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EP 0 160 254 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.08.1988 Patentblatt 1988/33 |
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Anmeldetag: 20.04.1985 |
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Waschzusatz
Additive for a washing bath
Additif pour bain de lavage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
28.04.1984 DE 3415880
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.11.1985 Patentblatt 1985/45 |
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Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Wilsberg, Heinz-Manfred
D-5000 Köln 60 (DE)
- Puchta, Rolf, Dr.
D-5657 Haan (DE)
- Köster, Klaus, Dr.
D-4018 Langenfeld (DE)
- Carduck, Franz-Josef, Dr.
D-5657 Haan (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 000 226 EP-A- 0 106 634
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EP-A- 0 079 712 FR-A- 2 367 114
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Waschzusatz, welcher Waschflotten zur Steigerung
der Waschwirkung beigefügt werden kann. Durch den Zusatz des erfindungsgemäßen Additivs
wird die Entfernung von bleichbaren Anschmutzungen sowie von Fett-/ÖI- und Pigmentschmutz
aus den zu waschenden Textilien verbessert.
[0002] Beim Waschen von Textilien wird die Waschflotte im allgemeinen auf eine gegenüber
Raumtemperatur erhöhte Temperatur erwärmt. Durch diese Maßnahme wird die Waschleistung
der eingesetzten Waschmittel zum Teil erheblich verstärkt. Die Erwärmung der Waschflotte
und der Textilien ist allerdings mit einem erhöhtem Energieaufwand beim Waschen verbunden.
Da außerdem manche Textilien, insbesondere Textilien aus Wolle oder synthetischen
Fasern aus verschiedenen Gründen bei erhöhter Temperatur nicht gewaschen werden können,
sind immer wieder Versuche gemacht worden, gute Waschergebnisse beim Waschen mit niedrigen
Temperaturen zu erreichen. Bei niedrigen Waschtemperaturen ist aber die Wirkung der
zur Entfernung von bleichbaren Flecken häufig verwendeten Perverbindungen zum Teil
erheblich verringert oder sogar soweit abgeschwächt, daß derartige Flecken nicht mehr
entfernt werden. Aus diesem Grunde setzt man Waschmitteln zur Erhöhung der Bleichwirkung
sogenannte Bleichaktivatoren zu, die die bleichende Wirkung der Perverbindungen verstärken
und die Wirkung auch schon bei niedrigeren Waschtemperaturen einsetzen lassen. Die
gleichzeitige Anwesenheit von Perverbindungen und Bleichaktivatoren in Waschmitteln
verringert aber deren Lagerstabilität, insbesondere, wenn die Materialien während
der Lagerung nicht vor Feuchtigkeit geschützt werden können. Versuche zur Verbesserung
der Stabilität führten in der Regel zu einer beträchtlichen Verringerung der Bleichwirkung
der Waschmittel. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, den Bleichaktivator getrennt
von dem die Perverbindung enthaltenden Waschmittel zu lagern und wenigstens einen
Teil des Aktivators erst unmittelbar vor Gebrauch der Waschflotte zuzusetzen. Die
DE-A-27 44 642 beschreibt zur Lösung dieses Problems ein Waschmittel-Additiv, das
einen organischen Bleichaktivator in wasserfreisetzbarer Kombination mit einem nichtteilchenförmigen
Substrat enthält. Außer dem Bleichaktivator und eventuellen Freisetzungshilfsmitteln
kann das Waschmittel-Additiv der DE-A-27 44 642 noch weitere Zusätze, wie z. B. Schaummodifikatoren,
Chelat-bildende Mittel, Schmutzsuspendiermittel, optische Aufheller, Bakterizide,
Antitrübungsmittel, Enzyme, Textilweichmacher, Duftstoffe enthalten. Durch die Trennung
von Bleichaktivator und bleichender Perverbindung bis unmittelbar vor dem Gebrauch
können die Probleme, die bei der gemeinsamen Lagerung von Perverbindungen und Bleichaktivatoren
entstehen, vermieden werden. Eine weitere Verbesserung der Waschleistung von Waschmitteln
auf Basis von Aniontensiden und anorganischen Persalzen ermöglicht ein Additiv, das
nach der Lehre der DE-A-28 57153 zusätzlich zu einem Bleichaktivator eine Kombination
aus einem alkoxylierten nichtionischen Tensid und einem kationischen Tensid mit einem
8 bis 20 Kohlenstoffatome enthaltenden Rest und im übrigen kurzen Resten mit 1 bis
4 Kohlenstoffatomen auf einem Substrat enthält. Ein Nachteil der genannten Additive
besteht aber darin, daß der Verwender dieser Additive beim Entnehmen der Additive
aus der Verpackung und beim Zusetzen der Additive zu der Waschmittelflotte mit den
Wirkstoffen in Berührung kommt, was abgesehen von einem teilweise unangenehmen Gefühl
zu Hautirritationen führen kann. Ein weiterer Nachteil der genannten Additive besteht
darin, daß nach der Wäsche das wasserunlösliche Substrat aus den gewaschenen Textilien
aussortiert werden muß.
