Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Fliehkraftdrehzahlregler nach dem gattungsbildenden
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Aus der AT-A-175 746 ist bereits ein solcher Fliehkraftdrehzahlregler
für Einspritzbrennkraftmaschinen bekannt, der als Leerlauf-Enddrehzahlregler arbeitet
und bei dem der Weg der Regelstange in Richtung zunehmender Fördermenge durch einen
federnd nachgiebigen, eine Startfeder enthaltenden Regelstangenanschlag begrenzt ist.
Dieser Anschlag ist in Figur 7 der genannten Patentschrift dargestellt und arbeitet
als automatischer Startmengenanschlag. Er ist auch als "federnder Regelstangenanschlag
für RQ-Regler für Startmengenbegrenzung" aus der Druckschrift Diesel-Einspritzausrüstung
(2) Drehzahlregler für Reiheneinspritzpumpen der Robert Bosch GmbH, Stuttgart, bekannt
(VDT-UBP 210/ 1, erste Ausgabe 30. September 1975, Bild 84 auf Seite 37). Bei diesen
Reglern wird bei Stillstand des Reglers und am Endanschlag anliegendem Einstellglied
die Startfeder des Regelstangenanschlags durch die Kraftwirkung der Leerlauffedern
überdrückt, und die Regelstange geht in ihre Startstellung. Sobald die Brennkraftmaschine
nach dem Anlassen läuft, wird durch die Kraftwirkung der Fliehgewichte und der Startfeder
die Regelstange mindestens bis kurz vor ihre Vollaststellung zurückgezogen, so daß
ein übermäßiger Rauchausstoß nach dem Anlaufen des Motors verhindert wird. Diese Leerlauf-Enddrehzahlregler
besitzen im Gegensatz zu Alldrehzahlreglern vom Typ RQV eine starre Reglermuffe mit
festen Anlenkstellen für die Fliehgewichte und den Zwischenhebel. Aus diesem Grunde
kann die Vollaststellung nicht durch den Regelstangenanschlag begrenzt werden, da
sie durch entsprechende Einstellung des gehäusefesten Endanschlages für das Einstellglied
festgelegt wird. Bei diesen Reglern wirkt sich nun jede durch Schwingen der Fliehgewichte,
durch Lagerspiel an den Verbindungsstellen und Spiel in den Nockenwellenlagern erzeugte
Längsbewegung der Reglermuffe mit entsprechender Hebelübersetzung auf die Regelstange
aus. Die Regelstange gerät dadurch in Schwingungen. Bei der höchsten Drehzahl tritt
eine sogenannte "Vorabregelung" auf, die zu einer Mengenreduzierung und damit zu einer
Leistungseinbuße gerade im Bereich der Höchstleistung führt. Durch das Schwingen der
Regelstangen, auch "Regelstangenzittern" genannt, ist die Vollaststellung der Regelstange
nicht mehr genau definiert, so daß entweder der zulässige Regelstangenweg überschritten
wird und damit schlimmstenfalls auch die Rauchgrenze, oder es wird, z. B. auch bei
niedrigen Drehzahlen, oder im mittleren Drehzahlbereich die Höchstleistung nicht erreicht;
d. h., es tritt eine ungewollte Angleichung (drehzahlabhängige Fördermengenkorrektur)
auf. Die Einstellung solcher Regler ist äußerst kostenintensiv und sehr schwierig
zu beherrschen, wobei bezüglich der Leistung und Rauchgrenze Kompromisse eingegangen
werden müssen.
[0002] Bei Alldrehzahlreglern, z. B. vom Typ RQV der Robert Bosch GmbH, Stuttgart, treten
diese Nachteile nicht auf, wenn ein fest eingestellter Vollastanschlag verwendet wird,
der für die Freigabe einer Startstellung aber entriegelt werden muß, da zur Drehzahlvorwahl
die Reglermuffe mit einem einen sehr großen Ausweichhub ausführenden Kraftspeicher
versehen ist. Die Schleppfeder des Kraftspeichers muß bei der Drehzahlvorwahl durch
das Einstellglied zusammengedrückt werden können, so daß der Regelstangenanschlag
mechanisch in einer Vollaststellung verriegelt werden muß. Diese Verriegelung wird
bei Stillstand des Reglers zur Startvorbereitung durch eine von der Reglermuffe betätigte
Hebelanordnung gelöst oder durch einen Elektromagneten entriegelt. Diese Einrichtung
ist für die Anwendung bei Leerlauf-Enddrehzahlreglern auch schon verwendet worden,
jedoch sehr kostenaufwendig, bezüglich der Startentriegelung schwierig einzustellen,
und es kann auch in bestimmten Betriebszuständen, z. B. beim Anfahren unter großer
Belastung, die Startmenge im Vollastbetrieb zu lange beibehalten werden, so daß ein
übermäßiger Rauchausstoß stattfindet.
[0003] Ziel der Erfindung ist es nun, bei Leerlauf-Enddrehzahlreglern der gattungsgemäßen
Bauart, die mit einem federnd nachgiebigen Regelstangenanschlag versehen sind, die
eine Leistungsminderung oder einen übermäßigen Rauchausstoß verursachenden sowie die
Grundeinstellung erschwerenden ungewollten Regelstangenbewegungen im Vollastbetrieb
auszuschalten.
