[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum gemeinsamen Wickeln von getrennten
Stückgütern aus flexiblem Material um eine Wickelachse mit einer die Wickelachse auf
einem Grossteil einer Zylinderfläche umschlingenden, umlaufenden Endlosbandanordnung,
die eine an die Zylinderfläche tangential einlaufende lagefeste Zuspeiseebene für
die Stückgüter definiert und so ausgebildet ist, dass sich der Durchmesser der Zylinderfläche
bei der Umschlingung eines sich vergrössernden Wickels aufweiten kann.
[0002] Aus der FR-PS-1 207 049 ist es bekannt, zum gemeinsamen Wickeln von Stückgütern aus
flexiblem Material ein endlos umlaufendes Band vorzusehen, welches einen Wickel während
der Bildung zu einem Grossteil umschlingt. Das endlos umlaufende Band dient dabei
gleichzeitig der Zuführung des Stückgutes zum Wickel hin entlang einer Zuführbahn.
Die Zuführbahn ist durch Umlenkrollen gegeben und geht in eine Zuspeiseebene unmittelbar
vor Eintritt in den Wickelbereich über. Bei einer Ausführungsvariante der in dieser
FR-PS dargestellten Technik wirkt eine Anpressrolle mit dem Wickel zusammen, wobei
die Zuspeiseebene für das Stückgut zwischen Wickel und Anpressrolle durchläuft. Die
Achse des Wickels ist zur Aufnahme des sich zunehmend vergrössernden Wickelradius
verschieblich gelagert. Bei unabhängig vom Wickelradius in ihrer Lage konstant geführter
Zuspeiseebene, unmittelbar vor dem Wickel und sich veränderndem Wickelradius, verändert
sich auch der Winkel, unter welchem die Zuspeiseebene dem Wickel zuläuft, d.h. der
Winkel zwischen der Zuspeiseebene und einer Ebene, gebildet durch die Wickelachse
und diejenige Wickelmantellinie, an welcher die Zuspeiseebene die Wickelperipherie
berührt bzw. schneidet. Dadurch werden mit zunehmendem Wickelradius die Einlaufverhältnisse
von Zuspeiseebene zum Wickel laufend verändert: Besagte Ebene ist nur in einem bestimmten
Wickelradius Wickeltangentialebene. Für das Wickeln hochflexiblen Materials, wie von
Kunststoffolie, ist dies ausserordentlich nachteilig, denn gerade die Einlaufzone
an den Wickel ist für eine kontinuierliche, reibungslose Stückguteinrollung von wesentlicher
Bedeutung.
[0003] In einer zweiten Ausführungsvariante gemäss dieser Schrift wird wohl sichergestellt,
dass unabhängig von der Radiusänderung des Wickels die Zuführebene immer Tangentialebene
an den Wickel bleibt. Hingegen wird hierzu die Stückgutzuführbahn unmittelbar vor
Eintreten in den Wickelbereich nach Massgabe des momentanen Wickelradius mehr oder
weniger umgelenkt, d.h. die Neigung der Zuspeiseebene verändert. Diese Lagevarianz
der Zuspeiseebene ergibt wiederum, insbesondere unmittelbar am Wickeleinlass, Probleme
bei der Zuführung und Einrollung sich folgender Stückgüter.
[0004] Aus der US-PS-4 034 928 ist eine Vorrichtung eingangs genannter Art bekannt geworden,
bei der die die Wickelachse umschlingende Endlosbandanordnung aus zwei sich kreuzenden
Endlosbändern gebildet wird. Das eine der Bänder definiert eine tangential an eine
Zylinderfläche um die Wickelachse lagefest einlaufende Zuspeiseebene für die Stückgüter.
Bei im Wickelbetrieb zunehmendem Radius des Wickels und damit der durch die Endlosbänder
umschlungenen Zylinderfläche weicht die Wickelachse mit einer Komponente senkrecht
zur Zuspeiseebene und einer Komponente parallel dazu aus. Nachteilig an dieser Vorrichtung
ist, dass mit dem sich kreuzenden Abheben der Endlosbänder vom entstehenden Wickel
eine störanfällige Zone entsteht, in der die oberste Wickellage beschädigt und ein
sattes Anliegen von Lage auf Lage gestört werden kann. Die Umschlingungsverhältnisse
ändern sich im weiteren mit zunehmendem Wickeldurchmesser wegen der auch parallel
zur Zuspeiseebene erfolgenden Verschiebebewegung der Wickelachse.
[0005] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einer Vorrichtung eingangs genannter
Art die genannten Probleme zu beheben.
