[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befestigen von Schienen, vorzugsweise
in Form von Backenschienen oder Fahrschienen mit zugeordeten Radlenkerständern im
Bereich von Weichen und/oder Kreuzungen umfassend eine Unterlageplatte für die Schiene
mit darauf lösbar angeordneter Schienenbefestigungsplate wie Gleitstuhl oder Radlenkerfußplatte,
wobei sich die Schienenbefestigungsplatte bis über den Schienenfuß erstreckt, sowie
mit zumindest einem mit der Schienenbefestigungsplatte wechselwirkenden Federelement.
[0002] Vorrichtungen zum Befestigen von Schienen im Bereich von Weichen sind zum Beispiel
den Deutschen Patentschriften 20 00 482 und 20 42 489 zu entnehmen. Dabei ist die
Schienenbefestigungsplatte in Form eines Gleitstuhls oder einer Radlenkerfußplatte
mit der Unterlageplatte verschweißt und weist eine bis über den Schienenfuß reichende
Ausnehmung auf, in die ein Federelement einbringbar ist, das von der Schienenbefestigungsplatte
ausgeht und sich am Schienenfuß abstützt. Dadurch soll ein sicheres Niederhalten einer
Seite des Schienenfußes gewährleistet sein. Auf diesem Prinzip aufbauend sind zum
Beispiel in den Deutschen Patentschriften 31 36 995, 21 55 952, 21 60 634, 22 03 041,
21 53 534, 20 64 667, 225 963, 32 07 105 oder dem DE-V-70 37 186 spezielle Formgebungen
bzw. Anordnungen der Federelemente und Vorschläge, wie ein Spannen dieser erfolgen
kann, zu entnehmen. Dabei löst man sich jedoch nie von der Grundidee, das Niederhalten
des Schienenfußes durch unmittelbares Einwirken eines Federelementes auf diesen sicherzustellen
und die Schienenbefestigungsplatte quasi als Einheit mit der Unterlageplatte z. B.
durch Verschweißen (DE-V-70 37 1861 auszubilden. Daraus ergeben sich eine Vielzahl
von Nachteilen z. B. hinsichtlich der Materialwahl, der Wartung, der Erneuerung u.
ä.
[0003] In der DE-B-11 42 378 ist ein Gleitstuhl über eine elastische Zwischenlage lösbar
auf einer Unterlagsplatte angeordnet und einseitig durch z. B. einen Federbügel gehalten.
Eine solche Konstruktion bedarf einer unerwünscht häufigen Wartung, da das einseitige
Festlegen an dem der Backenschiene abgewandten Ende des Gleitstuhls störanfällig ist.
In dem DE-V-70 31-816 ist ein Gleitstuhl mit einer Unterlagsplatte über Schrauben
verbunden. Somit muß eine häufige Überprüfung erfolgen, um festzustellen, ob die Verbindung
noch hinreichend fest ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art so auszubilden, daß ein Niederhalten der Schiene auch dann möglich ist, ohne daß
das Federelement unmittelbar auf den Schienenfuß einwirkt und ohne daß die Schienenbefestigungsplatte
notwendigerweise über Schrauben oder ähnliches mit der Unterlagsplatte verbunden ist.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Federelement von der Schienenbefestigungsplatte
ausgeht und auf der der Schienenbefestigungsplatte gegenüberliegende Seite der Schiene
festlegbar und derart spannbar ist, daß der Schienenfuß von der Schienenbefestigungsplatte
niederhaltbar ist. Mit anderen Worten zeichnet sich die erfindungsgemäße Lehre unter
anderem durch die Merkmale aus, daß die Schienenbefestigungsplatte leicht austauschbar
auf der Unterlageplatte angeordnet ist, daß die Schienenbefestigungsplatte zum Niederhalten
selbst auf den Schienenfuß einwirkt, und daß die Position der Schienenbefestigungsplatte
sichergehalten wird, da diese quasi beidseitig des Schienenfusses festgelegt wird.
[0006] In Ausgestaltung der Erfindung verläuft je ein Federelement seitlich entlang der
Unterlageplatte, wobei jedes Federelement dabei Abschnitte eines U-förmig ausgebildeten
federnden Bügels sein kann, dessen die Schenkel verbindender Steg in Bezug auf die
Schiene auf der der Schienenbefestigungsplatte gegenüberliegenden Seite der Unterlageplatte
festgelegt ist.