[0003] Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher, einen Waschzusatz zur Verstärkung der
Waschleistung von Waschmitteln zur Verfügung zu stellen, bei dem der Benutzer nicht
mit den Wirkstoffen des Additivs in Berührung kommt und dessen Substrat nach der Wäsche
aus den gewaschenen Textilien nicht aussortiert zu werden braucht.
[0004] Der Waschzusatz nach der vorliegenden Erfindung umfaßt daher
a) ein Gemisch aus mehreren Waschmittelbestandteilen,
b) ein a) umhüllendes beutelartiges Gebilde aus einer in borathaltigen wäßrigen Lösungen
leicht löslichen Folie auf Basis von Polyvinylalkohol,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Gemisch a) wenigstens ein nichtionisches Tensid,
eine quartäre Ammoniumverbindung mit einem langkettigen Alkyl- oder Alkenylrest mit
10 bis 18 Kohlenstoffatomen und im übrigen Alkylresten mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und/oder ein Anlagerungsprodukt von 1 bis 6 Mol Ethylenoxid an 1 Mol eines primären
Fettamins mit einem langkettigen Alkyl- oder Alkenylrest mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen
und/oder eine Verbindung der Formel R―NH―CH
2―CH
2―COONa, in der R einen Alkyl- oder einen Alkenylrest mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen,
insbesondere mit 14 Kohlenstoffatomen bedeutet, einen Aktivator für Perverbindungen
und einen mehrwertigen Alkohol als Antigelmittel enthält und soviel an Viskositätsregulator
enthält, daß es eine Viskosität von 1 000 bis 100 000 mPas aufweist.
[0005] Als nichtionische Tenside kommen vor allem Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an
Fett- oder insbesondere Oxoalkohole infrage, die 12 bis 18, vorzugsweise 14 bis 15
Kohlenstoffatome aufweisen. Die besten Wirkungen erzielt man mit Oxoalkohol-Ethoxylaten,
die 3 bis 10, vorzugsweise 6 bis 8 und insbesondere etwa 7 Mol Ethylenoxid pro Mol
Alkohol enthalten. In vielen Fällen ist es zweckmäßig, Schaumregulatoren zuzusetzen
; meistens muß die Schaumentwicklung gedämpft werden. Geeignete Schaumdämpfungsmittel
sind beispielsweise die bekannten Silikonöle. Durch den Gehalt der erfindungsgemäßen
Waschzusätze an nichtionischen Tensiden wird vor allem die Entfernung von fett- oder
ölartigen Verschmutzungen beim Waschen gefördert.
[0006] Der Verbesserung der Entfernung von Pigmentverschmutzungen aus Textilien dient der
Gehalt der erfindungsgemäßen Mittel an bestimmten quartären Ammoniumverbindungen und/oder
Ethylenoxid-Addukten von primären Fettaminen und/oder von β-Aminoalkyl-/alkenyl-propionsäure-Salzen
der Formel R-NH---CH
2-CH
2-COONa ; Geeignete quartäre Ammoniumverbindungen enthalten als langkettigen Alkyl-
oder Alkenylrest mit 10 bis 20, vorzugsweise Alkylgruppen mit 10 bis 16 und insbesondere
etwa 14 Kohlenstoffatomen. Im übrigen enthalten die geeigneten quartären Ammoniumverbindungen
3 gleiche der verschiedenen Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Insbesondere
handelt es sich bei diesen kurzen Alkylgruppen um Methylgruppen. Eine besonders gut
geeignete und daher bevorzugte quartäre Ammoniumverbindung ist Tetradecyltrimethylammoniumbromid.
Die quartäre Ammoniumverbindung kann ganz oder teilweise durch das oben genannte Fettamin-Ethoxylat
ersetzt werden. Ein Beispiel für ein besonders gut geeignetes Fettamin-Ethoxylat ist
das Anlagerungsprodukt von 2 Mol Ethylenoxid an primäres Kokosalkylamin ; dieses Produkt
ist daher ebenfalls bevorzugt.
[0007] Als Aktivator für Perverbindungen sind N-Acyl- und O-Acylverbindungen geeignet. Besonders
bewährt haben sich Acetylverbindungen. Beispiele hierfür sind Tetraacetylglykoluril
bzw. Pentaacetylglucose bzw. insbesondere Tetraacetylethylendiamin. In Verbindung
mit Perverbindungen der gebräuchlichen Vollwaschmittel, insbesondere mit dem üblicherweise
verwendeten Perborat, führen die genannten Bleichaktivatoren zu einer verbesserten
Entfernung bleichbarer Textilverschmutzungen.
[0008] Als Antigelmittel enthält das erfindungsgemäße Waschmittel-Additiv mehrwertige Alkohole,
die in der Lage sind, das bekannte Gelieren des nichtionischen Tensids bei Kontakt
mit Wasser zu verhindern. Geeignete Antigelmittel sind vorzugsweise mehrwertige Alkohole
mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, die mit dem nichtionischen Tensid innig vermischt werden.