Vorteile der Erfindung
[0004] Der erfindungsgemäße Fliehkraftdrehzahlregler mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Patentanspruchs 1 erlaubt bei dem als Leerlauf-Enddrehzahlregler arbeitenden Fliehkraftdrehzahlregler
trotz des am Endanschlag anliegenden Einstellgliedes eine Fixierung der Vollaststellung
der Regelstange durch den federnd nachgiebigen Regelstangenanschlag und zugleich die
automatische Einsteuerung einer Startmehrmenge bei stillstehendem Regler. Dadurch
werden das gefürchtete "Regelstangenzittern" und die daraus resultierenden Ungenauigkeiten
in der Steuerung der Fördermenge sowie die Einstellschwierigkeiten vermieden. Durch
den im Vergleich zum Hub bekannter Kraftspeicher sehr kleinen, lediglich etwas mehr
als den Differenzweg zwischen der Prüfgrundstellung und der Vollaststellung erlaubenden
Ausweichhub des im Reglergestänge angeordneten Kraftspeichers ist die Schleppfeder
des Kraftspeichers ausgeschaltet, wenn bei Stillstand des Reglers die Startfeder des
federnd nachgiebigen Regelstangenanschlages überdrückt wird. Aufgrund dieses sehr
kurzen Ausgleichhubes genügt der noch verbleibende Anteil des Leerlaufhubes, um die
Regelstange in die Startstellung zu drücken. Ein Fahren mit Startmehrmenge nach dem
Starten ist unter keinen Umständen mehr möglich. Durch die angegebene Federabstimmung
kann die Einstellung der RegetstangenvoHaststettung vorgenommen werden, ohne daß sich
Rückwirkungen auf die Reglerfunktion ergeben.
[0005] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen und Merkmale sind vorteilhafte
Weiterbildungen und Verbesserungen des in Patentanspruch 1 angegebenen Fliehkraftdrehzahlreglers
möglich. So ist bei einem Fliehkraftdrehzahlregler der gattungsgemäßen Bauart, dessen
Reglermuffe einen Lagerbolzen umfaßt, der an seinem einen Ende einen eine Anlenkstelle
der Fliehgewichte bildenden und durch eine Querbohrung des Lagerbolzens hindurchgesteckten
Verbindungsbolzen und am anderen Ende eine Anlenkstelle des Zwischenhebels trägt,
durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 2 festgelelegten Merkmale der Kraftspeicher
in besonders vorteilhafter Weise in den Lagerbolzen der Reglermuffe eingebaut, und
es kann das Maß des Ausweichhubes A direkt durch die Formgebung der Querbohrung im
Lagerbolzen festgelegt werden. Hierzu kann z. B. die sonst im Lagerbolzen vorhandene
Querbohrung lediglich auf einen um das Maß des Ausweichhubes vergrößerten Durchmesser
aufgebohrt werden, und die teure Herstellung eines Langloches ist somit nicht notwendig.
[0006] Handelt es sich bei dem erfindungsgemäßen Fliehkraftdrehzahlregler um einen solchen
mit einer Angleicheinrichtung gemäß den im erweiterten Oberbegriff des Anspruchs 4
enthaltenen Merkmalen, dann kann auch dort die die höchstmögliche Fördermenge steuernde
Vollaststellung durch den Regelstangenanschlag eingestellt werden, wenn der Regler
gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 4 ausgelegt ist. Der Angleichsteuerhub
wird dazu um einen dem Differenzweg an der Regelstange entsprechenden Betrag größer
eingestellt als der bei den bekannten Reglern sonst benötigte Angleichsteuerhub. Dies
hat den sehr großen Vorteil, daß bei kleinen Angleichwegen der durch die Übersetzung
des Zwischenhebels ansonsten noch kleinere Angleichsteuerhub der Fliehgewichte bzw.
der Reglermuffe unabhängig vom erforderlichen Angleichweg auf ein noch gut beherrschbares
Maß, z. B. 0,2 mm, eingestellt werden kann. Der daraus resultierende Angleichweg von
0,4 mm kann dann aber durch den Regelstangenanschlag stufenlos, z. B. auf 0,2 mm,
abgedrückt werden. Dadurch können extrem kleine Angleichwege, wie sie vorher wegen
der vorhandenen Bauteiletoleranzen überhaupt nicht möglich waren, mit großer Genauigkeit
eingestellt werden. Darüber hinaus können auch bei gleicher Grundeinstellung verschiedene
Angleichwege eingestellt werden, ohne daß die Grundeinstellung verändert werden muß.
Letzteres ist besonders bei Baureihenmotoren von Vorteil, die erst vor der Auslieferung
auf eine verschieden hohe Leistung eingegestellt werden.
Zeichnung
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine vereinfachte Darstellung
des als Leerlauf-Enddrehzahlregler arbeitenden Ausführungsbeispiels im Querschnitt,
Figur 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 in Figur 1 durch die Reglermuffe in vergrößerter
Darstellung und Figur 3 ein Diagramm mit durch die Erfindung ermöglichten Regelkurven.
Beschreibung des Ausführungsbeispieles
[0008] Bei dem in Figur 1 vereinfacht dargestellten Fliehkraftdrehzahlregler handelt es
sich um einen Leerlauf-Enddrehzahlregler vom Typ RQ der Robert Bosch GmbH, Stuttgart.
Dieser Regler trägt in einem Gehäuse 10 einen auf einer Nockenwelle 11 einer an sich
bekannten, als Reiheneinspritzpumpe ausgebildeten und nur andeutungsweise dargestellten
Einspritzpumpe 12 befestigten Fliehgewichtsregler 13. Dieser trägt zwei Fliehgewichte
14, die unter der Wirkung der Fliehkraft entgegen der Kraft von Regelfedern über Winkelhebel
15 auf eine Reglermuffe 16 übertragen. Mit der Reglermuffe 16 ist über einen Gleitstein
17 und dessen Lagerzapfen 18 ein Zwischenhebel 19 gekuppelt, der als zweiarmiger Hebel
ausgebildet ist und über eine Verbindungslasche 21 mit einer Regelstange 22 der Einspritzpumpe
12 gelenkig verbunden ist.
[0009] Der Fliehgewichtsregler 13 ist von bekannter Bauart und enthält Regelfedern und Federteller,
wie sie bei einem Fliehkraftdrehzahlregler vom Typ RQ mit Angleichung der Robert Bosch
GmbH, Stuttgart üblich sind. Jedes der Fliehgewichte 14 enthält eine Leerlauffeder
23, mindestens eine Endregelfeder 24 und eine in einer Angleichkapsel 25 untergebrachte
Angleichfeder 26.
