[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Erzeugung von Schraubenfedern nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Federmatratzen für Betten und Sitzmöbel enthalten eine Anzahl
von doppelkonischen Schraubenfedern, deren Enden auf bekannte Weise verknotet sind,
wobei die Verknotung z.B. auf einer Verdrillung des Federendes mit der benachbarten
Federwindung bestehen kann. Um solche Schraubenfedern wirtschaftlich herzustellen,
sind Maschinen üblich, die von einem Drahtvorrat ausgehend automatisch die Federn
wickeln, ihre beiden Enden verknoten und die fertigen Federn in einen Stapelkanal
auswerfen, um sie von dort aus einer Montagemaschine zuzuführen.
[0002] Die Erfindung geht von einem derartigen Stand der Technik aus, wie er aus der auf
den gleichen Anmelder zurückgehenden DE-PS 1 o73 995 bekannt geworden ist.
[0003] Mit der US-PS 2 581 686 ist ein Federkern bekannt geworden, bei dem die freien Enden
der Schraubenfedern mit den Endwindungen der benachbarten Schraubenfedern verschränkt
sind. Dieser Federkern eignet sich nicht für die automatische Herstellung, da die
Verschränkung der Schraubenfedern schwierig zu bewerkstelligen ist.
[0004] Bei der britischen Patentschrift Nr. 8o7 194 sind die Schraubenfedern entlang gradliniger,
vergleichsweise langer Seitenbereiche miteinander verbunden. Die Herstellung solcher
Schraubenfedern ist relativ aufwendig und erfordert viel Draht.
[0005] Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Maschine zur Erzeugung von Schraubenfedern
nach der DE-PS 1 o73 995 so weiterzubilden, daß die Schraubenfedern ohne Verknotungen
schnell hergestellt werden können.
[0006] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in
Drehrichtung hinter der Federwindestation eine erste Biegestation angeordnet ist,
in der die eine Endwindung der Schraubenfeder annähernd U-förmig mit mehreren, einen
gegenseitigen Abstand aufweisenden, Biegestellen gebogen wird, und daß sich an die
erste Biegestation eine zweite, gleiche Biegestation für die gegenüberliegende Endwindung
der Schraubenfeder anschließt, hinter der die Federglühstation nachgeschaltet ist.
[0007] Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, daß die aus der DE-PS 1 o73 995 bekannten
Verknotvorrichtungen erfindungsgemäss ersetzt sind durch Biegestationen, welche die
Endwindungen der jeweiligen Schraubenfeder annähernd U-förmig biegen und mit einer
Reihe, einen gegenseitigen Abstand aufweisender
%Biegestellen versehen.
[0008] Aus der vorher rund gewesenen Endwindung wird nun jeweils eine etwa U-förmig gebogene
Endwindung gebogen, was den Vorteil hat, daß die Endwindung eine größere Auflagefläche
in Richtung Polsterung bietet und die im Winkel zur Federachse einwirkenden Kräfte
besser aufzunehmen vermag.
[0009] Die Anbringung von Biegestellen im Bereich der Endwindungen der Schraubenfeder hat
aber den weiteren Vorteil, daß mit Hilfe dieser Biegestellen die Schraubenfeder sehr
genau in einem Montagekanal positioniert (ausgerichtet) werden kann, wodurch die Geschwindigkeit
einer daran anschließenden Feder-Montagemaschine wesentlich erhöht werden kann und
die Genauigkeit bei der Zusammensetzung des Federkerns verbessert werden kann.
[0010] Der Ersatz schwierig herzustellender Verknotungen durch relativ einfach anzubringende
Biegestellen ergibt also sowohl Vorteile im Hinblick auf die Einsparung von Drahtvorrat
als auch im Hinblick auf die Überhöhung der Produktionsgeschwindigkeit bei der Herstellung
der Schraubenfeder. Darüber hinaus können die Federn nach der Herstellung sehr genau
ausgerichtet werden, was der Produktionsgeschwindigkeit der nachgeschalteten Montagemaschine
zugute kommt.
[0011] Nach der technischen Lehre des Anspruches 1 sind zwei einander gegenüberliegende
Federbiegestationen vorgesehen, wobei die eine Federbiegestation die eine Endwindung
der Schraubenfeder mit den vorgesehenen Biegestellen versieht, während die gegenüberliegende
Federbiegestation die andere Endwindung der Schraubenfeder mit den gleichen Biegestellen
versieht.
[0012] In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wäre es jedoch auch möglich, nur
mit einer einzigen Federbiegestation zu arbeiten, wobei nach der Herstellung der einen
Endwindung die Feder dann gedreht werden müsste, damit die andere Endwindung auf der
gleichen Federbiegestation gebogen wird.
[0013] Nach einer bevorzugten Ausführungsform gemäß dem Anspruch 2 besteht jede Biegestation
aus jeweils einem maschinenfest auf einer Werkzeugplatte angeordneten Zentrumsstück,
auf dessen Außenumfang die Endwindung der Schraubenfeder mit gewissem radialem Spiel
aufsitzt. Sternförmig um das Zentrumsstück herum sind mehrere radial in Richtung auf
das Zentrumsstück verschiebbar angetriebene Biegewerkzeuge angeordnet, von denen jedes
gegen die zu biegende Endwindung zustellbar ist.
[0014] Hierbei wird es bevorzugt, wenn insgesamt fünf verschiedene Biegestellen an der jeweiligen
Endwindung angebracht sind. Ausgehend von der aufsteigenden Schraubenwindung in Richtung
zu der Endwindung wird es nach dem Gegenstand des Anspruches 3 vorgeschlagen, wenn
eine erste Biegestelle am Übergang zwischen der aufsteigenden Schraubenwindung und
der Endwindung angeordnet ist. Daran schließt sich nach Durchlaufen eines ersten Seitenbereiches
eine zweite Biegestelle an, an die sich nach dem Durchlaufen eines ersten Steges eine
dritte Biegestelle anschließt. An die dritte Biegestelle schließt sich nach Durchlaufen
eines zweiten Seitenbereiches eine vierte Biegestelle an, an die sich nach kurzem
Durchlauf eines zweiten Steges eine fünfte Biegestelle anschließt, welche ein aus
der Ebene der Endwindung herausgebogenes im schrägen Winkel zur Federachse geneigt
verlaufendes Knickende ausbildet.
[0015] Die Basis der U-förmig gebogenen Endwindung wird also durch den relativ langen ersten
Steg gebildet, an dessen beiden Seiten sich ein kurzer erster Seitenbereich und an
der gegenüberliegenden Seite ein längerer, zweiter Seitenbereich anschließt.
[0016] An diesen zweiten, längeren Seitenbereich schließt sich ein zweiter, relativ kurzer
Steg an, an dem im schrägen Winkel zur Federachse ein Knickende (auch "Schwänzchen"
genannt) anschließt. Das Knickende ist in Richtung zur Federachse einwärts gebogen
und weist stets in das Innere der Schraubenfeder hinein, womit mehrere Vorteile gleichzeitig
verbunden sind. Zum einen gleicht das Knickende unterschiedlich lange Drahtenden aus,
denn wenn ein längerer Draht abgeschnitten und verarbeitet wurde, wird das Übermaß
in dem nach unten im schrägen Winkel zur Federachse geneigt verlaufende Knickende
untergebracht. Das Knickende ist auch deshalb einwärts zur Federachse geneigt, um
ein Scheuern an der Polsterung bei einem zusammengesetzten Federkern zu vermeiden.
[0017] Selbstverständlich ist es auch möglich, mehr oder weniqer als fünf verschiedene Biegestellen
anzubringen, wobei jedoch die vorgeschlagene U-Form der jeweiligen Endwindung der
Schraubenfeder bevorzugt wird, denn die Fläche, welche die Endwindung einschließt,
ist größer als die Fläche, welche die sich an die Endwindung anschließenden Federwindungen
ausbilden, was dazu führt, daß aufgrund der größeren Fläche der Endwindung schräg
zur Federachse auf die Endwindung einwirkenden Kräfte aufgrund der größeren Fläche
gut auf die darunter liegende, kleinere Fläche der Schraubenwindungen eingeleitet
werden können.
