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(11) |
EP 0 162 937 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.09.1988 Patentblatt 1988/38 |
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Anmeldetag: 26.05.1984 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)4: E06B 3/22 |
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Kunststoff-Profilleiste
Plastic profile member
Profilé en matière plastique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
26.05.1984 DE 3319144
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.1985 Patentblatt 1985/49 |
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Patentinhaber: Helling, Wilhelm |
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49176 Hilter (DE) |
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Erfinder: |
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- Helling, Wilhelm
49176 Hilter (DE)
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Vertreter: Goddar, Heinz J., Dr. et al |
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FORRESTER & BOEHMERT
Franz-Joseph-Strasse 38 80801 München 80801 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 028 775 DE-U- 8 202 221 FR-A- 2 470 672
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DE-A- 1 683 506 FR-A- 1 560 227 GB-A- 2 077 337
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Profilleiste aus mit verstärkenden Zusätzen in Form von
Fasern versehenem Kunststoff, insbesondere für die Herstellung von Fensterrahmen,
mit einer Mehrzahl von sich längs des Profils erstreckenden, Hohlkammern bildenden
Außen-und Versteifungswandungen sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen
Kunststoff-Profilleiste.
[0002] Hohlprofile zum Herstellen von Fenster- und Türrahmen aus Kunststoff sind seit langem
bekannt.
[0003] Bei derartigen Hohlprofilen stellt sich das Problem, daß insbesondere bei großflächigen
Fenster- bzw. Türöffnungen die Stabilität nicht ausreichend ist und bei erhöhter Wärmeaufnahme
(Verwendung dunkelfarbiger Profile bzw. Einsatz in wärmeren Klimazonen) Funktionsproblem
durch Längenausdehnung und starkes Absinken des Elastizitätsmodules entstehen können.
Zunächst wurde versucht, durch die Einbringung von Holz-, Stahl- oder Aluminiumstreben
das Hohlprofil zu versteifen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß derartige verstärkungsstreben
die Herstellung und Weiterverarbeitung von Profilleisten erschweren und verteuern
und daher unwirtschaftlich sind.
[0004] Es ist weiter versucht worden, die Festigkeit derartiger Profilleisten durch Füllungen
mit Kunststoff zu versteifen (DE-PS-1 086 032, DE-OS-2 827 851, DE-OS-2 326 911, EU-OS-0
053 662). Weiter ist es bekannt, kunstharzgebundene Glasfaserbänder in oder auf die
Außenwände von Profilleisten aus Kunststoff aufzubringen (DE-GM-8 111 425).
[0005] Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 8 202 221 schließlich ist es bekannt, die
mechanische Festigkeit und Steifigkeit von Profilleisten aus Kunststoff dadurch zu
verbessern, daß dem Kunststoffmaterial, aus dem die Profilleiste durch Extrusion hergestellt
wird, Glasfasern beigegeben werden. Eine solche Beimengung von Glasfasern verbessert
zwar die Steifigkeit der Kunststoff-Profilleisten ganz wesentlich, sie hat jedoch
bedeutende Nachteile: Durch die Beimengung von verstärkenden Zusätzen wird die Kälteschlagzähigkeit
deutlich herabgesetzt, Hohlprofilleisten mit einem relativ hohen Anteil von verstärkenden
Zusätzen wie Glasfasern sind also - insbesondere bei Kälte - mechanischen Beanspruchungen
gegenüber nicht ausreichend widerstandsfähig. Zwar kann die Kälteschlagzähigkeit durch
die Zugabe sogenannter Modifier wieder verbessert werden, solche Modifier verteuern
jedoch das herzustellende Produkt erheblich. Weiter senken sie den Elastizitätsmodul,
so daß bei Wärme die Formstabilität unzureichend ist, auch verschlechtern sie die
Schweißfähigkeit des Kunsttoffes, die für die Herstellung von Eckverbindungen wesentlich
ist, und schließlich verringern diese Modifier auch die Wirkung der verstärkenden
Zusätze.
