[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von Faltschachteln (sogenannten
Trays) aus Zuschnitten, bei der jeweils ein Zuschnitt aus einem auswechselbaren Magazin
unten entnommen, auf zwei zueinander parallelen Führungsschienen abgelegt, mittels
einer Fördereinrichtung zu einer auswechselbaren Formeinrichtung mit Endanschlag zum
Fertigstellen der Faltschachtel gefördert wird, wobei an vorbestimmten Stellen des
Zuschnittes mittels einer Auftrageinrichtung eine Verbindersubstanz aufgetragen wird
und wobei die Formeinrichtung aus einem Stempel sowie aus einem darunter befindlichen,
oben und unten offenen Schacht besteht.
[0002] Bei einer bekannten Maschine dieser Art sind die mit Leim betriebenen Auftragköpfe
im Entnahmebereich des Magazins angeordnet, wobei hinsichtlich der mit Leim zu versehenen
Bereiche des jeweiligen Zuschnittes eine entsprechende Anzahl von Auftragköpfen vorgesehen
ist. Mittels einer Schwenkeinrichtung wird der entnommene und mit Leim versehene Zuschnitt
der Formeinrichtung zugefördert, wo er über dem Schacht zentriert werden muß. Für
die jeweilige Ausrichtung der Auftragköpfe und die Zentrierung des Zuschnittes über
dem Schacht sind entsprechende, mit Spindeln und Kurbeln versehene Halte- und Einstell-
bzw. Zentriereinrichtungen vorgesehen, die aufwendig im Aufbau sowie umständlich und
zeitraubend zu bedienen sind, wenn eine andere Tray-Zuschnittgröße in der Maschine;
verarbeitet werden soll, da für diesen Fall sowohl das Magazin als auch die Formeinrichtung
ausgewechselt werden müssen. Ferner ist der Leimauftrag auf die vorbestimmten Bereiche
des Zuschnittes ungenau, da die Auftragköpfe relativ weit von diesen Bereichen entfernt
sind und dadurch eine ziemlich große Spritzstrecke überwunden werden muß, woraus auch
ein erhöhter Leimverbrauch resultiert.
[0003] In der DE-A-18 04420 ist eine weitere Maschine der fraglichen Art beschrieben, bei
der sich zwei zueinander parallele und feststehende Führungsschienenteile vom Zuschnitt-Magazin
bis zu einem Faltschacht erstrecken, wo sie sich zu einer Platte vereinigen, deren
Öffnung gleichzeitig die Öffnung des Faltschachtes bildet. Zwischen den beiden Schienenteilen
bewegt sich ein Förderelement hin und her, um den Zuschnitt vom Magazin zum Faltschacht
zu fördern. Über dem Faltschacht befindet sich ein unabhängig von den Schienenteilen
montiertes, kombiniertes Werkzeug, das Beleimwerk und Formstempel zugleich ist. Bei
dieser Maschine ist nachteilig, daß bei einem Wechsel des Zuschnittes außer dem Magazin
und dem Faltschacht auch die Führungsschienenteile und zwangsläufig auch das Beleimwerk
ausgewechselt werden müssen, da insbesondere letzteres mit dem Formstempel kombiniert
ist. Das Auswechseln der Führungsschienenteile ist nur durch eine umständliche Konstruktion
möglich, wodurch die Maschine in der Herstellung teurer wird und deren Bedienung zeitraubend
und umständlich ist. Außerdem ist es nicht möglich, nur das Beleimwerk zu wechseln,
wenn aufgrund bestimmter Verbindersubstanzen für die Seitenwände der Tray-Zuschnitte
vom Benutzer der Maschine bestimmte Auftragköpfe gewünscht werden.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Maschine der einleitend
angeführten Art, die neben baulicher Vereinfachung der Einstellbarkeit der Führungsschienen
und der Auftragköpfe sowie kostengünstigerer Herstellung schneller und bedienungsfreundlicher
auf andere Tray-Zuschnittgrößen umstellbar ist, bei der die Auftragköpfe allein auswechselbar
sind und bei der die Verbindersubstanz genau aufgetragen werden kann.
