| (19) |
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(11) |
EP 0 158 836 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.03.1985 |
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| (54) |
Bogenauslagevorrichtung, insbesonder für Kleinoffsetmaschinen
Sheet-delivery device, particularly for small offset printing machines
Dispositif de sortie de feuilles, en particulier pour petites machines d'impression
offset
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
13.04.1984 DE 3413943
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.10.1985 Patentblatt 1985/43 |
| (73) |
Patentinhaber: Heidelberger Druckmaschinen
Aktiengesellschaft |
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D-69019 Heidelberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Höfer, Gottfried
D-6901 Mauer (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stoltenberg, Heinz-Herbert Baldo |
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c/o Heidelberger Druckmaschinen AG
Kurfürsten-Anlage 52-60 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 045 148 GB-A- 305 838
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DE-C- 547 438 US-A- 2 531 253
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bogenauslagevorrichtung, insbesondere für Kleinoffsetdruckmaschinen,
mit einer einen bedruckten Bogen von einem Druckzylinder ablösenden Abstreifeinrichtung,
einem Paar von verschieblich und arretierbar auf einer sich quer zur Bogenlaufrichtung
erstreckenden Traverse gelagerten Tragelementen, einem Paar von jeweils gemeinsam
mit den Tragelementen verschieblichen Führungs- und Transportrollenanordnungen, welche
jeweils eine das nachlaufende Ende des Bogens auf dem Druckzylinder niederhaltende
Führungsrolle, eine auf der Oberseite des abgelösten Bogens abrollende frei drehbare
erste Transportrolle und eine auf der Unterseite des abgelösten Bogens abrollende
zweite Transportrolle aufweist, einer den zweiten Transportrollen gemeinsamen Antriebswelle,
auf welcher die zweiten Transportrollen längsverschieblich gelagert sind sowie mit
einer von den Tragelementen getragenen Leiteinrichtung für den die Transportrollen
verlassenden Bogen.
[0002] Derartige Bogenauslagevorrichtungen sind in Kleinoffsetmaschinen, aber auch in zumindest
ähnlicher Ausführung in Geräten oder Vorrichtungen zum Kopieren, Vervielfältigen oder
Drucken für Büro- oder andere gewerbliche Zwecke in Gebrauch.
[0003] Für die ordnungsgemäße und störungsfreie Papierbogenauslage ist es erforderlich,
daß die Bogenauslagevorrichtung beziehungsweise verschiedene ihrer im Gattungsbegriff
genannten Bauteile zueinander einstellbar, bzw. insgesamt verstellbar sein müssen.
Diese Notwendigkeiten ergeben sich beispielsweise aufgrund unterschiedlicher Formatbreiten
und -dicken der Bogen.
[0004] Eine Bogenauslagevorrichtung gemäß dem Gattungsbegriff ist aus der US-PS-305 838
bekannt. Hierin sind jedoch die mittels eines Paares von Tragelementen (29') auf die
Formatbreite eines bedruckten Bogens einstellbaren Führungs- und Transportrollenanordnungen
mittels eines Paares von Schwenkarmen (26) um eine gemeinsame Achse schwenkbar und
entbehren einer Möglichkeit zur individuellen Einstellung des Anstelldruckes der Führungsrolle
und der oberen Transportrolle. Die den Transportrollen zugeordneten Bogenleiteinrichtungen
sind in einem Ausführungsbeispiel der US-PS-305 838 gemeinsam mit den Transportrollen
schwenkbar angeordnet. Hinweise auf eine Einstellung dieser Bogenleiteinrichtungen
auf die Formatbreite sind hieraus nicht entnehmbar.