[0018] Die Anbringung von fünf verschiedenen Biegestellen im Bereich einer U-förmig abgebogenen
Endwindung hat aber noch den weiteren Vorteil, daß Unstetigkeiten (Knickstellen) gebildet
werden, die sehr gut zur Positionierung (Ausrichtung) der Schraubenfeder in einer
Ausrichtstation verwendet werden können.
[0019] Erfindungsgemäß greifen einander diagonal gegenüberlie- gende Biegestellen in die
Ausrichtnocken entsprechender Ausrichthebel einer Ausrichtstation ein, so daß die
Schraubenfeder exakt ausgerichtet und in dieser Stellung an eine nachgeschaltete Montagemaschine
übergeben werden kann.
[0020] Eine besonders genaue Biegung ergibt sich nach dem Gegenstand des Anspruches 4 dadurch,
daß die Endwindung der Schraubenfeder während des gesamten Biegevorganges durch den
Kopf eines Niederhalters am Außenumfang des Zentrumsstückes fixiert ist. Hierdurch
wird vermieden, daß die Endwindung während des Biegevorganges vom Zentrumsstück abfällt.
[0021] Wesentlich hierbei ist nach dem Gegenstand des Anspruches 5, daß jedes Biegewerkzeug
auf jeweils einem radial in Richtung auf das Zentrumsstück verschiebbaren Schieber
befestigt ist, von denen jeder taktweise nacheinanderfolgend in Eingriff mit der am
Zentrumsstück vom Niederhalter festgehaltenen Endwindung gelangt.
[0022] Wichtig bei dieser technischen Lehre ist nämlich, daß nur ein einziger zentraler
Antrieb für alle Schieber und für den Niederhalter verwendet werden muß, was den Maschinenaufwand,
den Konstruktions- und Wartungsaufwand wesentlich verringert.
[0023] Nach dem Gegenstand des Anspruches 6 wird hierbei vorgeschlagen, daß das jeweilige
Biegewerkzeug nur dann außer Eingriff mit der Endwindung der Schraubenfeder gelangt,
wenn das im Takt nachfolgende Biegewerkzeug sich bereits in Eingriff mit der Endwindung
befindet. Hierdurch hat stets eines der BiegewerkzeugeFormschlußkontakt mit der Endwindung
der Schraubenfeder, so daß eine unzulässige Bewegung und Verbiegung der Endwindung
am Außenumfang des Zentrumstückes hierdurch verhindert wird.
[0024] Mit der Anordnung eines einzigen zentralen Antriebes ist es möglich, sämtliche Schieber
über eine einzige Kurvenscheibe anzutreiben, wobei an jedem Schieber eine drehbare
Rolle angeordnet ist, deren Drehachse senkrecht zur Längsachse des Schiebers steht
und welche in eine in sich geschlossene Kurvenbahn einer motorisch angetriebenen Kurvenscheibe
eingreift, (Anspruch 7).
[0025] Die Kurvenscheibe wird hierbei über eine federbelastet ein- und ausrückbare Klauenkupplung
derart angetrieben, daß die Klauenkupplung die Kurvenscheibe genau eine Umdrehung
mit der Motorwelle verbindet und danach trennt. Die fünf verschiedenen Biegestellen
an der Endwindung der Schraubenfeder werden also genau während einer Umdrehung der
Kurvenscheibe vorgenommen, wonach dann die Kurvenscheibe über die Klauenkupplung der
Motorwelle getrennt und stillgesetzt wird.
[0026] Eingangs wurde bereits schon erwähnt, daß ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden
Erfindung darin liegt, daß mit der Anbringung entsprechender Biegestellen an den Endwindungen
der Schraubenfeder eine sehr genaue Positionierung (Ausrichtung) der Schraubenfeder
in einer nachgeschalteten Federrichtstation möglich ist.
[0027] Nach dem Gegenstand des Anspruches 1o weist die Federrichtstation mindestens im Bereich
einer Federendwindung zwei schwenkbare Ausrichthebel auf, an deren vorderen, schwenkbaren
Enden jeweils eine Ausrichtnocke angeordnet ist, welche in jeweils einer Biegestelle
der Endwindung der Schraubenfeder eingreift. Hierbei ist vorgesehen , daß die Ausrichtnocken
in diagonal einander gegenüberliegende Biegestellen der Endwindung eingreifen, womit
der Vorteil verbunden ist, daß die durch die Ausrichtnocken gedrehte und fixierte
Endwindung genau in dieser Stellung im Transportband festgeklemmt wird und über das
Transportband der Montagemaschine zugeführt wird.
[0028] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
[0029] Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den
Zeichnungen dargestellte, räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht,
soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
[0030] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellende
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0031] Es zeigt:
Figur 1: perspektivische Ansicht einer Schraubenfeder, deren Endwindungen mit einer
Maschine nach der Erfindung gebogen sind.
Figur 2: Draufsicht auf die untere Endwindung der Schraubenfeder nach Figur 1 in Richtung
des Pfeiles II.
Figur 3a: Schematisiert gezeichnete Stirnansicht einer Maschine nach der vorliegenden
Erfindung.
Figur 3b: Draufsicht auf das Zentrumsstück einer Biegestation mit sternförmig hierzu
angeordneten Biegewerkzeugen.
Figur 4: Eine vollständige Vorderansicht einer Biegestation nach der Erfindung.
Figur 5: Schnitt gemäß der Linie B-B in Figur 4.
Figur 6: Schnitt gemäß der Linie D-D in Figur 4.
Figur 7: Schnitt gemäß der Linie A-A in Figur 4.
Figur 8: Schnitt gemäß der Linie C-C in Figur 4.
Figur 9: Ansicht in Richtung des Pfeiles E auf die Darstellung in Figur 5.
Figur 10: Längsschnitt durch den Antrieb der Kurvenscheibe für den radialen Antrieb
der Biegewerkzeuge.
Figur 11: Schnitt durch eine Steuervorrichtung zur Steuerung der Klauenkupplung.
Figur 12: Seitenansicht der Antriebsvorrichtung nach Figur 10.
Figur 13: Eine weitere Steuerungsvorrichtung der Klauenkupplung.
Figur 14: Den in Figur 11 dargestellten Arretierungshebel in anderer Schnittansicht.
Figur 15: Schematisiert gezeichnete Seitenansicht der Feder-Ausrichtstation für die
eine Endwindung der Schraubenfeder.
Figur 16: Vorderansicht der Feder-Ausrichtstation in Figur 15.
Figur 17: Draufsicht auf die Federausrichtstation in der Ausführung nach Figur 18.
Figur 18: Seitenansicht der Feder-Ausrichtstation für die gegenüberliegende Federendwindung.
[0032] Bei der in Figur 1 und 2 gezeigten Schraubenfeder 10 handelt es sich um eine doppelt-konisch
geformte Schraubenfeder, die aus einem Drahtstück geformt ist und zwei offene Endwindungen
11 sowie zwei Schraubenwindungen 15,16 aufweist. Die stirnseitig vorgesehenen Endwindungen
11 sind etwa U-förmig geformt und liegen in Richtung der Federachse 17 gesehen übereinander.
[0033] Von der absteigenden Schraubenwindung 16 herkommend ist mit der erfindungsgemäßen
Maschine eine erste Biegestelle 5 im Bereich der Endwindung 11 angebracht, an die
sich ein erster, relativ kurzer und gebogener Seitenbereich 13 anschließt. Der Seitenbereich
13 wird durch eine zweite Biegestelle 6 abgeschlossen, an die sich ein relativ langer,
gekrümmt ausgebildeter Steg 18 anschließt, der seinerseits von einer dritten Biegestelle
7 abgeschlossen wird.
[0034] Von der dritten Biegestelle 7 ausgehend wird ein zweiter Seitenbereich 12 durchlaufen,
der dem ersten Bereich 13 parallel gegenüber liegt, jedoch länger als dieser ausgebildet
ist und von einer vierten Biegestelle 8 abgeschlossen wird , an die sich ein kurzer,
zweiter Steg 18a anschließt, dessen Längsachse schräg zur Längsachse des ersten Steges
18 verläuft und der seinerseits von einer fünften Biegestelle 9 abgeschlossen wird,
an die sich das aus der Zeichenebene der Fig. 2 herausgebogene, schräg nach oben ragende
Knickende 14 anschließt.
