(19)
(11) EP 0 165 371 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
27.12.1985  Patentblatt  1985/52

(21) Anmeldenummer: 84890117.9

(22) Anmeldetag:  20.06.1984
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4F24D 11/00, F24D 5/04, F24F 13/15
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(71) Anmelder:
  • Gottsberger-Wuck, Astrid
    A-8793 Trofaiach (AT)
  • Wuck, Dagmar
    AT-8793 Trofaiach (AT)

(72) Erfinder:
  • Gottsberger-Wuck, Astrid
    A-8793 Trofaiach (AT)
  • Wuck, Dagmar
    AT-8793 Trofaiach (AT)

(74) Vertreter: Atzwanger, Richard Dipl.Ing. et al
Patentanwälte Dipl.-Ing. Anton Atzwanger Dipl.-Ing. Richard Atzwanger Mariahilfer Strasse 1c
1060 Wien
1060 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Anlage zur Speisung von Räumen mit Heissluft


    (57) Anlage zur Speisung von Räumen mit in einem Speicher, insbesondre in einem Heizraum, gespeicherter Heißluft mit Luftführungskanälen zum und vom Heißluftspeicher und mit in den Luftführungskanälen angeordneten Ventilen od.dgl. Dabei sind die Ventile (50, 51, 52, 53, 54) durch eine Gruppe von horizontal, schräg oder lotrecht und zueinander parallel liegenden lamellen (63, 73) gebildet, die an mindestens ihrer einen Seite mit mindestens einer verstellbaren oder beweglichen Klappe (65), einem Vorhang (6), einer Abdeckung (69) od.dgl. ausgebildet sind.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Speisung von Räumen mit in einem Speicher, insbesondere in einem Heizraum, gespeicherter Heißluft mit Luftführungskanälen zum und vom Heißluftspeicher und mit in den Luftführungskanälen angeordneten Ventilen od.dgl. Die Erfindung betrifft weiters eine Anlage zur Erzeugung der für den Heißluftspeicher erforderlichen Heißluft.

    [0002] Es ist bekannt, Räume, insbesondere Räume eines Wohnhauses, mit Heißluft, die aus einem Speicher entnommen wird, zu speisen.Der Heißluftspeicher ist insbesondere durch einen Heizraum, der gleichzeitig auch als Saunaraum verwendet werden kann, gebildet. Dieser Heißluftspeicher ist gegenüber den anderen Räumen in geeigneter Weise isoliert, insbesondere dadurch, daß dessen Wände aus mehreren isolierenden Schichten bestehen, wobei die Zutrittsöffnungen durch geeignete Einrichtungen, wie mehrschichtige Türen oder Vorhänge, ebenfalls isoliert sind.

    [0003] Um Wärmeverluste weitgehend ausschließen zu können, ist es dabei erforderlich, in den Luftführungskanälen auf geringe Druckdifferenzen ansprechende und gut isolierende Ventile anzuordnen, durch welche verhindert wird:, daß die heiße Luft bzw. Wärme durch den Kanal für die Zuführung von abgekühlter bzw. frischer Luft aus dem Heißluftspeicher austritt bzw. durch welche gewährleistet wird, daß für den Übertritt von heißer Luft in die zu beheizenden Räume eine Dosierung der Heißluft ermöglicht wird. Weiters ist es erforderlich, eine Anlage zur Erzeugung der im Heizraum erforderlichen Heißluft zu schaffen, durch die ein guter Wirkungsgrad in der Verbrennung der Heizmaterialien und bei der Abgabe der Wärme erzielbar ist.

    [0004] Durch die Erfindung werden Einrichtungen geschaffen, durch die die vorstehend angeführten Aufgaben in einfacher Weise gelöst werden. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die in den Luftführungskanälen angeordneten Ventile durch eine Gruppe von angenähert horizontal, schräg oder lotrecht angeordneten und zueinander parallel liegenden Lamellen gebildet sind, die an mindestens ihrer einen Seite mit mindestens einer verstellbaren Klappe bzw. einem Vorhang, einer Abdeckung od.dgl. ausgebildet sind.

    [0005] Insbesondere sind die Ventile durch eine Gruppe von in einem Rahmen gehalterten Lamellen gebildet, die auf einer Seite durch mindestens eine Klappe, einen bewegbaren Vorhang od. dgl, abdeckbar sind. Dabei können die Ventile in die durch den Durchtritt des Kanals in den Heißluftspeicher gebildeten Öffnungen in der Wand eingebaut sein. Vorzugsweise ist das im Zufuhrkanal für die Kaltluft eingebaute Ventil an der dem Heißluftspeicher zugewandten Seite mit in den Heißluftspeicher öffnenden Klappen, Vorhängen od.dgl. ausgebildet und ist das im mindestens einen Ausgangskanal für die Heißluft befindliche Ventil an der dem Heißluftspeicher zugewandten Seite mit einem höhenverstellbaren Vorhang od.dgl. ausgebildet.