[0005] Bei einer anderen bekannten Bogenauslagevorrichtung gemäß US-PS-2 531 253 steht den
mittels eines Paares von Tragelementen auf die Formatbreite einstellbaren oberen Transportrollen
(17) eine sich im wesentlichen über die Breite der Druckmaschine erstreckende Tranportwalze
(13) gegenüber. Damit ist eine gemeinsame Einstellung von unteren und oberen Transportrollen
auf die Formatbreite des bedruckten Bogens nicht möglich. Ebensowenig möglich ist
hierbei eine individuelle Einstellung der Andruckkräfte der Führungsrollen und der
oberen Transportrollen, da die Führungsrollen (23) auf einer gemeinsamen Achse (19)
gelagert sind, welche mittels eines mit einer ersten Feder (21) belasteten Hebels
(20) gegen den Druckzylinder (16) angestellt ist und da die Tragelemente ihrerseits
mit ihrem einen Ende an derselben Achse (19) angelenkt sind und die am anderen Ende
der Tragelemente in den Tragelementen aufgenommenen oberen Führungsrollen über jeweils
eine weitere am jeweiligen Tragelement angreifende Feder (34) gegen die Transportwalze
(13) gedrückt werden. Dadurch ergibt sich nämlich eine Rückwirkung auf die Andruckkraft
der Führungsrollen bzw. der oberen Transportrollen bei einer Änderung einer zur Einstellung
der Andruckkraft der jeweils anderen Rollen vorgesehenen Einstellfeder.
[0006] Eine Bogenleiteinrichtung ist hierbei nicht vorgesehen.
[0007] Eine aus der DE-OS-2 045 148 bekannte Bogenauslagevorrichtung unterscheidet sich
hiervon im wesentlichen dadurch, daß hier die oberen Transportrollen (26, 27) ausschließlich
unter Schwerkraftwirkung gegen eine Transportwalze (6) gedrückt werden, welche die
Funktion von unteren Transportrollen übernimmt.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bogenauslagevorrichtung, insbesondere
für Kleinoffsetmaschinen, zu schaffen, die eine einfache und problemlose Handhabung
hinsichtlich Einstellung der Formatbreite und des jeweiligen Anpreßdruckes der verwendeten
Rollen ermöglicht und darüberhinaus eine schonende Behandlung der auszulegenden Bogen
gewährleistet.
[0009] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung gemäß den Merkmalen
des Patentanspruches 1 gelöst.
[0010] Diese Bogenauslagevorrichtung zeichnet sich dabei vor allem durch eine ausgesprochen
kompakte und übersichtliche Bauweise aus. Ein wesentlicher Vorteil ist letztlich auch,
daß alle Einstell- und Justierarbeiten selbst dann vorgenommen werden können, wenn
die Maschine in Betrieb ist.
[0011] Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen
bzw. der Figurenbeschreibung. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist in den
Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des oberen Bereiches einer Kleinoffsetmaschine
mit einer erfindungsgemäßen Bogenauslagevorrichtung,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der erfindungsgemäßen Bogenauslagevorrichtung
nach Fig. 1, (Ansicht gemäß Pfeil 2 in Fig. 3)
Fig. 3 eine Ansicht gemäß Pfeil 3 in Fig. 2 und
Fig. 4 eine weitere Ansicht gemäß Pfeil 4 in Fig. 2.
[0012] Bei der in Fig. 1 dargestellten Kleinoffsetmaschine wird ein zu bedruckender Bogen
5 vom Stapel 1 vereinzelt und über eine zuführeinrichtung 2 einem Druckzylinder 3
zugeführt. In dem Spalt zwischen diesem und einem Gummizylinder 4 erfolgt die Übertragung
des Druckbildes. Der bedruckte Bogen 5 wird dann von einer Bogenauslagevorrichtung
6 übernommen und einem Auslagestapel 7 zugeführt. Das Druckbild erhält der Gummizylinder
4 dabei von einem ihm vorgelagerten Plattenzylinder 8, welcher über eine Auftragswalze
9, die mit einem Farb- und Feuchtwerk 10, 11 in Kontakt steht, die Druckfarbe erhält.
Über den Steuerpult 12 erhält die Maschine die entsprechenden Befehle vom Maschinenbediener.
Gummituchwascheinrichtung 61, Folieneinzugs-und Etcheinrichtung 62, 63 sind weitere
wesentliche Bauelemente der Maschine.