Die antigelierende Wirkung des mehrwertigen Alkohols kann noch verstärkt werden, wenn
man statt des mehrwertigen Alkohols allein ein Gemisch aus einem mehrwertigen Alkohol
und Kondensationsprodukten von C10- bis C20-Fettalkoholen mit 1 bis 4 Mol Ethylenoxid
pro Mol Fettalkohol einsetzt. Als Antigeliermittel verwendbare mehrwertige Alkohole
sind beispielsweise 1,2-Propylenglykol, Ethylenglykol oder Glycerin oder Mischungen
der genannten Alkohole. Ein Beispiel für ein besonders geeignetes Fettalkoholethoxylat,
das im Gemisch mit dem mehrwertigen Alkohol zur Verstärkung der Antigelierwirkung
verwendet werden kann, ist Talgalkoholethoxylat mit 2 Mol Ethylenoxid ; aber auch
C12- bis C14-Fettalkoholethoxylat mit 3 Mol Ethylenoxid, das ca. 70% C12-Fettalkohol
ethoxylat enthält, ist als Antigeliermittel geeignet. Wird ausschließlich ein mehrwertiger
Alkohol als Antigeliermittel eingesetzt, erhält man eine gute Antigelierwirkung, wenn
das Gewichtsverhältnis von nichtionischem Tensid zu mehrwertigem Alkohol im Bereich
von etwa 1 : 1 bis 1 : 2 liegt. Setzt man dagegen ein Gemisch aus mehrwertigem Alkohol
und Fettalkoholethoxylat ein, erhält man sehr gute Ergebnisse, wenn das Gewichtsverhältnis
von nichtionischem Tensid zu mehrwertigem Alkohol zu Fettalkoholethoxylat im Bereich
von (7 bis 12) zu (5 bis 16) zu (0,5 bis 4) liegt. Die antigelierende Wirkung des
Antigelmittels kann noch gesteigert werden, wenn man zu den bisher beschriebenen Antigeliermitteln
zusätzlich in Wasser leicht lösliche Verbindungen, insbesondere Natriumborat, Natriumchlorid,
Natriumsulfat, Natriumacetat oder auch Zucker verwendet. Wichtig für ein gutes Auflöseverhalten
ist eine Viskosität des Beutelinhalts im Bereich von 1 000 bis 100 000 mPas. Zur Einstellung
einer Viskosität in dem genannten Bereich kann eine Reihe unterschiedlicher Zusätze
als Viskositätsregulatoren verwendet werden, beispielsweise wasserunlöslicher Zeolith,
insbesondere vom Typ Zeolith A, hochdisperse Kieselsäure, Schichtsilikate, insbesondere
quellfähige Schichtsilikate vom Typ des Bentonits und des Hectorits, aber auch wasserlösliche
Salze, sowie Zucker, Polyglykole oder Fettalkoholethoxylate mit einem hohen Anteil
an Ethylenoxid. Ein hoher Anteil an Ethylenoxid in Fettalkoholethoxylaten im Sinne
der vorliegenden Erfindung bedeutet, daß das Fettalkoholethoxylat pro Mol Fettalkohol
etwa 15 bis 25 Mol Ethylenoxid enthält.
[0009] Zur Komplexierung von störenden Schwermetallionen enthält der Waschzusatz zweckmäßigerweise
geringe Mengen von Chelatbildnern. Besonders geeignet haben sich hierfür wasserlösliche
Salze von Alkanpolyphosphonsäure aus der Gruppe der Phosphonoalkanpolycarbonsäuren
und der amino- und hydroxysubstituierten Alkanpolyphosphonsäuren, insbesondere die
Alkalisalze der Amino-tris-(methylen- phosphonsäure), Dimethylenaminomethandiphosphonsäuren,
1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure, 1-Phosphonoethan-1,2-dicarbonsäure, 2-Phosphonobutan-1,2,3-tricarbonsäure
und insbesondere das Hexanatriumsalz der Ethylendiaminotetramethylenphosphonsäure.
[0010] Erfindungsgemäße Waschzusätze enthalten in wasserlöslichen Beuteln dickflüssige bis
pastöse Gemische folgender Wirkstoffe:
2 bis 30 Gew.-Teile nichtionisches Tensid,
0,5 bis 10 Gew.-Teile quartäre Ammoniumverbindung und/oder Fettaminderivat und/oder
eine Verbindung der Formel R-NH-CH2-CH2-COONa,
2 bis 30 Gew.-Teile Aktivator für Perverbindungen,
0 bis 5 Gew.-Teile Schwermetallkomplexbildner.
[0011] Hinzu kommen
2 bis 50 Gew.-Teile Antigelmittel,
5 bis 20 Gew.-Teile Viskositätsregulatoren,
[0012] Rest Gew.-Teile schaumregulierende Mittel, Farbstoffe in geringen Mengen.