    [0006] Die Aufgabe, eine Heizungsanlage zu schaffen, durch die ein wesentlich besserer Dauerwirkungsgräd bei nahezu rauchloser Verbrennung als durch bislang bekannte Heizungsanlagen erzielbar ist, wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Rauchgasabzug vom obersten Bereich des Feuerungsraumen des Heizungskessels ausgeht und einen Durchmesser aufweist, der mindestens der Hälfte des horizontalen Querschnittes des Feuerungsraumes gleich ist, wobei an den Rauchgasabzug eine etwa horizontal liegende Nachverbrennungskammer anschließt.

    [0007] Durch den gegenüber dem bekannten Stand der Technik in seinem Durchmesser wesentlich vergrößerten Rauchgasabzug wird eine Nachverbrennung der Rauchgase in der anschließenden Nachverbrennungskammer ermöglicht, wodurch die Rauchgase wesentlich besser verbrannt werden, als dies durch Heizungsanlagen gemäß dem bekannten Stand der Technik möglich ist. Aufgrund der nahezu rauchlosen Verbrennung wird gegenüber bekannten Anlagen ein wesentlich höherer Dauerwirkungsgrad erzielt.

    [0008] Vorzugsweise schließt dabei an die erste Nachverbrennungskammer eine zweite Nachverbrennungskammer an, wobei die beiden Nachverbrennungskammern miteinander an dem der Mündung des Rauchgasabzuges in die erste Nachverbrennungskammer abliegenden Ende über einen etwa vertikalen Stutzen miteinander verbunden sind. Insbesondere sind die beiden Nachverbrennungskammern übereinander angeordnet.

    [0009] Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal ist in die erste Nachverbrennungskammer ein zusätzlicher Gas- oder ölbrenner eingesetzt. Der Betrieb dieses Brenners wird durch einen Thermostaten so gesteuert, daß er erst dann wirksam werden kann, bis der Feststoffbrenner an einer Meßstelle auf eine Temperatur, die unter 80° C liegt, abgekühlt ist.

    [0010] rein sehr hoher Wirkungsgrad wird insbesondere dann erzielt, wenn die Nachverbrennungskammern einen vertikalen Querschnitt aufweisen, der dem horizontalen Querschnitt des Feuerungsraumes des Heizungskessels zumindest gleich bzw. größer als dieser ist. Schließlich ist es zweckmäßig, wenn der Rauchgasabzug aus der zweiten Nachver- brennungskammer an deren unteren Bereich anschließt, da hierdurch nur abgekühlte Rauchgase aus der zweiten Nachverbrennungskammer in den Kamin überströmen können, wogegen noch heiße Rauchgase ihre Wärme an die Wandung der zweiten Nachverbrennungskammer abgeben.

    [0011] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:

    Fig. 1 einen Heizungsraum, der mit einer erfindungsgemäßen Heizungsanlage und mit erfindungsgemäßen Ventilen ausgebildet ist, in vertikalem Querschnitt,

    Fig. 2 einen anmeldungsgemäßen Heizungskessel mit zwei über diesen angeordneten Nachverbrennungskammern, in vertikalem Querschnitt und schematischer Darstellung,

    Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Wand eines Heißluftspeichers und durch dessen Anschlußkanäle mit einer ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Ventils,

    die Fig. 4 und 5 Vertikalschnitte durch erfindungsgemäße Ventile, die als Sicherung gegen Übertemperaturen dienen,

    die Fig. 6 und 7 Vertikalschnitte durch die Wand eines Heißluftspeichers mit zwei weiteren Ausführungsvarianten eines erfindungsgemäßen Ventils und

    die Fig. 8 und 9 einen Vertikalschnitt durch eine dritte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Ventils sowie eine Vorderansicht dieser Variante.



    [0012] Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, befindet sich in einem Heißluftraum bzw. Heißluftspeicher 1, der insbesondere auch als Saunaraum Verwendung findet, einen Heizungskessel 20, der nachstehend anhand der Fig. 2 näher erläutert ist. Auf einem im Heißluftraum 1 angeordneten Gestell 10 sind weiters Behälter 11 für die Erzeugung von heißem Gebrauchswasser, sogenannte Boiler, angeordnet. Durch eine Strahlenschutzwand 13 vom Heizungskessel 20 und von den Behältern 11 getrennt, befinden sich Flächen 14, 15 und 16, die als Liegen bzw. als Sitzflächen bei Verwendung des Heißluftraumes 1 als Sauna benützt werden können. Da sich die Behälter 11 im Strahlungsbereich des Heizungskessels 20 befinden und sie nicht isoliert sind, weist die Temperatur des in diesen Behältern 11 befindlichen Wassers einen Wert auf, der etwa 100 C über der Temperatur im Heißluftraum 1 liegt.

    [0013] Weiters sind in den Wänden des Heißluftraumes 1 Öffnungen vorgesehen, in welche Ventile bzw. Verschlüsse 50, 51, 52, 53 eingesetzt sind, die nachstehend anhand der Fig. 3 bis 9 näher erläutert sind. Unterhalb des Bodens 2 und hinter den Wänden 3 sowie an der Decke befinden sich Isolierschichten 4, durch die eine optimale Wärmedämmung des Heißluftraumes 1 gegenüber den umliegenden Räumen gewährleistet ist. Hierdurch wird sichergestellt, daß im Heißluftraum 1 erzeugte Wärme nur in gesteuerter Weise durch die Ventile bzw. Verschlüsse 53. an die Räume weitergeleitet wird.

