[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Speisung von Räumen mit in einem Speicher,
insbesondere in einem Heizraum, gespeicherter Heißluft mit Luftführungskanälen zum
und vom Heißluftspeicher und mit in den Luftführungskanälen angeordneten Ventilen
od.dgl. Die Erfindung betrifft weiters eine Anlage zur Erzeugung der für den Heißluftspeicher
erforderlichen Heißluft.
[0002] Es ist bekannt, Räume, insbesondere Räume eines Wohnhauses, mit Heißluft, die aus
einem Speicher entnommen wird, zu speisen.Der Heißluftspeicher ist insbesondere durch
einen Heizraum, der gleichzeitig auch als Saunaraum verwendet werden kann, gebildet.
Dieser Heißluftspeicher ist gegenüber den anderen Räumen in geeigneter Weise isoliert,
insbesondere dadurch, daß dessen Wände aus mehreren isolierenden Schichten bestehen,
wobei die Zutrittsöffnungen durch geeignete Einrichtungen, wie mehrschichtige Türen
oder Vorhänge, ebenfalls isoliert sind.
[0003] Um Wärmeverluste weitgehend ausschließen zu können, ist es dabei erforderlich, in
den Luftführungskanälen auf geringe Druckdifferenzen ansprechende und gut isolierende
Ventile anzuordnen, durch welche verhindert wird:, daß die heiße Luft bzw. Wärme durch
den Kanal für die Zuführung von abgekühlter bzw. frischer Luft aus dem Heißluftspeicher
austritt bzw. durch welche gewährleistet wird, daß für den Übertritt von heißer Luft
in die zu beheizenden Räume eine Dosierung der Heißluft ermöglicht wird. Weiters ist
es erforderlich, eine Anlage zur Erzeugung der im Heizraum erforderlichen Heißluft
zu schaffen, durch die ein guter Wirkungsgrad in der Verbrennung der Heizmaterialien
und bei der Abgabe der Wärme erzielbar ist.
[0004] Durch die Erfindung werden Einrichtungen geschaffen, durch die die vorstehend angeführten
Aufgaben in einfacher Weise gelöst werden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt,
daß die in den Luftführungskanälen angeordneten Ventile durch eine Gruppe von angenähert
horizontal, schräg oder lotrecht angeordneten und zueinander parallel liegenden Lamellen
gebildet sind, die an mindestens ihrer einen Seite mit mindestens einer verstellbaren
Klappe bzw. einem Vorhang, einer Abdeckung od.dgl. ausgebildet sind.
[0005] Insbesondere sind die Ventile durch eine Gruppe von in einem Rahmen gehalterten Lamellen
gebildet, die auf einer Seite durch mindestens eine Klappe, einen bewegbaren Vorhang
od. dgl, abdeckbar sind. Dabei können die Ventile in die durch den Durchtritt des
Kanals in den Heißluftspeicher gebildeten Öffnungen in der Wand eingebaut sein. Vorzugsweise
ist das im Zufuhrkanal für die Kaltluft eingebaute Ventil an der dem Heißluftspeicher
zugewandten Seite mit in den Heißluftspeicher öffnenden Klappen, Vorhängen od.dgl.
ausgebildet und ist das im mindestens einen Ausgangskanal für die Heißluft befindliche
Ventil an der dem Heißluftspeicher zugewandten Seite mit einem höhenverstellbaren
Vorhang od.dgl. ausgebildet.
[0006] Die Aufgabe, eine Heizungsanlage zu schaffen, durch die ein wesentlich besserer Dauerwirkungsgräd
bei nahezu rauchloser Verbrennung als durch bislang bekannte Heizungsanlagen erzielbar
ist, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rauchgasabzug vom obersten Bereich
des Feuerungsraumen des Heizungskessels ausgeht und einen Durchmesser aufweist, der
mindestens der Hälfte des horizontalen Querschnittes des Feuerungsraumes gleich ist,
wobei an den Rauchgasabzug eine etwa horizontal liegende Nachverbrennungskammer anschließt.
[0007] Durch den gegenüber dem bekannten Stand der Technik in seinem Durchmesser wesentlich
vergrößerten Rauchgasabzug wird eine Nachverbrennung der Rauchgase in der anschließenden
Nachverbrennungskammer ermöglicht, wodurch die Rauchgase wesentlich besser verbrannt
werden, als dies durch Heizungsanlagen gemäß dem bekannten Stand der Technik möglich
ist. Aufgrund der nahezu rauchlosen Verbrennung wird gegenüber bekannten Anlagen ein
wesentlich höherer Dauerwirkungsgrad erzielt.
[0008] Vorzugsweise schließt dabei an die erste Nachverbrennungskammer eine zweite Nachverbrennungskammer
an, wobei die beiden Nachverbrennungskammern miteinander an dem der Mündung des Rauchgasabzuges
in die erste Nachverbrennungskammer abliegenden Ende über einen etwa vertikalen Stutzen
miteinander verbunden sind. Insbesondere sind die beiden Nachverbrennungskammern übereinander
angeordnet.
