(19)
(11) EP 0 165 377 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
27.12.1985  Patentblatt  1985/52

(21) Anmeldenummer: 85102135.2

(22) Anmeldetag:  27.02.1985
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4B31F 1/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 16.06.1984 DE 3422413

(71) Anmelder: Werner H. K. Peters Maschinenfabrik GmbH
D-2000 Hamburg 54 (DE)

(72) Erfinder:
  • Laumann, Werner, Dr.
    D-2081 Ellerbek (DE)
  • Schröder, Lothar
    D-2200 Elmshorn (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons 
Neuer Wall 41
20354 Hamburg
20354 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Vorrichtung zur Erzeugung eines Über- oder eines Unterdrucks auf eine in Längsrichtung geförderte Papierbahn, insbesonder in einer Wellpappenanlage


    (57) Vorrichtung zur Erzeugung eines Über- oder Unterdrucks auf eine in Längsrichtung geförderte Papierbahn (27;28), insbesondere in einer Wellpappenanlage, mit einer an einer Über- oder Unterdruckwelle anschließbaren Kammer (14;30), deren eine der Papierbahn zugekehrte Seite geöffnet ist, wobei die Kammer (14,30) in Laufrichtung und/oder quer dazu durch mindestens eine zweiteilige Querwand (15,16;31) unterteilt ist mit eng aneinanderliegenden, relativ zueinander beweglichen Wandabschnitten (17,18;19,20;32.33), die eine oder mehrere Öffnungen (22,23;34,35) aufweisen und eine Verstellvorrichtung (24;37) mit den beweglichen Wandabschnitten verbunden ist, die die Öffnungen zur teilweisen oder völligen Überdeckung oder außer Deckung bringt.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Über- oder eines Unterdrucks auf eine in Längsrichtung geförderte Papierbahn, insbesondere in einer Wellpappenanlage, mit einer an einer Über- oder Unterdruckquelle anschließbaren Kammer, deren eine der Papierbahn zugekehrte Seite geöffnet ist.

    [0002] Es ist bekannt, ein Belasten einer mit doppelseitiger glatter Deckbahn ausgestatteten Wellpappenbahn in der Heiz- und/oder Kühlpartie einer Wellpappenmaschine mit Druckluft durchzuführen. Oberhalb des Beschwergurts wird eine Haube angeordnet, in der sich ein Lüfter befindet oder die an eine Druckluftquelle angeschlossen ist (DE-OS 22 05 568). Man erhält eine günstige Druckverteilung, die sich vorteilhaft auf den Klebe- und Trocknungsvorgang der Wellpappenbahn auswirkt. Außerdem werden auch Hoch- und Tieferscheinungen, die durch ein Ausfallen einer oder mehrerer Wellen entstehen, durch die Druckluftbeaufschlagung ausgeglichen und haben keinen nachteiligen Effekt auf die Qualität der hergestellten Wellpappe. Der gleichmäßige Flächendruck ermöglicht auch einen gleichmäßigen Wärmeübergang von den Heizplatten auf die Wellpappenbahn.

    [0003] Die Heizplatten einer Wellpappenmaschine werden auf maximale Bahnbreite ausgelegt, die jedoch nicht immer gefahren wird. Zur Anpassung an die jeweilige Bahnbreite ist bekannt, die Haubenwände verschiebbar zu machen (DE-AS 1 191 679). Flexible Dichtelemente sorgen dafür, daß möglichst wenig Luft nach außen entweicht. Mit Hilfe verschiebbarer Wände ist es auch möglich, die Druckluftbeaufschlagung an die Lage der Papierbahn anzupassen. Die zumeist schleifend eingesetzten Dichtelemente begrenzen naturgemäß die verfügbare Druckdifferenz. Ferner unterliegen die Dichtelemente dem Verschleiß.

    [0004] Es ist auch bekannt, mit Hilfe von Unterdruck auf geförderte Papierbahnen eine bremsende Wirkung auszuüben (Vakuumbremse) oder die Papierbahn in einer gewünschten Lage zu führen. Die Fläche, an der die Papierbahn entlanggeführt ist, ist mit einer Reihe von Öffnungen versehen, die an Unterdruck angeschlossen sind. Schließlich ist auch bekannt, eine Papierbahn mit Hilfe eines Vakuumbandes zu fördern (DE-OS 32 32 774). Das Förderband ist porös oder mit Öffnungen versehen und läuft entlang eines Unterdruckbereiches, so daß die mitgenommene Bahn am Förderband festgehalten wird. Ein Vakuumband kann z.B. bei einer einseitigen Maschine eingesetzt werden hinter dem Spalt zwischen der zweiten Riffelwalze und der Preßwalze, um die einseitige Bahn abzufördern. Auch bei diesen Vorrichtungen kann das Problem bestehen, den Unterdruck flächenmäßig zu verändern oder insgesamt in unterschiedlicher Höhe auftreten zu lassen.