[0035] Aus der Darstellung der Fig. 2 wird deutlich, daß die Fläche, welche die Endwindungen
11 einschließen, größer ist als die Fläche, welche die darunter liegenden Schraubenwindungen
15,16 einschließen. Hieraus ergibt sich, daß die Endwindungen 11 mit relativ großer
Oberfläche an dem Polstermaterial anliegen und daher auch schräg seitlich auftreffende
Kräfte gut auf die Federwindungen 15,16 einleiten können.
[0036] Das stets einwärts in Richtung zur Federachse 17 gebogene Knickende 14 gleicht unterschiedlich
lang abgeschnittenen Federlängen bei der Herstellung der Schraubenfeder 10 aus.
[0037] Später wird noch gezeigt werden, daß mit der Anbringung der ersten Biegestelle 5
und der dritten Biegestelle 7 eine genaue Ausrichtung der Endwindungen 11 in einer
Federausrichtstation 2oo möglich ist, so daß die Feder mit hoher Präzision an eine
nachgeschaltete,(nicht näher dargestellte) Feder-Montagemaschine übergeben werden
kann. Eine solche Feder-Montagemaschine ist Stand der Technik und beispielsweise durch
die auf den gleichen Anmelder zurückgehende DE-PS 1 552 150 bekannt geworden.
[0038] Ebenso ist die Zuführung dieser Federn zu der Federkernmontagemaschine aus der DE-OS
31 01 014 bekannt geworden.
[0039] Sämtliche genannten Druckschriften sollen vollinhaltlich vom vorliegenden Offenbarungsgehalt
umfasst werden und bilden Teil der vorliegenden Erfindung.
[0040] In Figur 3a ist schematisiert eine Maschine zur Herstellung derartiger Schraubenfedern
10 mit Verwendung der erfindungsgemässen Biegestationen 178,179 dargestellt.
[0041] An einer motorisch angetriebenen Drehscheibe 181 sind radial gleichmässig am Umfang
verteilt mehrere Greiferarme 182 - 185 angeordnet. Das freie Ende jeden Greiferarmes
182- 185 ist mit einer Klaue 187 versehen, die durch einen nicht näher dargestellten
Spannmechanismus aktiviert werden kann. Die Drehscheibe 181 mit den Greiferarmen 182
- 185 dreht sich in Drehrichtung 186, wobei von einer oben liegenden Federwindestation
177 die in der Herstellung begriffene Schraubenfeder 10 von der Klaue 187 erfaßt wird
und in Drehrichtung 186 der ersten Biegestation 178 zugeführt wird, wo die Endwindung
11 auf das in Figur 3b näher herausgestellte Zentrumsstück 66 aufgesetzt wird. Mit
den anhand der Figuren 4 - 9 erläuterten Schiebern und der anhand der Figuren 10 -
14 erläuterten Antriebsvorrichtung erfolgt dann die Anbringung der fünf beschriebenen
Biegestellen 5 - 9 an der ersten Endwindung 11 der Schraubenfeder 10. Im Schrittakt
wird dann der Greifarm 183 im Drehsinn 186 weiterbewegt, wonach dann die gegenüberliegende
Endwindung 11 der Schraubenfeder 10 in den Bereich der zweiten Biegestation 179 gerät
und dort diese Endwindung mit den beschriebenen fünf Biegestellen 5 - 9 versehen wird.
Nach dem taktweisen Weiterdrehen der Drehscheibe 181 in Drehrichtung 186 wird dann
die so fertiggestellte Schraubenfeder 10 zwischen die Glühkufen einer an sich bekannten
Federglühstation 180 gebracht, wo bei einer Temperatur von etwa 300 Grad C die durch
die Kaltverformung entstandenen Spannungen ausgeglichen werden. Die Feder verdreht
sich hierdurch geringfügig, so daß eine sofortige Zuführung der die Federglühstation
180 verlassenden Schraubenfeder 10 zu einer Montagemaschine nicht möglich wäre, weil
die Schraubenfeder geringfügig in sich verdreht ist. Der Federglühstation 180 ist
daher die in den Figuren 15 - 18 beschriebene Federrichtstation 200 nachgeschaltet,
wo anhand der angebrachten Biegestellen im Bereich der Endwindungen 11 der Schraubenfeder
10 eine exakte Ausrichtung der Schraubenfeder 10 im Bereich eines Transportbandes
2o7 möglich ist. Die fertiggestellten Federn werden nacheinanderfolgend in den Transportkanal
des Transportbandes 2o7 eingelegt und gemäß der technischen Lehre der DE-OS 31 01
014 einer Federkernmontagemaschine zugeführt.
[0042] Die Figur 3b zeigt schematisiert einen Ausschnitt aus der Darstellung in Figur 4,
nämlich die Zuordnung der einzelnen Biegewerkzeuge zu dem Zentrumsstück 66. Die mit
den fünf Biegestellen zu versehene Endwindung 11 ist mit radialem Spiel auf den Außenumfang
des Zentrumsstücks 66 aufgelegt, was gemäß der Darstellung in Figur 3a über die mit
Klauen 187 versehenen Greiferarme 182-185 erfolgte.
[0043] Die erste Biegestelle 5 wird über ein Biegewerkzeug 78 angebracht, welches zwei Spitzen
aufweist, die gegeneinander durch eine dazwischenliegende Ausnehmungl67 getrennt sind.
Die in der Darstellung in Figur 3b oben liegende Spitze ist als Schräge 168 ausgebildet,
welche parallel zu der zugeordneten Fläche am Zentrumsstück 66 anliegt.
[0044] Die Ausnehmung 167 ist etwa U-förmig profiliert und geht in eine Spitze 166 über,
welche in die Ausnehmung 167 schräg eingreift. Die erste Biegestelle 5 wird hierbei
durch Andrücken und Biegen der Endwindung 11 über der Spitze 100 des Zentrumsstücks
66 erreicht.
[0045] Die zweite Biegestelle 6 wird über das in Richtung seiner Längsachse radial in Bezug
zum Zentrumsstück 66 verschiebbare Biegewerkzeug 7o erzeugt, welches ebenfalls eine
Spitze 71 aufweist, der eine Ausnehmung im Zentrumsstück gegenüberliegt. An die Spitze
71 schließt sich eine Ausnehmung 76 im Biegewerkzeug 7o an, auf die wiederum ein Knopf
73 folgt, dem eine Ausnehmung im Zentrumsstück 66 gegenüberliegt. Die Spitze 71 und
Kopf 73 fahren also bei radialer Zustellung des Biegewerkzeuges 7o in die zugeordneten
Ausnehmungen am Zentrumsstück 66 ein, während die Biegestelle 6 durch Anlage der Spitze
77 des Zentrumsstücks 66 an der Endwindung 11 erreicht wird.
[0046] Bevor überhaupt eines der Biegewerkzeuge einen Biegevorgang vornimmt, fährt zunächst
der Niederhalter 23 mit seinem Kopf 176 in die Ausnehmung 8o am Zentrumsstück 66 ein,
wodurch die Endwindung 11 der Schraubenfeder 1o unter dem Kopf 176 des Niederhalters
23 festgehalten wird. Erst wenn die Endwindung 11 auf diese Weise am Zentrumsstück
fixiert ist, fahren die Biegewerkzeuge nacheinander folgend gegen das Zentrumsstück
vor, wobei das Biegewerkzeug 78 die erste Biegestelle 5, das Biegewerkzeug 7
0, die zweite Biegestelle 6 und das keilförmige Biegewerkzeug 64 die dritte Biegestelle
7 vornimmt.
[0047] Die vierte Biegestelle 8 wird über das Biegewerkzeug 87 vorgenommen, welches zusammen
mit einem weiteren Biegewerkzeug 79 in Richtung auf den Mittelpunkt des Zentrumsstückes
66 radial einwärts verschoben wird.
[0048] Das Biegewerkzeug 87 besteht aus zwei nebeneinander liegenden, etwa auf gleicher
Höhe liegenden Kanten 174, die von einer dazwischen liegenden Ausnehmung 175 unterbrochen
sind. Die Biegestelle 8 wird hierbei durch Einfahren der Kanten 174 in zugeordnete
Ausnehmungen am Zentrumsstück 66 erreicht, wodurch die Abbiegung der Endwindung über
die Spitze 173 des Zentrumsstücks 66 erfolgt.
