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(11) |
EP 0 163 923 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.07.1988 Patentblatt 1988/30 |
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Anmeldetag: 27.04.1985 |
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Anschluss von Stahl- oder Spannbetonplatten an vorgefertigte Stützen
Connection between a cast-in-situ slab and precast columns
Liaison entre une dalle coulée sur place et des colonnes préfabriquées
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
10.05.1984 DE 3417330
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.12.1985 Patentblatt 1985/50 |
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Patentinhaber: Andrä, Wolfhart, Dr.-Ing. |
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D-7000 Stuttgart 1 (DE) |
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Erfinder: |
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- Andrä, Wolfhart, Dr.-Ing.
D-7000 Stuttgart 70 (DE)
- Zellner, Wilhelm, Dipl.-Ing.
D-7022 Leinfelden-Echterdingen 1 (DE)
- Kunzl, Willi, Dipl.-Ing.
D-7030 Böblingen (DE)
- Falkner, Horst, Dr.-Ing.
D-7030 Böblingen (DE)
- Göhler, Bernhard, Dipl.-Ing.
D-7253 Renningen 2 (DE)
- Andrä, Hans-Peter, Dr.-Ing.
D-7000 Stuttgart 70 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Katscher, Helmut, Dipl.-Ing. |
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Fröbelweg 1 64291 Darmstadt 64291 Darmstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-84/02154 DE-A- 2 035 474 DE-C- 906 263
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CA-A- 1 085 642 DE-A- 2 727 159
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft den Anschluss einer Ortbetonplatte aus Stahlbeton oder Spannbeton
an eine durch die Platte hindurchlaufende, vorgefertigte Mittel-, Rand- oder Eckstütze
aus Stahlbeton, Stahl oder Stahlverbund mit Hilfe von horizontal verlaufender Dübelleistenbewehrung,
die die Trennfläche zwischen der Stütze und der Platte durchdringt.
[0002] Bei der industriellen Vorfertigung im Hochbau haben sich Bauweisen als wirtschaftlich
erwiesen, bei denen Ortbeton-Deckenplatten in Verbindung mit mehrgeschossig durchlaufenden
vorgefertigten Stützen aus Stahlbeton, Stahl oder Stahlverbund verwendet werden. Anschlusskonstruktionen
von Ortbeton-Deckenplatten an mehrgeschossig vorgefertigte Stützen sind in konstruktiver,
wirtschaftlicher und gestalterischer Hinsicht schwierig, weil die Platten dann nicht
mehr direkt auf der Stütze aufgelagert sind und ihre Lasten nicht mehr stempeldruckartig
übertragen werden können. Durch die DE-OS 2727159 ist es bekannt, eine Ortbetonplatte
monolithisch an eine durch die Platte durchlaufende Stütze aus Stahlbeton mit Hilfe
von horizontal verlaufender Dübelleistenbewehrung anzuschliessen, die die Trennfläche
zwischen der Stütze und der Platte durchdringt. Werden bei dieser Bauweise vorgefertigte
durchlaufende Stützen verwendet, so ist bei den Stahlbetonstützen der Stützenbeton
örtlich in den Bereichen auszusparen, die auf der Höhe der Ortbetondecke liegen. In
diesen Aussparungen läuft dann nur noch die Stützenbewehrung in Längsrichtung der
Stütze durch. Damit kann dann die Ortbetonplatte mit der eingelegten Dübelleistenbewehrung
wieder monolithisch durch die Stütze hindurch hergestellt werden. Die Montage dieser
Stützen erweist sich jedoch als schwierig, weil sich die ausgesparten Bereiche stark
verformen können. Für die Stabilisierung bis nach dem Betonieren der Platten ist daher
eine Abstützung jedes der einzelnen, durch die Aussparungen voneinander getrennten,
massiven Stützenabschnitte erforderlich.