[0006] Dies wird dadurch erreicht, dass die Endlosbandanordnung, in Richtung der Wickelachse
betrachtet, durch ein einziges Endlosband gebildet ist und Führungsorgane für die
Wickelachse vorgesehen sind, die deren Verschiebung im wesentlichen in einer Ebene
im wesentlichen senkrecht zur Zuspeiseebene zulassen.
[0007] Ein weiteres Problem, das sich im Zusammenhang mit obgenannter Vorrichtung stellt,
ist, dass herkömmlicherweise derartige Wickel entweder auf Wickelkernen, die in den
Wickeln verbleiben oder daraus ausgezogen werden oder mittels seitlicher Greifdornen
gewickelt werden, welch letztere ein erstes Stückgut eines zu bildenden Wickels frontseitig
erfassen und einrollen. Solche Kerne oder Dornen sind zusätzliche Organe, die entweder
als im Wickel verbleibendes Verbrauchsmaterial deren Kosten steigern oder die, gesteuert
beweglich, in den Wickelprozess eingreifen. Letzteres ergibt einen höheren Maschinenherstellungsaufwand
und ist eine zusätzliche Fehlerquelle. Gerade bei der wickelnden Bearbeitung flexibler
Materialien muss der Grundsatz verfolgt werden, dass möglichst wenig Organe während
des Prozesses auf die Stückgüter eingreifen sollen, jeder derartige Eingriff bildet
eine mögliche Störquelle. Um nun diese Problematik zu beheben, wird im weiteren vorgeschlagen,
dass mindestens einseitig ein Umlenkzapfen axial in den durch das Endlosband gebildeten
Zylinder hineinragt, so dass das Endlosband bei direktem Umschlingen des Zapfens zum
Wicklungsbeginn eines Wickels ohne Wickelkern eine Minimal-Zylinderfläche definiert.
[0008] Gestaltung und Funktion der Vorrichtung werden aus der nachfolgenden Beschreibung
ersichtlich, die sich auf Figuren stützt, die beispielsweise die Erfindung darlegen.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung, die nach
dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitet,
Fig. 2 eine Ansicht analog zu Fig. 1 einer erfindungsgemässen Vorrichtung, zum kern-
bzw. dornlosen Wickeln,
Fig. 3 eine schematische Ansicht gemäss Linie 1 - 1 von Fig. 2.
[0010] In Fig. 1 ist ein Endlosband 1 dargestellt, das um stationär gelagerte Umlenkrollen
3 sowie um mittels eines schematisch dargestellten KippMechanismus 5 hochschwenkbare
Führungsrollen 7 umläuft. In Pfeilrichtung fortschreitend, geht das Endlosband 1 in
eine Zuspeiseebene 8 über, worauf die zu wickelnden Stückgüter 9 aufgebracht werden.
Die Zuspeiseebene 8 läuft mit den Stückgütern 9 in einen Wickeleinlassbereich 11 ein.
Zur Bildung des Wickels ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Kern 13 oder ein Paar
darunter gestrichelt eingetragene seitliche Greifdorne 15 vorgesehen. Ein erstes Stückgut
eines zu bildenden Wickels wird entweder über den Kern 13 eingerollt oder seitlich
von den Greifdornen 15 ergriffen und ebenfalls eingerollt. Das Endlosband 1 geht nach
Bildung der Zuspeiseebene 8 in einen Umschlingungsbereich 17 über und umschlingt auf
einem Grossteil des sich verändernden Umfanges den Wickel 19 mit den sukzessiv aufgewickelten
Stückgütern 9. Hat der Umschlingungsbereich 17 des Endlosbandes 1 nahezu den Wickeleinlassbereich
11 wieder erreicht, so wird das Endlosband 1 scharfwinklig vom Wickel abgehoben mit
Hilfe einer relativ dünnen Umlenkachse 21, die mit Hilfe einer Feder 23 gegen den
momentanen Mantel des Wickels 19 angepresst wird. Die Feder 23 ist dabei mitsamt der
Umlenkachse 21 derart geführt, z. B. parallel zur Zuspeiseebene 8, dass die Achse
21 nie mit dem Stückgut 9 in Berührung kommt. Bei der Umlenkachse 21 kann es sich
um eine drehbar abgestützte Achse handeln oder um einen Umlenkstab aus geeignetem
