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EP 0 161 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.05.1987 Patentblatt 1987/19 |
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Anmeldetag: 22.09.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: B25H 3/00 |
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Halterung für eisenhaltige Gegenstände, insbesondere Werkzeuge
Holder for ferruginous objects, especially tools
Serrage pour articles ferrifères en particulier outils
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
04.10.1983 DE 3335966
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.11.1985 Patentblatt 1985/47 |
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Anmelder: J. H. Benecke AG |
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D-30419 Hannover (DE) |
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Erfinder: |
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- Blume, Wilfried
D-3000 Hannover 21 (DE)
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Vertreter: Leine, Sigurd, Dipl.-Ing. et al |
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LEINE & KÖNIG
Patentanwälte
Burckhardtstrasse 1 30163 Hannover 30163 Hannover (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Halterung für Eisen aufweisende Gegenstände der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 genannten Art.
[0002] Es sind Halterungen für Werkzeuge oder dergleichen bekannt, die Permanentmagnete
aufweisen, die z. B. an einer Wand anbringbar sind. Zur Halterung wird der Gegenstand
lediglich in die Nähe des Magneten gebracht, so daß dieser ihn anzieht und hält. Ein
wesentlicher Nachteil dieser bekannten Halterungen besteht darin, daß insbesondere
bei schweren zu haltenden Gegenständen wie Werkzeugen diese an der Oberfläche des
Magneten herabgleiten können, weil in Richtung der haltenden Oberfläche des Permanentmagneten
bis auf die Reibungskräfte zwischen diesem und dem zu haltenden Gegenstand keine Haltekräfte
wirksam sind. Das Ergebnis ist häufig ein Herabfallen des gehaltenen Gegenstandes.
Darüber hinaus besteht der Nachteil, daß die Gegenstände in beliebiger Lage von dem
Permanentmagneten gehalten werden können, so daß keine äußere Ordnung vorgegeben ist.
Das Dokument DE-U-8 205 876 zeigt eine Halterung mit quer zur Schwerkraft laufenden
Schlitzen und eine Magnetleiste, bei der die Schlitze lediglich die Wirkung haben
die Werkzeuge entgegen der Schwerkraft zu halten und die Magnetleiste nur eine zusätzliche
Halterung bewirkt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung der betreffenden Art zu
schaffen, bei der die Gefahr eines Lösens des Gegenstandes von dem Permanentmagneten
verringert und darüber hinaus die Möglichkeit zur Gewährleistung einer äußeren Ordnung
gegeben ist.
[0004] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs
1 angegebene Lehre gelöst.
[0005] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, das Verrutschen oder Herabrutschen eines
gehaltenen Gegenstandes, z. B. eines Werkzeuges, von dem Permanentmagneten dadurch
zu vermeiden, daß der gehaltene Gegenstand in gehaltenem Zustand wenigstens teilweise
in eine komplimentär geformte Ausnehmung eingreift, um so eine jeweils teilweise formschlüssige
Halterung in der Richtung zu erzielen, in der die Haltekräfte des Permanentmagneten
gering sind, also im wesentlichen in der Ebene der haltenden Oberfläche des Permanentmagneten.
Durch die komplementär geformte Ausnehmung wird außerdem deutlich, in welcher Lage
der zu haltende Gegenstand an die Halterung zu bringen ist, um ein optimales Halten
zu erreichen. Darüber hinaus besteht der Vorteil, daß bei gehaltenen unterschiedlichen
Gegenständen die komplementär geformten Ausnehmungen unterschiedlich sind, so daß
bestimmte Gegenstände, z. B. Werkzeuge, immer an die gleiche Stelle gebracht werden
und so nicht nur eine äußerliche Ordnung gegeben ist, sondern deutlich wird, falls
ein bestimmtes Werkzeug fehlt.
[0006] Die Halterung läßt sich in verschiedener Weise herstellen. Besteht der Kunststoffschaum
aus thermoplastischem Material, so können die Vertiefungen nach Art einer Heißprägung
hergestellt werden. Auch eine Vertiefung für den Permanentmagneten kann so vorgesehen
werden, der dann in diese Vertiefung eingeklemmt wie im Dokument DE-A-3 205 035 oder
eingeklebt wird. Es ist aber auch möglich, die Platte bzw. die zu einem einseitig
offenen Kasten ergänzte Platte in einem Stück aus Kunststoff zu schäumen, beispielsweise
aus Polyurethanschaum.
[0007] Die Halterung gemäß der Erfindung kann in der einfachsten Form bei einer Platte ganz
einfach an eine Wand geschraubt werden. Ist die Platte zu einem einseitig offenen
flachen Kasten vervollständigt, so ergibt sich auch die Möglichkeit einer Stapelung
mehrerer Kästen übereinander, wozu gegebenenfalls noch Führungskanten oder Vertiefungen
vorgesehen sein können. Ist der einseitig offene Kasten gemäß einer Weiterbildung
zusätzlich noch mit einem Deckel abgedeckt, so ist das Ganze auch als Verpackung verwendbar.
Auch die einseitig offenen Kästen lassen sich an einer Wand anschrauben, so daß sich
ein gefälliges Kastenmuster ergibt. Auch in diesem Fall ist eine Abdeckung mit Deckeln
zweckmäßig, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn diese Deckel durchsichtig sind,
so daß die darunter gehaltenen Gegenstände jederzeit erkennbar sind.
[0008] Anhand der Zeichnung soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert
werden.
Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf ein kastenförmiges Ausführungsbeispiel und
Figur 2 ist ein Schnitt II-II durch Fig. 1.
