| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 162 272 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
01.06.1988 Patentblatt 1988/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.04.1985 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)4: F02B 75/18 |
|
| (54) |
Mehrzylindrige Brennkraftmaschine
Multicylinder internal-combustion engine
Moteur à combustion interne à plusieurs cylindres
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
14.04.1984 DE 3414265
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.11.1985 Patentblatt 1985/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Klöckner-Humboldt-Deutz
Aktiengesellschaft |
|
51149 Köln (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Bauer, Lothar
D-5000 Köln 91 (DE)
- Bartels, Richard
D-5216 Niederkassel-Mondorf (DE)
- Seils, Michael
D-5203 Much (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 159 460
|
DE-A- 2 710 885
|
|
| |
|
|
- MOTORSHIP, Band 65, Nr. 768, Juli 1984, Seiten 23-25, Sutton, Surrey, GB; "Endurance
tests on Vasa 220mm bore engine promise reliability on 700 cSt fuel"
- DIESEL & GAS TURBINE WORLDWIDE, 1983, Seiten 30-32, Brookfield, US; "Medium speed
diesel series designed for future fuels"
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine mehrzylindrige Brennkraftmaschine mit einzeln
angeordneten Zylinderköpfen und mit einer in Längsrichtung derselben oberhalb der
seitlich gelagerten Nokkenwelle geführten Luftleitung für die Verbrennungsluft, wobei
ein Gehäuse mit einem geschlossenen Innenraum zur Aufnahme und Abschirmung von Hilfsmaschinen
und Leitungen, insbesondere für Kraftstoff und Schmieröl vorhanden ist.
[0002] Bei Brennkraftmaschinen grosser Bauart besteht das Problem, eine Vielzahl von Forderungen
nach Geräuschbegrenzung, Unfallverhütung, Brandschutz usw. konstruktiv so zu erfüllen,
dass die Wartungsfreundlichkeit einer in Rede stehenden Maschine keinesfalls beeinträchtigt
wird. Bei einer mit Schweröl betriebenen Brennkraftmaschine wird der Kraftstoff auf
ca. 160 °C vorgewärmt, um insbesondere die Einspritzbedingungen zu verbessern. Damit
der aufgeheizte Kraftstoff auf dem Wege zu den im Zylinderkopf angeordneten Düsen
nicht unzulässig abkühlt, werden die kraftstofführenden Leitungen gemäss einer Grossbrennkraftmaschine
der Firma Daihatsu, Typ DL-32, im Innern eines geschlossenen Kastens an die Einspritzorgane
herangeführt. Der Kasten ist aussen mit mehreren Montagedeckeln versehen, durch die
im Inneren des Kastens befindliche Bauteile zugänglich sind. Allerdings muss bei dieser
Brennkraftmaschine für die Demontage beispielsweise eines einzelnen Zylinderkopfes
zunächst die gesamte Luftleitung mit grossen Teilen des darunter angeordneten Kastens
aufgebaut werden, um an den Zylinderkopf zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten
heranzukommen. Dies ist recht umständlich und somit aufwendig.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Brennkraftmaschine eingangs geschilderter
Bauweilse für die genannten Hilfsmaschinen und Leitungen eine wärmedämmende Abschirmung
zu schaffen, die sich unter Ausnutzung vorhandener Bauteile mit einfachen Mitteln
verwirklichen lässt. Zudem sollen die Luftleitung und die Abschirmung so ausgebildet
sein, dass sie eine möglichst einfache Demontage einzelner Zylinderköpfe ermöglichen.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch die Kombination folgender Merkmale:
a) die Luftleitung besteht aus einzelnen, sich jeweils über eine Zylinderbreite erstreckende
Teilstücke;
b) jedes Teilstück ist mit zusätzlichen Wänden ausgerüstet, von denen einzelne Wände
vom Zylinderkopf ausgehend mit in Längsrichtung der jeweiligen Wand verlaufenden Bohrungen
versehen sind, die mit Versorgungsleitungen in Verbindung stehen, und
c) jedes Teilstück ist ausserdem mit Versteifungswänden ausgerüstet, die Durchbrüche
für Leitungen, Pumpengestänge usw. aufweisen und die auch als Halter für einzelne
oder gebündelte Leitungen sowie für die Montagedeckel dienen.
