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(11) |
EP 0 160 853 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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17.05.1995 Patentblatt 1995/20 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.11.1989 Patentblatt 1989/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.04.1985 |
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| (54) |
Druckgasschalter
Compressed-gas circuit breaker
Disjoncteur à gaz comprimé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI SE |
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Priorität: |
08.05.1984 CH 2243/84
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.11.1985 Patentblatt 1985/46 |
| (73) |
Patentinhaber: BBC Brown Boveri AG |
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CH-5401 Baden (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Pinnekamp, Friedrich, Dr.
CH-5301 Siggenthal-Station (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 438 017 FR-A- 2 076 494 FR-A- 2 520 928 US-A- 4 264 795
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DE-A- 2 633 093 FR-A- 2 385 214 US-A- 4 259 555
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[0001] Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Druckgasschalter nach dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1.
[0002] Mit diesem Oberbegriff nimmt die Erfindung auf einen Stand der Technik von Drukgasschaltern
Bezug, wie er in der FR-A-23 85 214 beschrieben ist.
[0003] Aus Fig. 10 von FR 23 85 214 A1 ist ein Druckgasschalter mit einer Druckkammer 22
entnehmbar. Die Druckkammer enthält in koaxialer Anordnung zwei torusförmige Kammern
9, 10, welche durch eine einen feststehenden Kontakt 3 tragende, zylinderförmige Wand
voneinander getrennt sind. Die Kammer 10 ist mit ihrem unteren Ende mit einem beim
Ausschalten den Schaltlichtbogen aufnehmenden Lichtbogenraum und mit ihrem oberen
Ende über Öffnungen 11 in der Wand mit dem oberen Ende der Kammer 9 verbunden. Das
untere Ende der Kammer 9 mündet in einen vom unteren Ende der Wand und einer Ausströmführung
23 begrenzten Ringspalt 8, welcher im Einschaltzustand und zu Beginn des Ausschaltvorganges
durch einen beweglichen Kontakt 4 gegenüber dem Lichtbogenraum abgeschlossen ist.
Beim Ausschalten strömt daher durch den Schaltlichtbogen aufgeheiztes Löschgas zunächst
ausschliesslich über die Kammer 10 und die Öffnungen 11 in die Kammer 9 ein. Bei einer
in axialer länger als in radialer Richtung erstreckten Kammer 9 ist daher die Vermischung
von einströmendem aufgeheiztem Löschgas mit in der Kammer befindlichem kühlem Löschgas
nicht besonders günstig. Zudem ist der zur Führung von Nennstrom vorgesehene Kontakt
4 der oxidierenden und korrodierenden Wirkung der vom Lichtbogenraum durch die Kammer
10 geführten heissen Gase ausgesetzt.
[0004] In der DE 24 38 017 A1 ist ein Druckgasschalter mit zwei feststehenden Kontaktstücken,
einem Überbrückungsschaltstück, einem mit der freien Stirnseite des Überbrückungsschaltstückes
starr verbundenen Turbulenzgitter und einer Kolben-Zylinder-Blaseinrichtung beschrieben.
Beim Ausschalten umgibt bei diesem Schalter das Turbulenzgitter den zwischen den feststehenden
Kontaktstücken befindlichen Lichtbogenraum unmittelbar und ist dann zugleich im Zuge
einer aus der Blaseinrichtung austretenden Druckgasströmung angeordnet. Das Turbulenzgitter
dient hierbei der Bildung einer turbulenten Druckgasströmung in dem den Lichtbogen
umgebenden Anströmgebiet des Lichtbogenraums.
