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(11) |
EP 0 158 323 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.1988 Patentblatt 1988/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.04.1985 |
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| (54) |
Wickelträger
Support d'enroulements
Yarn package carrier
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
11.04.1984 DE 8411284 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.10.1985 Patentblatt 1985/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Hahm, Manfred |
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D-52070 Aachen (DE) |
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Erfinder: |
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- Hahm, Manfred
D-52070 Aachen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Liermann, Manfred |
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Patentanwalt Manfred Liermann
Schillingsstrasse 335 D-52355 Düren D-52355 Düren (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 490 261 FR-A- 1 416 340 US-A- 3 561 696 US-A- 4 331 305
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DE-A- 2 408 949 GB-A- 1 169 962 US-A- 3 827 652
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wickelträger zur Behandlung von Fäden oder Garnen mit
zwei Endringen und einer einen durchbrochenen Mantelring bildenden Mehrzahl von Zwischenringen
bildende Elemente, wobei die Zwischenringe bildende Elemente verbindende, im Mantelring
angeordnete Distanzelemente vorgesehen sind.
[0002] Wickelträger der oben beschriebenen Art sind weit verbreitet im Einsatz und haben
sich bestens bewährt. Je nach Einsatzfall werden an solche Wikkelträger die unterschiedlichsten
Verformungsanforderungen gestellt. Wickelträger der bekannten Art können zylindrisch,
konisch oder auch bikonisch sein. Je nach Einsatzfall müssen sie starr sein oder axial
flexibel. Auch radiale Flexibilität ist mitunter erforderlich. Ebenso kann es zweckmäßig
sein, daß solche Wickelträger axial flexibel bei zwingend radialer Bewegung ausgebildet
sind. Sie sind mitunter sowohl elastisch als auch plastisch verformbar.
[0003] Je nach geforderter Eigenschaft ist der Aufbau des Wickelträgers, insbesondere hinsichtlich
der Gestaltung der Zwischenringe und der Stege, unterschiedlich, in Anpassung an die
gewünschte Verformbarkeit. So ist beispielsweise mit der DE-G-1760 818 ein solcher
Wickelträger von einfachem Aufbau bekannt geworden, der sowohl radial als auch axial
leicht verformbar ist.
[0004] Ein Beispiel für eine nur axial nachgiebige Wickelträgerkonstruktion kann der DE-A-23
63 250 entnommen werden. Ein Beispiel für einen Wickelträger, bei dessen axialer Verformung
zwangsweise eine radiale Verformung auftritt, kann der DE-A-17 60 652 entnommen werden.
[0005] So sind im Stand der Technik Wickelträger der verschiedensten Struktur in Anpassung
an die gewünschte Verformung bekannt.
[0006] Solche Wickelträger werden vorzugsweise aus Kunststoff mittels eines geeigneten Werkzeugs
geformt. Werkzeuge für die Formung von Wickelträgern bekannter Struktur weisen jedoch
den Nachteil auf, daß die Form mehr als zwei Formbacken aufweisen muß, damit nach
der Formung die Werkzeugteile auseinandergefahren und das Formteil entnommen werden
kann. HierdurchwerdendieWerkzeuge sehrteuer und dann, wenn mehrere Wickelträger in
einem Formungsprozeß geformtwerden sollen, auch sehr groß.
[0007] Mit der französischen Patentschrift Nr. 1416 340 ist ein Wickelträger bekannt geworden,
der mit einem Vier-Backen-Werkzeug formbar ist. Aber auch ein solches Werkzeug ist
in seinem Aufbau noch groß und kompliziert und damit teuer, und es ist die Struktur
eines solchen Wickelträgers nur schwer zu verändern, um unterschiedliche Verformungseigenschaften
zu erzielen.
[0008] Ausgehend von dem beschriebenen Stand der Technik und von dem eingangs beschriebenen
Wikkelträger, liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde, einen Wickelträger vorzuschlagen,
der mit einem Zwei-Backen-Werkzeug formbar ist und dennoch bei Beibehaltung eines
solchen Werkzeuges in seiner Struktur so variiert werden kann, daß alle bekannten,
gewünschten Verformungseigenschaften erzielbar sind.
[0009] Ausgehend von einem Wickelträger der eingangs beschriebenen Art ist diese Aufgabe
dadurch gelöst, daß alle Distanzelemente gleichgerichtete und senkrecht zu einer für
alle gemeinsamen und symmetrisch zu einer Durchmesserlinie des Trägerquerschnitts
verlaufenden Teilungsebene stehenden Mantellinien aufweisen. Diese gleichgerichteten
Mantellinien stellen die Verschieberichtung von zwei Formbacken dar, so daß der Wickelträger
aufgrund der gleichgerichteten Mantellinien der Distanzelemente leicht aus einem solchen
Formwerkzeug hergestellt werden kann. Gleichzeitig sind hierbei die Distanzelemente
zur Herstellung bestimmter Verformungs- und Elastizitätseigenschaften des Wickelträgers
vielfältig gestaltbar, solange sie nur die Bedingung einhalten, daß sie alle gleichgerichtete
Mantellinien aufweisen, wodurch ja erst die Möglichkeit erzielt wird, ein solches
Werkzeug für die Formung des Wickelträgers zu gestalten.
[0010] Da ein Zwei-Backen-Formwerkzeug nur eine Trennebene aufweist, ergibt sich aufgrund
des Vorhandenseins dieser Trennebene eine interessante Ausgestaltung der Erfindung,
nach der auf einer ersten Schnittebene entlang einer Durchmesserlinie (also entlang
der Trennfuge der beiden Backen) in sich gegenüberliegender Anordnung und exakt untereinander
je zwischen zwei Zwischenringe bildende Elemente oder einem solchen Element und dem
zugeordneten Endring ein Distanzelement mit zur Schnittebene parallelen Mantellinie
angeordnet ist und daß weitere Distanzelemente vorgesehen sind mit Mantellinien, die
in Schnittebenen liegen, die um 90° aus der ersten Schnittebene heraus gegenüber dieser
verschwenkt sind. Letztere Distanzelemente liegen mit ihren Mantellinien also so,
wie bereits oben beschrieben, während erstere Distanzelemente einerseits exakt untereinander
und andererseits in der Trennebene der beiden Backen liegen, so daß auch durch deren
veränderte Anordnung die Trennbarkeit des Werkzeuges nicht beeinflußt wird, aber eine
andere Gestaltung mit anderem Verformungsverhalten des Wickelträgers erreicht werden
kann.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Formen solcher Wickelträger ist nach der Erfindung
noch vorgesehen, daß alle Distanzelemente mit Ausnahme der Distanzelemente, die der
ersten Schnittebene zugeordnet sind, gegenüber den jeweils darunter oder darüber angeordneten
Distanzelementen in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind. Hierdurch wird erreicht,
daß sich der Wickelträger trotz Formbarkeit mit einem Zwei-Backen-Werkzeug sowohl
axial als auch radial verformen läßt und bei einer Axialverformung zwingend eine Radialverformung
bewirkt wird. Die Anwendungsfälle und die Vorteile bestimmter Verformbarkeiten sind
an sich im Stand der Technik bekannt. Sie sollen daher hier nicht wiederholt werden.