[0005] Die Luftleitung stellt hierbei als ohnehin vorhandenes Bauteil der Brennkraftmaschine
einen begrenzenden Teil des Gehäuses dar und dient gleichzeitig als tragendes Element,
insbesondere für die daran unmittelbar anschliessenden Seitenwände. Durch die Unterteilung
der Luftleitung in Teilstücke gemäss der Zylinderbreite können diese bei Bedarf mitsamt
den damit verbundenen Wänden des Gehäuses für sich in verhältnismässig einfacher Weise
ab- bzw. angebaut werden.
[0006] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die an die Luftleitung anschliessenden
Wände der benachbarten Luftleitungsteilstücke zwischen ihren Begrenzungskanten enge
Spalte aufweisen, die durch eingelegte elastische Dichtung oder durch aufgelegte Blechstreifen
abgedichtet sind.
[0007] Dabei weist das aus den Wänden gebildete Gehäuse für jeden Zylinder einen im wesentlichen
vertikal verlaufenden Tunnel oder dgl. für den Durchtritt der Stossstangen der Ventiltriebe
auf, der durch eine Einbuchtung der rückseitigen Wand gebildet und gegenüber dem Innenraum
des Gehäuses abgegrenzt ist und der oben und unten zur Aufnahme der Stossstangen mit
hülsenförmigen Steckstücken versehen ist, die oben an den Zylinderkopf und unten an
die Stösselführung angeschlossen sind.
[0008] Um die Kraftstoffhochdruckleitung möglichst kurz auszubilden, ist diese von der im
Innenraum des Gehäuses befindlichen Einspritzpumpe durch den Tunnel quer zwischen
beiden Stossstangen hindurch zum Zylinderkopf geführt.
[0009] Im Innenraum des Gehäuses ist ein Ölsammelraum vorgesehen, der zur Einsparung von
Rohrleitungen lediglich durch Bohrungen mit dem Innenraum des Zylinderkopfes in Verbindung
steht. Daher sind alle im Innenraum des Gehäuses mündenden Niederdruckleitungen für
Öl, Wasser usw. an den Übergangsstellen zwischen dem Zylinderkopf und der angrenzenden
Rückwand des Gehäuses als Bohrungen mit zwischenliegenden Dichtungen ausgebildet.
[0010] Weiterhin ist zur Einsparung von Rohrleitungen vorgesehen, dass die in den zusätzlichen
Wänden des Gehäuses in Längsrichtung verlaufenden Bohrungen beispielsweise als Kühlmittelleitungen
dienen, die im Innenraum des Gehäuses an die entsprechenden Versorgungsleitungen für
Kühlmittel oder dgl. angeschlossen sind.
[0011] Gemäss einer einfachen Ausgestaltung der Erfindung ist eine an der Motorbedienungsseite
verlaufende Wand des Gehäuses mit Anschraubleisten versehen, die zum Anschrauben von
Montagedeckeln bzw. entsprechenden Jalousien vorgesehen sind.
[0012] Eine konstruktiv vorteilhafte Lösung ist dadurch gegeben, dass die von der Luftleitung
zum Zylinderkopf führenden Anschlussstutzen zumindest teilweise im Bereich des Gehäuses
zu einem dem Zylinderkopf zugewandten flanschartigen Abschnitt der Rückwand des Gehäuses
verlaufen, in dem neben dem Anschluss für den Stutzen der Luftleitung noch andere
Anschlüsse für sonstige Versorgungsleitungen vorgesehen sind und dass die Rückwand
zur Erleichterung beim Aus- bzw. Einbau eines Zylinderkopfes geneigt angeordnet ist.
[0013] Zur Erleichterung von Montagearbeiten ist ferner vorgesehen, dass für alle zwischen
dem flanschartigen Abschnitt der Rückwand des Gehäuses und dem Zylinderkopf vorhandenen
Anschlüsse von Versorgungsleitungen eine gemeinsame einstückige Dichtungsplatte vorgesehen
ist, die bei der Demontage eines Zylinderkopfes durch Abdrückschrauben von der Innenseite
der Rückwand aus lösbar ist.