[0005] Ein weiterer Druckgasschalter ist in der EP-A-0 067 460 beschrieben. Bei diesem bekannten
Schalter wird das vom Schaltlichtbogen erhitzte Löschgas in einer die Schaltstücke
koaxial umgebenden, toroidal ausgebildeten Heizkammer gespeichert und strömt, wenn
die Heizwirkung des Lichtbogens bei Annäherung an den Stromnulldurchgang nachläßt,
in einen Ringraum. In diesem Ringraum wird es mit frischem Löschgas aus einer Kolben-Zylinder-Kompressionsvorrichtung
gemischt, so daß das gemischte Gas eine niedrigere Temperatur als das erhitzte Löschgas
aufweist. Das auf eine vergleichsweise niedrige Temperatur herabgemischte Löschgas
wird anschließend in die zwischen beiden Schaltstücken befindliche Schaltstrecke geleitet,
wo es den Schaltlichtbogen wirkungsvoll bebläst. Ein solcher Schalter ist jedoch verhältnismäßig
aufwendig und benötigt zudem für den Antrieb der Kompressionsvorrichtung zusätzliche
Antriebsenergie.
[0006] Die Erfindung löst die Aufgabe, einen Druckgasschalter der gaftungsgemäßen Art anzugeben,
bei dem das zur dielektrischen Wiederverfestigung der Schaltstrecke verwendete Löschgas
unter Einsparung einer Kompressionsvorrichtung am Ende der Hochstromphase bei einer
Gastemperatur zur Verfügung steht, welche ganz erheblich unter der Temperatur des
aufgeheizten Löschgases liegt.
[0007] Die Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Der erfindungsgemäße Druckgasschalter zeichnet sich dadurch aus, daß das erhitzte
Löschgas und das in der Heizkammer vor dem Schaltvorgang gespeicherte kühle Löschgas
nahezu optimal vermischt werden, wodurch für die dielektrische Wiederverfestigung
der Schaltstrecke nach dem Stromnulldurchgang ausreichend gekühltes Löschgas zur Verfügung
steht. Gleichzeitig ist es möglich, eine aus Kostenerwägungen und Konstruktionsgründen
vorteilhafte, vorwiegend in axialer Richtung erstreckte Heizkammer zu verwenden.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
beschrieben.
[0011] Hierbei zeigt die einzige Figur eine Aufsicht auf einen längs seiner Schaltstückachse
geschnittenen, erfindungsgemäß ausgebildeten Druckgasschalter.
[0012] In der Figur ist der erfindungsgemäß ausgebildete Druckgasschalter im linken Teil
in der Einschaltstellung angegeben. hingegen im rechten Teil während des Ausschaltens.
Hierbei ist ein mit einem Löschgas, wie etwa Schwefelhexafluorid von einigen bar Druck,
gefülltes Gehäuse mit 1 bezeichnet. In diesem Gehäuse 1 befindet sich ein als feststehendes
Düsenrohr ausgebildetes Schaltstück 2, in welches in der Einschaltstellung ein bewegliches,
vollzylindrisches Schaltstück 3 eingefahren ist. Das Schaltstück 3 durchsetzt in der
Einschaltstellung eine nicht bezeichnete Öffnung eines als Düse ausgebildeten Isolierstoffkörpers
4, welcher am Schaltstück 2 angebracht ist. Im Isolierstoffkörper 4 ist eine die Schaltstücke
2 und 3 toroidförmig umgebende Heizkammer 5 ausgespart, welche an ihrer Innenseite
vom Schaltstück 2 begrenzt wird und zwischen dem Isolierstoffkörper 4 und dem oberen
Ende des Schaltstückes 2 ein Ringspalt 6 aufweist, welcher in der Einschaltstellung
durch das Schaltstück 3 vom Inneren des Schaltstückes 2 abgetrennt ist. Die Heizkammer
weist in axialer Richtung eine Erstreckung L auf, welche um ein Mehrfaches größer
ist als deren Tiefe D in radialer Richtung.
[0013] Im Inneren der Heizkammer 5 ist eine die Schaltstücke 2, 3 koaxial umgebende, zylindermantelförmige
Trennwand 7 aus isolierendem Material, wie etwa Polytetrafluoräthylen, angebracht,
welche die Heizkammer 5 in zwei Kammern 8 und 9 unterteilt. Beide Kammern sind torusförmig
ausgebildet. Die Kammer 8 ist von der Kammer 9 umschlossen und ist mit dieser über
Öffnungen 10 in der Trennwand 8 verbunden. Die Kammer 8 weist gegenüber der Kammer
9 eine vergleichsweise geringe Tiefe in radialer Richtung auf und mündet in den Ringspalt
6. Die Öffnungen 10 sind auf azimutal um die Schaltstückachse verlaufenden Kreisen
angeordnet, deren Mittelpunktsabstände voneinander in axialer Richtung etwa der in
radialer Richtung erstrecken Tiefe d der außenliegenden Kammer 9 entsprechen.