[0010] Der Zwischenhebel 19 ist mittels eines zur Fördermengeneinstellung schwenkbaren Einstellgliedes
27 betätigbar, das aus einem außenliegenden und von der Bedienungsperson betätigbaren
Verstellhebel 28 und einem über eine Hebelwelle 29 drehfest mit dem Verstellhebel
28 verbundenen Lenkhebel 31 besteht. Der Lenkhebel 31 greift mittels eines Zapfens
32 in eine Kulissenführung 33 des Zwischenhebels 19 ein und ändert mit seiner Schwenklage
auch das Übersetzungsverhältnis der beiden Hebelarme des Zwischenhebels 19. Wie in
Figur 1 dargestellt, liegt der Verstellhebel 28 in seiner maximalen, die Einstellung
der größtmöglichen Fördermenge erlaubenden Schwenklage an einem gehäusefesten einstellbaren
Endanschlag 34 an.
[0011] Der Weg der Regelstange 22 in Richtung zunehmender Fördermenge (siehe Pfeil mit der
Angabe +-) ist durch einen federnd nachgiebigen, eine Startfeder 35 enthaltenden Regelstangenanschlag
36 begrenzt, der als automatischer Startmehrmengenanschlag arbeitet und bei Stillstand
des Reglers, wie noch weiter hinten ausgeführt, einen eine Startmehrmenge erlaubenden
Startweg R
s freigibt. Der Regelstangenanschlag 36 enthält einen mit seiner Längsachse parallel
zur Längsachse der Regelstange 22 liegenden Anschlagbolzen 37, der sich über zwei
Kontermuttern 38 an einer unter der Vorspannkraft der Startfeder 35 stehenden Führungshülse
39 abstützt, deren gezeichnete Ausgangslage wiederum von einem Sprengring 41 festgelegt
ist. In der gezeichneten Lage des Anschlagbolzen 37 bildet dieser mit einem Kopf 37a
einen Begrenzungsanschlag für einen mit der Regelstange 22 verbundenen Gegenanschlag,
der von einer an der Verbindungslasche 21 angebrachten Anschlagnase 42 gebildet ist.
Der Regelstangenanschlag 36 hat die Regelstange 22 mittels der Anschlagnase 42 um
einen Differenzweg A R aus einer oberhalb der eingezeichneten Vollaststellung V liegenden
und strichpunktiert angedeuteten Prüfgrundstellung P in die Vollaststellung V abgedrückt.
Damit dies möglich ist, ist die Reglermuffe 16 mit einem als ein Ausweichglied dienenden
und eine Schleppfeder 43 enthaltenden Weg- bzw. Kraftspeicher 44 ausgestattet.
[0012] Die mit dem Kraftspeicher 44 versehene Reglermuffe 16 ist in Figur 1 vereinfacht
dargestellt, Figur 2 dagegen zeigt in vergrößerten Darstellung ein praktisches Ausführungsbeispiel
einer solchen Reglermuffe 16 in einer Schnittdarstellung längs der Linie 11-11 in
Figur 1. Die Reglermuffe 16 umfaßt einen Lagerbolzen 46, der an seinem einen Ende
46a als Anlenkstelle der Fliehgewichte 16 einen durch eine Querbohrung 47 des Lagerbolzens
46 hindurchgesteckten Verbindungsbolzens 45 trägt, und die Anlenkstelle des Zwischenhebels
19 ist von den am Gleitstein 17 befindlichen Lagerzapfen 18 gebildet. Der Abstand
zwischen den beiden Anlenkstellen, dem Verbindungsbolzen 45 und dem Lagerzapfen 18
ist mit a bezeichnet (siehe dazu Figur 2) und ist in Figur 1 um einen Ausweichhub
A verkürzt eingezeichnet. Um diesen Ausweichhub A ist das Abstandsmaß a verkürzt,
weil der Regelstangenanschlag 36 die Regelstange 22 um den Differenzweg A R abgedrückt
hat. Dabei ist über den Zwischenhebel 19, bei am Endanschlag 34 anliegendem Verstellhebel
28 der Kraftspeicher 44 der Reglermuffe 16 gespannt worden. Die Fliehgewichte 14 haben
dabei ihre nach Durchlaufen eines Leerlaufhubes H
L eingenommene Lage beibehalten. Der größtmögliche Ausweichhub A des Kraftspeichers
44 ist durch einen Hubanschlag 48 begrenzt und nur geringfügig größer als der auf
die Reglermuffe 16 reduzierte Differenzweg A R an der Regelstange 22. Dazu ist der
Durchmesser D der Querbohrung 47 um das Maß des Ausweichhubes A größer als der Durchmesser
d des Verbindungsbolzens 45 ausgeführt, und der Verbindungsbolzen 45 wird in der in
Figur 2 eingezeichneten Ausgangslage (Größtmaß des Abstandes a) gegen die eine nach
außen gerichtete Wandseite der Querbohrung 47 gedrückt, während der Hubanschlag 48
des Kraftspeichers 44 von der gegenüberliegenden Wandseite der Querbohrung 47 gebildet
ist. Die Schleppfeder 43 stützt sich einerseits über einen Druckbolzen 49 am Verbindungsbolzen
45 und andererseits am Boden einer sich in Längsrichtung des Lagerbolzens 46 erstreckenden
Sacklochbohrung 51 ab, die sowohl den Druckbolzen 49 als auch die Schleppfeder 43
aufnimmt. Damit beim Ausbau des Verbindungsbolzens 45 der Druckbolzen 49 nicht verlorengeht,
ist in die Wandung der Sacklochbohrung 51 ein Sprengring 52 eingesetzt. Für eine einwandfreie
Funktion des Reglers ist es erforderlich, daß in der Ruhelage der Fliehgewichte 14
die Rückstellkraft der Leerlauffeder 23 die auf dieselbe Stelle, z. B. die Reglermuffe
16, reduzierte Rückstellkraft der Startfeder 35 überwiegt. Außerdem muß die Rückstellkraft
der Schleppfeder 43 kleiner sein als die auf die Reglermuffe 16 reduzierte Vorspannkraft
der Startfeder 35, jedoch größer als die zur Verstellung der Regelstange 22 benötigte
und von der Reglermuffe 16 übertragene Stellkraft des Reglers.