[0014] Ferner kann es auch vorteilhaft sein, wenn im Bereich des Gehäuses vom Ölsammelraum
zum Kurbelgehäuse verlaufende Ölablaufleitungen besonders tragfähig ausgebildet sind
und zur Abstützung der Luftleitung sowie der damit verbundenen Teile des Gehäuses
bei der Demontage des Zylinderkopfes dienen.
[0015] Zur Dämpfung unerwünschter Schwingungen können die an der Luftleitung zusätzlich
befestigten Wände aussen und innen mit Rippen versehen sein, welche senkrecht und/oder
geneigt auf der Oberfläche angeordnet sind. Dabei können zur Verbesserung der Schwingungsdämpfung
die Hohlräume zwischen den Rippen mit Schalldämmstoffen gefüllt sein.
[0016] Schliesslich wird auch vorgeschlagen, die zur Bildung des Gehäuses zusätzlich angebrachten
Wände in Sandwich-Bauweise auszuführen, wobei zwischen der äusseren und inneren Schale
Dämmstoffe vorgesehen und die äussere und innere Schale durch Stege miteinander verbunden
sind.
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Teils der Luftleitung und des damit verbundenen Gehäuses
für die Kraftstoff- und Schmierölleitungen;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 in Fig. 1 in einem anderen Ausschnitt;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 2.
[0018] An einer grossen Dieselbrennkraftmaschine ist gemäss Fig. 1 vor den nicht gezeigten
einzelnen Zylinderköpfen oberhalb der Einzeleinspritzpumpen 1 eine Luftleitung 2 für
die Zuführung der Verbrennungsluft entlanggeführt. Die Luftleitung 2 ist aus Teilstücken
3 zusammengefügt, welche der Breite eines Zylinderkopfes entsprechen und durch Doppelsteckstücke
4 miteinander verbunden sind. An den Teilstücken 3 der Luftleitung 2 sind zusätzliche
Wände 6 bis 9 vorgesehen, die sich im wesentlichen nach unten erstrecken. Die Wand
6 begrenzt als Rückwand den in Fig. 1 unterhalb des Teilstückes 3 anschliessenden
Raum. Ausserdem ist die Wand 6 entsprechend der Wand 11 des anschliessenden Zylinderkopfes
geneigt ausgebildet und erstreckt sich seitlich entsprechend der Länge eines Teilstückes
3 der Luftleitung 2. Ein zwischen jeweils zwei benachbarten Rückwänden 6 bestehender
Spalt 13 ist durch eine elastische Profildichtung 14 abgedichtet. Die den Spalt 13
begrenzenden Kanten 15 können mechanisch bearbeitet sein, um eine definierte Spaltbreite
zu erhalten. Von der Einspritzpumpe 1 führt eine bügelförmige Kraftstoffhochdruckleitung
16 durch die Rückwand 6 zur Einspritzdüse in den Zylinderkopf 12. Im Bereich der durch
die Rückwand 6 hindurchgeführten Kraftstoffhochdruckleitung 16 ist zwischen der Rückwand
6 und der angrenzenden Wand 11 des Zylinderkopfes 12 durch eine Einbuchtung der Rückwand
6 ein tunnelförmiger Hohlraum 17 gebildet, der für den Durchtritt der vertikal verlaufenden
Stossstangen 18,19 für die Ventiltriebe vorgesehen ist. Dabei ist die Anordnung so
getroffen, dass die Kraftstoffhochdruckleitung 16 zwischen beiden Stossstangen 18,
19 hindurch verläuft. Zur Abdichtung der in den Hohlräumen 17 geführten Stossstangen
18, 19 sind gemäss Fig. 2 an den Übergangsstellen oben und unten hülsenförmige Steckstücke
20 angeordnet, die oben in den Zylinderkopf 12 und unten in die Stösselführung nahe
der Nockenwelle eingreifen.