[0005] Die Lösung geht von der einleitend angeführten Maschine aus und kennzeichnet sich
dadurch, daß die beiden Führungsschienen im waagerechten Zustand zueinander einstellbar
sind, daß das Magazin zwei seitliche, sich nach unten erstreckende und sich gegenüberliegende,
feste Anschläge aufweist, gegen die die verstellbaren Führungsschienen zur Anlage
bringbar sind, daß jede Führungsschiene in an sich bekannter Weise wenigstens einen
in Schienenlängsrichtung und vertikal dazu einstellbaren Auftragkopf trägt und daß
jedem Auftragkopf ein von einem Mitnehmerfinger des Rücklauftrums einer Endlosfördereinrichtung
betätigter, längseinstellbarer Schalter zum in Betriebsetzen des Auftragkopfes zugeordnet
ist.
[0006] Durch diese Lösung entfallen die bauaufwendigen Spindel- und Kurbeleinstelleinrichtungen
sowie die anderweitigen zusätzlichen Einstellmittel, um bei einem Zuschnittwechsel
die Führungsschienen, die Auftragköpfe und die Zentrierung des neuen Zuschnittes in
der Formeinrichtung neu einstellen zu können. Stattdessen brauchen nach dem Wechsel
von Magazin und Formeinrichtung nur die beiden durchlaufenden Führungsschienen in
seitlicher Richtung eingestellt zu werden, die dazu gegen die nun am Magazin befestigten
Anschläge zur Anlage gebracht werden. Dadurch erfolgt gleichzeitig auch eine seitliche
Positionierung für den Zuschnitt in der Formeinrichtung, so daß der betreffende Zuschnitt
in Zusammenwirkung mit dem Endanschlag des neuen Schachtes eine endgültige Zentrierung
erfährt. Da die Auftragköpfe ohnehin fest mit den Führungsschienen verbunden sind,
werden sie in seitlicher Richtung automatisch mitverstellt, wobei höhenmäßig in vielen
Fällen keine Neueinstellung erforderlich sein wird. Ferner steht nun mehr Platz für
die Anbringung unterschiedlich großer Auftragköpfe zur Verfügung, da diese bequem
zwischen dem Magazin und der Formeinrichtung vorgesehen werden können. Darüber hinaus
können die Auftragköpfe nun in einem genauen Abstand zu dem sich unter ihnen vorbeibewegenden
Zuschnitt eingestellt sowie auf einfache Weise zeitlich genau angesteuert werden,
so daß ein genauer Verbinderauftrag, vorzugsweise Leim, vorgenommen werden kann, wobei
es außerdem möglich ist, wahlweise einen Punkt- bzw. Fleckauftrag oder einen Strichauftrag
vorzusehen. Schließlich braucht jede Führungsschiene nur mit einem Auftragkopf versehen
zu sein, um alle erforderlichen, auf der zugehörigen Seite des Zuschnittes liegenden
Stellen desselben mit Leim versehen zu können.
[0007] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der anliegenden Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt durch das Ausführungsbeispiel,
Figur 2 einen Faltschachtelzuschnitt in Aufsicht,
Figur 3 einen Schnitt nach der Linie A-A in Figur 1,
Figur 4 eine Aufsicht auf die Darstellung nach Figur 3,
Fig. 5,6,7 Querschnitte nach den Linien B-B, C-C bzw. D-D in Figur 1.
[0008] Gemäß Figur 1 besteht die Maschine aus dem üblichen, nicht näher erläuterten Gestell
1, das zwei zueinander parallele und horizontal verlaufende Führungsschienen 2 und
3 aufweist und ferner oberhalb des einen Endbereiches der Führungsschienen mit einem
Magazin 4 zur Aufnahme eines Faltschachtel-Zuschnittstapels 5 und im anderen Endbereich
der Führungsschienen mit einer Formeinrichtung 6 versehen ist. Die Formeinrichtung
besteht aus einem knapp oberhalb der Führungsschienen 2, 3 in Ruhestellung befindlichen
Stempel 7, der am Unterende eines vertikalen, mittels Rollenpaaren 8 und 9 geführten
Trägers 10 befestigt und mittels eines am Träger 10 angreifenden Druckmittelzylinders
11 in vertikaler Richtung bewegbar ist, und aus einem unterhalb des Stempels 7 und
auf diesen ausgerichteten, sowie oben und unten offenen Schacht 12. Zwischen dem Magazin
4 und der Formeinrichtung 6 ist in horizontaler Richtung genügend Platz vorgesehen,
um Auftragköpfe 13 an den Führungsschienen 2 uns 3 befestigen zu können, so daß die
Auftragköpfe leicht zugänglich sind und in horizontaler Richtung in einem weiten Bereich
verstellt werden können, wobei es auch möglich ist, an einer Führungsschiene mehrere
Auftragköpfe 13 vorzusehen, was von der zu verarbeitenden Art von Faltschachtel-Zuschnitten
abhängt. Der oder jeder Auftragkopf 13 einer Führungsschiene 2 bzw. 3 ist in an sich
bekannter Weise auch in vertikaler Richtung einstellbar ausgebildet.
