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EP 0 164 078 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.09.1990 Patentblatt 1990/38 |
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Anmeldetag: 30.05.1985 |
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Stehschrank
Cupboard
Armoire
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
05.06.1984 DE 8417128 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.12.1985 Patentblatt 1985/50 |
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Patentinhaber: Geuss, Carlheinz |
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D-8484 Grafenwöhr (DE) |
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Erfinder: |
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- Geuss, Carlheinz
D-8484 Grafenwöhr (DE)
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Vertreter: Gauger, Hans-Peter, Dipl.-Ing. |
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Müller, Schupfner & Gauger
Postfach 10 11 61 80085 München 80085 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 520 609 US-A- 3 269 791
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GB-A- 2 085 286
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung beziegt sich auf einen Stehschrank der durch den Oberbegriff des Patentanspruches
1 angegebenen Gattung.
[0002] Bei einem aus der US-A-3 269 791 bekannten Stehschrank dieser Art, der für eine Aufstellmöglichkeit
ausschließlich über seinen Boden konzipiert ist, ist die das gesamte Schrankgewicht
tragenden Rahmenkonstruktion mit vier über die gesamte Schrankhöhe reichenden Eckenstützen
gebildet. Alle Eckenstützen weisen einen kreuzförmigen Querschnitt auf und sind zur
Befestigung sowohl der einzelnen Schrankwände wie auch der Decke und des Bodens vorgesehen.
Die Schranktür ist mittels Scharnieren an einer vorderen Eckenstütze links angeschlagen,
wobei in Höhe der Scharniere weitere seitliche Schienen für eine zusätzliche Verbindung
der Eckenstützen vorgesehen sind, welche im übrigen an ihren optimal noch durch zwei
Diagonalstreben miteinander verbunden Enden die Decke und den Boden des Stehschranks
abstützen.
[0003] Aus der GB-A-2 085 286 ist ein insbesondere als Hängeschrank vorgesehenes Schrankmöbel
bekannt, bei welchem ein Grundkörper in zwei Raumteile unterteilt ist, die jeweils
mit einer Schranktür verschlossen werden können. Die beiden Raumteile sind als Innenkästen
ausgebildet und in den als Außenkasten vorgesehenen Grundkörper eingesetzt. Dadurch
ergibt sich für jedes Raumteil eine doppelwandige Ausbildung, die für eine lösbare
Anordnung eines die zugeordnete Schranktür tragenden Rahmens vorgesehen ist. In Abhängigkeit
von der Befestigung des Rahmens und der damit wechselbaren Anordnung der Scharniere
vor jedem der beiden Raumteile, die für eine alternative Anordnung entweder übereinander
oder nebeneinander vorgesehen sind, kann dabei entweder ein rechter oder auch ein
linker Anschlag für die beiden Schranktüren bereitgestellt werden.
[0004] Die Erfindung löst die Aufgabe, einen Stehschrank der angegebenen Gattung bereitzustellen,
der durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale eine
variablere Aufstellmöglichkeit ergibt.
[0005] Durch die bei dem erfindungsgemäßen Stehschrank vorgesehene Ausbildung des Bodens
und der Decke als gleich dimensionierte Rahmenkonstruktionen wird in Verbindung mit
der spiegelsymmetrischen Anordnung der Inneneinrichtung zu der den Türgriff aufnehmenden
mittleren Höhenebene des Schranks dessen wahlweise Aufstellmöglichkeit auch über die
Decke erhalten, um damit ohne jede sonstige Veränderung des Möbels einen Wechsel im
Anschlag der Schranktür von links nach rechts oder umgekehrt bereitzustellen. In Abhängigkeit
von der ausgewählten Aufstellung des Stehschranks wird damit benutzerzeitig auf entsprechend
einfache Art und Weise eine optimale Zugängigkeit der Inneneinrichtung erhalten, wobei
dieser benutzerseitige Vorteil auch auf mehrtürige Schrankmöbel in entsprechender
Weise anwendbar ist. Außerdem wird der Vorteil einer reduzierten Lagerhaltung bei
Zwischenhändlern erhalten, weil jetzt nur noch eine Schranktype bezüglich des für
die Schranktür vorgegebenen Anschlags anzubieten ist, so daß damit auch eine entsprechend
günstigere Preisgestaltung des Möbels möglich ist.