[0009] Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal ist in die erste Nachverbrennungskammer ein
zusätzlicher Gas- oder ölbrenner eingesetzt. Der Betrieb dieses Brenners wird durch
einen Thermostaten so gesteuert, daß er erst dann wirksam werden kann, bis der Feststoffbrenner
an einer Meßstelle auf eine Temperatur, die unter 80° C liegt, abgekühlt ist.
[0010] rein sehr hoher Wirkungsgrad wird insbesondere dann erzielt, wenn die Nachverbrennungskammern
einen vertikalen Querschnitt aufweisen, der dem horizontalen Querschnitt des Feuerungsraumes
des Heizungskessels zumindest gleich bzw. größer als dieser ist. Schließlich ist es
zweckmäßig, wenn der Rauchgasabzug aus der zweiten Nachver- brennun
gskammer an deren unteren Bereich anschließt, da hierdurch nur abgekühlte Rauchgase
aus der zweiten Nachverbrennungskammer in den Kamin überströmen können, wogegen noch
heiße Rauchgase ihre Wärme an die Wandung der zweiten Nachverbrennungskammer abgeben.
[0011] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Heizungsraum, der mit einer erfindungsgemäßen Heizungsanlage und mit
erfindungsgemäßen Ventilen ausgebildet ist, in vertikalem Querschnitt,
Fig. 2 einen anmeldungsgemäßen Heizungskessel mit zwei über diesen angeordneten Nachverbrennungskammern,
in vertikalem Querschnitt und schematischer Darstellung,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Wand eines Heißluftspeichers und durch dessen
Anschlußkanäle mit einer ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Ventils,
die Fig. 4 und 5 Vertikalschnitte durch erfindungsgemäße Ventile, die als Sicherung
gegen Übertemperaturen dienen,
die Fig. 6 und 7 Vertikalschnitte durch die Wand eines Heißluftspeichers mit zwei
weiteren Ausführungsvarianten eines erfindungsgemäßen Ventils und
die Fig. 8 und 9 einen Vertikalschnitt durch eine dritte Ausführungsvariante eines
erfindungsgemäßen Ventils sowie eine Vorderansicht dieser Variante.
[0012] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, befindet sich in einem Heißluftraum bzw. Heißluftspeicher
1, der insbesondere auch als Saunaraum Verwendung findet, einen Heizungskessel 20,
der nachstehend anhand der Fig. 2 näher erläutert ist. Auf einem im Heißluftraum 1
angeordneten Gestell 10 sind weiters Behälter 11 für die Erzeugung von heißem Gebrauchswasser,
sogenannte Boiler, angeordnet. Durch eine Strahlenschutzwand 13 vom Heizungskessel
20 und von den Behältern 11 getrennt, befinden sich Flächen 14, 15 und 16, die als
Liegen bzw. als Sitzflächen bei Verwendung des Heißluftraumes 1 als Sauna benützt
werden können. Da sich die Behälter 11 im Strahlungsbereich des Heizungskessels 20
befinden und sie nicht isoliert sind, weist die Temperatur des in diesen Behältern
11 befindlichen Wassers einen Wert auf, der etwa 10
0 C über der Temperatur im Heißluftraum 1 liegt.
[0013] Weiters sind in den Wänden des Heißluftraumes 1 Öffnungen vorgesehen, in welche Ventile
bzw. Verschlüsse 50, 51, 52, 53 eingesetzt sind, die nachstehend anhand der Fig. 3
bis 9 näher erläutert sind. Unterhalb des Bodens 2 und hinter den Wänden 3 sowie an
der Decke befinden sich Isolierschichten 4, durch die eine optimale Wärmedämmung des
Heißluftraumes 1 gegenüber den umliegenden Räumen gewährleistet ist. Hierdurch wird
sichergestellt, daß im Heißluftraum 1 erzeugte Wärme nur in gesteuerter Weise durch
die Ventile bzw. Verschlüsse 53. an die Räume weitergeleitet wird.
[0014] Die Eingangsöffnung 17 in den Heißluftraum 1 ist dadurch isoliert, daß in dieser
mehrere Vorhänge 18 aus einem Glasseidengewebe od.dgl. vorgesehen sind. Durch die
zwischen diesen Vorhängen 18 bestehenden Luftschichten ist die erforderliche Isolierung
des Heißluftraumes 1 auch im Bereich der Eingangsöffnung 17 gewährleistet.
[0015] Die Zufuhr von Frischluft bzw. von abgekühlter Umluft erfolgt durch hinter der Wand
vorgesehene Kanäle hindurch, die in ersten Ventilen 505, lmünden. Die Ableitung von
Warmluft an die zu beheizenden Räume erfolgt durch ebenfalls hinter der Wand vorgesehene
Kanäle hindurch, die an die Ventile 53 anschließen. Um einen Anstieg der im Heißluftraum
1 auftretenden Temperatur über einen vorgegebenen Höchstwert mit Sicherheit ausschließen
zu können, ist weiters in eine zusätzliche Öffnung ein Ventil 52 eingesetzt, das als
Sicherheitsventil wirkt.