    [0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Erzeugung von Überdruck oder Unterdruck auf eine in ihrer Längsrichtung geförderte Papierbahn zu schaffen, insbesondere für eine Wellpappenanlage, in der der Druck und/oder die Größe der unter Druck stehenden Fläche auf einfache Weise geändert werden kann.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kammer in Längsrichtung und/oder quer dazu durch mindestens eine zweiteilige Querwand unterteilt ist mit eng aneinanderliegenden, relativ zueinander beweglichen Wandabschnitten, die eine oder mehrere Öffnungen aufweisen und eine Verstellvorrichtung mit dem beweglichen Wandabschnitt verbunden ist, der die Öffnungen zur teilweisen oder völligen Überdeckung oder außer Deckung bringt.

    [0007] Mit Hilfe der Zwischenwände wird die Kammer in einzelne Unterkammern unterteilt. Liegen die Wandabschnitte relativ zueinander derart, daß die Öffnungen außer Deckung sind, übt die Zwischenwand eine Sperrfunktion aus, d.h. unter Druck stehende Atmosphäre kann sich nicht in den benachbarten Raum weiter ausbreiten. Durch teilweise oder völlige Überdeckung der Öffnungen läßt sich hingegen gleicher oderreduzierterDruck in benachbarten Unterkammern erzeugen. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es daher möglich, nach Größe und Lage einer Fläche einen gezielten Über- oder Unterdruck zu erzeugen.

    [0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann daher z.B. in Verbindung mit einer Druckhaube zum gleichmäßigen Anpressen einer Wellpappenbahn an Heizplatten in einer Heizeinheit einer Wellpappenanlage verwendet werden, um eine Anpassung an unterschiedliche Bahnbreiten zu erhalten. Verschleißträchtige Dichtelemente sind nicht erforderlich. Es läßt sich auch eine verhältnismäßig hohe Druckdifferenz erreichen.

    [0009] Das Prinzip der relativ zueinander verschiebbaren Doppelwände läßt sich etwa bei einer Druckhaube auch noch derart einsetzen, daß in Längs- und/oder Querrichtungen horizontale Wände an der Luftaustrittsseite angeordnet sind. Die getrennten Wände nehmen nur einen Flächenabschnitt der Austrittsöffnung ein, so daß pro Flächenabschnitt eine Absperrung, eine Drosselung oder ein ungehinderter Austritt von Druckluft eingestellt werden kann. In diesem Fall kann die gesamte Kammer unter gleichmäßigem Druck stehen.

    [0010] Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich in gleicher Weise für Unterdruckeinrichtungen verwenden, etwa in Fällen, in denen eine Papierbahn entlang einer Führungs-oder Bremsfläche geführt wird, die eine Reihe von an einer Unterdruckquelle angeschlossenenSaugöffnungen aufweist. In diesem Zusammenhang sieht eine Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Führungs- oder Bremsfläche von einer ersten Platte gebildet ist, unterhalb der eine zweite Platte eng anliegend angeordnet ist, die erste oder zweite Platte relativ zur anderen beweglich gelagert ist und ebenfalls eine Reihe von Öffnungen aufweist und mit der beweglichen Platte eine Verstellvorrichtung verbunden ist, die die Öffnungen der Platten wahlweise zur teilweisen oder völligen Überdeckung oder außer Deckung bringt.

    [0011] Mit Hilfe einer derartigen Vorrichtung läßt sich der Saugdruck an der Führungs- oder Bremsfläche stufenlos zwischen einem Höchstwert und dem Saugdruck Null in gewünschter Weise verstellen. Durch Unterteilung der Führungsfläche in einzelne Platten läßt sich der Saugdruck auch partiell variieren.

    [0012] Vorteilhaft ist auch die Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf ein Vakuumförderband. Ein Vakuumförderband wird z.B. in vorteilhafter Weise benutzt, um die einseitige Wellpappenbahn, welche aus dem Spalt von zweiter Riffelwalze und Preßwalze kommt, abzuziehen und weiterzutransportieren. Das Vakuumband ist luftdurchlässig. Sein Arbeitstrumm läuft entlang.einer Fläche, die unter Unterdruck steht. Diese Fläche kann von der erfindungsgemäßen Doppelplatte gebildet werden, die mit relativ zueinander verschiebbaren Öffnungen versehen ist.

    [0013] Die erfindungsgemäße Unterdruckeinrichtung läßt sich auch in vorteilhafter Weise bei einer sogenannten Vakuumbremse verwenden, die in der Wellpappenanlage dem Vorheizer vorgeschaltet ist und bewirkt, daß die einseitige Wellpappenbahn eine Vorspannung erhält. In ähnlicher Weise kann eine Bremsfläche ausgeführt werden, die z.B. dazu dient, die Lage einer Papierbahn einzustellen.