[0013] Wie weiter hinten zum Diagramm in Figur 3 noch näher erläutert wird, ist die erfindungsgemäße
Wirkungsweise des Reglers auch bei Drehzahlreglern verwirklichbar, die keine Angleicheinrichtung
und somit keine Angleichfedern 26 enthalten. Bei dem vorliegenden Regler, der eine
Angleichung der Vollastfördermenge steuert, ist der Fliehgewichtsregler 13 außer zur
Steuerung des Laufhubes H
L auch zur Steuerung eines Angleichsteuerhubes H
A ausgelegt, so daß bei ansteigender Drehzahl die Fliehgewichte 14 nach Durchlaufen
des Leerlaufhubes H
L den entsprechend eingestellten Angleichsteuerhub H
A entgegen der Rückstellkraft der Angleichfedern 26 zurücklegen und die Regelstange
22 über die Reglermuffe 16 und den Zwischenhebel 19 um einen entsprechend der am Zwischenhebel
19 wirksamen Hebelübersetzung vergrößerten Angleichweg R
AV aus einer maximalen Vollastgrundstellung in eine reduzierte Vollaststellung V
red zurückziehen. Bei dem beschriebenen Fliehkraftdrehzahlregler ist nun die maximale
Vollastgrundstellung gleich der von dem am Endanschlag 34 anliegenden Einstellglied
27 gesteuerten Prüfgrundstellung P der Regelstange 22. Der nun tatsächlich vom Regler
gesteuerte Angleichweg A
R ist um den Betrag des Differenzweges A R kleiner als es dem von der Angleichfeder
26 gesteuerten Angleichsteuerhub H
A entspricht. Das heißt, daß der von der Angleichfeder 26 gesteuerte Angleichsteuerhub
H
A um einen dem Differenzweg A R an der Regelstange 22 entsprechenden Betrag größer
eingestellt werden kann als der für den tatsächlich von der Regelstange 22 zwischen
der Vollaststellung V und einer reduzierten Vollaststellung V
red zurückgelegten Angleichweg R
A benötigte Angleichsteuerhub. Damit lassen sich durch die erfindungsgemäße Anordnung
extrem kleine Angleichwege verwirklichen, die ohne die erfindungsgemäße Ausgestaltung
des Fliehkraftdrehzahlregers bei bekannten Drehzahlreglern wegen der wirksamen Hebelübersetzung
am Zwischenhebel 19 und der zu berücksichtigenden Bauteiltoleranzen nicht zu verwirklichen
sind.
[0014] Das Diagramm nach Figur 3 dient der Erläuterung der Funktion des in Figur 1 dargestellten
Fliehkraftdrehzahlreglers. In der Abszisse ist die Drehzahl n der Nockenwelle 1 und
in der Ordinate die Stellung bzw. der Regelweg R der Regelstange 22 aufgetragen. Eine
mit b bezeichnete Regelkurve zeigt den Verlauf des Regelweges R über der Drehzahl
für den in Figur 1 dargestellten Leerlauf-Enddrehzahlregler. Eine zur klareren Darstellung
höher eingezeichnete und mit b' bezeichnete Regelkurve zeigt den entsprechenden Verlauf
des Regelweges R über der Drehzahl n für einen Leerlauf-Enddrehzahlregler ohne Angleicheinrichtung.
Eine Leerlaufregelkurve c mit dem Leerlaufpunkt L bei der Leerlaufdrehzahl n
L = 300 U/min ist zur Vervollständigung des Diagramms eingezeichnet, für die nachfolgenden
Betrachtungen jedoch unerheblich. In der Ordinate ist außer R noch der Muffenweg M
für eine Hebelübersetzung am Zwischenhebel 19 von 1 : 2 aufgetragen.
[0015] Anhand der Figuren 1 und 3 wird nun die Funktion des erfindungsgemäß ausgestalteten
Fliehkraftdrehzahlregler erläutert.
[0016] Bei am Endanschlag 34 anliegendem Verstellhebel 28 des Einstellgliedes 27 und nach
Durchlaufen des Leerlaufhubes H
L der Fliehgewichte 14 stehen die Reglerteile bei einer Drehzahl n von etwa 600 U/min
in der in Figur 1 dargestellten Lage. Der Regelstangenanschlag 36 hat die Regelstange
22 über die Anschlagnase 42 an der Verbindungslasche 21 um den Differenzweg A R aus
der Prüfgrundstellung P in die Vollaststellung V gedrückt. Dabei hat sich unter Zusammendrücken
der Schleppfeder 43 der Abstand a der Anlenkstellen 45 und 18 an der Reglermuffe 16
um den Ausweichhub A verkürzt. Der Anschlag 36 hält somit die Regelstange 22 fest
in ihrer Vollaststellung V und verhindert auch bei einem eventuell vorhandenen Längsspiel
an der Nockenwelle 11 und bei entsprechenden Spielen an den Gelenkstellen ein Bewegen
der Regelstange 22, d. h. das sogenannte "Regelstangenzittern". Steigt nun die Drehzahl
weiter an, dann beginnen die Fliehgewichte 14 bei der Drehzahl n1 sich gegen die Rückstellkraft
der Angleichfedern 26 unter Verkürzung des Angleichsteuerhubes H
A nach außen zu bewegen. Die Lage der Regelstange 22 ändert sich aber erst dann, wenn
Bei n2 die Fliehgewichte 14 bzw. die Reglermuffe 16 den Differenzweg A R zurückgelegt
haben und sich die Reglermuffe 16 um den vorher abgedrückten Anteil des Ausweichhubes
A entspannt hat. Die Anlenkstellen 45 und 18 an der Reglermuffe 16 nehmen jetzt ihren
größtmöglichen Abstand a ein, wie er in Figur 2 eingezeichnet ist. Jetzt wirkt die
Reglermuffe 16 wie ein starres Verbindungsglied und bei weiter ansteigender Drehzahl
wird die Regelstange 22 aus der Vollaststellung V in die reduzierte Vollaststellung
Vred zurückgenommen. Diese reduzierte Vollaststellung behält die Regelstange 22 nun
oberhalb der Drehzahl n
3 bis zur Abregeldrehzahl n
ab bei. Die Abregelung und Leerlaufregelung geschehen in üblicher Weise und werden deshalb
hier nicht mehr näher beschrieben.
