(19)
(11) EP 0 161 670 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
03.10.1990  Patentblatt  1990/40

(21) Anmeldenummer: 85105939.4

(22) Anmeldetag:  14.05.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5A47B 17/00

(54)

Möbel, insbesondere Schreibtisch

Piece of furniture, e.g. a desk

Meuble, en particulier bureau


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT DE NL

(30) Priorität: 16.05.1984 DE 8414898 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.11.1985  Patentblatt  1985/47

(73) Patentinhaber: Firma Josef Meyer
D-4460 Nordhorn (DE)

(72) Erfinder:
  • Tösch, Horst
    D-4460 Nordhorn (DE)

(74) Vertreter: Busse & Busse Patentanwälte 
Postfach 12 26
49002 Osnabrück
49002 Osnabrück (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 546 765
GB-A- 2 086 148
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Möbel, insbesondere einen Schreibtisch, mit einem in einer äußeren senkrechten Möbelwand angeordneten, seinerseits senkrecht verlaufenden Kabelkanal für elektrische Leitungen mit einer außenseitigen Abdekkung.

    [0002] Bei bekannten Möbeln, insbesondere Schreib-und dgl. Arbeitstischen, wie sie in Büros, Bankhäusern usw. verwendet werden, ist die außenseitige Abdeckung des Kabelkanals für die elektrischen Leitungen von einer gesonderten Leiste gebildet, die auf den Holz- oder holzartigen Möbelkorpus aufgesetzt wird, um den Kabelkanal mit seinen elektrischen Leitungen abzudecken. Eine solche Fremdleiste z.B. aus Aluminium kann zwar bei Bedarf zum Freilegen des Kabelkanals vom Möbelkorpus abgenommen werden, damit Arbeiten im Kabelkanal, z.B. das Verlegen einer Telefonleitung, durchgeführt werden können, jedoch wirkt eine solche gesonderte Abdeckleiste aus vom Möbelkorpus abweichendem Material wegen der andersartigen Oberflächenbeschaffenheit und Farbe und wegen der durch sie hervorgerufenen Unterbrechung der Möbelfläche optisch störend.

    [0003] Es sind auch schon Schreib- u. dgl. Arbeitstische bekannt geworden, bei denen der Kabelkanal von einem ohne Beeinflussung der Außenseite der Möbelwand in diese eingearbeiten Hohlraum gebildet ist. Hierdurch ist zwar die optische Einheitlichkeit der Außenfläche des Möbels auch im Bereich des Kabelkanals gewahrt, jedoch ist hierbei der Kabelkanal im Bedarfsfall nicht durch den Benutzer oder z.B. Postpersonal zugänglich, um Veränderungen an den im Kabelkanal verlegten Kabeln vorzunehmen.

    [0004] DE-A-2 546 765 beschreibt ein Möbel, insbesondere einen Schreibtisch, mit einem in einer äußeren senkrechten Möbelwand angeordneten, seinerseits senkrecht verlaufenden Kabelkanal für elektrische Leitungen mit einer außenseitigen Abdeckung, wobei die den Kabelkanal enthaltende Möbelwand in einem den Kabelkanal umfassenden Bereich in eine innere und eine äußere Wandschale vertikal unterteilt ist, von denen die innere Wandschale den Kabelkanal aufweist und die äußere Wandschale als gegenüber der inneren für ein Freilegen des Kabelkanals bewegbare Kanalabdeckung ausgebildet ist. Die einzelnen Profilteile, die ggf. eine äußere Wandschale und eine innere Wandschale bilden, werden bei diesem bekannten Möbel durch Schrauben oder durch eine Klemmeinrichtung miteinander verbunden. Zur Freilegung des jeweiligen Kabelkanals ist es daher erforderlich, die genannten Schraubverbindungen zu lösen bzw. die Klemmwirkung der nicht näher beschriebenen Klemmeinrichtung zu lösen, um das jeweilige, als Abdeckplatte wirkende Profilteil abnehmen zu können. Dies ist ein umständlicher und zeitaufwendiger Vorgang, wobei insbesondere bei der Verwendung von Schrauben für die Verbindung der Profilteile die Gefahr besteht, daß bei etwaigen Arbeiten im Kabelkanal die zuvor gelösten Schrauben verlorengehen, so daß eine ordnungsgemäße Wiederherstellung der Profilteilverbindung in Frage gestellt ist.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Möbel, insbesondere einen Schreib- oder dgl. Arbeitstisch, der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art zu schaffen, bei dem die Abdekkung des Kabelkanals im Bedarfsfall ohne nennenswerten Aufwand bzw. ohne die Zuhilfenahme von Werkzeugen in denkbar kürzester Zeit zur Ermöglichung von Arbeiten im Kabelkanal entfernt werden kann, ohne daß dadurch die optische Einheitlichkeit des Möbelkorpums beeinträchtigt wird.