[0016] Zur Steuerung der Temperaturverhältnisse im Heißluftspeicher 1 und als einstellbarer
Begrenzer mit Endanschlag bei z.B. 110° C ist weiters im Heißluftspeicher 1 ein Thermostat
9 angeordnet. Der Boden 2 bzw. die Wandflächen 3 sind durch keramische Platten oder
durch Ziegel gebildet. Dieses Material gewährleistet eine gute Speicherung der Wärme.
Die Speicherung der Wärme wird weiters auch durch die im Heißluftspeicher 1 angeordneten
Warmwasserbehälter 11 bewirkt unter Berücksichtigung dessen, daß Wasser eine sehr
hohe Wärmekapazität aufweist.
[0017] Die in Fig. 2 schematisch dargestellte und nachstehend erläuterte Heizungsanlage
besteht aus einem Heizungskessel 20, der in bekannter Weise einen Feuerungsraum 22,
einen Rost 23, einen Aschenraum mit einer Aschenlade 24 und eine Fülltüre 25 aufweist.
Nach einer Ausführungsvariante kann er zudem auch einen Brenner für flüssige oder
gasförmige Heizungsmedien aufweisen. An der Vorderseite des Heizungskessels 20 ist
dieser zudem mit in ihrer Größe verstellbaren Öffnungen 28 für den Eintritt von Verbrennungsluft
29 in den Feuerungsraum 22 ausgebildet.
[0018] An seiner oberen Abschlußfläche ist der Heizungskessel 20 mit einer öffnung 30 ausgebildet,
deren Querschnitt mindestens dem halben horizontalen Querschnitt des Feuerungsraumes
22 des Heizungskessels 20 gleich ist und an den ein Rauchgasstutzen 31 anschließt,
der in eine erste Nachverbrennungskammer 35 mündet. Die erste Nachverbrennungskammer
35, die sich etwa horizontal erstreckt, weist einen vertikalen Querschnitt auf, der
dem horizontalen Querschnitt des Feuerungsraumes 22 des Heizungskessels 20 angenähert
gleich ist. An dem den Rauchgasstutzen 31 entgegengesetzten Ende schließt an die erste
Nachverbrennungskammer 35 ein Anschlußstutzen 36 an, der in eine zweite Nachverbrennungskammer
45 mündet. An das dem Rauchgasstutzen 31 anliegende Ende schließt weiters an die erste
Nachverbrennungskammer 35 ein etwa horizontal oder geneigt abragender Stutzen 37 an,
der zur Aufnahme eines weiteren Öl- oder Gasbrenners 38 dienen kann. Zum Schutz des
Brennerkopfes bei Feststoffverbrennung sind Trennbleche 39 vorgesehen, Um einen gleichzeitigen
Betrieb des Brenners 38 und der-Feststoffverbrennung ausschließen zu können, ist ein
Temperaturwächter/vorgesehen, durch den der Brenner 38 so lange nicht in Betrieb genommen
werden kann, bis die Temperatur im oberen Bereich des Heizungskessels 20 auf einen.Wert
unter 80° C gesunken ist.
[0019] An die erste Nachverbrennungskammer 35 schließt weiters ein Stutzen 40 an, an dessen
freiem Ende sich eine Klappe 41 befindet, die bei Auftreten eines Überdruckes in der
ersten Nachverbrennungskammer 35 öffnet und einen Druckabbau ermöglicht.
[0020] An die zweite Nachverbrennungskammer 45 schließt ebenfalls ein etwa horizontal gerichteter
Stutzen 46 an, der den eigentlichen Rauchgasabzug bildet. Der Stutzen 46 ist dabei
gegenüber der horizontalen Mittelachse der zweiten Nachverbrennungskammer 45 nach
unten versetzt und schließt etwa angenähert an deren Boden an. Weiters schließt an
die zweite Nachverbrennungskammer 45 ein zweiter Stutzen 47 mit einer Klappe 48 an,
dessen Funktion der Funktion des Stutzens 40 mit der Klappe 41 entspricht.
[0021] Die Wirkung dieser Verbrennungsanlage ist wie folgt:
In den Feuerraum 22 des Heizungskessels 20 eingebrachte Brennstoffe verbrennen von
oben nach unten und vergasen in diesem, wobei allfällige feste Verbrennungsrückstände
durch den Rost 23 hindurch in die Aschenlade 24 gelangen. Die Rauchgase treten durch
die obere Öffnung 30 und über den Verbindungsstutzen 31 in die erste Nachverbrennungskammer
35 über, wo deren Nachverbrennung erfolgt. Soferne in der ersten Nachverbrennungskammer
35 ein Überdruck auftritt kann dieser durch die Öffnung der Klappe 41 abgebaut werden.