Es kommt hier nach der Neuerung vielmehr darauf an, Wickelträger unterschiedlicher
Verformbarkeit so zu gestalten, daß sie mit einem Zwei-Backen-Formwerkzeug herstellbar
sind. Dies gelingt mit den jeweiligen Vorschlägen und Ausgestaltungen der Neuerung.
[0012] Ebenfalls nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Distanzelemente
in Axialrichtung starr ausgebildet sind. Auch hierdurch wird ein für bestimmte Einsatzfälle
gewünschtes Verformungsverhalten des Wickelträgers erreicht. Sind alle Distanzelemente
streng untereinander angeordnet, so wird ein starrer Wickelkörper erreicht, während
dann, wenn diese in Axialrichtung starren Distanzelemente in den unterschiedlichen
Ebenen versetzt angeordnet sind, ein Wickelträger erreicht wird, der sowohl axial
als auch radial flexibel ist.
[0013] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß alle Distanzelemente, mit
Ausnahme der Distanzelemente, die der ersten Schnittebene zugeordnet sind, in Axialrichtung
starr ausgebildet sind, während die der ersten Schnittebene zugeordneten Distanzelemente
abwechselnd in Axialrichtung starr und weich ausgebildet sind. Diese Anordnung ist
besonders vorteilhaft, wenn die starr ausgebildeten Distanzelemente in den Ebenen
gegeneinander versetzt angeordnet sind. Der Wickelträger wird dann in Verbindung mit
den abwechselnd starr und weich ausgebildeten Distanzelementen der ersten Schnittebene
sowohl in Axial- als auch in Radialrichtung besonders weich.
[0014] In ergänzender Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeweils in den Ebenen
mit am weitesten außen liegenden starren Distanzelementen die der ersten Schnittebene
zugeordneten Distanzelemente in Axialrichtung weich ausgebildet sind. Hierdurch wird
eine gleichmäßige Verformung des Wickelträgers sowohl in axialer als auch in radialer
Richtung erreicht.
[0015] Nach einer Variante der Erfindung ist vorgeschlagen, daß die Distanzelemente mindestens
teilweise als Begrenzungsflächen von an mindestens dem äußeren Ende offenen Hohlkörpern
ausgebildet sind. Hierdurch kann beispielsweise eine reine Axialverformbarkeit erzielt
werden, deren Verformungskraft von der Form und der Wandstärke der Hohlkörper bestimmt
wird. Größe und Kraftbedarf für die Axialverformung sind daher von der Dimensionierung
dieser Begrenzungsflächen bestimmbar, und es bleibt dennoch die Formbarkeit des Wickelträgers
über ein Zwei-Backen-Werkzeug erhalten.
[0016] Nach einer ergänzenden Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß nur die äußeren
oder inneren Mantellinien der Hohlkörper in Richtung des Inneren bzw. Äußeren des
Mantelringes divergieren, während jede Schnittlinie der Symmetrieebenen jedes Hohlkörpers
zur Axialrichtung des Wickelträgers senkrecht und zu jeder anderen Schnittlinie parallel
verläuft. Hierdurch kann der Wickelträger insgesamt beispielsweise im Kernbereich
fester und im äußeren Bereich flexibler gestaltet werden. Auch hier bleibt der Wickelträger
mit einem Zwei-Backen-Formwerkzeug herstellbar.
[0017] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung wiederum sieht vor, daß der ersten Schnittebene
Distanzelemente mindestens nach den Ansprüchen 1 bis 6 zugeordnet sind, deren Mantellinien
in Richtung des Inneren des Mantelringes konvergieren, divergieren oder parallel zueinander
verlaufen können. Hierdurch wird eine Kombination der Hohlkörper als Distanzelemente
mit den flächig ausgebildeten Distanzelementen möglich, wodurch zusätzlich unterschiedliche
Verformbarkeit des Wickelträgers in unterschiedlichen axial liegenden Symmetrieebenen
erzielbar ist. Auch hier wird natürlich, und dies gilt für alle übrigen Ausgestaltungen
der Neuerung ebenfalls, die Herstellbarkeit des Wickelträgers durch ein Zwei-Backen-Formwerkzeug
nicht beeinträchtigt.
[0018] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung wiederum sieht vor, daß zwischen den Zwischenringen
in sich am Wickelträger gegenüberliegender Anordnung und mit der ersten Schnittebene
als Symmetrieebene Ringsegmente vorgesehen sind, die von Distanzelementen getragen
werden. Je nach gewähltem Aufbau des Wickelträgers ist es möglich, daß in den genannten
Bereichen Zwischenräume zwischen den Zwischenringen von unerwünschter Größe auftreten.
Die vorgeschlagene Maßnahme verkleinert diese Zwischenräume im erwünschten Umfang.
[0019] Eine hierzu ergänzende Ausgestaltung der Erfindung wiederum sieht vor, daß die Zwischenringe
in kontinuierlicher Folge und/oder in periodischem Wechsel unterschiedliche Durchmesser
aufweisen. Hierdurch wird es bei Beibehaltung aller bisherigen Möglichkeiten außerdem
möglich, einen Wickelträger zu gestalten, der nicht nur zylindrisch in seiner wesentlichen
Form ist, sondern der ebenfalls für sich und auch zusätzlich konisch, bikonisch oder
z. B. sinusförmig gewellt sein kann. Auch diese Formen können bei der Behandlung bestimmter
Fasern ganz spezifische Vorteile bieten.
[0020] Ergänzend zur bisherigen Gestaltung wird nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß
in gleicher Ausrichtung wie mindestens die Distanzelemente, die nicht der ersten Schnittebene
zugeordnet sind, an mindestens dem äußeren Ende offene Hohlkörper mindestens in mehrere
Zwischenringe eingeformt sind, so daß die Zwischenringe in Umfangsrichtung von diesen
Hohlkörpern unterbrochen sind. Hierdurch kann hinsichtlich gewünschter Verformungsrichtungen
beispielsweise ein Zweistufenverhalten des Wickelträgers erreicht werden. Zunächst
wird der Verformungsweg der ursprünglich für die Verformung vorgesehenen Elemente
ausgeschöpft, und es kann dann bei Bedarf, abhängig von den äußeren Umständen, ein
zusätzlicher, beispielsweise aus Sicherheitsgründen eingebauter, Verformungsweg, wie
oben beschrieben, genützt werden. Diese zusätzliche Verformungsmöglichkeit kann sowohl
in axialer als auch in radialer Richtung jeweils separat ausgeschöpft werden, als
auch in kombinierter Weise verwendet werden.
[0021] Vorteilhafterweise können nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die die
Zwischenringe unterbrechenden Hohlkörper mit den entsprechenden Hohlkörpern des jeweils
benachbarten Zwischenringes verbunden sein und hierdurch die Distanzelemente bilden.
Hierdurch werden die eben beschriebenen Möglichkeiten in baulich vereinfachter Weise
miteinander kombiniert.
[0022] Ebenfalls nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß mindestens die
die Ringsegmente tragenden Distanzelemente eine nach innen gerichtete Faltung aufweisen,
so daß jedes Ringsegment bei einer Axialbewegung der benachbarten Zwischenringe nach
innen verschoben wird. Durch diese Gestaltung wird sehr rasch Platz geschaffen für
enger werdende gewickelte Fasern.