    [0006] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die äußere Wandschale in einer senkrechten Ebene horizontal verschieblich an der inneren Wandschale nach Art einer hin-und herbewegbaren Schiebevorrichtung für die normale Abdeckung und gelegentliche Freilegung des Kabelkanals abgestützt ist.

    [0007] Dadurch, daß bei dieser Ausgestaltung dank ihrer zweischaligen Ausbildung die Möbelwand selbst, d.h. ihre äußere Wandschale, die Abdekkung des Kabelkanals bildet, ist eine nachteilige Beeinflussung der optischen Einheitlichkeit der Außenfläche des Möbelkorpus durch gesondertes, außenseitig anzusetzendes Fremdmaterial vermieden und zugleich ist dank der Verschieblichkeit der äußeren Wandschale der Kabelkanal jederzeit zur Durchführung von Arbeiten problemlosfreilegbar, indem die äußere Wandschale eine horizontal hin- und herbewegbare Schiebevorrichtung für die normale Abdeckung und gelegentliche Freilegung des Kabelkanals bildet.

    [0008] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung schematisch veranschaulicht ist.

    [0009] In der Zeichnung zeigen:

    Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer einen Kabelkanal enthaltenden Möbelwand in Explosivdarstellung,

    Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 1 in einer geringfügig abgewandelten Ausführungsform,

    Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 1,

    Fig. 4 eine Einzelheit A der Fig. 1 in einer vergrößerten Schnittdarstellung und

    Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Möbelwand mit bewegbarer Außenschale als Kanalabdeckung.



    [0010] Die Fig. 1 zeigt eine senkrechte Möbelwand 1 z.B. eines Schreibtisches mit einem in dieser angeordneten senkrecht verlaufenden Kabelkanal 2 für elektrische Leitungen. Die Möbelwand 1 umfaßt dabei einen einteiligen Wandbereich 3 und einen den Kabelkanal 2 umfassenden Wandbereich 4, in dem sie in eine innere Wandschale 5 und eine äußere Wandschale 6 vertikal unterteilt ist. Die äußere Wandschale 6 ist dabei als für ein Freilegen des Kabelkanals 2 bewegbare Kanalabdeckung ausgebildet, indem sie in einer senkrechten Ebene horizontal verschieblich an der inneren Wandschale 5 abgestützt ist.

    [0011] Hierzu ist die innere Wandschale 5 mit horizontalen Halte- und Führungsleisten 7 und 8 an ihrer Innenseite versehen, die mit ihrerseits an der Innenseite der äußeren Wandschale 6 befestigten horizontalen Halte- und Führungsleisten 9 und 10 der äußeren Wandschale 6 in Eingriff gehalten sind. Die Eingriffsflächen II (Fig. 3) der Halte- und Führungsleisten 7, 9 einerseits und 8,10 andererseits besitzen hierbei eine Neigung von oben und außen nach unten und innen, wodurch die Führungsleisten 9 und 10 der äußeren, beweglichen Wandschale 6 eine Bewegungskomponente zur inneren, feststehenden, in den einteiligen Wandbereich 3 übergehenden Wandschale 5 hin erhalten, die die äußere Wandschale 6 sicher an der inneren Wandschale 5 hält.