Material, um Reibungsverluste und Verschleisserscheinungen möglichst gering zu halten,
wie aus Teflon, wobei die Anordnung der Federn 23 in entsprechenden, gegenlagerbildenden
Büchsen 25 beidseits der Umlenkachse 21 vorgesehen ist. Die Anordnung der Büchsen
25 mit den Federn 23 sowie der Umlenkachse 21 ist, wie dargestellt, ebenfalls mit
dem Kippmechanismus 5 aufkippbar, um einerseits einen fertiggestellten Wickel herauszunehmen
und um, bei Wickeln mit Kern, einen neuen Kern 13 einzulegen bzw. allenfalls sicherzustellen,
dass das erste Stückgut eines neu zu erstellenden Wickels von den vorgesehenen seitlichen
Greifdornen 15 sauber ergriffen wird. Anstatt des Vorsehens einer Umlenkachse 21,
die auch aus beidseitig in den Bahnbereich einragenden Bolzen gebildet sein kann,
kann die Umlenkung gegen den Druck eines Gas- bzw. Luftstrahls 27 erfolgen, der durch
eine schematisch dargestellte, ebenfalls mit dem Kippmechanismus 5 verbundene Düsenanordnung
29 gebildet wird. Vorzugsweise ist dabei die Düsenanordnung 29, wie mit dem Doppelpfeil
dargestellt, exakt positionierbar, um einen möglichst grossen Umschlingungsbereich
17 zu bilden. Der Kern 13 bzw. die beiden seitlichen Dornen 15 sind, allenfalls gegen
die Kraft einer ein- oder beidseitig vorgesehenen Federanordnung 31, senkrecht zur
Zuspeiseebene 8, verschieblich gelagert. Eine Antriebsrolle 33 durch einen Antrieb
wie einen Elektromotor 35 getrieben, liegt in der Verlängerung der Verschiebungsbahn
von Kern 13 bzw. Greifdornen 15. Die Zuspeiseebene 8 des Endlosbandes 1 bildet auch
zur Antriebsrolle 33 eine Tangentialebene, die Antriebsrolle 33 berührt das Endlosband
1 entlang einer Linie, die, abgesehen von der Trennung durch ein jeweils zugeführtes
Stückgut 9, mit der Mantellinie am Wickel 19 übereinstimmt, woran sich die Zuspeiseebene
8 tangential schmiegt. Wie nun ersichtlich, ist erfindungsgemäss die Zuspeiseebene
8 in ihrer Ausbildung unabhängig vom Wickelradius lagekonstant, beispielsweise horizontal
und tangential an den Wickel 19 herangeführt. Um sicherzustellen, dass bei zunehmendem
Wickelradius, wie gestrichelt dargestellt, genügend Länge des Endlosbandes 1 zur Verfügung
steht, ist eine Bandreserve vorgesehen, indem in einer Reserveschlaufe 37, eine Freilauf-Umlenkrolle
3a, beispielsweise mit einem Gewicht 39 belastet, hängt. Bei zunehmend benötigter
Länge des Endlosbandes 1 für den Umschlingungsbereich 17, wird die Reserveschlaufe
37 verringert, wobei das Gewicht 39 die Spannung des Endlosbandes sicherstellt. Der
Umschlingungsbereich 17 übt, wie mit F dargestellt, unabhängig von der Lage des Wickelkernes
13 bzw. der Greifdorne 15, generell der Wickelachse A, einen wenigstens nahezu konstanten
Anpressdruck auf die jeweils oberste Stückgutlage des Wickels 19 aus. Zwischen den
auf dem Wickel 19 jeweils wirkenden Kräften sucht sich stets eine Gleichgewichtslage
einzustellen. Dabei kann sich die Wickelachse A aus ihrer Lage in der Senkrechtebene
durch die Achse der Antriebsrolle 33 nach links (Fig. 2) verschieben, was aber den
Wickelvorgang grundsätzlich nicht berührt. Es ist ferner möglich, die Umlenkachse
21 durch ihr Eigengewicht, d.h. ohne Kraft der Feder 23, an den Wickel 19 zu pressen.
Dazu könnte eine schwenkbare Aufhängung der Achse 21, wie strichpunktiert angegeben,
Verwendung finden. Der Winkelpunkt kann fest oder schwenkbar sein. In diesem Falle
muss die Achse 21 entsprechend zusätzlich geführt werden, um die Zuspeiseebene 8 freizuhalten.
[0011] In Fig. 2 ist die Anordnung gemäss Fig. 1 für kern- bzw. dornloses Wickeln dargestellt.