[0022] Aus der ersten Nachverbrennungskammer 35 treten die Abgase über den Anschlußstutzen
36 in die zweite Nachverbrennungskammer 45 über, wo sie durch Strömung entlang von
deren Wänden abgekühlt werden. Schließlich treten die sich im unteren Bereich der
zweiten Nachverbrennungskammer 45 befindlichen, abgekühlten Rauchgase über den Abgasstutzen
in den Kamin über. Soferne in der zweiten Nachverbrennungskammer 45 ein überdruck
auftritt, kann dieser gleichfalls durch Öffnung der Klappe 48 abgebaut werden, Da
die Außenflächen der Nachverbrennungskammern 35, 45 nicht isoliert sind, wird die
in diesen Kammern 35, 45 erzeugte Wärme an die längs deren Außenflächen vorbeistreichende
Luft abgegeben. Die Nachverbrennungskammern 35, 45 wirken nahezu als Schwarzstrahler.
Da eine nahezu vollständige Verbrennung der Rauchgase erfolgt, werden die Brennstoffe
optimal ausgenützt, wodurch ein sehr hoher Wirkungsgrad erzielt wird. Zudem wird die
Umweltbelastung durch die Abgase ohne Rauchentwicklung äußerst gering gehalten.
[0023] In der Brennkammer 22 können beliebige Feststoffe und ins-besondere auch Hausmüll
verbrannt werden.
[0024] Der Verbrennungsvorgang läuft in zwei Stufen ab:
Zuerst verbrennen die wasserstoffhaltigen Rauchgase in der ersten Nachverbrennungskammer
35. Die Abgase im Rauchfang haben durch den verkürzten Weg vom Flammenende bis zum
Ausgang eine hohe Temperatur von z.B. 170° C. Dadurch wird eine Kondensation im Rauchfang
und die Bildung von korrosionserzeugender schwefeliger Säure aus dem etwaigen Schwefelgehalt
des Brennstoffes vermieden. Wenn die Flammen nach dem Ausbrennen der wasserstoffhaltigen
Brennstoffteile erlöschen, zieht sich die Verbrennung des Restkohlenstoffes in den
Feuerungsraum 22 zurück und brennt im Dauerbrand mit reiner C02 Entwicklung. Da die untere Verbrennungsluft nur um etwa als Hälfte der Verbrennungsluft
29 durch den Rost hindurch zuströmt und die andere Hälfte vorgewärmt oberhalb des
Glutstockes in den Verbrennungsraum eintritt, verbrennt CO zu C02. Das CO entsteht
aus C02 beim Durchstreichen durch einen höheren Glutstock.
[0025] Um Verluste zu vermeiden, ist es üblich, Brenner mit Luftklappen zu versehen, die
in den Betriebspausen das Durchströmen von Kaltluft verhindern. Bisher besteht der
Nachteil, daß die Restgase im Kessel abkühlen, wodurch sich schwefelige Säure, die
korrodierend ist, bildet. Um dies zu verhindern, wird beim anmeldungsgemäßen Heizungskessel
20 nach jedem Brennschluß ein Zeitrelais in Gang gesetzt, das etwa 2 bis 3 Minu-ten
das Brennergebläse bei geschlossenem Brennstoffventil eingeschaltet läßt, wodurch
die Restgase aus dem Heizungssystem ausgeblasen werden.
[0026] Da weiterssehr großflächige metallische Heizflächen zur Verfügung stehen, die nicht
wassergekühlt sind, werden die Flammen nicht gestört, wodurch eine vollständige und
rauchfreie Verbrennung gewährleistet ist. Da schließlich die Nachverbrennungskammern
übereinander angeordnet sind, besteht ein großer Auftrieb, wodurch das Anheizen erleichtert
wird.
[0027] Die Verbrennungsluft wird geteilt, wobei sie teilweise dem Rost und teilweise vorgewärmt
der Brennstoffoberfläche zugeführt wird. Durch zusätzlich zugeführte Sekundärluft
wird das rauchlose Abbrennen unterstützt, ohne daß die Flamme eingeengt oder gekühlt
wird. Der dann notwendige, ganz geringe Luftüberschuß hebt den Wirkungsgrad der Brennstoffausnützung
an. Da die Verbrennungsgase in den beiden Nachverbrennungskammern 35 und 45 etwa 1
bis 2 min verweilen, steht genügend Zeit zur Verfügung, daß sie ihren Wärmeinhalt
abgeben können. Sie steigen infolge ihres geringen spezifischen Gewichtes nach oben
und kühlen hierauf ab, worauf sie durch den an den unteren Bereich der zweiten Nachverbrennungskammer
45 anschließenden Rohrstutzen 46 in den Kamin gelangen.
