(57) Verfahren und Vorrichtung zum Erhitzen von Werkstücken aus magnetisierbarem Metall
auf eine erhöhte Bearbeitungstemperatur, bei dem die Werkstücke zunächst induktiv
auf eine Vorwärmtemperatur (T,) erhitzt werden, die nicht wesentlich über der Curiepunkt-Temperatur
des Metalls liegt, aus dem die Werkstücke hergestellt sind, und daß dann die vorgewärmten
Werkstücke in einem hochwirksamen, elektrischen Strahlheizofen (F) auf die vorgewählte
erhöhte Endtemperatur (T2) nacherhitzt werden, die beispielsweise die Schmiedetemperatur sein kann. Zum Vorwärmen
werden die Werkstücke (W) schrittweise durch einen von einer Induktionsheizspule (32)
umschlossenen Kanal (30) geleitet und von dort in die Heizkammer (92) eines elektrischen
Strahlheizofens (F) geführt, durch den sie schrittweise hindurchgeleitet werden und
in dem sie auf ihre Endtemperatur (T2) gebracht werden.
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