Sie entspricht weitgehendst der Darstellung von Fig. 1 und es sind deshalb dieselben
Bezugszeichen für gleiche Teile eingesetzt. Es wird auf eine nochmalige Beschreibung
der Anordnung verzichtet bis auf die nachfolgende Beschreibung des prinzipiellen Unterschiedes
der hier dargestellten Ausführungsvariante. Wie bereits erwähnt wurde, ist anzustreben,
die Stückgüter ohne Vorsehen eines Kernes bzw. ohne Einsatz von seitlichen Greifdornen
zu wickeln. Es soll nach einer Einrollung der Frontpartie eines ersten zugeführten
Stückgutes für einen zu bildenden Wickel dieses erste Stückgut mit seiner eingerollten
Frontpartie die Wickelachse A bilden. Nebst einer wesentlichen Vereinfachung der Anordnung
und der Reduzierung ihrer Störanfälligkeit ist mit diesem Vorgehen eine dichtere Wicklung
möglich, d.h. bei vorgegebenem Wickeldurchmesser werden mehr Stückgüter gewickelt
als insbesondere beim Vorsehen eines Wickelkernes.
[0012] Gemäss Fig. 2 und Fig. 3 ragen beidseits Umlenkzapfen 41 in den Bereich des Endlosbandes
1 ein, welch letzteres mindestens auf einer Seite, vorzugsweise aber auf beiden, das
Stückgut 9 überragt, wie insbesondere in Fig. 3 ersichtlich. Die Zapfen 41 ragen nur
soweit in den Bereich des Endlosbandes 1 ein, als sie nicht in den Breitenbereich
des Stückgutes 9 einragen. Zu Beginn des Wickelprozesses ist gemäss Fig. 2 die Umlenkachse
21 in der strichpunktiert eingetragenen Position 21' und liegt an den Umlenkzapfen
41 an. Das Endlosband schlingt sich, ohne dass ein Stückgut vorhanden wäre, um die
Umlenkzapfen 41 und läuft, rückgebogen an der Umlenkachse 21, entlang des gezeigten
Verlaufs. Wird ein erstes Stückgut 9 zugespeist, so wird es, wie aus Fig. 3 ersichtlich,
in dieser Initial-Minimalschlaufe 17' des Endlosbandes 1 um die Zapfen 41, ohne letztere
zu berühren, eingerollt und die nachfolgenden Stückgüter 9 darüber gerollt. In Fig.
3 ist strichpunktiert die Konstellation bei bereits gewachsenem Wickel dargestellt.
Auf diese Art und Weise erübrigt sich, wie erwähnt, das Vorsehen von Wickelkernen
und das exakt gesteuerte Zuführen von seitlichen Greifdornen.
[0013] Mit dem beschriebenen Verfahren bzw. der beschriebenen Vorrichtung, gemäss dem Verfahren
arbeitend, wird es möglich, heikle Stückgüter, wie Kehrichtsäcke und andere aus höchstflexiblem
Kunststoffmaterial gefertigte Güter, einzeln zu wickeln, allenfalls ohne Kerne bzw.
Dorne, womit ein Wickel realisiert wird, von welchem der Verbraucher mühelos ein benötigtes
Stückgut, wie einen einzusetzenden Kehrichtsack, nach dem andern abziehen kann. Dasselbe
Verfahren bzw. dieselbe Vorrichtung eignet sich auch für eine Vielzahl ähnlich kritisch
zu wickelnder Güter, wie von Schutzüberzügen für Autositze aus Kunststoffolie, Haushaltbeuteln,
Aluminiumfolienabschnitten, Haushaltfolienabschnitten etc.
1. Vorrichtung zum gemeinsamen Wickeln von getrennten Stückgütern aus flexiblem Material
um eine Wickelachse (A) mit einer die Wickelachse (A) auf einem Grossteil einer Zylinderfläche
umschlingenden, umlaufenden Endlosbandanordnung, die eine an die Zylinderfläche tangential
einlaufende lagefeste Zuspeiseebene für die Stückgüter definiert und so ausgebildet
ist, dass sich der Durchmesser der Zylinderfläche bei der Umschlingung eines sich
vergrössernden Wickels (19) aufweiten kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Endlosbandanordnung,
in Richtung der Wickelachse (A) betrachtet, durch ein einziges Endlosband (1) gebildet
ist und Führungsorgane für die Wickelachse (A) vorgesehen sind, die deren Verschiebung
im wesentlichen in einer Ebene im wesentlichen senkrecht zur Zuspeiseebene (8) zulassen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Endlosband (1) über
eine Antriebsrolle (33) läuft, deren Achse in der Verschiebungsebene liegt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens
einseitig ein Umlenkzapfen (41) axial in den durch das Endlosband (1) gebildeten Zylinder
(17) hineinragt, so dass das Endlosband (1) bei direktem Umschlingen des Zapfens (41)
zum Wicklungsbeginn eines Wickels ohne Wickelkern eine Minimalzylinderfläche definiert.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das
Endlosband (1) mit einer Spannvorrichtung (39) versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Endlosband (1) unmittelbar gegenüber der an die Zylinderfläche (17) einlaufenden Zuspeiseebene
(8) mittels eines Umlenkorgans (21) spitzwinklig aus der Zylinderfläche (17) umgelenkt
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkorgan eine
federnd gegen die Wickelachse (A) hin gespannt gelagerte Umlenk-Rollen- oder -Stab-Anordnung
(21) umfasst.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkorgan eine
Düsenanordnung (29) für einen Umlenkgasstrahl (27) umfasst.