    [0012] Der Kabelkanal 2 ist an seiner dem Außenrand 12 des zweischaligen Wandbereichs 4 zugewandten Seite von einer senkrechten Anschlagleiste 13 in Form einer Falzleiste begrenzt, die an der Innenseite der inneren Wandschale 5 befestigt ist. Die gegenüberliegende Seite des Kabelkanals 2 ist von einem mittleren Teil 14 des Wandbereichs 3 gebildet, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel zwar von drei in senkrechten Ebenen aneinandergrenzenden Teilen gebildet ist, die jedoch untereinander fest verbunden sind, so daß der Wandbereich 3 im Gegensatz zu der zweischalen Ausbildung des Wandbereichs4 als einteilig bzw. einschalig bezeichnet werden kann.

    [0013] Im Normalzustand der Möbelwand 1, in dem der Kabelkanal 2 von der äußeren Wandschale 6 abgedeckt ist, ist eine an dieser innenseitig befestigte, ihrerseits senkrechte und als Falzleiste ausgebildete Gegenleiste 15 mit der Anschlagleiste 13 in Anlage gehalten. Die Anschlagleiste 13 begrenzt dabei die Einschiebbewegung der Wandschale 4 entgegen den in Fig. 2 eingetragenen Richtungspfeilen 16, die die Öffnungsrichtung der Wandschale 6 zum Freigeben des Kabelkanals 2 kennzeichnen.

    [0014] Eine weitere Anschlagleiste 17 in Form einer Falzleiste ist in der Nähe des Außenrandes 12 an der Innenseite der Wandschale 5 befestigt, die mit einer wiederum als Falzleiste ausgeführten Gegenleiste 18 an der Innenseite der Wandschale 6 zusammenwirkt. Die Gegenleiste 18 ist unmittelbar an eine den Außenrand 12 bildende Randleiste 19 angeschlossen, die einen Teil der äußeren Wandschale 6 bildet.

    [0015] Die Falzleiste 18 bildet einen Teil einer Rastvorrichtung 20, mittels der die äußere, bewegliche Wandschale 6 mit der inneren, feststehenden Wandschale 5 in ihrer den Kabelkanal 2 abdeckenden Stellung lösbar verriegelt ist. In die Falzleiste 18 ist zu diesem Zweck eine Hülse 21 eingesetzt, deren der Wandschale 5 zugewandte Stirnseite eine kugelkappenförmige Vertiefung aufweist, mit der in Gegenüberstellung dieser Vertiefung eine federnd nach außen gedrückte Kugel 22 der inneren Wandschale 5 in Rasteingriff gelangt, um nach Art einer Kugeldruckschraube eine lösbare Verriegelung zwischen den beiden Wandschalen 5 und 6 in Abdeckstellung zu bilden, in der die äußere Wandschale 6 mit einem inneren Endbereich 23 den Kabelkanal 2 übergreift. Der Innenrand 24 der Wandschale 6 ist dabei in Führungsanlage am Teil 14 des feststehenden Wandbereichs 3 gehalten.

    [0016] Die Randleiste 24 bildet mit einer ihr gegenüberliegenden Randleiste 25 des feststehenden Wandbereichs 3 einen Spalt aus, der als Handhabe zur Öffnungsverschiebung der Wandschale 6 in Richtung der Pfeile 16 dienen kann. Für eine Verschiebung der Wandschale 6 entgegen der Richtung der Pfeile 16 zum Schließen des Kanals 2 kann an der äußeren Randleiste 19 eine Handhabe 26 im Anschluß an eine obere waagerechte Tischplatte 27 des Schreibtisches gebildet sein, wie es insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich ist.

    [0017] Der Kabelkanal 2 kann einbahnig oder in senkrechter Richtung unterteilt und dadurch zwei-oder mehrbahnig ausgebildet sein. Bei der Darstellung in Fig. 1 ist durch eine mittlere senkrechte Unterteilungsleiste 28 ein zweibahniger Kabelkanal geschaffen, während bei der Abwandlung gemäß Fig. 2 durch zwei senkrechte Unterteilungsleisten 29 und 30 ein dreibahniger Kabelkanal geschaffen ist.