[0003] Es ist weiter bekannt (Bauingenieur, 57. Jahrgang, 1982, Heft 1, Seiten 11 - 17)
Fertigteilstützen aus Stahl oder Stahlverbund mit angeschweissten Krägen aus Profilstahl
zu versehen, auf denen dann die Platte als « lochrandgestützte Platte aufgelagert
wird. Für die Sicherheit gegen Durchstanzen kann in der Platte dabei eine Dübelleistenbewehrung
nach der DE-OS 27 27 159 angeordnet werden. Die von unten sichtbaren angeschweissten
Krägen stören jedoch sowohl die architektonische Gestaltung des Raumes, sind für die
Feuersicherheit nachteilig und insbesondere wegen der erforderlichen besonderen Sorgfalt
aufwendig in der Herstellung. Konstruktive Schwierigkeiten für den Anschluss von Ortbetonplatten
an vorgefertigte Stützen entstehen insbesondere auch, wenn die Platten vorgespannt
sind. Die Spannglieder müssen dabei im wesentlichen über die Stütze hinweg verlaufen,
damit die Umlenkkräfte infolge der Ausrundung des Spanngliedverlaufs im Stützenbereich
direkt auf die Stütze abgegeben werden können. Damit müssen also mehrgeschossige,
vorgefertigte Stützen im Durchdringungsbereich mit der vorgespannten Platte ausgespart
sein, was die oben erwähnten Schwierigkeiten bei der Montage zur Folge hat.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Ortbetondecken an über mehrere Stockwerke
durchlaufende Stützen bei hoher Tragfähigkeit und ohne ausserhalb des Durchdringungsbereichs
von Ortbetondecke und vorgefertigter Stütze liegende Anschlussbauteile anschliessen
zu können.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einem Anschluss der bezeichneten Art erfindungsgemäss dadurch
gelöst, dass die Trennfläche eine vorwiegend ebene, glatte, in der Aussenfläche der
Stütze verlaufende Fuge ist, dass die Leisten der Dübelleistenbewehrung unmittelbar
am Fugenrand von in der Platte und bei Verwendung einer Stahlbetonstütze auch in der
Stahlbetonstütze verankerten, hufeisen-oder augenförmigen, entsprechend dem Leistenquerschnitt
ausgebildeten, stählernen Einbauteilen eng anliegend umgriffen sind, und dass bei
Verwendung von einer Stahl- oder Stahlverbundstütze die Leisten der Dübelleistenbewehrung
stützenseitig von entsprechend dem Leistenquerschnitt ausgebildeten Öffnungen im stählernen
Stützenmantel eng anliegend umgriffen sind.
[0006] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 bis 7 wiedergegeben.
Wenn die Leiste aus Rundstählen gebildet ist, so können die entsprechenden Öffnungen
durch Bohrungen in den Einbauteilen bzw. im stählernen Mantel der Stütze einfach erzeugt
werden. Bis zum Einführen der Leistenenden in die Öffnungen, insbesondere während
des Betonierens der Stütze können diese Öffnungen, z. B. durch Kunststoff-Stopfen,
freigehalten werden. Bei Flachstahlleisten sind Schlitze oder Langlöcher in der Stahlstütze
und im Einbauteil vorgesehen, die beispielsweise gestanzt werden können. Für diese
Vorkehrungen bedarf es ebenso wie für das Aufstellen der Dübelleistenbewehrung keiner
besonderen Fertigkeiten, so dass eine kostengünstige Herstellung des Anschlusses gewährleistet
ist.
[0007] Die Tragkraft wird durch die Einbauteile bei geringer Verformung gesteigert, da die
Leistenelemente nunmehr auf Abscheren ohne Biegung beansprucht werden.
[0008] Entsprechend können grosse Deckenlasten im wesentlichen verformungsfrei in die Stütze
eingeleitet werden. Die Fortleitung der resultierenden Kräfte in die Stütze hinein
erfolgt bei einer Stahlbetonstütze durch Verbundmittel. Diese verankern das stählerne
Einbauteil starr im umgebenden Beton und ermöglichen so den im wesentlichen verformungsfreien
Abschereffekt.
[0009] Verbundmittel mit schlupffreier Verankerung, z. B. Kegelkopfdübel, sind besonders
wirkungsvoll.
[0010] Diese Verzahnung zwischen Deckenplatte und Stütze erlaubt nicht nur die Einleitung
von Vertikal-, sondern auch die Einleitung von in der Trennfläche zwischen Ortbetonplatte
und Stütze wirkenden Horizontalkräften, bzw. bei mindestens 2 nebeneinander oder übereinander
angeordneten Dübelleistenbewehrungen pro Stützenseite über ein Kräftepaar auch die
Einleitung von Biegemomenten. Bei Rand- und Eckstützen können die normal zum Plattenrand
verlaufenden Stützenseiten damit so mit der Platte verzahnt werden, dass als weiterer
erfindungsgemässer Vorteil die untere Feldbewehrung zur Aufnahme des Querkraftschubes
nicht mehr in die Stütze hineinlaufen und dort verankert werden muss.
[0011] Die Anschlusskonstruktion gemäss der Erfindung liegt zwischen Decke und Stütze innerhalb
des Durchdringungsbereiches zwischen Decke und Stütze, so dass besondere Massnahmen
für Korrosions- und Feuerschutz nicht notwendig sind. Die hohe Tragfähigkeit der Decke
im stützennahen Bereich wird durch die auch für die Sicherheit gegen Durchstanzen
verwendete Dübelleistenbewehrung gewährleistet. Insbesondere können auch Umlenkkräfte
aus Vorspannung in dem Plattenbereich aufgenommen werden, der mit der Dübelleistenbewehrung
versehen ist und über die Anschlusskonstruktion in die vorgefertigte Stütze fortgeleitet
werden. Die Spannglieder müssen damit nicht mehr über die Stütze hinweg geführt werden,
sondern können nun neben der Stütze mit ausgerundetem Verlauf angeordnet sein. Die
stählernen Einbauteile stellen eine Einfassung und Panzerung der Plattenöffnung am
Stützenrand dar. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben.
[0012] Fig. 1a und 1b zeigen Schnitt und Draufsicht der Anschlusskonstruktion an einer Stahlbetonstütze.
Die Platte 1 ist durch die Fuge 2 von der vorgefertigten Stahlbetonstütze 3 getrennt.
[0013] Die Enden der Flachstahlleiste 4 der in die Platte 1 eingebetteten Dübelleistenbewehrung
greifen in entsprechend dem Leistenquerschnitt geformte Ausnehmungen im plattenseitigen
Einbauteil 5 und im stützenseitigen Einbauteil 6 ein.
[0014] Das plattenseitige Einbauteil 5 und das stützenseitige Einbauteil 6 sind durch angeschweisste
Verbundmittel 7 im Beton der Platte 1 bzw. im Beton der vorgefertigten Stahlbetonstütze
3 verankert.
[0015] Fig. 2 zeigt die Anschlusskonstruktion in Schnitt und Draufsicht in grösserem Massstab.
In Fig. 2 a ist der Anschluss einer Platte 1 an eine Stahlbetonstütze 3 dargestellt,
den Anschluss einer Platte 1 an eine Stahlstütze 8 zeigt Fig. 2b. Zur Vereinfachung
empfiehlt sich hier die Verwendung einer Rundstahlleiste 9 für die Leiste der Dübelleistenbewehrung,
die in eine entsprechende Öffnung in die Stahlstütze 8 eingesteckt ist. Es sind Spannglieder
10 dargestellt, die ausserhalb der Stütze in der Platte geführt werden und ihre Umlenkkräfte
auf die Dübelleistenbewehrung abgeben. In Fig. 3 ist eine I-Profil-Stütze 11 dargestellt;
diese wird durch eingeschweisste Bleche 12 im Durchdringungsbereich von Stütze und
Platte zu einem Kastenquerschnitt ergänzt, in dessen eingeschweisste Bleche 12 die
Rundstahlleisten 9 eingesteckt sind. Die plattenseitige Abstützung der Rundstahlleisten
9 erfolgt über die plattenseitigen Einbauteile 5.
[0016] Der Anschluss einer Platte mit Rundstahlleisten 9 als Leisten der Dübelleistenbewehrung
und plattenseitigem Einbauteil 5 an eine Stahlrohrstütze 13 ist in Fig. 4 dargestellt.
Das plattenseitige Einbauteil 5 ist dabei der kreisförmigen Mantelfläche der Stahlrohrstütze
13 angepasst.
[0017] Fig. 5 zeigt Ausbildungsformen des plattenseitigen Einbauteils 5.. Nach Fig. 5a,
c und e wird dabei die Rundstahlleiste 9 bzw. die Flachstahlleiste 4 augenförmig umgriffen,
in Fig. 5b und 5d ist entsprechend das hufeisenförmige Umgreifen dargestellt. Die
Einbauteile 5 sind in Fig. 5a, c und e durch angeschweisste Verbundmittel 7 im Beton
verankert. Diese Verbundmittel 7 können beispielsweise aus Kopfbolzendübeln oder aus
Ankerschlaufen bestehen.
1. Anschluss einer Ortbetonplatte aus Stahlbeton oder Spannbeton an eine durch die
Platte durchlaufende vorgefertigte, Mittel-, Rand- oder Eckstütze aus Stahlbeton,
Stahl oder Stahlverbund mit Hilfe von horizontal verlaufender Dübelleistenbewehrung,
,die die Trennfläche zwischen der Stütze und der Platte durchdringt, dadurch gekennzeichnet,
dass die Trennfläche eine vorwiegend ebene, glatte, in der Aussenfläche der Stütze
(3, 8) verlaufende Fuge (2) ist, dass die Leisten (4, 9) der Dübelleistenbewehrung
unmittelbar am Fugenrand von in der Platte (1) und bei Verwendung einer Stahlbetonstütze
auch in der Stahlbetonstütze (3) verankerten, hufeisen- oder augenförmigen, entsprechend
dem Leistenquerschnitt ausgebildeten, stählernen Einbauteilen (5, 6) eng anliegend
umgriffen sind, und dass bei Verwendung einer Stahl- oder Stahlverbundstütze (8) die
Leisten (4, 9) der Dübelleistenbewehrung stützenseitig von entsprechend dem Leistenquerschnitt
ausgebildeten Öffnungen im stählernen Stützenmantel eng anliegend umgriffen sind.
2. Anschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Leisten
(4, 9) im Bereich der Fugendurchdringung verdickt ist.
3. Anschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (4,
9) insbesondere die die Fuge (2) durchdringenden Enden der Leisten (4, 9) gehärtet
sind oder aus hochfestem Stahl bestehen.
4. Anschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stählernen Einbauteile
(5, 6) an den Stützenecken zugfest miteinander verbunden sind, z. B. durch Verschweissen.
5. Anschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (8) aus einem
I-Profil besteht, das örtlich durch eingeschweisste Bleche zwischen den Flanschen
zu einem Kasten ergänzt ist, der mit den Öffnungen zur Aufnahme der Leistenenden versehen
ist.
6. Anschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dübelleistenbewehrung
im oberen Plattenbereich angeordnet ist.
7. Anschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauteile (5, 6)
mit der vertikalen Stützenbewehrung, z. B. durch Schrauben, Schweissen oder Aufpressen,
verbunden sind.
1. Connection of a cast-in-situ concrete slab of reinforced concrete or prestressed
concrete to a prefabricated central, edge or corner column of reinforced concrete,
steel or composite steel which passes through the slab, with the aid of a horizontally-running
dowel edge reinforcement which penetrates the interface between the column and the
slab, characterised by the fact that the interface is a predominantly plane, smooth
joint (2) running in the outside surface of the column (3, 8), that the ledges (4,
9) of the dowel ledge reinforcement are tightly embraced immediately at the joint
edge by steel horseshoe or eyelet shaped inset parts (5, 6) designed in accordance
with the cross-section of the ledge, anchored in the slab (1) and, when a reinforced
concrete column is used, also in the reinforced concrete column (3), and that in the
case of a steel or composite steel column (8) being used the ledges (4, 9) of the
dowel ledge reinforcement on the column side are tightly embraced by openings in the
steel column mantle designed in accordance with the ledge cross-section.
2. Connection according to Claim 1, characterised by the fact that the cross-section
of the ledges (4, 9) is thickened in the zone of penetration of the joint.
3. Connection according to Claims 1 or 2, characterised by the fact that the ledges
(4, 9), in particular the ends of the ledges (4, 9) which penetrate the joint (2)
are hardened or consist of high-strength steel.
4. Connection according to Claim 1, characterised by the fact that the steel inset
parts (5, 6) are connected to each other in a tension-proof manner at the column corners,
e.g. by welding.
5. Connection according to Claim 1, characterised by the fact that the column (8)
consists of an I-profile which is locally completed into a box by welded-in plates
between the flanges, the box being provided with openings to receive the ledge ends.
6. Connection according to Claim 1, characterised by the fact that the dowel ledge
reinforcement is arranged in the upper slab zone.
7. Connection according to Claim 1, characterised by the fact that the inset parts
(5, 6) are connected to the vertical column reinforcement, e.g. by bolts, welding
or pressing on.
1. Raccord d'une dalle de béton armé ou de béton précontraint, coulée sur place, à
une colonne préfabriquée médiane, d'extrémité ou d'angle, en béton armé, en acier
ou mixte, traversant ladite dalle, à l'aide d'une armature horizontale à barres à
chevilles qui traverse la surface de séparation entre la colonne et la dalle, caractérisé
en ce que la surface de séparation consiste en un joint (2) essentiellement plan,
lisse, s'étendant sur la surface extérieure de la colonne (3, 8), en ce que les barres
(4, 9) de l'armature à barre à chevilles sont étroitement serrées par des éléments
insérés (5, 6) en acier ancrés dans la dalle (1) et, lors de l'utilisation d'une colonne
en béton armé, également dans la colonne en béton armé (3), à proximité immédiate
du bord du joint, éléments insérés en forme de fer à cheval ou en forme d'oeil selon
la section des barres, et en ce que, lors de l'utilisation d'une colonne en acier
ou d'une colonne mixte (8), les barres (4, 9) de l'armature à barres à chevilles sont
étroitement serrées, du côté de la colonne, dans des ouvertures correspondantes à
la section des barres pratiquées dans l'enveloppe d'acier de la colonne.
2. Raccord selon la revendication 1 caractérisé en ce que la section des barres (4,
9) est augmentée dans la zone du passage à travers le joint.
3. Raccord selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que les barres (4, 9),
notamment les extrémités des barres (4, 9) traversant le joint (2) sont durcies ou
sont constituées par de l'acier très résistant.
4. Raccord selon la revendication 1 caractérisé en ce que les éléments insérés (5,
6) en acier sont reliés entre eux aux angles des colonnes, en vue de résister à la
traction, notamment par soudage.
5. Raccord selon la revendication 1 caractérisé en ce que la colonne (8) consiste
en un profilé en 1 qui forme localement, grâce au soudage de plaques métalliques entre
les semelles, un caisson qui est muni des ouvertures pour l'agencement des extrémités
des barres.
6. Raccord selon la revendication 1 caractérisé en ce que l'armature à barres à chevilles
est agencée dans la partie supérieure de la dalle.
7. Raccord selon la revendication 1 caractérisé en ce que les éléments insérés (5,
6) sont reliés à l'armature verticale de la colonne, par exemple par boulonnage, soudage
ou pressage.