    [0014] Die Eingangsöffnung 17 in den Heißluftraum 1 ist dadurch isoliert, daß in dieser mehrere Vorhänge 18 aus einem Glasseidengewebe od.dgl. vorgesehen sind. Durch die zwischen diesen Vorhängen 18 bestehenden Luftschichten ist die erforderliche Isolierung des Heißluftraumes 1 auch im Bereich der Eingangsöffnung 17 gewährleistet.

    [0015] Die Zufuhr von Frischluft bzw. von abgekühlter Umluft erfolgt durch hinter der Wand vorgesehene Kanäle hindurch, die in ersten Ventilen 505, lmünden. Die Ableitung von Warmluft an die zu beheizenden Räume erfolgt durch ebenfalls hinter der Wand vorgesehene Kanäle hindurch, die an die Ventile 53 anschließen. Um einen Anstieg der im Heißluftraum 1 auftretenden Temperatur über einen vorgegebenen Höchstwert mit Sicherheit ausschließen zu können, ist weiters in eine zusätzliche Öffnung ein Ventil 52 eingesetzt, das als Sicherheitsventil wirkt.

    [0016] Zur Steuerung der Temperaturverhältnisse im Heißluftspeicher 1 und als einstellbarer Begrenzer mit Endanschlag bei z.B. 110° C ist weiters im Heißluftspeicher 1 ein Thermostat 9 angeordnet. Der Boden 2 bzw. die Wandflächen 3 sind durch keramische Platten oder durch Ziegel gebildet. Dieses Material gewährleistet eine gute Speicherung der Wärme. Die Speicherung der Wärme wird weiters auch durch die im Heißluftspeicher 1 angeordneten Warmwasserbehälter 11 bewirkt unter Berücksichtigung dessen, daß Wasser eine sehr hohe Wärmekapazität aufweist.

    [0017] Die in Fig. 2 schematisch dargestellte und nachstehend erläuterte Heizungsanlage besteht aus einem Heizungskessel 20, der in bekannter Weise einen Feuerungsraum 22, einen Rost 23, einen Aschenraum mit einer Aschenlade 24 und eine Fülltüre 25 aufweist. Nach einer Ausführungsvariante kann er zudem auch einen Brenner für flüssige oder gasförmige Heizungsmedien aufweisen. An der Vorderseite des Heizungskessels 20 ist dieser zudem mit in ihrer Größe verstellbaren Öffnungen 28 für den Eintritt von Verbrennungsluft 29 in den Feuerungsraum 22 ausgebildet.

    [0018] An seiner oberen Abschlußfläche ist der Heizungskessel 20 mit einer öffnung 30 ausgebildet, deren Querschnitt mindestens dem halben horizontalen Querschnitt des Feuerungsraumes 22 des Heizungskessels 20 gleich ist und an den ein Rauchgasstutzen 31 anschließt, der in eine erste Nachverbrennungskammer 35 mündet. Die erste Nachverbrennungskammer 35, die sich etwa horizontal erstreckt, weist einen vertikalen Querschnitt auf, der dem horizontalen Querschnitt des Feuerungsraumes 22 des Heizungskessels 20 angenähert gleich ist. An dem den Rauchgasstutzen 31 entgegengesetzten Ende schließt an die erste Nachverbrennungskammer 35 ein Anschlußstutzen 36 an, der in eine zweite Nachverbrennungskammer 45 mündet. An das dem Rauchgasstutzen 31 anliegende Ende schließt weiters an die erste Nachverbrennungskammer 35 ein etwa horizontal oder geneigt abragender Stutzen 37 an, der zur Aufnahme eines weiteren Öl- oder Gasbrenners 38 dienen kann. Zum Schutz des Brennerkopfes bei Feststoffverbrennung sind Trennbleche 39 vorgesehen, Um einen gleichzeitigen Betrieb des Brenners 38 und der-Feststoffverbrennung ausschließen zu können, ist ein Temperaturwächter/vorgesehen, durch den der Brenner 38 so lange nicht in Betrieb genommen werden kann, bis die Temperatur im oberen Bereich des Heizungskessels 20 auf einen.Wert unter 80° C gesunken ist.

    [0019] An die erste Nachverbrennungskammer 35 schließt weiters ein Stutzen 40 an, an dessen freiem Ende sich eine Klappe 41 befindet, die bei Auftreten eines Überdruckes in der ersten Nachverbrennungskammer 35 öffnet und einen Druckabbau ermöglicht.

    [0020] An die zweite Nachverbrennungskammer 45 schließt ebenfalls ein etwa horizontal gerichteter Stutzen 46 an, der den eigentlichen Rauchgasabzug bildet. Der Stutzen 46 ist dabei gegenüber der horizontalen Mittelachse der zweiten Nachverbrennungskammer 45 nach unten versetzt und schließt etwa angenähert an deren Boden an. Weiters schließt an die zweite Nachverbrennungskammer 45 ein zweiter Stutzen 47 mit einer Klappe 48 an, dessen Funktion der Funktion des Stutzens 40 mit der Klappe 41 entspricht.