    [0018] Bei 31 ist im übrigen eine an sich bekannte Kabelauslaßdose mit abnehmbarem Deckel veranschaulicht. Ein durch die Dose 31 in den senkrechten Kabelkanal 2 eingeführtes Kabel wird zu einer, ihrerseits an sich bekannten Einlaß-Kabeldose 32 in der oberen Tischplatte 27 geführt, wobei sich der senkrechte Kabelkanal 2 bei dem dargestellten Beispiel in einen horizontalen Kabelkanal 33 fortsetzt, der unter der gesamten Tischplatte 27 verlaufen und sich in einen gleichartigen senkrechten Kabelkanal einer der Möbelwand 1 gegenüberliegenden weiteren Möbelwand erstrecken kann.

    [0019] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist die äußere Wandschale 6' zur Ausbildung einer bewegbaren Abdeckung des Kabelkanals 2 mittels einer Scharniervorrichtung 34 um eine Hochachse an der Möbelwand 1 in einem an den Kabelkanal 2 angrenzenden Randbereich schwenkbar abgestützt. In Fig. 5 ist die Wandschale 6' in ihrer Schließstellung gezeigt, in der sie mit ihrem Wandbereich 23 den Kabelkanal 2 übergreift. Zum Öffnen des Kabelkanals 2 erfolgt ein Verschwenken entsprechend dem Pfeil 35, so daß die Wandschale 6' die strichpunktiert eingezeichnete Stellung 6" einnehmen kann, in der der Kabelkanal 2 von außen zugänglich ist, um Ergänzungen oder Veränderungen an den verlegten Leitungen, z.B. Starkstrom-, Schwachstrom- oder Datenträgerleitungen, vornehmen zu können.


    Ansprüche

    1. Möbel, insbesondere Schreibtisch, mit einem in einer äußeren senkrechten Möbelwand (1) angeordneten, seinerseits senkrecht verlaufenden Kabelkanal (2) für elektrische Leitungen mit einer außenseitigen Abdeckung, wobei die den Kabelkanal (2) enthaltende Möbelwand (1) in einem den Kabelkanal (2) umfassenden Bereich (4) in eine innere (5) und eine äußere Wandschale (6) vertikal unterteilt ist, von denen die innere Wandschale (5) den Kabelkanal (2) aufweist und die äußere Wandschale (6) als gegenüber der inneren (5) für ein Freilegen des Kabelkanals (2) bewegbare Kanalabdeckung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Wandschale (6) in einer senkrechten Ebene horizontal verschieblich an der inneren Wandschale (5) nach Art einer hin- und herbewegbaren Schiebevorrichtung für die normale Abdeckung und gelegentliche Freilegung des Kabelkanals (2) abgestützt ist.
     
    2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere (5) und die äußere Wandschale (6) mit in gegenseitigem Führungseingriff gehaltenen horizontalen Halte- und Führungsleisten (7, 8; 9, 10) versehen sind, deren Eingriffsflächen (11) eine Neigung von oben und außen nach unten und innen aufweisen.
     
    3. Möbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelkanal (2) an seiner dem Außenrand (12) der verschieblichen Wandschale (6) zugewandten Seite von einer an der inneren Wandschale (5) befestigten senkrechten Anschlagleiste (13) begrenzt ist, mit der im den Kabelkanal (2) abdeckenden Zustand eine an der verschieblichen Wandschale (6) innenseitig befestigte senkrechte Gegenleiste (15) in Anlage gehalten ist.
     
    4. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebliche Wandschale (6) im an ihren Außenrand (12) angrenzenden Bereich innenseitig mit einer mit der inneren Wandschale (5) nach Art einer Kugeldruckschraube in Eingriff bringbaren Rastvorrichtung (20) versehen ist.
     
    5. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelkanal (2) in senkrechter Richtung unterteilt ist.
     