[0007] In weiterer hervorzuhebender Ausgestaltung der Erfindung erstreckt sich die Schienenbefestigungsplatte
zumindest abschnittweise seitlich über die Unterlageplatte, wobei sich bei der Verwendung
als Gleitstuhl eine größere Abstütz- und Gleitfläche für die Weichenzunge ergibt.
Eine entsprechende Möglichkeit ist in den zuvor beschriebenen Patentschriften nicht
aufgezeigt. Kann sich die Schienenbefestigungsplatte seitlich über die Unterlageplatte
erstrecken, so besteht außerdem die Möglichkeit, daß sich jene entlang der Seitenfläche
der Unterlageplatte erstreckt, wodurch sich eine Führung ergibt. Diese entlang der
Seitenfläche der Unterlage erstreckenden Abschnitte können gleichzeitig zur führenden
Aufnahme des bzw. der Federelemente dienen und als Gegenlager beim Spannen wirken.
[0008] Auch besteht die Möglichkeit, daß von der Bodenplatte Vorsprünge ausgehen, die mit
entsprechenden Ausnehmungen auf der Unterseite der Schienenbefestigungsplatte zum
Niederhalten dieser auf jeder korrespondieren. Dadurch wird sichergestellt, daß der
mit der Schienenbefestigungsplatte wechselwirkende Schienenfuß auch dann niedergehalten
wird, wenn das bzw. die Federlemente zum Beispiel ermüdet oder zerstört sind. Sollten
dagegen die sich auf den Schienenfüßen abstützenden Federelemente nach dem Stand der
Technik brechen oder an Federkraft verlieren, so ist ein Niederhalten jener nicht
mehr gegeben.
[0009] Schließlich ist auf eine besondere Ausgestaltung der Erfindung hinzuweisen, die sich
dadurch auszeichnet, daß der Gleitstuhl selbstschmierend z. B. durch in die Oberfläche
eingelassenen Festschmiermittel oder Schmiermittel aufweisenden Filz ausgebildet ist.
Auch kann der Gleitstuhl mit einem Schmiersystem, das vorzugsweise selbsttätig wirkt,
ausgerüstet sein. So kann z. B. eine Schmierstoffpatrone in dem Gleitstuhl seitlich
eingelassen sein, die durch Bewegen der Zunge Schmierstoff z. B. über Bohrungen in
der Platte auf die Gleitstuhloberfläche im erforderlichen Umfang abgibt.
[0010] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur
aus den Ansprüchen, sondern auch aus den der Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten
Ausführungsformen.
[0011] Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
von Schienen in Draufsicht,
Fig. 2 die Ausführungsform nach Fig. 1 in Seitenansicht,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform in Seitenansicht,
Fig. 4 die Vorrichtung gemäß Fig. 2 in Draufsicht,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung entlang der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Detaildarstellung eines Federspannelementes und
Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung eines Niederhalters.
[0012] Die in den Figuren dargestellten Vorrichtungen sollen beispielhaft in Verbindung
mit dem Niederhalten von Backenschienen in Weichen und/oder Kreuzungen erläutert werden.
Dabei besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, die Vorrichtung zum Befestigen
von Fahrschieneninnenseiten zu benutzen, entlang derer Radlenkerständer verlaufen.