[0023] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung wiederum sieht vor, daß die innere Mantelfläche
des Wickelträgers, mit Ausnahme der Endringe, mindestens partiell einen in Richtung
der ersten Schnittebene sich erstreckenden ovalen Querschnitt aufweist. Es ist möglich,
daß bestimmte Distanzelemente bei ihrer Verformung nach innen über die innere Mantelfläche
hinausragen, so daß sich die Wickelhülse in einem solchen Fall auf dem Färbespeer
festklemmen würde. Die beschriebene Oualität in Verbindung mit der besonders gerichteten
Form der Distanzelemente schafft hier den notwendigen Raum, ohne daß die Führung des
Wickelträgers auf dem Färbespeer verlorenginge.
[0024] Ebenfalls eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Distanzelemente mindestens
teilweise Sollknickstellen aufweisen. Hierdurch kann bei Beibehaltung aller bisherigen
Vorteile die Ausweichrichtung der Distanzelemente vorbestimmt werden. Die Sollknickstellen
können hierbei in Bewegungsrichtung der beiden Formbacken des Werkzeugs für die Herstellung
des Wickelträgers verlaufen, so daß auch durch diese Maßnahme die Herstellbarkeit
des neuerungsgemäßen Wickelträgers durch ein bereits beschriebenes Formwerkzeug nicht
beeinträchtigt wird.
[0025] Weiterhin ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Distanzelemente
gerade, schräg, geknickt, gebogen, C-, O- oder S-förmig ausgebildet sind. All dies
sind Formen für die Distanzelemente, mit denen ein gewünschtes Verformungsverhalten
des Wickelträgers erzielt werden kann und die dennoch in der neuerungsgemäßen Anordnung
die Verwendung eines Zwei-Backen-Formwerkzeugs für die Herstellung des Wickelträgers
erlauben.
[0026] Ebenfalls ist nach der Erfindung noch vorgesehen, daß die die Zwischenringe bildenden
Elemente gerade, geknickt, wellenförmig und/oder mit vorgegebenen Knickstellen versehen
sind. Auch durch diese Maßnahmen kann das Verformungsverhalten des neuerungsgemäßen
Wickelträgers in gewünschter Weise beeinflußt werden, ohne daß sonstige Vorteile verlorengingen.
[0027] Es ist weiterhin nach einer Ausgestaltung der Erfindung noch vorgesehen, daß der
Körper des Wikkelträgers auf einer Seite einen Endring mit einer inneren Zentrierung
für einen Färbespeer und einer äußeren Zentrierung für einen nächsten Endring und
auf der anderen Seite einen Endring mit einer Zentrierung für die äußere Zentrierung
eines vorangehenden Endringes aufweist. Durch diese Maßnahme gelingt es zusätzlich,
bei Beibehaltung aller anderen Vorteile, die einzelnen Wickelträger gegeneinander
auszurichten und zu sicher geführten und ausgerichteten Wickelträgersäulen zusammenzustecken,
wodurch eine gleichmäßige Einfärbung des gewikkelten Materials erleichtert wird.
[0028] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht noch vor, daß alle Distanzelemente
in zum Wickelträger axialer Abfolge abwechselnd starr und weich ausgebildet sind.
Dies ist eine besonders einfache Möglichkeit, zonenweise unterschiedliches Verformungsverhalten
zu erzeugen, ohne daß hierdurch die Entformbarkeit bei Herstellung durch ein Zwei-Backen-Formwerkzeug
beeinträchtigt würde.
[0029] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht noch vor, daß alle Distanzelemente
einer Ebene mit den Distanzelementen benachbarter Ebenen in gleichen Axialschnittebenen
liegen. Eine solche Anordnung entlastet die Zwischenringe und ermöglicht es, dennoch
wahlweise einen axial starren wie auch einen axial sowohl insgesamt als auch nur zonenweise
weichen Wickelträger zu bauen.
[0030] Weiterhin ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung noch vorgeschlagen, daß mindestens
an einem Endring eine Fadenreserverille eingeformt ist. Eine solche ist im Stand der
Technik schon bekannt, und es kann diese Fadenreserverille vorteilhafterweise auch
bei einem Zwei-Backen-Formwerkzeug problemlos gleichzeitig mit eingeformt werden.
[0031] Schließlich ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß die Distanzelemente mindestens
in ihrem Verbindungsbereich eine sich von der Außenseite des Wickelträgers vermindernde
Breite aufweisen.
[0032] Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen, die verschiedene Ausführungsbeispiele
zeigen, erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 Teilstück Wickelträger in Seitenansicht,
Figur 1a Ansicht in Richtung des Pfeils nach Fig.1,
Figur 2 Schnitt A-B nach Fig. 1,
Figur 3 Teilstück eines Wickelträgers in Seitenansicht,
Figur 4 Wickelträger nach Fig. 3 in verformtem Zustand,
Figur 5 Teilstück eines Wickelträgers in Seitenansicht,
Figur 6 Schnitt C-C nach Fig. 5,
Figur 7 Variation eines Wickelträgers in Seitenansicht,
Figur 7a Schnitt D-E nach Fig. 7,
Figur 7b Variante zu Fig. 7a als Teildarstellung,
Figur 7c Variante zu Fig. 7b,
Figur 8 Längsschnitt durch einen Wickelträger mit wechselndem Querschnitt und zentrierbaren
Endringen,
Figur 9 Seitenansicht (schematisch) eines in der Hüllfläche konischen Wickelträgers
mit in sich wechselnden Durchmessern,
Figur 10 Seitenansicht eines Wickelträgers mit unterbrochenen Zwischenringen,
Figur 11, 11a Variante eines Wickelträgers in Seitenansicht mit anderen Distanzelementen,
Figur 12,12a Wickelträger nach Fig. 11 in axial verformtem Zustand,
Figur 13, 13a Schnitt F-G bzw. Fa-Ga nach den Fig. 11 und 12 bzw. 11a und 12a,
Figur 14 vereinfachte Ausführungsform des Wikkelträgers nach den Fig. 11 und 12,
Figur 15 Seitenansicht eines Wickelträgers mit vorverformten Distanzelementen mit
Sollknickstellen,
Figur 16 Schnitt I-I nach Fig. 14.
[0033] Wickelhülsen, wie sie in den unterschiedlichsten Formen und mit den unterschiedlichsten
Verformungsverhalten im Stand der Technik bekannt sind, können nur aus thermoplastischen
Kunststoffen über in ihrer Teilbarkeit angepaßte Formwerkzeuge hergestellt werden.
Hierdurch gelingt es allerdings, der Wickelhülse einen solchen Aufbau zu geben, daß
ein gewünschtes Verformungsverhalten der Wickelhülse während ihrer Anwendung erreicht
wird. Nachteilig sind die notwendigen, sehr teuren Formwerkzeuge.
[0034] Wie eingangs beschrieben, wurden auch schon Wickelhülsen gefertigt mit einem Vier-Backen-Werkzeug.
Hierdurch wird das Werkzeug bereits billiger, ist aber dennoch schwierig wegen der
Mehrfachtrennung für große Stückzahlen auszulegen, weil ja eine Trennung in zwei Ebenen
erfolgen muß. Darüber hinaus ist ein solcherart vereinfachtes Werkzeug auch nur angewendet
worden bei einer sehr einfach aufgebauten Wickelhülse.