[0049] Das mit dem Biegewerkzeug 87 gleichzeitig sich vorschiebende Biegewerkzeug 79 drückt
das übrig gebliebene und das freie Ende der Endwindung 11 ausbildende Federendstück
auf die Oberfläche des Biegewerkzeuges 169, das in Form einer schrägen Spatel ausgebildet
ist. Das Biegewerkzeug 169 ist - im Gegensatz zu den vorher beschriebenen Biegewerkzeugen
- senkrecht zur Zeichenebene in der Figur 3b nach oben bewegbar, so daß hierdurch
das einwärts gebogene Knickende 14 der Endwindung 11 ausgebildet wird.
[0050] Das Biegewerkzeug 169 liegt an einer festen Auflage 17o an.
[0051] Der Kopf 171 des Biegewerkzeuges 169 fährt dabei so weit in die Ausnehmung 172 am
Zentrumsstück 66 ein, damit sicher ein Untergreifen des sich auf der Oberfläche des
Biegewerkzeuges 169 ablegenden Drahtes möglich ist.
[0052] In den Figuren 4 - 9 sind weitere Einzelheiten der Biegewerkzeuge und der damit verbundenen
Schieber dargestellt.
[0053] Der Niederhalter 23 in Figur 4 und Figur 5 führt eine Bewegung in Richtung seiner
Längsachse aus.
[0054] Die axiale Längsbewegung des Niederhalters 23 wird über den Hebel 2 erreicht, der
im Bereich einer Führung 21 durch die Werkzeugplatte 3 hindurchgreift und auf der
Rückseite über einen Bolzen 24 mit einer daran angeordneten Steuerrolle 26 in der
Kurvenbahn der motorisch drehend angetriebenen Kurvenscheibe 19 eingreift.
[0055] Der obere Teil der Figur 5 zeigt den Schieber 1, der mit dem Biegewerkzeug 169 (vergl.
Figur 3b) verbunden ist und der das Knickende 14 an der Endwindung 11 anbringt. In
Fig. 4 führt dieser Schieber 1 eine Kippbewegung senkrecht zur Zeichenebene durch,
während in Figur 5 der Schieber 1 eine Bewegung in der eingezeichneten Pfeilrichtung
lo8 durchführt. Der Schwenkpunkt ist hierbei durch einen Bolzen 48 gebildet , wobei
die Schwenkbewegung unter der Kraft einer Druckfeder 61 erfolgt. Die Druckfeder ist
hierbei zwischen einer Lasche 31, welche mit einer Schraube 40 befestigt ist, und
einem schweren Spannstift 69 am gegenüberliegenden, schwenkbaren Teil angeordnet.
Der Bolzen 48 wird über einen Stift 54 fixiert.
[0056] Die hingehende Schwenkbewegung des Biegewerkzeuges 169 und des Schiebers 1 in Pfeilrichtung
lo8 erfolgt über eine Nocke 47, die über eine Schraube 41 am Schieber 1 befestigt
ist. Die Nocke weist eine untere Keilfläche 51 auf, der eine Keilfläche im Bereich
einer mit der Kurvenscheibe 19 verbundenen Nocke 57 zugeordnet ist.
[0057] Beim Aufeinandertreffen der beiden Keilflächen wird die Nocke 47 angehoben und der
Schieber 1 kippt um die Achse 39 im Bolzen 48.
[0058] Die Kippbewegung wird hierbei durch einen Anschlag 3o begrenzt , dem ein Schwerspanstift
68 im Bereich einer Führungsplatte 32 zugeordnet ist.
[0059] Jedes Biegewerkzeug 64,7
0,78,87,169 ist mit einem zugeordneten Schieber 1,35,45,55 verbunden, der jeweils die
Werkzeugplatte 3 durchgreift und gemäß Figur 7 an seiner Unterseite einen Bolzen 36
aufweist, auf dem drehbar eine Rolle 38 gelagert ist. Der Bolzen 36 wird hierbei mit
einem Stift 54 fixiert. Gleiches gilt für den in Figur 7 gegenüberliegend gezeichneten
Schieber, der mit einem Bolzen 37 versehen ist. Die Schieber sind gemäß Figur 7 und
4 mit zugeordneten Einstellschrauben 5o in ihrer Längsverschiebung in Richtung zum
Zentrumsstück einstellbar, während die seitliche Verstellung über seitliche Einstellschrauben
49 erfolgt, die in zugeordneten seitlichen Führungsblöcken sitzen. Die Werkzeugplatte
ist hierbei zweiteilig ausgebildet. Auf der relativ weichen Werkzeugplatte 3 ist eine
härtere Zwischenplatte 29 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 46 befestigt und auf
dieser Zwischenplatte 29 ist die Führung 27 für die verschiedenen Schieber angeordnet,
wobei die Führung 27 einander gegenüberliegende Führungsnuten 60 aufweist, die mit
zusätzlichen Schmiernuten 59 versehen sind, in denen die Schieber längsverschiebbar
geführt sind (vergleiche Figur 8).
[0060] In Figur 8 ist noch wesentlich, daß die Führung 27 fest mit der Werkzeugplatte 3
über eine Schraube 44 verbunden ist, während die gegenüberliegende Seite von einem
Führungsblock 63 gebildet ist, der mit Hilfe von zwei beabstandeten Einstellschrauben
49, welche in zugeordneten Muttern 58 sitzen, einstellbar sind. Damit ist eine indirekte
Einstellung des Schiebers 35 selbst möglich.
[0061] In Figur 7 sind die Bolzen 37 sichtbar, unter deren Flansche die Rollen 38 für den
Eingriff in zugeordneten Führungsbahnen der Kurvenscheibe 19 angeordnet sind.
[0062] Die Führungen 21 (Figur 9) bestehen jeweils aus Kunststoffplatten, die mit Hilfe
von Schrauben 42 an der Werkzeugplatte 3 befestigt sind.
[0063] Die Figuren 4 und 7 zeigen außerdem, daß oberhalb der Werkzeugplatte 3 eine Montageplatte
4 jeweils zur Aufnahme des Zentrumsstückes 55 dient.
[0064] Bei Figur 4 sei noch darauf hingewiesen, daß die in Richtung der Längsachse des Niederhalters
23 gegen das Zentrumsstück 66 weisende Bewegung des Niederhalters 23 über die Zugfeder
62 erfolgt, die am freien, äußeren Ende des Niederhalters 23 ansetzt und in nicht
näher dargestellter Weise mit dem anderen Ende gehäusefest verbunden ist.
[0065] In den Figuren 1o bis 14 sind die Einzelheiten des Antriebs der Kurvenscheibe 19
gezeigt, wobei der Antrieb folgende Grundfunktionen aufweisen muß:
[0066] Die Kurvenscheibe 19 muß genau eine Umdrehung drehend angetrieben werden und nach
Vollendung der Umdrehung stillgesetzt werden.
[0067] Es muß ferner eine Uberlastkupplung zwischen dem Antrieb und der Kurvenscheibe 19
vorhanden sein, um bei der Einwirkung unzulässig hoher Antriebskräfte auf Seiten der
Kurvenscheibe diese vom Antriebsmotor zu trennen.
[0068] In der Zeichnung Figur 10 und 12 ist nur undeutlich dargestellt, daß die Kurvenscheibe
19 sowohl innenliegende Kurvenbahnen 163 aufweist, die als nach oben offene Rinnen
ausgebildet sind als auch Kurvenbahnen, die am Außenumfang der Kurvenscheibe 19 entlanglaufen.
[0069] In Figur 10 ist die, einen exzentrischen Außenumfang aufweisende Kurvenscheibe 19
drehfest mit einer Exzenterwelle 112 gekuppelt, wobei die Exzenterwelle ihrerseits
im Bereich ihres Ringflansches mit einem Arretierexzenter 125 verbunden ist, dessen
Funktion später anhand der Figur 14 noch näher erläutert werden wird.
[0070] Die Exzenterwelle 112 ist durch zwei beabstandete Büchsen 153,155 drehbar im Antriebsgehäuse
109 gelagert.
