended front sole end (5, 25, 55) which is formed as a downwardly directed hook,
with a transverse member (8, 28, 58) which is provided for cooperation with the end
of the sole and which is mounted in side jaws (7, 27, 57) which extend upwardly from
a base plate (6, 26, 56) which is to be fixedly mounted on the ski, characterised
in that, for the purposes of pivotally mounting the front end (5, 25, 55) of the sole
in the binding (1, 21,51) there is provided a U-shaped stirrup member (9, 10; 29,
30; 59, 60) whose limb portions (10, 30, 60) are mounted at their free ends on the
transverse member (8, 28, 58) and whose web portion (9, 29, 59) extends parallel with
respect to the transverse member, thereby forming a frame for accommodating the front
end (5, 25, 55) of the sole, and that the stirrup member is subjected to the force
of a spring (11, 31, 62) which loads it in the direction of clamping the front end
(5, 25, 55) of the sole in position, th boot (4, 24, 54) being pivotable upwardly
about the transverse member (8, 28, 58) against the resistance of the spring.
2. A cross-country ski binding according to claim 1, characterised in that the stirrup
member (9, 10; 29, 30) is formed as a crank arm and is connected by way of a journal
member (12,32) to a sliding member (13, 33) which is pivotable and longitudinally
displaceable relative to the base plate (6, 26).
3. A cross-country ski binding according to claim 2, characterised in that the sliding
member (13, 33) is loaded towards its inner limit position by the spring (11, 31 )
which acts on the stirrup member (9, 10; 29, 30).
4. A cross-country ski binding according to claim 2, characterised in that the sliding
member (13, 33) bears with a projection (14, 34) on the base plate (6, 26) and is
held in its inner limit position under the force of the spring (11,31) and that the
spring (11, 31) is formed as a coil torsion spring and is mounted on the journal member
(12, 32).
5. A cross-country ski binding according to one of claims 2 to 4, characterised in
that provided on the sliding member (33) is a locking lever (40) which has a lock
catch (41), that the base plate (26) has a catch portion (42) which is intended to
co-operate with the lock catch (41 ) and that the locking lever (40) is loaded in
the direction of unlocking by a holding spring (43).
6. A cross-country ski binding according to claim 5, characterised in that the locking
lever (40) is pivotally connected to the sliding member (33) parallel to the journal
member (32).
7. A cross-country ski binding according to claim 1, characterised in that the web
portion (59) of the stirrup member (59, 60) is provided with a cradle which extends
in the longitudinal direction of the ski for accommodating the end (55) of the sole
and is disposed beneath the transverse member (58), thatthe stirrup member (59, 60)
is pivotable into an open position in which the end (55) of the sole can be inserted
into the cradle, and a locking position, and that provided for co-operating with the
stirrup member (59,60) is a locking lever (64) which is mounted on a spindle (63)
in parallel relationship to the transverse member (58) in the side jaws (57) and which
can be pivoted into the path of pivotal movement of the stirrup member (59, 60) to
lock same in the open position thereof and which is loaded in the direction of unlocking
by a holding spring (65).
8. A cross-country ski binding according to claim 7, characterised in that the locking
lever (64) has side portions (67) which respectively come to bear against a limb portion
(60) of the stirrup member (59, 60) in the open position thereof.
9. A cross-country ski binding according to claim 7 or claim 8, characterised in that
the spring for loading the stirrup member (59, 60) is formed as a coil tension spring
(62) and is attached to the spindle (63) of the locking lever (64).
10. A cross-country ski binding according to one of claims 5 to 9, characterised in
that the holding spring is formed as a coil torsion spring (43, 65) and is mounted
on the spindle (44, 63) of the locking lever (40, 64).