[0013] So ist in Fig. 1 eine Unterlageplatte 10 dargestellt, auf der eine Schienenbefestigungsplatte
in Form eines Gleitstuhls 12 lösbar angeordnet ist, auf der eine nicht dargestellte
Zunge derart verschiebbar ist, daß sie an eine Backenschiene 14 anlegbar oder zu dieser
beabstandet ist. Dabei erstreckt sich der Gleitstuhl 12 seitlich über die Unterlageplatte
10 und bietet somit eine große Gleitfläche für die Weichenzungen. Der Gleitstuhl 12
ragt mit seinem vorderen Ende 16 über den Schienenfuß 18, um diesen im Ausführungsbeispiel
von der rechten Seite her niederzuhalten, wohingegen die linke Seite des Schienenfußes
18 an einem Anschlag 20 anliegt und zum Beispiel von einer Klemmplatte oder einem
Federelement festgelegt ist. Damit der Gleitstuhl 12 den Schienenfuß 18 der Backenschiene
14 niederhalten kann, gehen von jenem .Federelemente 22 und 24 aus, die in Bezug auf
die Backenschiene 14 auf der dem Gleitstuhl 12 gegenüberliegenden Seite auf der Unterlageplatte
10 festlegbar und spannbar sind. Dieses Spannen kann über sich über die Unterlageplatte
10 erstreckende Spannelemente 26 oder Vorsprünge 28, die von der Unterlageplatte 10
ausgehen, erfolgen. Dabei zeigen die Federelemente 22, 24, die zum Beispiel Stabfedern
sein können, im nicht gespannten Zustand beispielhaft einen Verlauf, wie er unterhalb
der Fig. 1 durchgezogen und mit dem Bezugszeichen 30 versehen ist, wohingegen im gespannten
Zustand das Federelement in etwa einen Verlauf zeigt, der der gestrichelten Darstellung
entspricht und mit dem Bezugszeichen 32 versehen ist. Ist das Federelement 22, 24
gespannt, so ist sichergestellt, daß der Gleitstuhl 12 mit seinem vorderen Abschnitt
16 auf dem Schienenfuß 18 fest aufliegt und diesen niederhält.
[0014] Demzufolge erfolgt zum Befestigen der Backenschiene 14 ein unmittelbares Wechselwirken
zwischen dem Gleitstuhl 12 und dem Schienenfuß 18, ohne daß die Federelemente 22 und
24 selbst auf den Schienenfuß 18 einwirken.
[0015] In den Ausführungsbeispielen gemäß der Fig. 3 bis 6 ist ebenfalls auf einer Unterlageplatte
34 ein Gleitstuhl 36 zum Niederhalten eines Schienenfußes 38 einer Backenschiene 40
dargestellt, wobei das Niederhalten des Schienenfußes 38 durch unmittelbares Zusammenwirken
mit einem vorderen Abschnitt 42 des Gleitstuhls 36 bewirkt wird. Entsprechend der
Ausführungsform nach Fig. 1 stößt der Schienenfuß 38 auf der dem Gleitstuhl 36 gegenüberliegenden
Seite an der vorderen Unterlageplatte 34 ausgehende Anschläge 44 an. Von dem Gleitstuhl
36 gehen Federelemente 46 und 48 aus, die an den Seitenflächen der Unterlageplatte
34 verlaufen und in Bezug auf die Backenschiene 40 auf der dem Gleitstuhl 36 gegenüberliegenden
Seite auf der Unterlageplatte 34 festgelegt und gespannt werden. Dies kann mittels
von der Unterlageplatte 34 ausgehender Vorsprünge 50 erfolgen, unter die die Federelemente
46 und 48 verlaufen, um die erforderliche Spannung zu erfahren, die sicherstellt,
daß der Gleitstuhl 36 mit ihrem vorderen Abschnitt 42 den Schienenfuß 38 niederhält.
[0016] Alternativ dazu können die Federelemente 46, 48 auch zum Beispiel durch ein sich
über die gesamte Breite der Unterlageplatte 34 erstreckendes Verspannelement 52 niedergedrückt
und damit gespannt werden. Den Spannelementen 50, 52 sind in dem Ausführungsbeispiel
von von dem Gleitstuhl 36 ausgehende Gegenlager 54, 56 zugeordnet, die im Bereich
der Seitenflächen der Unterlageplatte 34 verlaufen (Fig. 51. Diese Gegenlager dienen
dazu, die Verspannung der zum Beispiel als Stahlstabfedern ausgebildeten Federelemente
zu erhöhen und wirken gleichzeitig als Führungselemente dieser. Dies geht ebenfalls
aus der Fig. 5 hervor. So sind die Gegenlager 54, 56 in Richtung auf die Federelemente
46, 48 rinnenförmig ausgebildet, um so ein unkontrolliertes Herausgleiten jener zu
unterbinden.
[0017] Unterhalb der Fig. 4 ist entsprechend der Darstellung in Fig. 1 angedeutet, wie die
Federelemente 46, 48 im ungespannten und gespannten Zustand verlaufen. So entspricht
die durchgezogene Darstellung 58 dem ungespannten und die gestrichelte Darstellung
60 dem gespannten Zustand. Auch erkennt man, daß gemäß Ausführungsbeispiel der Fig.