[0028] In Fig. 3 ist ein Teil des Heißluftraumes 1 dargestellt. Diesem wird über einen Kanal
56 von den zu beheizenden Räumen abgekühlte Rückluft zugeführt. Diese Luft wird im
Heißluftspeicher 1 erwärmt bzw. mit der in diesem befindlichen warmen Luft gemischt.
Über einen weiteren Kanal 57 strömt vom Heißluftspeicher 1 Heißluft an die zu beheizenden
Räume ab. Der Kaltluftstrom vom Kanal 56 muß in den Heißluftspeicher 1 ungehindert
einströmen können. Es soll jedoch aus dem Heißluftspeicher 1 weder warme Luft noch
Wärme in den Kanal 56 gelangen. Hierfür ist im Bereich der Wand 3 ein Ventil 51 angeordnet,
das nachstehend erläutert ist.
[0029] Das Ventil 51 besteht aus einem in die Wand 3 eingesetzten Rahmen 62, von dem angenähert
horizontal verlaufende, sich in einem Abstand voneinander parallel erstreckende Lamellen
63 gehalten sind. Die Breite dieser Lamellen 63 kann z.B. 50 cm betragen. Die Länge
der Lamellen 63 entspricht der Länge des Rahmens 62 bzw. der Breite der Zufuhröffnung.
Der Abstand der Lamellen 63 kann z.B. 4 cm betragen. Die Lamellen 63 können aus Kunststoff,
gespannten Folien, Asbestzement, Glas, Schallschluckplatten od.dgl. gefertigt sein.
Die Lamellen 63 können angenähert horizontal oder vom Heißluftspeicher 1 ausgehend
um einen zur Horizontalen spitzen Winkel von z.B. 10° nach unten geneigt ausgerichtet
sein.
[0030] An dem den Heißluftraum 1 zugewandten Ende des Ventils 51 sind an den Lamellen 63
eine Mehrzahl von Klappen 65 befestigt, die infolge ihres Gewichtes die zwischen den
Lamellen 63 befindlichen Bereiche abdecken. Diese Klappen 65 können aus Kunststoff,
Glasseide, Silikon od.dgl. gefertigt sein und können eine Dicke von z.B. 0,1 mm aufweisen.
Durch diese Ausbildung des Ventils 51 wird ein Übertritt von heißer Luft aus dem Heißluftspeicher
1 in den Kanal 56 verhindert. Ungeachtet dessen kann jedoch durch den Kanal 56 kommende,
abgekühlte oder frische Luft zwischen den Lamellen 63 hindurch in den Heißluftspeicher
1 eintreten, da hierbei die Klappen 65, da sie ein sehr geringes Gewicht aufweisen,
von den Lamellen 63 abgehoben werden. Da zwischen den Lamellen 63 keine vertikalen
Luftströmungen auftreten können, wird durch die Lamellen 63 eine optimale Wärmeisolation
erreicht, da bei in Sbhließstellung befindlichen Klappen 65 aus dem Heißluftspeicher
1 in den Kanal 56 keine warme Luft übertritt und keine Wärme abgegeben wird.
[0031] Oberhalb des Ventils 51 befindet sich in der Wand 3 ein weiteres Ventil 53, das ebenfalls
durch von einen Rahmen 62 gehalterte Lamellen 63 und durch einen speicherraumseitig
angeordneten Vorhang 66, der auf einer Stange 67 od.dgl. aufwickelbar und dadurch
höhenverstellbar ist, gebildet ist. Die Ventile 53 befinden sich am Ausgang des Heißluftspeichers
1 in den zu den zu beheizenden Räumen führenden Warmluftkanälen 57.
[0032] Der höhenverstellbare Vorhang 66 ist vorzugsweise aus einem Material, wie Polyäthylen,
gefertigt, das bei einer Temperatur von ca. 120° C schmilzt. Der Sinn dieser Maßnahme
liegt darin, hierdurch in einfacher Weise eine Sicherung gegen Überhitzung des Heißluftspeichers
1 zu gewährleisten, da beim Ansteigen der Temperatur in diesem über 120° C die Folie
66 schmilzt, wodurch die heiße Luft in den Kanal 57 übertreten kann. Durch Höhenverstellung
des Vorhanges 66 ist eine Dosierung der Menge der aus dem Heißluftspeicher 1 in den
Kanal 57 übertretenden Warmluft möglich.
[0033] Die Wandungen 55 der Kanäle 56 und 57 sind vorzugsweise aus schalldämmendem Material
gefertigt, um eine Übertragung von Schall zwischen den zu beheizenden Räumen über
die Luftkanäle 56 und 57 und den Heißluftraum 1 weitestgehend auszuschließen.
[0034] Vorzugsweise sind auch zwischen den beiden Kanälen 56 und 57 Klappen 70 angeordnet,
die infolge eines Unterdruckes im Kanal 57 abgehoben werden, wodurch Kaltluft aus
dem Kanal 56 in den Kanal 57 übertreten und der in diesem strömenden Warmluft beigemischt
werden kann. Zudem ist im Kaltl uftkanal 56 ein Taschen-Luftfilter 59 oder ein Hängefilter
58 angeordnet, das durch eine Öffnung 60 hindurch austauschbar ist.