[0009] Das in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel weist eine Platte 1 aus
Polyurethanschaum auf, in die Permanentmagnete 2 bis 5 eingelassen sind. Den Permanentmagneten
2 und 3 sind jeweils Paare von Vertiefungen 6 und 7 in der Oberfläche der Platte 1
zugeordnet, die genau komplementär zu den Griffen von zangenförmigen Werkzeugen geformt
sind. Zur Verdeutlichung sind auf der linken Seite der Darstellung in Fig. 1 zwei
Werkzeuge, nämlich eine Zange 8 und ein Seitenschneider 9 in dem Haltezustand gezeigt.
Da Griffe 10 und 11 die zugehörigen Vertiefungen abdecken, sind diese nicht näher
erkennbar und entsprechend auch nicht bezeichnet. Sie sind im Prinzip genauso ausgebildet
wie die Vertiefungen 6 und 7.
[0010] Die Platte 1 weist an ihren Rändern Seitenwände 12 auf, deren Höhe die Höhe der gehaltenen
Werkzeuge 8, 9 überragt, die so innerhalb des so gebildeten flachen Kastens liegen.
[0011] Der in Fig. 2 gezeigte Schnitt 11-11 durch Fig. 1 zeigt deutlich die kastenförmige
Gestalt der Halterung und die Form und Lage der Vertiefung 7 in der Platte 1. Der
Magnet 3 ist weitgehend in die Platte 1 eingelassen und steht nur mit seiner haltenden
Oberfläche geringfügig frei vor. Platte 1 und Seitenwände 12 sind in einem Stück aus
Polyurethan geschäumt.
1. Halterung für Eisen aufweisende Gegenstände, insbesondere Werkzeuge, mit einer
Platte aus nicht magnetisierbarem Material, mit einem in der Platte angeordneten Permanentmagneten
und mit in der Platte angeordneten Vertiefungen, die jeweils einem Gegenstand Halt
geben, dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Permanentmagnet (2-5) im Bereich einer Vertiefung (6, 7) für einen
zu haltenden Gegenstand (8, 9) in die Platte (1) so eingelassen ist, daß er mit seiner
haltenden Oberfläche freiliegt, und
daß die Vertiefungen (6, 7) in einer aus Kunststoff bestehenden Platte der Körperform
des jeweils zu haltenden Gegenstandes (8, 9) entsprechen und so ausgebildet sind,
daß der jeweils von einem Permanentmagneten (2-5) gehaltene Gegenstand (8, 9) formgetreu
in der Vertiefung (6, 7) gebettet und so gegen seitliche Verschiebungen in alle Richtungen
in der Ebene der Platte (1) gesichert, senkrecht zur Ebene der Platte (1) dagegen
frei herausnehmbar ist.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) aus Kunststoffschaum
den Boden eines einseitig offenen Kastens bildet.
3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) bzw.
der Kasten aus einem Stück aus Kunststoff geschäumt ist.
4. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffschaum Polyurethanschaum
ist.
1. A mounting for articles exhibiting iron, in particular tools, havin a panel of
non-magnetic material, having one permanent magnet arranged in the panel and having
hollows arranged in the panel, which provide holds to one article each, characterized
in that
in the region of each hollow (6, 7) for one article (8, 9) to be held in it one permanent
magnet (2-5) is let into the panel (1) in such a way that it lies with its keeping
surface exposed, and
that the hollows (6, 7) in a panel consisting of plastics correspond with the shapes
of the bodies of the articles (8, 9) to be held in each case and are so made that
the article (8, 9) kept in each case by one permanent magnet (2-5) is bedded true
to shape in the hollow (6, 7) and is thus secured against sideways shiftings in every
direction in the plane of the panel (1) but on the contrary may be freely removed
perpendicular to the plane of the panel (1).
2. A mounting as in Claim 1, characterized in that the panel (1) forms from plastics
foam the bottom of a box open at one side.
3. A mounting as in Claim 1 or 2, characterized in that the panel (1) or respectively
the box is foamed from one piece of plastics.
4. A mounting as in Claim 1, characterized in that the plastics foam is polyurethane
foam.
1. Support pour articles contenant du fer, en particulier des outils, comportant une
plaque en matière non magnétisable, un aimant permanent disposé dans la plaque et
des évidements ménagés dans la plaque et qui constituent chacun un maintien d'objet,
caractérisé
en ce qu'un aimant permanent respectif (2-5) est encastré dans la plaque (1), dans
la zone d'un évidement (6, 7) pour un objet à maintenir (8, 9), de telle sorte qu'il
soit à nu par sa surface de maintien,
et en ce que les évidements (6, 7) ménagés dans une plaque en matière plastique correspondent
à la forme du corps de l'objet respectif (8, 9) à maintenir et sont agencés de telle
sorte que l'objet (8, 9) maintenu par un aimant permanent respectif (2, 5) soit logé
avec emboîtement de forme dans l'évidement (6, 7) et soit ainsi fixé dans le plan
de la plaque dans toutes les directions sans pouvoir se déplacer latéralement (1)
alors que, par contre, il peut être sorti librement perpendiculairement du plan de
la plaque (1).
2. Support selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque (1) en mousse
de matière plastique constitue le fond d'un casier ouvert d'un côté.
3. Support selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque (1) ou le
casier est formé d'une seule pièce en matière plastique expansée.
4. Support selon la revendication 1, caractérisé en ce que la mousse de matière plastique
est de la mousse de polyuréthane.