[0009] Wie aus den Figuren 3 und 4 besser zu erkennen ist, sind die Führungsschienen 2 und
3 im Querschnitt L-förmig ausgebildet und so angeordnet, daß jeweils ein Schenkel
der Schienen nach oben zeigt, während die beiden anderen Schenkel horizontale verlaufen,
und zwar einander zugekehrt. Somit kann ein aus dem Stapel 5 des Magazins 4 unten
mittels einer üblichen Sauggreifereinrichtung 15a entnommener Zuschnitt 14, der in
Figur 2 klar zu erkennen ist, auf den Führungsschienen abgelegt und mittels einer
unterhalb und zwischen den Führungsschienen angeordneter Fördereinrichtung 15 aus
dem Bereich des Magazins 4 zur Formeinrichtung 6 gefördert werden. Hierbei wird der
Zuschnitt 14 unterhalb der Auftragköpfe 13 hindurchgeführt und mit einer Verbindersubstanz
versehen, wie noch erläutert ist.
[0010] Wie aus den Figuren 3,4 und 7 klar zu erkennen ist, sind die Führungsschienen 2 und
3 an querverlaufenden Zwillingsholmen 16 quer zu ihrer Längsrichtung verstellbar befestigt.
Die Zwillingsholme bestehen je aus zwei parallelen Stangen 16 a, b, die zwischen sich
einen Schlitz 17 bilden (Figur 4), durch welchen mit den Führungsschienen 2 und 3
verbundene Streben 18 nach oben hindurchragen, an denen übliche, handbedienbare Klemmorgane
19 angreifen. Die Führungsschienen sind somit im waagerechten Abstand zueinander einstellbar
und mittels der Klemmorgane 19 feststellbar.
[0011] Wie die Figuren 1 und 6 zeigen, ist das Magazin 4 mit zwei festen, sich gegenüberliegenden,
unteren und armförmigen Anschlägen 20 versehen, die sich so weit nach unten erstrecken,
daß jeweils eine Führungsschiene gegen einen solchen Anschlag innenseitig zur Anlage
kommen kann. Dadurch sind die Führungsschienen auf einfache Weise auf ein neu eingewechseltes
Magazin 4 einstellbar, so daß der jeweils unten entnommene Zuschnitt 14 ohne weiteres
in seitlicher Richtung ausgerichtet ist, wenn er auf den Führungsschienen 2, 3 abgelegt
worden ist.
[0012] Die Fördereinrichtung 15 besteht aus einem üblichen Endlosförderer 21, der z. B.
eine Kipphebel-Mitnehmerkette 22 aufweisen kann, die mit Mitnehmerfingern 23 versehen
ist, mit welchen der Zuschnitt 14 entlang den Führungsschienen 2, 3 gefördert wird.
Die Fördereinrichtung besteht ferner aus einer sich an den Endlosförderer 21 anschließenden
Schiebevorrichtung 24, die den Zuschnitt 14 vom Förderer 21 übernimmt und ihn bis
in die Endposition in der Formeinrichtung 6 weiterfördert. Die Schiebevorrichtung
weist einen in vertikaler Richtung federnden Schiebearm 25 mit einem Schiebeelement
26 auf, das gegen den weiterzufördernden Zuschnitt 14 zur Anlage kommt. In Ausgangsstellung
des Schiebearmes 25 liegt dieser gegen eine obere Führung 27 an, die den Zuschnitt
14 nach unten gedrückt hält, wenn dieser über den Schiebearm 25 hinwegläuft.