3 bis 6 jedes Federelement 46 und 48 an dem im Bereich des Gleitstuhls 36 angeordneten
Ende hakenförmig ausgebildet ist, um so ein einfaches Befestigen zu ermöglichen. Dagegen
gehen im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 die Federelemente von seitlichen Befestigungseinrichtungen
62, 64 des Gleitstuhls 12 aus, die gleichzeitig als Führungen des Gleitstuhls 12 auf
der Unterlageplatte 10 dienen können. Ferner ist in den Fig. 1 und 4 angedeutet, daß
die Gleitstühle 12, 36 über Befestigungselemente wie zum Beispiel Schrauben 66, 68
auf der Unterlageplatte 10, 34 zusätzlich befestigt werden können, ohne daß dies notwendigerweise
der Fall sein muß.
[0018] In Fig. 7 ist eine besonders hervorzuhebende Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung dargestellt. So besteht die Möglichkeit, die Schienenbefestigungsplatte
auf der Unterlageplatte durch sogenannte Niederhalter derart festzulegen, daß auch
dann, wenn die Federelemente funktionsuntüchtig werden sollten, sichergestellt ist,
daß die Schienenbefestigungsplatte von der Unterlageplatte nicht unkontrolliert abheben
kann und somit stets mit dem Schienenfuß wechselwirkt und diesen niederhält.
[0019] So gehen von einer Unterlageplatte 70 Vorsprünge 72 und 74 aus, die in Längsrichtung
der Unterlageplatte 70 verlaufen und im Schnitt eine Schwalbenschwanz- oder Hakenform
aufweisen können. Selbstverständlich ist auch jede andere Geometrie möglich. Ausschlaggebend
ist nur, daß die Vorsprünge 72, 74 mit korrespondierenden Ausnehmungen 76, 78 zusammenwirken,
die in der Unterseite einer Schienenbefestigungsplatte wie Gleitstuhl 80 oder Radlenkerfußplatte
eingelassen sind. Dabei können die Ausnehmungen 76, 78 von der Stirnseite der Schienenbefestigungsplatte
oder von einer auf der Unterseite eingelassene nicht dargestellten Aussparung ausgehen.
Da die Vorsprünge 72, 74 in Längsrichtung der Unterlageplatte 70 verlaufen, dienen
jene gleichzeitig als Führungselemente beim Bewegen der Schienenbefestigungsplatte
80 in Richtung auf den niederzuhaltenden Schienenfuß.
[0020] In Fig. 1 ist in gestrichelter Darstellung ein Niederhalter 82 angedeutet, der die
zuvor beschriebene Funktion ausüben, also gewährleisten soll, daß auch dann der Gleitstuhl
12 auf der Unterlageplatte verharrt, wenn die Federelemente 22, 24 zum Beispiel gebrochen
sein sollten.
[0021] In der Fig. 7 ist ein weiteres hervorzuhebendes Merkmal der erfindungsgemäßen Lehre
zu entnehmen. So ist die Gleitfläche der Schienenbefestigungsplatte 80 mit einer Beschichtung
84 versehen, die zum Beispiel aus Kunststoff oder einer Buntmetallegierung bestehen
kann. Dadurch wird ein besseres Gleiten der Schienenzunge auf dem Gleitstuhl 80 und
damit einer geringerer Verschleiß gegenüber bekannten Gleitstühlen gewährleistet.
Auch erkennt man aus Fig. 7, daß die breitenmäßige Erstreckung der Schienenbefestigungsplatte
80 größer als die der Unterlageplatte 70 ist, so daß sich demzufolge auch eine vergrößerte
Gleitfläche anbietet.
[0022] Auf eine besonders hervorzuhebende Anwendung der erfindungsgemäßen Lehre sei nachstehend
noch hingewiesen.
[0023] Es ist erstrebenswert, im Bereich einer Herzstückspitze den Abstand zwischen Spitze
und gegenüberliegender Flügelschiene, also dem führungslosen Bereich, so klein wie
möglich zu halten, um einen Verschleiß zu reduzieren. Um dies zu erreichen, ist es
erforderlich, daß Abstandstoleranzen im Abstand Herzstückspitze - Fahrschiene im Bereich
des Radlenkerständers möglichst gering gehalten werden. Dadurch wird die Durchlaufrille
ebenfalls klein gehalten. Infolgedessen verringert sich die Länge des führungslosen
Bereichs, also auch der Radüberlaufbereich zwischen Flügelschiene und Herzstückspitze.