[0013] Fig. 2 nun zeigt in einer vergrößerten Darstellung die dem Druckzylinder 3 zugeordnete
erfindungsgemäße Bogenauslagevorrichtung 6. Dabei ist ein Abstreifer 13 vorgesehen,
der den Bogen 5 nach dessen Freigabe durch die Bogengreifer 14 vom Druckzylinder 3
löst und nachgeschalteten Transportrollen 21, 22 zuführt. Der aus mehreren über die
Maschinenbreite in einer entsprechenden Anordnung verteilt angeordneten Abstreiferfingern
15 bestehende Abstreifer 13 ist mit seiner, diese Abstreiferfinger 15 tragenden Schiene
16 an den Seitenwänden 17, 18 der Maschine über Befestigungsschrauben 19 befestigt
(Fig. 3). Nach Freigabe des Bogens 5 durch die Bogengreifer 14 und nach Abstreifen
der Bogenvorderkante wird über eine am Druckzylinder 3 anliegende Führungsrolle 20
der hintere Bereich des Bogens 5 in Kontakt mit dem Druckzylinder 3 gehalten bis die
Übernahme durch die Transportrollen 21, 22 erfolgt ist.
[0014] Letztere sind dabei als über die Bogenbreite gesehen der linken und rechten Bogenseite
zugeordnete zylindrische Gummirollen 21 und an diese mit einer gewissen Anpreßkraft
angestellte Anpreßrollen 22 ausgebildet. Der Anpreßdruck ist dabei über eine später
noch näher zu beschreibende Einrichtung einstellbar.
[0015] Den Transportrollen 21, 22, d.h, insbesondere der zylindrischen Gummirolle 21 nachgeschaltet
ist desweiteren ein jeweils links- und rechtsseitig angeordnetes Leitblech 23, welches
derart geformt ist, daß der auszulegende Bogen 5 eine leichte Wölbung erhält, so daß
seine innere Stabilität erhöht wird, um seinen weiteren Weg zum Auslagestapel 7 störungsfreier
zu gestalten.
[0016] Führungsrolle 20 und Anpreßrolle 22 sind an einem als länglicher Lagerbock ausgebildeten
Tragelement 24 gelagert, welches auf einer abgeflachten Rundachse 25 in Achsrichtung
verschiebbar und mittels Knebelschraube 26 feststellbar geführt ist. Die abgeflachte
Rundachse 25 ist durch Befestigungsschrauben 27 an den Seitenwänden 17,18 der Maschine
befestigt. Das Tragelement 24 stützt sich dabei mit seiner gabelförmigen Ausladung
28 auf einer weiteren Achse 29 ab, deren Lagerung ebenfalls mittels Befestigungsschrauben
27 an den beiden Seitenwänden17, 18 erfolgt.
[0017] Jede Führungsrolle 20 ist desweiteren auf einem Hebel 31 drehbar gelagert, wobei
dieser wiederum um einen Lagerbolzen 32 des Tragelementes 24 schwenkbar ist und sich
an diesem über Druckfeder 33, Führungsbolzen 34 und Mutter 35 mit zugehöriger Kontermutter
30 federnd abstützt, um dadurch mit vorgebbarer Andrückkraft am Druckzylinder 3 anzuliegen.
[0018] Auch die Lagerung der Anpreßrolle 22 am Tragelement 24 erfolgt durch einen Achszapfen
36 und über einen Hebel 37, dessen anderes Ende über einen Lagerzapfen 38 mit dem
Tragelement 24 verbunden ist. Über einen in einer Bohrung 39 des Tragelementes 24
geführten Bolzen 40, auf den eine Druckfeder 41 einwirkt, wird die Anpreßkraft über
einen weiteren mit dem Lagerzapfen 38 verbundenen Hebel 60 auf die Anpreßrolle 22
übertragen.
[0019] Mittels einer auf die Druckfeder 41 einwirkenden Einstellschraube 42 mit einem vorgegebenen
Einstellbereich kann die Anpreßkraft variiert werden. Der Einstellbereich umfaßt dabei
beispielsweise weniger als eine Schraubenumdrehung.
[0020] Zwischen Knebelschraube 26 sowie Einstellschraube 42 und dem, dem Druckzylinder 3
zugewandten Bereich der Bogenauslagevorrichtung 6 ist ein Schutzschild 44 vorgesehen.
Dadurch bleibt die freie Zugänglichkeit der vorgenannten Verstellelemente erhalten.