[0013] Der Schiebearm 25 ist an einem umsteuerbaren Antriebszylindes 28 befestigt, an dessen
Vorderende ein anschlagbetätigtes, übliches Umsteuerelement 29 vorgesehen ist. Dieses
Umsteuerelement 29 kommt gegen einen Anschlag 30 zur Anlage, wenn der Zuschnitt 14
in der Formeinrichtung 6 seine Endposition erreicht hat. Sodann fährt der Antriebszylinder
2. in seine Ausgangsposition (Figur 1) zurück.
[0014] Wie bereits beschrieben wurde, ist der Schacht 12 der Formeinrichtung 6 auswechselbar.
Hierzu ist jeder Schacht 12 mit einem Rahmen 31 verbunden, der seinerseits jeweils
am Gestell der Maschine befestigt wird. Hierdurch ist ein schnelles Auswechseln des
Schachtes 12 möglich. In Weitergestaltung ist der in Förderrichtung hintere Bereich
des Schachtes 12 mit einem festen Endanschlag 32 versehen, der in den Bereich zwischen
den beiden Führungsschienen 2 und 3 hineinragt, wie am besten aus Figur 3 zu erkennen
ist. Dieser Endanschlag legt die in Förderrichtung gesehene Endposition des in die
Formeinrichtung 6 geförderten Zuschnittes 14 fest, wie Figur 1 zeigt. Der auf den
Schacht 12 ausgerichtete Stempel 7 der Formeinrichtung 6 kann nun nach unten verfahren
werden, um den Zuschnitt 14 in den Schacht 12 hineinzudrücken und dabei die endgültige
Form des Zuschnittes 14 zu einer fertigen Faltschachtel ausgebildet.
[0015] Am Gestell 1 der Maschine sind ferner im Bereich des Rücklauftrums des Endlosförderers
21 mehrere elektrische Schaltelemente 33 vorgesehen, die jeweils einem Auftragkopf
13 zugeordnet sind und deren Betrieb steuern. Die Steuerung erfolgt in der Weise,
daß die Mitnehmerfinger 23 der Mitnehmerkette 22 an den Schaltelementen 33 vorbeilaufen
und einen Arbeitsstrahl der Elemente unterbrechen oder reflektieren, wodurch der Betrieb
der Auftragköpfe eingeschaltet bzw. beendet wird. Die Schaltelemente 23 bestehen somit
vorzugsweise aus üblichen Sende- und Empfangselementen. Diese Schaltelemente sind
an Armen 34 befestigt, die andererseits in Längsrichtung des Rücklauftrums der endlosen
Förderkette 22 verstellbar angeordnet und mittels bekannter Klemmelemente 35 feststellbar
sind.
[0016] Nachstehend folgt eine ergänzende Funktionsbeschreibung.
[0017] Es sei angenommen, daß ein Zuschnitt gemäß Figur 2 zu einer Faltschachtel geformt
werden soll, wobei die entstehende Faltschachtel als sogenannten Tray bezeichnet wird.
Es sei jedoch angemerkt, daß auch solche Zuschnitte in der vorstehend beschriebenen
Maschine verarbeitet werden können, die als fertige Faltschachtel einen Deckel aufweisen.
Die Faltschachteln sind im allgemeinen aus Karton- oder Pattematerial hergestellt.
[0018] Der auf den Führungsschienen abgelegte Zuschnitt 14 wird mittels der Fördereinrichtung
15 in Richtung der Formeinrichtung 6 gefördert. Sobald der Zuschnitt unter den Auftragköpfen
13 durchläuft, bewirkt eine übliche Folgeschaltung, die von den Schaltelementen 33
gesteuert wird, daß der Zuschnitt 14 angehalten und/oder die Auftragköpfe 13 in Betrieb
gesetzt werden. In dem Fall, in dem ein Punkt- oder Fleckauftrag vorgenommen werden
soll, wie es in Figur 2 angedeutet ist, wird der Zuschnitt 14 angehalten und werden
die Auftragklöpfe 13 kurzzeitig bedient, damit ein Auftrag einer Bindesubstanz, die
aus Leim oder einem Kleber bestehen kann, jedoch vorzugsweise aus Heißleim besteht,
auf die entsprechenden Laschenteile des Zuschnittes vorgenommen werden kann. Hierbei
kann so vorgegangen werden, daß der Zuschnitt 14 diskontinuierlich vorbewegt wird,
um an den erforderlichen Stellen den Punktauftrag vornehmen zu können. Im Falle der
Verwendung mehrerer Auftragköpfe hintereinander wird der Zuschnitt 14 nur einmal angehalten,
so daß alle Punktaufträge gleichzeitig erfolgen. Es ist ohne weiteres verständlich,
daß auch ein Linienauftrag mit einem oder mehreren Auftragköpfen auf jeder Seite des
Zuschnittes vorgenommen werden kann, wobei sich dann der Zuschnitt während des Auftragsvorganges
weiterbewegt. Auch hierbei können mehrere Auftragköpfe gleichzeitig arbeiten.