1. Fixation de ski de fond pour chaussure de ski de fond (4, 24, 54) à extrémité avant
de la semelle (5, 25, 55) avancée et conçue sous forme de crochet dirigé vers le bas,
comportant une traverse (8, 28, 58) qui est prévue pour collaborer avec l'extrémité
de la semelle et qui porte dans des joues latérales (7,27,57) qui s'étendent vers
le haut à partir d'une plaque de base (6, 26, 56) à monter fixe par rapport au ski,
caractérisée en ce que, pour donner une portée pivotante à l'extrémité avant de la
semelle (5,25,55), il est prévu dans la fixation (1,21, 51 ) un étrier en forme de
U (9,10; 29, 30; 59, 60) dont les ailes (10, 30, 60) portent, à leurs extrémités libres,
sur la traverse (8, 28, 58) et dont l'âme (9, 29, 59) se place parallèlement à la
traverse, de sorte qu'il se forme un cadre qui reçoit l'extrémité avant de la semelle
(5, 25, 55); et en ce que l'étrier se trouve sous l'influence d'un ressort (11, 31,
62) qui le contraint au sens du bridage de l'extrémité avant de la semelle (5, 25,
55) et en agissant contre la résistance duquel la chaussure (4, 24, 54) peut pivoter
vers le haut autour de la traverse (8, 28, 58).
2. Fixation de ski de fond selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'étrier
(9, 10; 29, 30) est conçu comme bras de levier et est relié, par l'intermédiaire d'un
maneton (12, 32), à un élément coulissant (13, 33) qui peut coulisser longitudinalement
et pivoter par rapport à la plaque de base (6, 26).
3. Fixation de ski de fond selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément
coulissant (13, 33) est contraint dans la direction de sa position limite intérieure
par le ressort (11, 31) sous l'influence duquel se trouve l'étrier (9,10; 29, 30).
4. Fixation de ski de fond selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément
coulissant (13, 33) s'appuie sur la plaque de base (6, 26) par une saillie (14, 34)
et est maintenu dans sa position limite intérieure sous l'influence du ressort (11,
31); et en ce que le ressort (11, 31) est conçu comme ressort de torsion bobiné porté
sur le maneton (12,32).
5. Fixation de ski de fond selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce
que sur l'élément coulissant (33) est prévu un levier de verrouillage (40) qui possède
un crochet de verrouillage (41); en ce que la plaque de base (26) présente un contre-crochet
(42) destiné à collaborer avec le crochet de verrouillage (41 ) ; et en ce que le
levier de verrouillage (40) est contraint par un ressort de maintien (43) dans le
sens du déverrouillage.
6. Fixation de ski de fond selon la revendication 5, caractérisée en ce que le levier
de verrouillage (40) est articulé sur l'élément coulissant (33) parallèlement au maneton
(32).
7. Fixation de ski de fond selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'âme
(59) de l'étrier (59, 60) présente, pour recevoir l'extrémité de la semelle (55),
un enfoncement s'étendant dans la direction longitudinale du ski et est disposée sous
la traverse (58); en ce que l'étrier (59,60) peut pivo- terentre une position d'ouverture,
dans laquelle on peut introduire l'extrémité de la semelle (55) dans renfoncement,
et une position de verrouillage; et en ce que, pour collaborer avec l'étrier (59,60),
est prévu un levier de verrouillage (64) qui tourillonne sur un axe (63) parallèle
à la traverse (58) dans les joues latérales (57), qui peut pivoter pour venir sur
le chemin de pivotement de l'étrier (59, 60) pour verrouiller l'étrier (59, 60) en
position d'ouverture et qui est contraint par un ressort de maintien (65) dans le
sens du déverrouillage.
8. Fixation de ski de fond selon la revendication 7, caractérisée en ce que le levier
de verrouillage (64) présente des parties latérales (67) qui viennent respectivement
s'appuyer contre une aile (60) de l'étrier (59, 60) dans sa position d'ouverture.
9. Fixation de ski de fond selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que le
ressort qui contraint l'étrier (59, 60) est conçu comme un ressort de traction hélicoïdale
(62) et est suspendu à l'axe (63) du levier de verrouillage (64).
10. Fixation de ski de fond selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisée en
ce que le ressort de maintien est conçu comme ressort de torsion bobiné (43,65) et
porte sur l'axe (44,63) du levier de verrouillage (40, 64).