[0014] Die Wirkungsweise dieses Schalters ist wie folgt: Beim Ausschalten (rechter Teil
der Figur) wird das Schaltstück 3 nach oben bewegt. Sobald sich die Schaltstücke 2
und 3 trennen, bildet sich zwischen ihnen ein Schaltlichtbogen 11. Der Schaltlichtbogen
heizt in der Hochstromphase das in der Schaltstrecke zwischen den Schaltstücken 2
und 3 befindliche Löschgas stark auf, wodurch dessen Druck ansteigt. Das erhitzte
Löschgas hohen Druckes strömt durch den gegenüber der Öffnung des Schaltstückes 2
vergleichsweise großen Ringspalt 6 in die Heizkammer 5 und wird dort in der Kammer
8 längs der Trennwand 7 zum vom Isolierstoffkörper 4 begrenzten oberen und unteren
Ende der Kammer 8 geführt.
[0015] Der Strömungsquerschnitt der als Ringkanal ausgebildeten Kammer 8 braucht nicht größer
als der Strömungsquerschnitt des Ringspaltes 6 zu sein, da dann im allgemeinen gewährleistet
ist, daß die durch Pfeile dargestellte Strömung des aufgeheizten Löschgases im wesentlichen
widerstandsfrei erfolgt. Ein besonders günstiger Verlauf der Strömung wird dann erreicht,
wenn die radiale Tiefe der ersten Kammer 8 von der Einmündung des Ringspaltes 6 in
axialer Richtung zumindest teilweise abnimmt. Befindet sich der als Eintrittsöffnung
der Heizkammer 5 wirkende Ringspalt 6 ungefähr gleich weit vom oberen und unteren
Ende der Heizkammer 5 bzw. der Kammer 8 entfernt, so kann der Strömungsquerschnitt
der Kammer 8 sogar erheblich kleiner als der Strömungsquerschnitt des Ringspaltes
6 gehalten sein, da in diesem Fall die Löschgasströmung in zwei annähernd gleich große
Teilströme aufgeteilt wird, welche sich längs der Trennwand 7 zum oberen und unteren
Ende der Kammer 8 hin bewegen.
[0016] Das längs der Trennwand 7 geführte erhitzte Löschgas mischt sich nur unwesentlich
mit dem in der Kammer 8 befindlichen kühlen Löschgas und drängt dieses unter Druckerhöhung
im wesentlichen durch die Öffnungen 10 in die äußere Kammer 9. Die Öffnungen 10 sind
hierbei so bemessen, daß der Druckausgleich zwischen den Kammern 8 und 9 auch bei
starker Aufheizung des Löschgases infolge hoher zu unterbrechender Ströme sehr rasch
erfolgt. Demzufolge reicht es im allgemeinen aus, wenn die Trennwand 7 höchstens einige
Millimeter dick ist. Eine günstige Aufteilung des einströmenden aufgeheizten Löschgases
wird dann erzielt, wenn der Strömungsquerschnitt der auf einem azimutal um die Zylinderachse
verlaufenden Kreis angeordneten Öffnungen 10 ungefähr gleich ist dem Strömungsquerschnitt
der Kammer 8 an der diesem Kreis zugeordneten axialen Position der Kammer 8.
[0017] Bei weiterem Druckanstieg infolge Lichtbogenaufheizung strömt das erhitzte Löschgas
über die Öffnungen 10 in die Kammer 9 ein, wo es sich mit dem dort befindlichen Löschgas
vor dem Druckausgleich mischt. Hierbei wandern von den Öffnungen 10 Mischungsgrenzen
12, 13 und 14 zwischen kühlem und gemischtem Löschgas in die Kammer 9 hinein. Durch
geeignete Verteilung der Öffnungen 10 auf der Trennwand 7 wird erreicht, daß bei einer
Heizkammer 5 von geringer radialer Teife D aber vergleichsweise großer axialer Erstreckung
L die Mischungsgrenzen beim Druckausgleich nahezu das gesamte Volumen der Kammer 9
überdecken.