[0017] Soll die Brennkraftmaschine aus dem Stillstand gestartet werden, dann wird durch
die Bedienungsperson der Verstellhebel 28 in die gezeichnete Vollastlage verschwenkt,
in der er am Endanschlag 34 anliegt. Unter der Kraftwirkung der Leerlauffedern 23
sind die Fliehgewichte 14 aus der gezeichneten Lage und unter Überwindung des Leerlaufhubes
H
L in ihre Innenlage in Richtung zur Achsmitte der Nockenwelle hin gedrückt. Wegen der
geringen Vorspannkraft der Schleppfeder 43 ist dabei der Abstand a der Reglermuffe
16 um das wirksame Maß des Ausweichhubes A verkürzt, und wegen des in der Regel unter
1 mm liegenden Ausweichhubes A genügt der verbleibende Anteil des Leerlaufhubes H
L, um durch entgegen des Uhrzeigersinns erfolgendes Verschwenken des Zwischenhebels
19 die Regelstange 22 aus der Vollaststellung V um den Startweg R
s in ihre in Figur 3 mit S
max bezeichnete maximale Startstellung zu verschieben. Dabei wird die Startfeder 35 im
Regelstangenanschlag 36 um den entsprechenden Betrag überdrückt. In der maximalen
Startstellung S
max kommt in der Regel eine sogenannte "Startnut" am Pumpenelement zur Wirkung, durch
die die Startmehrmenge gesteuert wird. Wird am Motor eine durch die Schrägkante gesteuerte
Startstellung S von z. B. 16 mm Regelweg verlangt, dann ist es möglich, entweder auf
der Pumpenstirnseite durch einen bekannten, nicht dargestellten festen Anschlag den
Startweg R
s der Regelstange 22 zu begrenzen, oder dieser Weg wird durch die Länge der Führungshülse
39 festgelegt. Die vorerwähnte Startstellung S ist gestrichelt in das Diagramm nach
Figur 3 eingezeichnet. Aus diesem Diagramm ist zu entnehmen, daß etwa bei einer Drehzahl
um n
L 300 U/min diese Startstellung S auf die Vollaststellung V bei der Regelkurve b zurückgenommen
wird. Dabei kommen sowohl die Leerlauffedern 23 als auch die Startfeder zur Wirkung.
[0018] Hat der Fliehkraftdrehzahlregler keine Angleicheinrichtung, dann fehlen die Angleichfedern
26 und Angleichkapseln 25. Dieser Regler arbeitet nach der mit b' bezeichneten Regelkurve.
Durch den Regelstangenanschlag 36 ist die Regelstange 22 aus der Prüfgrundstellung
P' in die Vollaststellung V' abgedrückt worden, die in dem gesamten oberhalb der Leerlaufdrehzahl
n
L und der Abregeldrehzahl n
ab liegenden ungeregelten Bereich exakt konstant gehalten wird. Bei den bekannten Leerlauf-Enddrehzahlreglern,
bei denen der Endanschlag 34 des Einstellgliedes 27 die Vollaststellung V' direkt
bestimmt, treten durch Schwingbewegungen der Reglerteile und Spiele an den Gelenkstellen
Abweichungen von der exakten Vollastkennlinie auf, die sich vor allem im unteren und
mittleren Drehzahlbereich als Regelstangenzittern zeigen. Die dabei auftretenden Zitterbewegungen
sind durch eine grob vereinfachte Zickzacklinie e im unteren Drehzahlbereich, der
Regelkurve b' überlagert, eingezeichnet worden und die Amplitude dieser Bewegungen
ist mit z bezeichnet. Kurz vor der Abregeldrehzahl n
ab tritt, wie gestrichelt mit einem Kurventeil d eingezeichnet, eine sogenannte "Vorabregelung"
auf. Diese erschwert sowohl die Einstellung der Abregeldrehzahl n
ab als auch des zugehörigen Vollastpunktes V
red' Beide Schwierigkeiten werden durch die erfindungsgemäße Einstellung des Regelstangenanschlages
36 bei dem vorstehend beschriebenen Drehzahlregler vermieden. Auch eine sonst durch
eine Längsbewegung der Nockenwelle erzeugte "ungewollte Angleichung" ist nicht mehr
möglich.
[0019] Der federnd nachgiebige Regelstangenanschlag 36 kann selbstverständlich auch durch
einen an dem nicht dargestellten antriebsseitigen Ende der Regelstange 22 angreifenden,
in der Funkion gleichwirkenden Startanschlag (nicht dargestellt) ersetzt werden; und
anstelle der beiden, in den Fliehgewichten 14 untergebrachten Federsätze (Regelfedern
23, 24 und 26) kann auch in bekannter Weise ein einziger zentral auf die Reglermuffe
16 einwirkender Federsatz Verwendung finden, ohne daß sich an der beschriebenen Wirkungsweise
des erfindungsgemäßen Leerlauf-Enddrehzahlreglers etwas ändert. Ebenso kann die Erfindung
auch mit einem Leerlauf-Enddrehzahlregler verwirklicht werden, bei dem der Kraftspeicher
44 nicht in der Reglermuffe 16 sondern an einer anderen Stelle des zwischen der Reglermuffe
16 und dem Angriffspunkt (Anschlagnase 42) des Regelstangenanschlages 36 befindlichen
Regelgestänges angeordnet ist, z. B. am Gleitstein 17, im Zwischenhebel 19 oder in
der Verbindungslasche 21. Die in Bezug auf die Federkräfte, Wege und Reglerfunktion
am einfachsten einstellbare und auch kostengünstigste Lösung besteht aber in dem im
Ausführungsbeispiel dargestellten Einbau des Kraftspeichers 44 innerhalb der Reglermuffe
16.