[0035] Da die am Ende des Warmluftkanals 57 den einzelnen Räumen zugeordneten Verteilerklappen
sich in ihrer Schließstellung befinden können, wodurch die Heißluft nicht in die Räume
überströmen kann, was infolge einer Störung des elektrischen Systems eintreten kann,
wobei durch den im Heißluftspeicher 1 befindlichen Thermostaten 9 diese Klappen nicht
in ihre Offenstellung übergeführt werden können, ist weiters noch an einer Stelle
der Außenwand des Heißluftspeichers 1 ein Ventil 52 gemäß der in Fig. 4 dargestellten
Ausbildung vorgesehen. Dieses Ventil 52 besteht ebenfalls aus einem Rahmen 62 mit
von diesem gehalterten Lamellen 63, wobei an der dem Heißluftspeicher 1 zugewandten
Seite eine Abdeckung 69 aus einem Material vorgesehen ist, das bei einer Temperatur
von z.B. 120 C schmilzt. Die Abdeckung 69 kann z.B. aus Styropor gefertigt sein. Soferne
die Temperatur im Heißluftspeicher 1 über ca 120° C ansteigt, schmilzt die Platte
69 und tritt die Heißluft zwischen den Lamellen 63 an die freie Atmosphäre über. An
der Außenseite ist ein Wetterschutzgitter 72 vorgesehen, durch das ein Eindringen
von Nässe und Ungeziefer verhindert wird.
[0036] Wie in Fig. 5 dargestellt ist, kann in einem nach oben abgehenden Heißluftkanal 57
ein weiteres Ventil 54 angeordnet sein, das durch angenähert vertikale Lamellen 73
und z.B. angenähert horizontale Klappen 74 gebildet ist, wobei dieses Ventil 54 als
übertemperatursicherung dient. Bei einer überhitzung der Heißluft auf z.B. bei 120
0 C wird durch den Auftrieb der warmen Luftsäule dieses Ventil 54 so lange geöffnet,
bis die Übertemperatur abgebaut ist. Durch das Gewicht der Klappen 74 sowie durch
die Höhe des Auftriebsschachtes läßt sich die angestrebte Ansprechtemperatur einstellen.
Dieses Ventil 54 kann durch eine Montagetür 75 zugänglich sein.
[0037] Gemäß einer in Fig. 6 dargestellten weiteren Ausführungsvariante führt ein in einer
Außenwand vorgesehener Kanal 77 von der freien Atmosphäre in den Heißluftspeicher
1, wobei die öffnung durch ein Wetterschutzgitter 72 abgedeckt ist. Dieser Kanal 77
mündet in einem Rückschlagventil 50, das im unteren Bereich des Heißluftspeichers
1 angeordnet ist. Das Ventil 50 weist den gleichen Aufbau wie das Ventil 51 gemäß
Fig. 3 auf. Im Kanal 77 kann zudem eine verschwenkbare Klappe 78 zur Steuerung der
einströmenden Luft vorgesehen sein. Durch den Kanal 77 fließt in den Heißluftspeicher
1 Frischluft ein.
[0038] In Fig. 7 ist eine weitere Ausführungsvariante dargestellt, bei welcher die kalte
Luft durch einen Kanal 77 und über ein Ventil 50', das den gleichen Aufbau wie das
Ventil 53 gemäß Fig. 3 aufweist, von der freien Atmosphäre in den Heißluftspeicher
1 einströmen kann.
[0039] Bei der Ausführungsvariante gemäß den Fig. 8 und 9 ist am Ende des Kaltluftkanals
56 ein Ventil 51 mit der in Fig. 3 dargestellten Ausbildung angeordnet und ist der
Heißluftkanal 57, der sich neben dem Kaltluftkanal 56 befindet, ebenfalls bis zum
Boden 2 des'Heißluftspeichers 1 geführt, wobei übereinander zwei Ventile 53 der in
Fig. 3 dargestellten Ausbildung angeordnet sind, die jeweils den Erfordernissen entsprechend
steuerbar sind. Durch das untere Ventil 53 kann relativ kühlere Luft über den Warmluftkanal
57 den Räumen zugeführt werden. Durch die Rollvorhänge 66 können die Ventile 53 gedrosselt
oder ganz geschlossen werden. Sie regeln den Austritt der Heißluft aus dem Heißluftspeicher
1 in den Heißluftkanal 57. Im Bereich des oberen Ventils 53 herrscht im Heißluftspeicher
1 eine Temperatur von z.B. 80° C. Im Bereich des unteren Ventils 53 herrscht eine
Temperatur von ca. 30
0 C, die durch die Rückluft aus dem Kanal 56 bzw. Frischluft aus dem Kanal 77 niedrig
ist.