1. Dispositif pour bobiner conjointement des articles individuels distincts en matière
flexible, autour d'un axe de bobinage (A), comportant une structure à bande sans fin
mobile qui enveloppe l'axe de bobinage (A) sur la majeure partie d'une surface cylindrique
et qui définit un plan d'amenée pour les articles individuels, s'étendant dans une
position fixe tangentiellement à la surface cylindrique, la structure à bande sans
fin étant conçue de telle façon que le diamètre de la surface cylindrique puisse s'élargir
dans le cas où celle-ci enveloppe une bobine (19) de taille croissante, caractérisé
en ce que la structure à bande sans fin, vue dans la direction de l'axe de bobinage
(A), est formée par une bande sans fin unique (1) et des organes de guidage de l'axe
de bobinage (A) sont prévus pour permettre à ce dernier de coulisser dans son ensemble
dans un plan sensiblement perpendiculaire au plan d'amenée (8).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bande sans fin (1)
passe autour d'un rouleau d'entraînement (33) dont l'axe s'étend dans le plan de coulissement.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un doigt
de changement de direction (41) pénètre axialement, au moins d'un côté, dans le cylindre
(17) formé par la bande sans fin (1), pour que la bande sans fin (1), lorsqu'elle
enveloppe directement le doigt (41) au commencement de la formation d'une bobine en
l'absence d'un noyau de bobine, définisse une surface cylindrique minimale.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la bande
sans fin (1) est munie d'un dispositif tendeur (39).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la bande
sans fin (1), sous l'action d'un organe de renvoi (21), subit un changement de direction
au voisinage du plan d'amenée s'étendant à la surface cylindrique (17), de manière
à former un angle aigu par rapport à la surface cylindrique (17) d'où elle est renvoyée.
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'organe de renvoi comprend
un ensemble à galet ou baguette de renvoi (21), qui est monté sous précontrainte pour
être repoussé en direction de l'axe de bobinage (A).
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'organe de renvoi comprend
un ensemble à buse (29) émettant un jet de gaz déviateur (27).
1. Device for winding together individual articles of flexible material about a winding
axis (A) with a circulating continuous belt arrangement, surrounding the winding axis
(A) along a major part of a cylinder surface, which arrangement defines a stable feed
plane for the articles running tangentially on to the cylinder surface and is constructed
such that the diameter of the cylinder surface can expand when surrounding an enlarging
roll (19), characterized in that the continuous belt arrangement, viewed in the direction
of the winding axis (A), is formed from a single continuous belt (1), and guide members
for the winding axis (A) are provided which allow its displacement substantially in
a plane substantially perpendicular to the feed plane (8).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the continuous belt (1) runs
over a drive roller (33), the axis of which lies in the displacement plane.
3. Device according to one of Claims 1 or 2, characterized in that at least at one
side a bearing pin (41) projects axially into the cylinder (17) formed by the continuous
belt (1), so that the continuous belt (1) when directly surrounding the pin (41) defines
a minimum cylinder surface at the beginning of winding of a roll without a winding
core.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the continuous
belt (1) is provided with a tension device (39).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the continuous
belt (1) is engaged at a position immediately opposite the location where the feed
plane (8) runs on to the cylinder surface (17) by a deflection member (21) directing
said belt at an acute angle from the cylinder surface (17).
6. Device according to Claim 5, characterized in that the deflection member comprises
a deflection roller or bar arrangement (21) mounted to be resiliently urged towards
the winding axis (A).
7. Device according to Claim 5, characterized in that the deflection member comprises
a nozzle arrangement (29) for a jet of deflection gas (27).