[0019] In den Wänden 6 bis 8 sind Aussparungen 21 vorgesehen, durch die Leitungen 22, 23
und 24 beispielsweise für Düsenkühlmittel sowie für die Rückführung von Leckkraftstoff
verlaufen. Eine von der Leitung 23 abzweigende Bohrung 26 ist als Bohrung in der Wand
7 ausgebildet. Auch eine von der Leitung 24 zum Zylinderkopf 12 führende Bohrung 27
ist als eine in der Wand 7 angeordnete Bohrung ausgeführt. Die beiden Bohrungen 26
und 27 verlaufen auch im Zylinderkopf 12 als im Gehäuse desselben angeordnete Bohrungen
28 und 29 weiter zu der Einspritzdüse. Zur Abdichtung der Trennfuge an der Wand 11
des Zylinderkopfes 12 zwischen den Bohrungen 26, 28 und 27, 29 dienen nicht dargestellte
Dichtungen. Zwischen den beiden Bohrungen 26 und 27 befindet sich nahe der Rückwand
6 ein rohrförmiger Ölsammelraum 30, der durch Bohrungen 31, 32 und 33 mit den für
die Ölrückführung vorgesehenen Räumen des Zylinderkopfes 12 in Verbindung stehen.
An den Ölsammelraum 30 sind Ölablaufleitungen 34 angeschlossen, die unten im Kurbelgehäuse
35 der Brennkraftmaschine münden. Die Ölablaufleitungen 34 können besonders tragfähig
ausgebildet sein, um bei der Montage eines Zylinderkopfes 12 als Stützen der Luftleitung
2 und den damit verbundenen Teilen zu dienen.
[0020] Von der Luftleitung 2 zweigt von jedem der Teilstücke 3 ein Anschlussstutzen 37 ab,
der zu einer Flanschverbidung 38 an der Wand 11 des Zylinderkopfes 12 führt, durch
die der Anschluss desselben mit dem Ansaugkanal 39 für Verbrennungsluft im Zylinderkopf
12 hergestellt ist. Als Dichtung in der Flanschverbindung 38 dient ein Rundschnurring
40.
[0021] Anstelle des Rundschnurringes 40 kann zwischen der flanschartigen Rückwand 6 des
Gehäuses und der Wand 11 des Zylinderkopfes 12 zur Abdichtung der vorhandenen Bohrungen
26-28, 27-29, 31-32 und Anschlussstutzen 37 bzw. Ansaugkanal 39 auch eine einstückige
Dichtungsplatte vorgesehen sein, die sich bei der De- bzw. Remontage eines Zylinderkopfes
leicht handhaben lässt. Dabei ist es zweckmässig, wenn die Dichtungsplatte zur Demontage
durch Abdrückschrauben von der Innenseite der Rückwand 6 her lösbar ist.
[0022] An der Motorbedienungsseite sind an einer die Luftleitung 2 teilweise umhüllenden
Wand 41 im unteren Bereich horizontal verlaufende Anschraubleisten 42 zur Aufnahme
von Schrauben 43 angeordnet, die zur Befestigung von abgewinkelten Montagedeckeln
44 dienen. Die Montagedeckel 44 sind unten mittels Schrauben 45 am Kurbelgehäuse 35
fixiert. Der Montagedeckel 44 hat ferner einen Anschlag 46, der an einer Traverse
47 gehaltert ist. Die Traverse 47 ist einerseits am Kurbelgehäuse befestigt und dient
an ihrer dem Montagedeckel 44 zugewandten Seite zum Anbringen eines nicht dargestellten
Laufsteges.
[0023] Die mit der Luftleitung 2 verbundenen Wände 6, 7 und 8 bilden zusammen mit der darunter
angrenzenden Wand 48 des Kurbelgehäuses 35 und mit den Montagedeckeln 44 ein geschlossenes
Gehäuse 49, dessen Innenraum 50 alle kraftstoff-und schmierölführenden Leitungen 16,
22, 23, 24 und 30 enthält. Die im Gehäuse 49 befindlichen Leitungen behalten während
des Betriebes ohne eine besondere Isolation eine bestimmte Temperatur bei. Ausserdem
ist durch das Gehäuse 49 ein beachtlicher Brandschutz sowie bei zusätzlicher Auskleidung
insbesondere der Montagedeckel auch eine gute Schalldämmung gegeben. Ausserdem ermöglicht
ein solcher Aufbau eine wartungsfreundliche Unterbringung von Bauteilen, welche den
Zylinderkopf 12 umgeben.