[0021] Gummirolle 21 sowie Leitblech 23 sind über einen Bügel 45 mit dem Tragelement 24
verbunden. Sie werden somit gleichzeitig mit der Anpreßrolle 22 seitlich verstellt.
Leitblech 23 und Gummirolle 21 können darüberhinaus mittels Rändelmuttern 46, die
auf eine Lasche 43 des Bügels 45 einwirken, relativ zu der Anpreßrolle 22 seitlich
verstellt werden. Wie aus Fig. 4 ersichtlich sind die Rändelmuttern 46 auf einen Gewindestift
47 aufgeschraubt, welcher in eine Gewindebohrung 48 des Tragelementes 24 eingreift.
Der Bügel 45 ist dabei an der unteren abgeflachten Seite 49 des Tragelementes 24 lösbar
und entsprechend seitlich verschiebbar befestigt und umgreift weiterhin die Gummirolle
21.
[0022] Letztere ist, mit einem leichten Gleitsitz versehen, auf einer mit einer Längsnut
57 ausgestatteten Antriebswelle 50 gelagert und kann aufgrund der Mitnahmeverbindung
mit dem Bügel 45 axial leicht verschoben werden.
[0023] Die Antriebswelle 50 ist dabei über Kugellager 51 in Achshalterungen 52 gelagert,
welche jeweils an den beiden Seitenwänden 17, 18 über Befestigungsschrauben 53 befestigt
sind.
[0024] Ein auf der Antriebswelle 50 drehfest gelagertes Zahnrad 54 vermittelt dieser über
weitere Zahnräder 55, 56 der Antriebskette die Drehbewegung. Das zugeordnete Zahnrad
55 ist dabei auf einem mittels Befestigungsschrauben 58 an der Seitenwand 18 gehaltenen
Lagerzapfen 59 drehbar gelagert.
TEILELISTE
[0025]
1 Stapel
2 Zuführeinrichtung
3 Druckzylinder
4 Gummizylinder
5 Bogen
6 Bogenauslagevorrichtung
7 Auslagestapel
8 Plattenzylinder
9 Auftragswalze
10 Farbwerk
11 Feuchtwerk
12 Steuerpult
13 Abstreifer
14 Bogengreifer
15 Abstreiferfinger
16 Schiene
17 Seitenwand
18 Seitenwand
19 Befestigungsschraube
20 Führungsrolle
21 zylindrische Gummirolle
22 Anpreßrolle
23 Leitblech
24 Tragelement
25 Rundachse
26 Knebelschraube
27 Befestigungsschraube
28 gabelförmige Ausladung
29 Achse
30 Kontermutter
31 Hebel
32 Lagerbolzen
33 Druckfeder
34 Führungsbolzen
35 Mutter
36 Achszapfen
37 Hebel
38 Lagerzapfen
39 Bohrung
40 Bolzen
41 Druckfeder
42 Einstellschraube
43 Lasche
44 Schutzschild
45 Bügel
46 Rändelmutter
47 Gewindestift
48 Gewindebohrung
49 untere abgeflachte Seite
50 Antriebswelle
51 Kugellager
52 Achshalterung
53 Befestigungsschraube
54 Zahnrad
55 Zahnrad
56 Zahnrad
57 Längsnut
58 Befestigungsschraube
59 Lagerzapfen
60 Hebel
61 Gummituchwascheinrichtung
62 Folieneinzugseinrichtung
63 Etcheinrichtung
1. Bogenauslagevorrichtung, insbesondere für Kleinoffsetdruckmaschinen, mit einer
einen bedruckten Bogen (5), von einem Druckzylinder ablösenden Abstreifeinrichtung
(13), einem Paar von verschieblich und arretierbar auf einer sich quer zur Bogenlaufrichtung
erstreckenden Traverse gelagerten Tragelementen (24), einem Paar von jeweils gemeinsam
mit den Tragelementen verschieblichen Führungs- und Transportrollenanordnungen (20,
21, 22), welche jeweils eine das nachlaufende Ende des Bogens auf dem Druckzylinder
(3) niederhaltende Führungsrolle (20), eine auf der Oberseite des abgelösten Bogens
abrollende frei drehbare erste Transportrolle (22), und eine auf der Unterseite des
abgelösten Bogens abrollende zweite Transportrolle aufweist, einer den zweiten Transportrollen
gemeinsamen Antriebswelle (50), auf welcher die zweiten Transportrollen (21), längsverschieblich
gelagert sind sowie mit einer von den Tragelementen getragenen Leiteinrichtung (23),
für den die Transportrollen verlassenden Bogen,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem, aus jeweils einer ersten Transportrolle (22) und
einer zweiten Transportrolle (21) gebildeten Rollenpaar ein gemeinsam mit dem Tragelement
(24) verschiebliches Bogenleitblech (23) nachgeordnet ist, die Tragelemente (24) zu