    [0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.

    [0015] 

    Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Drucklufthaube für die Heizeinheit einer Wellpappenmaschine.

    Fig. 2 zeigt die gleiche Schnittdarstellung wie Fig. 1, jedoch in einer anderen Betriebsstellung.

    Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Abschnitt eines Vakuumförderbandes.

    Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 3 ohne Transportband.

    Fig. 5 zeigt im Schnitt einen Teil der Darstellung nach Fig. 3, jedoch in einer anderen Betriebsstellung.

    Fig. 6 zeigt die Draufsicht auf die Darstellung nach Fig. 5.



    [0016] Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten näher eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jedes der beschriebenen Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von erfindungswesentlicher Bedeutung ist.

    [0017] In Fig. 1 ist die Querschnittshälfte einer Druckhaube 10 dargestellt mit einer Deckenwand 11 und parallelen Seitenwänden, von denen eine bei 12 zu sehen ist. Die Seitenwand 12 ist mit mehreren Öffnungen 13 versehen. Das gleiche gilt für die gegenüberliegende parallele Seitenwand. Vorder- und Rückwand sind hingegen wie die Deckenwand 11 geschlossen. Nach unten ist die Haube 10 völlig offen. Der Innenraum 14 der Haube 10 ist mit einer Druckluftquelle (nicht gezeigt) verbindbar. Im Innenraum 14 weist die Haube 10 zwei planparallele Trennwände 15, 16 auf. Sie sind doppelteilig. Ein Wandabschnitt 17 bzw. 18 ist fest mit der Deckenwand 11 verbunden. Ein weiterer Wandabschnitt 19 bzw. 20 liegt an einer Seite der festen Wand 17 bzw. 18 eng an und ist gleitend darauf verschiebbar. Der Seitenwand 12 ist ebenfalls ein beweglicher Wandabschnitt 21 zugeordnet, ähnlich den Wandabschnitten 19, 20. Die beweglichen Wandabschnitte 19 bis 21 weisen öffnungen 22 auf. Die feststehenden Wandabschnitte 17, 18 weisen ebenfalls Öffnungen 23 auf. Jedem beweglichen Wandabschnitt 19 bis 21 ist ein verstellzylinder 24 zugeordnet, die auf der Oberseite der Deckenwand 11 angebracht sind. Jede Kolbenstange 25 ist mit dem.zugeordneten beweglichen Wandabschnitt verbunden.

    [0018] Unterhalb der Unterseite der Haube 10 ist ein Belastungsgurt 26 angeordnet, der als Endlosband ausgebildet sein kann. Er dient zum Aufbringen eines gleichmäßigen Drucks auf eine Papierbahn 27 mit der Breite ABmin. In der in Fig. 1 dargestellten Position der beweglichen Wandabschnitte 19 bis 21 kann sich ein Überdruck nur in dem Bereich rechts der Trennwand 16 aufbauen, also unmittelbar oberhalb der Papierbahn 27. Die Bereiche links davon bleiben drucklos. In der Darstellung nach Fig. 2 hingegen ist nur die Seitenwand 12 verschlossen, während der gesamte Raum 14 der Haube 10 unter Überdruck steht zur Belastung einer Papierbahn 28 mit der Breite ABmax.

    [0019] Mit Hilfe der gezeigten Vorrichtung ist es möglich, einzelne Bereiche der Druckhaube abzuschotten und damit in diesem Bereich eine Beschwerung des Belastungsgurts 26 zu eliminieren. Entsprechend werden die beweglichen Wandabschnitte 19 bis 21 so verstellt, daß die Öffnungen 22 mit den Öffnungen der feststehenden Wandabschnitte in teilweiser oder völliger Überdeckung liegen oder außer Deckung. Bei teilweiser Überdeckung läßt sich mithin auch eine unterschiedliche Druckverteilung erreichen.

    [0020] Die Ausführungsformen nach den Fig. 3 bis 6 betreffen ein Vakuum-Förderband. Eine Vakuumkammer 30, deren Innenraum an eine nicht gezeigte Vakuumquelle angeschlossen ist, besitzt an einer Seite eine.aus zwei Platten bestehende Doppelwand 31. Die obere Platte ist mit 32 und die untere mit 33 bezeichnet. Beide weisen Öffnungen 34 bzw. -35 auf. Die Platte 33 ist stationär, während die Platte 32 auf der Platte 33 verschiebbar gelagert ist. Mit der Platte 32 ist ein Arm 35averbunden, der mit der Stange 36 eines Verstellzylinders 37 verbunden ist. Der Arm 35 erstreckt sich durch einen Längsschlitz 38 der feststehenden Platte 33. Mit Hilfe des Verstellzylinders 37 kann die Platte 32 relativ zur Platte 33 verstellt werden, um die Öffnungen 34, 35 gegeneinander abzusperren oder zur teilweisen oder völligen Überdeckung zu bringen. Der Zustand der Absperrung ist aus Fig. 3 und Fig. 4 zu entnehmen. Der Zustand der völligen Überdeckung ergibt sich aus den Fig. 5 und 6.