[0013] Die genannten Wirkstoff-Kombination wird von einem Beutel aus wasserlöslicher Folie
auf Basis von Polyvinylalkohol umhüllt. Damit sich der Beutel in der Waschmaschine
beim Waschen, insbesondere beim Waschen mit kurzem Flottenverhältnis (= Verhältnis
von Wäsche zu Wasser), schnell und vollständig auflöst, werden an das Beutelmaterial
besondere Anforderungen gestellt. Eine Polyvinylalkohol-Folie, die diesen Anforderungen
genügt, ist Gegenstand der EP-A-0 079 712. Nach der Lehre dieser Patentanmeldung lösen
sich Folien aus Polyvinylalkohol in borathaltigen Waschflotten schnell und vollständig,
wenn der Polyvinylalkohol ein Molgewicht unterhalb etwa 50 000 hat und/oder wenn der
Polyvinylalkohol eine Polyhydroxyverbindung mit einer bestimmten Bindungskonstanten
mit Borat enthält und/oder wenn der Polyvinylalkohol eine Säure mit einer bestimmten
Dissoziationskonstanten enthält. Die Forderung nach schneller Auflösung in borathaltigen
Waschflotten ergibt sich aus dem üblicherweise in Waschmitteln verwendeten Perborat
als bleichendem Wirkstoff.
[0014] Eine Folie mit zufriedenstellenden Löseeigenschaften besteht aus Polyvinylalkohol
mit einem Molgewicht von ca. 10 000. Der Polyvinylalkohol ist zu 88 % hydrolysiert
und macht 71 Gew.- % der Folie aus. Zusätzlich enthält die Folie Glycerin, Trimethylolpropan,
Sorbit und Wasser in geringen Mengen.
[0015] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Waschzusatzes erfolgt beispielsweise, indem
man das nichtionische Tensid erwärmt und mit dem Schauminhibitor vermischt. In erwärmtem
Zustand mischt man das Antigelmittel und gegebenenfalls den Komplexbildner ein. Anschließend
suspendiert man mit intensiv wirkenden Mischorganen die pulverförmigen Viskositätsregulatoren
und kühlt die Suspension ab. Man erhält eine Paste, die man in einen Beutel in einer
Menge füllt, die für die Steigerung der Waschleistung von handelsüblichen Waschmitteln
ausreicht. Die Beutel verschließt man durch thermisches Verschweißen oder durch Befeuchten
der Kanten mit Wasser und trocknen lassen unter Zusammendrücken. Ein Verfahren zur
Herstellung des Waschzusatzes ist ein weiterer Gegenstand der Erfindung.
[0016] Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man das nichtionische Tensid gegebenenfalls
zusammen mit dem Schauminhibitor auf 40 bis 75 °C erwärmt, das Antigelmittel und gegebenenfalls
den Komplexbildner damit vermischt, den Aktivator für Perverbindungen, die quartäre
Ammoniumverbindung und/oder das Aminderivat und/oder die Verbindung der Formel R-NH-CHr-CH2-COONa
zusammen mit den Viskositätsregulatoren unter Einleiten hoher Scherkräfte in dem Vorgemisch
suspendiert, anschließend auf Raumtemperatur abkühlt und mit einem beutelartigen Gebilde
aus einer in borathaltigen wäßrigen Lösungen leichtlöslichen Folie auf Basis von Polyvinylalkohol
umhüllt.
Beispiele
[0017] Die folgenden Beispiele 1 bis 5 beschreiben die Zusammensetzung und die Herstellung
von erfindungsgemäßen Waschzusätzen.
Beispiel 1
[0018] 1,35 kg C14-/C15-Oxoalkohol + 7 Mol Ethylenoxid wurden mit 0,077 kg schauminhibierendem
Siliconöl unter Erwärmen vermischt. Zu dieser Mischung wurden 0,483 kg Propylenglykol-1,2,
0,483 kg Glycerin und 0,133 kg Oleyl-/Cetylalkohol + 2 Mol Ethylenoxid hinzugegeben
und auf 60 °C erwärmt. Nach der Homogenisierung wurden 0,720 kg Polyethylenglykol
(Molgewicht ca. 4 000) in fester Form zugesetzt und in dem Gemisch aufgeschmolzen.
Hierzu fügte man 0,315 kg des Hexanatriumsalzes von Ethylendiamintetramethylenphosphonat
als 50 gew.- %ige wäßrige Lösung. Mit einer Dissolverscheibe wurden dann 0,483 kg
Tetradecyltrimethylammoniumbromid, 1,253 kg Tetraacetylethylendiamin, 0,238 kg hochdisperse
Kieselsäure und 1,463 kg Natriumsulfat in dem erhaltenen flüssigen Gemisch suspendiert
und die Suspension in einer Zahnkolloidmühle naß vermahlen. Nach dem Abkühlen auf
30 bis 35 °C erhielt man eine Paste mit einer Dichte von 1,29 g/cm
3 und einer Viskosität (nach DIN 114, Contraves-Rotationsviskosimeter) von 65000 mPas
(Schergefälle D = 5,6 s-
1) bzw. 6200 mPas (D = 500 s-').
[0019] 35,9 g dieser Paste wurden in einem Beutel (Kantenlänge 7,5 x 7,5 cm) aus einer 65
µm dicken Folie aus 71 Gew.- % Polyvinylalkohol (Molgewicht ca. 10 000, Hydrolysegrad
88 %), 6 Gew.- % Glycerin, 6 Gew.- % Trimethylolpropan, 7,5 Gew.- % Sorbit, Rest Wasser,
gefüllt ; durch thermisches Verschweißen wurde der Beutel geschlossen.