    [0021] Die Wirkung dieser Verbrennungsanlage ist wie folgt:

    In den Feuerraum 22 des Heizungskessels 20 eingebrachte Brennstoffe verbrennen von oben nach unten und vergasen in diesem, wobei allfällige feste Verbrennungsrückstände durch den Rost 23 hindurch in die Aschenlade 24 gelangen. Die Rauchgase treten durch die obere Öffnung 30 und über den Verbindungsstutzen 31 in die erste Nachverbrennungskammer 35 über, wo deren Nachverbrennung erfolgt. Soferne in der ersten Nachverbrennungskammer 35 ein Überdruck auftritt kann dieser durch die Öffnung der Klappe 41 abgebaut werden.



    [0022] Aus der ersten Nachverbrennungskammer 35 treten die Abgase über den Anschlußstutzen 36 in die zweite Nachverbrennungskammer 45 über, wo sie durch Strömung entlang von deren Wänden abgekühlt werden. Schließlich treten die sich im unteren Bereich der zweiten Nachverbrennungskammer 45 befindlichen, abgekühlten Rauchgase über den Abgasstutzen in den Kamin über. Soferne in der zweiten Nachverbrennungskammer 45 ein überdruck auftritt, kann dieser gleichfalls durch Öffnung der Klappe 48 abgebaut werden, Da die Außenflächen der Nachverbrennungskammern 35, 45 nicht isoliert sind, wird die in diesen Kammern 35, 45 erzeugte Wärme an die längs deren Außenflächen vorbeistreichende Luft abgegeben. Die Nachverbrennungskammern 35, 45 wirken nahezu als Schwarzstrahler. Da eine nahezu vollständige Verbrennung der Rauchgase erfolgt, werden die Brennstoffe optimal ausgenützt, wodurch ein sehr hoher Wirkungsgrad erzielt wird. Zudem wird die Umweltbelastung durch die Abgase ohne Rauchentwicklung äußerst gering gehalten.

    [0023] In der Brennkammer 22 können beliebige Feststoffe und ins-besondere auch Hausmüll verbrannt werden.

    [0024] Der Verbrennungsvorgang läuft in zwei Stufen ab:

    Zuerst verbrennen die wasserstoffhaltigen Rauchgase in der ersten Nachverbrennungskammer 35. Die Abgase im Rauchfang haben durch den verkürzten Weg vom Flammenende bis zum Ausgang eine hohe Temperatur von z.B. 170° C. Dadurch wird eine Kondensation im Rauchfang und die Bildung von korrosionserzeugender schwefeliger Säure aus dem etwaigen Schwefelgehalt des Brennstoffes vermieden. Wenn die Flammen nach dem Ausbrennen der wasserstoffhaltigen Brennstoffteile erlöschen, zieht sich die Verbrennung des Restkohlenstoffes in den Feuerungsraum 22 zurück und brennt im Dauerbrand mit reiner C02 Entwicklung. Da die untere Verbrennungsluft nur um etwa als Hälfte der Verbrennungsluft 29 durch den Rost hindurch zuströmt und die andere Hälfte vorgewärmt oberhalb des Glutstockes in den Verbrennungsraum eintritt, verbrennt CO zu C02. Das CO entsteht aus C02 beim Durchstreichen durch einen höheren Glutstock.



    [0025] Um Verluste zu vermeiden, ist es üblich, Brenner mit Luftklappen zu versehen, die in den Betriebspausen das Durchströmen von Kaltluft verhindern. Bisher besteht der Nachteil, daß die Restgase im Kessel abkühlen, wodurch sich schwefelige Säure, die korrodierend ist, bildet. Um dies zu verhindern, wird beim anmeldungsgemäßen Heizungskessel 20 nach jedem Brennschluß ein Zeitrelais in Gang gesetzt, das etwa 2 bis 3 Minu-ten das Brennergebläse bei geschlossenem Brennstoffventil eingeschaltet läßt, wodurch die Restgase aus dem Heizungssystem ausgeblasen werden.

    [0026] Da weiterssehr großflächige metallische Heizflächen zur Verfügung stehen, die nicht wassergekühlt sind, werden die Flammen nicht gestört, wodurch eine vollständige und rauchfreie Verbrennung gewährleistet ist. Da schließlich die Nachverbrennungskammern übereinander angeordnet sind, besteht ein großer Auftrieb, wodurch das Anheizen erleichtert wird.