1. Fliehkraftdrehzahlregler für Einspritzbrennkraftmascninen, der als Leerlauf-Enddrehzahlregler
arbeitet und mit mindestens einer Leerlauffeder (23) und mindestens einer Endregelfeder
(24) ausgestattet ist und dessen durch Fliehgewichte (14) drehzahlabhängig entgegen
der Kraft der Regelfedern (23, 24, 26) verschiebbare Reglermuffe (16) die Regelstange
(22) der Einspritzpumpe (12) über einen Zwischenhebel (19) bewegt, der mittels eines
zur Fördermengen verstellung schwenkbaren Einstellgliedes (27) betätigbar ist, das
in seiner maximalen, die Einstellung der größtmöglichen Fördermenge erlaubenden Schwenklage
an einem gehäusefesten Endanschlag (34) anliegt, und bei dem der Weg der Regelstange
(22) in Richtung zunehmender Fördermenge durch einen federnd nachgiebigen, eine Startfeder
(35) enthaltenden Regelstangenanschlag (36) begrenzt ist, der an einem mit der Regelstange
(22) verbundenen Gegenanschlag (42) angreift, wobei in der Ruhelage der Fliehgewichte
(14) die Rückstellkraft der Leerlauffeder (23) die auf dieselbe Stelle, z. B. die
Reglermuffe (16), reduzierte Rückstellkraft der Startfeder (35) überwiegt, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale:
a) der Endanschlag (34) des Einstellgliedes (27) ist in eine Position eingestellt,
die einer um einen geringen Differenzweg (A R; A R') oberhalb der Vollaststellung
(V; V') liegenden Prüfgrundstellung (P; P') der Regelstange (22) zugeordnet ist, wobei
dieser Differenzweg (A R, R'Δ) auf einen Betrag in der Größenordnung von einigen Zehntel
Millimeter festgelegt ist;
b) ein Bauteil (16) des zwischen der Anlenkstelle (45) der Fliehgewichte (14) an der
Reglermuffe (16) und dem mit der Regelstange (22) verbundenen Gegenanschlag (42) befindlichen
Reglergestänges ist mit einem eine Schleppfeder (43) enthaltenden Kraftspeicher (44)
ausgestattet, dessen einer Verkürzung seiner - wirksamen Baulänge (Abstand a) dienender
größtmöglicher Ausweichhub (A) durch einen Hubanschlag (48) begrenzt und nur geringfügig
größer ist als der auf dieselbe Stelle, z. B. die Reglermuffe (16), reduzierte Differenzweg
(A R; A R') an der Regelstange (22);
c) die Regelstange (22) wird mittels des Regelstangenanschlages (36) von der Prüfgrundstellung
(P, P') in ihre Vollaststellung (V; V') abgedrückt und dort gehalten, sobald und solange
das Einstellglied (27) am Endanschlag (34) anliegt und der Kraftspeicher sowie die
Reglermuffe (16) ihre nach Durchlaufen des Leerlaufhubes (HL) eingenommene Lage beibehalten;
d) die Rückstellkraft der Schleppfeder (43) ist kleiner als die als die auf die Reglermuffe
(16) reduzierte Vorspannkraft der Startfeder (35), jedoch größer als die zur Verstellung
der Regelstange (22) benötigte und von der Reglermuffe (16) übertragene Stellkraft
des Reglers.
2. Fliehkraftdrehzahlregler nach Anspruch 1, dessen Reglermuffe (16) einen Lagerbolzen
(46) umfaßt, der an seinem einen Ende (46a) einen eine Anlenkstelle der Fliehgewichte
(14) bildenden und durch eine Querbohrung (47) des Lagerbolzens (46) hindurchgesteckten
Verbindungsbolzen (45) und am anderen Ende eine Anlenkstelle (18) des Zwischenhebels
(19) trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftspeicher (44) in den Lagerbolzen
(46) der Reglermuffe (16) eingebaut ist und zur Verkürzung seiner wirksamen Baulänge
der Abstand (a) zwischen den Anlenkstellen (45, 18) der Fliehgewichte (14) und des
Zwischenhebels (19) um das Maß des Ausweichhubes (A) verringerbar ist, daß mindestens
der in Richtung der Längsachse des Lagerbolzens (46) gemessene Durchmesser (D) der
Querbohrung (47) um das Maß des Ausweichhubes (A) großer ist als der Durchmesser (d)
des Verbindungsbolzens (45) , der seinerseits von der Schleppfeder (43) gegen eine
Wandseite der Querbohrung (47) gedrückt wird, und daß der Hubanschlag (48) des Kraftspeichers
(44) von der gegenüberliegenden Wandseite der Querbohrung (47) gebildet ist.
3. Fliehkraftdrehzahlregler nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, daß die Schleppfeder
(43) sich einerseits über einen Druckbolzen (49) am Verbindungsbolzen (45) und andererseits
am Boden einer sich in Längsrichtung des Lagerbolzens (46) erstreckenden Sacklochbohrung
(51) abstützt, die sowohl den Druckbolzen (49) als auch die Schleppfeder (43) aufnimmt.
4. Fliehkraftdrehzahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem bei ansteigender
Drehzahl die Fliehgewichte (14) nach Durchlaufen eines Leerlaufhubes (HL) einen festgelegten Angleichsteuerhub (HA) entgegen der Rückstellkraft mindestens einer Angleichfeder (26) zurücklegen und
die Regelstange (22) über die Reglermuffe (16) und den Zwischenhebel (19) um einen
entsprechend der am Zwischenhebel (19) wirksamen Hebelübersetzung vergrößerten Anleichweg
(RAV) aus einer maximalen Vollastgrundstellung in eine reduzierte Vollaststellung (Vred) zurückziehen, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem am Endanschlag (34) anliegenden
Einstellglied (27) gesteuerte Prüfgrundstellung (P) der Regelstange (22) auf die maximale
Vollastsgrundstellung eingestellt ist, daß die Regelstange (22) durch den Regelstangenanschlag
(36) um den Betrag des Differenzwegees (A R) von der Prüfgrundstellung (P) in die
geforderte Vollaststellung (V) abgedrückt ist und daß der von der Angleichfeder (26)
gesteuerte Angleichsteuerhub (HA) um einen dem Differenzweg (A R) an der Regelstange (22) entsprechenden Betrag größer
eingestellt ist als der für den tatsächlich von der Regelstange (22) zwischen der
Vollaststellung (V) und der reduzierten Vollaststellung (Vred) zurückgelegten Angleichweg (RA) benötigte Angleichsteuerhub.
1. Centrifugal governor for fuel-injection internal-combustion engines, which works
as a final idling-speed governor and is equipped with at least one idling spring (23)
and at least one final control spring (24), and of which the governor sleeve (16)
shiftable counter to the force of the control springs (23, 24, 26) as a function of
rotational speed by means of centrifugal weights (14) moves the control rod (22) of
the injection pump (12) via an intermediate lever (19) actuable by means of adjusting
member (27) which is pivotable for adjusting the feed rate and which, in its maximum
pivoting position allowing the setting of the maximum possible feed rate, rests against
an end stop (34) fixed to the housing, and wherein the travel of the control rod (22)
is limited in the direction of an increase in feed rate by a resiliently flexible
control-rod stop (36) containing a starting spring (35) and engaged on a counter-stop
(42) connected to the control rod (22), in the position of rest of centrifugal weights
(14) the restoring force of the idling spring (23) outweighing the restoring force
of the starting spring (35) reduced to the same point, for example the governor sleeve
(16), characterized by the following features:
a) the end stop (34) of the adjusting member (27) is set in a position which is assigned
to a basic test position (P; P') of the control rod (22) located by the amount of
a small differential travel (A R; A R') above the full-load position (V; V'), this
differential travel (A R, A R') being fixed at an amount of the order of a few tenths
of a millimetre;
b) a component (16) of the governor linkage located between the point of articulation
(45) of the centrifugal weights (14) on the governor sleeve (16) and the counter-stop
(42) connected to the control rod (22) is equipped with a force accumulator (44) which
contains a drag spring (43) and of which the maximum possible deflection stroke (A)
serving for reducing its effective overall length (distance a) is limited by a stroke
stop (48) and is only slightly greater than the differential travel (A R; A R') at
the control rod (22), reduced to the same point, for example the governor sleeve (16);
c) the control rod (22) is pressed back from the basic test position (P, P') into
its full-load position (V; V') by means of the control-rod stop (36) and is held there
as soon as and as long as the adjusting member (27) rests against the end stop (34)
and the force accumulator and governor sleeve (16) maintain their position assumed
after the idling stroke (HL) has been executed;
d) the restoring force of the drag spring (43) is less than the (sic) prestressing
force of the starting spring (35) reduced to the governor sleeve (16), but greater
than the regulating force of the governor required to adjust the control rod (22)
and transmitted by the governor sleeve (16).
2. Centrifugal governor according to Claim 1, the governor sleeve (16) of which comprises
a bearing bolt (46) which, at one end (46a) carries a connecting bolt (45) forming
a point of articulation of the centrifugal weights (14) and inserted through a transverse
bore (47) in the bearing bolt (46) and, at the other end, carries a point of articulation
(18) of the intermediate lever (19), characterized in that the force accumulator (44)
is installed in the bearing bolt (46) of the governor sleeve (16), and to reduce its
effective overall length the distance (a) between the points of articulation (45,
18) of the centrifugal weights (14) and of the intermediate lever (19) can be shortened
by the amount of the deflection stroke (A), in that at least the diameter (D) of the
transverse bore (47), measured in the direction of the longitudinal axis of the bearing
bolt (46), is larger by the amount of the deflection stroke (A) than the diameter
(d) of the connecting bolt (45) which is itself pressed by the drag spring (43) against
one wall side of the transverse bore (47), and in that the stroke stop (48) of the
force accumulator (44) is formed by the opposite wall side of the transverse bore
(47).
3. Centrifugal governor according to Claim 2, characterized in that the drag spring
(43) is supported, on the one hand, on the connecting bolt (45) via a thrust bolt
(49) and, on the other hand, on the bottom of a blind-hole bore (51) extending in
the longitudinal direction of the bearing bolt (46) and receiving both the thrust
bolt (49) and the drag spring (43).