[0071] Die Exzenterwelle 112 wird über eine Klauenkupplung 154 angetrieben, welche aus zwei
gegenüberliegenden und im eingerückten Zustand ineinanderkreisenden Verzahnungen 94,97
besteht. Hierbei ist die der oberen Verzahnung 94 zugeordnete Büchse federbelasetet
durch eine Druckfeder 95 gegen die untere Verzahnung 97 gepresst, sofern die Klauenkupplung
154 eingerückt ist.
[0072] Der Außenumfang der Klauenkupplung 154 trägt eine außenliegende Verzahnung, die mit
einem zugeordneten Zahnrad 89 in Eingriff ist, welche drehfest mit einer Welle 122
verbunden ist, die ebenfalls drehbar über entsprechende Büchsen 147,148 im Antriebsgehäuse
lo9 gelagert ist.
[0073] Der Antrieb der Welle 122 erfolgt über ein weiteres Zahnrad 119, welches jedoch nicht
drehfest mit der Welle 122 verbunden ist. Zwischen einem auf der Motorwelle 84 sitzenden
und drehfest mit der Motorwelle verbundenen Ritzel 129 und diesem Zahnrad 119 der
Welle 122 ist die nachfolgend beschriebene Uberlastku
pplung angeordnet.
[0074] Am Außenumfang des-Zahnrades 119 sind mehrere Befestigungsschrauben am Umfang verteilt
angeordnet, welche in einen zugeordneten Kupplungskranz 110 eingreifen. Der Kupplungskranz
110 ist fest mit den Befestigungsschrauben verbunden. Der Kupplungskranz 110 ist in
Bezug zu einer drehfest über einen Keil mit der Welle 122 verbundenen Nabe 96 auf
einem Nadellager 92 drehbar gelagert.
[0075] Koaxial zum Kupplungskranz 110 liegt ein zweiter Kupplungskranz lo2 gegenüber, der
über federbelastete Rollen 91 mit dem ersten Kupplungskranz 110 in Verbindung steht.
Der erste Kupplungskranz ist im übrigen mit einer Distanzscheibe 132 gegenüber einem
gehäusefesten Flansch 121 gelagert, wobei die Distanzscheibe 132 die axialen Kräfte
aufnimmt.
[0076] Die Rollen 91 des Kupplungskranzes lo2 laufen in einer U-förmig profilierten Ringnut
93 um, wobei sie unter der Kraft einer Tellerfeder 88 gegen den ersten Kupplungskranz
110 gepreßt werden. Die Tellerfeder 88 legt sich dabei mit ihrer Oberseite an der
Unterseite des Kupplungskranzes 102 und mit ihrer gegenüberliegenden Seite an einem
gehäusefesten Flansch 82 an.
[0077] Die Nabe 96 ist hierbei mit Hilfe einer Befestigungsschraube 90 an der Stirnseite
der Welle 122 befestigt.
[0078] Wird das Drehmoment an der Welle 122zu groß, weil beispielsweise die Kurvenscheibe
19 zu stark belastet wird, dann laufen die Rollen 91 aus ihren Ringnuten 93 heraus
und die Tellerfeder 88 wird hierdurch zusammengepreßt.
[0079] Hierdurch wird der Kupplungskranz 102 in achsialer Richtung nach unten bewegt, wo
etwa bei Position 85 ein Kontaktschalter (nicht zeichnerisch dargestellt) angeordnet
ist, der den Elektromotor (nicht zeichnerisch dargestellt) des Antriebes stillsetzt.
[0080] Der Elektromotor arbeitet hierbei mit seiner Antriebswelle auf der Motorwelle 84,
die in zwei beabstandeten Kugellagern gelagert ist, die gegeneinander durch einen
Ring 14o getrennt sind. Das untere Kugellager stützt sich über einen Distanzring 137
auf einem Kupplungskranz 99 einer weiteren Kupplung ab, an dem elastische Elemente
98 zur reibschlüssigen Kraftübertragung vorhanden sind, welche in zugeordnete Ringnutenbahnen
einer Kupplung 139 eingreifen, die sich mit einem Distanzring 138 in achsialer Richtung
nach unten hin am Antriebsgehäuse lo9 abstützt. Dieser Bereich wird von einer Ku
pplungsglocke 111 überdeckt, wobei unten am Antriebsgehäuse 1
09 eine Motorplatte 114 ansetzt, an der - nicht näher dargestellt - der Elektromotor
angeflanscht ist.
[0081] Anhand der Figuren 12 und 13 wird nachfolgend das Ein- und Ausrücken der Klauenkupplung
154 näher erläutert.
[0082] Das Einrücken der Klauenkupplung 154 erfolgt dadurch , daß Preßluft auf den Zylinder
115 gegeben wird, der damit den Kupplungshebel 118 in die strichpunktierte Lage gegen
einen gehäusefesten Anschlag verschiebt, wobei der Drehpunkt des Kupplungshebels in
einem Bolzen 128 liegt.
[0083] Die Verschwenkung des Kupplungshebels erfolgt entgegen der Kraft einer Feder 81.
[0084] Der Kupplungshebel 118 ist drehfest mit einem Steuerarm 116 verbunden, der auf dem
Außenumfang der Verzahnung 94 der Klauenkupplung 154 aufsitzt. Wird der Kupplungshebel
118 in die eingezeichnete, strichpunktierte Lage verschwenkt, gerät der Steuer arm
. 116 außer Eingriff mit der Verzahnung 94 und die Klauenkupplung 154 rastet mit ihrer
Muffe 146 unter der Kraft der Schraubenfeder 95 ein, so daß sich die beiden Verzahnungen
94,97 in Eingriff befinden.
[0085] Um die Kurvenscheibe 19 nach genau einem Umlauf wieder stillzusetzen, ist die nachfolgend
anhand der Figuren 11 und 14 beschriebene Arretiervorrichtung vorgesehen.
[0086] Neben dem vorher beschriebenen Zylinder 115 zum Eindrücken der Klauenkupplung 154
ist ein weiterer Zylinder 117 vorgesehen, der von demselben Ventil gesteuert wird,
so daß beide Zylinder 115,117 zur gleichen Zeit betätigt werden. Gemäß Figur 11 wirkt
der Zylinder 117 auf den Arretierhebel 1
06, der hierbei um seine Schwenkachse 126 ge - dreht wird. Die Schwenkachse 126 wird
hierbei durch einen Bolzen gebildet, der in einem Ständer 1
01, der Teil des Antriebsgehäuses lo9 ist, gelagert ist.
[0087] Die Verschwenkung des Arretierhebels lo6 im Uhrzeigersinn über den Zylinder 117 erfolgt
hierbei entgegen der Kraft einer Schraubendruckfeder 1
05, die an einem Gegennocken 1o4 des Arretierhebels 1o6 angreift. Hierdurch gerät das
vordere , freie schwenkbare Ende des Arretierhebels lo6 außer Eingriff mit dem Arretierexzenter
125, so daß die Kurvenscheibe 19 genau eine einzige Umdrehung durchführen kann.
[0088] Nach dem Verschwenken des Arretierhebels 1o6 läuft die am Arretierhebel 1o6 angebrachte
Rolle 135 am Außenumfang des Arretierexzenters 125 entlang. Erst gegen Ende der vollständigen
Umdrehung, also kurz vor deren Vollendung , schwenkt der Arretierhebel unter der Kraft
der Schraubendruckfeder 1
05 in eine Steuerkurve 127 ein, welche vom Außenumfang des als Scheibe 164 ausgebildeten
Arretierexzenters 125 zum Innenumfang führt.
[0089] Die am gegenüberliegenden Ende der Steuerkurve 127 liegende Arretierungskante 161
dient als Anschlag für die zugeordnete Steuerkante 162 des Arretierhebels 1
06. Nach Vollendung der Umdrehung schlägt also die Steuerkante 162 des Arretierhebels
lo6 an der zugeordneten Anschlagfläche der Arretierungskante 161 an. Durch den Einrastschlag
könnte die gesamte Kurvenscheibe 19 unbeabsichtigt in der entgegengesetzten Richtung
zurückschlagen. Um dies zu vermeiden, ist eine federbelastete Falle 144 vorgesehen,
welche in gegenüberliegende Position mit der Arretierungskante 1
61 gerät und ein Zurückschlagen des Arretierexzenters 125 und damit der Kurvenscheibe
19 vermeidet. Die Falle 144 greift dabei mit ihrer vorderen Stirnseite in die Scheibe
164 ein und schlägt an der gegenüberliegenden Seite der Arretierungskante 161 an,
so daß diese einerseits durch den Arretierhebel 1o6 und andererseits durch die Falle
144 festgehalten wird.