[0020] So hergestellte Beutel wurden zur Bestimmung des Auflöseverhaltens und der waschkraftsteigernden
Wirkung verwendet.
[0021] Zur Prüfung des Auflöseverhaltens wurde ein Beutel zusammen mit Textilien in einen
Waschautomaten (Typ Miele De Luxe W 433) gegeben, bei 30 °C gewaschen und nach 5,
10 und 15 Minuten Waschdauer geprüft, ob noch Rückstände des Waschzusatzes an den
Waschmaschinenteilen, die mit der Waschflotte in Berührung kommen, bzw. ob Reste des
Waschzusatzes in der Wäsche festgestellt werden können. Dieser Versuch wurde 25 mal
durchgeführt. In 19 Fällen wurden bereits nach 5 Minuten keine Rückstände mehr festgestellt,
nach weiteren 5 Minuten waren in 24 von 25 Versuchen keine Rückstände mehr feststellbar
und nach insgesamt 15 Minuten waren die Waschzusätze in allen Fällen vollständig aufgelöst.
Verwendete man keine oder nicht erfindungsgemäße Antigelmittel, waren stets Rückstände
des Beutelinhalts oder sogar der gesamte Beutelinhalt an den Maschinenteilen und/oder
auf der Wäsche feststellbar. Der erfindungsgemäße Waschzusatz löste sich bei höheren
Wassertemperaturen als 30 °C noch schneller auf.
[0022] Zur Prüfung der Waschkraftverbesserung durch den erfindungsgemäßen Waschzusatz wurden
in einem Waschautomaten (Miele De Luxe W 433) mit Pigmentschutz, mit Öl/Fett und bleichbaren
Anschmutzungen angeschmutzte Prüftextilien bei 60 °C zusammen mit 3 kg sauberer Füllwäsche
und einem Waschzusatz nach Beispiel 1 30 Minuten lang gewaschen. Als Waschmittel wurde
ein Billigwaschmittel mit 2/3 Soll-Dosierung verwendet. Es wurde eine sehr deutliche
Entfernung der Anschmutzungen festgestellt, die derjenigen entsprach, die man enthielt,
wenn man ein handelsübliches Waschkraftverstärkertuch, das die Wirkstoffe auf seiner
Oberfläche trug und nach dem Waschen aus der Wäsche aussortiert werden mußte, verwendete.
Beispiel 2
[0023] Analog Beispiel 1 wurde eine Wirkstoffpaste hergestellt, die zusätzlich 0,720 kg
Sorbit, aber keine hochdisperse Kieselsäure und kein Natriumsulfat enthielt. Auf das
in Beispiel 1 beschriebene Naßvermahlen wurde bei diesem Beispiel verzichtet. Die
Paste hatte nach dem Abkühlen auf 27 °C eine Viskosität von 80 000 mPas (D = 5,6 s-
1), die durch eine Scherbelastung auf niedrigere Werte reduziert werden konnte. Das
Auflöseverhalten und die waschkraftverstärkende Wirkung der wie in Beispiel 1 in Beutel
abgefüllten Paste entsprach dem Produkt von Beispiel 1.
Beispiel 3
[0024] Eine Paste analog Beispiel 1, die statt des Polyethylenglykols und der hochdispersen
Kieselsäure mengengleich Magnesiumaluminiumsilikat (Veegum HV(R» enthielt, zeigte
ein der Paste von Beispiel 1 analoges Verhalten.
Beispiel 4
[0025] Eine Paste, entsprechend Beispiel 1 hergestellt, die statt des Polyethylenglykol
480 g Cetylstearylalkohol enthielt und vor dem Abfüllen bei 66,5 mbar (50 Torr) entgast
wurde, hatte eine Konsistenz, die anders als die Paste von Beispiel 1 weitgehend unabhängig
von den Scherbedingungen war.
Beispiel 5
[0026] Eine von den Scherbedingungen weitgehend unabhängige Konsistenz wies auch eine Paste
analog Beispiel 1 auf, bei der das Polyethylenglykol nur zur Hälfte durch Cetylstearylalkohol
ersetzt war.
Beispiel 6
[0027] Beispiel 6 ist ein Beispiel für eine nichterfindungsgemäße Paste. Stellte man eine
Paste nur aus dem nichtionischen Tensid, der quartären Ammoniumverbindung, dem Aktivator
für Perverbindungen und dem Komplexbildner und dem Schaumregulator von Beispiel 1
her, erhielt man eine Paste, die beim Kontakt mit Wasser zu einem Klumpen gelierte,
der sich innerhalb 15 Minuten nicht in der Waschflotte auflöste.