    [0021] Oberhalb der beweglichen Platte 33 gleitet ein Loch-Förderband 39 mit Öffnungen 40. Es wird in Richtung des Pfeils 41 vorbewegt.

    [0022] Die gezeigte Vorrichtung ermöglicht im Bereich des Förderbandes 39 einen unterschiedlich hohen Ansaugdruck je nach Stellung der beweglichen Platte 32 relativ zur feststehenden Platte 33. Entsprechend ist die Mitnahmekraft des Vakuumbandes 39, z.B. für eine Papierbahn.

    [0023] Die in den Fig. 3 bis 6 beschriebene Anordnung kann auch als Vakuumbremse verwendet werden. Das Förderband 39 kommt dann in Fortfall. Die Papierbahn läuft direkt auf der Platte 32, so daß sie an dieser Stelle eine Bremswirkung erfährt, die auch dazu ausgenutzt werden kann, die Lage der Papierbahn zu verändern. Die Papierbahn kann ebenfalls in Richtung des Pfeils 41 vorbewegt werden.

    [0024] Es kann auch eine Mehrzahl von Platten 32, 33 in einer Ebene angeordnet sein, um in gewünschten Flächenbereichen einen gewünschten Ansaugdruck zu erhalten. Die in den Fig. 3 bis 6 gezeigte Vorrichtung kann auch alternativ oder zusätzlich zu einer Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 eingesetzt werden, beispielsweise als Abschluß der offenen Seite einer Druckhaube, um den Druck, der z.B. auf einen Belastungsgurt wirkt, zu verändern.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zur Erzeugung eines Über- oder eines Unterdrucks auf eine in Längsrichtung geförderte Papierbahn, insbesondere in einer Wellpappenanlage, mit einer an einer Über- oder Unterdruckquelle anschließbaren Kammer, deren eine der Papierbahn zugekehrte Seite geöffnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (14) in Laufrichtung und/oder quer dazu ; durch mindestens eine zweiteilige Querwand (15, 16) unterteilt ist mit eng aneinanderliegenden, relativ zueinander beweglichen Wandabschnitten (17, 18, 19, 20), die eine oder mehrere Öffnungen (22, 23) aufweisen und eine Verstellvorrichtung (24) mit den beweglichen Wandabschnitten (19, 20) verbunden ist, die die Öffnungen zur teilweisen oder völligen Überdeckung oder außer Deckung bringt.
     
    2. Vorrichtung, bei der eine oder mehrere nach unten offene Hauben oberhalb von Heizplatten einer Wellpappenbeklebemaschine angeordnet sind, in denen-ein Überdruck erzeugt wird, der über ein Endlosförderband auf die zugewandte Seite der Wellpappenbahn wirkt, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (10) in Laufrichtung durch mehrere parallel beabstandete Zwischenwände (17, i8) unterteilt ist, von denen jede mindestens zwei mit einer Reihe von Öffnungen (22, 23) versehene, eng aneinanderliegende Zwischenwandabschnitte (17, 18, 19, 20) aufweist, von denen einer stationär und der andere beweglich gelagert ist und der bewegliche Zwischenwandabschnitt (19, 20) jeweils mit einer Verstellvorrichtung (24) verbunden ist, die die Öffnungen zur teilweisen oder völligen Überdeckung oder außer Deckung bringt.
     
    3. Vorrichtung, bei der eine Papierbahn entlang einer Führungs- oder Bremsfläche geführt wird, die eine Reihe von an einer Unterdruckquelle angeschlossene Saugöffnungen aufweist, insbesondere Vakuumbremse oder Bahnführungseinrichtung in einer Wellpappenanlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- oder Bremsfläche von einer ersten Platte (32) gebildet ist, unterhalb der eine zweite Platte (33) eng anliegend angeordnet ist, die erste oder zweite Platte relativ zur anderen beweglich gelagert ist und ebenfalls eine Reihe von Öffnungen aufweist und mit der beweglichen Platte (32) eine Verstellvorrichtung (37) verbunden ist, die die Öffnungen der Platten wahlweise zur teilweisen oder völligen Überdeckung oder außer Deckung bringt.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Anwendung auf ein Vakuumförderband (39), das entlang der Doppelplatten (32, 33) geführt ist.
     




    Zeichnung










    Recherchenbericht