[0090] Das Einrasten erfolgt weich, weil die am Arretierhebel-1o6 angebrachte Steuerkante
162 als Vulkollanplatte 134 ausgebildet ist.
[0091] In Figur 14 sind noch einmal die gleichen Verhältnisse gezeigt, wobei der Arretierungshebel
1o6 im Schnitt dargestellt ist und sichtbar ist, daß der Arretierexzenter 125 aus
einer Scheibe 164 vergrößerten Durchmessers besteht, in deren Außenumfang die Steuerkurve
127 angeordnet ist. Die Rolle 135 des Arretierhebels lo6 läuft also auf dem Außenumfang
der Scheibe 164 so lange, bis sie in den Bereich der Steuerkurve 127 gelangt. Der
Arretierhebel 1o6 ist hierbei auf einem Bolzen 149 drehbar gelagert, wobei die Anlage
am Arretierexzenter 125 über den Arretierklotz 131 erfolgt, der über eine Vulkollanplatte
133 im Arretierhebel lo6 gelagert ist. Das Schwenklager des Arretierhebels lo6 wird
durch den Bolzen 151 gebildet, der fest im Ständer 1
01 befestigt ist.
[0092] Anhand der Figuren 12 und 13 wird nun das manuelle und das automatische Ausrücken
der Klauenkupplung 154 näher erläutert.
[0093] Die Klauenkupplung 154 hat gemäß Figur 12 einen Gegennocken 165 mit einer keilförmig
ansteigenden Schrägfläche, auf welche die zugeordnete Schräge der mit der Büchse 146
verbundenen Nocke 142 aufläuft und dabei die Büchse 146 in Pfeilrichtung lo3 nach
oben bewegt und damit die Verzahnungen 94,97 voneinander trennt. Durch die noch in
Drehung befindliche Kurvenscheibe 19 wird der Gegennocken 165 noch über den Nocken
142 hinwegbewegt, so daß der Nocken 142 wieder in Gegenrichtung zur eingezeichneten
Pfeilrichtung 1o3 nach unten fällt und die Kupplung für einen neuen Umlauf frei ist.
[0094] Um ein erneutes Einrücken der Klauenkupplung 154 in diesem Zeitpunkt zu vermeiden,
hat man mittlerweile von dem Zylinder 115 die Steuerkluft weggenommen, so daß seine
Kolbenstange wieder in die Ruhelage zurückgekehrt ist und der Kupplungshebel 118 wieder
die in Figur 13 hindurchgezogenen Linien gezeichnete Stellung einnimmt.
[0095] Damit greift der Steuerarm 116 in die Verzahnung 94 ein und arretiert diese.
[0096] Mit dem Ausrückhebel 1o7 kann die Klauenkupplung 154 ausgerückt werden, nicht aber
eingerückt werden. Der Ausrückhebel 1o7 ist hierbei in einem Lager 156 am Antriebsgehäuse
lo9 schwenkbar gelagert und greift mit seinem vorderen schwenkbaren Ende in den Bereich
der Verzahnung 94 der entgegen der Kraft der Schraubenfeder 95 verschiebbaren Muffe
146 ein.
[0097] Gemäß Figur 10 stützt sich die Schraubenfeder 95 hierbei an ihrem oberen Ende gegen
einen Federteller 145 ab, der seine axiale Kraft auf eine Büchse 155 überträgt. Die
Büchse 155 ist hierbei in einem Lager 124 im Antriebsgehäuse lo9 gelagert.
[0098] Auf der Stirnseite des Antriebsgehäuses ist noch auf einem Winkel 15o der Anschlag
für den Arretierhebel lo6 angeordnet, der mit seinem Deckel 13o an dem als Gummielemente
ausgebildeten Anschlag dann anschlägt, wenn der Zylinder 117 angesteuert wird.
[0099] Der Vorteil der anhand der Figuren 10 - 14 beschriebenen Antriebsvorrichtung liegt
also darin, daß sämtliche Schieber und Werkzeuge der Biegevorrichtung von ein und
demselben zentralen Antrieb angetrieben werden. Hierdurch ergibt sich eine relativ
kostengünstige und einfach herzustellende Anordnung im Vergleich zu vier getrennten
Antrieben, die entsprechend synchronisiert werden müßten.
[0100] Anhand der Figuren 4 - 14 wurde nun die gesamte Funktion der Biegevorrichtung zur
Anbringung der fünf Biegestellen an der einen Endwindung 11 der Schraubenfeder 10
erläutert.
[0101] Gemäß Figur 3a ist eine gleichartige zweite Biegestation 179 im Taktabstand hinter
der ersten Biegestation 178 angeordnet. In der zweiten Biegestation 179 wird die andere
Endwindung 11 der Schraubenfeder 10 mit den fünf beschriebenen Biegestellen versehen.
Die zweite Biegestation 179 ist identisch mit der ersten Biegestation 178 in allen
Einzelheiten.
[0102] Figur 3a zeigt, daß die durch die zweite Biegestation 179 fertiggestellte Schraubenfeder
nachfolgend in eine Federglühstation 180 eingebracht wird, wobei die beiden Endwindungen
stromschlüssig zwischen die stromführenden Kufen der Federglühstation 180 geleckt
werden, wonach die Schraubenfeder 1o auf etwa 300 Grad C aufgeheizt wird und die durch
die Kaltverformung entstandenen Spannungen damit ausgeglichen werden. Die Schraubenfeder
verformt sich hierbei geringfügig, d.h. sie verdreht sich und führt eine Längenänderung
durch, was dazu führt, daß, wenn der Greiferarm 185 die fertig geglühte Schraubenfeder
10 auf das nachgeschaltete Transportband ablegt, die dort abgelegten Schraubenfedern
nicht exakt gleich ausgerichtet sind.
[0103] Wie bereits schon in der Beschreibungseinleitung erwähnt, ist die Transportvorrichtung
in der deutschen Offenlegungsschrift 31 o1 o14 beschrieben. In der dort beschriebenen
Weise werden die Schraubenfedern jeweils in ein Transportband 2o7 eingelegt, was aus
zwei gegenüberliegenden und synchron angetriebenen Förderbändern besteht.
[0104] Anhand der Figuren 15- 18 wird nun die im Bereich des Transportbandes angeordnete
Federrichtstation 200 erläutert, wo unter Ausnutzung der mit der erfindungsgemäßen
Biegestation angebrachten fünf Biegestellen die Schraubenfeder 10 genau ausgerichtet
wird.
[0105] In Figur 15 ist die eine Hälfte des Transportbandes 2o7 mit seinem dort laufenden
Förderband gezeigt, welches in Pfeilrichtung 2o8 angetrieben ist. Die Schraubenfeder
1o ist nur mit ihrer einen Endwindung 11 gezeigt, die mit der in Fig. 15 und 16 gezeigten
Federrichtstation gedreht wird, während die gegenüberliegende Endwindung 11 der Schraubenfeder
10 mit der in den Figuren 18 und 19 gezeigten Federrichtstation gedreht wird.
[0106] Die Ausrichtung der Schraubenfeder erfolgt dadurch, daß ortsfest an dem Maschinengehäuse
ein Schieber 210 angebracht ist, der senkrecht zur Zeichenebene um die Achse 211 verschwenkbar
ist. Das Verschwenken erfolgt hierbei mit Hilfe eines Preßluftzylinders 212, der mit
seiner Kolbenstange 213 über ein Gummielement 214 auf den verlängerten Arm 215 des
Steuerhebels 216 einwirkt, der in der Achse 211 verschwenkbar gelagert ist.
[0107] Am gegenüberliegenden Ende des Steuerhebels 216 ist mit Hilfe einer Befestigungsschraube
217 der Ausrichthebel 218 angebracht, der an seinem unteren, freien Ende die Ausrichtnocke
219 aufweist. Die Ausrichtnocke greift gemäß Figur 15 in die Biegestelle 7 der Schraubenfeder
10 ein, die damit als Drehpunkt und Fixierpunkt für die Ausrichtung dient.