deren Fixierung in Bogenlaufrichtung auf einer ersten Traverse (25) und auf einer
zweiten Traverse (29) gelagert sind und die jeweilige Führungsrolle (20) sowie die
jeweilige erste Transportrolle (22) einer jeweiligen Führungs- und Transportrollenanordnung
(20, 21, 22) jeweils an einem seinerseits am Tragelement (24) schwenkbar gelagerten
und jeweils unter einer Anstellkraft einer einstellbaren Feder (33,41) stehenden Hebel
(37, 31) gelagert ist.
2.Bogenauslagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Tragelement
(24) ein länglicher Lagerbock vorgesehen ist, der mittels einer Knebelschraube (26)
auf der als abgeflachte Rundachse (25) ausgebildeten ersten Traverse arretierbar ist
und sich mit einer gabelförmigen Ausladung (28) an der zweiten Traverse (29) abstützt
3.Bogenauslagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Tragelement
(24) ein eine Querverschiebung des Tragelements (24) auf die jeweils zweite Transportrolle
(21) übertragender Bügel (45) lösbar befestigt ist, der die jeweils zweite Transportrolle
(21) an deren Stirnseiten umgreift.
4.Bogenauslagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (45)
mit am Tragelement (24) angreifenden den Bügel (45) gegenüber dem Tragelement (24)
in Längsrichtung der ersten Traverse (25) verstellenden Stellmitteln (46, 47) in Wirkverbindung
steht.
5.Bogenauslagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Stellmittel
an einer Lasche (43) des Bügels (45) angreifende, auf einen am Tragelement (24) befestigten
Gewindestift (47) aufgeschraubte Rändelmuttern (46) vorgesehen sind.
1. Sheet delivery device, especially for small offset printing machines, comprising
a stripping device (13) for peeling off a printed sheet (5) from an impression cylinder,
a pair of carrying elements (24) being slidably and lockably mounted on a traverse
extending transverse to the sheet run direction, a pair of guide and conveyor roller
arrangements (20, 21, 22), being respectively slidable in unison with the carrying
elements and each having a guide roller (20) holding the trailing sheet end down on
the impression cylinder (3), a freely rotatable first conveyor roller (22) rolling
off on the top side of the peeled-off sheet, and a second conveyor roller rolling
off on the bottom side of the peeled-off sheet, a common drive shaft (50) for the
second conveyor rollers on which the second conveyor rollers (21) are mounted so as
to be longitudinally slidable, as well as a guiding device (23), carried by the carrying
elements, for the sheet leaving the conveyor rollers,
characterized in that after each pair of conveyor rollers formed of a first conveyor
roller (22) and a second conveyor roller (21) there is arranged a sheet guiding plate
(23) being slidable together with the carrying element (24), that the carrying elements
(24), for the purpose of locking, are mounted on a first traverse (25) and on a second
traverse (29) extending in sheet run direction and the respective guide roller (20)
as well as the respective first conveyor roller (22) of a respective guide and conveyor
roller arrangement (20, 21, 22) are mounted on a lever (37, 31 ) which, in turn, is
swivelably mounted on the carrying element (24) and braced against it by the tension
force of an adjustable spring (33,41).
2. Sheet delivery device according to Claim 1,
characterized in that as a carrying element (24) there is provided an elongated bearing
block which is lockable on the first traverse formed as a flattened round shaft (25)
by means of a capstan- head screw (26) and which is braced against the traverse (29)
by a fork-shaped projection (28).