4. Centrifugal governor according to one of Claims 1 to 3, in which, with an increasing
rotational speed, the centrifugal weights (14), after executing idling stroke (HL), execute a fixed matching control stroke (HA) counter to the restoring force of at least one matching spring (26) and, via the
governor sleeve (16) and the intermediate lever (19), retract the control rod (22)
by the amount of a matching travel (RAV), increased according to the lever transmission effective at the intermediate lever
(19), out of a maximum basic full-load position into a reduced full-load position
(Vred), characterized in that the basic test position (P) of the control rod (22) controlled
by the adjusting member (27) resting against the end stop (34) is set to the maximum
basic full-load position, in that the control rod (22) is pressed back by the amount
of the differential travel (HA) from the basic test Position (P) into the required full-load position (V) by means
of the control-rod stop (36), and in that the matching control stroke (AA) controlled
by the matching spring (26) is set larger by an amount corresponding to the differential
travel (AR) at the control rod (22) than the matching control stroke required for
the matching travel (RA) actually covered by the control rod (22) between the full-load Position (V) and
the reduced full-load position (Vred)
1. Régulateur centrifuge pour moteurs à combustion interne à injection de combustible,
qui travaille en régulateur de limitation de vitesse en marche à vide et qui comporte
au moins un ressort de marche à vide (23) et au moins un ressort de fin de régulation
(24) et dont le manchon de régulateur (16), mobile par des masses centrifuges (14),
en fonction de la vitesse de rotation, contre l'action des ressorts de régulation,
déplace la tige de régulation (22) de la pompe d'injection (12), par un levier intermédiaire
(19), qui est actionnable au moyen d'un organe de réglage (27) oscillant pour le réglage
du débit de refoulement, et repose sur une butée finale fixe par rapport au carter,
dans sa position maximale basculée et qui permet le réglage du débit de refoulement
le plus grand possible, et pour lequel la course de la tige de régulation (22) est
limitée, en direction des débits de refoulement croissants, par une butée de tige
de régulation (36) contenant un ressort de démarrage (35), qui engrène avec une contre-butée
(42) reliée à la tige de régulation, faisant que dans la position de repos des masses
centrifuges (14), la force de rappel du ressort de marche à vide (23) dépasse la force
de rappel réduite du ressort de démarrage (35), agissant au même endroit, par exemple
au manchon de régulateur (16), caractérisé par les caractéristiques suivantes:
a) la butée finale (34) de l'organe de réglage (27) est réglée dans une position,
qui est associée à une position d'essai de base de la tige de régulation (22), située
au-dessus de la position de pleine charge (V ; V'), autour d'une valeur de course
différentielle limitée (A R ; 0 R'), cette course différentielle (A R, A R') étant
à cette occasion fixée à une valeur de l'ordre de grandeur de quelques dizaines de
millimètres ;
b) une partie constitutive (16) de la tige de régulation se trouvant entre le point
d'articulation (45) des masses centrifuges (14) au manchon de régulateur (16) et la
contre-butée (42) reliée à la tige de régulation (22) est réalisée avec un accumulateur
d'énergie (44) contenant un ressort de traction (43), dont une course d'écartement
(A) aussi grande que possible, et servant à un raccourcissement de sa longueur hors
tout (écart a) efficace, est limitée par une butée de course (48) et n'est seulement
supérieure que d'une façon insignifiante à la course différentielle réduite (A R,
A R'), de la tige de régulation et qui a lieu au même endroit, par exemple au manchon
de régulateur (16),
c) la tige de régulation (22) est déplacée au moyen de la butée de tige de régulation
(36), depuis la position d'essai de base (P, P'), jusqu'à sa position de pleine charge
(V ; V') et y est maintenue, dès et tant que l'organe de réglage (27) appuie sur la
butée finale (34) et que l'accumulateur d'énergie, ainsi que le manchon de régulateur
(16) conservent la position qu'ils ont prise après avoir parcouru la course de marche
à vide (HL),
d) la force de rappel du ressort de traction (43) est plus petite que la force de
précontrainte réduite du ressort de démarrage (35), sur le manchon de régulateur (16),
elle est toutefois plus forte que la force de réglage du régulateur, nécessitée pour
le déplacement de la tige de régulation (22) et transmise par le manchon du régulateur.
2. Régulateur centrifuge selon la revendication 1, dont le manchon de régulateur (16)
comprend un boulon de palier (46), qui porte à une de ses extrémités (46a) un boulon
de liaison (45), formant un point d'articulation des masses centrifuges (14) et enfiché
à travers un alésage transversal (47) du boulon de palier (48) et portant à l'autre
extrémité un point d'articulation (18) du levier intermédiaire (19), caractérisé en
ce que l'accumulateur d'énergie (44) est monté dans le boulon de palier (46) du manchon
de régulateur (16) et que pour raccourcir sa longueur hors tout efficace, la course
d'écartement (A) entre les points d'articulation (45, 18) des masses centrifuges (14)
du levier intermédiaire (19) est limitable de la valeur correspondant à la course
d'écartement (A), que le diamètre (D) de l'alésage transversal (47) qui est mesuré
dans la direction de l'axe longitudinal du boulon de palier (46) est plus grand que
le diamètre (d) du boulon de liaison (45), de la valeur de la course d'écartement
(A), qui de son coté est pressé contre un côté de la paroi de l'alésage transversal
(47) et que la butée de course (48) de l'accumulateur d'énergie (44) est formée par
le côté de paroi de l'alésage transversal (47).
3. Régulateur centrifuge selon la revendication 2, caractérisé en ce que le ressort
de traction (43) s'appuie d'un côté au boulon de liaison (45), par un boulon de pression
(49) et de l'autre côté au fond d'un alésage borgne (51) s'étendant dans la direction
longitudinale du boulon de palier (46) et qui reçoit aussi bien le boulon de pression
(49) qu'également le ressort de traction (43).
4. Régulateur centrifuge selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel, lorsque
la vitesse de rotation s'accroit, les masses centrifuges (14) parcourent une course
de commande d'ajustement (HA) déterminée, contre la force de rappel d'au moins un
ressort d'ajustement (26), après avoir parcouru une course de marche à vide (HL),
et déplacent la tige de régulation (22), par le manchon de régulateur et le levier
intermédiaire (19), sur une course d'ajustement (RAV) qui est agrandie par l'effet
de levier agissant sur le levier intermédiaire (19), ce déplacement se faisant à partir
d'une position de base de pleine charge, jusqu'à une position de pleine charge réduite
(Vred), caractérisé en ce que la position d'essai de base (P) de la tige de régulateur
(22), qui est commandée par l'organe de réglage (27) appuyant sur la butée finale
(34) est réglée à la position maximale de base à pleine charge, que la tige de régulation
(22) est déplacée de la position d'essai de base, par la butée de tige de régulation
(36) et ce, de la valeur de la course différentielle (A R), depuis la position d'essai
de base (P), jusqu'à la position désirée de pleine charge (V) et que la course de
commande d'ajustement (HA) qui est commandée par le ressort d'ajustement (26) est
réglée plus grande sur la tige de régulation (22), de la valeur correspondante à la
course différentielle (A R), que ne l'est la course de commande nécessaire pour effectuer
le déplacement de la course d'ajustement (RA) effectif de la tige de régulation (22),
entre la position à pleine charge (V) et la position réduite à pleine charge (Vred).