[0018] Hierbei haben Mischungsversuche ergeben, daß bei einer Heizkammer 5 mit einem Tiefen-Längen-Verhältnis
D/L von ca. 0,1 das bei einem Schaltvorgang aufgeheizte Löschgas nahezu vollkommen
mit dem in der Heizkammer 5 vorhandenen kühlen Löschgas vermischt wird, wenn die Abstände
benachbarter Öffnungen 10 etwa der Tiefe d der Kammer 9 entsprechen. Gegenüber einer
Heizkammer mit vergleichbarer Abmessung D und L, jedoch ohne Trennwand, wird hierdurch
die Vermischung nahezu verdoppelt. Bei Heizkammern mit einem D/L-Verhältnis von 0,5
ist bei entsprechend beabstandeter Anordnung der Öffnungen 10 die Vermischung gegenüber
einer entsprechend bemessenen Heizkammer immer noch erheblich verbessert. Die auf
azimutal um die Zylinderachse verlaufenden Kreisen befindlichen Öffnungen können gleichmäßig
voneinander beabstandet sein, können aber auch als azimutal um die Zylinderachse verlaufender
Spalt ausgebildet sein. Die Trennwand 10 kann dann mittels radial nach außen erstreckter
Stege an der die Heizkammer 5 nach außen begrenzenden Wand des Isolierkörpers 4 befestigt
sein.
[0019] Nach der Hochstromphase strömt das in der Kammer 9 gemischte, gekühlte Löschgas durch
die Öffnungen 10 über die ringkanalartig ausgebildete Kammer 8 und den Ringkanal 6
zurück in die Schaltstrecke und unterbricht den Lichtbogen 11. Die Qualität des auf
die Schaltstrecke einwirkenden Löschgases wird hierbei noch dadurch verbessert, daß
bei dessen Ausströmen aus den Öffnungen 10 eine zusätzliche Durchmischung mit dem
in der Kammer 8 befindlichen unvermischten und daher heißen Löschgas stattfindet.
1. Druckgasschalter mit zwei zylinderförmigen, längs der Zylinderachse relativ zueinander
beweglichen Schaltstükken (2, 3) und mit einer die Schaltstücke (2, 3) koaxial umgebenden,
sich in axialer länger als in radialer Richtung erstreckenden Heizkammer (5) zur Aufnahme
von Löschgas, welches bei einem Schaltvorgang durch einen zwischen beiden Schaltstücken
(2, 3) brennenden Schaltlichtbogen (11) aufgeheizt, über einen vom Ende eines (2)
beider Schaltstücke und von einem Isolierstoffkörper (4) begrenzten Ringspalt (6)
in die Heizkammer (5) geführt, dort mit kühlem Löschgas gemischt und nach dem Mischen
zum Schaltlichtbogen (11) zurückgeführt wird, bei dem die Heizkammer (5) durch eine
koaxial zu den Schaltstücken (2, 3) angeordnete Trennwand (7) in zwei torusförmig
ausgebildete Kammern (8, 9) unterteilt ist, von denen die innenliegende Kammer (8)
mit dem Ringspalt (6) und die außenliegende Kammer (9) mit der innenliegenden Kammer
(8) über Öffnungen (10) in der Trennwand (7) verbunden ist, welche Öffnungen (10)
auf einem azimutal um die Zylinderachse verlaufenden Kreis angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der durch das eine Schaltstück (2) und den Isolierstoffkörper (4) begrenzte Weg
für das Löschgas nach dem Mischen von der inneren Kammer (8) zum Schaltlichtbogen
zurückführt, daß der Isolierstoffkörper (4) die innen- (8) und die außenliegende Kammer
(9) umgibt, daß die Öffnungen (10) auf mehr als zwei azimutal um die Zylinderachse
verlaufenden und axial beabstandeten Kreisen angeordnet sind, deren Mittelpunktabstände
voneinander höchstens dem Doppelten der sich in radialer Richtung erstreckenden Tiefe
(d) der außenliegenden Kammer (9) entsprechen, daß der Strömungsquerschnitt aller
auf einem azimutal um die Zylinderachse verlaufenden Kreis angeordneten Öffnungen
(10) ungefähr gleich ist dem Strömungsquerschnitt der innenliegenden Kammer (8) an
der diesem Kreis entsprechenden axialen Position, und daß der Abstand benachbarter
Öffnungen (10) höchstens dem Doppelten der sich in radialer Richtung erstreckenden
Tiefe (d) der außenliegenden Kammer (9) entspricht.
2. Druckgasschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer (8)
als axial erstreckter Ringkanal mit einer verglichen mit der zweiten Kammer (9) geringen
radialen Tiefe ausgebildet ist.
3. Druckgasschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (6) ungefähr
gleich weit von beiden Enden des Ringkanals entfernt in den Ringkanal mündet.
4. Druckgasschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (6) an
einem Ende des Ringkanals in den Ringkanal mündet.
5. Druckgasschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Tiefe der
ersten Kammer (8) von der Einmündung des Ringspaltes (6) in axialer Richtung gesenen
zumindest teilweise abnimmt.
6. Druckgasschalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (10) als
azimutal um die Zylinderachse erstreckte Spalte ausgebildet sind.
7. Druckgasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand der Öffnungen (10) in axialer Richtung etwa der in radialer Richtung erstrecken
Tiefe (d) der zweiten Kammer (9) entspricht.
1. Compressed gas circuit-breaker having two cylindrical switch parts (2, 3) movable
in relation to one another along the cylinder axis, and having, for receiving extinction
gas, a heating chamber (5) coaxially surrounding the switch parts (2, 3) and extending
in the axial direction longer than in the radial direction, which extinction gas is
heated during a switching operation by a switch arc (11) burning between the two switch
parts (2, 3), is fed via an annular gap (6), bounded by the end of one (2) of the
two switch parts and by an element (4) of insulating material, into the heating chamber
(5), is mixed there with cool extinction gas and, after mixing, is fed back to the
switch arc (11), in which arrangement the heating chamber (5) is divided by a partition
wall (7) arranged coaxially with respect to the switch parts (2, 3) into two chambers
(8, 9) of toroidal design, of which the interior chamber (8) is connected to the annular
gap (6) and the exterior chamber (9) is connected via openings (10) in the partition
wall (7) to the interior chamber (8), which openings (10) are arranged on a circle
running azimuthally around the cylinder axis, characterized in that the path for the
extinction gas, bounded by the one switch part (2) and the element (4) of insulating
material, leads back from the interior chamber (8) to the switch arc after mixing,
in that the element (4) of insulating material surrounds the interior chamber (8)
and the exterior chamber (9), in that the openings (10) are arranged on more than
two circles running azimuthally around the cylinder axis and spaced axially apart,
the mid-point distances of which circles from one another correspond at most to double
the depth (d), extending in the radial direction, of the exterior chamber (9), in
that the flow cross-section of all the openings (10) arranged on a circle running
azimuthally around the cylinder axis is approximately equal to the flow cross-section
of the interior chamber (8) at the axial position corresponding to this circle, and
in that the distance between adjacent openings (10) corresponds to at most double
the depth (d), extending in the radial direction, of the exterior chamber (9).
2. Compressed gas circuit-breaker according to Claim 1, characterized in that the first
chamber (8) is designed as an axially extending annular channel with a small radial
depth compared to the second chamber (9).
3. Compressed gas circuit-breaker according to Claim 2, characterized in that the annular
gap (6) opens out into the annular channel approximately equidistantly from the two
ends of the annular channel.
4. Compressed gas circuit-breaker according to Claim 2, characterized in that the annular
gap (6) opens out into the annular channel at one end of the annular channel.