[0006] Eine weitere vorteilhafte Ansgestaltung der Erfindung ist Gegenstand des Anspruchs
2.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Stehschrankes ist in der Zeichnung
schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Frontansicht des Stehschrankes und
Fig. 2 eine seitenansicht des Stehschrankes.
[0008] Der herstellerseitig fertig montierte oder alterntiv auch als Bausatz seiner einzelnen
Elemente ausgelieferte Stehschrank hat in den Außenmaßen beispielsweise eine Höhe
von 198 cm, eine Breite von 55 cm und eine Tiefe von 58 cm. Der Schrank besteht aus
einem als Innenrahmen ausgebildeten Boden 1 und einer gleich ausgebildeten Decke 2,
an welchen zwei Seitenwände 3, 4 und eine Rückwand 5 selbsttragend befestigt sind.
Die beiden Innenrahmen des Bodens 1 und der Decke 2 sind aus je einer rechteckig zugeschnittenen
Platte 6 gebildet, an welcher zur Befestigung der Seiten- und Rückwände drei aufgeklebte
Randleisten mittels Winkeleisen befestigt sind. Da diese Innenrahmen wahlweise das
gesamte Schrankgewicht zu tragen haben, können dafür auch aufwenidigere Rahmenkonstruktionen
jeder im Möbelbau üblichen Ausführungsform in Betracht kommen.
[0009] Der Stehschrank umfaßt weiterhin eine Schranktür 7, mit der frontseitige Blenden
8 des Bodens 1 und der Decke 2 bündig angeordnet sind. Die Schranktür 7 ist beispielsweise
mit drei Weitwinkelbändern an der rechten Seitenwand 4 angeschlagen und außen mit
einem Türgriff 9 versehen, der an der linken Türseite auf halber Höhe des Schrankes
und somit in dessen mittlerer Höhenebene angeordnet ist. Bezüglich dieser mittleren
Höhenebene des Schrankes, in welcher auch eine Türschließeinrichtung angeordnet sein
kann, ist weiterhin eine spiegelsymmetrisch Anordnung der beispielsweise aus einer
Kleiderstange, Fachbrettern, Schubfächern und Beschlägen gebildeten Inneneinrichtung
des Schrankes verwirklicht. An den beiden Seitenwänden 3, 4 sind dafür insbesondere
zwei gleiche Beschlagsätze 10 und 11 in einem gleichen Abstand von dem Boden 1 und
der Decke 2 fest montiert, die übereinstimmend für die Anordnung einer Kleiderstange
vorgesehen sind. Weitere Beschlagsätze 12, 13 und 14, 15 sind für die Auflage von
Fachbrettern 16 vorgesehen und so ausgebildet und angeordnet, daß damit eine variable
Unterteilung des Schrankes in einzelne Fächer vorgenommen werden kann.
[0010] Zur Verwandlung des vorbeschriebenen Stehschrankes in einen Schrank, bei dem die
Schranktür 7 nicht an der rechten Seitenwand 4, sondern an der linken Seitenwand 3
angeschlagen sein soll, ist lediglich dessen Aufstellung auf dem Kopf erforderlich,
was wegen einer Ausbildung der Decke 2 als ein mit dem Boden 1 gleicher Rahmen ohne
weiteres möglich ist. Wegen der zu der mittleren Höhenebene des Schrankes spiegelsymmetrischen
Anordnung der einzelnen Beschlagsätze 11 bis 15 können dabei dann die damit befestigte
Kleiderstange und das Fachbrett 16 eine Anordnung in einer übereinstimmenden Höhenlage
erfahren.
[0011] Die mit der gleichen Ausbildung des Bodens 1 und der Decke 2 jeweils als eine das
gesamte Schrankgewicht tragende Rahmenkonstruktion erhaltene Möglichkeit einer Aufstellung
des vorgeschribenen Stehschrankes sowohl über den Boden als auch über die Decke setzt
nicht zwingend die Anordnung des Türgriffes 9 genau in der mittleren Höhenebene des
Shranks voraus. Der Türgriff kann auch so angeordnet sein, daß für beide Aufstellmöglichkeiten
ein gleich einfaches Öffnen der Schranktür mit einer von der mittleren Höhenebene
des Schranks beabstandeten Anordnung des Türgriffes möglich ist, wobei auch an eine
die Frontansicht des Schranks nicht störende Ummontierung der Türgriffes gedacht werden
kann.