1. Wasch-Zusatz, umfassend
a) ein Gemisch aus mehreren Waschmittelbestandteilen
b) ein a) umhüllendes beutelartiges Gebilde aus einer in borathaltigen wäßrigen Lösungen
leichtlöslichen Folie auf Basis von Polyvinylalkohol,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch a) wenigstens ein nichtionisches Tensid, eine
quartäre Ammoniumverbindung mit einem langkettigen Alkyl- oder Alkenylrest mit 10
bis 20 Kohlenstoffatomen und im übrigen Alkylresten mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und/oder ein Anlagerungsprodukt von 1 bis 6 Mol Ethylenoxid an 1 Mol eines primären
Fettamins mit einem langkettigen Alkyl- oder Alkenylrest mit 10 bis 16 Kohlenstoffatomen
und/oder eine Verbindung der Formel

in der R einen Alkyl- oder Alkenylrest mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen, insbesondere
mit 14 Kohlenstoffatomen bedeutet, einen Aktivator für Perverbindungen und einen mehrwertigen
Alkohol als Antigelmittel und soviel an Viskositätsregulatoren enthält, daß es eine
Viskosität von 1 000 bis 100 000 mPas bei einem Schergefälle zwischen 5 und 500 s-
1 aufweist.
2. Wasch-Zusatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch a) als Antigelmittel
einen mehrwertigen Alkohol mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen enthält.
3. Wasch-Zusatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch a) als Antigelmittel
ein Gemisch aus einem mehrwertigen Alkohol und Kondensationsprodukten von Clo-C20-Fettalkoholen
mit 1 bis 4 Mol Ethylenoxid pro Mol Fettalkohol enthält.
4. Wasch-Zusatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis
von nichtionischem Tensid zu mehrwertigem Alkohol im Bereich von 1 : 1 bis 1 : 2 liegt.
5. Wasch-Zusatz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis
von nichtionischem Tensid zu mehrwertigem Alkohol zu Fettalkohol/Ethylenoxid-Addukt
im Bereich von (7 bis 12) zu (5 bis 16) zu (0,5 bis 4) liegt.
6. Wasch-Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gemisch a) zusätzlich in Wasser leicht lösliche Verbindungen, vorzugsweise aus der
Natriumborat, Natriumchlorid, Natriumacetat und Zucker umfassenden Gruppe enthält.
7. Wasch-Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gemisch a) zusätzlich in Wasser unlösliche Stoffe, vorzugsweise aus der Zeolith A,
hochdisperse Kieselsäure, Schichtsilikate umfassenden Gruppe enthält.
8. Wasch-Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gemisch a) zusätzlich Polyglykole und/oder Addukte von 15 bis 25 Mol Ethylenoxid an
1 Mol Fettalkohol enthält.
9. Wasch-Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gemisch a) als waschkraftverstärkendes nichtionisches Tensid ein Fettalkohol- oder
insbesondere Oxoalkoholethoxylat mit 12 bis 18, vorzugsweise 14 bis 15 Kohlenstoffatomen
und 3 bis 10, vorzugsweise 6 bis 8 und insbesondere etwa 7 Mol Ethylenoxid pro Mol
Alkohol und gegebenenfalls ein Schaumdämpfungsmittel enthält.
10. Wasch-Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gemisch a) eine quartäre Ammoniumverbindung, deren langkettiger Alkylrest oder Alkenylrest
10 bis 20, vorzugsweise 10 bis 16 und insbesondere etwa 14 Kohlenstoffatome und im
übrigen drei Methylgruppen aufweist und vorzugsweise Tetradecyltrimethylammoniumbromid
ist, enthält.
11. Wasch-Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß es
als Aktivator für Perverbindungen Tetraacetylethylendiamin enthält.
12. Wasch-Zusatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gemisch a) zusätzlich wasserlösliche Salze von Alkanpolyphosphonsäuren aus der Gruppe
der Phosphonolalkanpolycarbonsäuren und der amino- und hydroxysubstituierten Alkanpolyphosphonsäuren,
insbesondere die Alkalisalze der Amino-tris-(methylenphosphonsäure), Dimethylenaminomethandiphosphonsäuren,
1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure, 1-Phosphonoethan-1,2-dicarbonsäure, 2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure
und vorzugsweise das Hexanatriumsalz der Ethylendiaminotetramethylenphosphonsäure
enthält.
13. Verfahren zur Herstellung eines Waschzusatzes nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß man das nichtionische Tensid gegebenenfalls zusammen mit
dem Schauminhibitor auf 40 bis 75 °C erwärmt, das Antigelmittel und gegebenenfalls
den Komplexbildner damit vermischt, den Aktivator für Perverbindungen, die quartäre
Ammoniumverbindung und/oder das Aminderivat und/oder die Verbindung der Formel R―NH―CH2―CH2―COONa zusammen mit den Viskositätsregulatoren unter Einleiten hoher Scherkräfte in
dem Vorgemisch suspendiert, anschließend auf Raumtemperatur abkühlt und mit einem
beutelartigen Gebilde aus einer in borathaltigen wäßrigen Lösungen leichtlöslichen
Folie auf Basis von Polyvinylalkohol umhüllt.