[0040] Alle genannten Ventile sind im geschlossenen Zustand nahezu vollkommen wärmedicht,
wodurch Wärmeverluste ausgeschlossen werden. Sie arbeiten in Bereichen zwischen ca.
0,5 und 50 Pascal. Sie können auch bei Schwerkraftheizungen in Wohnhäusern für die
Heißluftverteilung und als Rückluftöffnungen zur Zugverhinderung Anwendung finden.
[0041] Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird somit eine Anlage geschaffen, bei welcher
in einem Raum eines Hauses, insbesondere eines Wohnhauses, ein Heißluftspeicher vorgesehen
ist, der als Saunaraum Verwendung finden kann, wobei von diesem Heißluftspeicher die
an diesen angeschlossenen Räume des Gebäudes mit Heißluft versorgt werden, ohne daß
hierbei unerwünscht starke Luftströmungen auftreten. Hierdurch kann eine weitgehend
staubfreie Beheizung der angeschlossenen Räume bewirkt werden. Durch die weiters im
Heißluftraum, der als Speicherraum dient, auftretende hohe Strahlungshitze werden
in der Luft befindliche Keime abgetötet, wodurch die der Heizung dienende Heißluft
nahezu sporenfrei ist. Schließlich wird durch den Heizofen eine Verbrennung mit sehr
hohem Wirkungsgrad erzielt.
[0042] Mit dem Heißluftspeicher, in welchem bei geringen Energiekosten immer relativ hohe
Temperaturen bestehen und in dem sich staubfreie und sporenfreie Luft befindet, ist
somit ein Raum geschaffen, der - wie erwähnt - als Saunaraum bzw. auch als Kur- bzw.
Heilkammer Verwendung finden kann.
[0043] Da die Luftführungskanäle mit schalldämmendem Material ausgekleidet sind, besteht
keine Gefahr einer Übertragung von Schall vom Heißluftspeicher in die einzelnen Räume
bzw. zwischen den einzelnen Räumen. Da weiters der Eingang zum Speicher durch einen
leicht bewegbaren Vorhang verschlossen ist, besteht keine Gefahr einer Behinderung
des Ein- bzw. Austretens in bzw. aus diesem Raum, obgleich mittels dieser Vorhänge
ebenfalls eine gute Wärmeisclation des Raumes gewährleistet wird.
[0044] Soferne es unzulässig ist, einen Heizungskessel für feste Brennstoffe mit einem Heizungskessel
für flüssige oder gasförmige Brennstoffe zu kombinieren, können in einem Heizungsraum
der vorstehend beschriebenen Art zwei voneinander gesonderte Heizungseinrichtungen,
die an getrennte Kamine angeschlossen sind, angeordnet sein.
[0045]
1 Heißluftraum
2 Boden
3 Wüandlfächen
4 Isolierschichte
5
6
7
8
9 Thermostat
10 Gestell
11 Behälter
12
13 Strahlenschutzwand
14
15) Liegen
16
17 Eingangsöffnung
18 Vorhänge
19
20 Heizungskessel
21
22 Feuerungsraum
23 Rost
24 Aschenlade
25 Fülltüre
26
27
28 Zuluftöffnungen
29
30 öffnungen
31 Rauchgasstutzen
32
33
34
35 1. Nachverbrennungskammer
36 Anschlußstutzen
37 Stutzen
38 Brenner
39 Öffnung
40 Stutzen
41 Klappe
42
43
44
45 2. Nachverbrennungskammer
46 Stutzen
47 Stutzen
48 Klappe
49
50 Ventil für Frischluft
51 Ventil für Abluft
52 Sicherheits-Ventil
53 Ventil
54
55 Wandung
56 Kanal für Frischluft
57 Kanal zu Räumen
58 Taschenluftfilter
59 öffnung
60
61
62 Rahmen
63 Lamellen
64
65 Klappen
66 Vorhang
67 Stange
68
69 Abdeckung
70 Klappen
71
72 Wetterschutzgitter
73 Lamellen
74 Klappen
75 Montagetüre
76
77 Kanal
78 Klappe
79
1. Anlage zur Speisung von Räumen mit in einem Speicher, insbesondere in einem Heizraum,
gespeicherter Heißluft mit Luftführungskanälen zum und vom Heißluftspeicher und mit
in den Luftführungskanälen angeordneten Ventilen od.dgl., dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventile (50, 51,52,53,54)durch eine Gruppe von horizontal, schräg oder lotrecht
und zueinander parallel liegenden Lamellen (63, 73) gebildet sind, die an mindestens
ihrer einen Seite mit mindestens einer verstellbaren oder beweglichen Klappe (65),
einem Vorhang (6), einer Abdeckung (69) od.dgl. ausgebildet sind.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (50, 51,52,53,54)
durch eine Gruppe von in einem Rahmen (62) gehaltenen Lamellen (63) gebildet sind,
die auf mindestens einer Seite durch mindestens eine Klappe (65), einen Vorhang (66)od.dgl.,
abdeckbar sind (Fig. 3).