1. Stehschrank, bestehend aus einem Boden (1), zwei Seitenwänden (3,4), einer Rückwand
(5), einer Decke (2) und wenigstens einer mit einem Türgriff (9) versehen Schranktür
(7) sowie mit einer optimal aus einer Kleiderstange, Fachbrettern (16), Schubfächern
und Beschlägen (10 bis 15) gebildeten Inneneinrichtung und mit einer das gesamte Schrankgewicht
tragenden Rahmenkonstruktion, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (1) und die Decke
(2) als zwei gleich dimensionierte und jeweils zum Tragen des gesamten Schrankgewichts
vorgesehene Rahmenkonstruktionen ausgebildet sind und die Inneneinrichtung spiegelsymmetrisch
zu der auch den Türgriff (9) der unmittelbar an der einen Seitenwand (4) angeschlagenen
Schranktür (7) aufnehmenden mittleren Höhenebene des Schranks angeordnet ist, um mit
einer wahlweisen Aufstellmöglichkeit des Stehschranks über die Rahmenkonstruktion
entweder des Bodens (1) oder der Decke (2) einen Anschlag der Schranktür entweder
auf der linken Seite oder auf der rechten Seite zu erhalten.
2. Stehschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die auswechselbare
Anordnung einer Kleiderstange bei jeder ausgewählten Aufstellung des Stehschranks
je ein Beschlagsatz (10, 11) an den beiden Seitenwänden (3, 4) in einem jeweils gleichen
Abstand von dem Boden (1) und der Decke (2) fest montiert ist.
1. Armoire debout comprenant un élément de fond (1), deux parois latérales (3, 4),
une paroi arrière (5), un élément de recouvrement (2) et au moins une porte d'armoire
(7) ainsi qu'un équipement intérieur optimal constitué par un tringle à vêtements,
des rayons (16), tiroirs et des ferrures (10 à 15), ainsi qu'une construction de bâti
portante le poids total de l'armoire, caractérisée en ce que ledit élément de fond
(1) et ledit élément de recouvrement (2) sont formés sous forme de deux constructions
de bâti aux dimensions égales et pourvues pour porter le poids total de l'armoire,
et en ce que ledit équipement intérieur est disposé en symétrie axiale relative au
niveau d'hauteur central de l'armoire recevrant de même la poignée (9) de ladite porte
d'armoire (7) montée directement à une desdites parois latérales (4), afin de donner
une faculté de mettre l'armoire debout au choux, par la construction de bâti soit
dudit élément de fond (1) soit dudit élément de recouvrement (2), en permettant le
montage de la porte d'armoire à gauche ou à droite.
2. Armoire debout selon la Revendication 1, caractérisée en ce qu'un jeu de ferrures
(10, 11) chacun est fixé auxdites deux parois latérales (3, 4) à une distance égale
dudit élément de fond (1) et dudit élement de recouvrement (2) afin de permettre un
montage interchangeable d'une tringle à vêtements pour chaque mise de l'armoire debout
choisie.
1. Self-supporting wardrobe comprising a base (1), two side walls (3, 4), a rear wall
(5), a top (2) and at least one wardrobe door (7) provided with a door handle (9),
as well as an optimum interior equipment consisting of a rail, shelves (16), drawers
and fittings (10 to 15), and a supporting structure carrying the entire weight of
the wardrobe, characterized in that said base (1) and said top (2) are designed as
two equally dimensioned frame structure elements supporting the entire weight of the
wardrobe, and that the interior equipment is disposed in axial symmetry relative to
the center height level of the wardrobe, said level receiving also the door handle
(9) of the wardrobe door (7) attached directly at one of said side walls (4), so as
to provide for attachment of the wardrobe door either on the left or on the right
side with optional placement of the self-supporting wardrobe through the frame structure
either of said base (1) or said top (2).
2. Self-supporting wardrobe according to Claim 1, characterized in that for each chosen
placement of the wardrobe, one set of fittings (10, 11) each is fixedly mounted at
either side wall (3, 4) at equal spacing from said base (1) and said top (2) so as
to provide for variable arrangement of a clothes- hanging rail.