    [0027] Die Verbrennungsluft wird geteilt, wobei sie teilweise dem Rost und teilweise vorgewärmt der Brennstoffoberfläche zugeführt wird. Durch zusätzlich zugeführte Sekundärluft wird das rauchlose Abbrennen unterstützt, ohne daß die Flamme eingeengt oder gekühlt wird. Der dann notwendige, ganz geringe Luftüberschuß hebt den Wirkungsgrad der Brennstoffausnützung an. Da die Verbrennungsgase in den beiden Nachverbrennungskammern 35 und 45 etwa 1 bis 2 min verweilen, steht genügend Zeit zur Verfügung, daß sie ihren Wärmeinhalt abgeben können. Sie steigen infolge ihres geringen spezifischen Gewichtes nach oben und kühlen hierauf ab, worauf sie durch den an den unteren Bereich der zweiten Nachverbrennungskammer 45 anschließenden Rohrstutzen 46 in den Kamin gelangen.

    [0028] In Fig. 3 ist ein Teil des Heißluftraumes 1 dargestellt. Diesem wird über einen Kanal 56 von den zu beheizenden Räumen abgekühlte Rückluft zugeführt. Diese Luft wird im Heißluftspeicher 1 erwärmt bzw. mit der in diesem befindlichen warmen Luft gemischt. Über einen weiteren Kanal 57 strömt vom Heißluftspeicher 1 Heißluft an die zu beheizenden Räume ab. Der Kaltluftstrom vom Kanal 56 muß in den Heißluftspeicher 1 ungehindert einströmen können. Es soll jedoch aus dem Heißluftspeicher 1 weder warme Luft noch Wärme in den Kanal 56 gelangen. Hierfür ist im Bereich der Wand 3 ein Ventil 51 angeordnet, das nachstehend erläutert ist.

    [0029] Das Ventil 51 besteht aus einem in die Wand 3 eingesetzten Rahmen 62, von dem angenähert horizontal verlaufende, sich in einem Abstand voneinander parallel erstreckende Lamellen 63 gehalten sind. Die Breite dieser Lamellen 63 kann z.B. 50 cm betragen. Die Länge der Lamellen 63 entspricht der Länge des Rahmens 62 bzw. der Breite der Zufuhröffnung. Der Abstand der Lamellen 63 kann z.B. 4 cm betragen. Die Lamellen 63 können aus Kunststoff, gespannten Folien, Asbestzement, Glas, Schallschluckplatten od.dgl. gefertigt sein. Die Lamellen 63 können angenähert horizontal oder vom Heißluftspeicher 1 ausgehend um einen zur Horizontalen spitzen Winkel von z.B. 10° nach unten geneigt ausgerichtet sein.

    [0030] An dem den Heißluftraum 1 zugewandten Ende des Ventils 51 sind an den Lamellen 63 eine Mehrzahl von Klappen 65 befestigt, die infolge ihres Gewichtes die zwischen den Lamellen 63 befindlichen Bereiche abdecken. Diese Klappen 65 können aus Kunststoff, Glasseide, Silikon od.dgl. gefertigt sein und können eine Dicke von z.B. 0,1 mm aufweisen. Durch diese Ausbildung des Ventils 51 wird ein Übertritt von heißer Luft aus dem Heißluftspeicher 1 in den Kanal 56 verhindert. Ungeachtet dessen kann jedoch durch den Kanal 56 kommende, abgekühlte oder frische Luft zwischen den Lamellen 63 hindurch in den Heißluftspeicher 1 eintreten, da hierbei die Klappen 65, da sie ein sehr geringes Gewicht aufweisen, von den Lamellen 63 abgehoben werden. Da zwischen den Lamellen 63 keine vertikalen Luftströmungen auftreten können, wird durch die Lamellen 63 eine optimale Wärmeisolation erreicht, da bei in Sbhließstellung befindlichen Klappen 65 aus dem Heißluftspeicher 1 in den Kanal 56 keine warme Luft übertritt und keine Wärme abgegeben wird.

    [0031] Oberhalb des Ventils 51 befindet sich in der Wand 3 ein weiteres Ventil 53, das ebenfalls durch von einen Rahmen 62 gehalterte Lamellen 63 und durch einen speicherraumseitig angeordneten Vorhang 66, der auf einer Stange 67 od.dgl. aufwickelbar und dadurch höhenverstellbar ist, gebildet ist. Die Ventile 53 befinden sich am Ausgang des Heißluftspeichers 1 in den zu den zu beheizenden Räumen führenden Warmluftkanälen 57.

    [0032] Der höhenverstellbare Vorhang 66 ist vorzugsweise aus einem Material, wie Polyäthylen, gefertigt, das bei einer Temperatur von ca. 120° C schmilzt. Der Sinn dieser Maßnahme liegt darin, hierdurch in einfacher Weise eine Sicherung gegen Überhitzung des Heißluftspeichers 1 zu gewährleisten, da beim Ansteigen der Temperatur in diesem über 120° C die Folie 66 schmilzt, wodurch die heiße Luft in den Kanal 57 übertreten kann. Durch Höhenverstellung des Vorhanges 66 ist eine Dosierung der Menge der aus dem Heißluftspeicher 1 in den Kanal 57 übertretenden Warmluft möglich.

    [0033] Die Wandungen 55 der Kanäle 56 und 57 sind vorzugsweise aus schalldämmendem Material gefertigt, um eine Übertragung von Schall zwischen den zu beheizenden Räumen über die Luftkanäle 56 und 57 und den Heißluftraum 1 weitestgehend auszuschließen.