[0024] Um die Toleranzen nun klein zu halten, muß sichergestellt sein, daß ein Verschleiß
der Schiene ausgeglichen werden kann. Dies kann durch Nachstellen der Schiene in Richtung
des Radlenkerständers erfolgen.
[0025] Um nun eine Schiene um diesen Bereich in Richtung eines nicht dargestellten Radlenkerständers
zu verschieben, wird die Schienenbefestigungsplatte gelöst. Nach Verschieben der Schiene
um den verschlissenen Bereich wird der Schienenfuß auf der linken Seite mittels zum
Beispiel eines Distanzstückes und eines nicht gezeichneten Spannelementes niedergehalten.
Auf der rechten Seite erfolgt das Befestigen erneut über die Schienenbefestigungsplatte,
die im erforderlichen Umfang nach rechts versetzt worden ist.
1. Vorrichtung zum Befestigen von Schienen (14, 40) vorzugsweise in Form von Backenschienen
oder Fahrschienen mit zugeordneten Radlenkerständern im Bereich von Wtichen und/oder
Kreuzungen umfassend eine Unterlageplatte (10, 34, 70) für die Schiene mit darauf
lösbar angeordneter Schienenbefestigungsplatte (12, 36, 80), wie Gleitstuhl oder Radlenkerfußplatte,
wobei sich die Schienenbefestigungsplatte bis über den Schienenfuß (18, 30) erstreckt,
sowie mit zumindest einem von der Schienenbefestigungsplatte wechselwirkenden Federelement
(22, 24, 46, 48),
dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (22, 24, 46, 48) von der Schienenbefestigungsplatte (12, 36,
80) ausgeht und auf der der Schienenbefestigungsplatte gegenüberliegenden Seite der
Schiene (14, 40) festlegbar und derart spannbar ist, daß der Schienenfuß (18, 38)
von der Schienenbefestigungsplatte niederhaltbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Federelement (22, 24, 46, 481 seitlich entlang der Unterlageplatte
(10, 34) verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlich entlang der Unterlageplatte (10, 30) verlaufenden Federelemente (22,
24, 46, 48) Abschnitte eines U-förmig ausgebildeten federnden Bügels sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Schienenbefestigungsplatte (12, 36, 80) zumindest abschnittweise seitlich
über die Unterlageplatte (10, 34, 70) erstreckt und/oder sich entlang der Seitenflächen
der Unterlageplatte (34) erstreckende Abschnitte (54, 56) aufweist, die vorzugsweise
zur führenden Aufnahme des bzw. der Federelemente (46, 48) dienen und gegebenenfalls
eine Führung (54, 56) für die Schienenbefestigungsplatte (36) auf der Unterlageplatte
bilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß von der Unterlageplatte (10, 70) Vorsprünge (72, 74) ausgehen, die mit entsprechenden
Ausnehmungen (76, 78) auf der Unterseite der Schienenbefestigungsplatte (12, 80) zum
Niederhalten dieser auf jener korrespondieren.
6. Vorrichtung nach zumindest Anspruch 1 mit einem Gleitstuhl als Schienenbefestigungsplatte,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest die Oberfläche (84) des Gleitstuhls (12, 36, 80) mit einer Buntmetallegierung
beschichtet ist.
7. Vorrichtung nach zumindest Anspruch 1 mit einem Gleitstuhl als Schienenbefestigungsplatte,
dadurch gekennzeichnet ,
daß der Gleitstuhl (12, 36, 80) selbstschmierend z. B. durch in die Oberfläche eingelassenen
Festschmiermittel oder Schmiermittel aufweisenden Filz ausgebildet ist. Vorrichtung
nach msbesondere Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Verschleiß der Fahrkante vorzugsweise der Fahrschiene diese in Bezug
auf eine zugeordnete Herzstückspitze getrennt von oder zusammen mit der Schienenbefestigungsplatte
in Richtung auf die Herzstückspitze verschiebbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schienenfuß auf der der Schienenbefestigungsplatte gegenüberliegenden Seite
der Unterlageplatte mittels vorzugsweise eines Distanzstückes in verschiedenen Positionen
niederhaltbar ist.