[0006] In der zuletzt genannten Gebrauchsmusterschrift wird daher vorgeschlagen, zur Überwindung
der genannten Nachteile die Profilleiste zweischichtig aufzubauen, wobei das Kernprofil
aus einem Polyvinylchlorid mit mehr als etwa 30 Gew.-% Glasfasern besteht und eine
Ummantelung aus einem mit dem PVC verträglichen, die Schlagfestigkeit des Kernprofils
übertreffenden Kunststoff verbunden ist.
[0007] Es versteht sich, daß ein derartiger zweischichtiger Aufbau einer Profilleiste ein
aufwendiges Herstellungs verfahren voraussetzt. Nachteilig ist weiter, daß die einen
hohen Anteil von Glasfasern aufweisenden Kernprofile schlecht miteinander verschweißbar
sind.
[0008] Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannte Profilleiste,
deren Festigkeit durch die Verwendung von mit verstärkenden Zusätzen versehenen Kunststoff
ausreichend gut ist, derart auszugestalten, daß eine ausreichende Kälteschlagfestigkeit
erreicht wird und daß die durch die Zusätze verschlechterte Verschweißbarkeit des
Kunststoffes sich nicht nachteilig auswirkt.
[0009] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß dem die Außen- und Versteifungswandungen
bildenden Kunstotoff bis zu 20 Gew.-% Glasfasern oder bis zu 40 Gew.-% glasfreien
Fasermaterials wie Kohlenstoff-, Kunststoff- oder Keramikfasern beigemengt ist und
daß wenigstens die auf Schlag beanspruchte(n) und/oder die von der die Fensterrahmenaußenseite
bildende Außenwandung begrenzte(n) Hohlkammer(n) vollständig mit einem Kunststoffkörper
aus einem im wesentlichen keine verstärkende Zusätze aufweisenden Kunststoff gefüllt
ist (sind).
[0010] Als Kunststoff für die Außen- und Versteifungswandungen kommen verschiedene thermoplastische
Kunststoffe in Betracht, insbesondere aber Polyvinylchlorid. Die den die Außen- und
Versteifungswandungen bildenden Kunststoff beigegebenen Glasfasern weisen vorzugsweise
einen Durchmesser zwischen 2 und 25
11m und eine Stapellänge bis zu 15 mm auf.
[0011] Vorzugsweise ist vorgesehen, daß der bzw. die die Hohlkammer bzw. Hohlkammern ausfüllenden
Kunststoffkörper aus einem Schaumkunststoff bestehen. Dabei kann das Grundmaterial
des den bzw. die Hohlkammern ausfüllenden Kunststoffes dem Grundmaterial des die Außen-
und Versteifungswandungen bildenden Kunststoffes entsprechen.
[0012] Besonders bewährt hat sich eine Ausgestaltung, bei der die Wanddicke der Außenwandungen
zwischen 0,2 bis 10,0 mm, vorzugsweise zwischen 2,0 und 4,0 mm und die Tiefe der von
dieser begrenzten, mit dem Kunststoffkörper gefüllten Hohlkammer bis zu 15 mm beträgt.
[0013] Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Kunststoffprofils werden der bzw. die die
Hohlkammer bzw. die Hohlkammern füllenden Kunststoffkörper vorzugsweise gemeinsam
mit den Außen- und Versteifungswandungen extrudiert. Eine derartige Coextrusion bewirkt
eine besonders gute Verbindung des Kunststoffkörpers mit den die Hohlkammer begrenzenden
Außen- bzw. Versteifungswandungen.
[0014] Die Herstellung einer Eckverbindung zwischen erfindungsgemäß ausgestalteten Kunststoffprofilen
wird durch Verschweißen insbesondere der die Hohlkammer bzw. Hohlkammern füllenden
Kunststoffkörper ermöglicht. Alternativ ist es jedoch auch möglich, die Kunststoffkörper
einzufräsen, in die Einfräsungen Lochblechwinkel einzubringen und diese anschließend
mittels geeigneter Klerber, insbesondere mittels Ausschäumen, der Einfräsung mit Polyurethanschaum
zu verkleben.
[0015] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der
Beschreibung und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Dabei
zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Profilleiste in einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 2 die erfindungsgemäße Profilleiste nach einem zweiten Ausführungsbeispiel.
[0016] Figur 1 zeigt die Profilleiste mit einer Mehrzahl von Außenwandungen 10, 12 und Versteifungswandungen
14. Die Außen- und Versteifungswandungen 10, 12, 14 bilden eine Mehrzahl von Hohlkammern
18. Der Hohlraum 16, der durch die die Fensterrahmenaußenseite bildende Außenwandung
10 begrenzt wird, ist vollständig mit einem Kunststoffkörper 16 gefüllt. Während das
Material der Außenwandung 10, 12 - ebenso wie das Material der Versteifungswandungen
14 - mit einem verstärkenden Zusatz aus bis zu 20 Gew.-% Glasfasern bzw. bis zu 40
Gew.-% eines glasfreien Fasermaterials wie Kohlenstoff-, Kunststoff- oder Keramikfasern
besteht, besteht der Kunststoffkörper 16 aus einem Kunststoff, welcher im wesentlichen
keine verstärkenden Zusätze aufweist. Wegen der verstärkenden Zusätze in den Außen-
und Versteifungswandungen 10, 12, 14 hat die erfindungemäße Profilleiste eine ausreichende
Eigenstabilität, zu der der Kunststoffkörper 16 nur unwesentlich beiträgt. Der Kunststoffkörper
16 hat dagegen die Funktion, die Kälteschlagfestigkeit der Außenwandung 10 zu erhöhen:
Bei mechanischer Beanspruchung der Außenwandung 10 nämlich wird die auf diese auftreffende
Schlagenergie von dem Kunststoffkörper 16 aufgefangen, was trotz der relativ hohen
Kältesprödigkeit des Material eine hohe Rißfestigkeit der Außenwandung 10 bewirkt.
[0017] Es versteht sich, daß die geometrischen Verhältnisse zwischen der Außenwandung 10
und dem Kunststoffkörper 12 richtig gewählt werden müssen. Einerseits wird das erfindungsgemäße
Ziel natürlich durch eine große Dicke des Kunststoffkörpers 16 gefördert, andererseits
hat dies Kostennachteile. Es hat sich gezeigt, daß bei einer Dicke von 2,0 bis 4,0
mm der Außenwandung die Dicke des Kunststoffkörpers 16 15 mm nicht zu übersteigen
braucht.
[0018] Wichtig ist weiter eine gute Verbindung zwischen der Außenwandung 10 und dem Kunststoffkörper
16, da schon ein sehr kleiner Zwischenraum zwischen dem Kunststoffkörper 16 und der
Außenwandung 10 bei mechanischer Beanspruchung eine Rißbildung in der Außenwandung
10 bewirken kann. Der Ausbildung eines derartigen Zwischenraumes wird dadurch besonders
gut entgegengewirkt, daß das Grundmaterial des Kunststoffkörpers 16 dem Grundmaterial
des mit verstärkenden Zusätzen versehenen Kunststoffes der Außenwandung 10 entspricht
und daß beide gleichzeitig extrudiert werden, weil dadurch eine feste Verbindung beider
Werkstoffe gewährleistet wird.
[0019] Das Ausführungsbeispiel von Figur 2 unterscheidet sich von dem von Figur 1 lediglich
dadurch, daß eine Folie 20 oder eine farbige oder transparente Lackschicht auf die
Außenseite der Außenwandung 10 aufgebracht ist. Diese Kunststoffolie bzw. Lackschicht
20 schützt die Außenwandung 10 vor dem schädigenden Einfluß von Lichtstrahlen und
ermöglicht es damit, auf den Zusatz von speziellen Pigmenten in dem Kunststoffmaterial
zu verzichten.
[0020] Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für
die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausgestaltungen wesentlich
sein.
Bezugszeichenliste
[0021]

1. Profilleiste aus mit verstärkenden Zusätzen in Form von Fasern versehenem Kunststoff,
insbesondere für die Herstellung von Fensterrahmen, mit einer Mehrzahl von sich längs
des Profils erstreckenden, Hohlkammern bildenden Außen- und Versteifungswandungen,
dadurch gekennzeichnet, daß dem die Außen-und Versteifungswandungen (10, 12, 14) bildende
Kunststoff bis zu 20 Gew.-% Glasfasern oder bis zu 40 Gew.-% glasfreien Fasermaterials
wie Kohlenstoff-, Kunststoff- oder Keramikfasern beigemengt ist, und daß wenigstens
die auf Schlag beanspruchte(n) und/oder die von der die Fensterrahmenaußenseite bildende
Außenwandung (10) begrenzte(n) Hohlkammer(n) (18) vollständig mit einem Kunststoffkörper
(16) aus einem im wesentlichen keine verstärkende Zusätze aufweisenden Kunststoff
gefüllt ist (sind).
2. Profilleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Außen- und Versteifungswandungen
(10, 12, 14) bildende Kunststoff ein Polyvinylchlorid ist.
3. Profilleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem die Außen-
und Versteifungswandungen (10,12,14) bildenden Kunststoff beigegebenen Glasfasern
einen Durchmesser zwischen 2 und 25 11m und eine Stapellänge von bis zu 25 mm aufweisen.
4. Profilleiste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der die Hohlkammer(n) (18) ausfüllende Kunststoffkörper (16) aus einem Schaumkunststoff
besteht.
5. Profilleiste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Grundmaterial des die Hohlkammer(n) ausfüllenden Kunststoffes dem Grundmaterial
des die Außen- und Versteifungswandungen (10, 12, 14) bildenden Kunststoffes entspricht.
6. Profilleiste nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wanddicke der Außenwandungen (10, 12) zwischen 0,2 und 10 mm, vorzugsweise zwischen
2,0 und 4,0 mm und die Tiefe der von dieser begrenzten, mit einem Kunststoffkörper
(16) gefüllten Hohlkammer (18) bis zu 15 mm beträgt.
7. Verfahren zur Herstellung einer Kunststoff-Profilleiste nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hohlkammer(n) füllende Kunststoffkörper
gemeinsam mit den Außen- und Versteifungswandungen extrudiert wird.
8. Verfahren zur Herstellung einer Eckverbindung zwischen Kunststoffprofilen nach
einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Verschweißen insbesondere der die
Hohlkammer(n) füllenden Kunststoffkörper.
9. Verfahren zur Herstellung einer Eckverbindung zwischen Kunststoffprofilen nach
einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch Einfräsen der Kunststoffkörper,
Einbringen von Lochblechwinkeln in die Einfräsung und Verkleben mittels geeigneter
Kleber, insbesondere Ausschäumen, der Einfräsung mit Polyurethanschaum.
10. Verfahren zur Herstellung eines Kunststoffprofils nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Außenseiten der Außenwandungen
mit einer Kunststoffolie und/oder einer Lackschicht versehen werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch Coextrusion eines thermoplastischen
Werkstoffes mit den Außen-und Versteifungswandungen.
1. A profiled strip consisting of plastic provided with reinforcing additives in the
form of fibres, more particularly for the production of window frames, comprising
a plurality of outer and reinforcing walls which extend along the profile and form
hollow chambers, characterised in that up to 20 % by weight of glass fibres or up
to 40 % by weight of fibre material having no glass content, such as carbon, plastic
or ceramic fibres, is mixed with the plastic forming the outer and reinforcing walls
(10, 12, 14) and at least the or each hollow chamber (18) which is subjected to impact
stress and/or defined by the outer wall (10) forming the outside of the window frame
is completely filled with a plastic member (16) consisting of plastic having substantially
no reinforcing additives.
2. A profiled strip according to claim 1, characterised in that the plastic forming
the outer and reinforcing walls (10, 12, 14) is a polyvinylchloride.
3. A profiled strip according to claim 1 or 2, characterised in that the glass fibres
added to the plastic forming the outer and reinforcing walls (10, 12, 14) have a diameter
of between 2 and 25 11m and a staple length of up to 25 mm.
4. A profiled strip according to any one of the preceding claims, characterised in
that the plastic members (16) filling the or each hollow chamber (18) consists of
a foamed plastic.
5. A profiled strip according to any one of the preceding claims, characterised in
that the basic material of the plastic filling the or each hollow chamber corresponds
to the basic material of the plastic forming the outer and reinforcing walls (10,
12, 14).
6. A profiled strip according to any one of the preceding claims, characterised in
that the wall thickness of the outer walls (10, 12) is between 0.2 and 10 mm, preferably
between 2.0 and 4.0 mm and the depth of the hollow chamber (18) defined by the same
and filled with a plastic member (16) is up to 15 mm.
7. A method of producing a plastic profiled strip according to any one of the preceding
claims, characterised in that the plastic member filling the or each hollow chamber
is extruded jointly with the outer and reinforcing walls.
8. A method of producing a corner joint between plastic profiles according to any
one of claims 1 to 6, characterised by welding more particularly of the plastic members
filling the or each hollow chamber.
9. A method of making a corner joint between plastic profiles according to any one
of claims 1 to 6, characterised by milling the plastic members, introducing perforated
sheet-metal brackets into the milled cut and gluing by means of suitable adhesives,
more particularly filling the milled cut with polyurethane foam.
10. A method of making a plastic profile according to any one of the preceding claims,
characterised in that one or more of the outsides of the outer walls is provided with
a plastic film and/or a coat of varnish.
11. A method according to claim 10, characterised by co-extrusion of a thermoplastic
with the outer and reinforcing walls.
1. Bande profilée en matière plastique munie d'additifs de renforcement sous forme
de fibres, en particulier pour la fabrication de cadres de fenêtres, présentant une
pluralité de cloisons externes et de raidissement, formant des cavités s'étendant
le long du profilé, caractérisée par le fait qu'à la matière plastique formant les
cloisons externes et de raidissement (10, 12, 14), sont ajoutées jusqu'à 20 % en poids
de fibres de verre ou jusqu'à 40 % en poids de matière fibreuse sans verre, telle
que fibres de carbone, de matière plastique ou de céramique et que la (les) cavité(s)
(18) soumise(s) aux chocs et/ou la (les) cavité(s) (18), délimitée(s) par les cloisons
extérieures formant la face externe du cadre de fenêtre, est (sont) remplie(s) complètement
par un corps (16) en une matière plastique ne comportant en principe aucun additif
derenforcement.
2. Bande profilée selon la revendication 1, caractérisée par le fait que la matière
plastique formant les cloisons extérieures et de raidissement (10, 12, 14) est du
polychlorure de vinyle.
3. Bande profilée selon la revendication 1 ou 2 caractérisée par le fait que les fibres
de verre ajoutées à la matière plastique formant les cloisons extérieures et de raidissement
(10, 12, 14) possède un diamètre compris entre 2 et 25 µm et une longueur de brin
allant jusqu'à 25 mm.
4. Bande profilée selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que le corps en matière plastique (16) remplissant la (les) cavité(s) (18) est
une matière plastique alvéolaire.
5. Bande profilée selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que la matière de base de la matière plastique remplissant la (les) cavité(s)
correspond à la matière de base formant les cloisons extérieures et de raidissement
(10, 12, 14).
6. Bande profilée selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par le
fait que l'épaisseur de paroi des cloisons extérieures (10, 12) est comprise entre
0,2 et 10 mm, de préférence entre 2,0 et 4,0 mm et la profondeur de la cavité (18)
délimitée par ces cloisons et remplie d'un corps en matière plastique (16) atteint
jusqu'à 15 mm.
7. Procédé de fabrication d'une bande profilée en matière plastique selon l'une des
revendications précédentes caractérisé par le fait que l'on extrude le corps en matière
plastique remplissant la (les) cavité(s) ensemble avec les cloisons extérieures et
de raidissement.
8. Procédé de fabrication d'une liaison d'angle entre profilés en matière plastique
selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par des soudures en particulier
du corps en matière plastique remplissant la (les) cavité(s).
9. Procédé de fabrication d'une liaison d'angle entre profilés en matière plastique
selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fraisage du corps en matière
plastique, introduction d'équerres en tôle perforée dans le fraisage et collage au
moyen d'une colle appropriée, en particulier remplissage du fraisage avec du polyuréthane
alvéolaire.
10. Procédé de fabrication d'un profilé en matière plastique selon l'une des revendications
précédentes, caractérisé par le fait que l'on munit une ou plusieurs des faces externes
des cloisons extérieures avec une feuille de matière plastique et/ou une couche de
vernis.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé par la co-extrusion d'une matière
thermoplastique, avec les cloisons extérieures et de raidissment.