    [0034] Vorzugsweise sind auch zwischen den beiden Kanälen 56 und 57 Klappen 70 angeordnet, die infolge eines Unterdruckes im Kanal 57 abgehoben werden, wodurch Kaltluft aus dem Kanal 56 in den Kanal 57 übertreten und der in diesem strömenden Warmluft beigemischt werden kann. Zudem ist im Kaltl uftkanal 56 ein Taschen-Luftfilter 59 oder ein Hängefilter 58 angeordnet, das durch eine Öffnung 60 hindurch austauschbar ist.

    [0035] Da die am Ende des Warmluftkanals 57 den einzelnen Räumen zugeordneten Verteilerklappen sich in ihrer Schließstellung befinden können, wodurch die Heißluft nicht in die Räume überströmen kann, was infolge einer Störung des elektrischen Systems eintreten kann, wobei durch den im Heißluftspeicher 1 befindlichen Thermostaten 9 diese Klappen nicht in ihre Offenstellung übergeführt werden können, ist weiters noch an einer Stelle der Außenwand des Heißluftspeichers 1 ein Ventil 52 gemäß der in Fig. 4 dargestellten Ausbildung vorgesehen. Dieses Ventil 52 besteht ebenfalls aus einem Rahmen 62 mit von diesem gehalterten Lamellen 63, wobei an der dem Heißluftspeicher 1 zugewandten Seite eine Abdeckung 69 aus einem Material vorgesehen ist, das bei einer Temperatur von z.B. 120 C schmilzt. Die Abdeckung 69 kann z.B. aus Styropor gefertigt sein. Soferne die Temperatur im Heißluftspeicher 1 über ca 120° C ansteigt, schmilzt die Platte 69 und tritt die Heißluft zwischen den Lamellen 63 an die freie Atmosphäre über. An der Außenseite ist ein Wetterschutzgitter 72 vorgesehen, durch das ein Eindringen von Nässe und Ungeziefer verhindert wird.

    [0036] Wie in Fig. 5 dargestellt ist, kann in einem nach oben abgehenden Heißluftkanal 57 ein weiteres Ventil 54 angeordnet sein, das durch angenähert vertikale Lamellen 73 und z.B. angenähert horizontale Klappen 74 gebildet ist, wobei dieses Ventil 54 als übertemperatursicherung dient. Bei einer überhitzung der Heißluft auf z.B. bei 1200 C wird durch den Auftrieb der warmen Luftsäule dieses Ventil 54 so lange geöffnet, bis die Übertemperatur abgebaut ist. Durch das Gewicht der Klappen 74 sowie durch die Höhe des Auftriebsschachtes läßt sich die angestrebte Ansprechtemperatur einstellen. Dieses Ventil 54 kann durch eine Montagetür 75 zugänglich sein.

    [0037] Gemäß einer in Fig. 6 dargestellten weiteren Ausführungsvariante führt ein in einer Außenwand vorgesehener Kanal 77 von der freien Atmosphäre in den Heißluftspeicher 1, wobei die öffnung durch ein Wetterschutzgitter 72 abgedeckt ist. Dieser Kanal 77 mündet in einem Rückschlagventil 50, das im unteren Bereich des Heißluftspeichers 1 angeordnet ist. Das Ventil 50 weist den gleichen Aufbau wie das Ventil 51 gemäß Fig. 3 auf. Im Kanal 77 kann zudem eine verschwenkbare Klappe 78 zur Steuerung der einströmenden Luft vorgesehen sein. Durch den Kanal 77 fließt in den Heißluftspeicher 1 Frischluft ein.

    [0038] In Fig. 7 ist eine weitere Ausführungsvariante dargestellt, bei welcher die kalte Luft durch einen Kanal 77 und über ein Ventil 50', das den gleichen Aufbau wie das Ventil 53 gemäß Fig. 3 aufweist, von der freien Atmosphäre in den Heißluftspeicher 1 einströmen kann.

    [0039] Bei der Ausführungsvariante gemäß den Fig. 8 und 9 ist am Ende des Kaltluftkanals 56 ein Ventil 51 mit der in Fig. 3 dargestellten Ausbildung angeordnet und ist der Heißluftkanal 57, der sich neben dem Kaltluftkanal 56 befindet, ebenfalls bis zum Boden 2 des'Heißluftspeichers 1 geführt, wobei übereinander zwei Ventile 53 der in Fig. 3 dargestellten Ausbildung angeordnet sind, die jeweils den Erfordernissen entsprechend steuerbar sind. Durch das untere Ventil 53 kann relativ kühlere Luft über den Warmluftkanal 57 den Räumen zugeführt werden. Durch die Rollvorhänge 66 können die Ventile 53 gedrosselt oder ganz geschlossen werden. Sie regeln den Austritt der Heißluft aus dem Heißluftspeicher 1 in den Heißluftkanal 57. Im Bereich des oberen Ventils 53 herrscht im Heißluftspeicher 1 eine Temperatur von z.B. 80° C. Im Bereich des unteren Ventils 53 herrscht eine Temperatur von ca. 300 C, die durch die Rückluft aus dem Kanal 56 bzw. Frischluft aus dem Kanal 77 niedrig ist.