    Revendications

    1. Meuble, en particulier bureau, comportant, dans une paroi de meuble (1) verticale extérieure, unegaine de câblage (2) destinée à des conducteurs électriques, qui s'étend verticalement et est pourvue d'un recouvrement extérieur, dans lequel la paroi de meuble (1) qui contient la gaine de câblage (2) est subdivisée verticalement, dans une zone (4) comprenant la gaine de câblage (2), en une coquille de paroi interne (5) et une coquille de paroi externe (6), parmi lesquelles la coquille de paroi interne (5) présente la gaine de câblage (2) et la coquille de paroi externe (6) a la forme d'un recouvrement de gaine déplaçable par rapport à la coquille interne (5) en vue d'un dégagement de la gaine de câblage (2), caractérisé en ce que la coquille de paroi externe (6) prend appui sur la coquille de paroi interne (5) en pouvant coulisser horizontalement dans un plan vertical à la manière d'un coulisseau mobile en va-et-vient, en vue du recouvrement normal et du dégagement occasionnel de la gaine de câblage (2).
     
    2. Meuble suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les coquilles de paroi interne (5) et externe (6) sont pourvues de baguettes de retenue et de guidage horizontales (7, 8; 9, 10) maintenues dans un engagement de guidage mutuel, dont les faces d'engagement (11) présentent une inclinaison à partir du haut et de l'extérieur vers le bas et l'intérieur.
     
    3. Meuble suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la gaine de câblage (2) est limitée, de son côté orienté vers le bord externe (12) de la coquille de paroi déplaçable (6), par unbattement vertical (13) fixé à la coquille de paroi interne (5), contre lequel une baguette de contrepartie verticale (15) fixée au côté intérieur de la coquille de paroi déplaçable (6) est maintenue en appui dans l'état où la gaine de câblage (2) est recouverte.
     
    4. Meuble suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la coquille de paroi déplaçable (6) est pourvue, dans sa zone avoisinant son bord externe (12), du côté intérieur, d'un dispositif d'encliquetage (20) pouvant être amené à s'engager dans la coquille de paroi interne (5) à la manière d'une vis de pression à bille.
     
    5. Meuble suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la gaine de câblage (2) est subdivisée dans le sens vertical.
     


    Claims

    1. A piece of furniture, particularly a desk, having a cable duct (2) for electric circuits which is disposed in an outer vertical wall (1) of the piece of furniture, itself extends vertically and has a cover at the outside, wherein the wall (1) of the piece of furniture containing the cable duct (2) is divided vertically, in a region (4) comprising the cable duct (2), into an inner (5) and an outer wall shell (6), of which the inner wall shell (5) comprises the cable duct (2) and the outer wall shell (6) is constructed in the form of a duct cover which is movable in relation to the inner one (5) in order to expose the cable duct (2), characterised in that the outer wall shell (6) is supported in a vertical plane for horizontal displacement on the inner wall shell (5) in the manner of a sliding device movable back and forth for the normal covering and occasional exposure of the cable duct (2).
     
    2. A piece of furniture according to claim 1, characterised in that the inner (5) and the outer wall shell (6) are provided with horizontal retaining and guide strips (7, 8; 9, 10) which are held in mutual guiding engagement and the contact faces (11) of which have an inclination from above and outside downwards and inwards.
     
    3. A piece of furniture according to claim 1 or 2, characterised in that the cable duct (2) is bounded, at its side adjacent to the outer edge (12) of the displaceable wall shell (6), by a vertical stop bar (13) which is secured to the inner wall shell (5) and with which a vertical counter-bar (15), secured to the displaceable wall shell (6) at the inside, is held in contact in the state covering the cable duct (2).
     
    4. A piece of furniture according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the displaceable wall shell (6) is provided, in the region adjoining its outer edge (12), at the inside, with a detent device (20) which can be brought into engagement with the inner wall shell (5) in the manner of a ball catch.
     
    5. A piece of furniture according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the cable duct (2) is divided in the vertical direction.
     




    Zeichnung