5. Compressed gas circuit-breaker according to Claim 2, characterized in that the radial
depth of the first chamber (8) decreases at least partially from the opening out of
the annular gap (6), seen in axial direction.
6. Compressed gas circuit-breaker according to Claim 5, characterized in that the openings
(10) are designed as a gap azimuthally extending around the cylinder axis.
7. Compressed gas circuit-breaker according to one of Claims 1 to 6, characterized in
that the distance of the openings (10) in axial direction corresponds approximately
to the depth (d), extending in radial direction, of the second chamber (9).
1. Commutateur à gaz comprimé avec deux pièces de contact (2, 3) de forme cylindrique,
mobiles l'une par rapport à l'autre le long de l'axe du cylindre, et avec une chambre
de chauffage (5) s'étendant sur une plus grande longueur en direction axiale qu'en
direction radiale, entourant coaxialement les pièces de contact (2, 3), pour recevoir
un gaz de soufflage, qui est échauffé lors d'une opération de coupure par un arc électrique
de coupure (11) jaillissant entre les deux pièces de contact (2, 3), est conduit dans
la chambre de chauffage (5) par un intervalle annulaire (6) délimité par l'extrémité
d'une (2) des deux pièces de contact et par un corps en matière isolante (4), y est
mélangé avec un gaz de soufflage froid et, après le mélange, est renvoyé à l'arc électrique
de coupure (11), dans lequel la chambre de chauffage (5) est divisée, par une cloison
de séparation (7) disposée coaxialement par rapport aux pièces de contact (2, 3),
en deux chambres (8, 9) de forme toroïdale, dont la chambre interne (8) est reliée
à l'intervalle annulaire (6) et la chambre externe (9) est reliée à la chambre interne
(8) par des ouvertures (10) percées dans la cloison de séparation (7), ouvertures
(10) qui sont disposées sur un cercle orienté en direction azimutale autour de l'axe
du cylindre, caractérisé en ce que le chemin, délimité par la pièce de contact (2)
et le corps en matière isolante (4), pour le gaz de soufflage après le mélange, ramène
de la chambre interne (8) à l'arc électrique de coupure (11), en ce que le corps en
matière isolante (4) entoure les chambres interne (8) et externe (9), en ce que les
ouvertures (10) sont disposées sur plus de deux cercles orientés en direction azimutale
autour de l'axe du cylindre et axialement distants, dont les distances entre les points
centraux l'un de l'autre correspondent au maximum au double de la profondeur (d),
s'étendant en direction radiale, de la chambre externe (9), en ce que la section d'écoulement
de toutes les ouvertures (10) disposées sur un cercle orienté en direction azimutale
autour de l'axe du cylindre est environ égale à la section d'écoulement de la chambre
interne (8) pour la position axiale correspondant à ce cercle, et en ce que la distance
entre des ouvertures (10) voisines correspond au maximum au double de la profondeur
(d), s'étendant en direction radiale, de la chambre externe (9).
2. Commutateur à gaz comprimé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la première
chambre (8) est constituée par un canal annulaire s'étendant axialement, avec une
profondeur radiale faible comparée à la seconde chambre (9).
3. Commutateur a gaz comprimé suivant la revendication 2, caractérisé en ce que l'intervalle
annulaire (6) débouche dans le canal annulaire environ à égale distance des deux extrémités
du canal annulaire.
4. Commutateur à gaz comprimé suivant la revendication 2, caractérisé en ce que l'intervalle
annulaire (6) débouche dans le canal annulaire à une extrémité du canal annulaire.
5. Commutateur à gaz comprimé suivant la revendication 2, caractérisé en ce que la profondeur
radiale de la première chambre (8) diminue, au moins en partie, à partir de l'embouchure
de l'intervalle annulaire (6), en regardant en direction axiale.
6. Commutateur à gaz comprimé suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en
ce que les ouvertures (10) constituent une fente s'étendant en direction azimutale
autour de l'axe du cylindre.
7. Commutateur à gaz comprimé suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en
ce que la distance entre les ouvertures (10) en direction axiale correspond environ
à la profondeur (d), s'étendant en direction radiale, de la seconde chambre (9).