[0035] Mit den Merkmalen der Neuerung gelingt es, die unterschiedlichsten Verformungsverhalten
der Wikkelhülse durch geeigneten Aufbau zu erreichen und dennoch die jeweilige Wickelhülse
nur mit einem Zwei-Backen-Formwerkzeug herzustellen, das somit nur in einer Ebene
getrennt werden muß.
[0036] Zunächst zeigen Fig. 1 und Fig. 2 einen in axialer und radialer Richtung starren
Wickelträger. Dieser Wickelträger ist aufgebaut durch mehrere übereinander angeordnete,
Ebenen 45 begrenzende Zwischenringe 32, die von in den Ebenen 45 angeordneten Distanzelementen
7 auf Distanz gehalten werden. Die Distanzelemente 7 sind jeweils untereinander in
gleichen Axialschnittebenen 47 angeordnet und alle in Richtung dieser Axialschnittebenen
47 ausgerichtet, so daß sie in dieser Ausrichterichtung gleichgerichtete Mantellinien
aufweisen. Diese Distanzelemente 7 liegen daher alle in parallel zueinander angeordneten
Ebenen 47, die den Wickelträger in axialer Richtung scheibenartig unterteilen. Die
Mantellinien 37 liegen daher so, daß ein nicht näher dargestelltes Formwerkzeug in
der ersten Schnittebene 33 trennbar ist und senkrecht zu dieser ersten Schnittebene
33 zusammenfahrbar oder auseinanderfahrbar ist, wobei alle Distanzelemente 7 sich
in Richtung der Verfahrbewegung der beiden Formbacken mit ihren Mantellinien 37 erstrecken.
Mit diesem Aufbau wird mittels der nicht näher dargestellten Endringe und den zwischengeordneten
Zwischenringen 32, die über die Distanzelemente 7 auf Abstand gehalten werden, ein
Mantelring 36 aufgebaut. Die beschriebene Anordnung der Distanzelemente 7 führt jedoch
dazu, daß der Mantelring 36 an den beiden Seiten neben den äußersten Distanzelementen
7 einen freien Bereich aufweist, der unerwünscht sein kann. Er kann beseitigt werden
durch Distanzelemente 8 bzw. 9, die jedoch in Richtung der ersten Schnittebene 33,
wie in Fig. 2 zu sehen ist, ausgerichtet sind. Da diese Distanzelemente 8 und 9 in
dieser Schnittebene 33 liegen, die gleichzeitig die Trennebene des Formwerkzeugs darstellt,
bleibt der Wickelträger, trotz der veränderten Anordnung dieser Distanzelemente 8
und 9, von einem Werkzeug mit einer einzigen Trennebene herstellbar.
[0037] Zusätzlich können nun noch zur Platzanpassung und, soweit gewünscht, zur weiteren
Abstützung in den genannten Seitenbereichen Ringsegmente 31 parallel zu den Zwischenringen
32 angeordnet sein, die dann jeweils von den Distanzelementen 8 und 9 sowie den ersten
angrenzenden Distanzelementen 7 gehalten werden. Das Innere 35 des Mantelringes 36
wird hierbei ausgefüllt von einem sog. Färbespeer, der die innere Mantelfläche 29
als Führungsfläche benutzen kann. Zur Erreichung der Trennbarkeit des notwendigen
Formwerkzeuges in einer einzigen Ebene, nämlich der ersten Schnittebene 33, muß immer
dafür gesorgt werden, daß die Hauptrichtungen der Ausrichtung der Distanzelemente
7 bzw. 8 und 9 jeweils um 90° gegeneinander verdreht sind, wobei in der ersten Schnittebene
33 nur eine einzige Reihe von exakt untereinander angeordneten Distanzelementen 8
bzw. 9 vorhanden sein darf, während die um 90° hierzu geschwenkten übrigen Distanzelemente
7 in dieser geschwenkten Lage zwar alle parallel zueinander, jedoch durchaus auch
versetzt zueinander angeordnet sein können.
[0038] Die zuletzt beschriebene Variante wird in den Fig. 3 und 4 dargesellt. Fig. 3 zeigt
hierbei den Wikkelträger in unverformten Zustand. Auch hier werden die Zwischenringe
32 wieder von in beschriebener Weise ausgerichteten Distanzelementen 10 auf Distanz
zueinander gehalten, wobei jedoch diese Distanzelemente 10 in Umfangsrichtung des
Wickelträgers zueinander versetzt angeordnet sind. In der hier nicht näher dargestellten
ersten Trennebene 33 sind abwechselnd untereinander Distanzelemente 11 und 13 bzw.
12 und 14 angeordnet. Hierbei sind vorzugsweise die Distanzelemente 11 und 12 starr,
ebenso wie die Distanzelemente 10, während die Distanzelemente 13 und 14 durch eine
axiale Belastung verformbar sind. Hierdurch wird erreicht, daß bei einer axialen Verformung
zwangsweise auch eine radiale Verformung auftritt, wie dies in Fig. 4 dargestellt
ist.
[0039] In den Fig. 5 und 6 ist eine Variante der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 dargestellt.
Die Distanzelemente 15 nach den Fig. 5 und 6 weisen bereits eine vorgebogene Form
auf, die jedoch beidseits einer Symmetrieebene senkrecht zur ersten Schnittebene 33
jeweils entgegengesetzt verläuft. Hierdurch wird ein Ausknicken der Distanzelemente
15 bei einer axialen Verformung des Wickelträgers in vorbestimmter Richtung erzielt.
Es ist nun, je nach gewünschtem Verformungsverhalten des Wickelträgers, möglich, in
der ersten Schnittebene 33 Distanzelemente 17 anzuordnen in der gleichen Ausrichtung
und Durchbiegung wie die Distanzelemente 15. Es können dort aber auch starre Distanzelemente
16 angeordnet sein. Auch bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 befinden sich
die Distanzelemente 15, 16 oder 17 alle innerhalb des Mantelringes 36, wobei auch
hier wieder im Inneren 35 des Mantelringes 36 ein sog. Färbespeer angeordnet sein
kann. Auch hierbei ist deutlich zu sehen, daß die Mantellinien 37 der Distanzelemente
15 und 17 wieder parallel zueinander verlaufen, und zwar so, daß sie in Richtung der
Verschiebebewegung der beiden Formbacken eines Formwerkzeuges verlaufen, welches in
der ersten Schnittebene 33 getrennt wird. Alternativ zu den Distanzelementen 17 können
in der ersten Schnittebene 33 liegend auch Distanzelemente 16 vorgesehen sein, deren
Mantellinien 38 dann parallel zur ersten Schnittebene 33 verlaufen, so daß eine Trennung
des Werkzeugs für die Herstellung des Wickelträgers in dieser Ebene nicht gestört
wird.
[0040] In den Ausführungsformen nach den Fig. 7, 7a, 7b und 7c sind ganz andere Formen der
Distanzelemente dargestellt, und es ist gezeigt, daß auch solche Formen mit einem
nur in einer Ebene getrennten Werkzeug einwandfrei beherrschbar sind. Die Fig. 7 zeigt
einen Wickelträger, dessen Distanzelemente 18 die Form von zylindrischen Rohrstücken
aufweisen, die zwischen die Zwischenringe 32 gelegt sind und deren Ausrichtung so
ist, daß die Schnittlinie 39 der Symmetrieebenen 40 bzw. 41 dieser Distanzelemente
18 wieder in Richtung der Trennbewegung der beiden Formbacken des Formwerkzeugs angeordnet
ist, wobei dann alle diese Schnittlinien 39 parallel zueinander angeordnet sind. Ergänzend
hierzu können dann noch, wie in Fig. 7a gezeigt, in der ersten Schnittebene 33 innerhalb
des Mantelrings 36 flächig gehaltene Distanzelemente 18 vorgesehen sein. Auch durch
diese Kombination kann ein für bestimmte Fälle gewünschtes Verformungsverhalten eines
solchen Wickelträgers erzielt werden.