    [0040] Alle genannten Ventile sind im geschlossenen Zustand nahezu vollkommen wärmedicht, wodurch Wärmeverluste ausgeschlossen werden. Sie arbeiten in Bereichen zwischen ca. 0,5 und 50 Pascal. Sie können auch bei Schwerkraftheizungen in Wohnhäusern für die Heißluftverteilung und als Rückluftöffnungen zur Zugverhinderung Anwendung finden.

    [0041] Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird somit eine Anlage geschaffen, bei welcher in einem Raum eines Hauses, insbesondere eines Wohnhauses, ein Heißluftspeicher vorgesehen ist, der als Saunaraum Verwendung finden kann, wobei von diesem Heißluftspeicher die an diesen angeschlossenen Räume des Gebäudes mit Heißluft versorgt werden, ohne daß hierbei unerwünscht starke Luftströmungen auftreten. Hierdurch kann eine weitgehend staubfreie Beheizung der angeschlossenen Räume bewirkt werden. Durch die weiters im Heißluftraum, der als Speicherraum dient, auftretende hohe Strahlungshitze werden in der Luft befindliche Keime abgetötet, wodurch die der Heizung dienende Heißluft nahezu sporenfrei ist. Schließlich wird durch den Heizofen eine Verbrennung mit sehr hohem Wirkungsgrad erzielt.

    [0042] Mit dem Heißluftspeicher, in welchem bei geringen Energiekosten immer relativ hohe Temperaturen bestehen und in dem sich staubfreie und sporenfreie Luft befindet, ist somit ein Raum geschaffen, der - wie erwähnt - als Saunaraum bzw. auch als Kur- bzw. Heilkammer Verwendung finden kann.

    [0043] Da die Luftführungskanäle mit schalldämmendem Material ausgekleidet sind, besteht keine Gefahr einer Übertragung von Schall vom Heißluftspeicher in die einzelnen Räume bzw. zwischen den einzelnen Räumen. Da weiters der Eingang zum Speicher durch einen leicht bewegbaren Vorhang verschlossen ist, besteht keine Gefahr einer Behinderung des Ein- bzw. Austretens in bzw. aus diesem Raum, obgleich mittels dieser Vorhänge ebenfalls eine gute Wärmeisclation des Raumes gewährleistet wird.

    [0044] Soferne es unzulässig ist, einen Heizungskessel für feste Brennstoffe mit einem Heizungskessel für flüssige oder gasförmige Brennstoffe zu kombinieren, können in einem Heizungsraum der vorstehend beschriebenen Art zwei voneinander gesonderte Heizungseinrichtungen, die an getrennte Kamine angeschlossen sind, angeordnet sein.

    [0045] 

    1 Heißluftraum

    2 Boden

    3 Wüandlfächen

    4 Isolierschichte

    5

    6

    7

    8

    9 Thermostat

    10 Gestell

    11 Behälter

    12

    13 Strahlenschutzwand

    14

    15) Liegen

    16

    17 Eingangsöffnung

    18 Vorhänge

    19

    20 Heizungskessel

    21

    22 Feuerungsraum

    23 Rost

    24 Aschenlade

    25 Fülltüre

    26

    27

    28 Zuluftöffnungen

    29

    30 öffnungen

    31 Rauchgasstutzen

    32

    33

    34

    35 1. Nachverbrennungskammer

    36 Anschlußstutzen

    37 Stutzen

    38 Brenner

    39 Öffnung

    40 Stutzen

    41 Klappe

    42

    43

    44

    45 2. Nachverbrennungskammer

    46 Stutzen

    47 Stutzen

    48 Klappe

    49

    50 Ventil für Frischluft

    51 Ventil für Abluft

    52 Sicherheits-Ventil

    53 Ventil

    54

    55 Wandung

    56 Kanal für Frischluft

    57 Kanal zu Räumen

    58 Taschenluftfilter

    59 öffnung

    60

    61

    62 Rahmen

    63 Lamellen

    64

    65 Klappen

    66 Vorhang

    67 Stange

    68

    69 Abdeckung

    70 Klappen

    71

    72 Wetterschutzgitter

    73 Lamellen

    74 Klappen

    75 Montagetüre

    76

    77 Kanal

    78 Klappe

    79




    Ansprüche

    1. Anlage zur Speisung von Räumen mit in einem Speicher, insbesondere in einem Heizraum, gespeicherter Heißluft mit Luftführungskanälen zum und vom Heißluftspeicher und mit in den Luftführungskanälen angeordneten Ventilen od.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (50, 51,52,53,54)durch eine Gruppe von horizontal, schräg oder lotrecht und zueinander parallel liegenden Lamellen (63, 73) gebildet sind, die an mindestens ihrer einen Seite mit mindestens einer verstellbaren oder beweglichen Klappe (65), einem Vorhang (6), einer Abdeckung (69) od.dgl. ausgebildet sind.
     