1. A washing additive comprising
a) a mixture of several detergent constituents,
b) a bag-like structure surrounding a) of a polyvinylalcohol-based film readily soluble
in borate-containing aqueous solutions,
characterized in that the mixture a) contains at least one nonionic surfactant, a
quaternary ammonium compound containing a long-chain C
lO-C
20-alkyl or alkenyl radical and, for the rest, C,-C
4-alkyl radicals and/or an adduct of from 1 to 6 moles of ethylene oxide with 1 mole
of a primary fatty amine containing a long-chain C
10-C
16-alkyl or alkenyl radical and/or a compound corresponding to the following formula

in which R is an alkyl or alkenyl radical containing from 10 to 18 carbon atoms, more
especially 14 carbon atoms, an activator for per compounds and a polyhydric alcohol
as antigel agent and viscosity regulators in such a quantity that it has a viscosity
of from 1 000 to 100 000 mPa.s for a shear gradient of from 5 to 500 S-l.
2. A washing additive as claimed in Claim 1, characterized in that the mixture a)
contains a polyhydric C2-C4-alcohol as antigel agent.
3. A washing additive as claimed in Claim 2, characterized in that the mixture a)
contains as antigel agent a mixture of a polyhydric alcohol and condensation products
of Clo-C20-fatty alcohols with from 1 to 4 moles of ethylene oxide per mole of fatty
alcohol.
4. A washing additive as claimed in Claim 2, characterized in that the ratio by weight
of nonionic surfactant to polyhydric alcohol is in the range from 1 : 1 to 1 : 2.
5. A washing additive as claimed in Claim 3, characterized in that the ratio by weight
of nonionic surfactant to polyhydric alcohol to fatty alcohol/ethylene oxide adduct
is in the range from (7 to 12) : (5 to 16) : (0.5 to 4).
6. A washing additive as claimed in any of Claims 1 to 5, characterized in that the
mixture a) additionally contains compounds readily soluble in water, preferably from
the group comprising sodium borate, sodium chloride, sodium acetate and sugars.
7. A washing additive as claimed in any of Claims 1 to 6, characterized in that the
mixture a) additionally contains substances insoluble in water, preferably from the
group comprising zeolite A, highly disperse silica, layer silicates.
8. A washing additive as claimed in any of Claims 1 to 7, characterized in that the
mixture a) additionally contains polyglycols and/or adducts of from 15 to 25 moles
of ethylene oxide with 1 mole of fatty alcohol.
9. A washing additive as claimed in any of Claims 1 to 8, characterized in that the
mixture a) contains as the detergency-boosting nonionic surfactant a fatty alcohol
or, more particularly, an oxoalcohol ethoxylate containing from 12 to 18 and preferably
from 14 to 15 carbon atoms and from 3 to 10, preferably from 6 to 8 and, more particularly,
approximately 7 moles of ethylene oxide per mole of alcohol and, optionally, a foam
inhibitor.
10. A washing additive as claimed in any of Claims 1 to 9, characterized in that the
mixture a) contains a quaternary ammonium compound of which the long-chain alkyl radical
or alkenyl radical contains from 10 to 20, preferably from 10 to 16 and, more especially,
approximately 14 carbon atoms and, for the rest, 3 methyl groups and is preferably
tetradecyl trimethylammonium bromide.
11. A washing additive as claimed in any of Claims 1 to 10, characterized in that
it contains tetraacetyl ethylene diamine as the activator for per compounds.
12. A washing additive as claimed in any of Claims 1 to 11, characterized in that
the mixture a) additionally contains water-soluble salts of alkane polyphosphonic
acids from the group comprising phosphonoalkane polycarboxylic acids and amino- and
hydroxy-substituted alkane polyphosphonic acids, more especially the alkali salts
of amino-tris-(methylenephosphonic acid), dimethylene-ami- nomethanediphosphonic acids,
1-hydroxyethane-1,1-diphosphonic acid, 1-phosphonoethane-1,2-dicarboxylic acid, 2-phosphonobutane-1,2,4-tricarboxylic
acid and, preferably, the hexasodium salt of ethylene diamine tetramethylene phosphonic
acid.
13. A process for producing the washing additive claimed in any of Claims 1 to 12,
characterized in that the nonionic surfactant and, optionally, the foam inhibitor
are heated to 40-75 °C, the antigel agent and, optionally, the complexing agent are
mixed in, the activator for per compounds, the quaternary ammonium compound and/or
the amine derivative and/or the compound corresponding to the formula R-NH--CHg--CH2--COONa are suspended together with the viscosity regulators in the premix under the
effect of intense shear forces, the suspension thus obtained is subsequently cooled
to room temperature and introduced into a bag-like structure of a polyvinyl-alcohol-based
film readily soluble in borate-containing aqueous solutions.
1. Additif de lavage comprenant
a) un mélange de plusieurs constituants d'agents de lavage,
b) un article façonné en forme de sac comprenant le mélange a) et constitué d'une
feuille à base d'alcool polyvinylique se dissolvant aisément dans des solutions aqueuses
contenant des borates, caractérisé en ce que le mélange a) contient au moins un agent
tensio-actif non ionique, un composé d'ammonium quaternaire comportant un radical
alkyle ou alcényle à longue chaîne contenant 10 à 20 atomes de carbone et, par ailleurs,
des radicaux alkyle contenant 1 à 4 atomes de carbone et/ou un produit de fixation
de 1 à 6 moles d'oxyde d'éthylène sur 1 mole d'une amine grasse primaire comportant
un radical alkyle ou alcényle à longue chaîne de 10 à 16 atomes de carbone et/ou un
composé de formule :

dans laquelle R représente un radical alkyle ou alcényle contenant 10 à 18 atomes
de carbone, en particulier, 14 atomes de carbone, un activateur pour percomposés et
un alcool polyvalent, comme agent antigélifiant, ainsi que des régulateurs de viscosité
en une quantité calculée de telle sorte que cet additif ait une viscosité de 1 000
à 100 000 mPa.s à un gradient de cisaillement se situant entre 5 et 500 s-
1.
2. Additif de lavage selon la revendication 1, caractérisé en ce que, comme agent
antigélifiant, le mélange a) contient un alcool polyvalent comportant 2 à 4 atomes
de carbone.
3. Additif de lavage selon la revendication 2, caractérisé en ce que, comme agent
antigélifiant, le mélange a) contient un mélange d'un alcool polyvalent et de produits
de condensation d'alcools gras en C,o-C2o avec 1 à 4 moles d'oxyde d'éthylène par mole d'alcool gras.
4. Additif de lavage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le rapport pondéral
de l'agent tensio-actif non ionique à l'alcool polyvalent se situe dans l'intervalle
de 1 : 1 à 1 : 2.
5. Additif de lavage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le rapport pondéral
de l'agent tensio-actif non ionique à l'alcool polyvalent et au produit d'addition
d'alcool gras/oxyde d'éthylène se situe dans l'intervalle de (7 à 12) à (5 à 16) à
(0,5 à 4).
6. Additif de lavage selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
mélange a) contient, en outre, des composés aisément solubles dans l'eau choisis,
de préférence, parmi le groupe comprenant le borate de sodium, le chlorure de sodium,
l'acétate de sodium et le sucre.
7. Additif de lavage selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le
mélange a) contient, en outre, des substances insolubles dans l'eau, de préférence,
des substances choisies parmi le groupe comprenant la zéolite de type A, l'acide silicique
en forte dispersion, ainsi que les silicates stratifiés.
8. Additif de lavage selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le
mélange a) contient, en outre, des polyglycols et/ou des produits d'addition de 15
à 25 moles d'oxyde d'éthylène sur 1 mole d'alcool gras.
9. Additif de lavage selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que, comme
agent tensio-actif non ionique renforçant la force de lavage, le mélange a) contient
un éthoxylate d'alcool gras ou, en particulier, un éthoxylate d'un oxo-alcool contenant
12 à 18, de préférence, 14 ou 15 atomes de carbone et 3 à 10, de préférence, 6 à 8
et, en particulier, environ 7 moles d'oxyde d'éthylène par mole d'alcool et éventuellement
un agent inhibiteur de mousse.
10. Additif de lavage selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le
mélange a) contient un composé d'ammonium quaternaire dont le radical alkyle ou le
radical alcényle à longue chaîne comporte 10 à 20, de préférence, 10 à 16, et, en
particulier, environ 14 atomes de carbone et, par ailleurs, 3 groupes méthyle et est,
de préférence, le bromure de tétradécyltriméthylammonium.
11. Additif de lavage selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que,
comme activateur pour percomposés, il contient de la tétracétyl-éthylène-diamine.
12. Additif de lavage selon une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le
mélange a) contient, en outre, des sels hydrosolubles d'acides alcane-polyphosphoniques
choisis parmi le groupe comprenant les acides phosphonoalcane-polycarboxyliques et
les acides alcane-polyphosphoniques substitués par un groupe amino et par un groupe
hydroxyle, en particulier, de sels alcalins de l'acide amino-tris-(méthylène-phosphonique),
des acides diméthylène-amino-méthane-diphosphoniques, de l'acide 1-hydroxyéthane-1,1-disphosphonique,
de l'acide 1-phosphono-éthane-1,2-dicarboxylique, de l'acide 2-phosphonobutane-1,2,4-tricarboxyliques
et, de préférence, le sel hexasodique de l'acide éthylène-diamino-tétraméthylène-phosphonique.
13. Procédé de préparation d'un additif de lavage selon une des revendications 1 à
12, caractérisé en ce qu'on chauffe l'agent tensio-actif non ionique éventuellement
conjointement avec l'inhibiteur de mousse, à une température de 40 à 75 °C, on y mélange
l'agent antigélifiant et éventuellement l'agent complexant puis, tout en introduisant
d'importantes forces de cisaillement, on met en suspension, dans le prémélange ainsi
formé, l'activateur pour percomposés, le composé d'ammonium quaternaire et/ou le dérivé
aminé et/ou le composé de formule R-NH--CH2-CH2-COONa, conjointement avec les régulateurs
de viscosité et ensuite, on refroidit à la température ambiante et on enveloppe le
mélange obtenu dans un article en forme de sac constitué d'une feuille à base d'alcool
polyvinylique, pouvant se dissoudre aisément dans des solutions aqueuses contenant
des borates.