[0041] Eine ergänzende Variation ist noch in Fig. 7b und 7c dargestellt, bei welcher die
Distanzelemente 18 innere Mantellinien 37 bzw. äußere Mantellinien 42' aufweisen,
die in der bisher beschriebenen Richtung verlaufen, während diese Distanzelemente
18 nach Fig. 7b und 7c äußere Mantellinien 42 bzw. innere Mantellinien 37' aufweisen,
die in Richtung des Inneren 35 bzw. des Äußeren 35' des Wickelträgers zueinander divergieren.
Hierdurch wird es möglich, im inneren Bereich einen größeren Verformungswiderstand
als im äußeren Bereich zu erzielen, und dennoch können nur in einer Ebene getrennte
Formbakken verwendet werden.
[0042] In den Fig. 8 und 9 ist gezeigt, daß auch ein Wikkelträger mit wechselndem Querschnitt
des Körpers 1 problemlos von Formbacken, die nur in einer einzigen Ebene trennbar
sind, hergestellt werden kann. Die Zwischenringe 32" bestimmen in ihrem Durchmesser
den Querschnittsverlauf des Körpers 1 des Wickelträgers. Darüber hinaus ist in Fig.
8 an dem Körper 1 ein Endring 2 angeformt, der sowohl eine innere Zentrierung 3 als
auch eine äußere Zentrierung 4 aufweist. Mit der inneren Zentrierung 3 kann der Körper
1 beispielweise auf einem Färbespeer zentriert werden. Am anderen Ende des Körpers
1 ist ein Endring 5 angeformt mit einer inneren Zentrierung 6. Der nächste Körper
solcher Art kann mit seiner dann unten befindlichen äußeren Zentrierung 4 seines Endrings
2 in diese innere Zentrierung 6 des Endrings 5 eingesetzt werden. Er ist dann sicher
gehalten und geführt. Hierbei kann der Endring 5 noch eine Fadenreserverille 46 aufweisen.
[0043] Weiterhin zeigt die Fig. 8 einen Wickelträger, der in axialer Abfolge mit Distanzelementen
wechselnder Art ausgerüstet ist. Diese können an einem einzigen Wickelträger angeformt
sein, sie können jedoch auch jeweils für sich durchgehend in nur einer Version an
einem Wickelträger vorhanden sein. Hierbei stellen die Distanzelemente 18' bzw. 26
Varianten von in axialer Richtung verformbaren Distanzelementen dar.
[0044] Die weiter unten dargestellte Anordnung weist Distanzelemente 7" auf, die verschiedene
Zwischenringe gruppenweise zusammenfaßt. Die Distanzelemente 7" sind in Umfangsrichtung
zueinander versetzt untereinander angeordnet. Diese Anordnung ermöglicht eine axiale
Beweglichkeit mit erzwungener radialer Beweglichkeit, wobei jedoch der Wickelträger
im wesentlichen nur in seinem inneren Bereich ineinanderkriecht, während seine äußeren
Axialabmessungen sich wesentlich geringer verformen. Auch ein solches Verhalten kann
erwünscht sein.
[0045] In einer Variante nach Fig. 10 sind offene Hohlkörper 34 in Form beispielsweise von
Rohrstücken in die Zwischenringe 32' eingeformt, die jedoch in der ersten Schnittebene
33 (hier nicht näher dargestellt) beispielsweise von axial starren Distanzelementen
8' bzw. 9' auf Abstand gehalten werden. In den senkrecht zur ersten Schnittebene 33
verlaufenden Ebenen, die parallel zueinander liegen, sind ebenfalls in axialer Richtung
starre Distanzelemente 7' vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 untereinander
angeordnet sind. In der dargestellten Anordnung gelingt es hierdurch, eine radiale
Verformbarkeit in einer Richtung zu erreichen, während die senkrecht dazu verlaufende
Richtung radial starr ist. Im Ausführungsbeispiel ist außerdem die Axialrichtung starr.
Es ist jedoch möglich, bei einem Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 auch Distanzelemente
der bisher beschriebenen Art und Form und Anordnung vorzusehen, so daß beispielsweise
eine zweistufige Verformbarkeit des Wickelträgers erreichbar ist. Es ist dann möglich,
wenn die ursprünglich vorgesehene Verformbarkeit im jeweiligen Einsatzfall nicht ausreicht,
daß sich der Wickelträger zusätzlich, beispielsweise in einer Ebene wie zu Fig. 10
beschrieben, bei Überschreiten einer bestimmten Kraft verformt, so daß eine Beschädigung
des gewickelten Materials oder eine falsche Einfärbung verhindert werden kann.
[0046] In den Fig. 11 bis 13 ist ein ähnliches Ausführungsbeispiel dargestellt wie bereits
zu den Fig. 5 und 6 beschrieben. Nach den Fig. 11 bis 13 sind die Zwischenringe 32
von Distanzelementen 19 bzw. 20 auf Abstand gehalten, die vorgebogen beidseits einer
Mittenebene senkrecht zur ersten Schnittebene 32 in beschriebener Weise ausgerichtet
angeordnet sind, wobei ihre Durchbiegungen beidseits der beschriebenen Ebene jeweils
gegeneinander gerichet sind. Im äußeren Randbereich der ersten Schnittebene 33 befinden
sich die Distanzelemente 21 und 22, die zusammen mit den nach innen nächstliegenden
Distanzelementen 19 und 20 die Ringsegmente 31 tragen. Eine axiale Verformung des
Wickeiträgers bewirkt nun, daß die Ringsegmente 31 radial nach innen wandern, so daß
insgesamt nach einer axialen Verformung in radialer Richtung zusätzlich Platz erzielt
wird durch das radiale Einwärtswandern der Ringsegmente 31 und dies, obwohl die Zwischenringe
32 ja ihren Durchmesser beibehalten. Allerdings wandert hierdurch das Ringsegment
31 radial nach innen, so daß genügend Platz zum Färbespeer vorhanden sein muß. Dieses
Problem ist bei den Ausführungsformen nach den Fig. 11a-13a beseitigt. Dort sind die
Zwischenringe 32 mit ihrer inneren Öffnung oval gestaltet (Fig. 13a), und das Ringsegment
31 ist entsprechend geformt, so daß in verformtem Zustand des Wickelträgers innen
ein Kreis 48 etwa mit dem Durchmesser des nicht näher dargestellten Färbespeers entsteht.
[0047] In den Fig. 14 und 15 sind vereinfachte Formen des Wickelträgers nach den Fig. 11
bis 13 dargestellt, bei denen die Ringsegmente 31 fehlen. Insbesondere in Fig. 15
sind Distanzelemente 25, 26, 27 und 28 vorgesehen, die vorgeformt und mit einer Sollknickstelle
43 versehen sind. Hierdurch wird eine Verformung dieser Distanzelemente in vorbestimmter
Richtung erzielt.
[0048] Es ist mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Ausführungsbeispielen gezeigt worden,
daß es möglich ist, einen Wickelträger so zu gestalten, daß alle gewünschten Arten
der Verformbarkeit erreicht werden können und daß dennoch jeder dieser solcherart
gestalteten Wickelträger von einem Zwei-Backen-Formwerkzeug, das somit lediglich in
einer einzigen Ebene trennbar ist, hergestellt werden kann. Entscheidend hierbei ist,
daß alle Elemente zum Aufbau des Wickelträgers so ausgerichet sind, daß sie ein Zusammenfahren
und Auseinanderfahren von zwei Formbacken eines Formwerkzeugs nicht behindern. Hierbei
dürfen in der Trennebene, und nur in dieser einen Ebene, untereinander noch Elemente
des Wikkelträgers eingeformt werden, deren Haupterstrekkung um 90° gegenüber der Haupterstreckung
der übrigen Elemente geschwenkt ist, weil die Anordnung solcher Elemente in der Trennebene
die Trennung des Werkzeugs nicht behindert. Alle Wünsche an die Verformbarkeit solcher
Wickelträger können somit mit einem Werkzeug mit nur einer Trennebene für die Formbacken
erfüllt werden, so daß es gelungen ist, Formen vorzuschlagen, die bei Beibehaltung
aller gewünschten Vorteile mit einem sehr einfach aufgebauten Werkzeug hergestellt
werden können, wobei es hierdurch gleichzeitig erstmals möglich wird, Wickelträger
unterschiedlichster Gestalt für unterschiedlichste Anforderungen zu gestalten, die
dennoch mit einem Ein- oder Mehrfach-Zwei-Bakken-Formwerkzeug herstellbar sind, weil
ja nur eine einzige Trennebene erforderlich ist. Obwohl sonach gleichzeitig eine Vielzahl
solcher Wickelträger geformt werden kann, bleibt dennoch das notwendige Formwerkzeug
relativ klein und preisgünstig.
1. Wickelträger zur Behandlung von Fäden oder Garnen mit zwei Endringen und einer
einen durchbrochenen Mantelring bildenden Mehrzahl von Zwischenringe bildende Elemente,
wobei die Zwischenringe bildende Elemente verbindende, im Mantelring angeordnete Distanzelemente
vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß alle Distanzelemente (7, 7', 10, 15,
17-20, 23-26) gleichgerichtete und senkrecht zu einer für alle gemeinsamen und symmetrisch
zu einer Durchmesserlinie des Trägerquerschnitts verlaufenden Teilungsebene (33) stehenden
Mantellinien (37) aufweisen.
2. Wickelträger mindestens nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer ersten Schnittebene (33) entlang einer Durchmesserlinie in sich gegenüberliegender
Anordnung und exakt untereinander je zwischen zwei Zwischenringe (32) bildende Elemente
oder einem solchen Element und dem zugeordneten Endring ein Distanzelement (8, 8',
9, 9', 11-14, 16, 21, 22, 27, 28) mit zur Schnittebene (33) parallelen Mantellinie
(38) angeordnet ist und daß weitere Distanzelemente (7, 7', 10, 15, 17-20, 23-26)
vorgesehen sind, mit Mantellinien (37), die in Schnittebenen liegen, die um 90° (Fig.
2) aus der ersten Schnittebene (33) heraus gegenüber dieser verschwenkt sind.
3. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Distanzelemente (10), mit Ausnahme der Distanzelemente (11-14), die der ersten
Schnittebene (33) zugeordnet sind, gegenüber den jeweils darunter oder darüber angeordneten
Distanzelementen (10) in Umfangsrichtung versetzt angeordnet sind.
4. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzelemente (7, 7', 10, 8, 9, 11, 12) in Axialrichtung starr ausgebildet
sind.
5. Wickelträger mindestens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle
Distanzelemente (10), mit Ausnahme der Distanzelemente (11-14), die der ersten Schnittebene
(33) zugeordnet sind, in Axialrichtung starr ausgebildet sind, während die der ersten
Schnittebene (33) zugeordneten Distanzelemente (11-14) abwechselnd in Axialrichtung
starr (11,12) und weich (13,14) ausgebildet sind.
6. Wickelträger mindestens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils in
den Ebenen mit am weitesten außen liegenden starren Distanzelementen die der ersten
Schnittebene (33) zugeordneten Distanzelemente (13, 14) in Axialrichtung weich ausgebildet
sind.
7. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzelemente (18) mindestens teilweise als Begrenzungsflächen von an mindestens
dem äußeren Ende offenen Hohlkörpern ausgebildet sind.
8. Wickelträger mindestens nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß nur die äußeren
oder inneren Mantellinien (42, 37') der Hohlkörper in Richtung des Inneren (35) bzw.
Äußeren (35') des Mantelringes (36) divergieren, während jede Schnittlinie (39) der
Symmetrieebenen (40, 41) jedes Hohlkörpers (18) zur Axialrichtung des Wickelträgers
senkrecht und zu jeder anderen Schnittlinie (39) parallel verläuft.
9. Wickelträger mindestens nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
ersen Schnittebene (33) Distanzelemente mindestens nach den Ansprüchen 1 bis 6 zugeordnet
sind, deren Mantellinien in Richtung des Inneren (35) des Mantelringes (36) konvergieren,
divergieren oder parallel zueinander verlaufen können.
10. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Zwischenringen (32) in sich am Wickelträger gegenüberliegender Anordnung
und mit der ersten Schnittebene (33) als Symmetrieebene Ringsegmente (31) vorgesehen
sind, die von Distanzelementen (7, 8, 9, 16, 17, 19-22) getragen werden.
11. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenringe (32") in kontinuierlicher Folge und/ oder in periodischem Wechsel
(Fig. 8, 9) unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
12. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß in gleicher Ausrichtung wie mindestens die Distanzelemente (7, 7', 10, 15, 17-20,
23-26), die nicht der ersten Schnittebene (33) zugeordnet sind, an mindestens dem
äußeren Ende offene Hohlkörper (34) mindestens in mehrere Zwischenringe (32') eingeformt
sind, so daß die Zwischenringe (32') in Umfangsrichtung von diesen Hohlkörpern (34)
unterbrochen sind.
13. Wickelträger mindestens nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Zwischenringe unterbrechenden Hohlkörper mit den entsprechenden Hohlkörpern des jeweils
benachbarten Zwischenringes verbunden sind und hierdurch die Distanzelemente bilden.
14. Wickelträger mindestens nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
die die Ringsegmente (31) tragenden Distanzelemente (19, 22) eine nach innen gerichtete
Faltung aufweisen, so daß jedes Ringsegment (31) bei einer Axialbewegung der benachbarten
Zwischenringe (32) nach innen verschoben wird.
15. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Mantelfläche (30) des Wickelträgers, mit Ausnahme der Endringe, mindestens
partiell einen in Richtung der ersten Schnittebene (33) sich erstrekkenden ovalen
Querschnitt aufweist.
16. Wickeiträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzelemente (7-28, 7', 8', 9') mindestens teilweise Sollknickstellen aufweisen.
17. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzelemente gerade, schräg, geknickt, gebogen C-, O- oder S-förmig ausgebildet
sind.
18. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Zwischenringe bildenden Elemente gerade, geknickt, wellenförmig und/oder
mit vorgegebenen Knickstellen versehen sind.
19. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (1) des Wickelträgers auf einer Seite einen Endring (2) mit einer inneren
Zentrierung (3) für einen Färbespeer und einer äußeren Zentrierung für einen nächsten
Endring (5) und auf der anderen Seite einen Endring (5) mit einer Zentrierung (6)
für die äußere Zentrierung (4) eines vorangehenden Endrings (8) aufweist.
20. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Distanzelemente (7,18', 26, Fig. 8) in zum Wickelträger axialer Abfolge abwechselnd
starr und weich ausgebildet'sind.
21. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß alle Distanzelemente (7) einer Ebene (45) mit den Distanzelementen (7) benachbarter
Ebenen (45) in gleichen Axialschnittebenen (47) liegen.
22. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens an einem Endring (5) eine Fadenreserverille (46) ausgeformt ist.
23. Wickelträger nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzelemente (19') mindestens in ihrem Verbindungsbereich (49, 50) eine
sich von der Außenseite 51 des Wickelträgers her vermindernde Breite aufweisen.
1. Package carrier for the handling of threads or yarns comprising two end rings and
a plurality of elements constituting intermediate rings and forming a perforate annular
sleeve, wherein spacer elements are provided in the annular sleeve and connecting
the elements which constitute intermediate rings, characterised in that all spacer
elements (7, 7', 10, 15, 17-20, 23-26) have surface lines (37) which are commonly
aligned and which are perpendicular to a jointing plane (33) which is common to all
the surface lines and which extends symmetrically in relation to a diametral line
of the carrier cross-section.
2. Package carrier at least according to the generic concept of claim 1, characterised
in that respective spacer elements (8, 8', 9, 9', 11-14,16, 21, 22, 27, 28) are arranged
in a first jointing plane (33) along a diametral line at opposite sides of the carrier
and exactly below one another, each between two elements constituting intermediate
rings (32) or between one such element and the associated end ring, each said spacer
element having surface lines (38) parallel to the jointing plane (33), and in that
further spacer elements (7, 7', 10, 15, 17-20, 23-26) are provided which have surface
lines (37) which lie in sectional planes which are at 90° (Fig. 2) to the first jointing
plane (33).
3. Package carrier according to at least one of claims 1 and 2, characterised in that
all spacer elements (10), with the exception of the spacer elements (11-14) which
are associated with the first jointing plane (33), are arranged offset in the circumferential
direction in relation to the spacer elements (10) positioned respectively below or
above them.
4. Package carrier according to at least one of claims 1 to 3, characterised in that
the spacer elements (7, 7', 10, 8, 9, 11, 12) are constructed to be rigid in the axial
direction.
5. Package carrier at least according to claims 1 to 3, characterised in that all
spacer elements (10), with the exception of the spacer elements (11-14) which are
associated with the first jointing plane (33), are constructed to be rigid in the
axial direction, while the spacer elements (11-14) associated with the first jointing
plane (33) are constructed to be alternately rigid (11,12) and yielding (13,14) in
the axial direction.
6. Package carrier at least according to claim 5, characterised in that in the planes
with rigid spacer elements as the furthest outward spacer elements the spacer elements
(13,14) associated with the first jointing plane (33) are yielding in the axial direction.
7. Package carrier according to at least one of claims 1 to 6, characterised in that
the spacer elements (18) are formed at least partially as boundary surfaces of hollow
members which are open at at least their outer ends.
8. Package carrier at least according to claim 7, characterised in that only the outer
or inner surface lines (42, 37') of the hollow members diverge in the direction towards
the interior (35) or the exterior (35') of the annular sleeve (36), while each section
line (39) through the planes of symmetry (40, 41) of the hollow members (18) extends
perpendicular to the axial direction of the package carrier and parallel to each other
section line (39).
9. Package carrier at least according to claim 7 or 8, characterised in that the first
sectional plane (33) has associated therewith spacer elements at least according to
claims 1 to 6, whose surface lines can converge, diverge or extend parallel to each
other in the direction of the interior (35) of the annular sleeve (36).
10. Package carrier according to at least one of claims 1 to 9, characterised in that
between the intermediate rings (32), arranged opposite each other on the package carrier
and with the first jointing plane (33) as a plane of symmetry, ring segments (31)
are provided which are carried by spacer elements (7, 8, 9,16,17,19-22).
11. Package carrier according to at least one of claims 1 to 10, characterised in
that the intermediate rings (32") have different diameters in continuous succession
and/or with periodic changes (Figures 8, 9).
12. Package carrier according to at least one of claims 1 to 11, characterised in
that in the same direction as at least the spacer elements (7, 7', 10, 15, 17-20,
23-26) which are not associated with the first jointing plane (33), hollow members
(34) open at at least the outer end are set at least into several inter- . mediate
rings (32'), so that the intermediate rings (32') are interrupted in the peripheral
direction by these hollow members (34).
13. Package carrier at least according to claim 12, characterised in that the hollow
members interrupting the intermediate rings are connected to the corresponding hollow
members of the respective adjacent intermediate rings and thereby form the spacer
elements.
14. Package carrier at least according to claim 10, characterised in that at least
the spacer elements (19, 22) carrying the ring segments (31) have an inwardly directed
fold, so that each ring segment (31) is displaced inwardly upon an axial movement
of the adjacent intermediate rings (32).
15. Package carrier according to at least one of claims 1 to 14, characterised in
that the inner sleeve surface (30) of the package carrier, with the exception of the
end rings, has at least in part an oval cross-section extending in the direction of
the first jointing plane (33).
16. Package carrier according to at least one of claims 1 to 15, characterised in
that the spacer elements (7-28, 7', 8', 9') have at least in part designated buckling
regions.
17. Package carrier according to at least one of claims 1 to 16, characterised in
that the spacer elements are rectilinear, inclined, collapsible, C-shaped, O-shaped
or S-shaped.
18. Package carrier according to at least one of claims 1 to 17, characterised in
that the elements constituting the intermediate rings are rectilinear, collapsible,
undulating and/or are provided with predetermined buckling regions.
19. Package carrier according to at least one of claims 1 to 18, characterised in
that the body (1) of the package carrier includes at one end an end ring (2) with
an internal centering means (3) for a dye spear and with an external centering means
for a succeeding end ring (5), and at the other end has an end ring (5) with a centering
means (6) for the external centering means (4) of a preceding end ring (8).
20. Package carrier according to at least one of claims 1 to 19, characterised in
that all spacer elements (7, 18', 26, Fig. 8) are alternately rigid and yielding in
sequence axially of the package carrier.
21. Package carrier according to at least one of claims 1 to 20, characterised in
that all spacer elements (7) in a plane (45) lie in the same axial sectional planes
(47) as the spacer elements (7) of adjacent planes (45).
22. Package carrier according to at least one of claims 1 to 21, characterised in
that a thread reserve groove (46) is provided at least on one end ring (5).
23. Package, carrier according to at least one of claims 1 to 22, characterised in
that the spacer elements (19'), at least in their connecting regions (49, 50), have
a width which is reduced as compared with their width at the outside (51) of the package
carrier.
1. Support d'enroulement pour le traitement de fils ou filés, comprenant deux anneaux
d'extrémité et une pluralité d'éléments formant des anneaux intermédiaires, cette
pluralité formant elle-même un anneau de paroi cylindrique perforé, et dans lequel
il est prévu des éléments entretoises qui relient les éléments formant les anneaux
intermédiaires et qui sont disposés dans l'anneau de paroi cylindrique, caractérisé
en ce que tous les éléments entretoises (7, 7', 10, 15, 17-20, 23-26) présentent des
génératrices (37) dirigées dans le même sens et qui sont orientées perpendiculairement
à un plan de joint (33), commun à tous et s'étendant symétriquement par rapport à
un diamètre de la section du support.
2. Support d'enroulement au moins selon le préambule de la revendication 1, caractérisé
en ce que, sur un premier plan de coupe (33) qui contient un diamètre, est disposé
un élément entretoise (8, 8', 9,9', 11-14,16,21,22,27,28) possédant une génératrice
(38) parallèle au plan de coupe (33), dans chaque intervalle entre les deux éléments
formant des anneaux intermédiaires (32), ou dans chaque intervalle entre un tel élément
et un anneau d'extrémité correspondant, ces éléments entretoises étant disposés en
vis-à-vis et exactement l'un au-dessous de l'autre et en ce qu'il est prévu d'autres
élément entretoises (7, 7', 10, 15, 17-20, 23-26) présentant des génératrices (37)
qui sont contenues dans des plans de coupe décalés angulairement de 90° (figure 2)
par rapport au premier plan de coupe (33).
3. Support d'enroulement selon au moins l'une des revendications 1 et 2, caractérisé
en ce que tous les éléments entretoises (10), à l'exception des éléments entretoises
(11-14) qui sont associés au premier plan de coupe (33), sont disposés décalés dans
la direction circonférentielle par rapport aux éléments entretoises (10) disposés
respectivement au-dessous et au-dessus.
4. Support d'enroulement selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que les éléments entretoises (7,71,10, 8,9,11,12) sont d'une constitution rigide
dans la direction axiale.
5. Support d'enroulement au moins selon la revendication 1 à 3, caractérisé en ce
que tous les éléments entretoises (10), à l'exception des éléments entretoises (11-14)
qui sont associés au premier plan de coupe (33), sont d'une constitution rigide dans
la direction axiale, tandis que les éléments entretoises (11-14) associés au premier
plan de coupe (33) sont en alternance d'une constitution rigide (11, 12) et souple
(13,14) dans la direction axiale.
6. Support d'enroulement au moins selon la revendication 5, caractérisé en ce que,
dans chacun des plans contenant des éléments entretoises rigides qui se trouvent le
plus à l'extérieur, les éléments entretoises (13, 14) associés au premier plan de
coupe (33) sont d'une constitution souple dans la direction axiale.
7. Support d'enroulement selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que les éléments entretoises (18) constituent, au moins en partie, des surfaces
limites de corps creux ouverts au moins à l'extrémité extérieure.
8. Support d'enroulement selon au moins la revendication 7, caractérisé en ce que
seules les génératrices extérieures ou intérieures (42, 37') des corps creux divergent
vers l'intérieur (35) ou respectivement l'extérieur (35') de l'anneau de paroi cylindrique
(36), tandis que chaque ligne de coupe (39) des plans de symétrie (40, 41) de chaque
corps creux (18) s'étend perpendiculairement à la direction axiale du support d'enroulement
et parallèlement à chacune des autres lignes de coupe (39).
9. Support d'enroulement selon au moins la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce
qu'au premier plan de coupe (33), sont associés des éléments entretoises au moins
selon les revendications 1 à 6, dont les génératrices peuvent converger ou diverger
vers l'intérieur (35) de l'anneau de paroi cylindrique (36) ou s'étendre parallèlement
entre elles.
10. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce qu'il est prévu, entre les anneaux intermédiaires (32), dans une disposition
en vis-à-vis sur le support d'enroulement et avec le premier plan de coupe (33) comme
plan de symétrie, des'segments d'anneaux (31) qui sont portés par les éléments entretoises
(7, 8, 9, 16, 17,19-22).
11. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que les anneaux intermédiaires (32") présentent des diamètres différents qui
varient successivement de façon progressive et/ou avec des alternances périodiques
(figures 8, 9).
12. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que des corps creux (34), ouverts au moins à l'extrémité extérieure, sont formés,
au moins dans plusieurs anneaux intermédiaires (32'), dans le même alignement qu'au
moins les éléments entretoises (7,7', 10, 15, 17-20, 23-26) qui ne sont pas associés
au premier plan de coupe (33), de sorte que les anneaux intermédiaires (32') sont
interrompus dans la direction circonférentielle par ces corps creux (34).
13. Support d'enroulement selon au moins la revendication 12, caractérisé en ce que
les corps creux qui interrompent les anneaux intermédiaires sont réunis aux corps
creux correspondants des anneaux intermédiaires qui leur sont respectivement adjacents
et forment de cette façon les éléments entretoises.
14. Support d'enroulement selon au moins la revendication 10, caractérisé en ce qu'au
moins les éléments entretoises (19, 22) qui portent les segments d'anneaux (31) présentent
un plissement dirigé vers l'intérieur, de sorte que chaque segment d'anneau (31) se
décale vers l'intérieur en réponse à un mouvement axial des anneaux intermédiaires
(32) adjacents.
15. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 14, caractérisé
en ce que la surface cylindrique intérieure (30) du support d'enroulement, à l'exception
des anneaux d'extrémités, présente au moins partiellement une section transversale
ovale qui s'étend dans la direction du premier plan de coupe (33).
16. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 15, caractérisé
en ce que les éléments entretoises (7-28, 7', 8', 9') présentent au moins partiellement
des zones formant amorces de pliage.
17. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 16, caractérisé
en ce que les éléments entretoises sont d'une configuration rectiligne oblique, pliée,
ou recourbée en forme de C, de O ou de S.
18. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 17, caractérisé
en ce que les éléments formant les anneaux entretoises sont rectilignes, pliés, de
forme ondulée et/ou munis de zones de pliage prédéterminées.
19. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 18, caractérisé
en ce que le corps (1) du support d'enroulement présente, d'un côté, un anneau d'extrémité
(2) muni d'un centrage intérieur (3) prévu pour une baguette de teinture, et d'un
centrage extérieur destiné à recevoir l'anneau d'extrémité (5) suivant, tandis que,
de l'autre côté, il présente un anneau d'extrémité (5) muni d'un centrage (6) servant
de centrage extérieur (4) pour un anneau d'extrémité (8) précédent.
20. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 19, caractérisé
en ce que tous les éléments entretoises (7, 18', 26, figure 8) sont d'une constitution
alternativement rigide et souple considérés en succession dans la direction axiale
du support d'enroulement.
21. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 20, caractérisé
en ce que tous les éléments entretoises (7) d'un même plan (45) se trouvent dans les
mêmes plans de coupe axiale (47) que les éléments entretoises (7) des plans (45) voisins.
22. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 21, caractérisé
en ce qu'un sillon de réserve de fil (46) est formé sur au moins un anneau d'extrémité
(5).
23. Support d'enroulement selon au moins une des revendications 1 à 22, caractérisé
en ce que les éléments entretoises (19') présentent, au moins dans leur zone de liaison
(49, 50), une largeur qui diminue à partir de la surface externe (51) du support d'enroulement.