3. Sheet delivery device according to Claim 1,
characterized in that at each carrying element (24) there is detachably fastened a
bracket 45 which transmits a transverse sliding movement of the carrying elements
(24) to the respective second conveyor roller (21), thereby embracing the roller ends.
4. Sheet delivery device according to Claim 1,
characterized in that the bracket (45) is operatively connected with adjustment means
(46, 47) engaging at the carrying element (24) and adjusting the bracket (45) in longitudinal
direction of the first traverse (25) with respect to the carrying element (24).
5. Sheet delivery device according to Claim 1,
characterized in that as an adjustment means there are provided knurled nuts (46)
engaging at a strap (43) of the bracket (45) while being screwed onto a threaded pin
(47) which is fastened to the carrying element (24).
1. Dispositif receveur de feuilles, notamment pour de petites machines d'impression
offset, comportant un dispositif racleur (13) détachant une feuille imprimée (5) d'un
cylindre d'impression, une paire d'éléments porteurs (24) déplaçables par translation
et pouvant être arrêtés sur une traverse s'étendant perpendiculairement à la direction
de déplacement des feuilles, une paire d'ensembles de rouleaux de guidage et de transport
(20, 21, 22), déplaçables chacun en commun avec les éléments porteurs et qui comportent
chacun un rouleau de guidage (20) maintenant l'extrémité arrière de la feuille sur
le cylindre d'impression (3), un premier rouleau de transport (22) librement tournant
et roulant sur le côté supérieur de la feuille détachée et un second rouleau de transport
roulant sur le côté inférieur de la feuille détachée, un arbre d'entraînement (50)
commun aux seconds rouleaux de transport et sur lequel sont montés avec possibilité
de translation longitudinale les seconds rouleaux de transport (21) ainsi qu'un dispositif
directeur (23), supporté par les éléments porteurs, pour la feuille quittant les rouleaux
de transport, caractérisé en ce qu'il est prévu en aval de chaque paire de rouleaux
constitués respectivement d'un premier rouleau de transport (22) et d'un second rouleau
de transport (21), une tôle directrice de feuille (23) mobile par translation en même
temps que l'élément porteur (24), les éléments porteurs (24) sont montés pour leur
fixation dans la direction de déplacement des feuilles sur une première traverse (25)
et sur une seconde traverse (29) et le rouleau de guidage correspondant (20) ainsi
que le premier rouleau de transport correspondant (22) de chaque ensemble de rouleaux
de guidage et de transport (20, 21, 22) sont montés respectivement sur un levier (37,
31) monté de son côté de façon pivotante sur l'élément porteur (24) et soumis respectivement
à une force de manoeuvre exercée par un ressort réglable (33, 41).
2. Dispositif récepteur de feuilles selon la revendication 1, caractérisé en ce que,
comme élément porteur (24), il est prévu un corps de palier allongé qui peut être
bloqué au moyen d'une vis à oreilles (26) sur la première traverse, agencée sous forme
d'un arbre rond aplati (25) et qui s'appuie contre la seconde traverse (29) au moyen
d'un support (28) de forme fourchue.
3. Dispositif récepteur de feuilles selon la revendication 1, caractérisé en ce que,
sur chaque élément porteur (24) est fixé de façon séparable un étrier (45) transmettant
un mouvement de translation transversale de l'élément porteur (24) au second rouleau
de transport correspondant (21), cet étrier entourant le second rouleau de transport
correspondant (21) sur ses côtés frontaux.
4. Dispositif récepteur de feuilles selon la revendication 1, caractérisé en ce que
l'étrier (45) coopère avec des moyens de manoeuvre (46,47) agissant sur l'élément
porteur (24) et déplaçant l'étrier (45) par rapport à l'élément porteur (24) dans
la direction longitudinale de la première traverse (25).
5. Dispositif récepteur de feuilles selon la revendication 1, caractérisé en ce que
comme moyens de manoeuvre, il est prévu des écrous moletés (46) vissés sur une tige
filetée (47) fixée sur l'élément porteur (24) et agissant sur une branche (43) de
l'étrier (45).