[0019] Ist der mit einer Bindesubstanz versehene Zuschnitt 14 in der Formeinrichtung 6 angekommen,
so ist er dort sofort zentriert, so daß der Stempel 7 niederfahren kann, um den vorbereiteten
Zuschnitt in üblicher Weise in den Schacht 12 einzudrücken. Dabei werden die Seitenlaschen
des Zuschnittes 14 in bekannter Weise nach oben gefaltet, wobei die miteinander zu
verbindenden Laschenteile miteinander in Kontakt gebracht werden, so daß sie sich
verbinden können. Je nach der erforderlichen Abbindezeit bleibt der geformte Zuschnitt
14 entsprechend lange in dem Schacht 12, wie es auch aus Figur 1 erkennbar ist. Der
Stempel 7 ist inzwischen zurückgefahren, so daß ein neuer Zuschnitt 14 in die Formeinrichtung
6 eingeschoben werden kann. Es erfolgt dann ein erneuter Niedergang des Stempels 7,
wobei die jeweils unterste Faltschachtel 36 im Schacht 12 aus dem Schacht unten ausgestoßen
und auf einen Abförderer 37 gebracht wird.
[0020] Im vorstehend beschriebenen Beispiel ist der Auftragkopf 13 bzw. sind die Auftragköpfe
13 jeweils den entsprechenden Führungsschienen 2 bzw. 3 zugeordnet. In Abänderung
kann auch so vorgegangen werden, daß zwischen den sich gegenüberliegenden Auftragköpfen
13 noch ein oder mehrere Auftragköpfe vorgesehen sind, wenn dies für entsprechende
Zuschnitte gewünscht wird. In Querrichtung der Führungsschienen gesehen sind dann
z. B. drei Auftragköpfe 13 vorgesehen.
1. Maschine zum Herstellen von Faltschachteln aus Zuschnitten, bei der jeweils ein
Zuschnitt aus einem auswechselbaren Magazin (4) unten entnommen, auf zwei zueinander
parallelen Führungsschienen (2, 3) abgelegt, mittels einer Fördereinrichtung (21)
zu einer auswechselbaren Formeinrichtung (6) mit Endanschlag zum Fertigstellen der
Faltschachtel gefördert wird, wobei an vorbestimmten Stellen des Zuschnittes mittels
einer Auftrageinrichtung (13) eine Verbindersubstanz aufgetragen wird und wobei die
Formeinrichtung (6) aus einem Stempel (7) sowie aus einem darunter befindlichen, oben
und unten offenen Schacht (12) besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Führungsschienen
(2, 3) im waagerechten Abstand zueinander einstellbar sind, daß das Magazin (4) zwei
seitliche, sich nach unten erstreckende und sich gegenüberliegende, feste Anschläge
(20) aufweist, gegen die die verstellbaren Führungsschienen zur Anlage bringbar sind,
daß jede Führungsschiene (2, 3) in an sich bekannter Weise wenigstens einen in Schienenlängsrichtung
und vertikal dazu einstellbaren Auftragkopfe (13) trägt und daß jedem Auftragkopf
ein von einem Mitnehmerfinger (23) des Rücklauftrums einer Endlosfördereinrichtung
(21) betätigter, längseinstellbarer Schalter (33) zum Inbetriebsetzen des Auftragkopfes
zugeordnet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (2,
3) mittels handbedienbarer Klemmorgane (19) an querverlaufenden Zwillingsholmen (16)
befestigt sind.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dan die Endlosfördereinrichtung
(21) im Bereich ihres hinteren Förderendes zusätzlich eine Schiebevorrichtung (24)
aufweist, daß die Schiebevorrichtung eine vertikal federnden Schiebearm (25) aufweist,
der an einem axial beweglichen Antriebszylinder (28) befestigt ist, und daß am Vorderende
des Antriebszylinders ein anschlagbetätigtes Umsteuerelement (29) für den Zylinder
vorgesehen ist.