[0024] Zur Dämpfung von unerwünschten Schwingungen können an den Wänden 6 bis 8 Rippen angeordnet
sein, deren Zwischenräume bei Bedarf zusätzlich mit einem Schalldämmstoff gefüllt
sind. Es besteht auch die Möglichkeit, die Wände 6 bis 8 in Sandwich-Bauweise auszuführen,
wobei zwischen der äusseren und inneren Schale Schalldämmstoffe angeordnet sind. Dabei
kann es ferner zweckdienlich sein, wenn die äussere und innere Schale durch Stege
oder dgl. miteinander verbunden sind.
1. Mehrzylindrige Brennkraftmaschine mit einzeln angeordneten Zylinderköpfen (12)
und mit einer in Längsrichtung derselben oberhalb der seitlich gelagerten Nockenwelle
geführten Luftleitung (2) für die Verbrennungsluft, wobei ein Gehäuse (49) mit einem
geschlossenen Innenraum (50) zurAufnahme und Abschirmung von Hilfsmaschinen (1) und
Leitungen (16 bzw. 22 bis 24 und 30) insbesondere für Kraftstoff und Schmieröl vorhanden
ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) die Luftleitung (2) besteht aus einzelnen, sich jeweils über eine Zylinderbreite
erstreckenden Teilstücken (3);
b) jedes Teilstück (3) ist mit zusätzlichen Wänden (6 bis 8) ausgerüstet, von denen
einzelne Wände (7) vom Zylinderkopf (12) ausgehend mit in Längsrichtung der jeweiligen
Wand (7) verlaufenden Bohrungen (26, 27) versehen sind, die mit Versorgungsleitungen
(22, 23, 24) in Verbindung stehen;
c) jedes Teilstück (3) ist ausserdem mit Versteifungswänden (9) ausgerüstet, die Durchbrüche
(21) für Leitungen, Pumpengestänge usw. aufweisen und die auch aus Halter für einzelne
oder gebündelte Leitungen sowie für die Montagedekkel (44) dienen.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an die Luftleitung
(2) anschliessenden Wände (6) der benachbarten Luftleitungsteilstücke (3) zwischen
ihren Begrenzungskanten (15) enge Spalte (13) aufweisen, die durch eingelegte elastische
Dichtungen (14) oder durch aufgelegte Blechstreifen abgedichtet sind.
3. Brennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
aus den Wänden gebildete Gehäuse für jeden Zylinder einen im wesentlichen vertikal
verlaufenden Tunnel (17) oder dgl. für den Durchtritt der Stossstangen (18, 19) der
Ventiltriebe aufweist, der durch eine Einbuchtung der rückseitigen Wand (6) gebildet
und gegenüber dem Innenraum des Gehäuses (49) abgegrenzt ist und der oben und unten
zur Aufnahme der Stossstangen (18, 19) mit hülsenförmigen Steckstücken (20) versehen
ist, die oben an den Zylinderkopf (12) und unten an die Stösselführung angeschlossen
sind.
4. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kraftstoffhochdruckleitung (16) von der im Innenraum des Gehäuses (49) befindlichen
Einspritzpumpe (1) durch den Tunnel (17) quer zwischen beiden Stossstangen (18, 19)
hindurch zum Zylinderkopf (12) geführt ist.
5. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass im Innenraum (50) des Gehäuses (49) ein Ölsammelraum (30) vorgesehen ist, der
lediglich durch Bohrungen (31, 32, 33) mit dem Innenraum des Zylinderkopfes (12) in
Verbindung steht.
6. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass alle im Innenraum des Gehäuses (49) mündenden Niederdruckleitungen (26, 27, 28,
31) für Öl, Wasser usw. an den Übergangsstellen zwischen dem Zylinderkopf (12) und
der angrenzenden Rückwand (6) des Gehäuses (49) als Bohrungen mit zwischenliegenden
Dichtungen ausgebildet sind.
7. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die in den zusätzlichen Wänden (6 bis 8) des Gehäuses (49) in Längsrichtung verlaufenden
Bohrungen (26, 27) beispielsweise als Kühlmittelleitungen dienen, die im Innenraum
des Gehäuses (49) an die entsprechenden Vorsorgungsleitungen (23, 24) für Kühlmittel
oder dgl. angeschlossen sind.
8. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass eine an der Motorbedienungsseite verlaufende Wand (41) des Gehäuses (49) mit
Anschraubleisten (42) versehen ist, die zum Anschrauben von Montagedeckeln (44) bzw.
entsprechenden Jalousien vorgesehen sind.
9. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die von der Luftleitung (2) zum Zylinderkopf (12) führenden Anschlussstutzen
(37) zumindest teilweise im Bereich des Gehäuses (49) zu einem dem Zylinderkopf (12)
zugewandten flanschartigen Ausschnitt der Rückwand (6) des Gehäuses (49) verlaufen,
in dem neben dem Anschluss (38) für den Stutzen (37) der Luftleitung (2) noch andere
Anschlüsse für sonstige Versorgungsleitungen (22 bis 24 und 30) vorgesehen sind, und
dass die Rückwand (6) zur Erleichterung beim Aus- bzw. Einbau eines Zylinderkopfes
(12) geneigt angeordnet ist.
10. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass für alle zwischen dem flanschartigen Abschnitt der Rückwand (6) des Gehäuses
(49) und dem Zylinderkopf (12) vorhandenen Anschlüsse von Versorgungsleitungen (22
bis 24 und 30) eine gemeinsame einstückige Dichtungsplatte vorgesehen ist, die bei
der Demontage eines Zylinderkopfes (12) durch Abdrückschrauben von der Innenseite
der Rückwand (6) aus lösbar ist.
11. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass im Bereich des Gehäuses (49) vom Ölsammelraum (30) zum Kurbelgehäuse (35) verlaufende
Ölablaufleitungen (34) besonders tragfähig ausgebildet sind und zur Abstützung der
Luftleitung (2) sowie der damit verbundenen Teile des Gehäuses (49) bei der Demontage
des Zylinderkopfes (12) dienen.
12. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die an der Luftleitung (2) zusätzlich befestigten Wände (6 bis 8) aussen und
innen mit Rippen versehen sind, welche senkrecht und/oder geneigt auf der Oberfläche
angeordnet sind.
13. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Hohlräume zwischen den Rippen mit Schalldämmstoffen gefüllt sind.
14. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die zur Bildung des Gehäuses (49) zusätzlich angebrachten Wände (6 bis 8) in
Sandwich-Bauweise ausgeführt sind, wobei zwischen den äusseren und inneren Schalen
Schalldämmstoffe vorgesehen und die äussere und innere Schale durch Stege miteinander
verbunden sind.
1. A multi-cylinder internal combustion engine with individually-arranged cylinder
heads (12) and with an air conduit (2) extending in the longitudinal direction of
the cylinder heads above the laterally-mounted cam-shaft for the combustion air, wherein
a housing (49) having a closed interior space (50) is provided for the reception and
screening of auxiliary machines (1) and conduits (16, 22 to 24 and 30) especially
for fuel and lubricating oil, characterised by the combination of the following features:
a) the air conduit (2) comprises individual component pieces (3) each extending over
one cylinder width;
b) each component piece (3) is equipped with additional walls (6 to 8), of which individual
walls (7), starting from the cylinder head (12), are provided with bores (26, 27)
extending in the longitudinal direction of the respective wall (7), which bores are
in communication with supply conduits (22, 23, 24);
c) each component piece (3) is also equipped with stiffening walls (9) which comprise
apertures (21) for conduits, pump linkages etc. and also serve as holders for single
or bunched conduits and for assembly access covers (44).
2. An internal combustion engine according to claim 1, characterised in that the walls
(6) adjoining the air conduit (2) of the neighbouring air conduit component pieces
(3) have narrow gaps (13) between their defining edges (15) which are sealed by inserted
elastic seals (14) or by applied sheet metal strips.