    2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (50, 51,52,53,54) durch eine Gruppe von in einem Rahmen (62) gehaltenen Lamellen (63) gebildet sind, die auf mindestens einer Seite durch mindestens eine Klappe (65), einen Vorhang (66)od.dgl., abdeckbar sind (Fig. 3).
     
    3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (50,51,52,53) in die durch die Kaltluf Frischluft- und Heißluftkanäle (56,77,57)gebildeten Öffnungen in der Wand des Heißluftspeichers (1) eingebaut sind (Fig. 3).
     
    4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kaltluftkanal (56) und dem Heißluftkanal (57) ein mit Klappen (70) ausgebildetes weiteres Ventil (54) vorgesehen ist (Fig. 3).
     
    5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das im Zufuhrkanal (56) für die Kaltluft eingebaute Ventil (51) mit zum Heißluftspeicher (1) öffnenden Klappen (65) od.dgl., ausgebildet ist. (Fig. 3).
     
    6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das im Ausgangskanal (57) für die Heißluft befindliche Ventil (53) an der dem Heißluftspeicher (1) zugewandten Seite mit einem höhenverstellbaren Vorhang (66) od.dgl. ausgebildet ist. (Fig. 3).
     
    7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet., daß die Lamellen (63) durch eine Platte (69) oder eine Folie aus bei niedrigen Temperaturen schmelzendem Material abgedeckt: sind (Fig. 4).
     
    8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (56, 57) für die Zufuhr von kalter Luft und die Abfuhr von heißer Luft nebeneinander angeordnete Öffnungen mit Ventilen (51, 53)aufweisen (Fig. 8,.Fig. 9).
     
    9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Heißluftkanal (57) zwei übereinander angeordnete Öffnungen mit Ventilen (53) angeordnet sind (Fig. 8).
     
    10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Frischluftkanal (77) eine Absperreinrichtung (78) angeordnet ist (Fig. 6).
     
    11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeicnnet, daß im Heißluftspeicher (1) für dessen Verwendung als Sauna Sitz- und Liegeflächen (14, 15,16) angeordnet sind (Fig. 1).
     
    12. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Heißluftspeicher ein Raumthermostat (9) zur Steuerung der Temperaturverhältnisse in den Räumen und im Heißluftspeicher (1) angeordnet ist (Fig. l).
     
    13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 12, in der ein Heizungskessel und ein Rauchgasabzug vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rauchgasabzug (31) vom obersten Bereich des Feuerungsraumes (22) des Heizungskessel (20) ausgeht und einen Durchmesser aufweist, der mindestens der Hälfte des horizontalen Querschnittes des Feuerungsraumes (22) gleich ist und daß an den Rauchgasabzug (31) mindestens eine etwa horizontal liegende Nachverbrennungskammer (35, 45) anschließt (Fig. 2).
     
    14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei etwa horizontal liegende Nachverbrennungskammern (35, 45) vorgesehen sind, die miteinander an dem der Mündung des Rauchgasstutzens (31) in die erste Nachverbrennungskammer (35) abliegenden Ende über einen etwa vertikalen Stutzen (36) miteinander verbunden sind (Fig. 2).
     
    15. Anlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nachverbrennungskammern (35, 45) übereinanderliegend angeordnet sind (Fig. 2).
     
    16. Anlage nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in die erste Nachverbrennungskammer (35) ein zusätzlicher ölbrenner (38) eingesetzt ist (Fig.2).
     
    17. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachverbrennungskammern (35, 45) einen vertikalen Querschnitt aufweisen, der dem horizontalen Querschnitt des Feuerungsraumes (22) des Heizungskessels (20) zumindest gleich ist (Fig. 2).
     
    18. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Nachverbrennungskammern (35, 45) mit einem angenähert horizontal abragenden Stutzen (40, 47) ausgebildet ist, an dessen freiem Ende eine Klappe (41, 48) angeordnet ist (Fig. 2).
     
    19. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachverbrennungskammern (35, 45) aus glutbeständigem, schwarzstrahlendem Material gefertigt sind und an ihrer Außenseite nicht isoliert sind (Fig. 2).
     
    20. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgasstutzen (46) an den unteren Bereich der zweiten Nachverbrennungskammer (45) anschließt (Fig. 2).
     
    21. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß im Heizungskessel (20) angeordnetezusätzliche Brenner (38) durch einen Thermostaten (27)gesteuert ist, der einen Betrieb des Brenners (38) verhindert, solange im Heizungskessel (20) ein vorgegebener Temperaturwert nicht unterschritten wird.
     
    22. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsöffnung (17) zum Heißluftspeicher (1) durch mehrere hintereinander befindliche Vorhänge (18) aus z.B. Glasseidengewebe mit dazwischen liegenden Luftschichten verschlossen ist (Fig. 1).
     
    23. Heizungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß im Heißluftspeicher (1) zwischen den nicht isolierten Heißwasserbehältern (11) und in diesem angeordneten Liegen (14, 15, 16) od.dgl. eine Strahlschutzwand (13) angeordnet ist (Fig. 1).
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht