[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Wärmebehandlung einer Charge aus metallischen
Werkstücken oder einem einzigen Werkstück in einem Vakuumofen auf Temperaturen oberhalb
von ca. 750°C mit einem verschliessbaren und evakuierbaren Behälter und einer Heizkammer
zur Aufnahme der Charge. Weiter betrifft die Erfindung einen Vakuumofen zur Durchführung
des Verfahrens.
[0002] Beim Erwärmen einer Charge im Vakuum erfolgt die Wärmeübertragung vom Beginn der
Behandlung bis zum Erreichen der gewünschten Endtemperatur fast ausschliesslich durch
Strahlung. Die übertragbare Energie ist dabei abhängig von der Höhe der Temperatur.
In der Praxis bedeutet dies, dass die Erwärmung bis etwa 750°C sehr langsam abläuft.
Ausserdem treten Schatteneffekte auf, die eine angestrebte gleichmässige Erwärmung
der Charge erschweren.
[0003] Nach einem in der DE-C 877 153 beschriebenen Verfahren erfolgt die Wärmebehandlung
einer Charge, z.B. das Blankglühen von metallischen Werkstücken, in einem verschliessbaren
Glühtopf unter Schutzgas in zwei Stufen. Dabei wird in einer ersten Stufe - unterhalb
der Strahlungstemperatur von etwa 500°C - die Charge durch Schutzgasumwälzung aufgeheizt
und in einer anschliessenden zweiten Stufe die Wärmeübertragung auf die Charge im
wesentlichen nur noch durch Strahlung (bei abgeschalteter Umwälzeinrichtung) bewirkt.
Der hierbei benutzte Ofen ist ein sogenannter Heisswandofen, bei dem der Glühtopf
(Rezipient), der das Behandlungsgut aufnimmt, der vollen Prozesstemperatur ausgesetzt
ist. Bei dem beschriebenen Verfahren zum Betrieb von Glühöfen wird dementsprechend
auch in der zweiten Behandlungsstufe, in der das Behandlungsgut durch Strahlung erwärmt
wird, mit Schutzgas gearbeitet.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Wärmebehandlung einer
Charge in einem Vakuumofen auf Temperaturen oberhalb von ca. 750°C dahingehend zu
verbessern und weiter zu entwickeln, dass nicht nur eine schnellere Erwärmung im Hinblick
auf eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit, sondern zugleich auch eine gleichmässigere
Erwärmung der Charge erzielbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäss
dadurch gelöst, dass der Behälter nach dem Einsetzen der Charge evakuiert und mit
Schutzgas geflutet wird, dass die Charge durch Heizen und Gasumwälzung innerhalb der
Heizkammer bis auf die maximal zulässige Arbeitstemperatur der Umwälzeinrichtung von
ca. 750°C erwärmt wird und dass anschliessend der Behälter evakuiert und die Charge
unter Vakuum im wesentlichen durch Strahlungswärme auf eine gewünschte Endtemperatur
der Wärmebehandlung erwärmt wird.
[0006] Nach diesem Verfahren erfolgt das Erwärmen der Charge in einer ersten Stufe durch
Heissgasumwälzen, also im wesentlichen durch Konvektionswärme bis zu einer für die
Umwälzeinrichtung zulässigen Arbeitstemperatur und in einer unmittelbar anschliessenden
zweiten Stufe unter Vakuum im wesentlichen durch Strahlung bis zur gewünschten Endtemperatur.
Vor Beginn der zweiten Stufe wird die Umwälzeinrichtung auf geeignete Art gegen die
Einwirkung der höheren Temperaturen geschützt. Ein solches Verfahren ermöglicht eine
insgesamt schnellere und gleichmässigere Erwärmung einer Charge als nach den herkömmlichen
Verfahren.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es auch, einen für die Durchführung dieses Verfahrens geeigneten
Vakuumofen bereitzustellen. Die Erfindung geht dabei aus von einem bekannten Vakuumofen
mit einem verschliessbaren Stahlbehälter und einer inneren Heizkammer zur Aufnahme
der Charge, mit einer innerhalb der Heizkammer befindlichen Strahlungs-Heizeinrichtung
und mit einem Gasgebläse sowie einer Gasleiteinrichtung zur Erzeugung einer Umwälzströmung
durch die Heizkammer, in deren Wandung eine durch einen Schieber mit Wärmedämmschicht
verschliessbare Öffnung enthalten ist.
[0008] Ein solcher Vakuumofen ist beispielsweise aus der DE-B 1 259919 bekannt. Bei diesem
Vakuumofen ist ausserhalb der Heizkammer ein feststehendes Gebläse angeordnet, welches
einer verschliessbaren Öffnung in der Heizkammerwand gegenübersteht. Das Erwärmen
des Behandlungsgutes erfolgt bei geschlossener Öffnung ausschliesslich durch Strahlung.
Das Gebläse wird hierbei erst nach abgeschlossener Erwärmung zum Kühlen bzw. Abschrecken
des Behandlungsgutes eingesetzt.
[0009] Ein Vakuumofen, der zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignet ist,
enthält ein Gasgebläse, welches erfindungsgemäss zwischen einer Arbeits- und einer
Ruhestellung derart hin- und herbewegbar gelagert ist, dass sein Ventilator in der
Arbeitsstellung bei geöffnetem Schieber durch die Öffnung in das Innere der Heizkammer
hineinragt, dagegen in der Ruhestellung ausserhalb der Heizkammer liegt.
[0010] Eine vorteilhafte Weiterbildung dieses Vakuumofens besteht darin, dass auf der motorseitigen
Rückseite des Ventilators ein zum Verschliessen der Öffnung dienender Stopfen mit
integrierter Wärmedämmschicht angebracht ist.
[0011] Bei der Ausführung einer Wärmebehandlung ist der Vakuumofen in der ersten Behandlungsstufe
mit Schutzgas geflutet. Dieses wird mit Hilfe des in die Heizkammer hineinragenden
Ventilators des Gasgebläses und der Gasleiteinrichtung in der Heizkammer derart umgewälzt,
dass die von den Heizelementen abgegebene Wärmeenergie ausser durch Strahlung auch
konvektiv auf die zu erwärmende Charge übertragen wird. Nach Erreichen der maximal
zulässigen Arbeitstemperatur des Ventilators wird dieser aus der Heizkammer herausgefahren
und die Öffnung durch einen Schieber verschlossen. Danach kann in der zweiten Behandlungsstufe
die Charge unter Vakuum durch Strahlung auf die gewünschte Endtemperatur weiter erwärmt
werden.
[0012] Die Erfindung wird nachstehend an einem in der Zeichnung schematisch dargestellten
Vakuumschachtofen näher erläutert.
[0013] Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt des Vakuumschachtofens, bei dem im linken Halbschnitt
die Betriebsstellung «Heizen mit Gasumwälzung» und im rechten Halbschnitt die Betriebsstellung
«Kühlen mit Gasumwälzung» dargestellt ist, und
Fig. einen senkrechten Schnitt des Vakuumschachtofens entsprechend der Betriebsstellung
«Heizen unter Ausschluss des Gasgebläses».
[0014] Für die Beschreibung eines Ausführungsbeispieles wurde ein Vakuumschachtofen mit
vertikaler Beschickung gewählt. Dieser Ofen besteht aus einem zylindrischen Unterteil
1, der mit einer Trägerkonstruktion 2 auf dem Boden steht, und einem Oberteil 3, der
in der Trennebene 4 mit dem Unterteil 1 lösbar verbunden ist. Am Oberteil 3 ist auf
der Oberseite eine Haube 5 mittels einer Flanschverbindung befestigt. Für das Abheben
des Oberteils 3 vom Unterteil 1 und das seitliche Ausschwenken ist eine Heb- und Schwenkeinrichtung
6 vorgesehen, die mit einem Fuss auf dem Boden ruht und mit dem Unterteil 1 an dessen
Seitenwand verbunden ist.
[0015] Unterteil 1 und Oberteil 3 bestehen aus Stahlblech und bilden in der Betriebsstellung
einen vakuumdicht abgeschlossenen Behälter. Im Innern dieses Behälters ist eine ebenfalls
zylindrische Heizkammer 7 angeordnet, deren Wandungen mit einer Wärmedämmschicht 8
ausgestattet sind. Der Boden 9 der Heizkammer 7 ist absenkbar. Er ruht auf den Enden
von Kolbenstangen von Hubzylindern 10, die im Boden des Ofenunterteils 1 befestigt
sind. Mit Hilfe der Hubzylinder kann der Boden 9 aus der Schliessstellung in eine
Offenstellung und umgekehrt bewegt werden, wie es in den beiden Halbschnitten in Fig.
1 dargestellt ist.
[0016] Für das Auflegen der Charge 11, die in der Zeichnung durch ein Rechteck angedeutet
ist, ist im Innern der Heizkammer 7 ein Auflagerost 12 vorgesehen, der mit Hilfe einer
im wesentlichen aus senkrechten Stützen bestehenden Tragkonstruktion 13 am Boden des
Unterteils 1 abgestützt ist. In dem heb- und senkbaren Boden 9 der Heizkammer 7 sind
Öffnungen enthalten, in denen die senkrechten Stützen der Tragkonstruktion 13 gleitend
geführt sind.
[0017] In dem Zwischenraum zwischen dem Unterteil 1 und der Heizkammer 7 sind Kühlrohre
14, beispielsweise in Form einer Wendel aus Rippenrohren angeordnet. Im Innern der
Heizkammer 7 befinden sich nahe der inneren Mantelfläche Heizelemente 15, z.B. elektrische
Widerstandsheizelemente. Weiter ist im Innern der Heizkammer 7 eine Gasleiteinrichtung
16 vorgesehen, die sich im Zwischenraum zwischen den Heizelementen 15 und der Charge
11 befindet. Diese Gasleiteinrichtung ist nach oben haubenartig zur Mitte geführt,
wobei eine zentrale Öffnung 17 freigelassen ist.
[0018] Innerhalb der oberen Haube 5 befindet sich ein Ventilatormotor 18, der am Ende der
nach unten ragenden Motorwelle ein Flügelrad 19 trägt. Der Ventilatormotor 18 ist
am freien Ende einer Kolbenstange eines Hubzylinders 20 befestigt und mit Hilfe dieses
Hubzylinders aus einer oberen Ruhestellung in eine untere Betriebsstellung absenkbar
und umgekehrt. Ebenso wie in der Gasleiteinrichtung 16 ist in der oberen Decke der
Heizkammer eine etwa gleich grosse Öffnung 21 enthalten, durch die das Flügelrad 19
in das Innere der Heizkammer 7 eindringen kann. Über ein Gestänge 22 ist an der Kolbenstange
des Hubzylinders 20 ein kreisrunder Stopfen 23 mit entsprechender Wärmedämmschicht
befestigt, der in der Betriebsstellung des Ventilatormotors 18 die Öffnung 21 der
Heizkammer 7 verschliesst. Weiter ist auf der Rückseite des Stopfens 23 eine Kühlscheibe
24 für die Welle des Ventilatormotors 18 vorgesehen, der ebenfalls am Gestänge 22
befestigt ist.
[0019] Für das Verschliessen der Heizkammer in der Betriebsphase, in der der Ventilatormotor
18 die Ruhestellung einnimmt, ist ein Schieber 25 vorgesehen, der wie die Wandung
der Heizkammer 7 mit einer Wärmedämmschicht ausgestattet ist. Dieser Schieber 25 ist
aus der in Fig. 2 dargestellten Einsatzstellung in eine seitliche Ruhestellung hin-
und her bewegbar. Zu diesem Zweck ist am Oberteil 3 ein seitlich vorstehender Stutzen
26 angeformt.
[0020] Für die Wärmebehandlung einer Charge wird der beschriebene Vakuumschachtofen wie
folgt eingesetzt:
[0021] Der linke Halbschnitt in Fig. zeigt den Betriebszustand für das Heizen mit Gasumwälzung
bis zu einer Temperatur von etwa 750°C. Der Ventilatormotor 18 nimmt die untere Betriebsstellung
ein, in der der Ventilator 19 in Höhe der Öffnung 17 der Gasleiteinrichtung 16 sich
befindet. Das im Innern der Heizkammer befindliche Schutzgas wird in eine Umwälzströmung
aus dem Innenraum der Gasleiteinrichtung 16 nach oben in den Zwischenraum zwischen
Gasleiteinrichtung 16 und Wandung der Heizkammer 7 versetzt, wobei der Gasstrom an
den Heizelementen 15 erwärmt wird und am unteren Ende des Zwischenraumes erneut in
das Innere der Gasleiteinrichtung 16 eintritt. Wenn die für den Ventilator 19 maximal
zulässige Temperatur erreicht ist, wird der Ventilatormotor 18 in die in Fig. dargestellte
Ruhestellung zurückbewegt. Mit dem Schieber 25 wird die Öffnung 21 der Heizkammer
7 verschlossen. In dieser Phase wird die Charge 11 mit ruhendem Schutzgas oder unter
Vakuum im wesentlichen durch Strahlungswärme bis zur gewünschten Endtemperatur, z.B.
1.150°C, erwärmt.
[0022] Das nachfolgende Kühlen erfolgt wiederum mit Gasumwälzung. Zu diesem Zweck wird der
Schieber 25 geöffnet und der Ventilatormotor 18 in die im rechten Halbschnitt der
Fig. 1 dargestellte Zwischenstellung abgesenkt. Weiter wird der Boden 9 der Heizkammer
7 nach unten abgesenkt, wie es ebenfalls im rechten Halbschnitt der Fig. 1 dargestellt
ist. In Verbindung mit der Gasleiteinrichtung 16 wird nun das Gas mit Hilfe des Ventilators
19 erneut in eine Umwälzströmung nach oben aus der Heizkammer 7 heraus in den Zwischenraum
zwischen Heizkammer 7 und Unterteil 1 an den Kühlrohren 14 vorbei nach unten und hier
in das Innere der Heizkammer 7 zurückversetzt.
1. Verfahren zur Wärmebehandlung einer Charge aus metallischen Werkstücken oder einem
einzigen Werkstück in einem Vakuumofen auf Temperaturen oberhalb von ca. 750°C mit
einem verschliessbaren und evakuierbaren Behälter und einer Heizkammer zur Aufnahme
der Charge, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter nach dem Einsetzen der Charge
evakuiert und mit Schutzgas geflutet wird, dass die Charge durch Heizen und Gasumwälzung
innerhalb der Heizkammer bis auf die maximal zulässige Arbeitstemperatur der Umwälzeinrichtung
von ca. 750°C erwärmt wird und dass anschliessend der Behälter evakuiert und die Charge
unter Vakuum im wesentlichen durch Strahlungswärme auf eine gewünschte Endtemperatur
der Wärmebehandlung erwärmt wird.
2. Vakuumofen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem verschliessbaren
Stahlbehälter und einer inneren Heizkammer zur Aufnahme der Charge, mit einer innerhalb
der Heizkammer befindlichen Strahlungs-Heizeinrichtung und mit einem Gasgebläse sowie
einer Gasleiteinrichtung zur Erzeugung einer Umwälzströmung durch die Heizkammer,
in deren Wandung eine durch einen Schieber mit Wärmedämmschicht verschliessbare Öffnung
enthalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasgebläse (18, 19) zwischen einer
Arbeits- und einer Ruhestellung derart hin- und herbewegbar gelagert ist, dass sein
Ventilator (19) in der Arbeitsstellung bei geöffnetem Schieber (25) durch die Öffnung
(21) in das Innere der Heizkammer (7) hineinragt, dagegen in der Ruhestellung ausserhalb
der Heizkammer (7) liegt.
3. Vakuumofen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der motorseitigen
Rückseite des Ventilators (19) ein zum Verschliessen der Öffnung (21) dienender Stopfen
(23) mit integrierter Wärmedämmschicht angebracht ist.
1. Process for the heat treatment of a load of metallic workpieces or a single workpiece
in a vacuum furnace at temperatures above approximately 750°C, with a closable and
evacuatable container and a heating chamber for accepting the load, characterized
in that the container is evacuated and flooded with protective gas after the load
is inserted, that the load is heated to the maximum permitted operating temperature
of the circulation device by heating and gas circulation inside the heating chamber,
and that the container is then evacuated and the load is heated to a desired final
heat treatment temperature mainly by radiation heat.
2. Vacuum furnace for carrying out the process as claimed in Claim 1, with a closable
steel container and an inner heating chamber for accepting the load, with a radiation-heating
device which is situated inside the heating chamber, and with a gas blower and also
a gas-conveying device for creating a circulating flow through the heating chamber,
in the wall of which there is contained an orifice which can be closed by a slide
valve with a heat-insulating layer, characterized in that the gas blower (18 and 19)
is mounted so as to be movable to and fro between a working position and a resting
position, in such a way that its ventilator (19), when the slide valve (25) is opened,
projects through the orifice (21) into the interior of the heating chamber (7) in
the working position, but is situated outside the heating chamber (7) in the resting
position.
3. Vacuum furnace as claimed in Claim 2, characterized in that a plug (23) with an
integrated heat-insulating layer which serves to close the orifice (21) is fixed to
the rear of the ventilator (19) on the side where the motor is located.
1. Procédé de traitement thermique dans un four sous vide, jusqu'à des températures
excédant environ 750°C, d'une charge constituée par des pièces métalliques ou par
une seule et unique pièce, à l'aide d'une cuve pouvant être obturée et mise sous vide,
ainsi que d'une chambre de chauffage destinée à recevoir la charge, caractérisé par
le fait que la cuve est mise sous vide et emplie d'un gaz protecteur après l'introduction
de la charge; par le fait que cette charge est chauffée à l'intérieur de la chambre
de chauffage, par chauffage et mise en circulation du gaz, jusqu'à la température
de travail maximale admissible du dispositif de mise en circulation, d'environ 750°C;
et par le fait que la cuve est ensuite mise sous vide, puis la charge est chauffée
sous vide, pour l'essentiel par chaleur de rayonnement, jusqu'à la température finale
souhaitée du traitement thermique.
2. Four sous vide pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1, comprenant
une cuve en acier obturable et une chambre intérieure de chauffage destinée à recevoir
la charge; un dispositif de chauffage par rayonnement, implanté à l'intérieur de la
chambre de chauffage; une soufflerie à gaz; ainsi qu'un dispositif déflecteur de gaz
pour engendrer un flux de mise en circulation à travers la chambre de chauffage, dans
la paroi de laquelle est ménagée une ouverture pouvant être obturée par l'intermédiaire
d'une glissière pourvue d'une couche d'isolation thermique, caractérisé par le fait
que la soufflerie à gaz (18, 19) est montée à mouvement alternatif, entre une position
de travail et une position de repos, de telle sorte que dans la position de travail,
lorsque la glissière (25) est ouverte, son ventilateur (19) s'engage dans l'espace
interne de la chambre de chauffage (7), à travers l'ouverture (21), mais qu'il se
trouve en revanche à l'extérieur de la chambre de chauffage (7) dans la position de
repos.
3. Four sous vide selon la revendication 2, caractérisé par le fait qu'un presse-étoupe
(23) à couche d'isolation thermique intégrée, servant à obturer l'ouverture (21),
est installé sur la face postérieure du ventilateur (19) située côté moteur.