1. Machine for producing folded boxes from blanks, in which a blank is withdrawn in
each case from the bottom of an exchangeable magazine (4), is laid on two mutually
parallel guiding rails (2, 3), is conveyed by means of a conveying system (21) to
an exchangeable shaping system (6) comprising an end stop for completion of the folded
box, wherein a bonding substance is applied at predetermined points of the precut
blank by means of an applicator device (13) and in which the shaping system (6) comprises
a plunger (7) as well as a shaft (12) situated thereunder and open at the top and
bottom, characterised in that the two guiding rails (2, 3) are adjustable in their
mutual horizontal spacing, that the magazine (4) has two downwardly extending, and
mutually opposite lateral fixed stops (20) against which the displaceable guiding
rails may be brought into abutment, that each guiding rail (2, 3) in a manner known
per se carries at least one applicator head (13) adjustable in the longitudinal direction
of the rails and vertically thereto, and that there is provided for each applicator
head a switch (33) for placing the applicator head in operation, which is longitudinally
adjustable, and operated by an entraining finger (23) of the return leg of an endless
conveying system (21).
2. Machine according to claim 1, characterised in that the guiding rails (2, 3) are
secured on transversely extending twin spars (16) by means of manually operable clamping
elements (19).
3. Machine according to claim 1, characterised in that the endless conveying system
(21) has additionally pusher device (24) in the area of its rear conveyor extremity,
that the pusher device has a vertically sprung pusher arm (25) which is secured on
an axially movable driving cylinder (28) and that a stop-operated reversing element
(29) for the cylinder is provided at the front extremity of the driving cylinder.
1. Machine pour fabriquer des boîtes pliantes à partir de flans, et dans laquelle
on prélève par le bas respectivement un flan à partir d'un magasin interchangeable
(4), on le dépose sur deux rails de guidage (2, 3) parallèles entre eux et on l'entraîne
au moyen d'un dispositif d'entraînement (21) jusqu'à un dispositif interchangeable
de formage (6) comportant une butée d'extrémité, pour la fabrication de la boîte pliante,
et dans laquelle on dépose une substance de liaison en des emplacements prédéterminés
du flan au moyen d'un dispositif de dépôt (13) et dans laquelle le dispositif de formage
(6) est constitué par un poinçon (7) ainsi que par un tube sous-jacent (12) ouvert
vers le haut et vers le bas, caractérisée en ce que les deux rails de guidage (2,
3) sont réglables l'un par rapport à l'autre à une certaine distance horizontale,
que le magasin (4) comporte deux butées latérales fixes (20), qui s'étendent vers
le bas et sont disposées en vis-à-vis et contre lesquelles les rails de guidage réglables
peuvent venir s'appliquer, que chaque rail de guidage (2, 3) porte de façon connue
en soi au moins une tête de dépôt (13) réglable dans la direction longitudinale des
rails et perpendiculairement à cette direction et qu'à chaque tête de dépôt est associé
un interrupteur (33) réglable longitudinalement, actionné par un doigt d'entraînement
(23) du brin de retour d'un dispositif d'entraînement sans fin (21) et servant à mettre
en service la tête de dépôt.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que les rails de guidage (2,
3) sont fixés au moyen d'organes de blocage (19) pouvant être actionnés manuellement,
sur des bords jumelés transversaux (16).
3. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif d'entraînement
sans fin (21) comporte en outre, au voisinage de son extrémité arrière d'entraînement,
un dispositif de refoulement (24), que le dispositif d'entraînement possède un bras
de poussée (25) élastique verticalement et qui est fixé sur un vérin d'entraînement
(28) déplaçable axialement et qu'un élément d'inversion de commande (29), actionné
par une butée, pour le vérin d'entraînement est prévu sur l'extrémité avant de ce
dernier.