3. An internal combustion engine according to claims 1 and 2, characterised in that
the housing formed from the walls comprises, for each cylinder, a substantially vertically-extending
tunnel (17) or the like for the passage of the valve drive push rods (18, 19), which
tunnel is formed by an inward bulge of the rear wall (6), is limited from the interior
space of the housing (49) and is provided at top and bottom, for the reception of
the push rods (18, 19), with connector pieces (20) of sleeve form which are connected
at the top to the cylinder head (12) and at the bottom to the push rod guide.
4. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that the high-pressure fuel conduit (16) is conducted from the injection pump (1)
situated in the interior of the housing (49) through the tunnel (17) and transversely
through between the two push rods (18,19) to the cylinder head (12).
5. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that, in the interior (50) of the housing (49), an oil-collecting chamber (30)
is provided which is in communication only through bores (31, 32, 33) with the interior
of the cylinder head (12).
6. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that all low-pressure conduits (26, 27, 28, 31) for oi.l, water, etc. which open
to the interior of the housing (49) are formed, at the transition points between the
cylinder head (12) and the adjoining rear wall (6) of the housing (49), as bores with
interposed seals.
7. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that the bores (26, 27) extending in the longitudinal direction in the additional
walls (6 to 8) of the housing (49) serve by way of example as cooling medium conduits
which are connected in the interior of the housing (4) to the corresponding supply
conduits (23, 24) for cooling media or the like.
8. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that a wall (41) of the housing (49) extending on the engine service side is provided
with screw-on strips (42) which are provided for the attachment by screwing of assembly
access covers (44) or corresponding louvres.
9. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that the connector pieces (37) leading from the air conduit (2) to the cylinder
head (12) extend at least partially in the region of the housing (49) to a flange-type
section, facing the cylinder head (12), of the rear wall (6) of the housing (49) in
which, beside the connection (38) for the connector piece (37) of the air conduit
(2), still other connections are provided for other supply conduits (22 to 24 and
30), and in that the rear wall (6) is arranged to be inclined so as to facilitate
the installation and removal of a cylinder head (12).
10. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that, for all connections of supply conduits (22 to 24 and 30) present between
the flange-type section of the rear wall (6) of the housing (49) and the cylinder
head (12), one common one-piece seal plate is provided which can be released from
the inside of the rear wall (6) by set screws on the removal of a cylinder head (12).
11. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that oil drain conduits (34) extending in the region of the housing (49) from the
oil-collecting chamber (30) to the crank case (35) are made especially capable of
load support and serve for supporting the air conduit (2) and the parts of the housing
(49) connected therewith in the dismantling of the cylinder head (12).
12. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that the walls (6 to 8) additionally secured to the air conduit (2) are externally
and internally provided with fins which are arranged perpendicularly and/or an inclination
on the surface.
13. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that the cavities between the fins are filled with sound insulation materials.
14. An internal combustion engine according to any one of the preceding claims, characterised
in that the walls (6 to 8) additionally provided for the formation of the housing
(49) are made in sandwich construction style, with sound insulation materials provided
between the outer and inner shells and the outer and inner shells interconnected by
webs.
1. Moteur à combustion interne à plusieurs cylindres muni de culasses (12) disposées
individuellement et d'une conduite d'air (2) pour l'air de combustion placée dans
le sens longitudinal des cylindres au-dessus de l'arbre à cames supporté latéralement,
qui comporte un carter (49) comprenant une chambre intérieure (50) fermée pour la
réception et la protection des auxiliaires (1) et des conduites (16 ou 22, 24 ou 30)
en particulier pour le carburant et l'huile lubrifiante caractérisé par la combinaison
des caractéristiques suivantes:
a) la conduite d'air (2) se compose d'éléments partiels (3) individuels, s'étendant
chacun sur une largeur de cylindre;
b) chaque élément partiel (3) est muni de cloisons additionnelles (6 à 8) à partir
desquelles des parois individuelles (7) partant de la culasse (12) comportent des
alésages (26, 27) s'étendant dans le sens longitudinal de ces cloisons, qui sont en
communication avec les conduites d'alimentation (22, 23, 24);
c) chaque élément partiel (3) est en outre muni de cloisons de raidissement (9) qui
comportent des traversées (21) pour les conduites, tiges de pompe, et qui servent
également de support aux conduites individuelles ou en faisceau ainsi qu'au capot
de montage (44).
2. Moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur,
la conduite d'air (2) les cloisons de liaison (6) d'éléments de conduite d'air voisins
(3) présentent entre leurs bords (15) de fines fentes qui sont rendues étanches par
insertion de joints élastiques (14) ou par une feuille de plomb rapportée.
3. Moteur à combustion interne selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce
que le carter formé par les cloisons présente pour chaque cylindre un tunnel (17)
pratiquement vertical ou analogue pour la traversée des tiges de culbuteur (18, 19)
d'entraînement des soupapes qui est pratiqué à travers un bossage de la cloison arrière
(6) et bute contre la chambre intérieure du carter (49), et comporte des entretoises
(20) en forme de douille pour la réception en haut et en bas des tiges de culbuteur
(18, 19) qui sont reliées vers le haut à la culasse (12) et vers le bas au guide de
tige de poussoir.
4. Moteur à combustion interne selon une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que la conduite de carburant sous haute pression (16) va de la pompe d'injection
(1) se trouvant dans la chambre intérieure du carter (49) à travers le tunnel (17)
à l'intérieur de la culasse (12) perpendiculairement entre les deux tiges de culbuteurs
(18, 19).
5. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'un espace de collecte d'huile (30) est prévu dans la chambre intérieure (50)
du carter (49) qui est simplement en communication avec la chambre intérieure de la
culasse (12) par des alésages (31, 32, 33).
6. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que toutes les conduites à basse pression (26, 27, 28, 31) pour l'huile, l'eau,
débouchant dans la chambre intérieure du carter (49) sont placées sur les positions
intermédiaires entre la culasse (12) et la cloison arrière (6) limitant le carter
(49) sous forme d'alésages munis de joints intercalés.
7. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que sur les cloisons additionnelles (6 à 8) du carter (49) des alésages (26,
27) s'étendant dans le sens longitudinal servent par exemple de conduites pour l'agent
de refroidissement et sont raccordées à la chambre intérieure du carter (49) aux conduits
d'alimentation (23, 24) pour l'agent de refroidissement ou analogue.
8. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'une paroi (41) du carter (49) s'étendant du côté moteur est munie de nervures
de vissage (42) qui sont prévues pour le vissage des capots de montage (44) et des
volets correspondants.
9. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes caractérisé
en ce que les ajutages de raccordement (37) allant de la conduite d'air (2) à la culasse
(12) s'étendent au moins partiellement dans la zone du carter (49) vers une section
en forme de bride de la cloison arrière de ce dernier, tournée vers la culasse (12),
dans laquelle, au voisinage du raccordement (38) pour le support (37) de la conduite
d'air (2), sont prévus encore d'autres raccordements pour des conduites d'alimentation
(22 à 24 et 30) analogues et en ce que la cloison arrière (6) est placée de façon
inclinée pour faciliter le montage ou le démontage d'une culasse (12).
10. Môteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que pour tous les raccordements de conduites d'alimentation (22 à 24 et 30)
existant entre la sectior. en forme de bride de la cloison arrière (6) du carter (49)
et la culasse (12) est prévu une plaque d'étanchéité commune que l'on peut retirer
lors du de montage d'une culasse (12) par des boulons à chasser de l'intérieur de
la cloison arrière (6).
11. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que dans Ja zone du carter de l'espace de collecte de l'huile sont formées des
conduites d'évacuation d'huile (34) pouvant en particulier servir de support et s'étendant
vers le carter du vilebrequin et pour servir de support à la conduite d'air (2), ainsi
qu'aux éléments du carter (49) qui lui sont rattachées lors du démontage de la culasse
(12).
12. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les cloisons (6 à 8) fixées additionnellement sur la conduite d'air (2)
sont munies de nervures qui sont placées perpendiculairement ou en oblique par rapport
à la surface.
13. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que l'espace creux entre les nervures est rempli d'un matériau insonorisant.
14. Moteur à combustion interne selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les cloisons (6 à 8) apportées additionnellement pour la formation du carter
(49) sont réalisées en panneaux sandwich, où on prévoit entre les coquilles extérieures
et intérieures des matériaux isolants et où les coquilles intérieures et extérieures
sont réunies par des entretoises.