[0108] Dem Ausrichthebel 218 gegenüberliegend ist ein zweiter Ausrichthebel 221 vorgesehen,
der ebenfalls eine Ausrichtnocke 222 trägt. Dieser Ausrichthebel 211 ist in Pfeilrichtung
223 verschwenkbar in der Schwenkachse 224 am Maschinengehäuse gelagert und kann in
seine Stellung 221' eingeschwenkt werden.
[0109] Mit der Verschwenkung des Ausrichthebels 221 in Pfeilrichtung 223 wird das untere
Ende der Schraubenfeder in die eingezeichnete Stellung 10' verschwenkt, wobei die
Ausrichtnocke 222 in die erste Biegestelle 5 der Endwindung 11 der Schraubenfeder
10 eingreift. Dadurch, daß . die Ausrichtnocken 219, 222 in diagonal einander gegenüberliegende
Biegestellen 5,7 der Endwindung 11 der Schraubenfeder 10 eingreifen,wird eine stabile
Geradstellung der Schraubenfeder erreicht, die damit exakt so gedreht wird, daß sich
die Biegestelle 7 stets oben befindet.
[0110] Die Verschwenkung des unteren Ausrichthebels 221 erfolgt über einen Preßluftzylinder
226, der mit seiner Kolbenstange 227 über ein Gelenkstück 228 und einen Drehbolzen
229 fest - jedoch schwenkbar - mit dem Ausrichthebel 221 verbunden ist. Durch Verschiebung
der Kolbenstange 227 kann damit der Ausrichthebel 221 in die eingezeichnete Stellung
in Pfeilrichtung 223 verschwenkt werden und nimmt damit seine Stellung 221' ein.
[0111] Es sind links- und rechtsseitige Anschläge 248,249 vorgesehen, welche die jeweiligen
Endlagen desAusrichthebels 221 begrenzen. Bei der gezeigten Ausführungsform ist ein
weiterer Preßluftzylinder 23o vorhanden, der mit seiner Kolbenstange den als Blattfeder
ausgebildeten Ausrichthebel 221 in Pfeilrichtung 232 nach außen drückt, so daß seine
Ausrichtnocke 222 außer Eingriff mit der Endwindung 11 der Schraubenfeder 1o kommt.
[0112] In einer weiteren, nicht näher dargestellten Ausführungsform ist der Ausrichthebel
221 nicht als Blattfeder ausgebildet, sondern in sich starr, wobei dieses starre Element
in einem am Maschinengehäuse angeordneten Schwenklager in der Pfeilrichtung 232 und
in Gegenrichtung hierzu verschwenkbar ist.
[0113] In den Figuren 17 und 18 ist die gegenüberliegende Federrichtstation 200 gezeigt,
wo mit den dort gezeigten Ausrichtmitteln die Ausrichtung der gegenüberliegenden Endwindung
11 der Schraubenfeder 10 erfolgt.
[0114] Hierbei ist wiederum ein Steuerschieber 233 senkrecht zur Zeichenebene der Figur
18 verschwenkbar und zwar in einer Weise zu dem vorher dargestellten Ausrichthebel
218. Der Steuerschieber 233 weist eine Steuernocke 234 auf, welche in die Biegestelle
6 der Endwindung 11 der Schraubenfeder 10 eingreift. Die Verschwenkung der Schraubenfeder
10 in die Stellung 10' mit dem Schwenkzentrum im Bereich der Biegestelle 6 um die
Steuernocke 234 herum erfolgt über einen in Pfeilrichtung 24o nach unten in Figur
18 verschiebbaren Steuerschieber 236,der eine untere, vordere Steuernocke 237 trägt,
die im Bdreich des Steges 18 der Endwindung 11 der Schraubenfeder an diese anschlägt
und die Endwindung in Pfeilrichtung 235 in die Stellung 10' dreht.
[0115] Der Steuerschieber 236 wird über eine Kolbenstange 239 von einem Preßluftzylinder
238 in vertikaler Richtung (gemäß Figur 18) verschiebbar angetrieben.
[0116] Wichtig hierbei ist, daß der Steuernocken 237 nur außen an der Endwindung 11 der
Schraubenfeder anliegt, und der Feder damit ein gewisses Verdrehungsspiel um den Steuernocken
234 herum gestattet.
[0117] Die eine Ausrichtstation gemäß Figur 15,16 und die gegenüberliegende Ausrichtstation
gemäß Figur 17,18 werden synchron angetrieben, so daß die Ausrichtung der beiden Endwindungen
11 der Schraubenfeder 10 zur gleichen Zeit erfolgt.
[0118] Nach erfolgter Ausrichtung werden die genannten Steuernocken 219,222, 234,237 mit
den zugeordneten Steuerschienen außer Eingriff mit den Endwindungen 11 der Feder gebracht.
Die so ausgerichtete Feder wird in Pfeilrichtung 2o8 weiter in dem Transportband 2o7
in Richtung auf eine Übergabeeinrichtung gefördert, wo sie der Federkernmontagemaschine
zugeführt wird Es sei noch erwähnt, daß der Steuerschieber 233über einen Preßluftzylinder
241 angetrieben wird, der in Figur 18 in der Seitenansicht in der Figur 17 in der
Draufsicht gezeigt ist.
[0119] Kern der vorliegenden Erfindung ist also, daß die Anbringung der Biegestellen im
Bereich der beiden Endwindungen der Schraubenfeder mit einer relativ einfachen Biegemaschine
im Verlauf des Herstellungsprozesses der Schraubenfeder erfolgt, wobei die von der
Biegemaschine angebrachten Biegestellen gleichzeitig zur exakten Ausrichtung der Schraubenfeder
zwecks Zuführung in eine nachgeschaltete Montagemaschine ausgenützt werden.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
[0120]
1 Schieber
2 Hebel
3 Werkzeugplatte
4 Monatgeplatte
5 Biegestelle, erste
6 Biegestelle, zweite
7 Biegestelle, dritte
8 Biegestellei vierte
9 Biegestelle, fünfte
10 Schraubenfeder 10' Schraubenfeder (Fig.15)
11 Endwindung
12 Seitenbereich, zweiter
13 Seitenbereich, erster
14 Knickende
15 Schraubenwindung
16 Schraubenwindung
17 Federachse
18 Steg, erster
18a Steg, zweiter
19 Kurvenscheibe
21 Führung
23 Niederhalter
24 Bolzen
26 Steuerrolle
27 Führung
29 Zwischenplatte
30 Anschlag
31 Lasche
32 Führungsplatte
35 Schieber
36 Bolzen
37 Bolzen
38 Rolle
39 Achse
40 Schraube
41 Schraube
42 Schraube
44 Schraube
45 Schieber
46 Schraube
47 Nocke
48 Bolzen
49 Einstellschraube
5o Einstellschraube
51 Keilfläche
54 Stift
55 Schieber
57 Nocke (auf Kurvenscheibe 19)
58 Mutter
59 Schmiernut
60 Führungsnut
61 Druckfeder
62 Zugfeder
63 Führungsblock
64 Biegewerkzeug
66 Zentrumsstück
68 Schwerspannstift
65 Schwerspannstift
7o Biegewerkzeug
71 Spitze (Biegewerkzeug 70)
73 Kopf (Biegewerkzeug 70)
76 Ausnehmung (Biegewerkzeug 70)
77 Spitze (Zentrumsstück 66)
78 Biegewerkzeug
79 Biegewerkzeug (z.B. Biegewerkzeug 87)
80 Ausnehmung (Zentrumsstück 66)
81 Feder
82 Flansch
84 Motorwelle
85 Position
86 Bohrung
87 Biegewerkzeug (zu Schieber 35)
88 Tellerfeder
89 Zahnrad
90 Befestigungsschraube
91 Rolle
92 Nadellager
93 Ringnut
94 Verzahnung
95 Druckfeder
96 Nabe
97 Verzahnung
98 elastisches Element
99 Kupplungskranz
100 Spitze (Zentrumsstück 66)
101 Ständer
102 Kupplungskranz
103 Pfeilrichtung
104 Gegennocken
105 Schraubendruckfeder
lo6 Arretierhebel
107 Ausrück-Hebel
1o8 Pfeilrichtung
1o9 Antriebsgehäuse
11o Kupplungskranz
111 Kupplungsglocke
112 Exzenterwelle
114 Motorplatte
115 Zylinder
116 Steuerarm
117 Zyliner
118 Kupplungshebel
119 Zahnrad
121 Flansch
122 Welle
124 Lager
125 Arretierexzenter
126 Schwenkachse
127 Steuerkurve
128 Bolzen
129 Ritzel
130 Deckel
131 Arretierklotz
132 Distanzscheibe
133 Vulkollanplatte
134 Vulkollanplatte
135 Rolle
137 Distanzring
138 Distanzring
139 Kupplung
140 Ring
142 Nocke
144 Falle
145 Federteller
146 Muffe
147 Büchse
148 Büchse
149 Bolzen
15o Winkel
151 Bolzen
153 Büchse
154 Klauenkupplung
155 Büchse
156 Lager
161 Arretierungskante
162 Steuerkante
163 Kurvenbahn (Kurvenscheibe 19)
164 Scheibe
165 Gegennocken
166 Spitze (Biegewerkzeug 78)
167 Ausnehmung (Biegewerkzeug 78)
168 Schräge (Biegewerkzeug 78)
169 Biegewerkzeug
17o Auflage
171 Kopf
172 Ausnehmung (Zentrumsstück 66)
173 Spitze
174 Kante (Biegewerkzeug 87)
175 Ausnehmung
176 Kopf (Niederhalter 81)
177 Federwindestation
178 Biegestation, erste
179 Biegestation, zweite
180 Federglühstation
181 Drehscheibe
182 Greiferarm
183 Greiferarm
184 Greiferarm
185 Greiferarm
186 Drehrichtung
187 Klaue
2oo Federrichtstation
2o7 Transportband
2o8 Pfeilrichtung
21o Schieber
211 Achse
212 Preßluftzylinder
213 Kolbenstange
214 Fummielement
215 Arm
216 Steuerhebel
217 Befestigungsschraube
218 Ausrichthebel
219 Ausrichtnocke
221 Ausrichthebel
221' Ausrichthebel
227 Ausrichtnocke
223 Pfeilrichtung
224 Schwenkachse
226 Preßluftzylinder
227 Kolbenstange
228 Gelenkstück
229 Drehbolzen
23o Preßluftzylinder
231 Kolbenstange
232 Pfeilrichtung
233 Steuerschieber
234 Steuernocke
235 Pfeilrichtung
236 Steuerschieber
237 Steuernocke
238 Preßluftzylinder
239 Kolbenstange
24o Pfeilrichtung
241 Preßluftzylinder
248 Anschlag
249 Anschlag
1. Maschine zur Erzeugung von Schraubenfedern (10), von denen jede jeweils aus einem
Drahtstück geformt ist und frei endende Endwindungen (11) aufweist, die annähernd
U-förmig gebogen sind und die in Richtung der Federachse (17) gesehen, übereinander
liegen, wobei jede Schraubenfeder (10) an vorderen Klauen (187) eines radialen, drehbar
angetriebenen Greiferarmes (182-185) angeordnet ist, der die in Erzeugung begriffene
Schraubenfeder (10) einer Reihe von in Drehrichtung (186) des Greifarmes hintereinander
liegenden Bearbeitungsstationen (177-180) zuführt, vor denen eine Bearbeitungsstation
als Federwindestation (177) und eine nachgeschaltete, weitere Bearbeitungsstation
als Federglühstation (180) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet , daß in Drehrichtung
(186) hinter der Federwindestation (177) eine erste Biegestation (178) angeordnet
ist, in der die eine Endwindung (11) der Schraubenfeder (10) annähernd U-förmig mit
mehreren, einen gegenseitigen Abstand aufweisenden Biegestellen (5-9) gebogen wird,
und daß sich an die erste Biegestation (178) eine zweite, gleiche Biegestation (179)
für die gegenüberliegende Endwindung (11) der Schraubenfeder (10) anschließt, hinter
der die Federglühstation (180) nachgeschaltet ist, (Figur 3a).
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß jede Biegestation (178,179)
aus jeweils einem maschinenfest auf einer Werkzeugplatte (3) angeordneten Zentrumsstück
(66) besteht, auf dessen Außenumfang die Endwindung (11) der Schraubenfeder (10) aufsitzt,
wobei mehrere radiale in Richtung auf das Zentrumsstück (66) verschiebbar angetriebene
Biegewerkzeuge (64,70,78,87) in gegenseitigem Abstand dem Zentrumsstück (66) gegenüberliegend angeordnet
sind und gegen die zu biegende Endwindung (11)zustellbar sind, (Figur 3b).
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß von der aufsteigenden Schraubenwindung
(16) ausgehend in Richtung zu der Endwindung (11) der Schraubenfeder (10) eine erste
Biegestelle (5) am übergang zwischen der aufsteigenden Schraubenwindung (16) und der
Endwindung (11) angeordnet ist, daß sich daran im Abstand nach Durchlaufen eines ersten
Seitenbereichs (13) eine zweite Biegestelle (6) anschließt, an die sich nach dem Durchlaufen
eines ersten Steges (18) eine dritte Biegestelle (7) anschließt, an die sich nach
dem Durchlaufen eines zweiten Seitenbereichs (12) eine vierte Biegestelle (8) anschließt,
an die sich nach kurzem Durchlaufen eines zweiten Steges (18a) eine fünfte Biegestelle
(9) anschließt, welche ein aus der Ebene der Endwindung (11) herausgebogenes und im
schrägen Winkel zur Federachse (17) geneigt verlaufendes Knickende (14) ausbildet,
(Fig. 1,2).
4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Endwindung (11)
der Schraubenfeder (10) während des gesamten Biegevorgangs durch den Kcpf (176) eines
Niederhalters (23) am Außenumfang des Zentrumsstückes (66) fixiert ist, (Figur 3b, 4).
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß jedes
Biegewerkzeug (64,70,78,87) und der Niederhalter (23) auf jeweils einem radial in
Richtung auf das Zentrumsstück (66) verschiebbaren Schieber (34,45,55) befestigt ist,
von denen jeder taktweise nacheinanderfolgend in Eingriff mit der am Zentrumsstück
(66) vom Niederhalter (23) festgehaltenen Endwindung gelangt, (Figur 4).
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß das jeweilige Bieqewerkzeug
(64,70,78,87) nur dann außer Eingriff mit der Endwindung (11) der Schraubenfeder (10) gelangt,
wenn das im Takt nachfolgende Biegewerkzeug (64,70,78,87) sich bereits in Eingriff mit der Endwindung (11) befindet, (Figur 4).
7. Maschine nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet , daß an jedem Schieber
(35,45,55) eine drehbare Rolle (37,38) angeordnet ist, deren Drehachse senkrecht zur
Längsachse des Schiebers (1,35,45,55) steht und welche in eine in sich geschlossene
Kurvenbahn (163) einer motorisch angetriebenen Kurvenscheibe (19) eingreift, (Figur
10 - 14).
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Kurvenscheibe (19) über
eine federbelastet ein- und ausrückbare Klauenkupplung (154) derart angetrieben ist,
daß die Klauenkupplung (154) die Kurvenscheibe (19) genau eine Umdrehung mit der Motorwelle
(84) verbindet und danach trennt, (Figur 10-14).
9. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (10) nach
Durchlaufen der Federglühstation (180) vom zugeordneten Greifer (182-185) in ein Transportband
(2o7) eingeklemmt wird, welches die Schraubenfeder (10) einer Federrichtstation (200)
zuführt, in welcher die Schraubenfeder (10) vor Einführung in eine Montagemaschine
genau ausgerichtet wird, (Figur 15-18).
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Federrichtstation
(200) mindestens im Bereich einer Federendwindung (11) zwei schwenkbare Ausrichthebel
(218,221) aufweist, an deren vorderen, schwenkbaren Enden jeweils eine Ausrichtnocke
(219,222) angeordnet ist, welche in jeweils einer Biegestelle (5,7) der Endwindung
(11) der Schraubenfeder (10) eingreift , (Figur 15).
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Ausrichtnocken (219,222)
in diagonal einander gegenüberliegende Biegestellen (5,7) der Endwindung (11) eingreifen,
(Figur 15, 18).