3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile
(50,51,52,53) in die durch die Kaltluf Frischluft- und Heißluftkanäle (56,77,57)gebildeten
Öffnungen in der Wand des Heißluftspeichers (1) eingebaut sind (Fig. 3).
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Kaltluftkanal (56) und dem Heißluftkanal (57) ein mit Klappen (70) ausgebildetes weiteres
Ventil (54) vorgesehen ist (Fig. 3).
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das im Zufuhrkanal
(56) für die Kaltluft eingebaute Ventil (51) mit zum Heißluftspeicher (1) öffnenden
Klappen (65) od.dgl., ausgebildet ist. (Fig. 3).
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das im Ausgangskanal
(57) für die Heißluft befindliche Ventil (53) an der dem Heißluftspeicher (1) zugewandten
Seite mit einem höhenverstellbaren Vorhang (66) od.dgl. ausgebildet ist. (Fig. 3).
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet., daß die Lamellen
(63) durch eine Platte (69) oder eine Folie aus bei niedrigen Temperaturen schmelzendem
Material abgedeckt: sind (Fig. 4).
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle
(56, 57) für die Zufuhr von kalter Luft und die Abfuhr von heißer Luft nebeneinander
angeordnete Öffnungen mit Ventilen (51, 53)aufweisen (Fig. 8,.Fig. 9).
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Heißluftkanal
(57) zwei übereinander angeordnete Öffnungen mit Ventilen (53) angeordnet sind (Fig.
8).
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
Frischluftkanal (77) eine Absperreinrichtung (78) angeordnet ist (Fig. 6).
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeicnnet, daß im Heißluftspeicher
(1) für dessen Verwendung als Sauna Sitz- und Liegeflächen (14, 15,16) angeordnet
sind (Fig. 1).
12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Heißluftspeicher
ein Raumthermostat (9) zur Steuerung der Temperaturverhältnisse in den Räumen und
im Heißluftspeicher (1) angeordnet ist (Fig. l).
13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, in der ein Heizungskessel und ein Rauchgasabzug
vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgasabzug (31) vom obersten Bereich
des Feuerungsraumes (22) des Heizungskessel (20) ausgeht und einen Durchmesser aufweist,
der mindestens der Hälfte des horizontalen Querschnittes des Feuerungsraumes (22)
gleich ist und daß an den Rauchgasabzug (31) mindestens eine etwa horizontal liegende
Nachverbrennungskammer (35, 45) anschließt (Fig. 2).
14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei etwa horizontal liegende
Nachverbrennungskammern (35, 45) vorgesehen sind, die miteinander an dem der Mündung
des Rauchgasstutzens (31) in die erste Nachverbrennungskammer (35) abliegenden Ende
über einen etwa vertikalen Stutzen (36) miteinander verbunden sind (Fig. 2).
15. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nachverbrennungskammern
(35, 45) übereinanderliegend angeordnet sind (Fig. 2).
16. Anlage nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in die
erste Nachverbrennungskammer (35) ein zusätzlicher ölbrenner (38) eingesetzt ist (Fig.2).
17. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nachverbrennungskammern (35, 45) einen vertikalen Querschnitt aufweisen, der dem
horizontalen Querschnitt des Feuerungsraumes (22) des Heizungskessels (20) zumindest
gleich ist (Fig. 2).
18. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine der Nachverbrennungskammern (35, 45) mit einem angenähert horizontal
abragenden Stutzen (40, 47) ausgebildet ist, an dessen freiem Ende eine Klappe (41,
48) angeordnet ist (Fig. 2).
19. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Nachverbrennungskammern (35, 45) aus glutbeständigem, schwarzstrahlendem Material
gefertigt sind und an ihrer Außenseite nicht isoliert sind (Fig. 2).
20. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abgasstutzen (46) an den unteren Bereich der zweiten Nachverbrennungskammer (45)
anschließt (Fig. 2).
21. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß
im Heizungskessel (20) angeordnetezusätzliche Brenner (38) durch einen Thermostaten
(27)gesteuert ist, der einen Betrieb des Brenners (38) verhindert, solange im Heizungskessel
(20) ein vorgegebener Temperaturwert nicht unterschritten wird.
22. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eingangsöffnung (17) zum Heißluftspeicher (1) durch mehrere hintereinander befindliche
Vorhänge (18) aus z.B. Glasseidengewebe mit dazwischen liegenden Luftschichten verschlossen
ist (Fig. 1).
23. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß
im Heißluftspeicher (1) zwischen den nicht isolierten Heißwasserbehältern (11) und
in diesem angeordneten Liegen (14, 15, 16) od.dgl. eine Strahlschutzwand (13) angeordnet
ist (Fig. 1).